Hallo Stefan,
hmm... ich muss gestehen, dass ich nur immer von einem relativ langsam
verändernden Feld ausgegangen bin und an kurze Impulse, wie Blitze,
gar nicht gedacht habe. Wenn sowas zwischen den Halbwellen auftritt,
wird die Auswertung nach dem Schema "in welche Richtung zeigt der
maximale Ausschlag" nicht funktionieren, da hast du recht! Man könnte
wahrscheinlich aus dem Kurvenverlauf kurze Impulse schon richtig
herauslesen, aber eben nicht so einfach durch Ermitteln des
Schwellwertes. Wie kurz sind eigentlich solche Blitzimpulse? Gehen die
bei deiner Feldmühle durch den Tiefpassfilter nicht verloren?
Gruß,
Thomas
--- In
feldmuehle@..., "stormstefan81" <dh1stf@a...>
schrieb:
>
> Hallo Thomas,
>
> soweit hatte ich das noch nie zu Ende gedacht ;-) Mit der Methode
> hätte man auf jeden Fall eine mechanische Schwachstelle eleminiert.
> Die elektronische Auswertung wär für mich persönlich allerdings eine
> größere Herausforderung.
> Ein Problem sehe ich jedoch bei der Methode: Du schreibst: " Es muss
> festgestellt werden, ob der kürzere und höhere Ausschlag ins
Positive
> oder ins Negative zeigt." Bei konstantem Feld ist das klar. Aber ich
> habe mal überlegt, was die Elektronik macht, wenn genau zwischen
zwei
> Halbwellen eine Blitzentladung stattfindet, also das Feld sich
> sprungartig verändert. Da könnte es doch vielleicht zu
> Fehlinterpretationen der Feldrichtung kommen...? Man müsste das
> vielleicht mal praktisch testen.
>
> Viele Grüße
> Stefan