Hallo Michael,
die Idee mit der Filmkamera hatte ich schon und habe auch bei einem
Gewitter mal Teile des Himmels gefilmt und die wichtigen Änderungen
(Wind, Feldstärke) einfach so, als Komentar draufgesprochen. Die
ganzen Werte in ein Bild zu bringen wäre aber sicher sinnvoller.
Wofür ich noch keine Lösung wüßte: wie schütze ich die Kamera gegen
Regen, Hagel etc., denn wenn ich bei mir nur durchs Dachfenster
filme, sieht man bei starkregen nicht mehr viel...
Vielleicht gibts ja wettergeschützte Webcams die man aufs Dach mit nem
kleinen Rotor montieren könnte und dann könnte man ja die Messungen im
Nachhineien digital einbauen???
Zum Thema Datenlogger:
Es gibt jetzt von ELV einen Datenlogger mit 2 Kanälen und
unterschiedlich langen Abtastraten. Ich hab mal ausgerechnet, wenn man
nur einen Kanal nutzt und 1-sec-Abtastung einstellt, könnte man 3 Tage
ununterbrochen aufzeichnen. Meine Idee wäre, das Teil mal an einem
Gewittertag mit der FM an einem Kanal und z.B. einen Temp. Sensor am
zweiten Kanal anzuschließen. Ausgelesen werden die Daten übrigens über
den USB-Port. Ist immer noch kein Optimum, ist mir klar, aber immerhin
kostet der Bausatz nur 50,-. Ich hab mir jetzt mal einen bestellt und
warte leider schon nen Monat drauf, hoffe aber dass das Ding bald
kommt und dann werd ich über meine Erfahrungen berichten.
Bis dann, Stefan
--- In feldmuehle@..., Michael Göller
<michael.goeller@m...> schrieb:
> Hallo Feldmüller
>
> Nach dem Stephan so begeistert berichtet und Stefan kommentiert will ich
> auch mal wieder was schreiben.
> Mein Rechner lag zwischenzeitlich am Boden - schnurrt jetzt wieder.
>
> Mache beruflich zur Zeit Kanalinspektion und in meiner Freizeit
befasse ich
> mich mit Astronomie.
> In beiden Fällen werden Aufzeichnungen auf Video (Band oder Festplatte)
> vorgenommen.
>
> zwischenzeitlich habe ich folgende Links gefunden:
>
> Experimental E-Field Data
> http://weather.ou.edu/~fgallag/efield/
>
> Detecting the Earth's Electricity
> By Shawn Carlson
>
http://www.sciam.com/article.cfm?articleID=00000ED3-69CA-1C72-9EB7809EC588F=
2
> D7&pageNumber=1&catID=2
>
> Vortrag zur Elektrostatik
> http://www.hcrs.at/VTELSTAT.HTM
>
> Da ein nackter Datensatz ohne wirkliche Orts- und Zeitangabe nicht viel
> aussagen
> und das mit dem Datenlogger mehr hier als dort noch nicht klappt,
> schlage ich vor bei einem Gewitter (zuvor auch mal als Trockenübung)
> mit einer Videokamera das herannahende Gewitter zu filmen.
> Das Blickfeld müsste möglichst groß nach oben gerichtet sein (geneigt in
> oder gegen die Windrichtung)
> Mit einem Stativ könnte man nun den Digitalen Multimeter, eine
Windrose und
> ein kleines Windfähnchen befestigen (Ausrichtung mit dem Kompass)
> und die Kamera so aufstellen das man die Aufbauten samt Display
erkennbar
> abfilmt.
> Der Aufbau wäre über ein langes Kabel mit der Feldmühle verbunden.
> (Wetterschutz)
>
> Als Ergebnis erhält man einen Film (Spielzeit in etwa Gewitterlänge)
> und man würde sicherlich die Aufhellung durch Blitzentladung im
Zusammenhang
> mit der Änderung der Feldstärke im Display sehen.
> Zudem wären Windstärke und Windrichtung dokumentiert.
> Vieleicht langt es auch die ein oder andere Wolke in ihrer Form
abzulichten.
> Anschließend kann man in Ruhe auf der Couch sich nochmal als anschauen.
>
> Als Astronom wünscht man sich in der Regel "Clear Skies"
> ander dieser Stelle besser
>
> TORMENTA GIGANTE
>
> Michael Göller