Hallo FM-Freunde, zur Anregung eines Diskussion
sende ich euch mal die Schilderung meines gestrigen Erlebnisses mit
der FM.
Am 28.April kam ich wie immer abends um 17 Uhr von der Arbeit und
fuhr entlang des Taunus, an dessen sanften Hügeln sich ein
Gewitter
zu formieren drohte. Habe dann statt mein Zuhause direkt die "Eiserne
Hand", eine über 400m hohe Erhebung im Taunus, angesteuert. Auf
einem
Parkplatz, der an der Strasse lag und in 50m Entfernung von Bäumen
umgeben war, stellte ich die FM aufs Autodach. Mit einem digitalen
Voltmeter konnte ich nun das Auf und Ab der elektr. Feldstärke des
aufziehenden Gewitters beobachten. Die FM ist nicht geeicht, daher
kann ich nur eine relative Beurteilung der Feldstärke machen.
Meine Vermutung war, daß bei einer Entladung die Feldstärke
zusammenbrechen sollte. Dies war jedoch nicht immer der Fall.
Teilweise war die Feldstärke recht gering, nach einem sichtbaren
Blitzschlag jedoch zeigte das Messgerät einen Wert am Anschlag.
Die
Stärke verringerte sich wieder und das Schauspiel wiederholte sich.
Den umgekehrten Fall habe ich auch beobachtet. Ein Offsetfehler liegt
nicht nahe, da dieser viel zu groß wäre.
Liegt das an der Verteilung der Ladungen in den Wolken? Kann durch
einen Blitzschlag ein Augleich von Ladungen dermaßen stattfinden,
daß
lokal die Feldstärke (stark) ansteigt?
Viele Grüße
Stephan