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Antworten | Weiterleiten Beitrag #3 von 28 |
Hallo Heinz!

Nein – Auch das Wählen der Kleinparteien hilft nicht wirklich! – Siehe
die Grünen – Wenn eine Partei größer wird, dann zerreißt es sie durch
die internen Flügelkämpfe (siehe FPÖ, LF, BZÖ)

Oder sie schaffen es, einen Diktator zu installieren, dann aber ist
die Existenz einer Basis-Demokratie innerhalb dieser Partei nur mehr
Geschichte.

Seit den 70-80 Jahren gibt es die meistens übliche repräsentative
Demokratie nicht mehr. Sie hat aufgehört zu funktionieren weil die
Konzerne mächtiger geworden sind, wie die Staaten, in denen sie
existieren. Sie haben in einer kapitalistisch orientierten Welt mit
ihrem Kapital das Sagen. Unsere Politiker sind nur noch ihre
Marionetten. Die Konzerne sind international tätig, d.h. überstaatlich!

Österreich ist eine Oligarchie – Und das ist keine populistische
Aussage, sondern trifft es mit der dazugehörenden Definition.

Wir haben versucht eine Verwaltungsstruktur, die aus der Kaiserzeit
stammt, zu übernehmen und für die Demokratie einzusetzen. Diese
Verwaltung war auf einen Souverän ausgerichtet, der an der Spitze
dieser Machtpyramide stand. Die Position des Kaisers wurde so vom
Parlament übernommen.

Das ging nun mal voll daneben! Die einzelnen Posten in dieser
Verwaltungspyramide waren mit Macht verbunden, und Macht korrumpiert
nun mal!

Wenn wir uns die Verwaltungspyramide genauer betrachten, dann kann man
folgendes erkennen:

Österreich hat ca. 10 Bundesländer.
Jedes Bundesland ca. 10 Bezirke.
Jeder Bezirk ca. 10 Gemeinden.
Jede Gemeinde .... ca. 10000 Bürger!

In dieser Pyramide fehlen drei Ebenen!
Jede Gemeinde sollte 10 ca. Dörfer haben
Jedes Dorf ca. 10 Gemeinschaften
Jede Gemeinschaft ca. 10 Bürgerräte!

Somit könnte der Souverän über die Bürgerräte sich zum
Gemeinschaftsrat zusammensetzen, mehrere Gemeinschaftsräte sich zum
Dorfrat und diese zum Gemeinderat.

Die Verwaltungspyramide müsste umgekehrt organisiert sein. Oben auf
der große Fläche befindet sich das Volk, der Souverän, alle gleich an
Macht! Der Bürgerrat ist nur mehr eine dem Souverän untergeordnete
Funktion! – D.h. Die Funktion ist untergeordnet, und nicht der Mensch,
der sie ausfüllt!

Ein Bürgerrat vertritt im Schnitt ca. 10 Personen. Er trifft sich mit
anderen Bürgerräten und bildet mit ihnen den Gemeinschaftsrat. In
diesem können alle Probleme besprochen und gelöst werden welche die
Gemeinschaft betreffen. Sie wählen unter sich einen oder mehrere
Vertreter welche ihre Anliegen, Meinungen und Entscheidungen dem
Dorfrat übermitteln. Auch Gemeinschaftsrat und Dorfrat sind jeweils
untergeordnete Funktionen. Die Ratsversammlungen sind dem jeweiligen
Auftraggeber gegenüber verantwortlich und rechenschaftspflichtig. Alle
in den Räten getroffenen Entscheidungen werden im Internet
protokolliert und sind so, von den ihnen übergeordneten Auftraggebern,
bzw. dem Souverän kontrollierbar.

Die Dorfräte bilden den Gemeinderat, die Gemeinderäte der Gemeinden
den Bezirksrat, usw. Und immer sind die aus den Delegierten
zusammengesetzten Räte untergeordnete Einheiten und über die Struktur
die sie aufbaut dem Souverän gegenüber rechenschaftspflichtig.

Das setzt sich dann auch über den Bezirk, dem Land, dem Staat, bis hin
zum EU-Rat, so fort.

Die Verwaltungsstruktur muss dabei komplett neu aufgebaut werden! Und
zwar von oben nach unten!

Dem neuen oben! – D.h. vom Souverän aus müssen die einzelnen
koordinierenden Stellen neu geschaffen werden! Eine Übernahme alter
Strukturen würde wegen der dort existierenden Machtbefugnisse das neue
System kontaminieren, bzw. korrumpieren!

So lange wir in der österreichischen Verfassung die Demokratie
verankert haben, haben wir das Recht entsprechende demokratische
Strukturen aufzubauen! Dazu werden wir weder Parteien noch Politiker
noch bestehende Verwaltungsstrukturen nutzen können oder nutzen dürfen.

Wir können weder auf Politiker, noch auf die Medien setzen, denn beide
sind fest in der Hand des Kapitals. Und gegenüber dem Kapital müssen
wir uns eher auf eine Gegnerschaft einstellen. Denn sie sind es,
welche durch die wirkliche Demokratie Machteinbusen wird hinnehmen
müssen.

Wir müssen eine eigene Struktur aufbauen und festigen!
Wir müssen ein System einsetzen mit denen wir unsere Anstrengungen
duplizieren können. Dazu will ich eine Vortragsreihe kreieren welche
drei große Inhalte hat:

1. Warum machen wir das?
2. Was wollen wir machen?
3. Wie wollen wir das machen?

Warum – nun ich glaube, dass brauche ich hier nicht näher erläutern, -
Allerdings brauchen wir diese Argumente für die Vorträge!

Was – Nun, den Aufbau der neuen demokratischen Struktur habe ich oben
näher beschrieben.

Wie – Nun, genau so – ich mache einen Vortrag mit zwei oder drei
Freunden, wir studieren ihn ein, und bitten Freunde zu kommen, mal bei
der Generalprobe dabei zu sein, vielleicht sollten sie auch noch ein
paar Freunde mitnehmen damit der Saal (am besten in einem Gasthaus)
nicht so leer erscheint. Ein Vortrag mit einer gut durchdachten PPS
und einem Videobeamter. Vielleicht noch ein paar Freunden, die uns
helfen, Bühne, Licht, Technik, und dem Ganzen ein bisserl
professionelles Flair einzuhauchen.

Und schon bei dem ersten Vortrag sollte es uns möglich sein weiter
Interessenten zu finden, die bereit sind mitzumachen. So werden wir
mehr – So werde wir uns duplizieren – und so werden wir das Land erobern!

Der Vortrag wird als PPS frei verfügbar sein. Im Internet werden wir
auf mehrere Server verteilt und gesichert, unsere Erfolge und die
neuen Strukturen dokumentieren.

Und was ist mit den Politikern? – Nun am besten ignorieren! – oder
noch besser – Sie ablenken und mit unwichtigen Dingen beschäftigen. –
So machen sie es mit uns ja auch!

Wer näheres wissen will, oder schon bei der Zusammenstellung der
Vorträge dabei sein will:

Mein Name: Ewald Barvinek
e-mail: ewald@...
ICQ: 5862805
Mobil: 0650 3301472





Sam 28. Jul 2007 1:18

ewald.barvinek
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Hallo Heinz! Nein – Auch das Wählen der Kleinparteien hilft nicht wirklich! – Siehe die Grünen – Wenn eine Partei größer wird, dann zerreißt es sie...
Ewald Barvinek
ewald.barvinek
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28. Jul 2007
1:20
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