Bitte vergessen Sie das taktische Vorwahlgeplänkel. Es lenkt nur vom
eigentlichen Ziel ab, und das ist echte Demokratie. Nur wie erreicht man
sie? Das ist uns in den Jahrzehnten nach dem Krieg nicht gelungen und
wird uns weiter nicht gelingen, wenn wieder so gewählt wird wie bisher.
Die Parteien sind taktisch und der Wähler muss es auch sein. Das heisst,
er muss sich von den Parteien lösen und sie steuern. Sie haben richtig
gelesen! Die jetzt Mächtigen müssen abgewählt werden, um Bewegung in das
System zu bringen. Dazu ist es unbedingt notwendig, andere zu wählen.
Nur so verringern sich die Mandate der Mächtigen und sie bekommen
weniger Geld und das allein veranlasst sie, nachzudenken. Nicht-Wählen
ändert hier gar nichts.
Wir, die Wähler, wollen eine praxisnahe Demokratie mit immer
wiederkehrenden bindenden Volksabstimmungen und keine
Parteien-Oligarchie wie heute.
Dieses Verhalten kostet nichts und ist ein wirkungsvoller Protest.
Es ist leider notwendig, das gesagte immer wieder zu überdenken.
Heinz H. Scsibrany.