Tagung
*Multikulturelle Gesellschaft - Auslaufmodell oder Erfolgsstory? *
Deutschland ist ein Einwanderungsland. Das Zusammenleben von Menschen
unterschiedlicher nationaler, kultureller und religiöser Herkunft und
Identität ist eine Tatsache. Dies wird heute selbst von konservativen
Politikern nicht mehr bestritten. Unterschiedlich bewertet und zunehmend
kontrovers diskutiert wird jedoch der Zustand der multikulturellen
Gesellschaft und die Frage, wie damit umzugehen sei. Wie ist es um
Menschen- und insbesondere Frauenrechte innerhalb von
Migrantencommunities bestellt? Sollen Außenstehende sich da überhaupt
einmischen oder innerhalb welcher Grenzen sollen sie es? Wie ist mit der
von Politikern erhobenen Forderung nach Anpassung an eine "deutsche
Leitkultur" umzugehen? Solche auch kontroverse Fragen möchte die Tagung
aufgreifen.
Vorträge:
* Mit Multikulturalismus gegen Dominanzkultur oder gegen Emanzipation?
Klaus Blees, Aktion 3. Welt Saar
* Hürden der Integration - Migrantinnen im Spannungsfeld zwischen
patriarchalischen Strukturen und Moderne
Collin Schubert, Terre des Femmes
* Türkischstämmige Jugendliche - VerliererInnen in Schule und Ausbildung?
Kerim Arpad, EATA Baden-Württemberg / Sachkundiges Mitglied im
Internationalen Ausschuss des Stuttgarter Gemeinderats
* Integration von Einwanderer/-innen in Betrieb und Gewerkschaft -
Erfolge und Defizite
Werner Bossert, stellvertretender Geschäftsführer ver.di Bezirk
Stuttgart
Anschließend Diskussion zwischen Vortragenden und Publikum.
*Am Freitag, 14. März 2008
*Um 16 Uhr (bis gegen 19 Uhr)
Bürohaus Theodor-Heuss-Straße 2 Saal C, Stuttgart-Stadtmitte.
VeranstalterInnen: ver.di Migrationsausschuss, ver.di Bezirksfrauenrat