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Geschichtswerkstatt "1938-1949 - Dekade der Gewalt", Leipzig, 12.10.   Beitragsliste  
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Internationales Forum 2008 der Geschichtswerkstatt Europa ?1938-1949 ? Dekade
der Gewalt"


Institution: Global and European Studies Institute i. G. der Universität
Leipzig, Leipzig
Datum: 12.10.2008-17.10.2008
Bewerbungsschluss: 20.07.2008

Das Global and European Studies Institute i. G. der Universität Leipzig und die
Stiftung ?Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" vergeben bis zu 50
Tagungsstipendien für das Internationale Forum 2008 der Geschichtswerkstatt
Europa ?1938-1949 ? Dekade der Gewalt".

Das Internationale Forum
Das Internationale Forum ist Teil des Programms Geschichtswerkstatt Europa der
Stiftung ?Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und findet vom 12. bis 17.
Oktober 2008 in Leipzig statt.
Die einwöchige Veranstaltung umfasst Seminare, Vorträge und Diskussionsrunden
sowie Lesungen, Ausstellungsbesuche und architekturhistorische Rundgänge. Dabei
erörtern Wissenschaftler, Museumsfachleute, Denkmalpfleger und Künstler aus
verschiedenen Teilen Europas aktuelle Gedächtnisdiskurse und Memorialkonflikte
in Europa. Das interdisziplinäre Gespräch konfrontiert Erfahrungen mit der
gemeinsamen Geschichte in den Ländern des Kontinents und versucht den aktuellen
Verschiebungen im kollektiven Gedächtnis auf die Spur zu kommen.

Das Internationale Forum wird von den Leipziger Historikern Matthias Middell und
Stefan Troebst geleitet. Ziel des Forums ist es, die widerstreitenden
Erinnerungen an das europäische 20. Jahrhundert zu beleuchten und die
Teilnehmer/innen mit den neuesten Ergebnissen der Forschung zum kollektiven und
kulturellen Gedächtnis der Europäer vertraut zu machen. Es soll zugleich zur
Konzipierung neuer Projekte der Geschichtswerkstatt Europa anregen und diese in
die allgemeine Debatte über europäische Geschichte und Erinnerung einbetten.

Das Internationale Forum 2008 ist dem Thema ?1938-1949 ? Dekade der Gewalt"
gewidmet. Bis heute stellt dieses Jahrzehnt außergewöhnlicher Gewalt in vielen
Teilen Europas und darüber hinausreichend den zentralen Bezugsrahmen
europäischen Identitätsmanagements, nationalstaatlicher Geschichtspolitik,
zivilgesellschaftlicher Erinnerung und privaten Gedächtnisses in Mittel- und
Osteuropa ebenso wie in Nord-, West- und Südeuropa dar.

Vorträge im Rahmen des Internationalen Forums werden vorwiegend in deutscher
Sprache gehalten, die Seminare und Diskussionsrunden finden sowohl auf Deutsch
als auch auf Englisch statt. Daher sind zumindest passive Deutschkenntnisse und
aktive Englischkenntnisse Voraussetzung für die Teilnahme am Forum.

Stipendien & Anforderungen
Die Tagungsstipendien umfassen sowohl Reise- und Übernachtungskosten (in
Doppelzimmern) als auch ein Tagegeld. Ihre genaue Höhe richtet sich nach den
entstehenden Kosten für die Teilnahme und nach den Regelungen des Sächsischen
Reisekostengesetzes. Entsprechend dem Stiftungszweck richtet sich diese
Ausschreibung vorrangig an Bewerber/innen aus Zentral- und Osteuropa. Die
Bewerber/innen sollten zwischen 18 und 35 Jahren alt sein.

Erwartet wird die Einreichung einer Projektskizze (in deutscher oder englischer
Sprache) im Umfang von 1200 Wörtern, die eine Grundlage für die Mitwirkung an
den Seminaren des Forums sein kann. Die Projektskizzen sollen erste
Überlegungen für ein Vorhaben enthalten, das nach dem Internationalen Forum im
Rahmen der Projektförderung der Geschichtswerkstatt Europa für 2009 in
internationalen Teams von internationalen Teams beantragt werden kann. Ziel ist
die kritische, vergleichende Auseinandersetzung mit lokalen, regionalen und
transnationalen Aspekten von Erinnerung an Gewaltherrschaften im 20. Jahrhundert
in Europa (www.geschichtswerkstatt-europa.de ? Projektförderung).

Die aktive Teilnahme an den Seminaren des Internationalen Forums wird auf Wunsch
für die Anerkennung an der heimischen Hochschule durch die Universität Leipzig
zertifiziert.

Bewerbungen unter Beifügung der Projektskizze, eines Lebenslaufes und eines
Motivationsschreibens sind bis zum 20.07.2008 (Poststempel) zu richten an die
Koordinatorin des Internationalen Forums. Entscheidungen über die Anträge
werden bis zum 27.07.2008 getroffen und alle Bewerber/innen danach kurzfristig
informiert.

Die Geschichtswerkstatt Europa ist ein Programm der Stiftung "Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft" zur Auseinandersetzung mit europäischer Erinnerung.
Die Förderung von Projekten wird vom Institut für angewandte Geschichte in
Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina koordiniert. Ein
Internationales Forum wird vom Global and European Studies Institute i. G. an
der Universität Leipzig ausgerichtet.
Kontakt:

Ines Keske
Koordinatorin, Internationales Forum, Geschichtswerkstatt Europa

Universität Leipzig
Frankreich-Zentrum
Thomaskirchhof 20
04109 Leipzig
Deutschland
Tel.: +49 (0)341 973 34 93
Email: keske@...
URL: http://www.uni-leipzig.de/~gwe



Fr 13. Juni 2008 10:57

ingmarbredies
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Ingmar Bredies
ingmarbredies
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13. Juni 2008
10:57
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