On 11/11/09, Streifzüge-Redaktion <redaktion@...> wrote:
>
>
>
> *"Vom Uniprotest zur Solidarischen Ökonomie der Bildung"*
>
> *Workshop mit Inputs - für Debatte, Vernetzung, konkrete Schritte*
>
> *Zeit: *Sonntag, 15.11., 14.00-16.00 Uhr. Ort: Audimax, Uni Wien
>
> *Inhalt: *Wie kann eine Protestdynamik nach dem Ende von Hörsaal-
> Besetzungen aussehen? Was wäre eine längerfristige Perspektive der
> Bewegung? Wie erweitern wir die Bewegung inhaltlich und schärfen
> zugleich ihren Fokus? Wie entgehen wir der Reduktion auf "Forderungen an
> die Politik"? Wie könnte eine "andere Uni" aussehen? Wäre eine "andere
> Uni" noch eine "Universität"?
>
> Für eine Antwort auf diese Fragen wollen wir die Universität bzw. das
> Bildungssystem im gesellschaftlichen Kontext, als Teil kapitalistischer
> Produktionsverhältnisse und vor dem Hintergrund einer globalen Krise
> begreifen.
>
> *Ziel: *des Workshops ist Vernetzung von Aktivitäten, die ein Projekt
> "Solidarische Universität" inhaltlich und organisatorisch vorantreiben
> wollen, das kapitalistische Produktionsverhältnisse angreift und
> parziell transzendiert. Dazu geben wir als Input kurze Thesen, sammeln
> Ideen und öffnen eine Debatte um konkrete Schritte.
>
> *Mehr Infos hier:*
> _http://www.social-innovation.org/?p=1362_
>
>
http://www.streifzuege.org/2009/vom-uniprotest-zur-solidarischen-oekonomie-der-b\
ildung
>
>
>
> --~--~---------~--~----~------------~-------~--~----~
> Sie erhalten diese Nachricht, weil Sie Mitglied sind von Google
> Groups-Gruppe "streifzuege_container".
> Um sich von dieser Gruppe abzumelden, senden Sie eine E-Mail an
> streifzuege_container+unsubscribe@googlegroups.com
> Weitere Optionen finden Sie in dieser Gruppe unter
> http://groups.google.at/group/streifzuege_container?hl=de?hl=de
> -~----------~----~----~----~------~----~------~--~---
>
>
guter newsletter. viele tln.
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
On 11/11/09, KXX4493553@... <KXX4493553@...> wrote:
>
> In einer eMail vom 11.11.2009 13:44:46 Westeuropäische Normalzeit schreibt
> karl.dz@...:
>
> EA Rauter - Über das Herstellen von Untertanen
>> www. pds - nuernberg. de /solid/nuernberg/theorie/untertanen.htm -
>
>
>
>
> Diese Internetadresse konnte angeblich nicht mehr gefunden werden. Noch
> existent?
>
> Gruß Kurt-Werner.
>
>
>
> [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
>
>
nein, kurt, die gibt es nicht mehr. ich hatte die url schon
auseinandergezogen, weil ich das wusste. aber noch nicht genug. jetzt
aber.
wo du fündig werden kannst ist: internet-archiv. die haben eigentlich
fast alles. eventuell sogar die wertkritik bei jpberlin die der admin
neulich auf eis legte. wolfram p. ist eventuell noch drin in der
liste.
so short.
+
neues zu georg elser im blog unten. am 18.11. ist eine lesung in stuttgart.
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
In einer eMail vom 11.11.2009 13:44:46 Westeuropäische Normalzeit schreibt
karl.dz@...:
EA Rauter - Über das Herstellen von Untertanen
> www. pds-nuernberg.de /solid/nuernberg/theorie/untertanen.htm -
Diese Internetadresse konnte angeblich nicht mehr gefunden werden. Noch
existent?
Gruß Kurt-Werner.
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
On 4/18/06, Karl Dietz <karl.dietz@...> wrote:
> EA Rauter - *1929 in Klagenfurt - + 2006
>
> Autor der 68er-Generation - Autor der Zeitschrift "konkret"
> letztes werk: autobiografischer Roman "Leben buchstabieren".
>
> EA Rauter - Über das Herstellen von Untertanen
> www. pds-nuernberg.de /solid/nuernberg/theorie/untertanen.htm -
>
> s.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Alexander_Rauter
>
>
>
>
> ----
> CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
> http://www.contraste.org
> ----
> CONTRASTE - LIST at Yahoo!Groups
> http://de.groups.yahoo.com/groups/contraste-list
> ----
>
>
>
>
>
+
EA Rauter - *1929 in Klagenfurt - 2006 -- Autor der 68er-Generation -
Autor der Zeitschrift "konkret" -- letztes werk: autobiografischer
Roman "Leben buchstabieren" -- EA Rauter lebte in Neuried bei München.
EA Rauter - Über das Herstellen von Untertanen
www.pds-nuernberg.de/solid/nuernberg/theorie/untertanen.htm - 35k -
Folter-Lexikon Konkret Verlag, Hamburg 1969, 177 Seiten -
"Folter-Lexikon. Die Kunst der verzögerten Humanschlachtung von Nero
bis Westmoreland".
linkesbuch.de - Folter. in Geschichte und Gegenwart von Nero bis
Pinochet. EA Rauter. Verlag, Eichborn. Erscheinungsdatum, 1988. 178
Seiten ... www.linkesbuch.de/index59692.htm - 20k -
Brief an meine Erzieher. via ZVAB
http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Alexander_Rauter
via aki-wiki
cc krixit incl. einladung an alle dort in die contraste-list. ca. 70 tln.
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [Be!] Bildungsstreik am 17. November
Datum: Tue, 10 Nov 2009 09:01:59 +0100
Von: "Presse-AG der SchülerInnen-Initiative \"Bildungsblockaden
einreißen!\" (Berlin)" <be-presse@...>
An: Verborgene_Empfaenger:;
SchülerInnen-Initiative "Bildungsblockaden einreißen!"
www.schulstreik-berlin.de
be-presse@...
Berlin, den 10. November 2009
_Pressemitteilung:_
*Bildungsstreik am 17. November*
*Über 270.000 Schüler_innen und Studierende beteiligten sich im Juni an
Protesten gegen das neoliberale Bildungssystem. Für den 17.11. planen
Gruppen in rund 20 Städten erneut Schul- und Bildungsstreiks auch in
Berlin als Auftakt für einen "heißen Herbst". Schon in den letzten
Wochen wurden Hörsäle der Uni Wien, der TU Graz und mehrerer deutscher
Universitäten besetzt. Bei Großdemonstrationen in Wien forderten
anschließend über 40.000 Menschen eine bessere Bildung.*
Fünf Monate nach dem Bildungsstreik im Juni ist die Berliner
SchülerInnen-Initiative "Bildungsblockaden einreißen!" zu einem
vernichtenden Urteil gekommen: "Von den zentralen Forderungen der
270.000 Protestierenden wurde keine einzige umgesetzt. Noch immer sind
die Verkürzung der Abiturzeit auf 12 Jahren, das Büchergeld und das
unsozialen mehrgliedrigen Schulsystem traurige Realität", kritisiert
Florian Bensdorf von "Bildungsblockaden einreißen!"
Unter dem Motto "Reclaim your Education" sind in mehr als 20 Ländern auf
5 Kontinenten Proteste im Rahmen der "Global Week of Action" geplant.
Der erste Höhepunkt der Proteste in Deutschland wird der bundesweite
Bildungsstreik in 15 Städten am 17. November sein. "Wenn die Politiker
versuchen, uns zu ignorieren, dann müssen wir eben unüberhörbar werden.
Unser Protest hat gerade erst angefangen", so Florian Bensdorf von der
Berliner SchülerInnen-Initiative "Bildungsblockaden einreißen!"
Angesichts des Koalitionsvertrages von CDU und FDP befürchten
Schüler-Initiativen weitere Einsparungen und Privatisierungen im
sozialen und Bildungsbereich. "Die Bundesregierung hat mit mehreren
Hundert Milliarden Euro die Profite deutscher Unternehmen in der Krise
gesichert. Jetzt soll das Geld mit einem Sozialkahlschlag ungeahnten
Ausmaßes wieder reinkommen", befürchtet Florian Bensdorf und kündigt
Proteste an. "Die Politik hat ihre Rechnung ohne uns gemacht!"
Nach den Besetzungen in der Uni Wien und TU Graz in Österreich beginnen
auch in Deutschland die Proteste. In den letzten Wochen wurden Hörsäle
in Potsdam, München, Heidelberg, Münster, Tübingen, Marburg und
Darmstadt besetzt.
Als weiterer Höhepunkt des "heißen Herbst" ist eine bundesweite
Demonstration am 10. Dezember gegen die Kultusministerkonferenz (KMK)
geplant, die sich aus den Bildungsministern der einzelnen Bundesländern
zusammen setzt. "Die Kultusministerkonferenz ist das höchste Gremium der
bundesdeutschen Bildungspolitik. Vom Abitur in 12 Jahren bis zur
Schülerdatei - die KMK ist für fast alle Übel, mit denen wir Schüler Tag
für Tag zu kämpfen haben, direkt verantwortlich!", erklärt Florian
Bensdorf von der SchülerInnen-Initiative "Bildungsblockaden einreißen!"
aus Berlin.
_Pressekontakt:_
Florian Bensdorf: 01 76 - 51 22 21 47
_Weiter Informationen:_
Schulstreik in Berlin: www.schulstreik-berlin.de
<http://www.schulstreik-berlin.de/>
"Global Week of Action - Education is NOT for $A£EUR":
www.emancipating-education-for-all.org
<http://www.emancipating-education-for-all.org/>
17. November: Internationaler Schulstreik!
Gegen Leistungsterror und Lernfabriken!
Seit Jahren herrschen in den Schulen die selben Probleme: In vollkommen
überfüllten Klassen werden uns stundenlang irgendwelche komischen Sachen
erzählt, die wir in unserem Leben wahrscheinlich nie wieder brauchen.
Für ausführliche Erklärungen bleibt meistens keine Zeit. Spätestens
seitdem mit der Einführung des "G8" die Abiturzeit von 13 auf 12 Jahre
verkürzt wurde - ein Jahr weniger um sich den selben Stoff
einzutrichtern! Wer sich keine Nachhilfe leisten kann, hat von
vornherein weniger Chancen.
Genauso wie die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht,
sinken unsere Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung. Und es wird noch
schlimmer: Nachdem Hunderte Milliarden Euro für die Rettung der Banken
rausgeworfen wurden, wird die schwarz-gelbe Regierung mit massiven
Sozialkürzungen versuchen, das Geld wieder reinzukriegen.
Aber genauso wie die Krisenprobleme weltweit ähnlich sind, sind auch die
Bildungsprobleme die gleichen. Deshalb werden wir am 17. November auf
die Straßen gehen, zusammen mit Tausenden Jugendlichen in London,
Istanbul, Griechenland, Frankreich, Thailand, Marokko und Ghana.
Beim letzten Bildungsstreik am 17. Juni waren wir 270.000 in über 100
Städten Deutschlands. Wir haben ein unüberhörbares Zeichen gesetzt, doch
unsere Forderungen wurden von der Politik ignoriert.
Aber wir werden weiter kämpfen und nicht länger die Fresse halten. Wir
wollen nicht nur mehr Geld. Wir wollen ein selbstbestimmtes Lernen für
uns und kein sinnentleertes Büffeln für die Wirtschaft. Ohne
Frontalunterricht, überfüllte Klassen, Leistungsdruck und Selektion. Wir
sind Menschen und wollen als solche behandelt werden. Dafür werden wir
kämpfen!
Wir fordern:
* Eine Schule für alle - Weg mit dem mehrgliedrigen Schulsystem!
* Kostenlose Bildung für alle!
* Mehr LehrerInnen, kleinere Klassen!
* Beendet den Einfluss der Wirtschaft auf die Schulen!
* Gegen Schulzeitverkürzungen wie beispielsweise das Abitur in 8
Jahren (G8)!
* Schluss mit der Repression gegen SchülerInnen!
* Demokratisierung des Bildungssystems!
/SchülerInnen-Initiative "Bildungsblockaden einreißen!"/
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
Newsletter vom 11.11.2009 - Der Abtrünnige
CONAKRY/BERLIN/BRÜSSEL (Eigener Bericht) - Die Europäische Union
stellt die Beteiligung an einer Militärintervention afrikanischer
Staaten in Guinea in Aussicht. Wie es in Brüssel heißt, ziehe man
Unterstützungsleistungen in Betracht, sollte die Afrikanische Union
sich zur Entsendung von Truppen nach Guinea entschließen, um den
dortigen Konflikt zwischen Regierung und oppositionellen Demonstranten
unter Kontrolle zu bekommen. Kürzlich hatten guineische Militärs ein
Massaker an Demonstranten verübt und dabei über 150 Menschen ums Leben
gebracht. Der Konflikt hält an. Die deutsch-europäischen
Interventionspläne gelten einem Land, das über bedeutende
Rohstoffvorkommen verfügt, sich jedoch seit einem Putsch im Dezember
2008 immer stärker vom Westen ab- und China zuwendet. Hintergrund ist
wachsender Unmut über die anhaltende neokoloniale Einmischung von EU
und USA in Afrika. Der Anführer der Putschisten hat seine militärische
Ausbildung in der Bundesrepublik erhalten, entzieht sich jedoch
mittlerweile dem deutschen Zugriff - ein besonderer Affront für
Berlin.
mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57668
kwp
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: PM: Bildungsstreik hat schon begonnen - Besetzungen, Streiks
und demnächst Blockaden - Forderungen aber noch unerfüllt
Datum: Tue, 10 Nov 2009 15:56:57 +0100
Von: PrÖA Bildungsstreik (Bund) <presse@...>
An: contraste@...
Pressemitteilung
*Bildungsstreik hat schon begonnen - Besetzungen, Streiks und demnächst
Blockaden - Forderungen aber noch unerfüllt *
*Berlin*. Seit einer Woche haben Studierende begonnen, zentrale Hörsäle
in Hochschulen wie Potsdam, Münster, Heidelberg, Marburg, München,
Paderborn, Darmstadt, Mönchen-Gladbach, Greifswald, Dresden und Tübingen
zu besetzen. Weitere Besetzungen sind geplant. Der Bundesweite
Bildungsstreik hat damit eine neue Qualität erreicht. Dies zeigt, dass
die Betroffenen sich weiterhin wehren und für eine freie,
selbstbestimmte Bildung zu kämpfen bereit sind.
*Eine Folge der Ignoranz*
"Die Verschärfung des Protests ist die logische Folge der Ignoranz der
politisch Verantwortlichen. Wir wollen echte Veränderungen im
Bildungssystem, einen öffentlichen Diskurs darüber werden wir notfalls
erzwingen", so Michael Dunker, Student und engagierter
Bildungsstreikender aus Münster.
*Miteinander, nicht mehr nebeneinander*
Der Bildungsstreik im Herbst wird auf einem anderen Niveau stattfinden.
Erstmals soll es am 17. November 2009 in Deutschland und Österreich zu
gemeinsamen Bildungsprotesten kommen. Wo früher Studierendenschaften
nebeneinander protestierten, ist heute ein internationaler Zusammenhang
hergestellt. Probleme wie Überregulierung, zu hohe Arbeitsbelastung,
Prüfungsdruck, Anwesenheitskontrollen, u.v.m. können nun gemeinsam
angegangen werden.
"Seit über 14 Tagen halten wir die größten Hörsäle der Unis in
Österreich besetzt. Unsere Bewegung breitet sich weiter aus. Der
"Bologna-Prozess" sorgt überall für die gleichen Probleme. Deshalb
brauchen wir praktische Solidarität und gemeinsame Proteste in allen
Ländern. Die grenzübergreifende Vernetzung und der internationale
Aktionstag um den 17. November sind ein erster Schritt in diese
Richtung", so Robert Pospichal von der Technischen Universität Wien.
*KMK muss Nachsitzen*
Da sich die Kultusministerkonferenz (KMK) nach dem Bildungsstreik im
Juni in Andeutungen ergeht, konkrete Vorschläge vermissen lässt und die
SchülerInnen bewusst ignoriert, rufen die Bildungsstreik-Bündnisse zur
Blockade der KMK am 10. Dezember in Bonn auf. Ihr Ziel ist es, unter
anderem Kopfnoten und das G8-Turbo-Abitur endlich loszuwerden. Darüber
hinaus fordern sie kostenlose Bildung für alle, kleinere Klassen und
mehr Mitspracherechte. Alles das wird in der Erklärung der KMK mit
keinem Wort erwähnt.
Paula Rauch, Schülerin in Berlin, meint dazu: "Wer 270.000 Menschen
einfach ignoriert, muss Nachsitzen. Deshalb werden wir die nächste
Gesprächsrunde der Kultusminister belagern." Der Widerstand geht weiter!
*Kontakt:*
Robert Pospichal, Aktivist TU Wien, Tel. 0043-650 974 1234
Michael Dunker, Student Münster, Tel.: 01577-131 69 71
Paula Rauch, Schülerin Berlin, Tel.: 0163-384 21 78
Jörg Rostek, Student Münster, Tel.: 0172.586 83 64
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Presseerklärung zum weltweiten Warm-up Day
Datum: Tue, 10 Nov 2009 13:34:11 +0100
Von: erik <press-germany@...>
An: press-germany@...
Internationale Presseerklärung:
"Education is NOT for $A£EUR!"
Bewegungen für freie Bildung schließen sich weltweit zusammen!
Seit Jahren erleben Menschen auf der ganzen Welt wie Studiengebühren
sprunghaft ansteigen und infolge dessen viele noch Jahre nach ihrem
Abschluss verschuldet sind. Seit einiger Zeit ist die Präsenz von
Unternehmen an (Hoch-)Schulen stark angestiegen. Öffentliche
Bildungseinrichtungen waren einmal (weitgehend) freie und unabhängige
Orte. Diese werden jedoch zunehmend in Wirtschaftsunternehmen
umstrukturiert, in denen Studierende, SchülerInnen, Lehrkräfte und
sonstige Angestellte kaum noch Mitspracherechte haben. Der Kundenstatus
der Studierenden -und vermehrt auch der SchülerInnen - schafft eine
Atmosphäre, die dem autonomen Lernen grundsätzlich widerspricht.
Menschen weltweit leiden unter den Auswirkungen permanenter
Haushaltskürzungen sowie dem immer größer werdenden Einfluss
(privat-)wirtschaftlicher Interessen im öffentlichen Bildungsbereich.
Als Reaktion auf diese Entwicklung schließen sich diverse Gruppen des
"Bundesweiten Bildungsstreiks" in Deutschland mit weiteren aktiven
Bewegungen aus aller Welt zusammen, um gegen die Missstände und die
Ökonomisierung von Bildung vorzugehen und für freie und emanzipatorisch
ausgerichtete öffentliche Bildungssysteme zu streiten.
Am 5. November 2009 findet weltweit der "Warm-up Day of United Action"
für die kommenden Bildungsproteste statt, welche in den Rahmen der
"Education is NOT for $A£EUR - Global Week of Action" eingebettet sind,
die vom 9. bis 18. November 2009 stattfindet. Fast 70 Gruppen in 30
Ländern (u.a. Kanada, Liberia, Kroatien, Indonesien, Bangladesch,
Italien und den U.S.A.) rufen aktuell zu öffentlichen Diskussionen,
Demonstrationen und Besetzungen im Laufe der Aktionswoche auf. In
Deutschland sind lokale Bildungsstreikbündnisse und
Studierendenvertretungen aus u.a. München, Bonn, Marburg, Frankfurt/M.,
Berlin, Heidelberg, Hamburg, Münster, Bochum involviert.
Nach den seit gut zwei Wochen anhaltenden Hochschulbesetzungen in ganz
Österreich wurde der 5. November zum landesweiten Aktionstag gegen den
Bologna Prozess und die Bildungsmisstände im Allgemeinen als Teil des
"Warm-up Day of United Action" ausgerufen.
Die Meldungen über die Besetzungen der Hochschulen in Österreich haben
sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Menschen aus vielen Ecken dieser Welt
identifizieren sich mit den Zielen der Studierenden und der Lehrkräfte
und treiben die internationale Vernetzung mit Windeseile voran.
Auch in Kanada rufen Studierendenvertretungen an diesem Tag zu
Großdemonstrationen gegen Studiengebühren und die weitere
Kommerzialisierung von Bildung auf. Entschlossene Proteste sind
ebenfalls u.a. in den U.S.A., Polen und der Schweiz geplant.
Nur kurze Zeit später, werden am 17. November in Deutschland,
Frankreich, Italien und weiteren Ländern die Proteste -international
koordiniert- landesweit fortgesetzt.
Ein konstanter Informationsfluss unter den Bewegungen wird durch
regelmäßige Chat-Treffen, die Nutzung diverser Foren, Email-Verteiler
und einer zentralen Homepage sicher gestellt. Das "Grundgerüst" für die
globale Aktionswoche wurde mit Unterstützung dieser Hilfsmittel von
Menschen aus diversen Ländern koordiniert, welche sich als Teil der
unabhängigen Plattform "International Student Movement" verstehen.
Die sich derzeit formierende internationale Bewegung verfolgt die
Absicht, eine öffentliche Debatte anzuregen sowohl über die
Zusammenhänge zwischen lokalen Problemen in Bildungseinrichtungen und
globalen wirtschaftlichen Zwängen als auch über die Notwendigkeit frei
zugänglicher und unabhängiger Bildung für eine demokratische Gesellschaft.
Erst ein emanzipatorisches Bildungssystem befähigt die Menschen dazu,
sich kritisch mit ihrem Umfeld auseinander zu setzen. Diese Fähigkeit
und das notwendige Wissen müssen erst erlernt werden. Deshalb geht diese
Angelegenheit nicht nur diejenigen etwas an, die direkt von der
Ökonomisierung im Bildungsbereich betroffen sind, sondern jede
Gesellschaft in ihrer Gesamtheit.
Jede Gruppe formuliert zwar ihre eigenen genauen Forderungen, doch sie
setzen sich gemeinsam für freie und emanzipatorisch ausgerichtete
öffentliche Bildung ein - weltweit!
Die Woche und die damit einhergehenden Proteste werden der Auftakt einer
neuen Bildungsbewegung sein, die sich durch ihre internationale
Vernetzung und Zusammenarbeit auszeichnet.
www.emancipating-education-for-all.org
www.bildungsstreik.net
www.unsereunis.de
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
>>
>> dem Bundestag liegt eine Petition zur Kostenfreiheit von
>> wissenschaftlichen
>> Publikationen vor:
>>
>>
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7\
922
>>
>> Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche
>> Publikationen,
>> die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern
>> kostenfrei
>> zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder
>> autonom
>> verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu
>> erlassen
>> und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.
>>
>> Begründung
>> Die öffentliche Hand fördert Forschung und Entwicklung nach Angaben des
>> Bundesministeriums für Bildung und Forschung jährlich mit etwa 12
>> Milliarden
>> Euro. Die Ergebnisse dieser Forschung jedoch werden überwiegend in
>> kostenpflichtigen Zeitschriften publiziert. Es ist nicht angemessen, dass
>> der
>> Steuerzahler für die von ihm finanzierten Forschungsergebnisse erneut
>> bezahlen
>> muss.
>>
>> Wegen der hohen Kosten und der Vielzahl wissenschaftlicher Zeitschriften
>> sind
>> Forschungsergebnisse nur in wenigen Bibliotheken einsehbar. Den meisten
>> Bürgern
>> ist der Zugang zu der von ihnen finanzierten Wissenschaft dadurch nicht
>> nur
>> erschwert, sondern de facto ganz verschlossen.
>>
>> Den Bürger von der Wissenschaft auszusperren ist nicht nur schädlich,
>> sondern
>> auch unnötig. Andere Länder haben vergleichbare Vorhaben bereits
>> umgesetzt.
>> Die
>> US-Amerikanische Behörde National Institutes of Health (NIH) verlangt,
>> dass
>> alle
>> von ihr finanzierten Publikationen binnen 12 Monaten an einem zentralen
>> Ort
>> öffentlich zugänglich sind. Die grundsätzliche Struktur des
>> wissenschaftlichen
>> Publikationswesen verändert sich hierdurch nicht.
>>
>
>>
>> --
>> http://www.inetbib.de
>>
>
s.a. im kontext
PM des Aktionsbündnisses ...
http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung1209.html.de
bzw. NETETHICS-Blog:
http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=174
via i.
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
>>
>> Ausstellung
>>
>> Georg Elser "Ich habe den Krieg verhindern wollen"
>>
>> Das Attentat auf Hitler am 8. November 1939 im Münchener
>> Bürgerbräukeller
>>
>> Die Landeszentrale für politische Bildung hat in Zusammenarbeit mit der
>> Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin und gefördert durch die
>> Landesstiftung Baden-Württemberg diese Ausstellung geschaffen, die mit
>> wenig
>> Aufwand durch Schulen, Universitäten und andere öffentliche Einrichtungen
>> wandern kann. Sie soll die Erinnerung an diesen mutigen Mann wach halten
>> und
>> vertiefen. Er gehört zum gemeinsamen historischen Erbe.
>
>> 10. November bis 4. Dezember 2009,
>> Dienstag bis Freitag 10.00 – 18.00 Uhr
>> Hauptverwaltung Stuttgart der Deutschen Bundesbank
>> Marstallstraße 3
>>
>> Am 8. November 1939 versuchte der
>> Schreiner Johann Georg Elser aus Königsbronn, Adolf Hitler im
>> Münchener Bürgerbräukeller zu töten, um die Ausweitung des am 1.
>> September begonnenen Krieges zu verhindern. Hitler verließ allerdings
>> wenige
>> Minuten vor der explosion den Versammlungssaal. Elser wurde noch am
>> selben
>> Tag in Konstanz verhaftet. er kam zunächst in
>> das KZ Sachsenhausen, später nach Dachau, wo er am 9. April 1945
>> erschossen
>> wurde.
>>
>> Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus war nach 1945 umstritten.
>> Elsers mutige Alleintäterschaft und seine politisch-moralische Motivation
>> können heute nicht mehr bezweifelt werden.
>>
>> Die Landeszentrale für politische Bildung hat in Zusammenarbeit mit der
>> Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin und gefördert durch die
>> Landesstiftung Baden-Württemberg diese Ausstellung geschaffen, die mit
>> wenig
>> Aufwand durch Schulen, Universitäten und andere öffentliche Einrichtungen
>> wandern kann. Sie soll die Erinnerung an diesen mutigen Mann wach halten
>> und
>> vertiefen. er gehört zum gemeinsamen historischen Erbe.
>>
>> Wir danken der gemeinde Königsbronn für die Ausstellungsstücke von Georg
>> Elser. Sie wurden aus dem Bestand der Erinnerungs- und Forschungsstätte
>> Georg Elser zur Verfügung gestellt.
>>
>
>> Während der Dauer der Ausstellung können Führungen für Schulklassen und
>> Gruppen gebucht werden.
>> Kontakt: gedenkstaettenarbeit@...
>>
>> Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
>> Hauptverwaltung Stuttgart der Deutschen Bundesbank
>> Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin
>>
>
> --
> MfG, Karl Dietz
> http://www.karldietz.de
> http://karldietz.blogspot.com
>
s.a.
http://karldietz.blogspot.com/2009/11/vortrag-zu-georg-elser-am-0211-in-s.html
mit einem vortrag in wangen (11.11.) und heilbronn (12.11.)
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [Gipfelsoli Newsletter] Kopenhagen -- Hamburg -- Seattle --
Edinburgh
Datum: Tue, 10 Nov 2009 10:40:46 +0100
Von: gipfelsoli@...
An: gipfelsoli-de@...
Gipfelinfo - Meldungen über globalisierte Solidarität
und die Proteste gegen unsolidarische Globalisierung
----------------------- www.euro-police.noblogs.org -- www.gipfelsoli.org --
- Managing Crowds
- Something Rotten in Denmark? a simple message to the Danish Government
- Your legal rights in Denmark
- Singapur Vorbild bei Kopenhagen-Gipfel: Widerstand nur bis 18 Uhr
- Polizeitaktik vor Gericht
- The Battle of the Story of the "Battle of Seattle"
- Vancouver Police 'Set the Record Straight' on Olympic Police State
- NATO Welcoming Committee Edinburgh
----------------------------------------------------------------------------
Managing Crowds
Sicherheitskonzepte bei Gipfelprotesten
Dieser Text ist der Versuch, Erfahrungen mit staatlichen Repressionsapparaten
und polizeilichen Sicherheitskonzepten während ausgewählter europäischer
Gipfelproteste systematisch auszuwerten und auf den G8 in Heiligendamm zu
spiegeln. Dabei ziehen wir sicherlich keine endgültigen Schlussfolgerungen,
können aber Tendenzen aufzeigen, die eine Rolle für zukünftige autonome
Interventionen spielen.
Einige Ansätze sind uns bei der vergleichenden Analyse besonders wichtig. Wir
fokussieren auf Massenproteste seit dem unbestrittenen Höhepunkt der
europäischen globalisierungskritischen Bewegungen in Prag, Göteborg und Genua.
More: http://www.gipfelsoli.org/Repression/7839.html
----------------------------------------------------------------------------
Something Rotten in Denmark? a simple message to the Danish Government
The real “trouble-makers” are companies and the governments allied with them:
we
are not afraid of being on the right side.
By means of nothing else that our passion and our intelligence – brought on by
our bodies – we want to open and legitimate independent political spaces in
Copenhagen with all those delegates that want to stop governments and companies
pushing for tricks that basically allow business-as-usual to keep on
Today about forty activists from the Italian network “seeyouincopenhagen” have
brought to the Danish Consulate in Venice a message. They did it as part of the
worldwide mobilization started by CJA in order to stop the new law package
“anti
trouble-makers”.In fact, the perspective from which the Danish Government looks
at the international mobilization of December is that of law and order, instead
of that of justice and democracy.
More:
http://www.globalproject.info/it/in_movimento/Something-Rotten-in-Denmark-a-simp\
le-message-to-the-
----------------------------------------------------------------------------
Your legal rights in Denmark
The following is a short review of legal rights in Denmark. Everyone
participating in demonstrations in connection with COP15 should know their
legal rights in Denmark.
Download: http://klima.blogsport.de/images/YourlegalrightsinDenmark.pdf
----------------------------------------------------------------------------
Singapur Vorbild bei Kopenhagen-Gipfel: Widerstand nur bis 18 Uhr
Mit dem geplanten, “Lümmelpaket” genannten Gesetz, droht Dänemark beim
UN-Klimagipfel mit harten Strafen für friedlichen Protest. Singapur hat es
vorgemacht. VON CHRISTIAN JAKOB
Wer der überkommenen Vorstellung anhängt, Protest müsse etwas mit
Konfrontation
zu tun haben, dem sei ein Blick nach Singapur empfohlen. Das ja völlig zu
Unrecht als Autokratie gescholtene Land hat der Welt gezeigt, wie sich
politische Differenzen ohne all die üblichen, hässlichen Szenen voller Gewalt
konstruktiv in die Willensbildung einbinden lassen. Aber nein, das sollte
natürlich keineswegs die Meinungsfreiheit einschränken, sondern diente
lediglich dazu, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Und in der Tat:
Wirklich alles blieb friedlich.
More: http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/widerstand-nur-bis-18-uhr
----------------------------------------------------------------------------
Polizeitaktik vor Gericht
Versammlungen angeblich grundlos aufgelöst: Veranstalter zweier Demonstrationen
des Klima- und Antira-Camps 2008 haben Klagen eingereicht. VON KAI VON APPEN
Klagen gegen polizeiliche Eingriffe in das Demonstrationsrecht beschäftigen
schon länger die Hamburger Gerichte. Jetzt sind vor dem Verwaltungsgericht (VG)
zwei weitere Klagen gegen die Polizeiführung erhoben worden: Ferdinand Dürr
vom
Klima- und Antiracamp “Gegenstrom08” klagt, weil eine von ihm geleitete
Spontandemonstration vor dem geplanten Kohlekraftwerk Moorburg am 20. August
2008 gewaltsam aufgelöst wurde. Ebenfalls Klage eingereicht hat Andreas
Blechschmidt. Er leitete die Kundgebung der Gruppe “Fluten 3.0” gegen
Sammelabschiebungen am Flughafen zwei Tage später, die ebenfalls aufgelöst
wurde.
More:
http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/1/polizeitaktik-vor-gericht/
----------------------------------------------------------------------------
The Battle of the Story of the "Battle of Seattle"
Chris Borte (Contributor), Stephanie Guilloud (Contributor), Anuradha Mittal
(Introduction by), David Solnit (Editor), and Rebecca Solnit (Editor)
With the World Trade Organization in retreat globally, do we remember the seeds
of the anti-capitalist movements that blossomed and, on November 30, 1999,
brought Seattle to a standstill? Released just in time for the 10th anniversary
of the Seattle WTO protests, this collection confronts the challenges of
historical memory, and suggests just how much we have to learn from (and about)
the past decade of activism against globalization.
More: http://www.akpress.org/2008/items/battleofseattleakpress
----------------------------------------------------------------------------
Vancouver Police 'Set the Record Straight' on Olympic Police State
Chief Constable Jim Chu was joined by VPD Deputy Chief Sweeney, as well as RCMP
Superintendent Kevin deBruykere from the Vancouver 2010 Integrated Security
Unit for the Olympics Games, as he made the following statement regarding the
Olympics:
In the past few weeks concerns have been raised about whether individual rights
and freedoms will be suppressed during the 2010 Olympic and Paralympic Games.
Opponents to the games, police critics and hopefully well-meaning journalists
have all painted a dire picture predicting exactly what the police are planning
to do to take away these freedoms.
More: http://www.no2010.com/node/1156
----------------------------------------------------------------------------
NATO Welcoming Committee Edinburgh
For months the NATO Welcoming Committee has been calling on people to come to
Edinburgh and take part in action against NATO and against militarism. We have
now produced a map of the city centre of Edinburgh showing the location of the
NATO Parliamentary Assembly and some other institutions which are linked to the
militarist system. Our primary target remains the Edinburgh International
Conference Centre, the location of the NATO meeting. However, if we cannot
reach it, it is important to remember that there are many targets around the
city of Edinburgh just as deserving of attention. To find the target maps and
other maps visit http://natowc.noflag.org.uk/the-target
To make it as hard as possible for us to be contained and stopped from taking
action the meeting place for the demonstration will not be announced until
10.30 am. People should be in the city centre in their affinity groups or with
friends by this time. Once the location has been announced people should move
to the meeting place and assemble at 11am sharp.
More: http://natowc.noflag.org.uk
----------------------------------------------------------------------------
*Gipfelsoli Newsletter*
Nachrichten über Mobilisierungen, Debatten und Repression im Zusammenhang mit
Gipfelprotesten.
Die AutorInnen der Beiträge sind mit eckigen Klammern versehen. Wir können
leider keine Verantwortung für die Richtigkeit der Beiträge übernehmen. Auch
geben sie nicht zwangsläufig unsere Meinung wieder.
Mehr Infos, Texte und ein Archiv des Newsletters unter www.gipfelsoli.org.
*eintragen* mailto:gipfelsoli-de-subscribe@...
*austragen* mailto:gipfelsoli-de-unsubscribe@...
Kontakt, Kritik, Beiträge: gipfelsoli@...
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [taz] Umweltverbände rufen zum Protest gegen Verschärfung des
Demonstrationsrechts in Kopenhagen auf
Datum: Tue, 10 Nov 2009 03:10:08 +0100
Von: Greenhouse Infopool <greenhouse@...>
An: Greenhouse Infopool <greenhouse@...>
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/proteste-gegen-demogesetz/
die tageszeitung (taz)
01.11.2009
Klimagipfel in Kopenhagen
Proteste gegen Demogesetz
Umweltverbände aus ganz Europa verurteilen, dass Dänemark vor dem
Klimagipfel in Kopenhagen das Demonstrationsrecht verschärfen will. Kritik
kommt auch von den Gewerkschaften. VON REINHARD WOLFF
STOCKHOLM taz | Die dänische Regierung stößt mit ihren geplanten
drakonischen Strafen für friedliche Protestaktionen beim Kopenhagener
Klimagipfel auf wachsenden Widerstand. Bevor das Gesetz am Mittwoch in
erster Lesung eines beabsichtigten Eilverfahrens im Parlament behandelt
werden soll, appellieren jetzt Umweltorganisationen aus elf europäischen
Ländern in einem offenen Brief an Justizminister Brian Mikkelsen, das
Gesetzespaket im Papierkorb verschwinden zu lassen. Die Vorlage sei "ein
Schlag ins Gesicht" für alle Menschen, die im Dezember nach Kopenhagen
kommen wollten, um sich für die Rettung des globalen Klimas zu engagieren:
"Es ist nicht hinnehmbar, dass das Gastland eines historischen Klimagipfels
so das Recht auf demokratische Teilnahme beschneidet."
Das von der Regierung selbst als "Lømmelpakke" ("Lümmelpaket") lancierte
Gesetzesvorhaben [1] soll unter anderem Sitzblockaden oder Menschenketten,
welche die Polizei behindern können, mit 40 Tagen Haft bestrafen. Zudem
droht es Geldbußen in Höhe von mehreren hundert Euro für alle an, die sich
nach polizeilicher Aufforderung nicht aus einer - auch genehmigten -
Demonstration entfernen. Und es erlaubt Präventivhaft von bis zu 12 Stunden
bei Verdacht möglicherweise "die Ordnung und Sicherheit gefährdender"
Absichten.
"Die dänische Polizei hat bereits genug Macht- und Sanktionsmittel, um Recht
und Ordnung aufrechtzuerhalten", sagt Kim Ejlertsen vom dänischen
Umweltnetzwerk Noah: "Der Gesetzentwurf stellt alle Aktivisten und
klimainteressierten Menschen, die nach Kopenhagen kommen, um ihre
demokratischen Rechte zu nutzen, unter einen Generalverdacht." Tord Björk
von der schwedischen "Friends of the Earth"-Sektion: "Der Gipfel ist keine
interne dänische Angelegenheit. Warum sollen Menschen kriminalisiert werden,
die sich für ein seriöses Klimaabkommen engagieren?"
Die Umweltorganisationen, die hinter dem jetzigen offenen Brief stehen,
fordern deshalb Verbände und Einzelpersonen in ganz Europa auf, direkt beim
dänischen Justizminister oder bei Dänemarks Auslandsbotschaften gegen das
"Lümmelpaket" zu protestieren.[2]
Kritik an den Gesetzesverschärfungen kommt auch von dänischen
Gewerkschaften. Diese befürchten, dass die "physischen Blockaden", die das
Gesetz in Zukunft mit Freiheitsstrafe belegen will, auch traditionelle
Arbeitskampfmaßnahmen wie das Blockieren eines Werkstors als Protest gegen
Entlassungen treffen. "Damit werden auch unsere demokratischen Rechte
gebrochen", sagt Ejner Holst vom Gewerkschaftsdachverband LO. Die
Bauarbeitergewerkschaft wirft in einer Presseerklärung der Regierung in
Kopenhagen vor, "im Schatten des Klimagipfels die Befugnisse von Polizei und
Justiz auszuweiten, um sie dann gegen andere als ,Unruhestifter' anwenden zu
können". Der Kopenhagener Ortsverband der LO kritisiert: "Es stellt sich
faktisch die Frage, ob dieses Gesetz nicht ein Schritt auf dem Weg zu einem
Polizeistaat in Dänemark ist."
Vor allem die Gewerkschaftsproteste haben mittlerweile dazu geführt, dass
die oppositionellen Sozialdemokraten, die ansonsten den
Gesetzesverschärfungen positiv gegenüberstehen, sich gegen die Eile wenden,
mit der das "Lømmelpakke" ohne ordentliche Behandlung in den Ausschüssen und
ohne ausführliches Anhörungsverfahren das Parlament passieren soll. "Wir
können im Moment noch gar nicht beurteilen, ob das Paket nicht die Falschen
trifft", gibt Karen Hækkerup, rechtspolitische Sprecherin der
Sozialdemokraten zu.
[1] http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/klima-demos-unerwuenscht/
[2] http://tinyurl.com/loemmelpakke
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Ende der weitergeleiteten Nachricht ° Bitte auch weiterleiten
Unverlangte und doppelte Zusendungen bitten wir zu entschuldigen
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Greenhouse Infopool Berlin
greenhouse@...
www.jpberlin.de/greenhouse
www.freie-radios.net
www.coforum.de
Diese E-Mail wurde klimafreundlich
und atomstromfrei erzeugt:
www.stromrebellen.de
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
Gute Frage, Karl.
Der Kokreis der FFMer hat das so beschlossen, dass ich aus der f-liste
rausfliege. Aber ich probiers Mal wieder. Es geschehen ja manchmal noch Wunder.
Ich wunder mich über nix mehr
HaBE
----- Original Message -----
From: Karl Dietz
To: contraste-list@...
Sent: Monday, November 09, 2009 11:52 PM
Subject: Re: [contraste-list] Impfung-Facharztinfo: ...
On 11/9/09, Hartmut Barth-Engelbart <h.barth-engelbart@...> wrote:
>
> ----- Original Message -----
> From: Hartmut Barth-Engelbart
> To: attac-d@...
> Sent: Monday, November 09, 2009 3:55 PM
> Subject: Impfung-Facharztinfo: Hat noch jemand Lust auf eine Impfung ?
>
kannst du an attac-d mailen? falls ja, warum dann nicht an attac-f?
>
> Hier eine erfrischend nüchterne, medizinisch fundierte Kurzfassung einer
> Frankfurter Ärztin zum Thema Impfstoff und Folgen:
>
> *Wer es noch nicht weiß:*
> Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe *Pandemrix®
> und Focetria®,* enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) *Squalen*.
>
> Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als
> Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % *(also jeder Vierte) *
>
> auch* *solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit ,
> mit *chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), *neben
> Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen,
> Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit
> kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.
> Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.
>
>
>
> HIER gehts weiter im obigen text und mit einem weiteren Warnungsbrief eines
> Kardiologen:
>
> http://www.barth-engelbart.de/?p=452
>
> sowie mit laufenden Ergänzungen & Links zur Schweinegrippe unter Vermeidung
> der Stories von "Schall und Rauch" - (an denen selbstverständlich auch was
> dran ist. Nur nützt es jetzt nicht sonderlich wenn man weiß, dass das Virus
> eventuell eine in US-Labors gebastelte BIO-Waffe ist, (( kann man demnächst
> auch bei Allnatura kaufen alles Bio !)) und von Baxter in der Ukraine wie
> Fisch und Wein zur Speisung der 10 000 verteilt wurde oder gar als
> Wunderheilmittel gegen Grippe ... die Welt ist schlecht, aber das wussten
> wir schon, das hilft uns nicht weiter. Die Verbreitung von ausschweifenden
> BIO-Waffen-Viren-Geschichten hat doch nur zur Folge, dass die Hysterie sich
> steigert und der Run auf Impfstoffe tatsächlich so losgeht wie in der
> Ukraine, wo sie sich schon alles spritzenl assen, auch Zeug, was man früher
> nur getrunken hat gegen die obligatorische Herbst-Wintergrippe.
> Schlussendlioch steheh wir danngemeinsam mit den Regierungsparteien vor den
> Konferenztüren der Pharmariesen und bitten um die Entwicklung von neuen
> Impfstoffen. dahin sollen wir womöglich gedrängt werden.
>
> Wir brauchen Aufklärung durch unabhängige Mediziner, Pharmakologen usw... Da
> ist der IPPNW gefragt ...
>
>
> [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
>
>
ich geb das mal weiter an einige leute, die sich in medizinischen
dingen auskennen.
falls rückmeldungen eingehen, dann auch wieder an dich.
k
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
On 11/9/09, Hartmut Barth-Engelbart <h.barth-engelbart@...> wrote:
>
> ----- Original Message -----
> From: Hartmut Barth-Engelbart
> To: attac-d@...
> Sent: Monday, November 09, 2009 3:55 PM
> Subject: Impfung-Facharztinfo: Hat noch jemand Lust auf eine Impfung ?
>
kannst du an attac-d mailen? falls ja, warum dann nicht an attac-f?
>
> Hier eine erfrischend nüchterne, medizinisch fundierte Kurzfassung einer
> Frankfurter Ärztin zum Thema Impfstoff und Folgen:
>
> *Wer es noch nicht weiß:*
> Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe *Pandemrix®
> und Focetria®,* enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) *Squalen*.
>
> Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als
> Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % *(also jeder Vierte) *
>
> auch* *solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit ,
> mit *chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), *neben
> Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen,
> Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit
> kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.
> Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.
>
>
>
> HIER gehts weiter im obigen text und mit einem weiteren Warnungsbrief eines
> Kardiologen:
>
> http://www.barth-engelbart.de/?p=452
>
> sowie mit laufenden Ergänzungen & Links zur Schweinegrippe unter Vermeidung
> der Stories von "Schall und Rauch" - (an denen selbstverständlich auch was
> dran ist. Nur nützt es jetzt nicht sonderlich wenn man weiß, dass das Virus
> eventuell eine in US-Labors gebastelte BIO-Waffe ist, (( kann man demnächst
> auch bei Allnatura kaufen alles Bio !)) und von Baxter in der Ukraine wie
> Fisch und Wein zur Speisung der 10 000 verteilt wurde oder gar als
> Wunderheilmittel gegen Grippe ... die Welt ist schlecht, aber das wussten
> wir schon, das hilft uns nicht weiter. Die Verbreitung von ausschweifenden
> BIO-Waffen-Viren-Geschichten hat doch nur zur Folge, dass die Hysterie sich
> steigert und der Run auf Impfstoffe tatsächlich so losgeht wie in der
> Ukraine, wo sie sich schon alles spritzenl assen, auch Zeug, was man früher
> nur getrunken hat gegen die obligatorische Herbst-Wintergrippe.
> Schlussendlioch steheh wir danngemeinsam mit den Regierungsparteien vor den
> Konferenztüren der Pharmariesen und bitten um die Entwicklung von neuen
> Impfstoffen. dahin sollen wir womöglich gedrängt werden.
>
> Wir brauchen Aufklärung durch unabhängige Mediziner, Pharmakologen usw... Da
> ist der IPPNW gefragt ...
>
>
> [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
>
>
ich geb das mal weiter an einige leute, die sich in medizinischen
dingen auskennen.
falls rückmeldungen eingehen, dann auch wieder an dich.
k
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
----- Original Message -----
From: Hartmut Barth-Engelbart
To: attac-d@...
Sent: Monday, November 09, 2009 3:55 PM
Subject: Impfung-Facharztinfo: Hat noch jemand Lust auf eine Impfung ?
Hier eine erfrischend nüchterne, medizinisch fundierte Kurzfassung einer
Frankfurter Ärztin zum Thema Impfstoff und Folgen:
*Wer es noch nicht weiß:*
Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe *Pandemrix®
und Focetria®,* enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) *Squalen*.
Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als
Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % *(also jeder Vierte) *
auch* *solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit ,
mit *chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), *neben
Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen,
Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit
kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.
Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.
HIER gehts weiter im obigen text und mit einem weiteren Warnungsbrief eines
Kardiologen:
http://www.barth-engelbart.de/?p=452
sowie mit laufenden Ergänzungen & Links zur Schweinegrippe unter Vermeidung der
Stories von "Schall und Rauch" - (an denen selbstverständlich auch was dran ist.
Nur nützt es jetzt nicht sonderlich wenn man weiß, dass das Virus eventuell eine
in US-Labors gebastelte BIO-Waffe ist, (( kann man demnächst auch bei Allnatura
kaufen alles Bio !)) und von Baxter in der Ukraine wie Fisch und Wein zur
Speisung der 10 000 verteilt wurde oder gar als Wunderheilmittel gegen Grippe
... die Welt ist schlecht, aber das wussten wir schon, das hilft uns nicht
weiter. Die Verbreitung von ausschweifenden BIO-Waffen-Viren-Geschichten hat
doch nur zur Folge, dass die Hysterie sich steigert und der Run auf Impfstoffe
tatsächlich so losgeht wie in der Ukraine, wo sie sich schon alles spritzenl
assen, auch Zeug, was man früher nur getrunken hat gegen die obligatorische
Herbst-Wintergrippe. Schlussendlioch steheh wir danngemeinsam mit den
Regierungsparteien vor den Konferenztüren der Pharmariesen und bitten um die
Entwicklung von neuen Impfstoffen. dahin sollen wir womöglich gedrängt werden.
Wir brauchen Aufklärung durch unabhängige Mediziner, Pharmakologen usw... Da ist
der IPPNW gefragt ...
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
>>
>>
>> is: Mensch Autor Philosoph
>> t: Anarchie
>> n: Bakunin
>>
>>
>> This CD-ROM brings together the writings of the Russian anarchist
>> Michail Aleksandrovic Bakunin.
>> It includes images and transcriptions of more than 1200 letters and
>> more than 350 texts that Bakunin wrote in the period 1823-1876.
>> Much of the material is unique: the CD-ROM contains hundreds of
>> texts that have not been published before. Many others are being
>> made available for the first time integrally and in their original
>> language.
>>
>> Bakunin devoted his life to politics and played a major role in
>> revolutionary movements in the second half of the 19th century. As
>> an activist he participated in many of the uprisings that swept
>> through Europe after 1848 and he was invol-ved in the foundation of
>> revolutionary groups and secret organizations.
>>
>> As a political thinker, he was a prolific writer who produced
>> numerous articles and speeches, helped to draw up programs for
>> political parties, and wrote letters of protest and pamphlets.
>> Moreover, at each period of his life he was exchanging letters with
>> dozens of correspondents, members of his family as well as
>> political friends.
>>
>> Apart from the writings and letters of Bakunin, the CD-ROM
>> contains miscellaneous materials, like notes Bakunin made on
>> works he studied, codes he used for some of his correspondence,
>> and personal documents.
>>
>> http://www.knaw.nl/bakunin/english/ukintro.htm
>>
>>
>> --~--~---------~--~----~------------~-------~--~----~
>> x-list - a special list.
>> -~----------~----~----~----~------~----~------~--~---
>>
>>
>>
>>
>
> +
>
>
> About OAIster <http://www.oaister.org/about.html>
>
> OAIster currently provides access to 22,742,966 records from 1157
> contributors.
>
> OAIster is a *union catalog of digital resources*. We provide access to
> these digital resources by "harvesting" their descriptive metadata
> (records) using OAI-PMH <http://www.openarchives.org/> (the Open
> Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting).
> click here for more about OAIster
> <http://www.oaister.org/about.html> More...
> <http://www.oaister.org/about.html>
>
> * View Data Contributors <http://www.oaister.org/viewcolls.html>
> * Collection Development Policy <http://www.oaister.org/restricted.html>
> * Improvements <http://www.oaister.org/future.html>
> * Presentations & Publications
> <http://www.oaister.org/presentations.html>
> * Statistics on our Growth <http://www.oaister.org/stats.html>
> * Staff <http://www.oaister.org/staff.html>
>
>
> _______________________________________________
> Wertkritik Mailingliste
> JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider
wertkritik ist perdu
oaister ist auch ziemlich perdu. wurde von oclc übernommen.
die leute in der clara-liste wissen da mehr. kwp, kannste du fwd-en
wenn du magst.
ff.
k.
>>>> UTOPIE kreativ, H. 196 (Februar 2007)
>>>> <http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=12760>, S. 156-160
>>>>
>>>>
>>>> ein Muss für die neue Linke?; ... THEODOR BERGMANN: Zwischen Hoffnung
>>>> und
>>>> Verzweiflung -- Außenwirkungen
>>>> von 1917; WERNER SEPPMANN: Der Marxismus und das Christentum der
>>>> Bergpredigt; ... Alexander Karmann, Joachim Klose
>>>> (Hrsg.): Geld regiert die Welt? Wirtschaftliche Reflexionen (ULRICH
>>>> BUSCH); ...
>>>>
>>>
>>> +
>>>
>>>
>>> UtopieKreativ
>>> web: http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=uk
>>>
>>> Monatliche Publikation, herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung
>>> <http://coforum.de/index.php?1769> Berlin. Ist wohl als die bedeutendste
>>> Theoriezeitschrift im Umfeld der Linkspartei.PDS anzusehen.
>>>
>>>
>>> Die Texte der einzelnen Beiträge sind (mit geringem zeitlichen Verzug -
>>> auch die Druckexemplare wollen ja verkauft sein), als pdf's unter
>>> http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=uk verfügbar. Es bedarf weniger
>>> weiterer (technischer) Voraussetzungen, einen solchen Rückkanal
>>> einzurichten - einer Wiki-Seite (dieser) für Statements und einer
>>> Mailingliste, über welche sich intensivere Diskussionen zu Texten
>>> entspannen können. Fangen wir also einfach mal an. -- Hans-Gert Gräbe
>>> <http://coforum.de/index.php?2941>
>>>
>>> via coforum
>>>
>>> auch hier das modell, erst das print produkt, dann die online version
>>> wie bei krisis 31
>>>
>>> +
>>>
>>> triple free . info kam eben via keimform.de
>>>
>>>
>>>
>>> _______________________________________________
>>> Wertkritik Mailingliste
>>> JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider
>>>
>>>
one time free hätte ja auch schon gereicht. dann double free. dann ...
>>
>> ----
>> krixit
>> rein / raus: krixit-request@...
>> Betreff / Text: subscribe / unsubscribe
>> ----
>
> +
>
> Georg Seeßlen hat im aktuellen »Freitag« einen bitter-realistischen
> Artikel zur Zukunft der Autorenschaft geschrieben: »Die letzte
> Avantgarde«. Zunächst erklärt er die Long-Tail-These für gescheitert.
> Long-Tail bedeutet, dass in der Summe Nischen-Kulturgüter mehr Profit
> bringen, als die Top-Seller in der Spitze.
>
> via keimform. fine blog
>
> +
>
> vortrag von theo zu china ... bei der ig metall in gmünd
mehr per googlen
+
Die Linke, insbesondere DIE LINKE, hat eine einfache Antwort auf eine
komplizierte Frage: Aufhebung des Kapitalismus? => Aufhebung des
Privateigentums! Steht ja auch so im Kommunistischen Manifest. Wenn
die bisher Unteren nur erst über die Mittel der Produktion verfügen,
wird alles gut. Wie, wie schnell und mit welchen Mitteln sind Streits
um Details, die die linken Fraktionierungen erzeugte und noch immer
erzeugt. »Privateigentum weg« war die Lösung und muss die Lösung
weiterhin sein. Inzwischen wird gar wieder darüber debattiert, wie die
zukünftige Planwirtschaft zu organisieren sei.
via keimform. dort mehr.
On 4/13/09, Karl Dietz <karl.dz@...> wrote:
> On 11/28/08, Karl Dietz <karl.dz@...> wrote:
>>> An: list@...
>>> Datum: Mon, 27 May 2002 11:05:52 +0200
>>> Priorität: normal
>>> Betreff: [krisis] Freie Menschen in freien Vereinbarungen
>>>
>>>
>>> freie menschen in freien vereinbarungen!
>>>
>>>
>>> ------- Weitergeleitete Nachricht / Forwarded message -------
>>>
>>> aus vab
>>>
>>>
>>> Freie Menschen in freien Vereinbarungen : Gegenbilder zur Expo
>>> 2000 / AutorInnen: Annette Schlemm ; Jörg Bergstedt ; Stefan Meretz.
>>> Gruppe Gegenbilder. - (Version 1, 08.08.2000). - Reiskirchen Saasen,
>>> 2000. - Elektronisches Buch. Kurzbeschreibung: Die Expo 2000 bietet
>>> hinter ihrem Glitzer und Gloria ein eindrucksvolles Zeugnis für eine
>>> Zukunft
>>> aus kapitalistischem Denken. Diesen Bildern, aber auch vielen anderen
>>> aktuellen politischen Konzepten des Neoliberalismus, der Herrschaft und
>>> Unterdrückung stellen wir unsere "Bilder" entgegen. [19.08.2000]
>>>
>>>
>>>
>>> nur ein kleiner historischer anfall. just dont mind...
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>
>>> _______________________________________________
>>> Wertkritik Mailingliste
>>> JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider
>>>
>>
>>
>> free means free. no admin "please" is needed. gimme an f. k.
>>
>
> mehr zur obigen zeile? goto crit-psych at juhu
>
> k
>
+
r: Erfurt
Dies ist eine Seite von [Annette
Schlemm|http://coforum.de/index.php?644] zur Vor- und Nachbereitung
des Kongresses "Utopia Now" vom 28.-29.Mai 2010 in Erfurt.
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
>
>> Tagung von BdWi und Helle Panke e.V. in Werftpfuhl, 30.9.-4.10.2009 *
>>
>> Krise -- Kapital -- Kämpfe: Nach dem Neoliberalismus? *
>>
>> Mit der Erschütterung des globalen Bankensystems ist die Krise in die
>> öffentliche Wahrnehmung gerückt. Die Erfolgsrezepte neoliberaler Politik
>> und
>> Wertschöpfung, der Diskurs der Freiheit des Marktes vom Staat sind --
>> zumindest
>> zwischenzeitlich -- auf dem Rückzug. Stattdessen wird nach der
>> Finanzierung des
>> Staates zu Gunsten von Banken und großen Unternehmen gerufen,
>> Konjunkturprogramme und Konsumzuschüsse sollen "die Wirtschaft" ankurbeln.
>>
>> Keynesianische Konzepte scheinen aus den Hauptquartieren des
>> Neoliberalismus zu
>> tönen.
>>
>> Ob mit der neoliberalen Regulation auch die hoch-technologische
>> Produktionsweise
>> -- oder gar der ganze Kapitalismus -- in die Krise geraten ist, ist
>> umstritten.
>> Unklar ist auch, ob die Krisenbewältigung wiederum zu einer Erneuerung des
>>
>> Neoliberalismus oder zu seinem Ende führen wird. Beides wird auch Ergebnis
>> von
>> politischen Auseinandersetzungen und Kämpfen sein -- zwischen
>> verschiedenen
>> Fraktionen des Kapitals und als Ergebnis von Widerstand, der sich von
>> unten --
>> und/oder von links -- bilden könnte.
>>
>> Welche Szenarien der Krisenbearbeitung gibt es? Stehen wir am Anfang eines
>>
>> "Post-Neoliberalismus"? Welche Krisentheorien sind geeignet, die Situation
>> zu
>> analysieren? Welche Kapitalfraktionen liegen im Streit, welche
>> Transformationskonzepte von Seiten der Gewerkschaften und der
>> gesellschaftlichen
>> Linken? Die "Rettungspackete" haben in den meisten Ländern demokratische
>> Entscheidungsfindungen umschifft -- gibt es Chancen für eine Ausweitung
>> der
>> Demokratie in der Krise? Werden die Subjektanforderungen des
>> Neoliberalismus
>> zurückgewiesen, lassen sich neue Solidaritäten bilden?
>>
>> Die Struktur der Herbstakademie ist stark auf die Beteiligung aller
>> Anwesenden,
>> auf Textarbeit und Diskussion in Arbeitsgruppen angelegt. Die Tage
>> beginnen mit
>> einem Grundlagenreferat, zu dem sich unterschiedliche AGs und Lesegruppen
>> bilden, die am Abend zu einer gemeinsamen Diskussion (mit den
>> Referentinnen und
>> Referenten) zusammenfinden. Für die Teilnehmenden wird ein Reader mit
>> Literatur
>> erstellt werden.
>>
>> *Themen*:
>>
>> 30.9.: /Eine neue Produktionsweise/? Ursachen der Krise und Szenarien
>> ihrer
>> Bearbeitung.
>>
>> (/Frank Deppe/)
>>
>> 1.10.:
>>
>> /Umbau der Demokratie und des Staates/ im "Post-Neoliberalismus".
>> Perspektiven
>> für einen Kampf um Demokratisierung von Wirtschaft und Gesellschaft aus
>> der
>> Krise (/Alex Demirovic/)
>>
>> 2.10.:
>>
>> /Green New Deal/? Perspektiven und Probleme eines neuen Kapitalismus,
>> Linien der
>> neuen Kämpfe zwischen Nachhaltigkeit, Ernährungssicherheit und
>> In-Wert-Setzung
>> des Lebens (/Frieder Otto Wolf/)
>>
>> 3.10:
>> /Gewerkschaften in der Krise /-- Fallen der Krisenanalysen und politische
>> Perspektiven der gewerkschaftlichen Kämpfe zwischen Konversion,
>> politischem
>> Streik, Co-Management und Korporatismus. (/Bernd Röttger/)
>>
>> 4.10.
>>
>> /Kämpfe ums neue Subjekt/? Können Subjektanrufungen aus dem
>> Neoliberalismus
>> kritisch gewendet werdet und neue Handlungsfähigkeiten in der Krise
>> entwickelt
>> werden? Wie könnten Träger eines neuen gesellschaftlichen Projekts
>> zusammenfinden? (/Christina Kaindl/)
>>
>> */Diskussionen/*/: /
>>
>> /
>> 1. Wie weiter nach dem Bildungsstreik? /Aktivistinnen und Aktivisten
>> werten die
>> Aktionen aus und diskutieren über Perspektiven weiterer. (Torsten
>> Bultmann, Jan
>> Latza)
>>
>> 2. /Auswertung der Bundestagswahl -- Perspektiven für linke Gegenhegemonie
>> /
>>
>> */Arbeitsgruppen/*/ (wird weiter ergänzt): /
>>
>> 1.
>>
>> "So wie du bist, bleibst du nicht." Die Frage nach dem Fortbestand des
>> Neoliberalismus in den alltäglichen Kämpfen um eine neue Lebensweise.
>> (Janek
>> Niggemann)
>>
>> Wie schnell verändern sich Gewohnheiten, Überzeugungen, Denkweisen und
>> Emotionen, wenn sich massive politische und ökonomische Umbrüche
>> vollziehen?
>> Finden die aktuellen Krisenprozesse ihre Entsprechung im Bereich des
>> Alltäglichen, der Lebensweise? Gibt es schon eine veränderte kulturelle
>> Bearbeitung der sich verschärfenden sozialen Widersprüche? Oder hat sich
>> das
>> Projekt Neoliberalismus massiv in den Denkweisen und Handlungsgründen
>> alltäglicher Praxis eingeschrieben? Was bedeutet das für die mögliche
>> Akzeptanz
>> der sich anbahnenden Krisenlösungen? Führt die Anforderung, sich beständig
>> neu
>> zu erfinden, eigene Gedanken und Gefühle effizient in Selbstausbeutung zu
>> mobilisieren zu einer breiten Akzeptanz autoritärer Krisenlösung? Lassen
>> sich
>> bereits Ansätze erkennen, die über die bestehenden Spaltungen hinweg ein
>> gegenhegemoniales Projekt darstellen könnten?
>>
>> /Literatur/: Angela McRobbie: Make-Over-Zv und postfeministische
>> symbolische
>> Gewalt. In: Volker Woltersdorff und Robert Schmidt (Hg.): Symbolische
>> Gewalt.
>> Herrschaftsanalyse nach Pierre Bourdieu, 169-194
>>
>> 2.
>>
>> Gramsci und die Krise (/Flo Becker/):
>>
>> /"//Ausgeschlossen kann werden, dass die unmittelbaren Wirtschaftskrisen
>> von
>> sich aus fundamentale Ereignisse hervorbringen; sie können nur einen
>> günstigeren
>> Boden für die Verbreitung bestimmter Weisen bereiten, die für die ganze
>> weitere
>> Entwicklung des staatlichen Lebens entscheidenden Fragen zu denken, zu
>> stellen
>> und zu lösen." /
>>
>> /Antonio Gramsci, Gefängnishefte//, 13.Heft, § 17 /
>>
>> Die Arbeitsgruppe untersucht anhand von Originaltexten von Gramsci, was
>> sich aus
>> seinem Verständnis über den Zusammenhang von Ökonomie, Politik und
>> Hegemonie
>> über Verlauf und politische Bearbeitungen lernen lässt und fragt nach
>> Konsequenzen für eine linke Perspektiven in den aktuellen Krisendebatten
>> und
>> --protesten.
>>
>> 3.
>>
>> Subjekte und Subjektwissenschaften in der Krise (/Christina Kaindl/)
>>
>> In der aktuellen Debatten werden häufig determinierende Verbindungen von
>> ökonomischen und politischen Konstellationen zu den Einzelnen gezogen: es
>> geht
>> um "Auswirkung" der Krise auf die Menschen, die "Nachwirkungen"
>> neoliberaler
>> Subjektanforderungen und warum sie dazu führen, dass "die Menschen" sich
>> nicht
>> wehren, ob "es losgeht", wenn "die Krise bei den Menschen angekommen ist".
>> In
>> der Arbeitsgruppe wird nach einem anderen Verständnis vom Zusammenhang von
>>
>> Struktur und Handlung gefragt werden. Einige Grundlagen Kritischer
>> Psychologie
>> werden zur Diskussion gestellt und auf ihre Brauchbarkeit in den aktuellen
>>
>> Krisendebatten befragt.
>>
>> Literatur:
>>
>> 4.
>>
>> /Perspektiven der Mosaik-Linken /
>>
>> Hans-Jürgen Urbans Konzept einer "Mosaik-Linken" soll dazu dienen,
>> jenseits der
>> gegenseitigen Blockaden von gewerkschaftlicher, Bewegungs- und
>> Partei-bezogener
>> Linker zu überwinden und die jeweiligen organisatorischen und kulturellen
>> Traditionen als "Ressource" für eine gemeinsame Handlungsfähigkeit zu
>> betrachten. In der Arbeitsgruppe wird nach möglichen gemeinsamen
>> Transformations-Perspektiven der verschiedenen Akteure gefragt. Beleuchtet
>> wird
>> auch die gegenseitige Blockade von Parlamentarismus-Kritik in der
>> Bewegungslinken und Bewegungs-Skepsis in vielen parlamentarischen
>> Orientierungen.
>>
>> Literatur:
>>
>> Urban, Hans-Jürgen, 2009: Die Mosaik-Linke. Vom Aufbruch der
>> Gewerkschaften zur
>> Erneuerung der Bewegung, in: /Blätter f. dt. u. intern. Politik/, H. 5,
>> 2009, 71-8
>>
>> Becker, Florian, und Christina Kaindl, 2009: Widersprüche der
>> Mosaik-Linken.
>> Perspektiven der Krisenproteste. In: /Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und
>> linke
>> Praxis, Heft 1 /
>>
>> Riexinger, Bernd, 2009: Perspektiven des Protestes. Wie weiter nach den
>> Demonstrationen in Frankfurt und Berlin?, in: /Sozialismus/, H. 7/ 2009
>>
>> 5.
>>
>> "Emanzipier dich gefälligst!"- Der Anspruch auf befreiende Veränderung und
>> die
>> Unmöglichkeit, ihn als Lernziel für andere zu setzen.
>>
>> Linke und emanzipatorische Ansätze setzen auf Bildung und Erziehung. Dass
>> die
>> Veränderung der Umstände nicht ohne die Selbstveränderung der Menschen zu
>> haben
>> ist, gilt vielen als Konsens. Aber wie wird in Konzepten, Methoden und
>> konkreter
>> Praxis damit umgegangen, dass die Perspektive der Selbstveränderung den
>> Teilnehmenden nicht "beigebracht" werden kann? Warum wehren sich Lernende
>> zurecht gegen fremdgesetzte Lernziele, auch wenn es inhaltlich richtig
>> ist,
>> Befreiung und Emanzipation erreichen zu wollen? Die Kritische Psychologie
>> bietet
>> viele Kategorien und Argumente, um Bildung, Erziehung und Selbstbestimmung
>> zu
>> denken und bestehende Ansätze auf Fremdbestimmung und
>> Handlungsbegrenzungen hin
>> zu kritisieren. Mögliche Schwerpunkte des Workshops sind allgemein die
>> Frage
>> nach der Aktualität Kritischer Psychologie für linke Bildungspraxis, die
>> Widersprüche von Bildungsarbeit zwischen persönlicher Veränderung,
>> Fremdbestimmung und politischen Kämpfen für eine ganz andere Welt.
>>
>> Textgrundlage:
>>
>> Klaus Holzkamp: "We don't need no education".In: Forum Kritische
>> Psychologie 11,
>> 113-125
>>
>> Christina Kaindl: Über die Unmöglichkeit, emanzipatorische Ziele für
>> Andere zu
>> setzen.
>>
>> Die Arbeitsgruppe Vermittlung ist Teil der neu gegründeten "Assoziation
>> Kritische Psychologie Berlin". Sie organisiert workshops, Seminare und
>> eine
>> Ringvorlesung zur Kritischen Psychologie in Berlin. Mehr Infos unter:
>>
>> http://kritischepsychologie.blogsport.de/ags/vermittlung/
>>
>> */Organisatorisches /*
>>
>> /Veranstalter/:
>>
>> Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler / BdWi
>>
>> Helle Panke zur Förderung von Politik, Bildung und Kultur e.V.
>>
>> Leitung: Christina Kaindl
>>
>> /Teilnahmegebühr/:
>>
>> Pro Person 50,00 Euro, inkl. Unterkunft und Vollverpflegung im Doppel-
>> oder
>> Mehrbettzimmer für 5 Tage Seminardauer. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
>>
>> erhalten vor der Tagung Reader und Vorbereitungsthesen.
>>
>>
>> /Tagungsort/:
>>
>> Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein
>>
>> Freienwalder Chaussee 8--10, 16356 Werftpfuhl
>>
>> Das Haus liegt im Nordosten von Berlin, 30 km von der Stadtmitte am Rande
>> des
>> Erholungsgebietes "Gamengrund".
>>
>>
>> BdWi, Gisselberger Str. 7, 35037 Marburg
>>
>> Tel.: (06421) 2 13 95, Fax (06421) 16 32 66
>>
>> E-Mail: bdwi@...
>>
>> Die Anreisebeschreibung zum Tagungsort findet sich hier:
>>
>> www.kurt-loewenstein.de/hausinfos/anreise.html
>> <http://www.kurt-loewenstein.de/hausinfos/anreise.html>
>>
>> /Visit us on facebook:
>> http://www.facebook.com/event.php?eid=106590666490&ref=mf
>> <http://www.facebook.com/event.php?eid=106590666490&ref=mf> /
>>
>> Wenn Sie den Newsletter nicht mehr beziehen wollen, können Sie sich hier
>> austragen: http://www.hellepanke.de/topic/22.newsletter.html
>>
>>
>>
>>
>>
>>
>> -------------------------------------------------------
>> Abmelden? mailto:crit-psych-unsubscribe@yahoogroups.com
>>
>>
>>
>>
>>
>>
>
>
>
> ------------------------------------
>
> ----
> CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation. 1984 ff.
> http://www.contraste.org
> ----
> CONTRASTE - LIST at Yahoo!Groups. 2000 ff.
> http://de.groups.yahoo.com/groups/contraste-list
> http://de.groups.yahoo.com/group/contraste-list/links
> ----
> Yahoo! Groups Links
>
>
>
>
vielleicht war ja jemand mit dabei und mag was sagen ...
oder mag was sagen zur ende der wertkritik
oder ...
+
2. Tagung am Samstag, den 14.11.2009 in Berlin: Menschenrecht auf Bildung
Gemeinsame Tagung von BdWi, fzs, GEW, VDJ, EJDM, Rosa
Luxemburg-Stiftung und der Arbeitsgruppe Alternative
Wirtschaftspolitik.
Der Programm-Flyer zur Tagung kann hier herunter geladen werden.
http://www2.bdwi.de/uploads/menschenrecht_auf_bildung.pdf
Zur Online-Anmeldung:
http://www.bdwi.de/bdwi/termine/event_15826.html
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Medieninformation - Hungerstreikaktion zum Klimagipfel
Datum: Mon, 9 Nov 2009 12:51:41 +0100
Von: Ethecon <info@...>
An: Adresse <info@...>
*2009-11-09*
*Medieninformation***
*Hungerstreik-Aktionen aus Protest
gegen Verschleppung der Klimamaßnahmen*
*Weltweit sind am 6. November tausende Menschen in den Hungerstreik
getreten. Ca. 50 davon unbefristet. Sie wollen im Umfeld des
Welt-Klimagipfels ab 7. Dezember in Kopenhagen den Druck auf Politik und
Wirtschaft erhöhen, damit angesichts der dramatischen Entwicklung der
Klimakatastrophe und der unsäglichen Untätigkeit der Verantwortlichen
endlich gehandelt wird.*
*"ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie" unterstützt diese Aktionen. Das
Vorstandsmitglied Axel Köhler-Schnura, Träger des Preises für
Zivilcourage, hat sich in Düsseldorf mit einem auf 10 Tage befristeten
Hungerstreik ab 6. November den Aktionen angeschlossen. Ebenso das
gesamte Tagungsteam von ethecon.*
Der Blaue Planet ist in großer Gefahr. Die Ausmaße der Klimakatastrophe
beschleunigen sich atemberaubend, die Gefahren für Mensch und Umwelt
nehmen dramatisch zu, die Frist zum Handeln wird immer kürzer.
Und dennoch, auf Grund der den kapitalistischen Staaten innewohnenden
Profitlogik kommt es zu keinem wirksamen Handeln. Der Profit ist
wichtiger als das Klima. Das kann man mittlerweile bereits in den
täglichen Nachrichten hören, wenn beispielsweise mitgeteilt wird, dass
die Finanzminister der G20-Staaten sich in Vorbereitung des
Welt-Klimagipfels in Kopenhagen treffen und unverrichteter Dinge
auseinander gehen: Für die Wirtschaft haben sie Billionen, für die
dramatischen Klima-Probleme keinen Cent.
Angesichts dieser Dramatik sind anlässlich der in Barcelona ab dem 6.
November stattfindenden Vorbereitungsgespräche zum Welt-Klimagipfel auf
allen Kontinenten Menschen in befristete und unbefristete
Hungerstreik-Aktionen getreten. Sie wollen damit ein Zeichen setzen und
die Dramatik der Situation verdeutlichen. Die Aktionen werden
koordiniert von der Organisation "Climate Justice Fast".
"ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie" sieht hier ein akutes Problem im
Spannungsfeld Ethik und Ökonomie. Deshalb unterstützt die Stiftung die
Proteste zum Klimagipfel in Kopenhagen.
Nicht nur ideell, auch mit Taten: Das Team, das die am 21. November in
Berlin stattfindende ethecon-Tagung 2009 vorbereitet, ist geschlossen in
eine Solidaritätsaktion getreten und verweigert seit 6. November für 10
Tage die Nahrungsaufnahme. Darunter das Vorstandsmitglied Axel
Köhler-Schnura (Ökonom und Träger des Preises für Zivilcourage) und
seine Frau Christiane Schnura (stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende
von ethecon / Geschäftsführerin der Clean Clothes Campaign Deutschland).
Weitere Informationen zum Hungerstreik finden sich auf der Internetseite
_http://www.climatejusticefast.org/_
"Es muss dringend etwas geschehen, bevor es zu spät ist", sagt Axel
Köhler-Schnura. "Wir tragen in dieser Frage ganz konkret Verantwortung
für die kommenden Generationen. Wir haben das Problem verursacht, dass
die Welt zu zerstören droht, wir müssen dafür sorgen, dass das
verhindert wird. Und zwar schnell, bevor es zu spät ist."
Die Aktion Climate Justice Fast startete in Australien und breitete sich
von dort aus über alle Kontinente. Es nehmen Menschen aller
Altersgruppen daran teil. In den USA, in Großbritannien, in Indien,
Frankreich, Kanada, Südafrika, Belgien, Bhutan, Neuseeland und den
Philippinen. Und natürlich auch in Deutschland. Die Organisatoren sagen,
sie seien inspiriert von den Kämpfen Mahatma Ghandis, Martin Luther
Kings und anderer großer BürgerrechtskämpferInnen, die die Menschen
ermutigten, gegen Unrecht aufzustehen. "Mit der Hungerstreikaktion
wollen wir nicht nur alarmieren, sondern auch tiefe Hoffnung und unser
Vertrauen auf den Gerechtigkeitssinn der Menschen ausdrücken", sagt
Climate Justice Fast.
Die Langzeit-Hungerstreikende Diane Wilson, Umweltaktivistin aus den USA
und Trägerin des "Blue Planet Award 2006", wird auf ihrem Weg nach
Kopenhagen ebenso wie der US-Deserteur André Shepherd und der weltweit
bekannte israelische Friedens- und Menschenrechtsaktivist Uri Avnery an
der Verleihung der beiden internationalen ethecon-Preise 2009 am 21.
November in Berlin teilnehmen.
*ethecon Tagung 2009*
Fahnenflucht - Krieg & Desertion
*mit Verleihung der beiden ethecon-Preise 2009*
21. November 2009, 14.00 Uhr
Pfefferwerk "Großer Saal"
Schönhauser Allee 176, 10199 Berlin
Kostenfreie Anmeldung zur Tagung und Preisverleihung:
*ethecon* Tagungsbüro
Schweidnitzer Str. 41
40231 Düsseldorf
Telefon 0211 - 26 11 210
Telefax 0211 - 26 11 220
eMail info@... <mailto:info@...>
Internet http://www.ethecon.org/
Weitere Informationen, Hintergründe,
O-Töne und Interview-Termine bei:
Axel Köhler-Schnura (Vorstand ethecon)
0211 - 26 11 210
------------------
*ethecon
Stiftung Ethik & Ökonomie*
*ethecon
Fundación Ética y Economía*
*ethecon
Foundation Ethics & Economics*
Büro / Oficina / Office
Wilhelmshvener Str. 60
D-10551 Berlin
Deutschland / Alemania / Germany
Fon / Teléfono / Phone
+49 - (0)30 - 22 32 51 45
eMail mailto:info@...
Internet http://www.ethecon.org/
Vorstand / Junta Directiva / Board
Schweidnitzer Str. 41
D-40231 Düsseldorf Deutschland / Alemania / Germany
Fon / Teléfono / Phone
+49 - (0)211 - 26 11 210
eMail mailto:aks@...
Nur mit der Entwicklung und Durchsetzung umweltgerechter und
menschenwürdiger Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle werden sich
drohende ökologische und soziale Katastrophen abwenden lassen. ethecon -
Stiftung Ethik & Ökonomie arbeitet mit Vision und Perspektive, weit über
den Generationenwechsel hinweg.
Die Stiftung ist gemeinnützig. Alle Zuwendungen sind steuerlich
abzugsfähig.
Wir brauchen Sie. Als Stifter/in, Spender/in oder Fördermitglied.
Spenden auf das Konto
GLS Bank 6002 562 100
BLZ 430 609 67
Mit Inlandsgebühren aus dem europäischen Ausland
BIC GENODEM1GLS
IBAN DE05 4306 0967 6002 5621 00
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
--------------------------------------------------------------------------------
Betreff: Thema Impfung-Facharztinfo
Hat noch jemand Lust auf eine Impfung ??
Hier eine erfrischend nüchterne, medizinisch fundierte Kurzfassung einer
Frankfurter Ärztin zum Thema Impfstoff und Folgen:
*Wer es noch nicht weiß:*
Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe *Pandemrix®
und Focetria®,* enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) *Squalen*.
Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als
Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % *(also jeder Vierte) *
auch* *solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit ,
mit *chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), *neben
Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen,
Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit
kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.
Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.
Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper
gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0 %.
Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-
Verteidigungsministerium anerkannt.
*Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen
Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen
Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und
Fibromyalgie etc. leiden werden.*
*Geben Sie dieses Email an möglichst viele ihrer Bekannten weiter
*
Juliane Sacher
Fachärztin für Allgemeinmedizin
Bergerstr. 175
60385 Frankfurt
T: 069 - 921 89 90
F: 069 - 921 89 990
www.praxis-sacher.de
--
Jetzt kostenlos herunterladen: Internet Explorer 8 und Mozilla Firefox 3.5 -
sicherer, schneller und einfacher! http://portal.gmx.net/de/go/atbrowser
Myriam Petersen
im Kupferschmied 8
4663 Aarburg
062 791 11 13
079 653 25 95
--
Dr. Sepideh Rahbari
Kleine Hochstrasse 9
60313 Frankfurt
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Einladung: 6. ONE-WORLD-FILMFESTIVAL für Menschenrechte Berlin
2009 unter Schirmherrschaft von Rolf Gössner
Datum: Mon, 09 Nov 2009 12:29:12 +0100
Von: "Dr. Rolf Gössner" <rolf-goessner@...>
Antwort an: rolf-goessner@...
An: Verborgene_Empfaenger:;
Internationale Liga für Menschenrechte (www.ilmr.de) informiert
über das 6. ONE-WORLD-FILMFESTIVAL für Menschenrechte und Medien Berlin 2009
vom 26.11.2009 bis 2.12.2009:
Einladung zur Eröffnung durch den Schirmherrn des Filmfestivals
Dr. ROLF GÖSSNER (INTERNATIONALE LIGA FÜR MENSCHENRECHTE)
am Donnerstag, 26.11.2009, 19 Uhr im KINO-ARSENAL (Saal 1)
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin, Tel. 030-26955100, www.arsenal-berlin.de
Das Kino ist barrierefrei zugänglich und rollstuhlgerecht.
Verkehrsverbindungen: U-Bahn/S-Bahn Potsdamer Platz (rollstuhlgerecht).
Buslinien: M41, M48, M85, 200
Eröffnungsfilm:
TERRORISTS: THE KIDS THEY SENTENCED
Terrorister - en film om dom dömda
Regie: Stefan Jarl, Lukas Moodysson; Schweden 2003
85 min Dokumentarfilm, Originalfassung mit englischen Untertiteln
Beschränkter Kartenverkauf; Vorbestellung unter 030 -- 243130 41 erbeten.
Als es beim EU-Gipfel in Göteborg 2001 zu Ausschreitungen bei den von
Globalisierungskritiker_innen organisierten Massenprotesten kommt,
schlägt der schwedische Staat mit aller Macht zurück. Rund 460
Demonstrant_innen werden festgenommen, 14 davon zu langen Haftstrafen
verurteilt. In den Augen der Regierung handelt es sich bei ihnen um
"Terroristen". Stefan Jarl und Lukas Moodysson zeichnen ein anderes
Bild: In bewegenden Interviews erzählen einige der jungen Aktivist_innen
von ihrer Motivation, sich an den Protesten zu beteiligen, von der
Kritik an einer ungerechten Wirtschaftsordnung sowie ihren traumatischen
Erfahrungen mit staatlicher Gewalt.
Als Vorfilm wird EINSTELLUNG § 129a gezeigt. Der Clip stellt einen Bezug
zu Ereignissen in Deutschland her, dem §-129a-Verfahren (§ 129a
Strafgesetzbuch = Mitgliedschaft in/Unterstützung einer terroristischen
Vereinigung) im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung von
Protestaktionen beim G-8-Gipfel in Heiligendamm 2007.
Schirmherr des 6. ONE WORLD-Filmfestivals Berlin 2009
ist Rechtsanwalt Dr. Rolf Gössner, Vizepräsident der Internationalen
Liga für Menschenrechte und Deputierter in der Innendeputation der
Bremischen Bürgerschaft. Rolf Gössner hat sich in vielen Funktionen für
Bürger- und Menschenrechte eingesetzt - als Anwalt und Publizist, als
Mit-Herausgeber des Grundrechte-Reports und Mitglied der Jury zur
Verleihung des deutschen BigBrotherAwards sowie als rechtspolitischer
Berater von Parlamentsfraktionen und Bürgerrechtsgruppen im In- und
Ausland. 38 Jahre lang wurde Gössner vom Verfassungsschutz beobachtet.
Staatliche Kontrolle und Überwachung, etwa per Vorratsdatenspeicherung
oder Online-Durchsuchung, sind Entwicklungen, zu denen Rolf Gössner
kritisch Stellung bezieht. Letzte Buchpublikation: >Menschenrechte in
Zeiten des Terrors. Kollateralschäden an der "Heimatfront"< (Hamburg 2007).
Grußwort des Schirmherrn in der anhängenden 1. pdf-Anlage sowie über:
http://www.oneworld-berlin.de/filmfestival/schirmherrschaft/dr_rolf_goessner/
Gesamtprogramm des Filmfestivals in der 2. pdf-Datei sowie über:
http://www.oneworld-berlin.de/programm/timetable/
Schulprogramm des Filmfestivals in der 3. pdf-Datei sowie über:
http://www.oneworld-berlin.de/filmfestival/schulprogramm/
SCHULPROGRAMM
Filme für die Menschenrechtsbildung in der Schule
Das Deutsche Institut für Menschenrechte, der Kurzfilmwettbewerb "Alle
Menschen sind frei und gleich" des Goethe Instituts sowie der Stiftung
Erinnerung Verantwortung Zukunft und ONE WORLD BERLIN veranstalten auch
2009 ein Filmprogramm, das besonders für Schülerinnen und Schüler
geeignet ist. Schirmherr ist der Beauftragter der Bundesregierung für
Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Günter
NOOKE.
In der Zeit vom 23.-25. November 2009 werden an drei Tagen
Schulvorstellungen im Kino Arsenal für die Mittel- und Oberstufe -
jeweils mit einer Einführung in das Thema und einem Diskussionsangebot
- präsentiert. Die Veranstaltungen sind Teil der Berliner
SchulKinoWochen von VISION KINO.
Folgende Themen stehen dabei im Mittelpunkt:
* Diskriminierung
* Überwindung von traumatischen Erlebnisse
* Auswirkung von Konsumentscheidungen in einer globalisierten Welt
Außer den Filmkollektionen kann den Schulen vom Deutschen Institut für
Menschenrechte Beratung und Begleitmaterial angeboten werden, wie etwa
methodische Anweisungen und Unterrichtsmaterialien für die
Menschenrechtsbildung an Schulen und zur Vertiefung einzelner
Themenschwerpunkte.
Ansprechpartnerin: Deutsches Institut für Menschenrechte
Dr. Claudia Lohrenscheit, Ulla Niehaus
Tel.: 030-259-359-0, Email: lohrenscheit@...
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [Zeitpunkt] Wirtschaftsprofessoren fordern Beschränkung der
Geldschöpfung auf öffentliche Hand / Workshop am 21.11. in Berlin
Datum: Mon, 9 Nov 2009 02:32:19 +0100
Von: Greenhouse Infopool <greenhouse@...>
An: Greenhouse Infopool <greenhouse@...>
Zeitpunkt Ausgabe 104, November/Dezember 2009
http://www.zeitpunkt.ch/archiv/2009.html
Legislative, Exekutive, Judikative, Monetative!
Endlich ein echter Lösungsvorschlag für die Finanzkrise: In Deutschland
fordert eine Gruppe um die beiden Wirtschaftsprofessoren Joseph Huber [1]
und Bernd Senf [2] unter dem Titel <Monetative> [3] die Beschränkung der
Geldschöpfung auf die öffentliche Hand. Ihr Vorschlag bietet eine Menge
überzeugender Vorteile. Aber weil er die lukrative Geldschöpfung durch die
Privatbanken beendet, wird er wohl erkämpft werden müssen. ...
Weiterlesen >>
http://www.zeitpunkt.ch/fileadmin/download/ZP_104/104_32-33_Monetative.pdf
Die Monetative führt am 21. November einen Workshop über die Geldschöpfung
in öffentlicher Hand durch (10.00 bis 18.00 Uhr, Galerie Gondwana,
Merseburger Straße 14, Berlin-Schöneberg.
Buchtipp: Joseph Huber und James Robertson: Geldschöpfung in öffentlicher
Hand. - Weg zu einer gerechten Geldordnung im Informationszeitalter. Gauke
Verlag, 2008, Euro 12,90. In dem leicht lesbaren Buch erklären die beiden
Wirtschaftswissenschafler, wie die unkontrollierte Geldschöpfung durch die
Banken zur Finanzkrise geführt hat und wie sich unser Finanzsystem durch die
Beschränkung der Geldschöpfung auf die öffentliche Hand stabilisieren lässt.
------------------------------------------------------------------------
[1] http://www.soziologie.uni-halle.de/huber/
[2] http://www.berndsenf.de/
[3] http://www.monetative.de/
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Ende der weitergeleiteten Nachricht ° Bitte auch weiterleiten
Unverlangte und doppelte Zusendungen bitten wir zu entschuldigen
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Greenhouse Infopool Berlin
greenhouse@...
www.jpberlin.de/greenhouse
www.freie-radios.net
www.coforum.de
Diese E-Mail wurde klimafreundlich
und atomstromfrei erzeugt:
www.stromrebellen.de
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
On 5/27/09, ...
>
>>> Rezension von Sabine Nuss. _Copyright & Copyriot_ 17
>>>
>>>
>>> Dies ist eine Langrezension, mit Langzitat und multiplikatorischem
>>> Ziel. Die Kurzrezension wird am Mittwoch, 16.5.07 gegen 20 Uhr im
>>> Kino Nickelodeon Torstraße 216 in Berlin-Mitte zu hoeren sein. Dort
>>> treffen sich unausgesprochene und ausgesprochene Kritiker des
>>> Copyright, aber hoffentlich nicht die ueblichen Verdaechtigen. Das
>>> serioese Zitat muss dann noch dem Verlag geliefert werden, der sein
>>> Leid hat mit der Schnipselei. Seit den Foto-Montagen fuer
>>> Edel-Felpost im Wohnzimmer des 1. Weltkriegs, oder Hannah Hoechs
>>> Schnitt in die Republik, bis zu den ganzen scheiss netz#werken, die
>>> man mit der Schere zerschneiden will - um "eigene" "bessere" zu
>>> stricken, geht es um die industrielle/re Art des Ver-Nehmens. Wer
>>> nichts versteht fliegt raus und kann ja an Design- oder Slam
>>> Poetry-Wettbewerben teilnehmen. Hinzukommen zur Handarbeit muss aber
>>> eine Reprotechnik auf weit hoeherer Stufe der Arbeitsteilung (Walter
>>> Benjamin's Reprotechno). Die Netze als reine Verschiebebahnhoefe
>>> oder neue Rohrpost zu betrachten, ist auch fuer die alten
>>> Verkehrssysteme verkuerzend. Die "verblueffende Verfielfaeltigung",
>>> die Proust beschreibt[1], die alle Piratentexter - oder filmer
>>> fasziniert und auf der sie wie auf den Schultern eines Riesen sich
>>> weiterbewegen, ist auf Arbeit gebaut. Erze werden zu
>>> Hollerithmaschinen, zu IBMs zu PCs zu iPODs. Die "Schoepfungshoehe",
>>> wie sie fuer die Urheberschaft - den Besitz am bereits und immer
>>> schon Eigenen - rechtlich verlangt wird, regent hier quasi vom
>>> Himmel. Oder nicht? "Es regnet" ist eine so allgemeine Aussage, die
>>> ohne originelles Textumfeld aus dem Urheberschutz herausfaellt.
>>> "Es regnet Coca-Cola" waere Terror aber auch bereits ein Werbespruch.
>>> "Es regnet Maenner" ist frueher deutscher HipHop/Soul-Disco-Fem,
>>> "Es regnet Frauen" schon wieder Macho. Es regnet aber nie Geld und
>>> nie Copyright, weil, jedem Copyleft zum Trotz, nichts schon da ist,
>>> das hatte Johnn Heartfiel auch verwechselt, bzw. verschnitten. Es ist
>>> (man kann es nicht oft genug wiederholen) immer nur da was bereits
>>> bezahlt wurde oder was aus der Verwertung herausgefallen ist. Hobbes'
>>> Krieg aller gegen alle - auf der O-Strasse in Berlin oder in
>>> irgendeiner Kleinstadt der "Plakatkrieg", der Kampf um Werbeflaeche
>>> und Kunden - ist die Voraussetzung fuer den Staat, der schlichtet und
>>> zur Ruhe kommen laesst. Das Gesetz regelt, eine neues regelt auch.
>>> Ein altes Copyright regelt, ein neues CC-Copyright regelt auch. Und
>>> zwar den Warenverkehr und die Staerke/Hoehe der Ausbeutung.
>>>
>>>
>>> via n0name. ...
>>>
>>>
n0name ist eine feine sache. sehr fein.
>>
>> +
>>
>> Stefan Merten zu CopyLeft und CopyRight von Petra H.
>> http://www.oekonux.de/liste/archive/msg08597.html
>>
>> Stefan Meretz zu CopyLeft und CopyRight von Petra H.
>> http://www.opentheory.org/copyleft_again/text.phtml
>>
oekonux und opentheory - gute dinge
>>
>> _______________________________________________
>> Wertkritik Mailingliste
>> JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider
>>
>>
perdu
einiges an information wurde vernichtet. ein bisschen ist noch via
google cache zu sehen
>
> +
>
> --- AK Zensur laesst 60 Kinderporno-Seiten in 12 Stunden loeschen ---
> Es ist nicht schwer, Webseiten mit Kinderpornografie abschalten zu
> lassen, zeigt Netzaktivist Alvar Freude. Innerhalb von zwoelf Stunden
> ist es ihm gelungen, 60 Seiten aus dem Netz nehmen zu lassen.
> http://www.golem.de/0905/67378.html
>
>
>
>
> -----
> krixit. almost just another mailing list
> rein / raus: krixit-request@...
> incl. betreff: subscribe / unsubscribe
>
>
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [poonal] Poonal Nr.870
Datum: Sun, 8 Nov 2009 23:50:03 +0100
Von: poonal-Pressedienst <poonal@...>
Antwort an: poonal@...
An: poonal@...
Poonal Nr. 870
Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer
Agenturen vom 2. November bis 8. November 2009
INHALT
BRASILIEN
- Das Recht auf Ernährung soll in Verfassung aufgenommen werden
- Menschenrechtsorganisationen kritisieren Polizeigewalt in Armenvierteln
CHILE
- Mapuche klagen staatliche Gewaltanwendung an
ECUADOR
- Das Erdöl bleibt im Boden - ein innovativer Vorschlag für den Klimagipfel
in Kopenhagen
EL SALVADOR
- Gold und Totschlag
GUATEMALA
- Abtreibung: Ein von Teilen der Gesellschaft verteufeltes Wort
HONDURAS
- Verschleppte Politik a la Hondureña
KUBA
- Übergriff kubanischer Sicherheitskräfte auf BloggerInnen
PUERTO RICO
- Wichtigster Streik seit 40 Jahren
URUGUAY
- Manöverkritik nach gescheitertem Referendum
----------------------------------------------------------------------
BRASILIEN
Das Recht auf Ernährung soll in Verfassung aufgenommen werden
(Buenos Aires, 05. November 2009, púlsar).- Der Vorschlag, in der
brasilianischen Verfassung das Menschenrecht auf Ernährung festzuschreiben,
wurde Mitte vergangener Woche (3.11.) vom Parlament mit großer Mehrheit
angenommen. Es wird davon ausgegangen, dass die endgültige Abstimmung ebenfalls
positiv entscheiden wird.
Seit langem plädieren Verbände der familiären Landwirtschaft und der
Agrarökologie dafür, das Menschenrecht auf Ernährung in der Verfassung
festzuschreiben. Sollte die zweite Lesung den Textentwurf billigen, wird er in
den Artikel 6 eingefügt, der bislang andere soziale Rechte wie Gesundheit,
Erziehung, Arbeit und Wohnung garantiert.
--
BRASILIEN
Menschenrechtsorganisationen kritisieren Polizeigewalt in Armenvierteln
(Buenos Aires, 05. November 2009, púlsar).- Mit einer symbolischen
Protestaktion haben MenschenrechtlerInnen am Donnerstag, 5.November, die
Verantwortlichen für innere Sicherheit der Bundesstaates Rio de Janeiro
aufgefordert, die genaue Zahl der Menschen zu veröffentlichen, die in den
vergangenen Wochen bei Polizeieinsätzen getötet wurden. Außerdem solle ihre
Identität bekannt gegeben werden, um zu klären, ob es sich wirklich um
sogenannte Kriminelle handele. Die massiven Polizeieinsätze in mehreren Favelas
von Rio de Janeiro begannen unmittelbar nachdem ein Polizeihubschrauber Mitte
Oktober während Kämpfen zwischen verschiedenen Banden von Drogenhändlern
abgeschossen wurden. Dabei wurden die drei Insassen getötet.
Ein Vielzahl von mit Fragezeichen versehenen Kreuzen wurden in Blumentöpfen vor
dem Bahnhof Central do Brasil "gepflanzt". Im Anschluss an die Aktion
überreichten die InitiatorInnen den Behörden ein Manifest, das von 68
Menschenrechtsorganisationen unterzeichnet wurde. Der
verantwortliche Staatssekretär weilte zur gleichen Zeit in der Hauptstadt
Brasilia, wo er auf einer Pressekonferenz sagte, "Rio de Janeiro ist keine
gewalttätige Stadt" und dass "einige Stadtviertel ähnliche
Kriminalitätsraten wie europäische Städte" hätten.
Laut Presseberichten und Zählungen seitens der MenschenrechtlerInnen tötete
die Polizei seit dem Hubschrauberabschuss mehr als 40 Menschen in den
Armenvierteln. Generell werden solche Opfer als "Banditen" bezeichnet und
deren Erschießung so gerechtfertigt. Das Manifest der sozialen Bewegungen
hingegen kritisiert die Politik der öffentlichen Sicherheit der Regierung unter
Gouverneur Sergio Cabral, da sie auf der "Kriminalisierung der Armut"
basiere und willkürliche Morde an unbeteiligten Menschen in Armenvierteln in
Kauf nehme.
--
CHILE
Mapuche klagen staatliche Gewaltanwendung an
(Buenos Aires, 29. Oktober 2009, púlsar).- Die Arbeitsgruppe für die
kollektiven Rechte der chilenischen Mapuche GTDC (Grupo de Trabajo por los
Derechos Colectivos) wirft dem chilenischen Staat vor, systematisch Gewalt
gegenüber den indigenen Gemeinden anzuwenden.
In einem am 28. Oktober veröffentlichten Schreiben beklagt die GTDC
"Missbrauchsfälle sowie gewalttätige, kriminelle und rassistische Handlungen
von Seiten der Staatsgewalt". Diese Gewaltanwendungen seien durch die
chilenische Nationalpolizei (carabineros) bei Hausdurchsuchungen und Räumungen
verübt worden. Zahlreiche Kinder, Frauen und ältere Menschen aus verschiedenen
indigenen Gemeinden seien dabei verletzt worden.
Die letzten erwähnten Übergriffe fanden am 25. Oktober in den
Mapuche-Gemeinden im Gebiet Tres Cerros in der südchilenischen Region
Araukanien statt. Nach Schilderungen von ortsansässigen Indigenen führte die
Polizei gewaltsam Hausdurchsuchungen durch und verhaftete anschließend
zahlreiche der dort ansässigen Mapuche. Demnach plünderten die Beamten später
auch die Häuser der indigenen BewohnerInnen und nahmen dabei Geld und Computer
mit.
In dem Bericht mahnt die GTDC, dass gerade die jüngsten Übergriffe von
Verletzungen der Menschenwürde zeugten, die deshalb dringend Öffentlichkeit
benötigten: "Es tut weh, den psychischen Schaden an Kindern mitanzusehen,
welche Misshandlungen an Erwachsenen miterleben oder auf regelrechten
Schlachtfeldern leben müssen" heißt es in dem Text.
Außerdem könne sich jeder vermummen, einen Brandanschlag verüben und
vorgeben, für die Sache der Mapuche zu kämpfen. Dies werde dann vom Staat zum
Anlass genommen, generell mit Gewalt gegen die Gemeinden vorzugehen. Damit werde
auch die Anwendung des Antiterror-Gesetzes gegen die um ihre Landrechte
kämpfenden indigenen Gemeinden gerechtfertigt. Das Gesetz stammt noch aus den
Tagen der Militärdiktatur unter Pinochet.
--
ECUADOR
Das Erdöl bleibt im Boden - ein innovativer Vorschlag für den Klimagipfel in
Kopenhagen
Von Wolf-Dieter Vogel und Kristin Gebhardt
(Berlin, 08. November 2009, npl).- "Sumak kawsay" sagen Quechua-Indigenas
aus Ecuador, wenn sie von einem guten Leben sprechen. Das Konzept "gut
leben" wurde im Jahr 2008 in die Verfassung des Andenstaates aufgenommen. Der
Ökonom Alberto Acosta war damals Präsident der Verfassungsgebenden
Versammlung, also dem Organ, von dem das neue Regelwerk ausgearbeitet wurde.
"Wir haben dafür die Erfahrungen und das Wissen der indigenen Völker
aufgegriffen und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir einen neuen Lebensstil
brauchen. Grundlegendes Element ist die Harmonie des Menschen mit sich selbst
und seinen Mitmenschen, im Stadtteil, seinem Land, der Welt und mit der
Natur", erklärt der Mann, der im Jahr 2007 auch Energieminister unter
Präsident Rafael Correa war. Gut zu leben bedeute nicht, einen Lebensstil
aufrecht zu erhalten, in dem es einigen Wenigen sehr gut gehe und der Rest sehr
schlecht lebe. Alle müssten gut leben, meint Acosta.
Innerhalb dieses Konzeptes spielt auch der Kampf gegen die Zerstörung der Natur
eine große Rolle. Deshalb macht sich Acosta noch heute für eine innovative
umweltpolitische Initiative stark, die im Dezember auf dem UN-Klimagipfel in
Kopenhagen für neuen Wind sorgen könnte. Die Idee ist einfach: Entgegen der
kapitalistischen Logik schlägt Ecuador vor, einen Teil seines Erdöls nicht zu
fördern. Das braune Gold bleibt also im Boden und der Amazonas wird geschont.
Im Gegenzug zahlt die internationale Gemeinschaft die Hälfte des Geldes, das
dem Staat dadurch an Einnahmen verloren geht.
Acosta meint dazu: "Das ist gut für Ecuador und es ist gut für die Welt. Man
schützt die Vielfalt von Pflanzen und Tieren, das Leben einiger dort
angesiedelter indigener Völker und man erspart der Menschheit die Kosten für
die Reduzierung des Kohlendioxids, das durch die Verbrennung des Erdöls
entstehen würde." Das Öl, von dem die Rede ist, lagert in einer kleinen Region
im Amazonas-Nationalpark Yasuni, nahe der peruanischen Grenze, im so genannten
Korridor Isphingo-Tambococha-Tiputini, kurz ITT. Rund 850 Millionen Barrel
Schweröl liegen dort unter der Erde, fast ein Viertel der bestätigten
Vorkommen des Landes.
Wird das braune Gold abgebaut, setzt sich eine verheerende Kette der
Umweltzerstörung fort, die bereits vor über 40 Jahren begonnen hat. Damals
bohrte der Texaco-Konzern das erste Loch im Dschungel. Seither ist die
Waldfläche Ecuadors auf ein knappes Drittel geschrumpft. Auch Mobil, Elf
Aquitaine, Petrobras und andere internationale Erdölunternehmen schlugen
Schneisen in den Regenwald. Lecks in den Pipelines verunreinigten Boden und
Wasser. Die Lebensgrundlage zahlreicher Indigener wurde zerstört. Nicht
zuletzt, weil viele Pflanzen und Tiere einfach verschwanden.
Ähnlich würde es auch den Menschen in der ITT-Region ergehen. Dort leben die
letzten indigenen Völker, die den Kontakt zur Zivilisation meiden: Tagaeri,
Taromenani, Oñamenane. Es existiert eine Artenvielfalt, wie es sie sonst
nirgends auf der Welt gibt. Sollte das Erdöl im Yasuni-Nationalpark gefördert
werden, bliebe davon nur noch wenig, die Menschen müssten flüchten.
Alberto Acosta verweist auch auf die Konsequenzen, die der Abbau des Öls für
den Klimawandel hat: "Wenn wir das Erdöl fördern, wird dessen Verbrennung
einen CO2-Ausstoß von 400 Millionen Tonnen verursachen." Die Zerstörung der
Wälder werde zudem größere Emissionen hervorrufen. Die Vorteile einer
Nichtförderung seien also für die Menschheit enorm. "Es wäre zugleich ein
deutliches Signal, dass wir uns auf den Weg zu einer Wirtschaft aufmachen
müssen, die unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen überwindet. Dieses
globale Problem müssen wir alle auf diesem Planeten lösen," sagt der
Wirtschaftswissenschaftler.
Bereits im Jahr 2007 überraschte das ecuadorianische Energie- und
Bergbauministerium die Welt mit ihrem Vorschlag. 350 Millionen US-Dollar müsse
die internationale Gemeinschaft jährlich aufbringen. So könne der Verlust für
die Staatskasse Ecuadors kompensiert werden. Im vergangenen Jahr brachte die
grüne Bundestagsabgeordnete Ute Kozcy den Vorschlag im deutschen Parlament ein
- und hatte Erfolg. "Der gesamte deutsche Bundestag hat diesen Vorschlag
Ecuadors unterstützt und ist bereit bei der Planung und Umsetzung des
Vorschlags organisatorische und technische Hilfe zu leisten", so Kozcy.
Zwischen 30 und 50 Millionen Euro jährlich werde die deutsche Regierung in den
nächsten 13 Jahren zur Verfügung stellen. Das zuständige Bundesministerium
für Entwicklung und Zusammenarbeit will dagegen keine konkreten Zahlen nennen,
bestätigt aber eine grundsätzliche Zusage.
Die Verantwortlichen in Ecuador kündigten jüngst an, dass die
UN-Entwicklungsagentur UNDP Anfang November einen Treuhandfonds ins Leben rufen
werde, der das Geld verwalten soll. "UNDP hat diesem Projekt eine Priorität
eingeräumt, so dass dieser Treuhandfonds in den nächsten Wochen abgestimmt
sein kann", erklärt Kozcy. Das lässt die Grünenpolitikerin hoffen, dass die
Initiative als "Side Event" auf dem Klimagipfel in Kopenhagen zum Erfolg
geführt werden könne. "Bislang hat neben Deutschland auch Spanien seine
Unterstützung erklärt, in Kopenhagen wollen wir dafür sorgen, dass auch
andere Staaten die Initiative unterstützen," so die Parlamentarierin. Es
handle sich um ein "revolutionäres Projekt", weil es von einem
Entwicklungsland selbst organisiert werde.
Auch der ITT-Projekt-Gründer Acosta spricht von einer grundlegend neuen Idee,
von einer post-materiellen Entwicklungsstrategie. Mit Blick auf den Klimagipfel
erklärt er: "Ein kleines Land hat einen revolutionären Vorschlag
unterbreitet. Jetzt hat die Welt das Wort."
(vgl. auch den gleichnamigen Audiobeitrag im Rahmen der Kampagne "Knappe
Ressourcen? Gemeinsame Verantwortung" des NPLA:
http://www.npla.de/onda/content.php?id=975)
--
EL SALVADOR
Gold und Totschlag
Von Darius Ossami
(Berlin, 05. November 2009, npl).- Die "Mesa Frente a la Minería" ist ein
Dachverband verschiedener Umweltschutzgruppen, sowie sozialer und religiöser
Organisationen aus El Salvador. Ihnen gemeinsam ist der Kampf gegen den
Metallbergbau in ihrem Land. Der 15. Oktober war für sie ein Grund zum Feiern,
denn an diesem Tag bekamen sie in Washington einen Menschenrechtspreis
verliehen, den "Letelier-Moffitt-Award" des regierungsunabhängigen
fortschrittlichen "Institute for Policy Studies". Stellvertretend für alle
an der "Mesa" beteiligten Organisationen nahm Vidalina Morales von ADES
Santa Maria den Preis entgegen.
ADES, die Vereinigung für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt
(Asociación de Desarollo Económico Social) ist eine der Organisationen, die
sich seit Jahren im Norden El Salvadors, in den Provinzen Cabañas und
Chalatenango gegen den Bergbau engagieren. Doch gerade in Cabañas standen
AktivistInnen dieser Organisationen in der jüngsten Vergangenheit aufgrund
ihres Engagements unter großem Druck. Einer dieser Aktivisten war Gustavo
Marcelo Rivera, Lehrer und Leiter des Kulturhauses von San Isidro Cabañas. Auf
Youtube ist noch zu sehen, wie er in einem Video der privaten Universität UCA
sein Heimatstädtchen anpreist.
Nur drei Monate später, am 18. Juni verschwand Marcelo Rivera zunächst
spurlos. Erst nach zwei Wochen wurde seine Leiche in einem Brunnen gefunden.
Rivera musste offenbar tagelang Folter erleiden, bevor er ermordet wurde. Doch
ehe sich seine Angehörigen und FreundInnen von dem Schock erholen konnten,
folgte eine regelrechte Welle von Drohungen und Einschüchterungen. Junge
Journalisten des ortsansässigen Radio Victoria wurden mit dem Tod bedroht, ein
katholischer Priester entging nur knapp einer Entführung und ein weiterer
Umweltaktivist überlebte schwer verletzt einen Mordanschlag.
Sie alle haben eines gemeinsam: Die Ablehnung gegen den Metallbergbau in der
Region und den Protest gegen die mutmaßliche Verquickung von Lokalpolitikern
und Konzerninteressen. Für den Leiter der ADES, Antonio Pacheco, ist jedenfalls
klar, wer hinter den Anschlägen und Drohungen steckt: "Es gibt hier einige
Leute mit engen Verbindungen zur rechten ARENA-Partei, vor allem Bürgermeister,
Abgeordnete und die Bergbaufirma. Nach unseren Informationen sind sie die
treibende Kraft hinter den Drohungen. Mitten in diesem Klima der Angst starb
dann Marcelo Rivera. Deswegen gehen wir stark davon aus, dass der Mord an
Marcelo mit diesen Drohungen zusammen hängt."
Angefangen hatte alles mit dem Goldminenprojekt El Dorado in Cabañas. Die
kanadische Firma Pacific Rim führte dort seit 2002 Erkundungen durch;
Verhandlungen und Verträge mit lokalen Bürgermeistern und der Landesregierung
über Probebohrungen folgten. Pacific Rim warb damit, hunderte Arbeitsplätze in
der armen Region zu schaffen. Eine groß angelegte Werbekampagne sollte die
Leute in Cabañas und die Öffentlichkeit im ganzen Land davon überzeugen, dass
der Bergbau eine gute Sache sei. Doch damit nicht genug, erläutert Antonio
Pacheco: "Nach unseren Informationen bestachen sie Funktionäre,
Bürgermeister und Abgeordnete. Die Bürgermeister sollten die Belange der Firma
auf lokaler Ebene sichern, während die Abgeordneten in der Nationalversammlung
ein Gesetz durchsetzen sollten, welches nur der Firma nützt, aber nicht dem
salvadorianischen Staat und schon gar nicht der Bevölkerung."
Doch UmweltschützerInnen fürchteten die Verschmutzung von Wasser und Land und
die Vernichtung ihrer Lebensgrundlage. Nach Probebohrungen versiegten sofort
einige Trinkwasserquellen. Beispiele aus dem nahe gelegenen Honduras belegen die
Verbindungen zwischen dem Erzabbau und der Vergiftung von Mensch und Umwelt.
Nach Angaben von Vidalina Morales wollte Pacific Rim in El Dorado zwei Tonnen
hochgiftiges Zyanid einsetzen - täglich. In zahlreichen Veranstaltungen und
Protestaktionen machten die AktivistInnen gegen die Minenpläne mobil, und
erreichten so, daß sich eine große Mehrheit gegen die Bergbaupläne aussprach.
- sehr zum Ärger des Bürgermeisters und einiger Gemeindemitglieder, die von
den Investitionen profitierten. Auch die Firma Pacific Rim war alles andere als
erfreut. Die Mitarbeiter der Firma begannen, die UmweltaktivistInnen zu
erpressen und zu bedrohen. Zwar bestreitet die Firma, damit etwas zu tun zu
haben, aber für Antonio Pacheco besteht nicht der geringste Zweifel, dass die
Bergbaufirma dahinter steckt. Der Zweck sei, die lokale Bevölkerung
einzuschüchtern und die Realisierung ihrer Projekte sicherzustellen.
Dennoch hat die inzwischen abgewählte rechte ARENA-Regierung Anfang des Jahres
dem Druck aus der Bevölkerung nachgegeben und das Projekt El Dorado abgelehnt.
"Das Land hat ein Recht darauf, Bergbaukonzessionen zu erteilen oder zu
verweigern", erklärte der damalige salvadorianische Präsident Antonio Saca
von der ARENA Ende Februar gegenüber der Presse. Als Begründung führte er an,
dass Zweifel angesichts der negativen Auswirkungen der Bergbauaktivitäten auf
Menschen und Ökosystem nicht ausgeräumt werden konnten. Nach dem vorläufigen
Aus für das Goldminenprojekt verklagte die kanadische Pacific Rim den
salvadorianischen Staat vor dem CAFTA-Schiedsgericht auf 100 Millionen Dollar
Schadensersatz - über eine US-amerikanische Tochterfirma. Damit muss sich
jetzt die linksgerichtete Nachfolgeregierung unter Mauricio Funes herumschlagen.
Die AktivistInnen der sozialen, religiösen und Umweltorganisationen haben
derweil andere Sorgen. Zwar sitzen seit dem Mord an Marcelo Rivera fünf
Tatverdächtige in Haft, und die Drohungen haben nachgelassen, seit die Medien,
die staatliche Menschenrechtskommission und Amnesty International das Thema
aufgegriffen haben. Doch die Angst ist noch nicht besiegt, und die mutmaßlichen
Verantwortlichen sind noch frei. Pacheco fürchtet, dass sie nur warten, bis
sich die Lage wieder beruhigt hat und dass die Angriffe dann weitergehen.
Dennoch: Die Menschen in Cabañas lassen sich nicht einschüchtern. Die
internationale Aufmerksamkeit und die Verleihung des Menschenrechtspreises geben
ihnen neuen Mut, wie auch Antonio Pacheco von ADES betont: "Für unsere
Vereinigung ist es eine klare Anerkennung des Kampfes der Zivilgesellschaft von
Cabañas gegen so schädliche Projekte wie den Abbau von Gold und Silber. Ich
denke, dass die ganzen Bemühungen der Männer und Frauen nicht vergebens waren.
Sie haben es geschafft, sich national und international Gehör zu
verschaffen."
--
GUATEMALA
Abtreibung: Ein von Teilen der Gesellschaft verteufeltes Wort
(Guatemala-Stadt, 26. Oktober 2009, cerigua).- Für die Fundamentalisten sei
Abtreibung ein abstoßendes Wort, äußerte sich Carolina Vásquez Araya in
ihrer Kolumne "La palabra prohibida" (das verbotene Wort) am 26. Oktober.
Die Fundamentalisten verurteilten mit ihrer Haltung Tausende von Mädchen,
jugendlichen und erwachsenen Frauen zum Tode, so die Autorin, indem sie ihnen
eine angemessene sexuelle Erziehung verweigerten. Durch ihre Einflußnahme auf
den Gesetzgeber werde jeder Fortschritt hinsichtlich der Rechte der
Bevölkerungsmehrheit ausgebremst.
In ihrer Kolumne argumentiert Vásquez, das Thema der Abtreibung habe viele
Nebenbedeutungen: von der permanenten politisch-konservativen Diskussion, die
der Frau das Recht über ihren eigenen Körper verweigere, bis hin zu der
Tatsache, dass die massenhafte Praxis heimlicher Abtreibungen in erster Linie
auf den religiösen Einfluss auf die Rechtsnormen des Staates zurückzuführen
sei.
Lateinamerika sei einer der Kontinente, so die Kolumnistin, wo der heimliche
Schwangerschaftsabbruch verdeckt, verschwiegen und verboten, jedoch immer
präsent sei.
Den Statistiken zufolge werden landesweit um die vier Millionen
Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr durchgeführt. Im gleichen Zeitraum sterben
bei Schwangerschaftsabbrüchen über 4000 Frauen. Die Autorin unterstreicht in
ihrem Artikel, es seien die Forderungen des Glaubens, welche das massive
Verbreiten von Informationen über Verhütungsmethoden verhinderten. Aufklärung
und Verhütung aber könnten dieses "Massaker" verhindern.
Am Ende ihrer Kolumne stellt Vásquez fest, das Thema Abtreibung werde mit dem
Argument kriminalisiert, dass niemand das Recht habe, über das Leben Anderer zu
entscheiden. Dabei seien es doch gerade diese konservativen Gruppen der
Opposition, die es sich zur Aufgabe gemacht hätten, jeden Versuch und jede
Initiative, die großen sozialen Ungerechtigkeiten im Land zu reduzieren, im
Keim zu ersticken.
--
HONDURAS
Verschleppte Politik a la Hondureña
Von Erika Harzer
(Berlin, 05. November 2009, npl).- Tegucigalpa. Bis zum 5. November sollte in
Honduras sowohl die international besetzte Überwachungskommission, als auch die
Regierung der nationalen Versöhnung gebildet worden sein. Ohne angegebenes
Zeitlimit wurde darüber hinaus erwartet, dass die Exekutive wieder in den
Status von vor dem 28. Juni - dem Tag der Verschleppung des gewählten
Präsidenten Mel Zelaya - versetzt werden sollte. So zumindest steht es in dem
als historisches Dokument benannten Abkommen, das am 30. Oktober von den
Delegationen des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya und der
de-facto-Regierung von Roberto Micheletti unterzeichnet wurde.
Einzig die Überwachungskommission traf sich bereits am 4. November, um ihre
Arbeit aufzunehmen. Der entscheidende Schritt, mit welchem dem über vier Monate
andauernden Putsch in Honduras ein Ende gesetzt werden sollte, ist derweil nicht
vollzogen. Die Tage nach der Unterzeichnung unterschieden sich nicht wirklich
von den bereits vergangenen vier Monaten davor, in denen sich die Putschisten
trotz internationaler Isolierung an der Macht halten konnten. Debatten um
Nichtigkeiten, Fernsehabstimmungen über Spekulationen, Berufung auf
Formalitäten und Pochen auf unflexible Zeitpläne bestimmten das Bild.
Das erste Zusammentreffen des Kongresspräsidiums fand erst am 3. November
statt, doch nicht etwa um einen Zeitplan für die Einberufung des Kongresses
aufzustellen und die Abgeordneten zur Sitzung zu laden. Nein, zunächst nur, um
das Abkommen an den Obersten Gerichtshof, den Ombudsmann für Menschenrechte und
die Staatsanwaltschaft weiter zu leiten und diese Instanzen um deren
Einschätzung zur Rechtmäßigkeit zu bitten. Jeder einzelne Schritt kostet
Nerven, ohne den gewünschten Durchbruch zu erreichen, kostet Zeit die vergeht,
ohne den Parlamentsabgeordneten die simple Frage zu stellen, ob sie für oder
gegen die Wiedereinsetzung Zelayas sind.
Die Putschisten spielen mit der Schwachstelle des Abkommens. Es nennt zwar den
5. November als Stichtag für die Überwachungskommission und die
Übergangsregierung, hat aber kein Limit für die Parlamentsabstimmung über
Zelayas Wiedereinsetzung festgelegt. Diese Abstimmung wird nicht einmal als
Voraussetzung zur Erfüllung aller weiterer Schritte gefordert. Es wurde
lediglich beschlossen, dass das Parlament das Entscheidungsgremium für oder
gegen Zelayas Wiedereinsetzung sein soll.
So wiederholt sich auch an diesem 5. November das Schauspiel der vergangen Tage
auf dem Platz vor dem Kongressgebäude. Während drinnen der Saal leer bleibt,
versammeln sich auf dem Platz Hunderte von Menschen - überwiegend die
Ärmsten dieses Landes - die die sofortige Wiedereinsetzung Zelayas fordern, die
dafür Briefe an die Abgeordneten unterschreiben, diese darin auffordern, sich
mit ihrer Stimme für die Wiederherstellung der in diesem Land verloren
gegangenen Demokratie zu entscheiden.
Irgendwann verliest ein Sprecher der Nationalen Widerstandsbewegung ein an
diesem Tag verabschiedetes Kommuniqué, wonach die Bewegung zu einem Boykott der
Wahlen aufruft, sollte Zelaya nicht bis 24 Uhr an diesem 5. November
wiedereingesetzt worden sein. Kaum jemand sieht darin ein reales Druckmittel,
vor Allem zu diesem Zeitpunkt, an dem weder die KandidatInnen der Liberalen
Partei im Widerstand, noch die der UD, der Unificación Democrática oder auch
der unabhängige Kandidat Carlos H. Reyes sich für einen Rückzug ihrer
Kandidaturen entschieden hätten. Zu heikel sehen sie noch immer diesen
möglichen Boykott und damit verbunden eine mögliche parlamentarische Abstinenz
für die nächsten vier Jahre, sollte die Internationale Gemeinschaft die
Wahlen anerkennen.
Am frühen Abend verkündet der Präsidentschaftsminister der de-facto-Regierung
Rafael Pineda Ponce den Rücktritt des Kabinetts Micheletti. Damit sei der Weg
frei zur Schaffung der Versöhnungsregierung, die unter Leitung von Micheletti
geschaffen werden solle - einzig die Vorschlagsliste der Zelayagruppe würde
dafür noch fehlen. Kurz vor Mitternacht erklärt dann Roberto Micheletti, dass
seine Regierung im Interesse der honduranischen Bevölkerung die Vorgaben des
Abkommens erfüllt habe. Zelaya sitzt zu diesem Zeitpunkt noch immer hinter den
Militärsperren der de-facto-Regierung in der brasilianischen Botschaft fest.
Eine groteske Komödie, dieser honduranische Weg, gesteuert von der
Putschregierung. Die Grundvoraussetzung zur Konfliktlösung, sprich die
Wiedereinsetzung des rechtmäßig gewählten Präsidenten, spielt in Michelettis
Selbsterhaltungsplan keine Rolle. Dies soll anderweitig geklärt werden, über
Instanzen, die allesamt den Putsch als solchen mitgetragen haben und damit die
Grundfesten einer demokratischen Staatsform auszuhebeln bereit waren. Zum
Beispiel Dr. Ramon Custodio, der Ombudsmann für Menschenrechte. Seine
beschwichtigenden Informationen bezüglich der Menschenrechtslage in Honduras
nach dem 28. Juni üben für die UnterstützerInnen des Putsches im Land ebenso
wie für die internationale Rechte eine wichtige Rolle aus. Er soll zur
Rechtmäßigkeit einer möglichen Wiedereinsetzung Zelayas ebenso gehört werden
wie der Oberste Gerichtshof, der ja bereits den Putsch als solchen in eine
verfassungsmäßig legitimierte Handlung einzupacken suchte.
Auf Nachfrage will sich Custodio über die Fälle von
Menschenrechtsverletzungen, die seitens seiner Institution bearbeitet und
verfolgt werden, nicht konkret äußern. Dabei war er noch Anfang August auf
Einladung der Friedrich Naumann Stiftung Für die Freiheit - kurz FNF - nach
Berlin gekommen. In der dortigen Expertenrunde war er durchaus bereit,
ausführlich darüber zu referieren, dass in Honduras keine systematischen
Menschenrechtsverletzungen stattfinden würden. Kurz nach diesem Besuch
bezweifelte denn auch der frühere FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt im
Gespräch mit dem Deutschlandfunk, dass es seit dem 28. Juni Tote, Verletzte und
Vergewaltigungen in diesem mittelamerikanischen Land gegeben habe.
Noch heute gilt Custodio für die Stiftung als erster Ansprechpartner zum Thema
Menschenrechte qua seiner Funktion, so Christian Lüth, Büroleiter der FNF in
Tegucigalpa. Allerdings seien dessen Informationen heute im Unterschied zu den
ersten Wochen des Putsches kritisch zu betrachten, da Custodio als umstrittene
Person gelte und mit dem Vorwurf behaftet sei, sich auf Michelettis Seite
geschlagen zu haben.
Das honduranische Abkommen vom 30.Oktober wurde vor Allem auch mit dem Ziel
verabschiedet, die angestrebten Wahlen am 29. November zu legitimieren und
diesen eine internationale Anerkennung zu verschaffen. Bisher verknüpften die
OAS- und EU-Staaten die Anerkennung dieser Wahlen mit der Wiederherstellung der
Verfassungsmäßigkeit, dessen Grundvoraussetzung die Wiedereinsetzung Mel
Zelayas als gewählter Präsident ist. Dies ist bisher nicht geschehen, es gibt
auch keine Tagesordnung, die davon spricht. Drei Wochen fehlen noch bis zu
diesen Wahlen und der angelaufene Wahlkampf ist ein einseitiger, getragen von
den beiden großen Parteien - und ohne bisherige Beteiligung der oppositionellen
Gruppen gegen diesen Putsch, ohne den gewählten Präsidenten und dessen
innerparteiliche AnhängerInnen.
Das Abkommen vom 30. Oktober sucht die internationale Gemeinschaft aus der
Verantwortung zu nehmen, sucht den honduranischen Konflikt herunter zu spielen,
der als solcher auch intern gelöst werden solle. Dies kann angesichts der
vorhandenen Kräfteverhältnisse nur zu einer Bankrotterklärung demokratischer
Grundfesten führen. Die Tage nach dem 30. Okober bis hin zur
Mitternachtserklärung des Roberto Micheletti lassen keine Zweifel daran.
--
KUBA
Übergriff kubanischer Sicherheitskräfte auf BloggerInnen
(Berlin, 07. November 2009, npl).- Die mehrfach international für ihren Blog
prämierte Kubanerin Yoani Sánchez erklärte auf ihrem Blog sowie gegenüber
verschiedenen Presseagenturen, dass sie am 6. November von Sicherheitskräften
des Staates verhaftet und misshandelt worden sei. Andere Blogger hätten die
Vorgänge bestätigt, heißt es in Pressemeldungen.
Sánchez befand sich demnach gemeinsam mit anderen BloggerInnen auf dem Weg zu
einer Demonstration im Stadtteil Vedado in Havanna, bei der für Gewaltfreiheit
demonstriert wurde.
Der aus Claudia Cadelo, Orlando Luís Pardo Lazo, Yoani Sánchez und einer
weiteren Freundin bestehenden Gruppe habe sich ein Auto genähert.
Sicherheitskräfte seien ausgestiegen, die Sánchez dazu aufgefordert hätten,
mit ihnen ins Auto zu steigen. Sánchez habe daraufhin um Autorisierung der
Beamten gebeten. Diese sei nicht erfolgt, stattdessen hätten die
Sicherheitskräfte sowohl Orlando Luís Pardo als auch Yoani Sánchez mit
brutaler Gewalt ins Auto verfrachtet. Umstehende, die möglicherweise zum
Einschreiten bereit gewesen wären, seien von den Sicherheitsbeamten mit dem
Ausruf: "Mischen Sie sich nicht ein! Das sind Konterrevolutionäre!"
abgeschreckt worden. Im Auto seien die beiden während der Fahrt mehrfach
geschlagen und misshandelt worden. Die Beamten hätten Sánchez außerdem zu
verstehen gegeben, dass sie mit ihren Blogger-Aktivitäten zu weit gegangen sei.
Sie habe um ihr Leben gefürchtet, schreibt Yoani Sánchez, die von den
Sicherheitskräften gemeinsam mit Orlando Luís Pardo im Stadtteil Timba wieder
aus dem Auto gestoßen wurde. Das Ganze sei wie eine Entführung im Stile der
Mafia abgelaufen.
Die Sicherheitskräfte hätten Claudia Cadelo und eine namentlich nicht genannte
Begleiterin der Gruppe bereits kurz vor dem gewalttätigen Übergriff einer
Polizeipatrouille übergeben.
Sánchez und anderen BloggerInnen wurde bereits mehrfach der Zutritt zu
öffentlichen Veranstaltungen verweigert. Erst am vergangenen 29. Oktober wurden
BloggerInnen und andere Interessierte nicht zur Präsentation der Zeitschrift
"Temas" eingelassen, die in ihrer aktuellen Ausgabe das Medium Internet
thematisiert. Yoani Sánchez hatte sich allerdings mit einer Perücke getarnt,
Zutritt zur Veranstaltung verschafft und dort - sie war mittlerweile erkannt
worden und hatte die Maskerade abgelegt - das Wort ergriffen.
Die Ereignisse vom 6. November sind ein Novum im Umgang der kubanischen
Regierung mit der unbequemen, regierungskritischen, international jedoch sehr
bekannten Bloggerszene Kubas.
http://www.desdecuba.com/generaciony
--
PUERTO RICO
Wichtigster Streik seit 40 Jahren
(Lima, 29. Oktober 2009, noticias aliadas).- Am 15. Oktober fand in Puerto Rico
ein Streik im öffentlichen Dienst statt, den die Gewerkschaften als
"historisch" bezeichneten. Mit dem Streik sollte gegen die Entlassung von 21.000
Staatsbediensteten protestiert werden.
Zwei Wochen zuvor hatte Regierungschef Luis Fortuño von der Neuen
Fortschrittspartei PNP (Partido Nuevo Progresista), der erst seit Januar im Amt
ist, die Entlassung von 17.000 Angestellten angekündigt. Dazu kommen 4.000
weitere ArbeiterInnen, die aufgrund des schweren Steuerdefizits seit Mai ihre
Anstellung verloren haben. Grund dafür ist der große Verlust von
Steuereinnahmen, welcher der Regierung zu schaffen macht. Die PNP setzt sich
dafür ein, dass Puerto Rico ein Bundesstaat der USA wird.
Der Streik wurde von religiösen und studentischen Gruppen sowie LehrerInnen
unterstützt und wird als der wichtigste Streik seit 40 Jahren angesehen.
--
URUGUAY
Manöverkritik nach gescheitertem Referendum
Von Steffen Lehnert
(Darmstadt, 01. November 2009, amerika21.de).- Montevideo. Ende Oktober wurde in
Uruguay gewählt. Obgleich das Linksbündnis Frente Amplio die erste Runde der
Wahlen mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden konnte und der Stichwahl
Ende November recht zuversichtlich entgegenblickt, belastet sie ein Trauma nach
wie vor: Das Plebiszit zur Annullierung der Amnestie für Verbrechen von Polizei
und Armee während der Diktatur ist gescheitert. Es ist ein heftiger Rückschlag
für Menschenrechtsorganisationen und Opferverbände, zumal diese Kräfte
durchaus optimistisch auf den Wahlabend blickten. Schließlich war das Gesetz
noch in der Woche vor der Wahl vom Obersten Gerichtshof in Bezug den Fall der
1974 im Gefängnis ermordeten Nibia Sabalsagaray als nicht anwendbar und in
Teilen gar für verfassungswidrig erklärt worden.
Umso schmerzhafter war, dass das Referendum nur sehr knapp scheiterte und erste
Meldungen am Wahlabend gar verhießen, es hätte zu einer Stimmenmehrheit
gereicht. Doch am Ende unterlagen die GegnerInnen der Amnestie mit 47,36
Prozent. Es fehlten rund 40.000 Stimmen.
Die InitiatorInnen bemängeln nun ungleiche Wahlbedingungen. So musste man sich
lediglich für das "Si" aktiv am Plebiszit beteiligen. Wer sicht enthielt,
stärkte die Gegenseite. Ebenso wird kritisiert, dass WählerInnen, die ihre
Stimme zur Präsidentschaftswahl annullierten, keine Möglichkeit zur Teilnahme
am Plebiszit hatten und ebenfalls zu den GegnerInnen des Referendums gezählt
wurden. Jose "Pepe" Mujica, Präsidentschaftskandidat der Frente Amplio,
hatte schon zuvor beanstandet, dass durch die gleichzeitige Ausrichtung von Wahl
und Referendum letzteres ins Hintertreffen geraten sei.
Die Parteien hatten sich aus der Kampagne für eine Abschaffung der Amnestie
herausgehalten und sich eher eigenen Wahlkampfthemen gewidmet. Dies lag zum Teil
sicherlich auch im Kalkül der linken FA, deren Kampagnenteams hofften, ohne
eine deutliche Positionierung zu der Amnestiefrage auch WählerInnen aus den
anderen parteipolitischen Lagern zu gewinnen. Nun überwiegt die Betroffenheit
über das Scheitern beim Referendum. "Wir werden weiter für die
Menschenrechte kämpfen", verkündigte das Kampagnenteam der linken
Regierungspartei. Für den 20. November wurde bereits ein Trauermarsch durch
Montevideo angekündigt.
Allzu realitätsfern sind die Hoffnungen auch nicht, dass das umstrittene "Ley
de Caducidad" doch noch gekippt wird - wenn nicht durch das Referendum, dann
im Parlament. Immerhin verstößt es nicht nur gegen die uruguayische
Verfassung, sondern auch gegen internationale Menschenrechtsabkommen. In Uruguay
fielen während der Diktatur (1973-1985) rund 200 Menschen politischen Morden
zum Opfer.
--
-----------------------------------------------------------------------
Herausgeber: Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. Köpenicker Straße
187/188, 10997 Berlin, Tel.: 030/789 913 61 e-mail: poonal@...,
Internet: http://www.npla.de
Chefredaktion und Koordination: Bettina Hoyer, Darius Ossami
Übersetzungsteam: Andrea Kaden, Ania Müller, Anne Bohnet, Anne Knab,
Benjamin Weber, Bernadette Bayrhammer, Brigitta Kainz, Carole Romero,
Carolin Gehrmann, Carolina Könn, Christina Klug, Claudia Hecktor,
Conny Gritzner, Cornelia Derler, Daniel E. Mismahl, Fabian Klein,
Grit Petschick, Henrike Hochmuth, Ina Soetebeer, Jana Fleschenberg,
Katharina Braig, Kathrin Fochtmann, Katrin Aue, Kerstin Westerbeck,
Kristina Vesper, Lotta Petersmann, Lui Lüdicke, Malte Rosemeyer,
Mareike Hagemann, Nicole Romana Heigl, René Cofré Baeza, Ricarda Franzen,
Sarah Ganter, Sebastian Henning, Sebastian Landsberger, Silvia Weber,
Steffi Ulrich, Thorsten Mense, Yvonne Stolz
Redaktionsteam: Andreas Behn, Ania Müller, Daniel E. Mismahl, Daphne Gross,
Kristina Eger, Lisa Hofmann, Mathias Hohmann, Matthias Jaenicke, Ruth Baier,
Sebastian Henning, Sebastian Landsberger
Bankverbindung: Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. Berliner Volksbank,
BLZ: 100 900 00, KTO: 7196704005, BIC BEVODEBB, IBAN: DE57 1009 0000
7196 7040 05
POONAL gibt's online bei www.npla.de, sowie als E-Mail-Abo, das gegen
Überweisung einer einmaligen oder regelmäßigen Spende bei uns zu
bestellen ist.
Spenden an uns als gemeinnütziges Projekt sind von der Steuer absetzbar
Auf Anfrage (bei finanzen@...) stellen wir gerne Bescheinigungen aus.
Für den Nachdruck von Poonal-Artikeln, egal ob online oder in Printmedien,
muss man sich mit uns vorab unter poonal@... in Verbindung setzen.
Der regelmäßige Nachdruck bzw. die regelmäßige Verwendung von Poonalartikeln
auf anderen Internetseiten ist nur gegen ein monatliches Förderabo möglich.
Der einmalige Nachdruck eines Artikels kann gegen ein Zeilenhonorar bzw.
eine einmalige Spende erfolgen. Poonalartikel dürfen nur mit vollständiger
Quellenangabe abgedruckt bzw. online weiterverbreitet werden.
Poonal gehört zur Federación Latinoamericana de Periodistas FELAP.
Erstellung der Beiträge durch die POONAL-Mitgliedsagenturen:
Actualidad Colombiana (Kolumbien)
Adital (Brasilien)
Alai (Ecuador)
ALC (Argentinien)
AlterPresse (Haiti)
Amerika21.de (Darmstadt)
Anchi (Chile)
Bolpress (Bolivien)
Cerigua(Guatemala)
Cimac (Mexiko)
Comcosur/Recosur (Uruguay)
Ecupres (Argentinien)
Noticias Aliadas (Peru)
NPL (Berlin)
Prensa Latina (Kuba)
Púlsar (Argentinien)
SEMlac (Peru/Kuba)
teleSUR (Venezuela)
Voces Nuestras (Costa Rica)
_______________________________________________
poonal mailing list
poonal@...http://listserv.npla.de/mailman/listinfo/poonal
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: �
Datum: Sun, 8 Nov 2009 16:25:05 +0100
Von: grueneUni News <news@...>
An: contraste@...
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~ ~ ~ grüneUni Nachrichten ~ ~ ~ ~ 09.11.09 ~ ~ ~ ~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~ ~ ~ ~ ~ ~ http://gruene-Uni.org ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~ ~ ~ Bildung für eine basisdemokratische & ~ ~ ~ ~
~ ~ ~ ~ ~ sozialökologische Gesellschaft~ ~ ~ ~ ~ ~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Themen:
1.) Do.12.11.: Bürokratie verstopfen -> A100 einstampfen!
2.) NDR-Filmempfehlung: Peak Oil - Bis zum letzten Tropfen
3.) Mitmachen! z.B. bei Bambusfahrrad-Workshops, Dachgartenprojekt...
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
1.) ab Do.12.11.: Bürokratie verstopfen & A100 einstampfen!
Liebe GegnerInnen des Weiterbaus der A100,
viele BerlinerInnen sind mit dem geplanten Weiterbau der A100 vom
Dreieck Neukölln zum Treptower Park nicht einverstanden und zeigten
ihren Unmut in rund 2500 Einwendungen im April diesen Jahres.
Die Anhörungsbehörde will nun in einem 9-tägigen Sitzungs-Marathon
die Stellungnahmen dazu erörtern, erster Tag ist Donnerstag der 12.
November von 11.00 Uhr bis ca. 20.00 - nehmen Sie als
"EinwenderIn" einen der Termine wahr!
mehr Termine & Info:
http://gruene-Uni.org/mach_mit/index.php?id=104
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
2.) NDR-Film - nehmen Sie sich eine 3/4 Stunde Zeit, das geht alle
an!
NDR-Film - Peak Oil: Vom nahen Ende des Erdöls
Noch laufen die Ölpumpen im Takt, auch auf norddeutschen Feldern.
Aber längst fördern sie viel mehr Wasser als Erdöl. Ist das der
Beginn einer neuen Ölkrise?
Wie verzweifelt müssen die Konzerne sein, solche alten, erschöpften
Vorkommen bis zum Anschlag auszubeuten? "Bis zum letzten Tropfen" ist
eine spannende Spurensuche, die auf den Ölfeldern im Emsland und im
Wattenmeer und auf der Bohrinsel Mittelplate in Schleswig-Holstein
beginnt und bis nach Saudi-Arabien führt.
zum Film & mehr Infos:
http://gruene-Uni.org/mach_mit/index.php?id=105
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
3.) Mitmachen! z.B. bei Bambusfahrrad-Workshops, Dachgartenprojekt...
3.a) http://Berlin-Bamboo-Bikes.org/ride
NaWaRo* Workshops Berlin - sich einfach sein eigenes Bambusfahrrad
selbst bauen! Für Alle und Jede/n "ab 18" *) NaWaRo = NachWachsende
Rohstoffe
Ziele der NaWaRo Workshops sind u.a.:
* Jede/r kann sich sein eigenes Bambusfahrrad oder andere Dinge aus
NaWaRos selbst bauen
* z.B. verschiedene Fahrradtypen wie: Cityrad, Mountainbike, Tandem,
Lastenrad, Liegerad, Rikscha, Fahrradanhänger...
3.b) Projekt(werkstatt) "Lecker Gemeinschaftsdachgärten"
Wird Berlin eine ganz andere Stadt, wenn die meisten Gebäude einen
Gemeinschaftsdachgarten bekommen und wie kommen wir da hin?! Es geht
um die Entwicklung von Strategien um möglichst schnell die Anlegung
möglichst vieler Gemeinschaftsdachgärten in Berlin und in anderen
Städten voranzutreiben.
Mitmachen ?! An diesem wichtigen Projekt kann sich jede/r beteiligen,
insbesondere soll an der TU-Berlin eine "Projektwerkstatt" als
Wahlfach für alle Berliner StudentInnen aller Hochschulen &
Studienfächer, eingerichtet werden. Mehr Infos:
http://www.GemeinschaftsDachGaerten.de/lecker
3.c) Weiter Projektempfehlungen z.B.:
* http://www.TransitionBerlin.de
* Obstbäume für Berlin
* ULA Umsonstladen
* http://www.IsoLuftschiff.de
weitere Projekte auf:
http://gruene-Uni.org/mach_mit/index.php?id=14
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~ e-Mail bitte weiterleiten ~ bitte weitersagen ~ ~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
http://www.gruene-Uni.org
Ort und Zeit der wöchentlichen Treffen: (Bitte mögliche
Terminänderungen in unserem Veranstaltungskalender beachten!) Jeden
Mittwoch um 18 Uhr im ErweiterungsBau der TU-Berlin, Raum EB 226
(Sitz des eb104) Straße des 17. Juni Ecke Ernst-Reuter-Platz
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~ (ab)bestellen: http://gruene-uni.org/newsletter ~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
~ Entschuldigung: Doppelsendung & Spam~Spam~Spam~ ~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org
------- Forwarded Message
Date: Sat, 7 Nov 2009 10:26:23 +0100 (CET)
From: Benni_Bärmann
Subject: [ot:keimform-de] [Fwd: Einladung zur Tagung: Systemkritik und
gesellschaftliche Transformation]
Betreff: Einladung zur Tagung: Systemkritik und gesellschaftliche
Transformation
Datum: Sat, 7 Nov 2009 09:03:34 +0100
Von: Horst Müller
Initiative für Praxisphilosophie und konkrete Wissenschaft
Call for Papers & Participants
zur Tagung
?Von der Systemkritik zur gesellschaftlichen Transformation?
26.-27. Februar 2010 in Nürnberg
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe FreundInnen und InteressentInnen der politischen Philosophie,
ich lade Sie herzlich ein zur nunmehr 3. PRAXIS-Tagung der Initiative. Das
Ereignis kann weiter dazu beitragen, das Paradigma einer Philosophie und
Wissenschaft gesellschaftlicher Praxis 'aus der Marxschen Wurzel' zu
entwickeln und eine entsprechende Analytik und Orientierung
gesellschaftlicher Praxis zu erarbeiten.
Der Schwerpunkt im Februar 2010 soll nicht auf der - bereits vielstimmig
artikulierten - Kapitalismuskritik oder auf Krisenanalysen liegen, sondern
ganz entschieden auf weitergehenden Fragen hinsichtlich einer konkreten
Systemalternative oder auch gesellschaftlichen Transformation. Dazu ist im
Vorfeld auf der Tagungsseite www.praxisphilosophie.de/prxtag2010.htm ein
theoretischer Themenpark eröffnet, der zur Partizipation durch Eingabe von
Papers und zur Teilnahme an der Diskussion vor Ort anregen kann.
Weiterhin bitte ich die Empfänger dieses Rundschreibens um Unterstützung
durch Weiterleitung der Information, z.B. über Mailinglisten, Anzeigen in
Publikationen und durch sonstige Bekanntmachungen im interessierten Umkreis
oder auf medialen Wegen! Die nötigen Informationen finden sich als leicht
weiter vermittelbarer Aufruf
<http://www.praxisphilosophie.de/praxistagung_call.pdf>
www.praxisphilosophie.de/praxistagung_call.pdf oder, in den kommenden
Monaten immer wieder aktualisiert, auf der genannten Webpage.
Mit freundlichem Gruß
Horst Müller
www.praxisphilosophie.de/start.htm
------- End of Forwarded Message
kwp
[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
>>>
>>> "
>>>
>>> *Stefan Meretz, Informatiker und Maintainer der Websites
>>> http://www.opentheory.org,http://kritische-informatik.de
>>> <http://www.kritische-informatik.de>,
>>> http://www.kritische-psychologie.de und beruflich http://www.hbv.org*
>>>
>>> 4. Freie Software für freie Menschen in einer freien Weltgesellschaft
>>>
>>> (...) Keine neue Gesellschaft taucht aus dem Nichts auf und steht am
>>> nächsten Morgen vor der Tür. Keine neue Gesellschaft löst die alte ohne
>>> Widerstand ab. Zunächst entwickeln sich Keime des Neuem in den Nischen
>>> des Alten. Schlie�ich wird das Neue so mächtig, dass die Verwalter des
>>> Alten Konzessionen machen müssen und das Neue gleichzeitig bekämpfen und
>>> verhindern wollen. Das Neue wird sich dann durchsetzen, wenn es effektiv
>>> besser ist als das Alte. Dabei ist es klüger, nicht auf dem ureigenen
>>> Terrain des Alten zu kämpfen, sondern die Spielregeln zu ändern und sich
>>> auf neuem Terrain zu behaupten.
>>>
>>>
>>>
>>> 4.1. Was können wir tun?
>>>
>>> Wir sollten in die Offensive gehen! Wir sollten uns zum
>>> antikapitalistischen Gehalt Freier Software bekennen! Wir können sagen
>>> "GNU/Linux ist nicht wert - und das ist gut so!". Freiheit gibt es nur
>>> au�rhalb der Verwertungs-Maschine. Die Freie Software da herausgeholt
>>> zu haben, war eine historische Tat. Jetzt geht es darum, sie drau�n zu
>>> behalten, und nach und nach weitere Bereiche der kybernetischen Maschine
>>> abzutrotzen. Dafür gibt es zahlreiche Ansätze, wie sie z.B. Stefan
>>> Merten (2000) im Beitrag "Gnu/Linux - Meilenstein auf dem Weg in die
>>> GPL-Gesellschaft" skizziert.
>>> (...)
>>>
>>>
>>>
>>> V e r w e r t e t e E n t f a l t u n g: Die eigene Selbstentfaltung
>>> ist die letzte unausgeschöpfte Ressource der Produktivkraftentwicklung.
>>> Das wissen auch die Exekutoren des Wertgesetzes, die die
>>> Selbstentfaltung der Verwertung unterordnen wollen. Sie bauen die
>>> Hierarchien ab, geben uns mehr Entscheidungsbefugnisse und Flexibilität
>>> bei der Arbeitszeit. Die Stechuhren werden abgeschafft, weil man sie
>>> nicht mehr braucht. Die Zusammenführung der beiden Rollen des
>>> Arbeitskraftverkäufers und des Wert-Gesetz-Exekutors in einer Person ist
>>> der (nicht mehr so) neue Trick. Fallt darauf nicht rein! Die "Neue
>>> Selbständigkeit" kann zur Hölle werden [Wer das schlicht "nicht glaubt",
>>> dem empfehle ich direkt den Erfahrungsbericht der Betriebsräte von
>>> IBM-Düsseldorf als Lektüre (Gli�ann 1999).], denn Verwertung und
>>> Selbstentfaltung sind unvereinbar.
>>>
>>> S e l b s t e n t f a l t u n g: Die unbeschränkte Entfaltung der
>>> eigenen Individualität, genau das zu tun, was ich wirklich tun will, ist
>>> nur au�rhalb der Verwertungs-Maschine möglich. Nicht zufällig war es
>>> der informatische Bereich, in dem wertfreie Güter geschaffen wurden. Uns
>>> fällt es noch relativ leicht, das eigene Leben abzusichern. Wir werden
>>> gut bezahlt, finden schnell einen Job. Freie Software zu entwickeln, ist
>>> kein Mu� es ist ein Bedürfnis. Wir sind an Kooperation interessiert,
>>> und nicht an Verdrängung. Die Entwicklung Freier Software ist ein
>>> Beispiel für einen selbstorganisierten Raum jenseits der
>>> Verwertungsma�täbe. Nur dort ist Selbstentfaltung möglich.
>>>
>>>
>>>
>>
>>
>>> (Aus: Stefan Meretz, Linux & Co. Freie Software - Ideen für eine andere
>>> Gesellschaft, AG SPAK Bücher - M 141 - Kleine Reihe, 2000,
>>> http://www.leibi.de/spak-buecher)
>>>
>>> "
>>>
>>>
>>>
>>> _______________________________________________
>>> Wertkritik Mailingliste
>>> JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider
>>>
>>>
>>>
>>
>> +
>>
>> Lawrence Lessig <http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Lessig> fasst in
>> diesem Interview (mit deutschen Untertiteln!) noch einmal sehr schön
>> seine Kritik am traditionellen Urheberrecht zusammen. Eine Produktion
>> des Video-Podcast »Elektrischer Reporter«
>> <http://www.elektrischer-reporter.de/>. Eine Fortsetzung des Interviews
>> mit Lessig gibt es hier
>> <http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/25/>.
>>
>> via keimform.de
>>
>>
>> _______________________________________________
>> Wertkritik Mailingliste
>> JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider
>>
>>
>
> +
>
> *Willkommen im LESSING-PORTAL. Das Portal versteht sich als Anlaufstelle
> für alle, die sich privat oder wissenschaftlich mit Lessing und der
> Aufklärungszeit beschäftigen. Es bietet die Texte Lessings – Band für
> Band wird nach der Ausgabe von Lachmann-Muncker aufgenommen –
> einschließlich seiner Übersetzungen und ihrer Originale, daneben
> Hintergrundinformationen zu **Lessing**s Leben und Werk, Hilfsmittel der
> Forschung, Hinweise auf andere interessante Webseiten, aktuelle
> Veranstaltungshinweise der verschiedenen Lessing-Einrichtungen, ein
> Gesprächsforum und anderes mehr.*
>
> Den Schwerpunkt des Portals bilden die Lessing-Datenbanken: ein
> synoptisches Titelverzeichnis aller Schriften Lessings *– ebenfalls nach
> Lachmann-Muncker aufgenommen –* einschließlich des Briefwechsels, ferner
> eine Werkkonkordanz, die alle Lessing-Titel der wichtigsten
> Lessing-Ausgaben anführt, sowie ein Verzeichnis der oben genannten
> Übersetzungen Lessings.
>
> Dieses Portal wurde von der Lessing-Akademie Wolfenbüttel initiiert und
> in Zusammenarbeit mit der Wolfenbütteler Herzog August Bibliothek
> eingerichtet. Es wird im Rahmen des Projektes "Digitale Edition
> sämtlicher Übersetzungen Lessings und ihrer Vorlagen" von der Deutschen
> Forschungs-Gemeinschaft unterstützt.
>
> Über Anregungen und Kritik würden wir uns freuen.
>
>
> _______________________________________________
> Wertkritik Mailingliste
> JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider
>
+
OpenTheory
..ist ein Projekt zur Entwicklung von freien Texten, das von Stefan
Meretz in 2000 begonnen wurde, und das er in 2001 auch beim AKI
vorstellte: http://www.opentheory.org
Von "http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/OpenTheory"
Seitenkategorien: AKI 2.0
die mail, da hartmut per opentheory recht einfach eine neue
mailingliste erzeugen kann. bzw. eine der listen nehmen kann die es
dort schon gibt. zb zu krisis oder hhhp oder ...
mehr falls interesse daran besteht.
--
MfG, Karl Dietz
http://www.karldietz.dehttp://karldietz.blogspot.com
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [presse-antifa] Aktionskonferenz will Europas größtem
Naziaufmarsch im Februar 2010 in Dresden stoppen
Datum: Sat, 07 Nov 2009 20:24:35 +0100
Von: Antifaschistische Linke Berlin <mail@...>
Antwort an: presse-antifa@...
An: Presseverteiler <presse-antifa@...>
PRESSEMITTEILUNG
Auf Einladung des antifaschistischen Bündnisses "No Pasarán!"
diskutierten am Wochenende auf einer Konferenz im sächsischen Dresden
250 Personen Strategien gegen den größten Naziaufmarsch Europas. Dieser
findet Alljährlich im Februar in der sächsischen Landeshauptstadt
Dresden statt.
Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Parteien, Antifagruppen
sowie der Friedensbewegung verabschiedeten folgende Erklärung: "Wir
sind entschlossen, den Neonazi-Aufmarsch am 13.2.2010 zu verhindern.
Wir wollen das in gemeinsamen Aktionen erreichen. Wir sind solidarisch
mit allen, die sich den Neonazis und ihren geschichtsrevisionistischen
Thesen entgegen stellen. Wir werden den Neonazis zeigen, dass wir sie
weder in Dresden noch anderswo dulden. Um den Neonazi-Aufmarsch zu
verhindern, setzen wir auf das Mittel der Massenblockaden, an denen
jeder und jede teilnehmen kann. Egal wo wir herkommen - geografisch,
politisch und sozial: Blockieren ist unser Recht!"
--
CONTRASTE - Monatszeitung für Selbstorganisation
http://www.contraste.org