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Beiträge 233 - 262 von 291   Aktuellstes  |  < Aktuellere  |  Älter >  |  Ältestes
Beiträge: Auszug der Beiträge anzeigen   (Nach Thema sortieren) Nach Datum sortieren v  
#262 Von: mobileacademy@...
Datum: Mo 18. Apr 2005 15:56
Betreff: 2. Versuch: 3x Mobile Akademie im Mai
mobileacademy@...
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Wir haben Ihnen am Freitag eine graphisch wirre Email geschickt und
entschuldigen uns dafür.
Bitte nehmen Sie Sich Zeit, sie zu lesen, der Inhalt ist nämlich
einfach zugänglich.
_____________________________________________________________________


Mobile Akademie im Mai

1.) Samstag, 7. Mai, 20.00 – 24.00 Uhr, Hebbel am Ufer
Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht–Wissen
Mit 100 Experten aus Berlin. Buchen Sie einen Experten für 1 €!
    
2.) 17./ 18./19. Mai, Hebbel am Ufer
Einzelunterricht mit dem Schauspieler Ulrich Matthes und dem
Choreografen Xavier le Roy
    
3.) Freitag 27. Mai, Schauspielhaus Hamburg
Schwarzmarkt für nützliches Wissen bei: go create™ resistance heißt
jetzt ‚die zukunft’
_____________________________________________________________________

1.) Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen
Die halluzinierte Volkshochschule der Mobilen Akademie mit 100 Experten
aus Berlin
Buchen Sie einen Experten für eine 1/2 Stunde und für 1 € !
    
Der Schwarzmarkt ist ein Schau- und Produktionsraum, in dem
erzählerische Formate der Wissensvermittlung ausprobiert und
präsentiert werden. Am 7. Mai lexikalisieren wir live jene Begriffe,
die in den vergangenen drei Mobilen Akademien eine wesentliche Rolle
gespielt haben. Die Zuschauer/Klienten können aus 42 Schlagwörtern
auswählen: von A wie „Arbeit“ bis U wie „Urbanismus“. An 100
Einzeltischen sitzen Experten, die einen Ausschnitt ihres Wissens
anbieten, der sich in 30 Minuten erzählen und erlernen lässt.
Gleichzeitig kann man über Kopfhörer in die anderen Dialoge
hineinhören.
Parallel zum Schwarzmarkt spricht die Professorin für  Soziologie und
Sozialpsychologie Dr. Barbara Duden über: „Der Körper als Ort des
Lernens und Schauplatz des Vergessens“. Ihre Gesprächspartner sind die
Theaterwissenschaftlerin Barbara Gronau und Dr. Christoph Wulf,
Professor für Historische Anthropologie.
    
Der Check-in ist ab 19.00 Uhr geöffnet, fortwährend Einlass bis 23.00
Uhr.
Samstag, 7. Mai 2005, 20.00 Uhr – 24.00 Uhr, Hebbel am Ufer, HAU 2.

VOLLSTÄNDIGES PROGRAMM UNTER: www.mobileacademy-berlin.com  

________________________________________________________________________
_____

2.) Einzelunterricht in der Mobilen Akademie Berlin
    
Wir bieten jeden Monat dialogische Meisterklassen / private
Beratungsstunde mit KünstlerInnen an. Der Einzelunterricht dauert 45
Minuten und kostet 1 €, bewerben kann sich jeder. Bisher boten
Einzelunterricht an: die Choreografinnen Constanza Macras und Meg
Stuart, die Regisseure Rabih Mroué und Krzystof Warlikowski, die
Bühnenbildnerin Anna Viebrock und der Choreograf und Performer Jochen
Roller.
    
Xavier Le Roy, Choreograph: Dienstag, den 17. und Mittwoch, den 18. Mai
Ulrich Matthes, Schauspieler: Donnerstag, den 19. Mai,
						 jeweils um 11.00 Uhr und 12.15 Uhr.
    
Bewerbungen (mit CV) bitte bis 11. Mai an:
einzeln@...  

________________________________________________________________________
_______

3.) Mobile Akademie bei go create™ resistance heißt jetzt ‚die zukunft’
Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen mit 40 Hamburger
Experten der Arbeit
Freitag, 27. Mai, Schauspielhaus Hamburg

Seit drei Jahren veranstaltet Matthias von Hartz die Reihe go create™
resistance in Hamburg. „Nach langem Kampf gegen das Meiste macht das
deprimierendste Projekt aller Volksbildungsheime Platz für die Zukunft.
Jetzt keine kapitalismuskritische Analyse mehr, sondern einfach einmal
nur ‚die zukunft’.“
    
26. und 27. Mai, Hamburger Schauspielhaus
mit Richard Sennet, Saskia Sassen, Toni Negri, Frithjof Bergmann,
Auftrag: Lorey, Lawrence Malstaff, norton-commander, Mitgliedern des
Ensembles Schauspielhaus Hamburg u.a.  (www.gocreateresistance.de)
       
Die Mobile Akademie ist ein Projekt von Hannah Hurtzig mit wechselnden
Partnern.
Mobile Akademie Berlin 2004, Hebbel am Ufer, gefördert vom
Hauptstadtkulturfonds
Mobile Akademie Warschau 2006, Teatr Rozmaitosci findet statt im Rahmen
von „Büro Kopernikus. Deutsch-Polnische Kulturprojekte“, eine
Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
     
www.mobileacademy-berlin.com


Fotos: Eröffnung der Mobilen Akademie Berlin , 30. August 2004, Hebbel
am Ufer

--------------------
Um sich von der Liste zu entfernen oder draufzusetzen gehen Sie bitte zu:
	
http://ml02.ispgateway.de/mailman/listinfo/mobileacademy_mobileacademy-berlin.co\
m

#261 Von: stadtlabor/igrf <stadtlabor@...>
Datum: Mo 18. Apr 2005 14:58
Betreff: stadt.labor:::::: hot spot langstrasse
stadtlabor@...
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stadt.labor:::::: hot spot langstrasse

Do, 28. April 2005, 20.00/ Zeughaus 5
LANGSTRASSENQUARTIER – ANALYSE UND VISIONEN
Den Auftakt zur Veranstaltungsreihe des stadt.labors über die Zukunft
des Langstrassenquartiers und Kasernenareals macht eine Gesprächsrunde
mit dem Stadtforscher Christian Schmid (INURA), langjährigen
Quartierbewohner Niklaus Scherr (Mieterinnen- und Mieterverband) und Res
Keller (Genossenschaft Dreieck). In einer Bestandesaufnahme von Thomas
Stahel werden die verschiedenen Projekte, Entwicklungsräume und Akteure
im Langstrassenquartier vorgestellt. Ziel der Diskussion ist es dann
Brennpunkte hervorzuheben, mögliche Wege zur Erhaltung der urbanen
Qualität und Mischung des Quartiers aufzuzeichnen und Alternativen zur
bestehenden Stadtentwicklungspolitik auszuarbeiten.

Mi, 18. Mai 2005, 21.00/ Open-Air auf Kasernenareal, bei Regen im Trockenen
PARK FICTION
Margit Czenki, D 1999, 70 Min
Nach dem Willen der Hamburger Stadtbehörden sollte im Schanzenpark Mitte
der 90er Jahre ein Bürogebäude gebaut werden. Die Anwohnerschaft der
Gegend forderte als Alternative zur Überbauung einen Park, der von den
BewohnerInnen selber projektiert, angelegt und betreut wird. Nach langen
Konflikten ging die Stadtregierung schliesslich auf den Vorschlag ein.
Der Dokumentarfilm «Park Fiction» begleitet das Projekt, bei dem eine
ungewöhnliche Form von Stadtplanung unter direkter Beteiligung der
BürgerInnen stattfindet. Nach der Vorführung des Filmes informiert die
Filmmacherin Margit Czenki über die aktuelle Situation in Hamburg.

Juli 2005 (?)
ein Hearing mit Martin Heller (angefragt) zur Zukunft des Kaserneareal
ist in Planung

stadt.labor – plattform und werkstatt
www.stadt-wohnen.ch

#260 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Mo 18. Apr 2005 11:00
Betreff: [Fwd: Pro qm: KUNST FUER ALLE?, 18. April 2005]
code@...
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aus dem neuen pro-qm newsletter.... ulf

___________

Pro qm empfiehlt:

albTraeume staedtischer Hygiene.
Suburbia. Sexarbeit. Geruch
27. und 28. April 2005, 14-19 Uhr
Eroeffnung: 26. April 2005, 17-20 Uhr
Foyer des Konzertsaals der Universitaet der Kuenste Berlin,
Hardenbergstrasse/ Ecke Fasanenstrasse

Christine Woditschka, Beate Rathke, Andrea Naef, Désirée Pilz, Jakob
Schmidt, Janek Niggemann, Marie Greffrath, Silvia Marzall, Yvonne
Andreas, Lena Baer, Jenny Hauke, Siegrid Steinhauer, Susanne Braun, Sara
Muether, Anna Hoffmann-Petrovic

Geordnete und kontrollierbare Raeume zu erschaffen war und ist Ziel der
Stadtplanung, geordnete und kontrollierbare Koerper zu erschaffen, das
Ziel der Hygiene. Seit diese beiden Disziplinen im 19. Jahrhundert ihre
moderne Form herausgebildet haben, scheinen sie untrennbar verknuepft:
Koerper und Raeume werden auf dem jeweils anderen abgebildet – ein
Vorgang, durch den ”Fremdkoerper” konstruiert werden. In Suburbia kann
man die Ordnung des Raums als Praxis des Ausschlusses kritisieren, die
wiederum eng mit Rassismus und buergerlichen Rollenidealen verbunden ist
– Suburbia, wie wir es mittlerweile wahrnehmen, ist selbst immer schon
die Parodie der Hygiene. Die Antithese, der moralische und physische
Verfall der Stadt, wird bis heute mit Sexarbeit assoziiert – hier
scheint das Kommerzielle gegen das Moralische am Werk, das Schmutzige
gegen das Reine. In den abfaelligen Diskursen ueber Sexarbeit verbindet
sich das ideologische Inventar des Sexismus mit dem Bild der
bedrohlichen Stadt. Der Aufstieg staedtischer Hygiene ist schliesslich
untrennbar verbunden mit der zunehmenden Abscheu vor dem ”Stinkenden”.
Der ”schlechte” Geruch wird zum Symbol mangelnder Hygiene, der ”gute”
gehoert unabdingbar zum modernen Marketing. Der intensive Geruch wird
als UEbergriff empfunden.

Aus drei interdisziplinaeren Arbeitsgruppen zu Suburbia, Sexarbeit und
Geruch sind Installationen, Videoprojekte und Fotografien entstanden.

Studierende der Universitaet der Kuenste, Bildende Kunst;
Kunsthochschule Berlin-Weissensee, Freie Kunst; Humboldt-Universitaet,
Gender-Studies; FH Potsdam, Design; Freie Universitaet. Leitung: Isabell
Lorey, Gender und Postcolonial Studies, Universitaet der Kuenste Berlin


___

    ulf treger <code@...>
    public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes

#259 Von: "nicole vrenegor" <vrenegor@...>
Datum: Mit 16. Mrz 2005 8:49
Betreff: Re: BROSCHÜRE...anfrage
vrenegor@...
Mail senden Mail senden
 
liebe city-clublerInnen,
ich hätte gerne eine broschüre, allerdings nach deutschland, wie ist das mit
dem porto? oder ist es sonst möglich, sie als pdf zu verschicken?

beste grüße
nicole

(meine adresse: nicole vrenegor, isebekstr. 31, 22769 hamburg)


> DIE STADT.LABOR BROSCHÜRE IST DA UND KANN AB SOFORT BEI UNS GRATIS
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> UND NICHT VERGESSEN...
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> Mi, 23. März, 20.00/ Rote Fabrik, Clubraum
> Sex and City Planning - Podium
> Zürcher Stadtplanung aus der Gender-Perspektive
> Parkbänke statt Parkplätze? Spielplatz statt Paradeplatz? Freie Bahn ins
> Büro statt Freierverkehr nach dem Büro? Big Sister statt Big Brother (in
> den oberen Etagen)? Frauen und Männer haben unterschiedliche
> Vorstellungen von Stadtentwicklung und Städtebau. Sie haben andere
> Forderungen und Wünsche an die Stadt der Zukunft. Architektur und
> Stadtplanung sind hingegen nach wie vor von Männern geprägte Bereiche.
> Ein Podium mit ExpertInnen für Genderfragen und Stadtentwicklung greift
> die Ergebnisse des Workshops vom letzten Sonntag auf und fragt nach dem
> Handlungsbedarf heute in Zürich. Wie haben sich bereits bestehende
> gendersensible Projekte entwickelt? Welche Visionen und Strategien gibt
> es für die Zukunft?
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> mailingliste von city.crime.control mit infos, ankündigungen
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#258 Von: stadtlabor/igrf <stadtlabor@...>
Datum: Die 15. Mrz 2005 21:40
Betreff: BROSCHÜRE...
stadtlabor@...
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UND NICHT VERGESSEN...

Mi, 23. März, 20.00/ Rote Fabrik, Clubraum
Sex and City Planning - Podium
Zürcher Stadtplanung aus der Gender-Perspektive
Parkbänke statt Parkplätze? Spielplatz statt Paradeplatz? Freie Bahn ins
Büro statt Freierverkehr nach dem Büro? Big Sister statt Big Brother (in
den oberen Etagen)? Frauen und Männer haben unterschiedliche
Vorstellungen von Stadtentwicklung und Städtebau. Sie haben andere
Forderungen und Wünsche an die Stadt der Zukunft. Architektur und
Stadtplanung sind hingegen nach wie vor von Männern geprägte Bereiche.
Ein Podium mit ExpertInnen für Genderfragen und Stadtentwicklung greift
die Ergebnisse des Workshops vom letzten Sonntag auf und fragt nach dem
Handlungsbedarf heute in Zürich. Wie haben sich bereits bestehende
gendersensible Projekte entwickelt? Welche Visionen und Strategien gibt
es für die Zukunft?

#257 Von: stadtlabor/igrf <stadtlabor@...>
Datum: Mo 28. Feb 2005 13:18
Betreff: SEX AND CITY-PLANNING
stadtlabor@...
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# # # # # # # # # # # #

Kinderwagen statt Lastwagen?
Parkbänke statt Parkplätze?
Drahtesel statt Fuchsschwanz?
Spielplatz statt Paradeplatz?
Lesben-WG statt Luxusloft?
Freie Bahn ins Büro statt Freierverkehr nach dem Büro?
Rasen statt Raser?
Zivilcourage statt Zivilpolizei?
Grüne Oasen statt Betonwüsten?
Quartierladen statt Agglo-Shopping?
Markthalle statt Bürobunker?
Maut und ÖV statt Super-Stau?
Öffentliche WCs statt dunkle Nischen?
Stadt zu Fuss statt mit Bleifuss?
Kurze Wege statt lange Fahrten?
Frauenstadtrundgang statt Mainstream City Tour?
Begegnungsräume statt anonyme Albträume?
Beleuchtung statt Überwachung(skameras)?
Alternativkultouren statt Inmeilen?
Strassenfest statt Abgastest?

# # # # # # # # # # # #

So, 13. März 2005, 13.00/ Rote Fabrik, Proberaum 1
SEX AND CITY-PLANNING I - WORKSHOP
ZÜRCHER STADTPLANUNG AUS DER GENDER-PERSPEKTIVE
ab 12.00 Brunch (15 Franken)
Parkbänke statt Parkplätze? Spielplatz statt Paradeplatz? Freie Bahn ins
Büro statt Freierverkehr nach dem Büro? Big Sister statt Big Brother (in
den oberen Etagen)? Frauen und Männer haben unterschiedliche
Vorstellungen von Stadtentwicklung und Städtebau. Sie haben andere
Forderungen und Wünsche an die Stadt der Zukunft. Architektur und
Stadtplanung sind hingegen nach wie vor von Männern geprägte Bereiche.
In einem Zukunfts-Workshop diskutieren wir die Bedürfnisse, Wünsche und
Stadtutopien von Frauen und Männern und entwickeln gendersensible
Visionen für Zürich. Welche Stadt wollen wir – Frauen und Männer - mit
all unseren spezifischen Lebensformen und Geschlechter-Rollen? Wie wird
der öffentliche Raum zum Raum von uns Männern und vor allem auch von uns
Frauen? Alle sind eingeladen zur Mitgestaltung!

# # # # # # # # # # # #

Mi, 23. März, 20.00/ Rote Fabrik, Clubraum
SEX AND CITY-PLANNING II - PODIUM
ZÜRCHER STADTPLANUNG AUS DER GENDER-PERSPEKTIVE
Ein Podium mit ExpertInnen für Genderfragen und Stadtentwicklung greift
die Ergebnisse des Workshops auf und fragt nach dem Handlungsbedarf
heute in Zürich. Wie haben sich bereits bestehende gendersensible
Projekte entwickelt? Welche Visionen und Strategien gibt es für die
Zukunft?

# # # # # # # # # # # #
VORSCHAU:
# # # # # # # # # # # #

So, 3. April 2005/ 21.00
Sanya, Mitsuo Sato, Japan 1986, 110 min

So, 10. April 2005/ 21.00
Themroc, Claude Faraldo, Frankreich 1992, 110 Min

So, 17. April 2005/ 21.00
City of Hope, John Sayles, USA 1992, 130 min

So, 24. April 2005/ 21.00
Heimat - lebenslänglich, Christine Bänninger, Peti Wiskemann, Andreas
Schürer, Jens-Peter Rövekamp, CH 2004, 63 Min

Do, 28. April 2005/ 20.00
Langstrassenquartier wohin?

Mi, 18. Mai 2005
Park Fiction – die Wünsche werden die Wohnung verlassen und auf die
Strasse gehen, Margit Czenki, D 1999, 70 Min

Mai 2005
Kontrolle in der Stadt
Die Veranstaltungsreihe Frühlingsüberwachen widmet sich in fünf
Veranstaltungen dem Thema «Kontrolle in der Stadt». Detailliertes
Programm demnächst auf: www.bigbrother.ch

#256 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Mo 14. Feb 2005 10:22
Betreff: [Fwd: [rohrpost] Fwd: Konf: Negotiating Urban Conflicts (Darmstadt 7.-9.4.2005)]
code@...
Mail senden Mail senden
 
-------- Original Message --------
Subject: [rohrpost] Fwd: Konf: Negotiating Urban Conflicts (Darmstadt
7.-9.4.2005)
Date: Wed, 9 Feb 2005 12:27:03 +0100
From: Henning Ziegler <mail@...>
To: rohrpost@...


Hier werden offenbar alle heißen Eisen gleichzeitig angefasst:


Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

> Von: "HSK (Ralf Wolz)" <hsk.mail@...>
> Datum: 6. Februar 2005 22:31:58 MEZ
> An: H-SOZ-U-KULT@...
> Betreff: Konf: Negotiating Urban Conflicts (Darmstadt 7.-9.4.2005)
> Antwort an: H-NET Liste fuer Sozial- und Kulturgeschichte
> <H-SOZ-U-KULT@...>
>
> From:    Lars Frers <frers@...>
> Date:    01.02.2005
> Subject: Konf: Negotiating Urban Conflicts - Darmstadt 04/05
> -----------------------------------------------------------------------
> -
>
> Technische Universität Darmstadt; Institut für Soziologie
> Helmuth Berking; Martina Löw
> 07.04.2005-09.04.2005, Darmstadt
>
> Städte sind seit jeher Schauplätze sozialer und symbolischer
> Auseinandersetzungen. Als Orte des Zusammentreffens unterschiedlicher
> Klassen, Ethnien und Lebensstile sind sie einerseits prädestiniert für
> bemerkenswerte Integrationsleistungen, andererseits treten Ausgrenzung
> und Gewalt in urbanen Kontexten besonders deutlich hervor. Der Kampf um
> die Kontrolle städtischer Räume ist ein zwiespältiger Modus der
> Vergesellschaftung, der den Alltag systematisch durchzieht: Gruppen
> erzeugen, indem sie sich selber erzeugen, exklusive Räume, über deren
> Grenzen sie sich ihrerseits definieren. Die Raumpolitiken sozialer
> Akteure konturieren die innere Ordnung der Stadt und zugleich die
> symbolischen Universen der Gruppen.
>
> Im Kampf um territoriale Kontrolle und räumliche (An)Ordnungen bündeln
> sich grundlegende, gleichwohl gesellschaftspolitisch und
> sozialtheoretisch wenig bedachte Motive für alle Arten urbaner
> Konflikte.
>
> Auf dieser Annahme aufbauend, werden die diversen sich wechselseitig
> gleichermaßen durchkreuzenden wie auch verstärkenden Raumpolitiken den
> Leitfaden bilden, um nach alten und neuen Konfliktpotentialen, aber
> auch
> nach veränderten Aushandlungsprozessen Ausschau zu halten. "Handeln",
> "Behandeln", "Verhandeln" ist deshalb die Kurzformel für die drei
> thematischen Schwerpunkte der Konferenz, in denen die Politik des
> Raumes
> aus der Perspektive
> a) der Akteure,
> b) der institutionellen Regime und
> c) der Differenzkonstruktionen mit impliziten Kompromissbildungen
> konzeptualisiert werden sollen.
>
> Dieser thematische Fokus soll vor dem theoretischen Hintergrund des
> Postkolonialismusdiskurses betrachtet werden, um die europäische
> Perspektive auf Stadt gezielt zu erweitern.
>
> -----------------------------------------------------------------------
> -
> Donnerstag, 7. April, 15.00h-18:30h:
>
> Plenary Session: Postcolonial Cities
>
> Martina Löw (Darmstadt), Helmuth Berking (Darmstadt): "Introduction"
>
> Anthony King (New York): "Postcolonial Cities and Postcolonial
> Critiques: Realities and Representations"
>
> Couze Venn (Nottingham): "The Postcolonial City as Diasporic
> Assemblages"
>
>
> Freitag, 8. April, 9.00h-13:00h; 14:30h-18:30h / Samstag, 9. April,
> 9.00h-13:00h:
> Parallel Panel Sessions
>
> Panel: "Acting" (Chair: Bruno Arich-Gerz (Darmstadt))
>
> Micropolitics
> Ayse Caglar (Budapest): "Migration, Conflict and the Question of Urban
> Scale"
>
> Helmuth Berking (Darmstadt): "Space, Place, Power: The Spatial Pitfalls
> of 'Doing City'"
>
> Dan Rabinowitz (Tel Aviv): "Nazareth Re-examined: Spatial Aspects of
> Religious, Class and Ethnic Struggle"
>
>
> Public Space
> Elena Trubina (Ekaterinburg): "On 'Refeudalization' of the Public Space
> and Musealization of the Cities in the Countries in Transition"
>
> Lars Frers (Darmstadt): "Pacification by Design: An Ethnography of
> Normalization Techniques"
>
> Tovi Fenster (Tel Aviv): "The Global City and the Holy City: Narratives
> on Knowledge, Planning and Diversity"
>
>
> Poverty
> Silke Steets (Darmstadt): "Welcome to Orbit Palace! Spatial Practices
> and Redundant Time."
> Heinz Bude (Hamburg): "The Phenomenon of Exclusion"
> Martin Kronauer (Berlin): "Politics of Spatial Exclusion"
>
>
> Panel: "Acting On" (Chair: Hermann Schwengel (Freiburg))
>
> Institutional Regimes
> Stephen Graham (Durham): "Dialectics of Place Construction in the 'War
> on Terror'"
>
> Holger Hagge (Frankfurt): Complexity and Challenges of Inner City
> Developments
>
> Marc Ries (Vienna): "Logics of the Unseen. Representational Strategies
> of Cities in the Internet and Differing Urban Conflict Management"
>
>
> Security
> Bernd Belina (Bremen): "Governing through Crime through Space:
> Explaining Spatial Strategies in Recent Urban Policing"
>
> Kayode Oyesiku (Ago-Iwoye): "Urban Insecurity: Challenges of Urban
> Conflict Resolution in Developing Countries"
>
> Lisa Law (St. Andrews): "Danger in the Streets of Singapore: Uncanny
> Cartographies of Terrorism Post-9/11"
>
>
> Segregation
> Lars Meier (Darmstadt): "Everyday Practices and Segregation – High
> Potentials in Singapore and London"
>
> Anouk de Koning (Amsterdam): "Sightings of the Global. Space, Class and
> Gender in Neoliberal Cairo"
>
> Peter Marcuse (New York): "After September 11: How Not to Deal with
> Conflict"
>
>
> Panel "Negotiating" (Chair: Ingrid Breckner (Hamburg))
>
> Identities
> Sergej Stoetzer (Darmstadt): "Picturing Urban Identities"
>
> Lily Kong (Singapore): "Religious Processions and Pilgrimages: Urban
> Politics and Poetics"
>
> Nigel Thrift (Oxford): "Cities of Hatred"
>
>
> Heritage
> Anil Bhatti (New Delhi): "Cultural Homogenisation, Places of Memory and
> the Loss of Secular Urban Space"
>
> Sybille Frank (Darmstadt): "Integrating Contested Heritage
> Interpretations and Representations: The Case of Checkpoint Charlie,
> Berlin"
>
> Fatima Mayyada Al-Nammari (Texas): "Earthquake Recovery and Historic
> Buildings: Investigating the Conflicts"
>
>
> Gender
> Martina Löw / Renate Ruhne (Darmstadt): "Prostitution – Power Relations
> Between Space and Gender"
>
> Rashmi Varma (Coventry): "Unhomely Women: Refiguring Gender in the
> City"
>
> Liz Bondi (Edinburgh): "Doing Identity Work in Urban Space: Gender,
> Psychotherapies and the (Re)negotiation of Boundaries"
>
>
> Samstag, 9. April, 14:30h-16:00h:
>
> Plenary Session: War in Cities / Cities in War
>
> Reports and Concluding Remarks of Panel Chairs:
> Bruno Arich-Gerz (Darmstadt), Hermann Schwengel (Freiburg), Ingrid
> Breckner (Hamburg)
>
> Martina Löw (Darmstadt), Helmuth Berking (Darmstadt): "Subtotal"
>
> -----------------------------------------------------------------------
> -
> Heike Kollross
>
> TU Darmstadt
> Institut für Soziologie
> Residenzschloss
> D-64283, Darmstadt
>
> 06151-16-4615
> 06151-16-6514
> nuc@...
>
> Homepage der Konferenz, englische und deutschsprachige Version
> <http://www.urban-conflicts.net/>
>
> URL zur Zitation dieses Beitrages
> <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=3601>
>
>
> _________________________________________________
>     HUMANITIES - SOZIAL- UND KULTURGESCHICHTE
>            H-SOZ-U-KULT@...
>  Redaktion:
>  E-Mail: hsk.redaktion@...
>  WWW:    http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de
> _________________________________________________
>
>
--
Henning Ziegler
www.henningziegler.de
www.fotomat.org




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___

    ulf treger <code@...>
    public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes

#255 Von: zwen <zwen.bergmann@...>
Datum: Mo 14. Feb 2005 18:59
Betreff: innenstadtgruppe ffm-of präsentiert: Fette Platte/Halle Neun - 22.05.05
zwen.bergmann@...
Mail senden Mail senden
 
FETTE PLATTE: HALLE NEUN
EINE VISION FÜR DAS EUROPAVIERTELGELÄNDE DER INNENSTADTGRUPPE FFM-OF

Wachstum war gestern, Schrumpfung ist heute: In Halle, Shrinking City Nummer
eins, etwa boomt die leere Platte. In Frankfurt plant und baut man allem
Scheitern zum Trotz weiter - Türme ohne Mieter und Entertainment-Center, die
kein Mensch braucht. Das schafft Platz für neue Akteure,
stadtentwicklungspolitische Visionen und bilaterale Win-Win-Situationen
zwischen Saale und Main. Für die Nutzung des brach liegenden
Europaviertelgeländes präsentiert die Innenstadtgruppe ffm-of featuring
"Agentur für formgewordene Prozesse aus der Zukunft" (FPZ) ein Projekt zum
Aufbau Frankfurt-West durch Rückbau Ost (und umgekehrt). Mit von der Partie
sind russische Militär-Hubschrauber, Diamantschneider der Firma Hilti,
Messehallen, das Witzigmann-Palazzo und verschickte Plattenbauten - mobil
und modular. Ein Vorschlag in Private-Powerpoint-Partnership. Damit Stadt
mal anders wird.
Angesichts einer so öden wie ärgerlichen Stadtplanung lädt die
Innenstadtgruppe ffm-of zur Expropriation der Expropriateure und zu Bastelei
am Städtischen. Bei einem Planspiel im H0-Format lassen sich Wünsche hin-
und herschieben und Visionen entwickeln. Und weil städtische Aneignung nicht
an gemütlichen runden Beteiligungs-Tischen passiert, setzen wir auf massives
Material aus dem Rückbau-Ost im Steckprinzip. Platte auf platte made of
beton, you know? Design, aber billig. Standard, aber individuell.

Veranstaltung und Präsentation
Dienstag, 22. Februar 2005
19:30
Forum im Dominikanerkloster
Kurt-Schuhmacher Straße 23
Frankfurt am Main

(im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zukunft ffm")


Die Innenstadtgruppe ffm-of arbeitet zwischen polit- und popaktivistisch
seit 2001 zu und in den Veränderungen städtischer Räume. Projekte: 2001
Innenstadtaktionstag beim antirassistischen Grenzcamp, 2002 Reihe "Startbar
West - Widerworte und Störbilder zur  Flughafenwelt", 2003 "Global City
Revue", Projekt "Dresden Postpatz" , 2004 "5m2 stadtverschiebung" in
Kooperation mit dem TAT.
Kontakt: Bogomir Pütz <francfort_baisse-toi@...>

#254 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Do 10. Feb 2005 9:11
Betreff: Auf zur zerstreuten Barrikade! [Fwd: Radioballett in Frankfurt]
code@...
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FYI. grüße, ulf

-------- Original Message --------
Subject: Radioballett in Frankfurt
Date: Wed, 9 Feb 2005 22:46:16 +0100 (MET)
From: Torsten Michaelsen <radioballett@...>
To: radioballett2%radioballett@...

Auf zur zerstreuten Barrikade!
Ein Radioballett in der Frankfurter Innenstadt.

Am Samstag, dem 12. Februar 2005, 17 Uhr, auf Radio X 101,4 und in der
Großen Bockenheimer Landstraße ("Fressgass"). Treffpunkt und Ausgabe der
Radiogeraete und einiger unerlaesslicher Utensilien am Schauspiel Frankfurt
ab 16.30 Uhr.

Den ausfuehrlichen Ankuendigungstext findet Ihr anbei.
Mit der Bitte um Kommen und Bekanntmachung.

Vielen Dank und viele Gruesse,

Ligna

________________________________________________________


Am Samstag, dem 12. 02. 2005, 17 Uhr, auf Radio X 101,4 und in der
"Fressgass":

LIGNA
Auf zur zerstreuten Barrikade!
Ein Radioballett in der Frankfurter Innenstadt

"Selbst in der klassischen Zeit der Straßenkämpfe wirkte also die
Barrikade mehr moralisch als materiell. Sie war ein Mittel, die
Festigkeit des Militärs zu erschüttern. Hielt sie vor, bis dies gelang,
so war der Sieg erreicht; wo nicht, war man geschlagen." Friedrich Engels

Mit dem Radioballett Auf zur zerstreuten Barrikade! soll der Alltag in
der Frankfurter Innenstadt erschüttert werden. Die Normalität dieses
Alltags entsteht in der Wiederholung der immer gleichen Gesten des
Konsumierens: Schaufensterbummeln, ein Geschäft betreten, mit einer
Plastiktüte wieder herauskommen. Kollektives Radiohören erlaubt, diese
Wiederholung massenhaft auszusetzen. Der immer gleiche Alltag wird wie
von einer Barrikade unterbrochen. Immer gehen alle vorwärts. Was
passiert, wenn mit einem Mal alle rückwärts gehen?

Beim Radioballett Auf zur zerstreuten Barrikade! hören viele HörerInnen
das Programm am gleichen Ort. Das Programm schlägt Gesten vor und die
HörerInnen verändern den öffentlichen Raum. Das Radioballett etabliert
so ungewohnte materielle Praktiken: Mit der Zerstreuung der
RadiohörerInnen unterläuft es die große Barrikade, die von der
bürgerlichen Gesellschaft zwischen öffentlichen und privaten Räumen
errichtet wurde. Diese Barrikade des Eigentums wird nahezu täglich
erweitert. Bisher waren nur die Bereiche der Produktion und der
Reproduktion - Fabriken, Büros und Häuser - dem gesellschaftlichen
Konflikt entzogen. Zukünftig soll dies auch für bisher öffentliche Räume
wie Einkaufs- und Wohnstraßen gelten. Im öffentlichen Interesse
wachsenden Konsums werden diese zunehmend privatisiert. Gleichzeitig
werden diese Räume mittels privater Kontrolle transparenter und die
Persönlichkeitsrechte der an diesen Orten unerwünschten Personen
eingeschränkt.

Die stetig wachsende Barrikade des Eigentums bedeutet, dass alle und
alles unter die Herrschaft des Warenfetischs gestellt wird. Eine Kritik
an dieser Entwicklung kann sich nicht damit begnügen, temporäre
Freiräume zu erhalten. Die Barrikade des Eigentums selbst muss zerstreut
werden! Eine zerstreute Barrikade muss gegen die Normalität des Konsums
errichtet werden!

Deshalb auf zur zerstreuten Barrikade!!
Erschüttert die Festigkeit des Alltags!
Verschwendung statt Warentausch!!
Zerstreuung statt Konsum!

Am Samstag, dem 12. Februar 2005, 17 Uhr, auf Radio X 101,4 und in der
Großen Bockenheimer Landstraße ("Fressgass"). Treffpunkt und Ausgabe der
Radiogeräte am Schauspiel Frankfurt ab 16.30 Uhr.

Auf zur zerstreuten Barrikade! findet im Rahmen von Schöner wär´s,
wenn´s schöner wär am Schauspiel Frankfurt statt.

#253 Von: <jaehling@...>
Datum: Mit 12. Jan 2005 13:23
Betreff: Re: das hört wohl so schnell nicht auf ...
jaehling
Offline Offline
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Hi,

>Das würde den Bremen-
>To=
>urismus bestimmt ziemlich beleben! Der Haken wären nur die ganzen
Löcher,
>in die man ständig stolpern würde.

Im Gegensatz zu den Baugruben jetzt? Ich glaube nicht, daß jemand den
Unterschied bemerken würde.




>
>
>----- Original Message -----
>From: jaehling@...
>To: city club <city-club@...>
>Sent: 11.01.2005 12:52:06
>Subject: [city-club] das h&ouml;rt wohl so schnell nicht auf...
>
> heute im Weser-Kurier, nicht zum ersten Mal, aber diesmal denke ich
>gerade
> dran:
>
> Astronautentraining in Gröpelingen
> Space Park: Studie hält Wiedereröffnung unter dem Namen "LufTraum" im
> Frühsommer 2006 für möglich
> etc
>
>
>bis dann,
>bo
>
>..........................................................................
>........................................................
>
>kuckma:
>www.bo.artundweise.de








___________________________
Lest mehr Comics:
http://www.dreadful-gate.de

#252 Von: bo beckmann <bo@...>
Datum: Mit 12. Jan 2005 10:53
Betreff: Re: das hört wohl so schnell nicht auf...
bo@...
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Jau, die Schau geht weiter.
LuftSCHLOSS wäre wohl treffender.
Einfach noch mehr Millionen verbrennen.
Irgendwer hat neulich vorgeschlagen, das ganze Geld irgendwo in Bremen zu
verbuddeln und dann zur Schatzsuche frei zu geben. Das würde den
Bremen-Tourismus bestimmt ziemlich beleben! Der Haken wären nur die ganzen
Löcher, in die man ständig stolpern würde.


----- Original Message -----
From: jaehling@...
To: city club <city-club@...>
Sent: 11.01.2005 12:52:06
Subject: [city-club] das h&ouml;rt wohl so schnell nicht auf...

> heute im Weser-Kurier, nicht zum ersten Mal, aber diesmal denke ich gerade
> dran:
>
> Astronautentraining in Gröpelingen
> Space Park: Studie hält Wiedereröffnung unter dem Namen "LufTraum" im
> Frühsommer 2006 für möglich
> etc


bis dann,
bo

................................................................................\
................................................

kuckma:
www.bo.artundweise.de

#251 Von: <jaehling@...>
Datum: Die 11. Jan 2005 11:52
Betreff: das hört wohl so schnell nicht auf...
jaehling
Offline Offline
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heute im Weser-Kurier, nicht zum ersten Mal, aber diesmal denke ich gerade
dran:

Astronautentraining in Gröpelingen
Space Park: Studie hält Wiedereröffnung unter dem Namen "LufTraum" im
Frühsommer 2006 für möglich

Von unserem Redakteur
Michael Brandt

BREMEN. Frühsommer 2006. Wenn alles reibungslos läuft, meinen die
Planer des Büros Petri & Tiemann, könnte der neue Space Park unter dem
Namen "LufTraum" schon in rund eineinhalb Jahren wieder eröffnen. Das
Konzept für die Wiederbelebung umfasst knapp 120 Seiten und schildert
detailliert alle Attraktionen, die den Flop in Gröpelingen doch noch zum
Erfolg machen sollen.

Über 20 Millionen Euro an neuen Investitionen wären nötig, um alle
Vorstellungen und Pläne von Carlo Petri, der in Bremen bereits das
Universum betreibt, und seinen Mitstreitern in die Tat umzusetzen. Dabei
ist bereits eingerechnet, dass einige Attraktionen separat von privaten
Investoren finanziert werden soll.

Der Kern der neuen Überlegungen nennt sich wie berichtet "LuftTraum -
Höhenrausch und Freiluftabenteuer". Alles soll sich auf den 11 000
Quadratmetern des bisherigen Space Centers um das Thema Fliegen drehen.
Daneben sollen eine Reihe von Zusatzangeboten für Leben sorgen. Direkt
neben dem "LufTraum" ist auf dem jetzigen Plan das "Training Camp"
eingeplant. Dort wird gelernt, experimentiert oder selber ausprobiert. Die
Bausteine, die angeboten werden können, reichen von der
Unterrichtseinheit über Raketenantriebe bis hin zum mehrtägigen
Astronauten- oder Pilotentraining. Uniformen beziehungsweise Raumanzüge
werden gestellt. Selbst eine eigene Kommandozentrale nach Vorbild der NASA
soll das "Training Camp" besitzen.

Nächster Halt: "Flug Arena". Im Space Walk, der bisher leeren
Geschäftszeile im Space Park, sollen die Menschen fliegen lernen. Ein
Propeller sorgt für genügend Auftrieb, um vier Menschen zu tragen.
Für den 23 Metern hohen Windturm muss die Decke im Space Walk angehoben
werden. Zusammen mit Vorbereitung, Einweisung und anschließender
Erholungsphase soll der Aufenthalt in der "Flug Arena" rund eineinhalb
Stunden dauern.

Das Konzept beinhaltet zahlreiche weitere Attraktionen. Zum Beispiel soll
die Ariane neben dem Space Park umgebaut werden und einen Aufzug erhalten.
Aus 41 Metern Höhe können Gäste dann über Bremen blicken. Ein
Lufthansa-Flugsimulator soll den Besuchern außerdem den Wunsch
erfüllen, einmal eine Piper PA 42-720 zu fliegen. Zu den Überlegungen
gehören auch Ideen, wie sich das Außengelände des bisherigen Space
Parks beleben lässt. Hier sollen Flugzeuge stehen, unter anderem eine
Boeing, und zum Beispiel als Informationszentrale dienen, aber auch als
Klassenzimmer. Auf der Weser ist ein Anleger für Wasserflugzeuge
vorgesehen

Nicht direkt in das Thema Fliegen, aber in den Bereich der körperlichen
Erfahrung gehört die Attraktion "BodyXperience". Dahinter verbirgt sich
eine Art großer Abenteuerspielplatz. Kletterwände- und Seile,
Geschicklichkeitsparcours, sogar ein unterirdisches Labyrinth. Ähnlich
wie das Universum wird die "BodyXperience" in drei Bereiche unterteilt,
erstens Sinne, zweitens Spiel und Bewegung sowie drittens die
Kletter-Angebote. Geplant ist die Körpererfahrung als Attraktion, die vom
Space Walk aus erreichbar ist. Es könne geprüft werden, heißt es
schließlich im Konzept, ob parallel zum "LufTraum" ein reines Luftfahrt-
Museum mit einer Fläche von 17 000 Quadratmetern betrieben werden kann.

In ihrer Prognose gehen die Konzept-Autoren von Petri & Tiemann davon aus,
dass das Gesamtangebot bei einer Besucherzahl zwischen 400 000 und 600 000
tragfähig wäre. Für die "Flug Arena" werden separat noch einmal 20
000 bis 30 000 Nutzer gerechnet, für den Flugsimulator außerdem 2000
bis 6000 Gäste.

Die Eintrittskarten für den "LuftTraum" sind für Erwachsene mit 13 Euro
kalkuliert und liegen damit leicht über vergleichbaren Angeboten. Und
schließlich geht Carlo Petri offenbar davon aus, dass sich mit der
genannten Vielzahl an Attraktionen auch der Einzelhandel in den Betonkoloss
in Gröpelingen locken lässt.

© Bremer Tageszeitungen AG

#250 Von: stadtlabor/igrf <stadtlabor@...>
Datum: Son 9. Jan 2005 23:25
Betreff: Langstrassenquartier im Umbruch
stadtlabor@...
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ES LANGT!

Stadt und Kanton forcieren mit der Bebauung beim HB (Neurogate) und der
Kasernenplanung zwei Mega-Projekte im Langstrassenquartier. Damit der
vordere Kreis 4 nicht total überrannt wird, braucht es den Widerstand
einer kritischen Öffentlichkeit. Ein erstes Mal bietet sich dazu die
Möglichkeit am 17. Januar, wenn SBB und Stadt über Neurogate informieren
(Volkshaus, 19.30).

«Aller guten Dinge sind drei», haben sich SBB und Stadt Zürich wohl
gedacht, als sie nach HB Südwest und Eurogate wiederholt eine
Neubebauung beim HB Zürich planten und die Vorgängerprojekte von der
Grösse gleich noch überflügelten. 6000 bis 8000 Arbeitsplätze und
Wohnraum für 800 bis 1200 Menschen sollen nach den neusten Plänen
entstehen. Damit wird sich die Bevölkerung im Langstrassenquartier - das
Gebiet zwischen Sihl, Bahnschneise, Seebahn-, und Badenerstrasse -
beinahe verdoppeln, zumindest während den Bürozeiten (heute wohnen im
Langstrassenquartier gut 10'000 Personen). Und mit der Neuplanung der
Kaserne steht gleich noch ein zweites Giganto-Projekt an, das nach dem
Willen von Baudirektorin Dorothée Fierz ein Prestige-Kulturzentrum à la
Centre Pompidou werden soll.
Seit jeher ist das Langstrassenquartier Projektionsfläche für
Grossstadtvisionen und zugleich «heruntergekommenes» Cityrand-Gebiet.
Seit den Negativschlagzeilen der offenen Drogenszene betreibt der
rot-grüne Stadtrat eine offensive Aufwertungsstrategie.  Mit Erfolg:
abgesehen von Zürich West erhöhte sich der Status und Lebensstil der
Bevölkerung nirgends so stark wie im Langstrassenquartier. Und die
Situation auf der Gasse hat sich entschärft, wie kürzlich auch die SIP
in der Antwort einer Interpellation zur Durchmischung im
Langstrassenquartier festhielt. Trotz dieser Beruhigung wollen Stadt und
Kanton Zürich mit Neurogate und der Neugestaltung des Kasernenareals
zusätzliche «Impulse» setzen.
Der Kreis 4 aber braucht weder ein neues Nachbars-Quartier noch ein
international renommiertes Kulturzentrum. Was im Langstrassenquartier
heute mehr denn je fehlt sind erschwingliche Wohnungen, öffentliche
Räume für die Bevölkerung  und quartierbezogene Geschäfte. Die
städtische Aufwertungspolitik hat dagegen zur Folge, dass das Sex-Milieu
von der Langstrasse immer mehr in die Wohnstrassen gedrängt wird.
Gleichzeitig wandeln einige wenige Trendlokal-Besitzer einen
Quartierladen nach dem anderen zu schicken Bars um.
Werden Neurogate und Kasernenüberbauung wie geplant verwirklicht - d.h.
möglichst profitorientiert und zum Standortmarketing von Global Zurich
-, dann wird das Wohnquartier förmlich überrollt und wohl vollständig
gentrifziert. Die vielen Arbeitsplätze von Neurogate werden zu einer
weiteren Zunahme von Gastronomiebetrieben führen und den Druck auf den
Wohnungsmarkt stark erhöhen. Das ehemalige Wohnquartier verkäme
endgültig zum Freizeit- und Ausgangsquartier mit einigen teuren
Wohnungen für trendige Gutverdienende.


NEUROGATE
Nachdem die SBB im Mai 2001 das baubewilligte Projekt Eurogate über und
neben dem Hauptbahnhof platzen liess, initiieren sie zu Beginn des
letzten Jahres einem neuen Anlauf. Der Grund liegt auf der Hand: Das
SBB-Management ist spitz auf die rund 150 Millionen Franken
Baurechtszins und trauert den gut 100 Millionen Franken nach, die sie
bei Eurogate verloren haben. Im Februar 2004 wurde ein erstes Projekt
mit rund 6000 Arbeitsplätzen und 1500 bis 3000 EinwohnerInnen
vorgestellt, der Wohnanteil betrug damals noch maximal 30 Prozent. Die
Reaktionen waren verhalten. SP-Präsident Koni Loepfe etwa äusserte im PS
vom 19.2.2004 seine Skepsis: «Eurogate ist gestorben und damit für eine
Generation die Neugestaltung des Bahnhofraums.» VertreterInnen aus dem
Quartier kritisierten vor allem die einseitige Ausrichtung auf Büros.
Das schien die PlanerInnen wenig zu beeindrucken. Gegenüber dem ersten
Projekt wurden die Zahl der Wohnungen noch einmal verringert, die
Arbeitsplätze dagegen erhöht. Laut dem im Dezember 2004 vorgestellten
Gestaltungsplan beträgt der Wohnanteil noch rund 15 Prozent.
Dass der zentrale Raum um den HB sinnvoll gestaltet werden soll, ist
unbestritten. Es ist jedoch fahrlässig ein so grosses Projekt zu planen
ohne sich die Folgen für die angrenzenden Quartiere genau zu
vergegenwärtigen. Die Planung muss zusammen mit der betroffenen
Bevölkerung vorgenommen werden, um eine sinnvolle Umsetzung zu
erreichen. Stattdessen wurden die Bedürfnisse nach mehr günstigem
Wohnraum und mehr Freiräumen bisher unter den Tisch gewischt.
Wehren wir uns gegen solch unkontrollierbare Planspiele.
Kommt alle an die Informationsveranstaltung der SBB und Stadt.
Mo, 17. Januar 2005, 19.30, Volkshaus.


KASERNE
Die Nutzung des Kasernen-Areals ist seit Jahrzehnten ein Politikum. Mit
der Annahme des Polizei- und Justizzentrums (PJZ) beim Güterbahnhof wird
die Kaserne frühestens im Jahr 2011 frei. Bereits vor der Abstimmung
präsentierte die kantonale Baudirektorin Dorothée Fierz drei Szenarien
für die Zukunft der Kaserne, wobei sie nie einen Hehl aus ihren
Präferenzen für das Modell «Impuls», den «grossen Wurf» machte: Fierz
stellt sich ein Projekt von nationaler oder gar internationaler
Ausstrahlung vor. Der Denkmalschutz müsste «wesentlich gelockert
werden», sprich: Die Kaserne wird abgebrochen. Der Kanton würde sich als
Initiator beteiligen, Private müssten als Investoren und Bauträger
auftreten. Ziel wäre dabei die Förderung marktwirtschaftlicher Impulse
für Zürich und Promotion im internationalen Städtewettbewerb. Mit der
Einstellung des ehemaligen Expo-Direktors und Kulturunternehmers Martin
Heller zur Ausarbeitung möglicher Szenarien hat sich die Situation nur
oberflächlich verändert. Anlässlich der Einstellung von Heller sprach
die Pressesprecherin von Fierz von einem Centre Pompidou für Zürich. Ob
Heller die Wünsche der Wohnbevölkerung berücksichtigt und
quartierverträgliche Lösungen anstrebt, bleibt fraglich. Für ihn steht
auf jeden Fall fest, «dass die Kaserne irgendwann nicht einfach mehr zu
einem Quartier gehört, sondern eben ein ganz wesentlicher Hot Spot in
der City der Schweizer Metropole ist» (Fabrik Zeitung).


VERANSTALTUNGS-REIHE ZUR ZUKUNFT DES LANGSTRASSENQUARTIERS
Das stadt.labor verfolgt die Entwicklung im Langstrassenquartier seit
längerem und plant im April und Mai drei Veranstaltungen zur Zukunft des
Kasernenareals und über die Entwicklung im Langstrassenquartier. Ziel
ist es die fehlende Debatte neu zu lancieren. Der Schwerpunkt der
Veranstaltungen liegt zum einen auf der Planung des Kasernenareals, zum
anderen bei der Erarbeitung nachhaltiger und sozialer Visionen für das
Langstrassenquartier.

#249 Von: J Becker <plaan@...>
Datum: Do 23. Dez 2004 10:58
Betreff: metroZones Buchreihe
plaan@...
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metroZones 3 ausgezeichnet
Gestaltung: Sandy Kaltenborn

Berliner Zeitung vom 15. Dezember 2004
Ausgezeichnete Umschlagplätze
Die Stiftung Buchkunst hat die schönsten Bücher 2004 gewählt - viele
sind aus Berliner Verlagen
Man sollte ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen, so sagt es
das bekannte Sprichwort. Genau dies aber macht die Stiftung Buchkunst
einmal im Jahr und prämiert die "schönsten deutschen Bücher". Kriterien
sind die Gestaltung, Konzeption und technische Verarbeitung der Werke.
Unter den Preisträgern 2004 sind auch wieder viele Berliner Verlage,
Berliner Herausgeber oder Themen aus Berlin. Die prämierten Bücher
werden auf dieser Seite vorgestellt. (…)
HIER ENTSTEHT: Eigentlich könnte man es für eine Selbstverständlichkeit
halten, dass die Menschen beim Bau ihrer Häuser und Städte
mitbestimmen. So ist es aber nur in wenigen Fällen, weshalb vor allem
in den Sechziger- bis Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts
weltweit Projekte realisiert wurden, die gängige urbane Prozesse in
Frage stellten und alternative Modelle entwickelten. Architekten und
Stadtplaner beteiligten sich daran ebenso wie Künstler, Theoretiker und
politische Aktivisten. Jesko Fezer und Mathias Heyden haben in ihrem
Buch "Hier entsteht" umfangreiches Material über Theorien und Bauten
zusammengetragen, die beispielhaft für einen selbstbestimmten Umgang
mit Architektur und Stadtplanung stehen. In Interviews kommen
Architekten, Planer und Forscher zu Wort, deren Arbeit von einem
partizipatorischen Ansatz geprägt ist. Grafisch besonders schön gelöst
ist dabei der ausführliche Fußnotenteil. Er ist als Service-Block mit
vielen Bildern und Skizzen über die eigentlichen Texte gesetzt. Ein
Architekturführer, der im Anhang 44 wichtige westeuropäische Bauten
vorstellt, die mit Nutzerbeteiligung errichtet wurden, sowie ein Plan
der spezifischen Berliner Beispiele partizipativer Architektur machen
das Buch nicht nur richtig lesenswert, sondern richtig nützlich. (loh.)
Jesko Fezer, Mathias Heyden (Hg.): Hier entsteht - Strategien
partizipativer Architektur und räumlicher Aneignung, mit CD-ROM,
b_books, Berlin 2004, 14 Euro



2 neue Bücher in der metroZones-Reihe
Self Service City: Istanbul & City of COOP

Zum Jahresende 2004 präsentiert metroZones in ErsatzStadt zwei neue
Bücher als Ergebnisse der seit 2002 durchgeführten Case-Studies über
städtischen Alltag „jenseits der europäischen Civitas“ in verschiedenen
Metropolen auf globaler Ebene.
Die metroZones-Bände 4 “Self Service City: Istanbul” und 5 “City of
COOP. Ersatzökonomien und städtische Bewegungen in Rio de Janeiro und
Buenos Aires” versammeln Analysen, Essays, Reportagen, Interviews und
Bilder über selbst ermächtigte Aneignungen städtischer Räume in den
drei Metropolen. Sie werfen dabei auch einen Blick auf westeuropäische
Städte zurück, in denen informelle Nutzungen städtischer Räume, der
Alltag irregulärer Zuwanderer, städtische Bewegungen und
Ersatzökonomien auf ähnliche Weise aus den herrschenden Bildern einer
urbanen Civitas ausgegrenzt sind. In einer solchen Perspektive des
jeweiligen »Lernens von …«, ergänzen sich die beiden Bände mit den
bisherigen und den in Planung befindlichen Bänden der metroZones-Reihe.

Self Service City: Istanbul
Orhan Esen / Stephan Lanz (Hg.)
metroZones 4, b_books Berlin; ISBN 3-933557-52-6
Fast ohne Stadtplanung ist Istanbul seit 1950 von 1 auf 13 Millionen
Einwohner gewachsen. Produktion und Aneignung der Stadt vollzogen sich
in Gecekondus, den informellen Neustädten der Metropole zwischen
kollektiver Landnahme und individueller Privatisierung. Die Geschichte
der Gecekondus ist ein einmaliges Phänomen eines selbst organisierten
Antiwohnungsnot-Programmes, das soziale Netze und
Aufstiegsmöglichkeiten für städtische Zuwanderer schuf – und
gleichzeitig mit mafiöser Bodenspekulation, maßloser Zersiedelung und
Umweltzerstörung einherging. Bürgerliche Kreise, Urbanisten und die
offizielle Politik betrachteten diese Orte der zunächst ländlichen
Zuwanderer stets als quasi barbarische Invasion und sehnen sich bis
heute nach einer davon gesäuberten »modernen« Stadt. Das Buch
versammelt Analysen, Essays und Reportagen über Politik, Kultur und
Ökonomie der informellen Neuerfindung Istanbuls als Weltmetropole am
Rande der Festung Europa.
424 Seiten, 16 Euro
Erhältlich Anfang Januar 2005

City of COOP
Ersatzökonomien und städtische Bewegungen in Rio de Janeiro und Buenos
Aires
Stephan Lanz (Hg.)
metroZones 5, b_books Berlin, ISBN 3-933557-54-2
Obwohl jahrzehntelang stigmatisiert und wiederholt durch staatliche
Eingriffe zerstört, produzierten die irregulären Favelas bedeutende
Teile der urbanen Kultur und Ökonomie Rio de Janeiros. Ausgegrenzt aus
der offiziellen Stadt, waren ihre BewohnerInnen dazu gezwungen, sich
selbst zu organisieren. Buenos Aires hingegen galt mit seiner breiten
Mittelschicht und einem sozialstaatlichen Netz als die europäischste
Metropole Lateinamerikas – bis zum Dezember 2001, als in Folge eines
neoliberalen Politikmodells der Staat und die Ökonomie Argentiniens
zusammenbrachen. Nun zwingt die Krise auch dort viele Stadtbewohner,
alternative und informelle Strukturen des Produzierens oder des
politischen Widerstandes neu zu erfinden. Neben Analysen zur
Stadtentwicklung präsentiert der Sammelband widerständige Projekte
zwischen Kulturproduktion, selbstorganisierten »Ersatzökonomien« und
politischem Aktivismus in beiden Städten. Welche Strategien richten
sich gegen eine hundertjährige Ausgrenzung aus der offiziellen Stadt
und wie reagieren neue städtische Bewegungen auf den Zusammenbruch
eines neoliberalen Politikmodells?
296 Seiten, 14 Euro
Erschienen im November 2004




Weitere Bücher der Reihe:

Space // Troubles
Jenseits des Guten Regierens: Schattenglobalisierung, Gewaltkonflikte
und städtisches  Leben
Jochen Becker / Stephan Lanz (Hg.)
metroZones 1, b_books Berlin, ISBN 3-933557-51-8

Learning from*
Städte von Welt, Phantasmen der Zivilgesellschaft, informelle
Organisation
Jochen Becker / Claudia Burbaum / Martin Kaltwasser / Folke Koebberling
/ Stephan Lanz / Katja Reichard (Hg.)
metroZones 2, NGBK Verlag Berlin, ISBN 3-926796-86-3


Hier entsteht
Strategien partizipativer Architekturen und räumlicher Aneignung
Jesko Fezer / Mathias Heyden (Hg.)
metroZones 3, b_books Berlin, ISBN 3-933557-53-4


Kabul/Teheran 1979 ff
Filmlandschaften, Städte unter Stress und Migration
Sandra Schäfer / Jochen Becker / Madeleine Bernstorff (Hg.)
metroZones 6, b_books Berlin
erscheint im Frühjahr 2005




ErsatzStadt ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in
Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und wird in
wechselnden Präsentationen von zwei Kuratorenteams, metroZones (Jochen
Becker / Stephan Lanz) und Tulip House (Hannah Hurtzig / Anselm Franke)
realisiert.
www.etuipop.de/ErsatzStadt
www.LearningFrom.com

#248 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Fr 26. Nov 2004 11:23
Betreff: Sektene urbane Praktiken // 27.11.04 in Linze
code@...
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(gefunden auf www.derive.at)

SELTENE URBANE PRAKTIKEN
ein dialogisches Symposium mit AktivistInnen und KritikerInnen

Ort: transpublic, Hahnengasse 3, 4020 Linz
Zeit: Samstag, 27. November ab 16.00 h

seltene: nicht alltägliche, ungewöhnliche, unkonventionelle auch
eigensinnige-kreative, antikapitalistisch-autonome, antikonsumistisch,
nicht marktkonforme, realisierte temporäre utopien, poetische....
urbane: das urbane ist eng verbunden mit dem bestehen eines öffentlichen
raums. Öffentlich ist ein raum dann, wenn er jedermann-frau zu jederzeit
frei zur verfügung steht - für alles was nicht verboten ist. Das ist die
grundvoraussetzung von urbanität. Das urbane ist daher nicht zuletzt das
zufällige, nicht-vorhersehbare und –kontrollierbare.
Praktiken: auf das handeln und tun gerichtet, - im gegensatz zur
theorie. In bezug auf die stadt steht nicht eine gedachte
(theoretisch-abstrakte), aber auch nicht die gebaute stadt im
vordergrund, sondern die gelebte stadt: Was nutzern alles so einfällt, -
wie und wozu eine stadt bzw. städtische räume zu gebrauchen sind und wie
sich dadurch diese räume verändern.
Zu dieser Thematik treffen lokale Aktivistinnen auf KritikerInnen
jenseits von Linz. Dabei wird jeweils ein konkretes Projekt zuerst
präsentiert, anschließend von den KritikerInnen besprochen und
schlußendlich mit dem Publikum diskutiert.

PROGRAMM
16.00 EINFÜHRUNG: Peter Arlt
16.15 Session 1:
IFEK: Wir sagen ja zueinander.
17.45 Pause
18.00 Session 2
Gabriele Heidecker, Veronika Müller: Gratwanderungen
19.30 Pause, kantine strauss
19.45 Session 3
Janina Wegscheider: Zebrastreifen
21.15 Abschlussstatements
KritikerInnen:
Judith Schwentner: Chefredakteurin der Grazer Straßenzeitung Megaphon, Graz.
Rolf Lindner: Professor für Europäische Ethnologie an der
Humboldt-Universität Berlin.
Anna Schober: freiberufliche Historikerin und Kulturwissenschaftlerin, Wien
Moderation: Eva Kosa, u.a. Hochschulforscherin, Linz

Ein Projekt von Peter Arlt in Kooperation mit transpublic_linz.
___

    ulf treger <code@...>
    public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes

#247 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Fr 26. Nov 2004 10:54
Betreff: [Fwd: ligna radioballett in hamburg, 4.12.04]
code@...
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hallo leute,
es ist mal wieder dezember und einer guten alten tradition zufolge
bedeutet das in hamburg: radiogerät einpacken und in die innenstadt
kommen. und vorher diese einladung orderntlich weiterverteilen, bitte.
viele grüße
bis dann,
torsten


___________________________________________

Kult der Zerstreuung
Übungen in abweichendem Verhalten

„Wenn die Leute nicht mehr ihre Alltäglichkeit leben können, beginnt
eine Revolution.“
Henri Lefebvre (1968)

Alltag. Gibt es etwas normaleres als den Alltag in der Hamburger
Innenstadt? Alles ist wie immer an seinem Platz. Alles folgt den
Gesetzen des Warentauschs: Die Schaufenster laden zum Bummeln ein, die
KonsumentInnen erwerben Waren und Obdachlose erfragen etwas Geld. Ein
permantenter Kult oh-ne Priester und Glaubensbekenntnis. Für seine
Durchführung müssen weder Zwang noch Kontrolle ausgeübt werden: Alle
sind gläubig. Im Kult der Zerstreuung wiederholen die KonsumentInnen
rituell die immer gleichen Gesten und Bewegungen: Flanieren, am
Schaufenster stehen bleiben, den Laden betreten und mit einer
Plastiktüte wieder herauskommen, weitergehen. Wer sich konform verhält,
hat Anteil am Glück, das der Warentausch verspricht: Eigentum.

Unterbrechung. Gelegentlich wird diese Normalität unterbrochen: Der
Verkehr stockt und politische Meinungen werden auf der Straße kund
getan. Aber diese Momente werden seltener und sind zur Weihnachtszeit
ausge-schlossen: Als vor zwei Jahren anläßlich der Räumung des
Bauwagenplatzes Bam-bule verstärkt versucht wurde, den innenstädtischen
Raum zu politisieren, wurde keiner einzigen Demonstration erlaubt, den
Weg durch die Mönckebergstraße zu nehmen. Das Interesse des
Einzel-handels war wichti-ger als das Recht auf Demonstration, Umsatz
war wichtiger als Politik.

Ritual. Demonstrationen sind Rituale mit eigenen Normen und Regeln. Das
bedarf keiner Kritik: Sie haben ihre wichtige Funktion als Artikulation
politischer Abweichung immer wieder von neuem be-wie-sen. Doch bleibt
die Frage, ob sie als sichtbare Unterbrechung der alltäglichen
Normalität nicht die Nor-malität des Warentauschs trotz dessen
politischer Kritik bestätigen. Manche Transparente werben für eine
bessere Welt als ließe sich diese kaufen. Unterdrückte Völker werden wie
Marken aufgebaut, mit denen es sich zu iden-tifizieren gilt. Der
Warenfetisch wird durch den Fetisch des linken Opferkults ergänzt.

Demonstration. Gründe, auf die Straße zu gehen, gibt es genug. Nachdem
der rechtspopulistische Senat in Hamburg den Weg für einen rechten Senat
geebnet hat, wird die rot-grüne Politik der Stadt-entwicklung – die
Politik der Aufwertung und der Ausgrenzung – repressiv forciert.
Bauwagenplätze – die letzte kollek-tiv abweichende Nutzung städtischen
Raums – werden geräumt, ihre BewohnerInnen ver-trieben. Unter dem Motto
Metropole Hamburg – Wachsende Stadt beschleunigt der Senat die
Ver-wer-tung, Zonierung und Priva-tisierung urbaner Räume: Keine
zweideutigen Räume mehr! Ein Raum – eine Funktion!! Nach dem Modell
Hauptbahnhof wird ab Januar durch den Business Improve-ment Dis-trict
(BID) ein neues Instrument ge-schaffen, mit dem Geschäftsleute die
Gestaltung öffentlicher Räu-me bestimmen können: Straßen, in die keine
Demonstration mehr passt. Staatliche Kontrolle und private Interessen
finden so in einer Public-Private-Partnership zusammen.

Repression. Gleichzeitig wird für die Kontrolle des verbleibenden
öffentlichen Raums nachgerüstet. Die CDU Bürgerschaftsfraktion hat
Maßgaben für ein neues Polizeigesetz entwickelt, deren Umset-zung
ange-sichts der Kräfteverhältnisse in der Stadt nichts im Wege steht.
Gemeinsam ist allen vorge-se-henen Maß-nahmen, die Schwellen für den
Einsatz der Polizei zu senken. So soll etwa der Unterbindungsgewahrsam
auf bis zu 14 Tage verlängert werden für Leute, die verdächtigt werden,
eine Straftat vollbringen zu wollen. Will die Polizei in Zukunft
jemanden von der Straße haben, etwa im Vorfeld von Demonstrationen,
braucht sie der Person also nur die Absicht zur Straftat anzudichten, um
eine entsprechende Anordnung vom Gericht zu bekommen. Zur Rechtfertigung
einer einfachen Personenkontrolle ist nicht einmal mehr ein konkreter
Verdacht vonnöten: Will die Polizei mal schau-en, was wer so in der
Tasche hat, braucht sie nur „tatsächliche Anhaltspunkte“ zu haben, eine
Straftat ver-hin-dern zu können. Wer wird im nachhinein beweisen können,
dass die Anhaltspunkte nur Vor-wand waren? Durch die Novellierung des
Gesetzes wird Projektion als Grundlage polizeilichen Handels rechtlich
abgesichert. Vorraussetzung für das Eingreifen ist nicht mehr das
Handeln von ir-gend jemandem, sondern der angenommene Wille zur bösen
Tat oder die An-wesenheit am falschen Platz zur falschen Zeit. Damit
gilt im öffentlichen Raum wie in den pri-vatisierten Zonen: nur wer sich
unauffällig verhält, darf bleiben. Die anderen holt die Polizei.

Kritik. Wir fordern nicht, dass diese Entwicklungen zurückgedreht
werden: Früher war nichts besser. Vielleicht läßt sich im Aufhalten der
ein oder anderen Entwicklung ein Freiraum wie ein Bauwagen-platz
er-halten, der praktische Kritik ermöglicht. Das ist gut. Besser wäre
selbstverständlich, wenn die Totalität kapi-talistischer
Vergesellschaftung sich zersetzt hätte, die Ökonomie des Eigentums
ver-schwun-den wäre und der Phallogozentrismus alltäglich zerstreut
würde. Bis dahin bleibt, in der Grau-zone zwischen öffent-li-chen und
privaten Räumen politisch handlungsfähig bleiben: ihre Ambivalenz zu
genießen und Modelle der Aneignung zu erproben.

Anomalie. Die Stadtentwicklung bewirkt, dass kein anderer Alltag als der
herrschende vorstellbar ist. Konsum ist normal, die einzelne Abweichung
ist normal. Eine Abweichung lässt sich polizeilich kon-trol--lie-ren.
Was aber passiert, wenn die Abweichung massenhaft wird? Was passiert,
wenn die zer-streu-te Wieder-ho-lung der Gesten mit einem Mal ausfällt
und durch eine gleichzeitige Zerstreuung anderer Gesten ersetzt werden?
Was passiert, wenn die anomale Geste zur Regel und die normale Geste zur
Ausnahme wird? Die alltäglichste Geste kann anomal werden, wenn sie von
vielen gleichzeitig, zer-streut und ohne sichtbare Ab-spra-che
durchgeführt wird: Immer gehen alle vorwärts, warum also nicht mit
vielen anderen rückwärts gehen? Immer verhalten sich alle unverdächtig,
warum also sich nicht mit vielen anderen verdächtig ver-halten? Alle
kaufen Scheiß, warum also nicht Radio hören? Alle folgen dem Kult des
Warenfetischs, warum also nicht den Kult der Zerstreuung ?

Radioballett. LIGNA lädt ein, den Kult des Warenfetischs mit einem Kult
der Zerstreuung zu begeg-nen: Am Samstag, dem 4. Dezember, punkt 16.30
Uhr, strahlt das Freie Sender Kombinat auf 93,0 MHz ein Programm aus,
das Übungen für abweichendes Verhalten vorschlägt. Je mehr mit
transpor-tablen Radios und Kopfhörern dieses Programm in der Hamburger
Innenstadt verfolgen, desto wirk-sa-mer wird die Abweichung von der Norm
der Konsumzone Innenstadt sein. Massenhaft anomale Gesten können die
Normalität des Alltagslebens nachhaltig erschüttern.

Kommt zum LIGNA-Radioballett! Bringt Freunde mit!! Zerstreut Euch!!!
Es gibt keine richtige Norm im Falschen! Die Stadt an alle!
Verschwendung statt Warentausch!!
Dissémination partout!

Am Samstag, dem 4. Dezember 2004, 16:30-18.00 Uhr in der Hamburger
Innenstadt (Spitalerstraße, Mönckebergstraße) und auf FSK 93,0 MHz. Eine
rote Plastiktüte mitnehmen!!

Ausgabe der Radiogeräte und weiterer Asseçoires ab 16.00 Uhr im
Hamburger Schauspielhaus.
Fragen, Kommentare gerne unter radioballett@...




___

    ulf treger <code@...>
    public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes

#246 Von: stadtlabor/igrf <stadtlabor@...>
Datum: Do 18. Nov 2004 22:42
Betreff: stadt.labor feiert abschluss im bogen 13
stadtlabor@...
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Di, 23. November, 20.00

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

stadt.labor-Abschluss-Gala im Bogen 13
------------------------------------------------------

- Wer wird Super-Stadt-LaborantIn? - ein Quiz für Zweier-Teams
- der stadt.labor-Film zur Sprengung der Hardbrücke
- Utopie oder Alltag? - einmal um die WElt und zurück mit p.m. und Tomi
- Kurzreferat zur Zukunft des Wipkinger Viadukts von Ania Recher (AL)
- Musik mit Sepp Omlin/ Airolo Retour

WIR BLEIBEN DRAN!

WIR FREUEN UNS AUF FEEDBACK, KRITIK UND VERANSTALTUNGSIDEEN FÜR DIE
ZUKUNFT.

  >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>


Bogen 13, Viaduktstrasse 13, ZH 05


ps. im dezember und Januar bleibt, macht stadt.labor ferien.

#245 Von: stadtlabor/igrf <stadtlabor@...>
Datum: Mit 27. Okt 2004 22:36
Betreff: stadt.labor im november
stadtlabor@...
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I. stadt.labor im November
II. zwei CD-Taufen im Bogen 13

# # # # # # # # # # #

I.
2.11.2004, 21.00
ZÜRCHER STADT-ALTERNATIVEN AUF DER LEINWAND
Kurzfilme / Seit über dreissig Jahren ist die Stadt Zürich ein
Experimentierfeld von alternativen Wohn- und Lebensformen, welche die
gängige Individualisierung und die Trennung von Wohnen, Freizeit und
Arbeit in Frage stellen. Das stadt.labor präsentiert einen filmischen
Streifzug durch eine Kommune der 70er Jahre, die bolo’bolo-Utopie von
Karthago der 80er Jahre und deren Realisierungen in den 90er Jahren bis
zu alternativen Wohn-, Kultur- und Arbeitsräumen im Zürich des neuen
Jahrtausends.

9.11.2004, 21.00
WIE WEITER MIT DEN VIADUKT?
Zusammen mit der Alternativen Liste (AL) lädt das stadt.labor die
Quartierbevölkerung zu einer offenen Debatte über die Zukunft des
Wipkinger Viadukts.
Mehr Details demnächst auf www.stadt-wohnen.ch

16.11.2004, 20.15
CITYPFLEGE MIT ARTIKEL 29
FILM UND REFERATE ZUM BERNER WEGWEISUNGSARTIKEL
Seit dem 1.1.98 kann die Polizei in Bern dank dem Artikel 29 im
kantonalen Polizeigesetz «störende» Menschen aus dem Zentrum wegweisen.
Lange war diese umstrittene Form der «Citypflege» eine Berner Eigenart.
Geht es nach dem Willen des Zürcher Stadtrates soll nach Winterthur auch
Zürich einen Wegweisungsartikel erhalten. An einem Informationsabend
erläutert die Soziologin Karin Gasser einige zentrale Ergebnisse ihrer
Studie zur Wegweisungspraxis in Bern. Hélène Lüthi und Oli Pettenati von
der Berner Gassenarbeit sprechen über die Auswirkungen für die
Randständigen und den vielfältigen Widerstand. Einleitend wird der
Dokumentarfilm «Artikel 29: Aus den Augen, aus dem Sinn» von Stefan
Brunner gezeigt.

23.11.2004, 20.15
ABSCHLUSSGALA IM BOGEN 13
Spiel, Film und Spass / Ende November wird der Bogen 13 infolge der
Renovation des Viadukts schliessen und das stadt.labor somit seine
stadt- und wohnpolitischen Debatten anderorts weiterführen müssen. Mit
etwas stolz blicken wir auf ein bewegtes erstes Jahr zurück, in welchem
wir neun Podien, sieben Filmvorführungen, acht Referate, zwei
Buchvernissagen und zwei Stadtrundgänge organisiert haben. Grund genug
zu feiern: mit dem Kurzfilm zur Hardbrücken-Sprengung, Satire, dem
grossen stadt.labor-Quiz «Wer wird Super-Stadt-LaborantIn?», einer Rede
zur Zukunft des Viadukts von Ania Recher (AL) und Musik von Sepp Omlin/
Airolo retour.

stadt.labor - Plattform und Werkstatt
Bogen 13, Viaduktstr. 13, ZH 05
vis-à-Vis Kehrrichtverbrennungsanlage
www.stadt-wohnen.ch


# # # # # # # # # # #

II.

So, 31.10.2004, 20.30
MATE (ZH)
poppunkrock // eingemachtes zu Spottpreisen: Eintritt: 5 Fr.

Sa, 6.11.2004, 22.30
SKARAMOUCHE (ZH)
der Ska der 8-Mann/1-Frau-Band bringt jedes Tanzbein in Bewegung
Party on with DJ King Kong (Ska, Surf, Rock, Reggae)
Eintritt: 13.-

Bogen 13, Viadukstr. 13
vis-à-vis Kehrrichtverbrennungsanlage, ZH 05
# # # # # # # # # # # #

#244 Von: J Becker <plaan@...>
Datum: Die 26. Okt 2004 17:44
Betreff: Remember Resistance – L’Afrique en résistance
plaan@...
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Remember Resistance – L’Afrique en résistance
Filme und Diskussionen zu antikolonialem Widerstand in Afrika

im Rahmen der Anticolonial Africa Conference Berlin 2004

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100 Jahre nach dem Völkermord, den deutsche Kolonialtruppen im
damaligen Deutsch-Südwest-Afrika, (Namibia) begangen, und 120 Jahre
nach der Berliner „Kongo-Konferenz“ zur Aufteilung des afrikanischen
Kontinents findet Mitte November die Anticolonial Africa Conference
Berlin 2004  statt. Die Wiederaufnahme der Konferenz ist eine
Initiative von Menschen aus verschiedenen afrikanischen und
europäischen Ländern. (www.africa-anticolonial.org)

Um 1960 breitete sich eine antikoloniale Befreiungsbewegung um den
Globus aus, die meisten Länder erlangten in den folgenden Jahren die
Unabhängigkeit. Doch schon bald waren die postkolonialen Staaten in
neuen wirtschaftlichen und machtpolitischen Abhängigkeiten gefangen. In
Europa wie auch in Afrika selbst geraten die Momente der Befreiung vom
Kolonialismus in Vergessenheit.

War es bis in die 60er Jahre das Privileg der Kolonialmächte, Filme
über 'Afrika' zu produzieren, erzählen afrikanische FilmemacherInnen
seit der Unabhängigkeit eine eigene (Film-)Geschichte. Die Erinnerung
an die Widerstände von der Zeit der Konferenz bis heute ist
durchgängiges Thema der Filme und Diskussionen in der Reihe Remember
Resistance – L’Afrique en résistance.
Filmgruppe der Anticolonial Africa Conference

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ARSENAL

Mi. 3.11. 19 Uhr + Mo. 22.11. 21.30 Uhr
EMITAI/Gott des Donners
Ousmane Sembène, Senegal 1971, OmU 90 min.

Sembènes Filme sind stets realistische Erzählung, politisches Lehrstück
und autonomes Kunstwerk zugleich. Emitai berichtet in Anlehnung an
einen Vorfall aus dem Jahre 1942 vom erwachenden Widerstand eines
senegalesischen Dorfes, in dem die französische Kolonialmacht zuerst
Rekruten, später die Reisernte requirieren will.

Mi. 3.11. 21 Uhr + Sa. 27.11. 18.30 Uhr
LUMUMBA – TOD DES PROPHETEN
Raoul Peck, Dokumentarfilm, Belgien, Haiti, Zaire/Kongo, Deutschland
1991, 68 min.

Eine essayistische Auseinandersetzung mit dem ersten Premierministers
der Republik Kongo als Leitfigur der Entkolonialisierung. Ein kurze,
aber euphorische Befreiung.

und

THOMAS SANKARA
Balufu Bakupa Kanyinda, Dokumentarfilm, Zaire/Kongo 1991, FR mit E. UT
26 min.
Thomas Sankara – Revolutionär und Präsident von Burkina Faso – gehörte
zu der Gruppe afrikanischer Staatsoberhäupter, die in den 80er Jahren
eine neue soziale und politische Dimension eröffnen wollten.
Zu Gast: Balufu Bakupa Kanyinda (Frankreich/Kongo)

Do. 18.11. 18.30 Uhr
SARRAOUNIA, Med Hondo, Burkina Faso 1986, OmU 121 min.

Ein Spielfilm-Epos über Kollaboration und Widerstand zur Zeit der
Invasion der Kolonisatoren im heutigen Niger. Im Zentrum steht die
charismatische Kriegerin Sarraounia in Kontrast zum französischen
Truppenkommando.

Mo. 8.11. 19 Uhr + Mo. 29.11. 21 Uhr
ADUA – EIN AFRIKANISCHER SIEG,
Haile Gerima, Äthiopien/Italien/USA 1999, OmU 93 min.

Während sich die führenden Kolonialmächte um die Aufteilung des
afrikanischen Kontinents streiten, triumphiert Äthiopien 1896 in der
Schlacht von Adua über Italien. Äthiopien besiegt die Kolonialmacht
Italien.

Mi. 10.11. 19 Uhr
DIE SCHLACHT UM ALGIER, Gillo Pontecorvo, Italien/Algerien 1965,
FR/ARAB. m. E. UT 136 min.

Da Ali la pointe und die Handvoll mit ihm versteckter Mitkämpfer nicht
zur Aufgabe bereit sind, sprengt die französische Armee das gesamte
Haus mitsamt seinem Versteck in die Luft. Doch längerfristig wird
Frankreich den Krieg verlieren... Pontecorvo wurde von der algerischen
FLN aufgefordert, den Straßenkampf gegen die Besatzung als Spielfilm
mit dokumentarischen Zügen zu rekonstruieren. 2003 wurde der Film in
Cannes wieder aufgeführt – lange war er in Frankreich verboten.

Mo. 15.11. 19 Uhr + Do. 30.11. 19 Uhr
FLAME
Ingrid Sinclair, Zimbabwe, Namibia, Frankreich 1996, OmU 90 min.

Sinclair betrachtet die Rolle zweier Freundinnen im bewaffneten Kampf
während des Unabhängigkeitskrieges in Rhodesien (Zimbabwe) und die
Folgen für ihren weiteren Lebensweg. Als der Krieg 1995 endlich vorbei
ist, müssen beide feststellen, daß die hart erkämpfte politische
Unabhängigkeit des Landes und die damit einhergehenden
gesellschaftlichen Veränderungen nur wenige jener Hoffnungen erfüllen
werden, die sie damit verknüpft hatten.


Do. 18.11. 19 Uhr + So. 28.11. 18 Uhr
CAMP DE THIAROYE/Camp der Verlorenen,
Ousmane Sembène, Senegal 1988, OmU 154 min.

1944 kehren afrikanische Soldaten aus unterschiedlichen französischen
Kolonien zurück ins Übergangslager von Thiaroye an der Peripherie von
Dakar. Schlechtes Essen und Verachtung werden zu ihrem täglichen Brot.
Als Frankreich seine afrikanischen Söldner gegen den
Nationalsozialismus wieder in alte koloniale Muster entlassen wollte,
begehrten die schwarzen Befreier von Deutschland auf.

*********************************************************

Auf der KONFERENZ

Fr. 12.11. 21 Uhr

AFRIQUE JE TE PLUMERAI/ Die Macht der Wörter,
Jean-Marie Téno, Dokumentarfilm, Kamerun, Frankreich 1992, OmU 88 min.

Die Erzählung betrachtet die Geschichte von Kamerun unter deutscher,
französischer und englischer Kolonialherrschaft und die Fortsetzung von
repressiver Politik seit der Unabhängigkeit des Landes.
Zu Gast: Jean-Marie Téno (Frankreich/Kamerun)
*********************************************************

VOLKSBÜHNE IM PRATER

Sa. 6.11. 20 Uhr

Filmausschnitte und Diskussion zu kolonialer und postkolonialer Land-
und Siedlungspolitik in Namibia und:

KATUTURA
Christian Scholz, Dokumentarfilm, Namibia, Deutschland 1996, 60 min.

Über die Entstehung von Townships in Windhoek während der Kolonialzeit
und deren Zwangsumsiedlung unter dem namibisch-südafrikanischen
Apartheidregime.



Zu Gast: Christian Scholz (Hamburg)


So. 7.11. 17 Uhr

Lesung der Generalakte der Berliner « Kongo-Konferenz » 1884/1885
mit Beteiligten der Anticolonial Africa Conference Berlin 2004
und einem Vortrag über koloniale Postkarten von Astrid Kusser/Felix
Axster (Hamburg)

und

INDEPENDANCE CHA CHA
Jean-François Bastin/Isabelle Christiaens, Dokumentarfilm, Belgien
2000, Fr mit E. UT 60 min.

1960, Jahr der Unabhängigkeit der meisten afrikanischen Länder: Nach
der brutalen Kolonialzeit begleitet das Lied „Indépendance Cha Cha“,
komponiert von der damals berühmten kongolesischen Musikband African
Jazz, den kurzen Traum von einer besseren Zukunft. Der Song wird zum
Kult.


So. 7.11. 20 Uhr

FRANTZ FANON: BLACK SKIN WHITE MASK
Isaac Julien/Mark Nash, Großbritannien 1996, engl. Fassung 60 min.
1953 ging Frantz Fanon als Psychiater ins französisch besetzte
Algerien. Drei Jahre später demissionierte er, um von nun an für die
algerische Befreiungsfront FLN zu arbeiten. In seinem Buch ‚Black Skin
White Mask’ hatte er schon 1952 die Abhängigkeiten zwischen
Kolonisierten und Kolonisatoren thematisiert.

und

Diskussion  mit Alice Cherki (Paris). Die in Algerien geborene
Psychiaterin und Psychotherapeutin kämpfte gemeinsam mit Fanon im
antikolonialen Widerstand. Sie ist die Autorin des Buches „Frantz
Fanon. Ein Portrait“.



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3. - 30. November 2004
Kino Arsenal, Berlin-Tiergarten, Potsdamer Str.2

6. + 7. November 2004
Volksbühne im Prater, Berlin-Prenzlauer Berg, Kastanienallee 7-9

11. - 15. November  2004
Anticolonial Africa Conference Berlin 2004
Alte Feuerwache, Berlin-Kreuzberg, Axel-Springer-Str.40/41

Mehr Information unter:
www.africa-anticolonial.org
www.fdk-berlin.de
www.volksbuehne-berlin.de

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#243 Von: stadtlabor/igrf <stadtlabor@...>
Datum: Mit 6. Okt 2004 17:31
Betreff: EIN PODIUM MIT RANDSTÄNDIGEN
stadtlabor@...
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12.10.2004, 20.00
«ERLAUBT IST, WER NICHT STÖRT!»
EIN PODIUM MIT RANDSTÄNDIGEN ZUR SITUATION AUF DER GASSE
Der Druck auf Menschen, die von der Mehrheit der Bevölkerung als
«auffällig» oder «störend» betrachtet werden, hat in den letzten Jahren
auch in Zürich kontinuierlich zugenommen. Mit immer neuen Massnahmen
werden diese Menschen aus dem Stadtbild verdrängt. Doch damit nicht
genug: Geht es nach dem Willen des Stadtrates, bekommt Zürich noch vor
Jahresfrist einen so genannten «Wegweisungsartikel». So soll die Polizei
wie bereits in Bern bald gegen Randständige und andere Personen vorgehen
können und diese von öffentlichen Plätzen fernhalten.
Wie erleben die Direktbetroffenen diese Entwicklungen? Wie gehen sie mit
den ständigen Polizeikontrollen um? Wie wehren sie sich gegen die
verstärkte Ausgrenzung? Unter der Leitung der WOZ-Redaktorin Esther Banz
diskutieren Randständige über ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die sie
tagtäglich auf den Strassen und Plätzen Zürichs machen.

Hintergründe zur Thematik der Wegweisungsartikel:
http://www.stadt-wohnen.ch/aktuell/stadt_wegweisung.php

stadt.labor – Plattform und Werkstatt,
Bogen 13, Viadukstrasse 13, vis-à-vis Kehrrichtverbrennungsanlage
www.stadt-wohnen.ch

#242 Von: stadtlabor/igrf <stadtlabor@...>
Datum: Fr 24. Sep 2004 14:15
Betreff: WEM GEHÖRT UNSER LAND? // OKTOBER-PROGRAMM // AUSFLUG
stadtlabor@...
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STADT.LABOR -NEWSLETTER

Inhalt:
a - WEM GEHÖRT UNSER LAND? - PODIUM VOM 28.9
b - STADT.LABOR IM OKTOBER
c - DIE FOLGEN DER BERNER WEGWEISUNGSPRAXIS - AUSFLUG NACH BERN


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Di, 28.9.2004, 20.00
WEM GEHÖRT UNSER LAND?
Podium / Die Schweiz ist ein kleines, dicht besiedeltes Land. Zum einen
wird der Boden immer mehr überbaut, zum anderen befindet sich der
grösste Teil des besiedelten Gebietes in Privatbesitz und ist aufgrund
der grossen Vermögensunterschiede sehr ungleich verteilt. Alternativen
zum Traum vom kleinen privaten Reich scheinen undenkbar. Dennoch gab und
gibt es immer wieder Vorschläge für einen alternativen – sprich
gemeinsam und nachhaltig genutzten – Bodenbesitz. Zwei Visionäre stellen
ihre Sicht eines anderen Bodenrechts vor: Jürg Inniger, ein
Wirtschaftsphilosoph, und Marco Lustenberger, Mitglied der INWO
(Internationale Vereinigung für eine natürliche Wirtschaftsordnung).
Weitere Vorschläge und Diskussionen im Publikum sind willkommen.

stadt.labor – Plattform und Werkstatt,
Bogen 13, Viadukstrasse 13, vis-à-vis Kehrrichtverbrennungsanlage
www.stadt-wohnen.ch


# # # # # # # # # # # # # # # # # # #

VORSCHAU STADT.LABOR OKTOBER:

12.10.2004, 20.00
«ERLAUBT IST, WER NICHT STÖRT!»
ZUR SITUATION VON RANDSTÄNDIGEN AUF DER GASSE
Podium / Der Druck auf Menschen, die von der Mehrheit der Bevölkerung
als «auffällig» oder «störend» betrachtet werden, hat in den letzten
Jahren auch in Zürich kontinuierlich zugenommen. Wie erleben die
Direktbetroffenen diese Entwicklungen? Wie gehen sie mit den ständigen
Polizeikontrollen um? Wie wehren sie sich gegen die verstärkte
Ausgrenzung? Unter der Leitung der WOZ-Redaktorin Esther Banz
diskutieren Randständige über ihre Erfahrungen und Erlebnisse, die sie
tagtäglich auf den Strassen und Plätzen Zürichs machen.

19.10.2004, 21.00
DODESKADEN - MENSCHEN IM ABSEITS
Film / Akira Kurosawa, Japan 1971, 135 min, OV/f
Kurosawas erster Farbfilm verbindet soziales Engagement und
humanistisches Pathos mit eigenwilliger ästhetischer Stilisierung.
Dodeskaden setzt sich aus vielen Episoden zusammen, die ein offenes
Panorama der Elendsviertel am Rande von Tokio bieten. Entstanden ist ein
breit angelegte Fresko einer in sich abgeschlossenen Welt der Armut und
des seelischen wie physischen Leidens. Selbst nach einer Kürzung um mehr
als 100 Minuten auf gut zwei Stunden erhielt diese dostojewskische
Studie über traurige, auch kuriose Existenzen am Rande der Gesellschaft
nicht den Applaus einer auf Prosperität ausgerichteten Gesellschaft.

26.10.2004, 20.00
AUTOFREIE STÄDTE – AUTOFREIES LEBEN:
WO STEHT DIE DISKUSSION HEUTE?
Podium / Die Forderung nach autofreien Städten hatte Mitte der 90er
Jahre Hochkonjunktur in der Schweiz. In Zürich, Bern, Basel und anderen
Städten kamen Initiativen zur Abstimmung, die aber alle abgelehnt
wurden. Heute sind die Forderungen nach der Reduktion von motorisiertem
Individualverkehr bescheidener, obwohl der Verkehr weiter wächst.
Autofreie Plätze, Förderung des öffentlichen Verkehrs und des
Langsamverkehrs oder die Reduktion des Strassenbaus stehen im
Vordergrund. Aber wie steht es um die Utopie für autofreie Städte heute?
Diese und andere Fragen diskutieren Bewegte von verschiedenen
Umweltverbänden.

stadt.labor – Plattform und Werkstatt,
Bogen 13, Viadukstrasse 13
www.stadt-wohnen.ch


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30. September 2004
AUSFLUG NACH BERN
DIE FOLGEN DER BERNER WEGWEISUNGSPRAXIS
Mit Catherine Weber, Gemeinderätin Grünes Bündnis Bern und Karin Gasser,
Soziologin und Verfasserin der Studie «Kriminalpolitik und Citypflege».
Gemeinsame Anreise von Zürich: 16.15 Uhr MeetingPoint HB

Erlaubt ist, wer nicht stört! Geht es nach dem Willen von SP-Stadträtin
Esther Maurer, bekommt die Stadt Zürich noch vor Jahresfrist einen
«Wegweisungsartikel». Im unlängst veröffentlichten Bericht über die
künftige Drogenpolitik der Stadt Zürich schreibt der Stadtrat klar und
deutlich: «Der Stadtrat [wird] dem Gemeinderat im Laufe des Jahres 2004
eine Revision der Allgemeinen Polizeiverordnung vorlegen, die eine
entsprechende Rechtsgrundlage auf kommunaler Ebene schaffen soll» (S. 95).
Wie bereits in Bern und Winterthur soll die Polizei bald gegen
Randständige und andere Personen vorgehen können, die den öffentlichen
Raum «übergebührlich» nutzen (vgl. Artikel auf
http://www.stadt-wohnen.ch/aktuell/stadt_raumpflegezh.php). Wer stört,
dem wird künftig der Aufenthalt in einem definierten Sektor der Stadt
für 3 bis 6 Monate untersagt («Rayonverbot»). Bei unerlaubtem Aufenthalt
drohen saftige Bussen.
Was uns in Zürich an Ausgrenzung und Repression bevorsteht, zeigt das
Berner Beispiel. Um uns vor Ort ein Bild über die gravierenden
Konsequenzen der Wegweisungspraxis zu machen, fahren wir am
Donnerstagabend, 30. September, gemeinsam nach Bern (Abfahrt HB Zürich
16.34 Uhr). Dort erwarten uns die grüne Gemeinderätin Catherine Weber
und die Soziologin Karin Gasser, die unlängst eine Studie zur Berner
«Kriminalpolitik und Citypflege» verfasst hat.
Die AG Stadtentwicklung der Grünen lädt alle Interessierten herzlich
ein, gemeinsam mit nach Bern zu fahren. Es ist wichtig, dass wir uns
frühzeitig mit dem Wegweisungsartikel auseinandersetzen.

Weiter Infos auch unter Tel. 01 440 75 55 oder sekretariat@...

#241 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Fr 24. Sep 2004 14:47
Betreff: [Fwd: info offspring geht zu Ende]
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    ulf treger <code@...>
    public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes
info offspring 2004. konkurrieren sie mit.

Nach 5 Jahren geht das Projekt info offspring zu Ende. Wir laden herzlich zu den letzten zwei Veranstaltungen ein!


30.09.2004 um 19:00
"Potenziale für eine kulturelle Nutzung von Leerstand und Brachen"
Es diskutieren Wolfgang Kil (Architekt & Autor), Matthias Lerm (Referent für Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung), Katja Heinecke (Künstlerin), Jörg Gillenberg (Citymanager), Susanne Altmann (Kuratorin und Vorsitzende der Kunstkommission für Kunst im öffentlichen Raum 2000-2004) und Jens Herrmann (Künstler, Moderation)
ACHTUNG! nicht im Kiosk sondern im
7.Stock, Wilsdrufferstr. 3 / Ecke Pirnaischer Platz, 01307 Dresden

organisiert von info offspring & Das Kulturforum.
ab 21:00 Abschluss mit DJ Peter
02.10.2004
«Pragerstrasse_Umbau der Nachkriegsmoderne_mögliche Alternativen zu einem zehnjährigen Konzept».
Exkursion mit Silke Riechert (Künstlerin), ab 16:00 info offspring Kiosk

"Letzter Abend im Kiosk"
Nach 5 Jahren geht das Projekt info offspring zu Ende.
Rückblick mit Eva Hertzsch und Adam Page ab 19:30 info offspring Kiosk

Imbiss und Musik von parmon (phonocake)



Standort: Prager Str., Dresden, gegenüber Wöhrl. Fr+Sa 16 - 20 Uhr
Tel. 0162 6642792, kunstinfo@..., www.infooffspring.de

info offspring ist ein Projekt von Eva Hertzsch und Adam Page
Organisation Denise Ackermann 0162 4068466  und Kristina Hermann 0162 6642792

Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden, Kulturamt
das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
und Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank

#240 Von: stadtlabor@...
Datum: Mo 30. Aug 2004 20:14
Betreff: das stadt.labor öffnet wieder
stadtlabor@...
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Nach der Sommerpause öffnet das stadt.labor für die letzten drei Monate
im Bogen 13 mit neuem Elan.
- der Auftakt macht ein Stadtrundgang,
- weiter gehts mit einen Film von Ken Loach, .
- und zu guter Letzt folgt ein Hinweis auf eine
Stadtentwicklungsveranstaltung ausserhalb des stadt.labors.

MI (!), 8.9.2004, 18.00
Besammlung: Innenhof Zeughäuser (Ecke Kanonengasse/Militärstrasse)
RUNDGANG DURCHS LANGSTRASSENQUARTIER
Sozial schwache Bevölkerungsschichten werden immer stärker aus der
Innenstadt gedrängt – so lautet das Fazit einer Studie vom
Geographischen Institut Zürich. Das Langstrassenquartier zwischen
Gleisschneise, Sihl, Badener- und Seebahnstrasse gehört zu denjenigen
Gebieten der Stadt Zürich, wo dieser Trend heute schon am stärksten
erkennbar ist. Und dabei stehen die grössten Veränderungen - die
Überbauung des Bahnhofs (Neurogate) und die Neuplanung auf dem
Kasernen-Areal - erst an, die städtische «Aufwertung» entlang der
Langstrasse beginnt erst langsam Wirkung zu zeigen. Ein Stadtrundgang
soll aktuelle Entwicklungen im Quartier aufzeigen und kritisch
beleuchten: die Kaserne als Hot Spot der Global City, Aufwertung und
Verdrängung, die allgegenwärtige Videoüberwachung und mehr. Nach dem
Rundgang gibt’s an der Kalkbreite 4 etwas zu essen, anschliessend Bar.

14.9.2004, 21.00
RIFF RAFF
stadt.labor, Bogen 13
Ken Loach, GB 1991, 94 min
Der junge (Robert Carlyle), frisch aus dem Gefängnis entlassen, zieht
von Glasgow nach London um neu anzufangen. Auf einer Baustelle findet
Stevie Arbeit. Hier arbeiten Männer aus dem ganzen Land: sie verwandeln
Abbruchbuden in Luxuswohnungen für das obere Drittel der Bevölkerung.
Die Arbeiter dagegen gehören zum «Riff Raff» - ein Slang-Ausdruck für
Gesindel, für Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben.
Mit herber Ironie und an Beiläufigkeit grenzender Knappheit erzählt der
Film vom Alltag unterbezahlter, von Arbeits- und Obdachlosigkeit
bedrohter Arbeiter. Durch diese konsequente Gestaltung formuliert der
Film eine unspektakuläre, aber um so treffendere Gesellschaftskritik.

Mehr Veranstaltungen sind in Planung

# # # # # # # # # # # # # # # # # # #

HERAUSFORDERUNG HAVANNA: PERSPEKTIVEN DER STADTENTWICKLUNG
Vortrag von Prof. Ruben Bankrofft, Havanna 2. September 04, 17.00 - 19.00,
ETH Zentrum, Hauptgebäude E 1.1

Havanna, eine der faszinierendsten Städte Lateinamerikas, ist heute mit
vielfältigen Problemen und Herausforderungen konfrontiert. Durch die
langjährige politische Isolation und die damit einhergehende ökonomische
Krise ist eine Situation entstanden, in der nicht nur die wertvolle
Bausubstanz von akutem Zerfall bedroht ist, sondern auch die städtische
Bevölkerung mit vielfältigen Alltagsproblemen konfrontiert wird.
Zugleich sind die Zukunftsperspektiven ungewiss.
Prof. Bankrofft von der Architekturabteilung der Technischen Universität
von Havanna (CUJAE) ist ein ausgewiesener Kenner der Stadtentwicklung
Havannas. Als Vertreter einer neuen Generation von kubanischen
Stadtforschern befasste er sich intensiv mit den Möglichkeiten von
Stadtplanung und Städtebau unter solch schwierigen Bedingungen. Er
versteht Stadtplanung als eine dialogische Disziplin, die nicht
zentralistisch steuern, sondern zwischen unterschiedlichen Ansprüchen
und Interessen vermitteln soll.
Der Vortrag bietet so die seltene Gelegenheit, sich aus erster Hand über
die Stadtentwicklung Havannas und die aktuellen Planungsstrategien zu
informieren.

Die Veranstaltung steht im Rahmen eines interdisziplinären
kubanisch-schweizerischen Forschungsprojektes zur Erarbeitung
nachhaltiger Entwicklungsperspektiven für Havanna.

#239 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Do 5. Aug 2004 19:45
Betreff: [Fwd: [rohrpost] [grosswohnsiedlung]]
code@...
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...remember tenever,

grüße, ulf

___

    ulf treger <code@...>
    public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes
Ein Bericht aus dem sozialen Wohnungsbau.



Seit 30 Stunden wohnen wir im 13.Stock der "Grohner Dühne", in Bremen-Nord.
Eine Stein gewordene Utopie aus den 70er Jahren. Wir wollen berichten, über
das Leben hier, und Geschichten sammeln, von den Menschen, die hier leben.
Und hier wohnen viele Menschen, aus den unterschiedlichsten Ländern. Ein
sozialer Brennpunkt. Vor ein paar Jahren wollte man das ganze Ding
abreissen. Doch dann hat man überall Überwachungskameras installiert und
einen Wachschutz angagiert, der gute Verbindungen zur Polizei pflegt.

"Habt Ihr keine Angst hier zu wohnen?", hat eine Lokalreporterin gefragt.

Doch, haben wir.

Unser Projekt entsteht online unter http://www.13terStock.de
Eine Arbeit von Kolja Mensing und Florian Thalhofer.



Vielen Dank für die Aufmerksamkeit,
Florian Thalhofer.


+49/177/2859872/ http://thalhofer.com/address/



--
rohrpost - deutschsprachige Liste zur Kultur digitaler Medien und Netze
Archiv: http://www.nettime.org/rohrpost
http://post.openoffice.de/pipermail/rohrpost/
Ent/Subskribieren: http://post.openoffice.de/cgi-bin/mailman/listinfo/rohrpost/

#238 Von: <jaehling@...>
Datum: Fr 30. Jul 2004 18:21
Betreff: space park, stand freitag
jaehling
Offline Offline
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Hi,

Den Artikel neulich, daß es vielleicht doch nicht aus ist mit dem Spae
Park, habe ich verpaßt (sind auf der WK-Webseite immer nur am
Erscheinungstag zu lesen). Der heutige Stand:

wk, 30.7.'4
Erste Kündigungen im Space Center
Betreiber zieht die Notbremse
Von unserem Redakteur
Jürgen Hinrichs


Bremen. Noch bevor die Ergebnisse eines Gutachtens vorliegen und trotz
deutlich gestiegener Besucherzahlen sind im Space Center gestern auf einen
Schlag 66 Mitarbeiter entlassen worden. Die Betreiberfirma "ProFun" aus den
USA sieht damit offenbar keine Chance mehr, die ursprünglichen Prognosen
zu erfüllen.
"Solange die Einzelhandelsflächen nicht genutzt werden, bleiben wir ein
Saisonbetrieb", sagte "ProFun"-Sprecher Wolfgang Wilke. Es fehle schlicht
die Grundauslastung, mit der im Gesamtkonzept Space Park gerechnet worden
sei.
Das Space Center wird nach Angaben von Wilke ab September nur noch 302
Mitarbeiter beschäftigen. "ProFun" rechne nach der Erfahrungen im
Frühjahr für die Zeit nach den Sommerferien mit einem neuerlichen
Rückgang der Besucherzahlen und könne deshalb gar nicht anders, als am
Personal zu sparen.
Die Dresdner Bank wollte als Eigentümerin des Space Parks die neue
Entwicklung nicht kommentieren. "Wir warten weiter auf das Gutachten",
sagte eine Sprecherin in Frankfurt. Mitte August soll die Expertise
vorliegen, dann spätestens entscheidet sich, wohin die Reise des
Raumschiffs in Gröpelingen geht.
Der Bremer Senat zeigte sich angesichts der Kündigungswelle im Space
Center nicht überrascht: "Der Personal-Anzug war einfach zu groß",
sagte Senatssprecher Klaus Schloesser. "Für die Betroffenen ist das
natürlich eine schmerzliche Entscheidung, aber anders können Kosten und
Einnahmen nicht zusammengebracht werden."
Erstmals überhaupt seit Öffnung des Space Centers hat "ProFun" gestern
Zahlen über die Besucherentwicklung vorgelegt. Danach waren es während
der so genannten Apollo-Tage vom 20. Juli bis gestern 25 000 zahlende
Gäste - ein Schnitt von 2500 am Tag und damit immer noch klar unter den
gut 4000 Besuchern, die für einen rentablen Betrieb notwendig wären.

#237 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Mo 26. Jul 2004 8:46
Betreff: Fw: [transmediale] Public Production panel 2 sept / Werkleitz Biennale
code@...
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FYI.
grüße, ulf

ps: ...ist zwar noch ein bißchen hin, wenn aber jemand aus dem
norddeutschen raum da hinfahren will, bitte bescheid geben!

transmediale wrote:
> Werkleitz Biennale in Kooperation mit transmediale:
>
> Werkleitz Biennale in cooperation with transmediale:
> (English below)
>
>
> Werkleitz Biennale 2004 - Allgemeingut/Common Property
> 1. - 5. September 2004, Halle/Saale (D)
> http://www.werkleitz.de/events/biennale2004/
>
> Podiumsdiskussion
> 2. September 2004, 17h, Weinecksaal
>
>
> Public Production - Produktion von Oeffentlichkeit
>
> Oeffentlichkeit ist ein Terrain der freien, kontroversen
> Meinungsaeusserung, ein physischer oder medialer Raum, in dem
> kulturelle und politische Diskurse, Handlungs-, Kooperations- und
> Konfliktformen sich entfalten koennen. Freilich ist nicht mit jedem
> neuen Medium auch eine Erweiterung des oeffentlichen Raumes
> verbunden. Im Gegenteil koennen technische Medien auch eine
> Einschraenkung des Oeffentlichen mit sich bringen, wenn naemlich die
> Ausdrucksformen, die sie ermoeglichen, inhaltlich praedeterminiert,
> homogenisierend und reibungsarm sind - zu denken waere beispielsweise
> an Computerspiele, die im physischen Stadtraum ueber
> Wireless-Schnittstellen ausgetragen werden und die mit sehr engen
> 'Command-and-Control'-Modellen operieren. Im Extremfall koennte man
> von 'negativen Oeffentlichkeitsmaschinen' sprechen, die
> Oeffentlichkeit negieren oder 'absaugen'. - Das Panel geht der Frage
> nach, wo technische Medien und ihre Anwendungen Formen der
> Oeffentlichkeit erweitern oder erneuern, und wo sie dies nicht tun.
>
> TeilnehmerInnen:
> Rachel Baker (UK) - http://www.irational.org/rachel/
> Honor Harger (tbc), Radioqualia (NZ) - http://www.radioqualia.net
> Olivier Schulbaum, platoniq (ES) - http://www.platoniq.net
> Pit Schultz, reboot.fm (D) - http://www.reboot.fm
>
> Moderation: Andreas Broeckmann, transmediale
>
> http://www.transmediale.de
>
>
> Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der transmediale, Berlin statt.
> Die transmediale wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
>
> ------------------------------------
>
> Werkleitz Biennale 2004 - Allgemeingut/Common Property
> 1 - 5 September 2004, Halle/Saale (D)
> http://www.werkleitz.de/events/biennale2004/
>
> Panel discussion
> 2 September 2004, 17h, Weinecksaal
>
> Public Production
>
> The public sphere is a terrain of free and conflictual forms of
> expression, a physical or medial space in which cultural and public
> discourses can unfold as much as different forms of action,
> cooperation and conflict. However, not every new medium will also
> immediately engender an expansion of the public sphere. On the
> contrary, technical media can effect a limitation of the public
> sphere when the forms of agency that they facilitate either
> predetermine the content they can convey, or homogenise
> communication, or reduce the friction that exists in social
> relations. In extreme cases one could speak of 'negative
> public-machines' which negate or siphon off the characteristics of
> the public sphere. - The panel will raise the question in which cases
> technical media and their applications extend the potentials of the
> public sphere, and in which cases they don't.
>
> Participants:
> Rachel Baker (UK) - http://www.irational.org/rachel/
> Honor Harger (tbc), Radioqualia (NZ) - http://www.radioqualia.net
> Olivier Schulbaum, platoniq (ES) - http://www.platoniq.net
> Pit Schultz, reboot.fm (D) - http://www.reboot.fm
>
> Moderation: Andreas Broeckmann, transmediale - http://www.transmediale.de
>
> The event is organised in cooperation with transmediale, Berlin.
> transmediale is funded by the German Federal Cultural Foundation.
>
>

(schnipp)

> 6. Werkleitz Biennale Common Property / Allgemeingut
> 1. - 5. September 2004
> Halle School of Common Property
> 27. - 31. August 2004
> http://www.werkleitz.de/common_property

___

    ulf treger <code@...>
    public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes

#236 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Mit 23. Juni 2004 18:37
Betreff: Fw: Camp for Oppositional Archtecture / Beyond Boom and Crash / Copy me - I want to travel
code@...
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weiterleitung von pro-qm aus berlin, ulf

________________________________________________________________


Pro qm empfiehlt:
a.) Camp for Oppositional Archtecture

(...)

a.)
CAMP FOR OPPOSITIONAL ARCHITECTURE
25. - 26. Juni
Gottschedstr. 4, 13357 Berlin-Wedding

This international, open congress is searching for possibilities of
resistance within the field of architecture and planning. How to criticize
the demands of a capitalist production of space? How to take a
non-affirmative part within this powerful contiguity?

Program (Admission 2 Euros):
Friday, June 25, 8 pm
Public Opening with introducing lectures interrupted by short presentation
of all participants:
Dr. phil. Simone Hain, art historian, Berlin
How to fail within the realm of art history, unsuccessfull like Hannes
Meyer: Seven helpful advices
Bryan Bell, architect (Design Corps), Raleigh, North Carolina
Designing for the 98% without Architects
Roemer van Toorn (Berlage Institute) Rotterdam
No more Dreams
Saturday, June 26, 8 pm
First results of the internal workshops and lecture by:
Prof. Peter Marcuse (Columbia University), New York
The potentials and failures of planning: history, theory, and actuality.
Lessons from New York
Music:
Chris Heiss (Chips) & Jan Edler (Kunst und Technik)
Eric D. Clark (Whirlpool Production / Subcurrent)

http://www.anarchitektur.com
Organized by "An Architektur. Produktion und Gebrauch gebauter Umwelt"


(...)

----
Pro qm
thematische Buchhandlung zu Stadt, Politik, Pop, Oekonomiekritik,
Architektur, Design, Kunst & Theorie
Alte Schoenhauser Strasse 48, D-10119 Berlin
Tel. 030.247 28520, Fax 030.247 28521
http://www.pro-qm.de

#235 Von: "ulf t." <code@...>
Datum: Die 8. Juni 2004 18:51
Betreff: 12.06./Hamburg: Veranstaltung "Idee und Praxis freier Netze"
code@...
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_Idee und Praxis freier Netze_

Veranstaltung am Samstag, 12. Juni 04 ab 20.00 Uhr
mit Armin Medosch und freifunk.net
im Medienhaus des Ottensener Werkhofs, Gaußstraße 15, 1. Stock,
Hamburg-Altona


      Die Idee Freier Netze ist es, ähnlich dem Konzept freier Software,
auf der Ebene der Infrastruktur internet-basierter Kommunikation
gemeinschaftliche und offene Strukturen aufzubauen. Während Standards
und Protokolle des Internets offen sind, befindet sich die Infrastruktur
des Internets, die physikalischen Zugänge, Verteilerknoten und
Verbindungen in der Regel im privaten Besitz und unterliegt den
Interessen kommerzieller Verwertbarkeit.

      Als Alternative dazu sind in verschiedenen Metropolen wie Berlin
oder London offene und selbstorganisierte Netze enstanden, die sich als
Teil einer Freien-Netzwerk-Bewegung verstehen. Für den Aufbau solcher
Netze bietet sich besonders die lizenzfreie und kostengünstige
Funktechnologie WLAN (Wireless Local Area Network) an, mit ihr lassen
sich einfache und drahtlose Kommunikationsstrukturen realisieren.
Einzelne Netzknoten können so mit ihrer unmittelbaren Nachbarschaft den
Netzzugang teilen, sich mit anderen Knoten vernetzen und zu freien
Netzen bis über die Grenzen des eigenen Stadtteils hinaus zusammenwachsen.

      Dieser gemeinschaftliche, dezentrale Aufbau von
Kommunikationsstrukturen geschieht dabei im Sinne eines der
ursprünglichen Gedanken bei der Entwicklung des Internets – dem offenen,
unkommerziellen wie unzensierten Zugang zu Kommunikationsstrukturen und
Inhalten. Freie Netze lassen sich idealerweise nicht nur für ein
vermeintliches Maximum eines Minimalgebrauchs verfügbarer
Internetdienste (mailen, googlen, eigene Homepage bauen) nutzen, sondern
auch um offene Inhalte selbst zu produzieren, zu verändern und im Netz
zur Verfügung zu stellen. Kulturelle Praxen im Sinne eines «Digital
Commons», die zudem eine weitergehende Überwindung eines
eindirektionalen Sender/Empfängermodells ermöglichen.

      Mit Bezug auf diese Initiativen werden in der Veranstaltung Idee
und praktische Entwicklung funkbasierter Netze vorgestellt und der
medienpolitische und kulturelle Kontext des «Kommunikationsmodells»
freier Netzwerke beleuchtet. Eingeladen sind die Initiative freifunk.net
aus Berlin sowie Armin Medosch, Autor des Buchs «Freie Netze»

_Samstag, 12. Juni 04 ab 20.00 Uhr mit Armin Medosch und freifunk.net
im Medienhaus des Ottensener Werkhofs, Gaußstraße 15, 1. Stock, HH-Altona_

Armin Medosch lebt und arbeitet als Publizist, Kurator und Künstler in
London.  Er ist Autor des Buchs «Freie Netze – Geschichte, Politik und
Kultur offener WLAN-Netze» (Telepolis/Heise Verlag, 2003) –
www.heise.de/tp/deutsch/html/buch_11.html

freifunk.net ist eine nicht kommerzielle, für jeden offene Initiative
zur Förderung freier (Funk-)Netze im deutschsprachigen Raum.
freifunk.net ist Teil einer internationalen Bewegung für freie Netze auf
Basis der Wireless Local Area Networks (WLAN) – http://freifunk.net

Kontakt: bitsandatoms@...  |  Es gibt in Hamburg eine offene
Mailingliste für freie Funknetze –
http://list.klubraum.org/listinfo/meshh-list

Eine Veranstaltung von Zusammen Leben & Arbeiten e.V., mit der
Unterstützung des Verfügungsfonds Osterkirchenviertel

___

    ulf treger <code@...>
    public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes

#234 Von: stadtlabor@...
Datum: Son 6. Juni 2004 22:54
Betreff: RAUMPFLEGE ZÜRICH
stadtlabor@...
Mail senden Mail senden
 
8.6.2004, 20.15
RAUMPFLEGE ZÜRICH: WIR BITTEN UM IHR VERSTÄNDNIS
Erkundungen / Europaweit entstehen grossflächig homogenisierte und
privat/wirtschaftlich kontrollierte Innenstädte. Zum schweizweiten
«Gassenaktionstag gegen die Verdrängung von Randständigen» stellt der
Studienbereich Neue Medien der HGKZ die Frage, «was» von wo nach wo
verschoben wird: Ist Zürich eine Insel der Glückseligen oder Horror der
Normalität? Einleitung: Monika Ewa Wisniewska (HGKZ Zürich) und Jochen
Becker (Berlin).

stadt.labor - Plattform und Werkstatt
Bogen 13, Viaduktstr. 13, 8005 ZH
mehr Infos auf www.stadt-wohnen.ch

Bar bei Veranstaltungen jeweils ab 20.00

#233 Von: stadtlabor@...
Datum: Do 27. Mai 2004 10:06
Betreff: stadt.labor im Juni
stadtlabor@...
Mail senden Mail senden
 
1.6.2004, 20.15
DENKMALSCHUTZ - HEMMKLOTZ ODER BEREICHERUNG?
Podium / Der Schutz von Häusern ist eigentlich Sache des Amtes für
Denkmalpflege. Auch der Heimatschutz kämpft als privater Verein für den
Erhalt von wichtigen Bauzeugen. Je ein Vertreter des Stadtzürcher
Heimatschutzes, der städtischen Denkmalpflege und des ETH-Instituts für
Denkmalpflege diskutieren über das Verhältnis zueinander, die Situation
in der Stadt Zürich und das Verbandsbeschwerderecht

8.6.2004, 20.15
RAUMPFLEGE ZÜRICH: WIR BITTEN UM IHR VERSTÄNDNIS
Erkundungen / Europaweit entstehen grossflächig homogenisierte und
privat/wirtschaftlich kontrollierte Innenstädte. Zum schweizweiten
«Gassenaktionstag gegen die Verdrängung von Randständigen» stellt der
Studienbereich Neue Medien der HGKZ die Frage, «was» von wo nach wo
verschoben wird: Ist Zürich eine Insel der Glückseligen oder Horror der
Normalität? Einleitung: Monika Ewa Wisniewska (HGKZ Zürich) und Jochen
Becker (Berlin).

15.6.2004, 20.15
VOM INDUSTRIEZENTRUM ZUR «DOWNTOWN SWITZERLAND»
Podium / Zürich, einst die grösste Industriestadt der Schweiz, sieht
sich heute primär als internationales Zentrum des Finanzsektors. Eine
städtische Standort- oder Arbeitsmarktpolitik, welche ein Gleichgewicht
zwischen sekundärem und tertiärem Sektor anstrebt, findet nicht statt.
Auf einem Podium wird diskutiert, wie diese Entwicklung einzuschätzen
ist und ob eine fortschrittliche Stadtentwicklungspolitik
Entmischungstendenzen entgegenwirken soll.
Co-Produktion mit dem Gewerkschaftsbund der Stadt Zürich.

22.6.2004, 20.15
EUROGATE
Kurzreferate und offene Diskussion / Eurogate ist tot – so schien es.
Doch die SBB veranstaltet bereits wieder Planspiele zur künftigen
Nutzung ihres zentral gelegenen Bodens. Beim Hauptbahnhof soll ein noch
grösseres Neu-Eurogate entstehen, entlang den Gleisen bis nach
Altstetten sind weitere Projekte in der Schublade bereit.
Co-Produktion mit der IG Kreis 5.

Bar
bei Veranstaltungen jeweils ab 20.00

stadt.labor - Plattform und Werkstatt
Bogen 13, Viaduktstr. 13, 8005 ZH
mehr Infos auf www.stadt-wohnen.ch

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