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Beiträge: Auszug der Beiträge anzeigen   (Nach Thema sortieren) Nach Datum sortieren v  
#291 Von: ulf treger <ulf.treger@...>
Datum: Mo 6. Nov 2006 17:25
Betreff: [Fwd: Workshop "Globale Städte", 11. und 12. November]
ulf.treger@...
Mail senden Mail senden
 
...in hamburg. grüße, ulf

-------- Original Message --------
Subject: Workshop "Globale Städte", 11. und 12. November
Date: Mon, 6 Nov 2006 18:12:16 +0100
From: peter birke <pebirke@...>
To: peter birke <pebirke@...>

Einladung: Sorry for crossposting



Von offenen und geschlossenen Räumen:

Autonomie und soziale Konflikte in "globalen Städten"

Workshop am 11. und 12 November 2006







Organisiert vom Büro für angenehme Lebensweisen in Kooperation mit dem Rosa
Luxemburg Bildungswerk



In den letzten zwanzig Jahren hat sich das Modell, Großstädte wie
privatwirtschaftliche Unternehmen führen zu wollen und die städtischen
Landschaften dementsprechend marktförmig zu gestalten, durchgesetzt.
Exemplarisch läßt sich dies an Hamburgs Hafencity beobachten: Vorgeblich
"leere" Industrie- und Hafenflächen werden zunächst von KünstlerInnen
"bespielt" und dann für Luxuswohnungen, IT- und Medienbetriebe sowie Kultur-
und Tourismusindustrie verwertet. Die damit verbundene "Aufwertung" hat
insbesondere für die anliegenden Viertel schwer wiegende Folgen, zu denen
die Verdrängung und Unsichtbarmachung von Bevölkerungsgruppen mit geringen
sozialen Ressourcen gehört. Was bedeutet dieser Prozeß für eine linke,
alternative Stadtpolitik? Welche Rolle spielen soziale Zentren und besetzte
Häuser, Sozial- und Widerstandsforen sowie die "alten" Institutionen des
Stadtstaates?



Programm



Samstag, 11.11.

10.30 Uhr: St. Pauli zwischen Hafenstraße und Hafencity, Rundgang  mit
Claudia Lentsch (GWA St. Pauli), Treffpunkt: Hein-Köllisch-Platz

13-18 Uhr: Selbstorganisation in der globalen Stadt. Mit Beiträgen vom Büro
für angenehme Lebensweisen und anderen Stadt(teil)-Initiativen, Ort:
Werkstatt Drei, Nernstweg 32-34



So., 12. 11.,

11-15 Uhr, Christiania zwischen Bewegungsgeschichte und "Normalisierung",
Frühstück, Film, Vortrag und Diskussion mit Klaus Danzer
(Christiania/Kopenhagen), Ort: Werkstatt Drei; Nernstweg 32-34






Sponsored by Rosa-Luxemburg-Stiftung






Informationen: angenehme-lebensweisen@... oder
rosa-luxemburg-bildungswerk.de












--
___

   ulf treger <ulf.treger@...>
   kommunikation und gestaltung
   public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes
   telefon (040) 391 98 - 656 // telefax - 670
   mobil (0173) 233 64 46
   3+x // gaußstraße 25b // d-22765 hamburg

#290 Von: J Becker <plaann@...>
Datum: Die 31. Okt 2006 13:00
Betreff: From/To Europe #3
plaann@...
Mail senden Mail senden
 
on the way to:
FROM/TO EUROPE
Jochen Becker fuer metroZones

demnaechst:


Shedhalle Zuerich, 3. November 2006 - 28. Januar 2007
www.shedhalle.ch/dt/programm/thematische_reihe/from_to


From/To Europe #3
Roaming Around
Digital Divide, Regional Codes, Copy/South & the Question of Access
Jochen Becker/metroZones mit Agency (Kobe Matthys): quasi things •
Balufu Bakupa-Kanyinda: afro@digital • Julien Enoka-Ayemba: „Nollywood“
• herbstCamp Graz: Global Control • SMAQ architecture urbanism research
(Sabine Müller, Andreas Quednau): Mobile Kinshasa & Ausstellungsdesign


Die Schweiz ist nach Urteil des privatwirtschaftlichen Instituts World
Economic Forum Genf mit ihrem „gesunden institutionellen Umfeld, einer
exzellenten Infrastruktur, effizienten Märkten und einem hohen Niveau
an technologischer Innovation“ auf Platz eins der globalen
Wettbewerbsfähigkeit angesiedelt. Als entscheidend hierfür gelten laut
The Global Competitiveness Report  die „wohlentwickelte“ Infrastruktur
für wissenschaftliche Forschung sowie der „Schutz des geistigen
Eigentums“. Die Länder südlich des Mittelmeeres nehmen demgegenüber die
letzten Ränge ein. "Afrika wird noch lange hinterherhinken“, so der
Direktor des marktradikalen Global Competitiveness Networks, Augusto
Lopez-Claros. An letzter Stelle auf der 125 Plätze ausweisenden Liste
rangiert Angola, während etwa die Demokratische Republik Kongo nicht
einmal mehr genannt wird.

Das globale Copyright-Regime kapitalisiert das sogenannte geistige
Eigentum und fusst auf der 1886 geschaffenen, weltweit führenden Berner
Übereinkunft. Stetig modifiziert, wird dessen Durchsetzung unter dem
Namen TRIPS+ Agreement (Trade-Related Aspects of Intellectual Property)
durch die World Intellectual Property Organisation (WIPO) mit Sitz in
Genf beaufsichtigt.

Immer mehr Regionen lassen sich in dieses Copyright-Regime einbinden.
Sie unterwerfen sich den Regularien, um als Teil der globalen Ökonomie
zu gelten, obgleich hierdurch vor allem die Rechte der nördlichen
„Wissensgesellschaften“ nun auch im Süden durchgesetzt werden sollen.
Inzwischen wird deshalb in den um Open Source und Creative Commons
organsierten Copyleft-Bewegungen die eigenen bislang eurozentrisch
ausgerichtete Fragestellungen kritisch reflektiert. Das international
erarbeitete Copy/South-Dossier (www.copysouth.org) ist hierfür
Dokument.

Die vernetzte Welt ist zugleich in sich zersplittert; – auch jenseits
der Digital Divide, wie man die soziale, ökonomische, technologische
und geografische Spaltung des Zugangs zum Datenverkehr nennt. Die
Gräben verlaufen quer durch die Industriestaaten, vor allem aber
zwischen Nord und Süd. Sogar der Regional Code für DVDs trennt Europa
von Afrika. Bekannt ist der Spruch, dass es in Manhattan mehr
Telefonanschlüsse gäbe als in Afrika südlich der Sahara.

Doch wer steht da am Graben und unterscheidet zwischen den digital
haves und have-nots? Rupert Scheule schreibt in der lesenswerten
Auftaktdiskussion zum Buch ‚Vernetzt gespalten’, „ob nicht auch
notwendig unser Digital-Divide-Diskurs Teil der bannenden Option ist,
die er kritisiert“? Dem verbreiteten Afro-Pessimismus zuspielenden Bild
der Ab-Gespaltenheit kann man andere entgegensetzen: So zeigt die Rate
der Verbindungen des Globalen Südens ans Netz (Mobiltelefone,
Internetcafes, Wireless Lan, WiMax) gerade im Vergleich zu
erdgebundenen Infrastrukturen (Telefon, Wasser, Strom, Strasse, Bahn)
inzwischen steil nach oben.

Bald sollen Millionen von sogenannten 100-Dollar-Laptops mit
Open-Source-Software an Kinder und Jugendliche im Globalen Süden
kostenlos verteilt werden. Mobil telefonieren erleichtert den Alltag in
Kinshasas etwa bei Jobsuche und ist zudem eine informelle
Einnahmequelle für Telefonkartenverkäufer. Auch der sogenannte Nigeria
Scam, also die millionenfachen und betrügerischen
eMail-Geschäftsanbahnungen, sind nur dank einer immer engmaschigeren
Netzstruktur möglich. Verweisen könnte man auch auf den Boom von
„Nollywood“ als einen rein digitalen Video-Kinomarkt in Westafrika, der
– zukunftsweisend mit DigiCams aufgenommen und auf DVDs oder VCDs sowie
in Beamer-Kinos massenhaft vertrieben – inzwischen die drittgrösste
Filmindustrie der Welt nach „Hollywood“ und „Bollywood“ darstellt.
„Nollywood“ wird auf den gleichen Märkten verbreitet wie etwas die
sogenannte Raubkopien von Musik, Film oder Software, bei denen das
globale Copyright-Regime unterlaufen wird. Zugang zu Wissen und Kultur,
welche mehr und mehr digitale Form annehmen, ist ebenfalls
existenziell.



####
####


on the way to: From/To Europe ist das Exposé für ein geplantes,
fortschreitendes Projekt über Europas koloniale Fundamente,
trikontinentale Positionen und aktuelle postkoloniale Konditionen in
den "Städten von Welt". Es begleitet die Ausstellungsreihe
‚Kolonialismus ohne Kolonien?’ der Shedhalle Zuerich.
www.shedhalle.ch/dt/programm/thematische_reihe/from_to


on the way to:
From/To Europe #1
27. Oktober 2005 - 15. Januar 2006
Jochen Becker/metroZones mit Francesco Jodice, Valérie Jouve, Fahrettin
Oerenli und Dierk Schmidt; Ausstellungsarchitektur: Jesko Fezer;
Projektbegleitung: Manuela Bojadzijev, Julien Enoka-Ayemba, Stephan
Lanz

Dierk Schmidt: Conférence de Berlin 1884/85 (2005)
Vortrag. Zu Gast bei les complices, Zuerich
25. November 2005

Rot lag in der Luft/3
Filmprogramm zu Krieg und Befreiung, zusammengestellt und moderiert von
Remember Resistance (Berlin)
26. November 2005

####

From/To Europe #2
Bourdieu in Algier, Bourdieu in der Banlieue.
Ein Kommentar zu "Pierre Bourdieu: In Algerien."
24. Februar - 7. Mai 2006
Jochen Becker/metroZones
Kooperation: Remember Resistance Berlin / Madeleine Bernstorff, Julien
Enoka-Ayemba, Brigitta Kuster, Sonja Hohenbild
&
Pierre Bourdieu. In Algerien.
Zeugnisse der Entwurzelung
Eine Ausstellung von Camera Austria, Graz / Christine Frisinghelli und
Fondation Pierre Bourdieu, Genève / Franz Schultheis

Symposium
Rock el Casbah
Bourdieu, Algier, Bern, Banlieue
22./ 23. April 2006
Jochen Becker/metroZones mit Manuela Bojadzijev, Sönke Gau und
Katharina Schlieben • Gaeste: Mogniss Abdallah (Journalist, Mouvement
de l’Immigration et des Banlieues, Paris), Dietmar Loch (Soziologe,
Universiaet Grenoble), Bernard Schmid (Journalist, Paris), Daniel Weiss
(gta Zuerich), Marion von Osten (Transit Migration, ith Zürich).
Charles-Herni Favrod (Autor und Photographiekurator, St. Prex),
Remember Resistance (Berlin)

####

From/To Europe #3
Roaming Around
Digital Divide, Regional Codes, Copy/South & the Question of Access
Jochen Becker/metroZones mit Agency (Kobe Matthys): quasi things •
Balufu Bakupa-Kanyinda: afro@digital • Julien Enoka-Ayemba: „Nollywood“
• herbstCamp Graz: Global Control • SMAQ architecture urbanism research
(Sabine Müller, Andreas Quednau): Mobile Kinshasa & Ausstellungsdesign

####

www.metroZones.info

#289 Von: ulf treger <ulf.treger@...>
Datum: Do 21. Sep 2006 19:36
Betreff: [Fwd: "Learning from your Stadtraum"]
ulf.treger@...
Mail senden Mail senden
 
-------- Original Message --------
Subject: "Learning from your Stadtraum"
Date: Wed, 20 Sep 2006 16:10:11 +0200
From: Malte Willms <Malte.Willms@...>
To: osm - Offene Kartierung <offene_kartierung@...>


Offene Kartierung
"LEARNING FROM YOUR STADTRAUM"
http://www.offene-kartierung.de
osm@...

***
projektraum der offenen kartierung [auch treffpunkt der touren]
große bergstraße 152-162 // eingang forum altona // 22767 hh
im rahmen des ausstellungsprojektes "invasionen in den körper"
http://42loop.de:8888/hybrid-pur

***
Die Hamburger Gruppe "Offene Kartierung"beschäftigt sich mit Praxen,
Aussagen und Bedeutungen von Karten und deren Erstellung als Medium
für die Wahrnehmung, Nutzung und Veränderung von urbanen Räumen.
Dabei geht es um die Sammlung und Veröffentlichung von frei
verfügbaren GPS-Daten, deren Verwendung für die Anfertigung von
Karten, die Einsicht in die eigenen Arbeitsprozesse und die
Vermittlung der dabei angeeigneten Techniken.

Für "Invasionen" richtet sich der Fokus auf den räumlichen Kontext der
Ausstellung, die Große Bergstraße in Altona. Die medial zu Schandfleck
und Brache deklarierte Fußgängerzone im Wechselspiel zwischen Ab- und
Aufwertung erfährt derzeit eine Zwischennutzung als Experimentierfeld
für verschiedene stadtplanerische und kulturelle Aktivitäten.

Aufbauend auf einer Reihe von öffentlichen, thematisch ausgerichteten
Rundgängen und Veranstaltungen, der Sammlung von Geodaten sowie der
Herstellung von offenen Karten ist "Learning from your Stadtraum" eine
exemplarische Annäherung an das Terrain: Qua Wahrnehmung, Bewertung
und Kritik werden Positionen zu den derzeitigen Zuschreibungen und
Veränderungsprozessen entwickelt, öffentlich und damit verhandelbar
gemacht.

***
Programm

Freitag, 22.09.
18 Uhr: "Utopia" (Tour) mit Ulf Treger
Hier soll nicht notwendigerweise das gefunden werden, was da ist,
sondern das, was nicht (oder noch nicht) existiert.

Montag, 25.09.
18 Uhr: "Auf´s Dach steigen" (Tour) mit Sarah Schreiner/ Judith Mauch
Wahrnehmen und Materialisierung der Peripherie durch das sichtbar
machen der sich dem Alltagsblick entziehenden Räume und Identitäten.

Dienstag, 26.09.
20 Uhr: "Concepts and projects on public geodata" (Vortrag/
Diskussion)
mit der Gastreferentin Jo Walsh (in englisch)
About current projects and concepts on public geodata and open
knowledge, of community mapping and semantic webs.

Mittwoch, 27.09.
15 Uhr: "Mapping" (Workshop/ Tour) mit der Gastreferentin Jo Walsh (in
englisch)
A workshop on open source geospatial tools. With a closer look on
projects and use cases and how they might be implemented or extended.

Samstag, 30.09.
20 Uhr: "Detroit Summer" (Vortrag/ Diskussion) mit dem Gastreferenten
Andreas Exner
Über den laufenden Gentrifizierungsdiskurs hinaus wird im Abgleich mit
Prozessen in Detroit/ USA eine kritische Reflektionsebene zum
räumlichen Bezugsfeld Große Bergstraße hergestellt.

Montag, 02.10.
18 Uhr: "From you to freedom" (Tour) mit Christiane Wehr
Der Wechselwirkung von Fremdüberwachung und Selbstdisziplinierung wird
am Beispiel eigener internalisierter Verhaltensnormen unter
kulturellen, gender- und klassenspezifischen Aspekten nachgegangen.

Dienstag, 03.10.
15 Uhr: "The first Stadtteil to fall" (Tour) mit Malte Willms
Zwischen Auf- und Abwertung: Urbane Verwertungsräume im
Standortwettbewerb der Metropolen. Eine Untersuchung der
Entwicklungsmöglichkeiten der Großen Bergstraße unter
postfordistischen Bedingungen.

Donnerstag, 05.10.
20 Uhr: "Learning from your Stadtraum" (Präsentation/ Resümee) mit
Offene Kartierung
Vorstellung der Tourenergebnisse und vorläufiges Projektfazit mit den
Mitgliedern von Offene Kartierung.

Zu den GastreferentInnen
JO WALSH (London) "is a freelance hacker and software artist who
started out building web systems for the Guardian, the ICA and state51
in London. She now works with the semantic web, spatial annotation and
bots." Ko-Autorin des Buchs "Mapping Hacks", Mitglied in der Open
Source Geospatial Foundation und WirelessLondon. http://frot.org/

ANDREAS EXNER (Wien) freier, gesellschaftskritischer Publizist.
Redaktionsmitglied der Zeitschrift Streifzüge. Organisiert bei S.I.N.
[Social Innovation Network]. Mitherausgeber von "Blinde Flecken der
Globalisierungskritik" und "Losarbeiten - Arbeitslos.
Globalisierungskritik und die Krise der Arbeitsgesellschaft."
http://www.social-innovation.org

Zwecks Vermittlung zu "Learning from your Stadtraum" und zwischen den
beiden GastreferentInnen wird u.a. der Frage nachzugehen sein, welche
Rolle offene Geodateninformationssysteme im Verbund mit Communitylogs
für lokale, nicht wert- bzw. akkumulationsorientierte
Selbstorganisationsprozesse spielen könnten.

#288 Von: Anna Richter <annari@...>
Datum: Mit 13. Sep 2006 15:24
Betreff: einladung nach hazyland
annari@...
Mail senden Mail senden
 
hallo zusammen!

hier zwei veranstaltungshinweise von city.crime.control, einmal in
bremen und einmal in hamburg. wir zeigen nach einer kurzen einleitung
unsere doku von den eröffnungsfeierlichkeiten der freien erlebniswelt
hazyland und laden zur diskussion ein!

BREMEN WIRD HAZYLAND

Was macht eine Stadt, die am Verschwinden ist? Die Neuerfindung Bremens
als Freie Erlebniswelt Hazyland ist die konsumistische Konsequenz des
gescheiterten Gemeinwesens Stadt. Der ehemalige Stadtstaat wird eine
zukunftsorientierte Aktiengesellschaft mit beschränkter Haftung, an
deren Erfolg wie Risiko die BewohnerInnen beteiligt werden.

Öffentlichkeit, wie sie dem Modell Stadt zugrunde liegt, wird aufgrund
neuer Gesetze wie Hartz IV und der Erosion klassischer Bezugs- und
Sozialrahmen zunehmend obsolet. In Städten werden neue, künstliche
Gemeinschaften über Großveranstaltungen und Ausschlüsse produziert und
kontrolliert. Auch die Körperschaft Stadt ist ein solcher Bezugsrahmen.
Ihre neue Identität wird von quasi natürlichen
Interessengemeinschaften, bürgerschaftlichem Engagement und sonstigen
sozialen Prothesen künstlich auf die gebaute Oberfläche projiziert,
durch die das Gesundschrumpfen zum Heilsversprechen stilisiert werden
kann.

Kabel Hazyland berichtet live von den Eröffnungsfeierlichkeiten, die
das Verschwinden der Stadt bzw. des Städtischen nicht nur strategisch
nutzen, sondern auch besiegeln. Doch geht es weniger um das, was
tatsächlich verschwindet, als vielmehr um das, was immer noch da ist.
Letztlich ist das Verschwinden der Stadt kein Mangel an Politik,
sondern deren Überpräsenz.
17.9. 2oh in der bohnenstraße 4a in bremen
im rahmen der "plattform bohnenstraße"
http://www.plattform-bohnenstrasse.info

4.1o. 2oh im forum altona, große bergstraße in hamburg
im rahmen der ausstellung "invasionen"

bitte weiterleiten und zahlreich erscheinen!

liebe grüße,
anna (city.crime.control)

anna heller | öffentlichkeitsreferentin
hazyland investitionsgesellschaft | hig

#287 Von: "Angi" <AngiPiplak@...>
Datum: Fr 14. Jul 2006 16:25
Betreff: BREMEN WIRD HAZYLAND // 22. juli 2006 _public viewing. 21:00 _zakk / klubraum
AngiPiplak@...
Mail senden Mail senden
 
BREMEN WIRD HAZYLAND


// samstag 22. juli 2006

public viewing
mit anschl.
eröffnungsfeier in der vip-lounge. 21:00

zakk / klubraum
sielpfad 11 / bremen-ostertor


// neue chance für überschuldete kommunen oder sackgasse der
stadtentwicklung? aussichten, visionen, risiken und nebenwirkungen des
modells hazyland als standortvorteil und weg aus der krise der städte.

Kabel Hazyland berichtet live!









// Was macht eine Stadt, die am Verschwinden ist? Eine Stadt, die mit
kleineren und größeren Kampagnen, mit Events und Festivals immer wieder
interessante Versuche unternommen hat, ihr öffentliches Ansehen zu
verbessern? Eine Stadt, deren Großprojekte eines nach dem anderen
abgehakt sind, inklusive der dafür verwendeten Investitionsvolumen?
Eine Stadt, die unterdessen lästige Ausgaben für gemeinschaftliche und
soziale Infrastrukturen minmalisiert und die sich auch sonst konsequent
ihrer üblichen Tätigkeitsbereiche entledigt? Was macht so eine Stadt,
wenn der Vermarktungsrausch der Fußball-WM woanders stattfindet?

 Ladenöffnungszeiten liberalisieren? Überall öffentliche Videoleinwände
zur Übertragung der Spiele aufbauen? Nein, das sind letztlich zu kleine
und zu wenige Sandkörner, die der eigentlichen Größe dieser Stadt nicht
angemessen sind. Etwas Neues und Großartiges muß her, um dieser Stadt
ihren Platz in der Weltgeschichte zu sichern:

 Bremen, von dem hier die Rede ist, erfindet sich neu und verwandelt
sich zu Hazyland, der Freien Erlebniswelt. Aus einem hanseatischen
Stadtstaat wird eine zukunftsorientierte Aktiengesellschaft mit
beschränkter Haftung. Die Bewohner sind als quasi natürliche
Interessensgemeinschaft integriert, die an Erfolg wie Risiko dieser
Neuerfindung beteiligt werden.

 Wir berichten mit einer Liveübertragung von den
Eröffnungsfeierlichkeiten, werfen einen Blick auf diesen unerhörten
Befreiungsschlag im mühseligen Wettkampf der Städte und schildern die
schönen und schillernden Facetten einer völlig neuen, völlig anderen
Stadt.


 //
ein Projekt der hazyland investitions gesellschaft (hig) in kooperation
mit city.crime.control (c3)
umsetzung und realisierung: hazyland culture depositing in
zusammenarbeit mit kabel hazyland

 projektbetreuung: thomas böker, suzanna dagny mohr, angi piplak, anna
richter, ulf treger und christian vähling

 mit unterstützung von:
stephanie böker und susanne wenthe // clip "investment check bremen"
stefan demming // clip "the mechanism of an economic climate is
specified by the government"
jörg fischer // jingle kabel hazyland
martina kock und holger börgatz (c3) // moderation martina kabelberger
und holger kabelmeier
michael vollrath // aufsichtsrat der hazyland corporation
norbert bauer // ein-aktien-jobber
henrike, ines, jörn, lisa und michi // hazyland ballett
robert // scriptboy
claudia kapp // kamera pressekonferenz
birga meyer // auto
sandy volz (c3) und manuela wolf (c3)
medienwerkstatt kulturzentrum schlachthof
flaschenpost walle
künstlerhaus güterabfertigung
zakk
und dem rot-weißen regenschirm von bettina rabitz


 http://www.hazyland-bremen.de
 city.crime.control, Projekte und Interventionen zum Themenfeld Stadt
(http://citycrimecontrol.net)

BREMEN WIRD HAZYLAND wurde für die ausstellung HEIMSPIEL in der NGBK in
berlin realisiert.

HEIMSPIEL
3.juni - 9.juli 2006
ausstellung zu corporate WMania, sicherheitswahn, friendly racism,
national branding
in der NGBK -Neue Gesellschaft für Bildende Kunst
oranienstraße 25, 10999 berlin

infos:
 www.heimspiel-2006.de
katalog:
 isbn: 3-938515-02-3



 

 


#286 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Sam 24. Juni 2006 18:23
Betreff: stadt.labor:::: permanent breakfast // kalkbreite-fest ...
stadtlabor@...
Mail senden Mail senden
 
********************************************************
I. permanent breakfast
II. Kalkbreite-Fest
III. Referendum Stadtraum HB: Aktive gesucht
IV. Wo-Wo-Wonige!
********************************************************

I. PERMANENT BREAKFAST

Mit einem Frühstück auf der Bahnhofsbrücke – Mitten im Zentrum vom
Zürich – hat das stadt.labor am 24. Juni erstmals in der Schweiz zum
permanent breakfast geladen. Die zum Frühstück eingeladenen Gäste
verpflichten sich – so die Regel des permanent breakfast – in den
nächsten Wochen wiederum ein Frühstück im öffentlichen Raum zu
organisieren, dessen Gäste wiederum baldigst frühstücken und so fort. So
werden diesen Sommer Duzende Frühstücke in der ganzen Schweiz
stattfinden: an der Langstrasse, auf der Hardbrücke, auf dem
Bundeshausplatz usw.
Hintergrund dieser spassigen Aktionsform sind die Wegweisungen
«unliebsamer» Personen aus den Stadtzentren, welche in immer mehr
Schweizer Städten eingeführt werden. Auch in Zürich soll im Rahmen des
neuen Polizeigesetzes, das im Juli an den Kantonsrat geht, ein so
genannter Wegweisungsartikel eingeführt werden. Die Bahnhofsbrücke als
Standort des ersten Frühstücks ist insofern nicht zufällig gewählt: hier
halten sich immer wieder Punks auf. permanent breakfast fordert eine
offene Stadt, welche «störende» Personen wie die Punks nicht einfach
ausgrenzt, sondern mit ihnen gemeinsam Lösungen sucht. Zusätzlich steht
permanent breakfast auch für die (Wieder-)Belebung städtischer Orte,
welche durch einseitige Nutzung (z.B. Bürolastigkeit), Auto-Verkehr usw.
unwirtlich geworden sind.

Bilder des Frühstücks
http://www.stadt-wohnen.ch/aktuell/stadt_wegweisung_pb.php

**************************************************

II. KALKBREITE-FEST

Fr, 7. Juli 2006
Kalkbreite, vis-à-vis Tramhaltestelle Kalkbreite

Areal-Führung (18.00)
3-gängiges Menu (ab 19.00)
Musik: Duo Sepp/Cuervo (ab 21.00)
Barbetrieb bis 24.00

Leider verweigerte die Polizei die Bewilligung; wir suchen alternative
Örtlichkeiten. Notiert euch den Termin, weitere Infos folgen.

www.kalkbreite.net

**************************************************

III. REFERENDUM STADTRAUM HB

Das Komitee Stadtraum HB trifft sich seit einiger Zeit regelmässig und
sucht für die heisse Phase des Abstimmungskampf mehr Aktive. Folgende
Sitzungen sind geplant:
4. Juli 2006, 18.00 – Ideensammlung für Abstimmungsplakat
10. Juli 2006, 18.00 – Plenumsitzung

Falls ihr Interesse habt, so meldet euch unter stadtlabor@...
BESTEN DANK

**************************************************

IV. WO-WO-WONIGE!

Das Buch Wo-Wo-Wonige! beschreibt die Entstehung und das Wirken der
stadt- und wohnpolitischen Bewegungen, die in den frühen 1970er Jahren
mit der Forderung nach mehr Lebensqualität entstanden und bis heute
Einfluss auf Politik und Kultur ausüben. Konkret äusserte sich diese
Wiederentdeckung der Stadt in der Entstehung alternativer Wohnformen und
der Gründung unzähliger Bürgerinitiativen, welche Aktionsformen von der
Volksinitiative bis zur Hausbesetzung nutzten - bisher ein schwarzer
Fleck der Zürcher Geschichte. Das umfassende Werk mit zahlreichen Fotos,
Plakaten und Flyers richtet sich an alle StadtbewohnerInnen und an
Wohnpolitik Interessierte und wird voraussichtlich im November
erscheinen. Die Veröffentlichung wird mit verschiedenen Veranstaltungen
begleitet - mehr Infos folgen...

www.wonige.ch
wo-wo@...

#285 Von: urbanista <urbanista@...>
Datum: Do 15. Juni 2006 16:16
Betreff: Ron Shiffman- Veranstaltung
urbanista@...
Mail senden Mail senden
 
HafenCity Universität Hamburg
Department Stadtplanung
Institut Stadt- und Regionalökonomie

c/o Technische Universität Hamburg-Harburg
Schwarzenbergstr. 95, Gebäude 4D
21071 Hamburg


#284 Von: ulf treger <code@...>
Datum: Die 30. Mai 2006 22:25
Betreff: Bremen wird Hazyland!
code@...
Mail senden Mail senden
 
hallo,
wir möchten euch auf das aktuelle projekt von city.crime.control
hinweisen, eine dokumentation der verwandlung von bremen in die freie
erlebniswelt hazyland, über das wir ab freitag im rahmen der ausstellung
"heimspiel - standort, sport, spektakel" in der NGBK (berlin) berichten
werden.

außerdem möchten wir euch herzlich zur ausstellungseröffnung am 2. juni
in der NGBK einladen und schonmal vorab ankündigen, dass wir für ende
juli auch in bremen eine dokumentation von "bremen wird hazyland!" nebst
ausführlicher feier dieses ereignisses planen.

liebe grüße, city.crime.control


------------------------------

HEIMSPIEL

NGBK, Oranienstr. 25, 10999 Berlin
3. Juni - 9. Juli 2006, tgl. von 12-18 Uhr
Ausstellungseröffnung: 2. Juni, 19 Uhr
www.heimspiel-2006.de


------------------------

     Bremen wird Hazyland!

     Was macht eine Stadt, die am Verschwinden ist? Eine Stadt, die mit
kleineren und größeren Kampagnen, mit Events und Festivals immer wieder
interessante Versuche unternommen hat, ihr öffentliches Ansehen zu
verbessern? Eine Stadt, deren Großprojekte eines nach dem anderen
abgehakt sind, inklusive der dafür verwendeten Investitionsvolumen? Eine
Stadt, die unterdessen lästige Ausgaben für gemeinschaftliche und
soziale Infrastrukturen minmalisiert und die sich auch sonst konsequent
ihrer üblichen Tätigkeitsbereiche entledigt? Was macht so eine Stadt,
wenn der Vermarktungsrausch der Fußball-WM woanders stattfindet?

     Ladenöffnungszeiten liberalisieren? Überall öffentliche
Videoleinwände zur Übertragung der Spiele aufbauen? Nein, das sind
letztlich zu kleine und zu wenige Sandkörner, die der eigentlichen Größe
dieser Stadt nicht angemessen sind. Etwas Neues und Großartiges muß her,
um dieser Stadt die Aufmerksamkeit, die sie verdient, nachhaltig zu
sichern:

     Bremen, von dem hier die Rede ist, erfindet sich neu und verwandelt
sich zu Hazyland, der Freien Erlebniswelt. Aus einem hanseatischen
Stadtstaat wird eine zukunftsorientierte Aktiengesellschaft mit
beschränkter Haftung. Die Bewohner sind als quasi natürliche
Interessensgemeinschaft integriert, die an Erfolg wie Risiko dieser
Neuerfindung beteiligt werden.

     Wir berichten mit einer Liveübertragung von den
Eröffnungsfeierlichkeiten, werfen einen Blick auf diesen unerhörten
Befreiungsschlag im mühseligen Wettkampf der Städte und schildern die
schönen und schillernden Facetten einer völlig neuen, völlig anderen Stadt.

     Ein Projekt der Hazyland Investitions Gesellschaft (hig) in
Kooperation mit city.crime.control

     Projektbetreuung: Thomas Böker, Suzanna Dagny Mohr, Angi Piplak,
Anna Richter, Ulf Treger und Christian Vähling

      Ein Projekt der Hazyland Investitions Gesellschaft (hig) in
Kooperation mit city.crime.control (c3)

     Projektbetreuung: Thomas Böker, Suzanna Dagny Mohr, Angi Piplak,
Anna Richter, Ulf Treger und Christian Vähling

     Mit Unterstützung von: martina kock und holger börgatz (c3)
(moderation martina kabelberger und holger kabelmeier), michael vollrath
(aufsichtsrat der hazyland corporation), norbert bauer
(ein-aktien-jobber) robert (scriptboy), claudia kapp (kamera
pressekonferenz) jörg fischer (jingle kabel hazyland), stephanie böker
und susanne wenthe (clip "investment check bremen"), stefan demming
(clip "the mechanism of an economic climate is specified by the
government"), birga meyer (auto), sandy volz (c3) manuela wolf (c3),
medienwerkstatt kulturzentrum schlachthof, flaschenpost walle,
künstlerhaus güterabfertigung, zakk, hazyland ballett: henrike, ines,
jörn, lisa und michi und dem rot-weißen regenschirm von bettina rabitz

      Hazyland Investitions Gesellschaft (hig,
http://www.hazyland-bremen.de)
     und city.crime.control, Projekte und Interventionen zum Themenfeld
Stadt (http://citycrimecontrol.net)

-------------------------------------

Ausstellungseröffnung: 2. Juni, 19 Uhr
NGBK, Oranienstr. 25, 10999 Berlin

HEIMSPIEL
Standort - Sport - Spektakel

3. Juni - 9. Juli 2006, tgl. von 12-18 Uhr

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006' steht kurz vor ihrem Anpfiff und wir
haben jetzt schon genug von corporate WMania, Du-bist-Deutschland,
RFID-Chips, friendly & not-so-friendly racism, Nation-Branding,
Sicherheitswahn, public viewing-areas, übergroßen Kopfschmerztabletten,
Beckenbauer, Blatter und Goleo.



Die Ausstellung HEIMSPIEL versammelt aus diesem Grund künstlerische
Positionen, die sich kritisch und ironisch mit der
Fußball-Weltmeisterschaft 2006' auseinandersetzen. Die ausgestellten
Arbeiten thematisieren die zunehmende Festivalisierung und
Kommerzialisierung von sportlichen Großereignissen, analysieren die
neuen Kontrolltechnologien in Stadien und Städten und kritisieren die
neoliberalen Standort-Kampagnen im Kontext der WM. Während die
österreichische KünstlerInnengruppe monochrom beispielsweise in einem
Nachbau des Cafe King den Zusammenhängen von Betrug und "business as
usual", von Korruption und karnevalesker Kommerzialisierung nachspürt,
entwirft  city.crime.control. eine neue Standortkampage für
WM-Verliererstädte wie Bremen und übertragen ihre Dauersendung aus dem
leeren Weserstadion.  Nachdem selbst der Flitzer, wie eine Installation
von hybrid video tracks zeigt, von den Guerilla-Marketing-Abteilungen
entdeckt wurde und seinen subversive Unschuld eingebüßt hat, können wir
nur noch dem Künstler Fefzcak alles Gute für seine fünf-wöchige
Performance unter dem Titel "Die WM kommt, ich gehe" wünschen.
KünstlerInnen: monochrom, city.crime.control, Wiebke Groesch/Frank
Metzger, hybrid video tracks, Fefzcak, Anke Hagemann, Helmut Huber,
Christoph Ziegler


          http://www.heimspiel-2006.de


Veranstaltungen:

6.Juni 2006:
"eiskalt genießen - eiskalt erschießen" - WM Hauptsponsor Coca-Cola und
die Gewerkschaftermorde in Kolumbien / Kolumbienkampagne Berlin

Strategien der Imagebeschmutzung und die Anti-Coca-Cola Kampagne.
Multimedia-Vortrag.

"Make it real: In Kolumbien werden die meisten Morde an Gewerkschaftern
weltweit verübt. Coca-Cola - offizieller Partner der WM 2006 -
profitiert von dieser Situation. Seit Jahren betreiben die
Coca-Cola-Abfüller in Kolumbien eine extrem gewerkschaftsfeindliche
Politik, die auch vor Morden nicht zurückschreckt. (Š) Zur WM 2006 wird
es bundesweit unter dem Motto »Coca-Cola - World Cup Killer«
Veranstaltungen und Proteste gegen Coca-Cola geben."

19.30 Uhr, NGBK-Versammlungsraum

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22. Juni 2006
Nation als Marke und neoliberale PR-Kampagnen im Kontext der WM
Diskussionsveranstaltung mit Phase 2 und Ulrich Müller (Lobbycontrol)

Nation-Branding ist ein neuer Boom-Sektor der PR-Branche und im Vorfeld
der WM hoffte man auch hierzulande Deutschland, ein neues,
(Innovations-) freundlicheres Image verschaffen zu können. Dabei richten
sich solche Kampagnen nicht mehr nur nach außen, sondern zielen auch auf
den Bürger als lebendigen Träger der Marken-Basisbotschaften.

Können aber Nationen tatsächlich wie eine Marke geführt werden? Welche
Funktion haben die verschiedenen, im Kontext der WM implementierten
Imagekampagen wie "Du bist Deutschland", "Die Welt zu Gast ..." und
"Invest in Germany"?  Mit welchen Interessen und Hoffnungen werden diese
Kampagnen von ihren Auftragsgebern wie z.B. der Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft angeschoben? Sind diese PR-Kampagnen eher Ausdruck eines
neuen, modernisdierten Nationalismus und/oder Teil einer umfassenden
neoliberalen Formierung von Öffentlichkeit?


19.30 NGBK-Versammlungsraum
-------------

23.-25.Juni 2006
"Policing Crowds - Privatizing Security"
Internationale, wissenschaftliche Fachtagung in Zusammenarbeit mit der
FU Berlin

Konferenz zur Suspendierung der Bürgerrechte während und nach der
Fußballweltmeisterschaft 2006. Auf der internationalen Fachtagung wird
über die kriminalpolitische Dimension von Sport- und anderen
Großveranstaltungen diskutiert sowie über das im Wachstum begriffene
kommerzielle Sicherheitsgewerbe und die zunehmende Technisierung von
Sicherheit und Kontrolle in der neoliberalen Stadt.

Mit George Rigakos (The New Para-Police, 2003), Richard Guilianotti
(Football Culture: Local Conflicts, Global Visions, 2006), Roy Coleman
(Reclaiming the Streets: Surveillance, Social Control and the City,
2004), Nik Theodore (Spaces of Neoliberalism, 2002) u.a.

Die Veranstaltung findet englischsprachig statt.
Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl nötig
(Teilnahmegebühr 20 Euro).
Weitere Informationen unter http://www.policing-crowds.org.

NGBK-Versammlungsraum

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27.Juni 2006:
Der öffentliche Raum als Erlebnispark / Frank Roost, Barbara Schöning,
Friedrich von Borries

Frank Roost und Barbara Schöning werden über Public Screens und Public
Screening am Beispiel des SONY-Centers am Potsdamer Platz in Berlin
aufklären. Sie stellen die Sicherheitspakete und Kontrollmechanismen
dieses privaten Ortes dar.
Friedrich von Borries (raumtaktik) wird in seinem Beitrag den "Fanshop
der Globalisierung" vorstellen, den die Bundeszentrale für politische
Bildung/bpb und die Berliner Agentur raumtaktik parallel zur WM 2006  in
verschiedenen Städten Deutschlands aus. In dem Seecontainer - dem
Inbegriff des globalen Warentransports - sind Fußballtrikots aus aller
Welt enthalten, die jeweils einzelne Aspekte der Globalisierung
thematisieren.

19.30 Uhr, NGBK-Versammlungsraum

---------------

9. Juli 2006
Finissage

"Die WM kam und ich ging." Gerd Dembowski liest Fefczak

Das Ende der Verbannung. Während WM-Flüchtling Fefczak sich auf dem
Rückweg von der einsamen Insel befindet, liest der Fußballexpertenheinz
und FARE-Mitarbeiter Gerd Dembowski ein Best-of-Fefczak-Tagebuchnotizen
und versucht seine Kuratoren-KollegInnen davon zu überzeugen, das
WM-Finale um 20 Uhr nicht live zu übertragen. Vielleicht schafft er es,
die Menschen mit Countrymusik von der WM wegzusingen?

18.00 Uhr Hof NGBK: Lesung

20.00 Uhr Hof NGBK: Never mind the Ballacks - here is the Endspiel

außerdem:

Spezial: Das Horrorvideo zum Endspiel

Nacht der lebenden Idioten - die Welt zu krass bei Freunden


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   ulf treger <code@...>
   public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes





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   ulf treger <code@...>
   public key (DH/DSS) 0x43402E1D |  2048 bytes

#283 Von: ulf treger <ulf.treger@...>
Datum: Mit 29. Mrz 2006 10:11
Betreff: [Fwd: LEIPZIGER KAMERA - Newsletter II/2006]
ulf.treger@...
Mail senden Mail senden
 
-------- Original Message --------
Subject: LEIPZIGER KAMERA - Newsletter II/2006
Date: Fri, 24 Mar 2006 13:24:06 +0100 (MET)
From: leipziger.kamera@...
To: leipziger.kamera@...

LEIPZIGER KAMERA - Newsletter II/2006

Inhalt:
_______________

1. [DEL]+[CTRL] - Filme und Vorträge zum Thema Videoüberwachung, Stadtraum
und Protest, 29.-31. März
2. Aufruf: "10 Jahre sind genug! Schluss mit polizeilicher Videoüberwachung
öffentlicher Plätze"
3. Kongressaufruf BUKO 29: "re: control - respond : reject : regain",
25.-28. Mai, Berlin
_______________


*************************
1. [DEL]+[CTRL] - Filme und Vorträge zum Thema Videoüberwachung,
Stadtraum und Protest, 29.-31. März
*************************

Im Rahmen der Kampagne "10 Jahre sind genug! Schluss mit der polizeilichen
Videoüberwachung öffentlicher Plätze" präsentieren wir vom 29. bis zum 31.
März in der Cinématèque in der naTo (Karl-Liebknecht-Straße 48) Filme und
Vorträge zum Thema Videoüberwachung, Stadtraum und Protest.


Mittwoch, 29. März >> Maximum Surveillance Society - Videoüberwachung

19 Uhr >> Vortrag: "Die 1.000 Augen des Dr. Mabuse. Panoptismus, soziale
Ordnung und Selbstregierung", Referent: Aldo Legnaro (Köln/Hamburg).

21 Uhr >> Film: "Der Riese" (D 1982/83, 82 min). Ein Essayvideo von Michael
Klier über Videoüberwachung im öffentlichen Raum.


Donnerstag, 30. März >> Reclaim The City - Stadtraum und Macht

19 Uhr >> Vortrag: "Politik der privilegierten Orte. Überwachen und
Verdrängen in der unternehmerischen Stadt", Referent: Klaus Ronneberger
(Frankfurt/M.).

21 Uhr >> Film "La mort en direct - Der gekaufte Tod" (D/F 1979/80, 115
min). Spielfilm mit Romy Schneider und Harvey Keitel von Bertrand Tavernier.


Freitag, 31. März >> Actions Speak Louder Than Words - Protest und
Widerstand im städtischen Raum

19 Uhr >> Podiumsgespräch mit Joachim Häfele (urbane panik, Hamburg), Jochen
Becker (Innen!Stadt!Aktion!, Berlin), Nicole Grothe (Autorin von
"Innenstadtaktion. Kunst oder Politik?", Dormund) und einem Vertreter der
ehemaligen AG Öffentliche beim BgR, Leipzig.

Kurzfilme "Nichts ist mehr sicher!" (Irene Bude, Olaf Sobczak), "Georg
Orwell's 1984" (Surveillance Camera Players), "Übung im
nichtbestimmungsgemäßen Verweilen" (LIGNA), "Attention! Tous vos faits et
gestes sont surveillanés" (François Morel), "In The Event of Amnesia the
City will Recall" (Denis Beaubois), "A-Clip" (A-Clip).

Ausführliche Information zu den Vorträgen und Filmen:
http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/1563288/

In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Weiterdenken e.V. in der
Heinrich-Böll-Stiftung.
Wir danken der "AG Kommunales Kino - Cinémathèque Leipzig
e.V." für die freundliche Unterstützung.


*************************
2. Aufruf: "10 Jahre sind genug! Schluss mit der polizeilichen
Videoüberwachung öffentlicher Plätze"
*************************

Wir bitten Euch, diesen Aufruf zu unterstützen! Eine E-mail an
<leipziger.kamera@...> genügt und wir setzen Euch oder die
Initiative/Organisation, in der Ihr aktiv seid, auf die Liste der
UntersützerInnen.

10 Jahre sind genug! Schluss mit der polizeilichen Videoüberwachung
öffentlicher Plätze

Am 10. April 2006 jährt sich zum zehnten Mal der Start des Pilotprojekts
zur polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze.
Leipzig gilt als Modell und Wegbereiter der dauerhaften Videoüberwachung
öffentlicher Plätze in der BRD. Heute stehen der Polizei vier
Kamerastandorte zur Verfügung, an denen sie seit Neuestem nicht nur
beobachtet, sondern auch aufzeichnet. Das Leipziger Modell wurde bis
heute von mindestens 26 deutschen Städten mit insgesamt 94 Kameras
übernommen. Während der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft ist mit
noch mehr Videoüberwachung zu rechnen. Sicherheitshysterie,
Imagepolitik, Populismus, die Sehnsucht nach sozialer Ordnung und
staatliche Allmachtsphantasien treiben die Ausweitung polizeilicher
Vollmachten stetig voran. Der Kameraeinsatz ist gepaart mit einem
Einsatzkonzept der Polizei, des Ordnungsamtes und der Bundespolizei, das
die Verdrängung missliebiger sozialer Gruppen aus der Innenstadt zum
Ziel hat. Seine Entsprechung findet dies in einem allgemeinen
Sicherheitsdiskurs, der zunehmend auf Repression und Verdrängung setzt.
Dieser Diskurs betrachtet Sicherheit als Standortfaktor. Im Interesse
der Kommunalpolitiker, der Einzelhändler und Sicherheitsbehörden soll
alles unsichtbar gemacht werden, was potentielle Investoren abschreckt
und den touristischen Blick stört. Nicht nur hier in Leipzig bildet sich
eine neue soziale Apartheid heraus, von der vor allem Obdachlose,
DrogennutzerInnen, Jugendliche und MigrantInnen betroffen sind. Armut
soll unsichtbar gemacht werden.
Letztendlich stehen aber alle unter ständigem Verdacht. Für jene, die
sich anpassen, bedeutet das "nur" Überwachung. Für jene, die - ob mit
oder ohne eigene Absicht - dem Muster weißer MittelstandskonsumentInnen
nicht entsprechen, bedeutet es auch Vertreibung und Strafe.

Wir fordern ein Recht auf den Gebrauch von Stadt für alle!

Wir fordern soziale Lösungen statt den Ausbau der Überwachung!

Wir fordern ein Recht auf abweichende Lebensentwürfe!

Wir fordern: Schluss mit der polizeilichen Videoüberwachung öffentlicher
Plätze!


*************************
3. Kongressaufruf BUKO 29: "re: control - respond : reject : regain",
25.-28. Mai, Berlin
*************************

Mit großer Freude weisen wir Euch auf den 29. Bundeskongress
Internationalismus hin und rufen Euch auf, zahlreich daran teilzunehmen. Der
Kongress findet vom 25. bis zum 28. Mai in Berlin statt und hat den Titel
"re: control - respond : reject : regain".

Wer kontrolliert hier eigentlich wen?

Während im neoliberalen Kapitalismus noch die letzten Winkel des Planeten
der Verwertungslogik des Kapitals unterworfen werden sollen, entwickeln
Menschen auf der ganzen Welt Antworten und Gegenstrategien.
Auf dem 29. Bundeskongress Internationalismus wollen wir uns mit
unterschiedlichen Akteuren von Kontrolle und ihren Beziehungen auseinander
setzen und die unterschiedlichen Strukturen und Strategien von Kontrolle
aufdecken. Wem dient Kontrolle zu welchem Zweck? Wie und von wem wird
Kontrolle ausgeübt und wie wird Kontrolle legitimiert? Wer verlangt nach
Kontrolle und wer bekämpft sie? Um diese Fragen kreist unser Kongress, der
mit seiner internationalistischen Ausrichtung der Vielfalt der globalen,
regionalen und lokalen Widerstandsbewegungen gerecht werden will.

Mehr Information und Anmeldung:
http://www.buko.info/kongress/buko29/buko29.html/


*************************
Viele Grüße aus Leipzig
Leipziger Kamera. Initiative gegen Überwachung

Wer den Newsletter nicht weiter beziehen will oder den Newsletter mehrmals
bekommen hat, schreibt bitte eine E-mail an <leipziger.kamera@...>.

--
Leipziger Kamera. Initiative gegen Überwachung
c/o linXXnet, Bornaische Straße 3d, 04277 Leipzig
www.leipziger-kamera.cjb.net [Kamerastadtplan]
www.leipzigerkamera.twoday.net [Aktuell]

#282 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Fr 24. Mrz 2006 13:34
Betreff: stadt.labor:::: polizeigesetz, kalkbreite, osterbrunch
stadtlabor@...
Mail senden Mail senden
 
**********************************************
I. Komitee gegen das neue Polizeigesetz
II. Verein Kalkbreite sucht Mitglieder
III. Osterbrunch für aktive stadt.laborantInnen
**********************************************


I. KOMITEE GEGEN DAS NEUE POLIZEIGESETZ

Do, 30. März 2006, 20.00
Kanzlei, Zürich

Der Kanton Zürich will ein neues Polizeigesetz einführen. Die
Vernehmlassung des Entwurfs wurde im letzten November abgeschlossen. Der
Vorschlag der Polizei ist alles andere als fortschrittlich. Massnahmen
wie Wegweisungsartikel, präventiver Schlusswaffengebrauch, vorsorgliche
Datensammlung, Überwachungen ohne Einschränkung und weitere polizeiliche
Kompetenzen sind nur die Spitze des Eisbergs.
Es soll ein Gesetzespaket verabschiedet werden, dass der Polizei freie
Hand bietet zu tun und lassen, was sie will, ohne Grenzen zum Schutz der
Bevölkerung. Das "Komitee gegen das neue Polizeigesetz", welches am 30.
März im Kanzlei gegründet wird, will dem Gesetz mit einer breiten
Sensibilisierungskampagne entgegnen wirken und allenfalls das Referendum
ergreifen.

20.00 Informationen zum Polizeigesetz
22.00 Los Yukos (Gypsie, Reggae Ska)
24.00 RUSSKAJA DISKOTEKA mit DJ Katjoenka
Podium gratis, Konzert/Party 10.-

Mehr Infos auf www.polizeigesetz.ch
Dossier Wegweisungen:
http://www.stadt-wohnen.ch/aktuell/stadt_wegweisung.php


**************************************************
II. VEREIN KALKBREITE SUCHT MITGLIEDER

Der Verein Kalkbreite nimmt sich mit viel Elan der Zukunft des
Kalkbreite-Areals an. Bereits wurden bereits drei Arbeitsgruppen gegründet.

Wer aktiv im Verein mitmachen oder Mitglied werden möchte, kann sich
melden unter kalkbreite@...

Die nächste Plenum-Sitzung findet statt am
Di, 18. April, 20.00, in der Kantine Dreieck, Gartenhofstrasse 27


**************************************************
III. OSTERBRUNCH FÜR AKTIVE STADT.LABORANTINNEN

So, 16. April 2006, Brunch ab 12.30, Diskussion ab 14.00
Zürich

Das stadt.labor plant den Frühling/Sommer und lädt zum freudigen
Oster-Brunch. Es gibt viele wichtige Themen und interessante
Veranstaltungsideen.
- Veranstaltungsreihe Hot Spot Langstrasse // Referendum Stadtraum HB
- neue Strassenbauwelle: Stadttunnel, Hardbrücke, Waidhaldentunnel usw.
- Rundgang Altstetten
- Permanent Breakfast
usw.

Wir freuen uns auf eure Inputs.
Anmeldung und Infos unter stadtlabor@...

#281 Von: ulf treger <ulf.treger@...>
Datum: Do 23. Mrz 2006 15:25
Betreff: [Fwd: ReadingRoom: Sonntag, 26. März, 19 Uhr]
ulf.treger@...
Mail senden Mail senden
 
Die >projektgruppe< lädt ein


Room for Northeast Reading

Sonntag, 26. März 2006, 19 Uhr
Admiralitätstr. 74, Westwerk Vorderhaus/1. Stock, 20459 Hamburg
  >>projektgruppe< Hamburg, 040 - 430 20 67, info@...



Programm:

tv-tv

Henriette Heise and Jakob Jakobsen will tell about tv-tv and their
involvement in producing tv.
tv-tv is an artist-run tv-station, broadcasting 6 hours every week on
the community channel in Copenhagen. tv-tv is a network of groups
producing tv for the station.
FreeUtv is a production group in the tv-tv network. FreeUtv is a
practical investigation into and experimentation with television as a
public sphere. FreeUtv is part of the Copenhagen Free University.
FreeUtv produces various programmes and Jakob and Henriette will show
some examples. They will introduce for instance one full programme they
have made called Hamburg Town. Recorded during a stay in Hamburg in
April 2004, it shows five year old Solvej and her parents exploring
playgrounds and other fantastic places in Hamburg. It is a programme
about learning to see through a camera and to overcome your fear.
(English subtitles, 25 min)






tv-tv manifesto



tv-tv is everyone's television. Today it has become easy to produce tv.
Technical innovation has it made possible to produce television with
your own equipment. We will use and misuse all possible tools to make
tv. tv-tv is broadcast quality on our terms: everyone can make tv.



tv-tv is self-organized tv, neither the state's apparatus nor the
market's tv. tv-tv is a network of independent producers who all are
longing to make tv. tv-tv wants to break the traditional monopoly of the
means of production and the right to broadcast.



tv-tv is publicness. We see tv as an active part of the public sphere in
which society is mediated. tv-tv is an effort to produce another public
sphere.



tv-tv is investigating tv. we want to experiment with tv, make time for
an investigation of tv's possibilities and break with the rhythms
offered by most tv channels. We will refuse ratings based
generalizations of what people want, and rather investigate tv as a
setting for communication. We want to break the monotony that
characterizes tv today.



tv-tv is tv of the everyday. With tv-tv we will create a public based on
everyday experience in Copenhagen and around the world. tv-tv will be a
station with a short distance between being on the street and being on
the air. We shall attempt a direct and diverse mode of address, taking
its point of view in the passions we encounter and the abilities we
establish.



tv-tv is critical tv. We do not aim to reflect society, and we will try
to abolish the viewer as a passive consumer. We will not just produce
tv: we will produce tv-tv.

#280 Von: mobileacademy04@...
Datum: Do 23. Mrz 2006 9:48
Betreff: Mobile Academy Warsaw
mobileacademy04@...
Mail senden Mail senden
 
MOBILE ACADEMY WARSAW
‚Ghosts, Spectres, Phantoms and The Places Where They Live'
25th of August - 10th of September 2006

Courses addressed to:
performers, actors, directors, dancers, choreographers, photographers,  
media artists and participants interested in art theory.

Application Deadline: 15th of June 2006

International lecturers (among others):
Rabih Mroué and Linah Saneh, directors, performers, Beirut, Lebanon; Catherine Sullivan, visual artist, director, Los Angeles, U.S.A.; Akram Zaatari, film maker, photographer, Beirut, Lebanon; Hans Weigand, artist, musician, Vienna, Austria; Olaf Breuning, photographer, Zürich, Switzerland; Xavier le Roy, French choreographer, living in Berlin, Germany; Meg Stuart, American choreographer, Brussels/Berlin;
Stefan Kaegi, Suisse director, on the road; Klaus Weber, visual artist, Berlin, Germany; Georg Schöllhammer, author, curator, Vienna, Austria; Tino Sehgal, artist, London/Berlin and Dorothea Hantelmann, art theorist, curator, Berlin; Bojana Cvejic, musicologist, art theorist, Belgrad/Brussels and Jan Ritsema, director, Brussels.

Warsaw Experts in the Blackmarket II (among others):
The actor Jacek Poniedzialek, the artists: Pawel Althammer, Anna Baumgart, Oskar Dawicki, Roman Dziadkiewicz, Krzysztof Gawronkiewicz, Zusanna Janin, Jan Mioduszewski, the political activists: Robert Biedro´n, Ewa Charkiewicz, Jaroslaw Lipszyc, Magda Mosiewicz, the authors and journalists Bartek Chaci´nski, Kinga Dunin, Anka Grupi´nska, Piotr Pazi´nski, Piotr Rypson, Slawomir Sierakowski, the curators: Joanna Mytkowska and Andrzej Przywara Gallery Foksal Foundation; Michal Kaczy´nski and Lukasz Gorczyca, Raster Gallery, Michal Libera, the architects: Jacek Dominiczak (Gda´nsk),  Przemyslaw Lukasik and Lukasz Zagala Medusa Group (Gliwice); the DJ and radio host Maciej `Magura`Goralski.

the program is accompanied by
- Warsaw field trips to ghost spaces, the nearest forest and the underground directed by artists
- lectures, work demonstrations and talks on making things, revenants and displacement visible
- a film program on the undead, spooky ones, vampires, and the hypnotized
- Cargo Sofia-Warszawa by Stefan Kaegi, a truck performance travelling through Warsaw

The complete program will be published in the beginning of April 2006

Mobile Academy Warsaw is a project by Hannah Hurtzig and Carolin Hochleichter. The project is taking place in the frame of 'Büro Kopernikus. German-Polish Cultural Projects', an initiative of Kulturstiftung des Bundes (German Federal Cultural Foundation) in cooperation with TR Warszawa.
Honorary President: Prof. Dr. Maria Janion

Further cooperating partners:
Akademia Fotografii, Polskie Wydawnictwo Audiowizualne, Teatr Narodowy, Kino Luna

Supported by: Pro Helvetia, French Embassy Warsaw
Scholarships: Goethe Institut Warsaw, Instytut Adama Mickiewicza, Czech Centre Warsaw

www.mobileacademy-warsaw.com
--------------------
Um sich von der Liste zu entfernen oder draufzusetzen gehen Sie bitte zu
http://ml02.ispgateway.de/mailman/listinfo/mobileacademy04_mobileacademy-berlin.\
com

#279 Von: ulf treger <ulf.treger@...>
Datum: Mo 27. Feb 2006 17:10
Betreff: 2.3.06 // Veranstaltung in Hamburg: Reeperbahn TV - Videologie in der ängstlichen Stadt
ulf.treger@...
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Reeperbahn TV - Videologie in der ängstlichen Stadt

Veranstalter: Bündnis für tote Winkel

Donnerstag, den 02.03.06, Beginn 19:30

im Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12 (Kölibri), 20359 Hamburg

ReferentInnen aus:  Leipzig, Bremen und Hamburg

Die Veranstaltung soll einerseits in einem Erfahrungsaustausch zwischen
den VertreterInnen der verschiedenen Städten bezüglich der
Kameraüberwachung und zweitens aus einer Publikumsdiskussion bestehen.

Im Einleitungsreferat soll der aktuelle Stand in Hamburg geschildert
werden; es wird also einerseits die politische Argumentation seitens des
Senats zur Notwendigkeit der Kameraüberwachung nachgezeichnet und
andererseits Einzelheiten (soweit bekannt) zur (technischen) Umsetzung
der Überwachung referiert. Auch über die öffentlichen Reaktionen und
Debatten sowie über Gegenaktivitäten wird berichtet werden.

Dann werden die VertreterInnen aus den jeweiligen Städten Gelegenheit
haben, die dortige Situation zu schildern. Da dort die Kameraüberwachung
durch staatliche Stellen schon seit längerer Zeit zum Alltag gehört,
interessieren uns v besonders folgende Fragenkomplexe:

1) Wo und in welchem Ausmaß stehen in den anderen Städten Kameras? Wie
ist die politische Durchsetzung der Kameraüberwachung gelaufen? Wurden
sukzessive immer mehr Kameras aufgestellt bzw. der überwachte Raum
ausgeweitet? Welche Menschen waren dadurch besonders betroffen bzw.
verstärkter Repression ausgesetzt?

2) Inwiefern gibt es in der jeweiligen Stadt ein öffentliches Bedürfnis
nach Kameras und �Sicherheit�?  Gibt es lokale (mediale) Debatten
bezüglich der Überwachung und wie sehen diese aus? Haben sich seit der
Einführung die öffentlichen Diskussionen verschoben?

3) Welche Interventionen und Aktionen gab es in den verschiedenen
Städten gegen Kameraüberwachung?  Wie wurden sie von der Öffentlichkeit
und staatlicherseits aufgenommen? Gab es strategische Bündnisse mit
anderen Initiativen? Wurden widerständige Diskussionen und Praktiken
auch längerfristig verankert, fortgeführt, aufgegriffen? Hat sich die
Praxis der AktivistInnen mit zunehmendem Erfolg, Frust, Erfahrung
verändert?

Anschließend würden wir gern dem Publikum Gelegenheit geben, Fragen zu
stellen und mit uns zu diskutieren.

#278 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Fr 24. Feb 2006 15:44
Betreff: stadt.labor:::: verein kalkbreite // 5976 für referendum stadtraum hb
stadtlabor@...
Mail senden Mail senden
 

******************************************************
I. Gründung des Verein Kalkbreite
II. Referendum Stadtraum HB eingereicht
******************************************************

I. GRÜNDUNG DES VEREIN KALKBREITE

Do, 9. März 2006,18.00 Uhr
Kantine Dreieck, Gartenhofstrasse 27 im Hof

Eine detaillierte Einladung folgt.

anschliessend an die Vereinsgrünung (20.30) gibt es eine kleine Überraschung auf dem Kalkbreite-Areal

**************************************************

II. REFERENDUM STADTRAUM HB EINGEREICHT

Medienmitteilung vom 24. Februar 2006
5976 UNTERSCHRIFTEN FÜR REFERENDUM STADTRAUM HB

Heute Freitag hat die spontane Bewegung “Gestaltungsplan Stadtraum HB vors Volk” 5976 Referendums-Unterschriften im Stadthaus eingereicht. Hinter dem parteipolitisch ungebundenen Referendumskomitee stehen vier engagierte Innenstadt-Bewohner: Quartiervereinspräsident Max Künzig, AL-Gemeinderat Niklaus Scherr, Thomas Stahel von der Veranstaltungsplattform stadt.labor und Bahnhof-Architekt Ralph Baenziger. Sie eint die Überzeugung, dass ein Milliardenprojekt dieser Grössenordnung, zumal es das Zentrum der Stadt gravierend verändern wird, nicht ohne ideelle und materielle Mitsprache der Stadtzürcher Stimmberechtigten konzipiert und realisiert werden darf.

Dass trotz Durchwinken des Gestaltungsplans im Gemeinderat und verspätetem Start in der Wahlzeit, trotz Kälte und Sportferien nun doch gegen 6000 Unterschriften zusammengekommen sind, wertet das Komitee als grossen Erfolg. Eigentlich wären seit der Abstimmung vom 27. November 2005 für ein städtisches Referendum nur noch 2000 statt 4000 Unterschriften erforderlich, doch der Stadtrat hat die Revision der Gemeindeordnung noch nicht in Kraft setzen lassen. Das Volksreferendum war spontan von einer Gruppe kritischer Innenstadt- Bewohner ergriffen worden, nachdem ein Antrag von Gemeinderat Niklaus Scherr, die Vorlage freiwillig dem Referendum zu unterstellen, mit nur 13 Stimmen von AL und Grünen klar gescheitert war.

Das Referendumskomitee ist nicht gegen eine Überbauung der SBB-Areale am Rand des Gleisfeldes. Es kritisiert aber namentlich folgende Punkte:
- die extrem hohe Bebauungsdichte (557%) – mehr als doppelt soviel wie die geltende 5- bis 7-geschossige Zentrumszone gemäss Zürcher Bau- und Zonenordnung bisher erlaubt;
- das absolut ungenügende Freiflächenangebot und der Mangel an städtischen Infrastrukturen;
- fehlende Gegenleistungen der SBB für den Aufzonungs-Mehrwert;
- das unbefriedigende Wohnungsangebot  (8000 Büroplätze bei nur 400 Wohnungen);
- die monotone Bebauungsart, welche eine bedrohliche Büro-Einöde wie in Zürich Nord erwarten lässt.
Das Komitee ist entschieden der Überzeugung, dass die Areale, welche der SBB vor Jahrzehnten ausschliesslich für den Bahnbetrieb überlassen worden sind, keine gewöhnlichen Privatareale sind. Es kritisiert die immer einseitigere kommerzielle Verwertungslogik der SBB Immobilien AG. Es verlangt von der SBB insbesondere
- mehr weitsichtige städtebauliche Verantwortung anstatt kurzsichtiger Rendite-Maximierung;
- einen deutlich höheren Wohnanteil in allen Bereichen entlang der Lagerstrasse mit höherer Wohnqualität auch für Familien;
- Chancen für ein lebendiges Stadtquartier dank Zugeständnissen beim Ertrag zugunsten renditeschwächerer Nutzungen in den Erdgeschossen;
- Mitfinanzierung öffentlicher Infrastrukturen wie der Umsteige-Ebene und der Gleis-Passerelle;
- ökologische Pionierziele statt Umweltschutz-Minimalismus.

Darüber wünscht das Referendumskomitee eine offene Information und Diskussion mit dem Ziel einer breiten öffentlichen Mitsprache. Stadtentwicklung darf nicht mehr – wie in den letzten Jahren der Ära Ledergerber/Martelli nur allzu oft – ein Insider-Geschäft von Grundeigentümern, Investoren, Planungsexperten der Verwaltung und Fachkommissionen des Gemeinderates sein, sondern soll wieder Gegenstand demokratischer Willensbildung und bürgernaher Akzeptanz werden.


#277 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Son 22. Jan 2006 15:20
Betreff: stadt.labor:::: kalkbreite-workshop
stadtlabor@...
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noch drei Wochen und dann ist es soweit... das stadt.labor eröffnet die Saison 06 mit einem Workshop zur Zukunft des Kalkbreite-Areals. Anmeldung erwünscht.

mit etwas Verspätung wünschen wir euch ein gutes 2006
eure stadt.laborantInnen

*************************************

Sa/So, 11./12. Februar 2006
Kantine der Genossenschaft Dreieck, Gartenhofstrasse 27
HIER ENTSTEHT...
STADT.LABOR-WORKSHOP ZUR ZUKUNFT DES KALKBREITE-AREALS

Das Kalkbreite-Areal im Kreis 4 bietet die besten Voraussetzungen für ein visionäres Wohn-, Arbeits- und Kulturprojekt. Seit 1978 existiert ein Gemeinderatsbeschluss, der das Areal für den gemein-nützigen Wohnungsbau reserviert. Da der Boden im städtischen Besitz ist, kann dementsprechend günstig gebaut werden. Es bietet sich zudem die seltene Möglichkeit demokratische Bedürfnisse und Zukunftsvisionen anzumelden - mit berechtigter Aussicht auf Erfolg. Noch ist nicht klar, was der Stadtrat auf dem Areal plant: Infolge einer Motion von 2002 ist er jedoch gezwungen dem Gemeinderat im Frühjahr 2006 einen Vorprojektkredit für eine «Überdeckelung» des Areals vorzulegen.
Es gibt Anzeichen dafür, dass der Stadtrat die Verpflichtungen zur «Gemeinnützigkeit» zugunsten von Büros aufweichen möchte. Quartier-, sozial- und umweltverträgliche Anliegen dürften somit keine Beachtung finden, bestehende Nutzungen verdrängt werden. Grund genug unsere eigenen Vorstellungen und Wünsche zu konkretisieren und mittels eines Workshops einen Vorschlag für die Zukunft des Kalkbreite-Areals zu erarbeiten.
Eure Unterstützung ist gefragt!

Sa, 11.2.06, 13.30 bis 18.00
Zusammentragen von Ideen und Utopien

So, 12.2.06, 13.30 bis 17.00
Auswertung und Konkretisierung

Es besteht die Möglichkeit nur an einem Tag teilzunehmen!
Anmeldung erwünscht unter stadtlabor@... oder stadtlabor@...




http://www.stadt-wohnen.ch/stadtlabor/veranstaltungen.php

#276 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Do 15. Dez 2005 18:00
Betreff: stadt.labor:::: workshop kalkbreite
stadtlabor@...
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stadt.labor-Workshop zur Zukunft des Kalkbreite-Areals
HIER ENTSTEHT...


Das Kalkbreite-Areal im Kreis 4 bietet die besten Voraussetzungen für ein visionäres Wohn-, Arbeits- und Kulturprojekt. Seit 1978 existiert ein Gemeinderatsbeschluss, der das Areal für den gemein-nützigen Wohnungsbau reserviert. Da der Boden im städtischen Besitz ist, kann dementsprechend günstig gebaut werden. Es bietet sich zudem die seltene Möglichkeit demokratische Bedürfnisse und Zukunftsvisionen anzumelden - mit berechtigter Aussicht auf Erfolg. Noch ist nicht klar, was der Stadtrat auf dem Areal plant: Infolge einer Motion von 2002 ist er jedoch gezwungen dem Gemeinderat im Frühjahr 2006 einen Vorprojektkredit für eine «Überdeckelung» des Areals vorzulegen.

Es gibt Anzeichen dafür, dass der Stadtrat die Verpflichtungen zur «Gemeinnützigkeit» zugunsten von Büros aufweichen möchte. Quartier-, sozial- und umweltverträgliche Anliegen dürften somit keine Beachtung finden, bestehende Nutzungen verdrängt werden. Grund genug unsere eigenen Vorstellungen und Wünsche zu konkretisieren und mittels eines Workshops einen Vorschlag für die Zukunft des Kalkbreite-Areals zu erarbeiten.
Eure Unterstützung ist gefragt!



Sa, 11.2.06, 13.30 bis 18.00
Zusammentragen von Ideen und Utopien

So, 12.2.06, 13.30 bis 17.00
Auswertung und Konkretisierung

Es besteht die Möglichkeit nur an einem Tag teilzunehmen!
Anmeldung erwünscht unter stadtlabor@... oder stadtlabor@...

Ort: Kantine der Genossenschaft Dreieck, Gartenhofstrasse 27


#275 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Son 30. Okt 2005 17:46
Betreff: stadt.labor:::: im november
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I. Vermischte Kulturen in Schwamendigen
II. Hot Spot Langstrasse: Planspiel
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VERMISCHTE KULTUREN IN SCHWAMENDINGEN
Chancen und Probleme des Zusammenlebens verschiedener Nationalitäten

Dutzende von Nationalitäten leben im Stadtrandquartier Schwamendingen
mehr neben-  als miteinander. Der Stadtteil zeigt in Abstimmungen in
Bezug auf die Gleichstellung von MigrantInnen immer wieder grosse
Abwehrreaktionen und kann sich mit der multikulturellen Realität nur
schwer anfreunden. Welches sind die realen Probleme der Bevölkerung und
welches die Probleme im Zusammenleben der verschiedenen Nationalitäten
im Quartier? Was wurde bisher getan, um diese Probleme anzugehen? Und
braucht Schwamendingen eine (neue) gemischt-kulturelle Identität? Diese
und weitere Fragen diskutieren SchwamendingerInnen und im Quartier
tätige SozialarbeiterInnen verschiedener nationaler Herkunft in einem
Podiumsgespräch. (Moderation: Dominique Oehler)

Sa, 26. November 2005, 16.00
GZ Hirzenbach, Helen Keller-Str. 55
anschliessend Multikulti-Buffet und Filmvorführung (Die Geschichte vom
weinendem Kamel)


**************************************************

HOT SPOT LANGSTRASSE - PLANSPIEL

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Hot Spot Langstrasse organisiert das
stadt.labor ein Planspiel, das sich um die Aufwertungsproblematik in
einem fiktiven Quartier dreht - Ähnlichkeiten zum Langstrassenquartier
sind nicht auszuschliessen.
In diesem Planspiel setzen sich 25 bis 40 Personen in verschiedenen
Interessengruppen mit einem erfundenen Szenario spielerisch auseinander.
Das Planspiel ist eine interaktive Lernform und zugleich spassige
Auseinandersetzung in einem dynamischen Prozess - in unserem Fall der
Stadtentwicklung.
Ziel ist es, die Quartieraufwertung, Gentification und die Folgen von
Neubauprojekten kritisch zu hinterfragen. Die Teilnehmenden sollen für
die komplexen Machtverhältnisse und unterschiedlichen
Einflussmöglichkeiten auf die Stadtentwicklung sensibilisiert werden.
Sie lernen gleichzeitig neue Handlungsweisen kennen und erarbeiten
Strategien um ihre Anliegen im Quartier besser durchzusetzen.

Mi, 30. November 2005, 20.00-22.00
Kunstraum Walcheturm
TEIL I: SPIELVORSTELLUNG UND ROLLENVERTEILUNG

So, 4. Dezember 2005, 12.00-21.00 (mit Abendessen)
Rote Fabrik
TEIL II: SPIELPHASE UND REFLEXION


DIE ANMELDUNG IST VORAUSSETZUNG FÜR DIE TEILNAHME AM PLANSPIEL.
Anmeldeschluss ist der 27. November 2005. Nach der Anmeldung ist die
Teilnahme verbindlich! Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Melden sich
weniger als 25 Personen an, wird das Planspiel Anfang 2006 nochmals
ausgeschrieben. Die Teilnahme ist kostenlos (exkl. Abendessen), Kollekte.

#274 Von: "citycrimecontrol" <c31@...>
Datum: Die 27. Sep 2005 11:38
Betreff: "Tales from Hazyland", Veranstaltungen in der 2. Woche
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Freitag, 16. bis 30. September 2005
«Tales from Hazyland - Geschichten aus der Stadt des Verschwindens»

Ein Projekt von city.crime.control (c3) im Faulenquartier, Bremen.
http://hazyland.citycrimecontrol.net/


/// Veranstaltungen 2. Woche ///

// Mittwoch, 28.9., 20:00 Subversion im Souterrain //

Die Rolle der Subkultur in der Stadt. Diskussion mit
selbstorganisierten Projekten aus Bremen. Moderation: Elke Heyduck
(Journalistin)
Im Partyraum "Mieten & Feiern", Am Wall 45 / Ecke Doventorstraße.
www.partyraumbremen.de

Die Rolle von Subkultur in der Stadt, von Strategien der
Selbstbehauptung und Autonomie sowie den Gefahren der
Instrumentalisierung, Selbstausbeutung und Konditionierung. Eine
Diskussion mit selbstorganisierten Projekten in Bremen über ihre
Konzepte, Praxen und ihre Position zur städtischen Politik. Mit der
Friese, zakk, Verein 23/Künstlerhaus Güterabfertigung & Spedition,
Bonbonfabrik, reboot, knieschussclub/twisted knister. Moderation: Elke
Heyduck (Journalistin)

// Donnerstag, 29.9., 20:00 Freiheit der Bewegung ((

Aus der Praxis der "Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und
MigrantInnen" und ihren Kampf gegen Abschiebungen, Ausgrenzung und
Stigmatisierung von Flüchtlingen berichten Adebayo Alabi über die
Kampagne gegen "Residenzpflicht" und Akubuo A. C. über die
"Anti-Lager-Action-Tour"
Im Frühstücksraum des Hotel Ibis, Faulenstraße 45.

Die „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen" kämpft
gegen Abschiebungen und die Ausgrenzung und Stigmatisierung von
Flüchtlingen. Zentral ist ihr Selbstverständnis als Zusammenschluß von
Flüchtlingen, MigrantInnen und Eingeborenen, der sich auf den
Prinzipien „Asylrecht ist Menschenrecht und kein Privileg" und „Wir
sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört" organisiert. Aus ihrer
Praxis berichten Mike Alabi über die Kampagne gegen "Residenzpflicht",
die die Bewegungsfreiheit von Asylsuchenden einschränkt und Akubuo
A.C. über den Widerstand gegen Lagerunterbringung und die
"Anti-Lager-Action-Tour". http://www.thecaravan.org


///

Aktuelles & weitere Infos:
http://hazyland.citycrimecontrol.net
Kontakt: c31@...

«Tales from Hazyland» – ein Projekt von city.crime.
control (c3) im Rahmen der Ausstellung «A Lucky
Strike. Kunst findet Stadt» 9.9.-30.10.2005. GAK,
Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Teerhof 21, 28199 Bremen,
Di bis So 11-18.00, Do bis 21.00, www.gak-bremen.de



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Friday, 16.9 to 30.9.2005
«Tales from Hazyland - Geschichten aus der Stadt des Verschwindens»


A Projekt by city.crime.control (c3) at Faulenquartier, Bremen.
http://hazyland.citycrimecontrol.net/

Part of the exhibition «A Lucky Strike», Gesellschaft für Aktuelle Kunst
(GAK), Bremen. http://www.gak-bremen.de


///Events 1st Week ///

// 28.09.05 20:00 Subterranean Subversion //

Subcultures role in the city. Discussion with selforganized
projects from Bremen. Moderator: Elke Heyduck
(journalist). At the party room «Mieten & Feiern», Am Wall
45 / corner of Doventorstraße

// 29.09.05 20:00 Freedom of Movement //

From the practise of the «Caravan for the rights of refugees
and immigrants» and their struggle against deportation,
ostracism and stigmatisation of refugees. Mike Alabi reports
on the campaign against «Residenzpflicht» and Akubuo A.C.
on the «Anti-Lager-Action-Tour 2005». A hotel room in the
Hotel Ibis, Faulenstraße 45


///

31.8.2005. News and other informations:
http://hazyland.citycrimecontrol.net
Contact: c31@...

«Tales from Hazyland» – a Projekt by city.crime.
control (c3) and part of the exhibition «A Lucky
Strike. Kunst findet Stadt» 9.9.-30.10.2005. GAK,
Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Teerhof 21, 28199 Bremen,
Tue to So 11-18.00, Thu 11-21.00, www.gak-bremen.de

#273 Von: "citycrimecontrol" <c31@...>
Datum: Mo 19. Sep 2005 10:33
Betreff: "Tales from Hazyland", Veranstaltungen in der 1. Woche
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Freitag, 16. bis 30. September 2005
«Tales from Hazyland - Geschichten aus der Stadt des Verschwindens»

Ein Projekt von city.crime.control (c3) im Faulenquartier, Bremen.
http://hazyland.citycrimecontrol.net/


/// Veranstaltungen 1. Woche ///

// Montag, 19.9., 20:00 Ware Stadt //

Eine Einführung zur Kommodifizierung städtischer Politik am Beispiel der
Umstrukturierungen im Faulenquartier von Anna Richter
mit anschl. Spaziergang durch den Stadtteil.
Treffpunkt: Im Brilltunnel, Am Brill.

Eine Einführung zur Kommodifizierung städtischer Politik am Beispiel der
Umstrukturierungen im Faulenquartier von Anna Richter. In einem
anschließenden gemeinsamen Spaziergang werden (Orts-)Effekte der
Ökonomisierung und Ästhetisierung von Politik und Stadtplanung
aufgesucht und auf ihre Auswirkungen im Stadtteil hin untersucht.

// Dienstag, 20.9., 20:00 Gegenwart der Arbeit //

Das Bremer Gesicht von Hartz IV und Agenda 2010, anhand von Beispielen
veranschaulicht und zur Diskussion gestellt von andiamo! - Projekt linke
Basis.
Auf dem Dach des Parkhauses der Sparkasse Bremen, Eingang über die
Hankenstraße.

Hartz IV und die Agenda 2010 "fordern und fördern" mehr Menschen heraus
als allgemein angenommen. LeistungsbezieherInnen wie auch Beschäftigte
in Verwaltungen, Beratungsstellen und Betrieben sind in diese
Umstrukturierungen einbezogen. Anhand von Beispielen wird das Bremer
Gesicht der Hartz-IV-Reform veranschaulicht und zur Diskussion gestellt
von andiamo! - Projekt linke Basis. http://www.andiamo.de.vu

// Mittwoch, 21.9., 16:00 Elektronische Stadt //

Netze und mobile Kommunikation im öffentlichen Raum, "Mobile City"
Bremen und die Idee freier Netze. Vortrag von Ulf Treger (c3)
In einem Tagungsraum des Telekomgebäudes (ehem. Fernmeldeamt).
Treffpunkt Töferbohm-/ Ecke Faulenstraße.

Elektronische Kommunikation mit Mobiltelefon und Internet überlagert
zunehmend den öffentlichen Raum und verändert seine Wahrnehmung und
Benutzung. Mit Bremens Wunsch-Auftritt als "Mobile City" mit
e-Governement, Chipkarte und UMTS und der Idee von freier Information
und freien Netzwerken werden zwei Perspektiven dieser Entwicklung
vorgestellt. Ein Vortrag von Ulf Treger (c3) zu elektronischen,
vernetzten Medien im öffentlichen Raum, von Zugänglichkeit, Überwachung
und Aneignung.


///

Aktuelles & weitere Infos:
http://hazyland.citycrimecontrol.net
Kontakt: c31@...

«Tales from Hazyland» – ein Projekt von city.crime.
control (c3) im Rahmen der Ausstellung «A Lucky
Strike. Kunst findet Stadt» 9.9.-30.10.2005. GAK,
Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Teerhof 21, 28199 Bremen,
Di bis So 11-18.00, Do bis 21.00, www.gak-bremen.de

city.crime.control (c3) sind Thomas Böker, Ulf Treger,
Christian Vähling, Sandy Volz und Manuela Wolf.


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Friday, 16.9 to 30.9.2005
«Tales from Hazyland - Geschichten aus der Stadt des Verschwindens»


A Projekt by city.crime.control (c3) at Faulenquartier, Bremen.
http://hazyland.citycrimecontrol.net/

Part of the exhibition «A Lucky Strike», Gesellschaft für Aktuelle Kunst
(GAK), Bremen. http://www.gak-bremen.de


///Events 1st Week ///

// 19.09.05 20:00 Commodified City //
An introductionto the commodification of urban politics using the
restructuring of the Faulen quarter as an example. By Anna
Richter. With a walk through the town quarter. Meeting
Point: In Brilltunnel, Am Brill

// 20.09.05 20:00 Presence of work //
Bremen facing Hartz IV and Agenda 2010. Illustrated and discussed
by andiamo! On the rooftop of a parking garage, entry at
Hankenstraße

// 21.09.05 16:00 Electronic City //
Networks and mobile communication in the public space, «Mobile
City» Bremen and the idea of free networks. Lecture by Ulf
Treger (c3). In a conference room of the Telekom building
(former Fernmeldeamt). Meeting Point: corner of Töferbohmstraße
and Faulenstraße


///

31.8.2005. News and other informations:
http://hazyland.citycrimecontrol.net
Contact: c31@...

«Tales from Hazyland» – a Projekt by city.crime.
control (c3) and part of the exhibition «A Lucky
Strike. Kunst findet Stadt» 9.9.-30.10.2005. GAK,
Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Teerhof 21, 28199 Bremen,
Tue to So 11-18.00, Thu 11-21.00, www.gak-bremen.de

city.crime.control (c3) are Thomas Böker, Ulf Treger,
Christian Vähling, Sandy Volz und Manuela Wolf.

#272 Von: stadtlabor <stadtlabor@...>
Datum: Son 18. Sep 2005 11:55
Betreff: 18. woche - und viele viele veranstaltungen
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18. WOCHE - UND VIELE VIELE VERANSTALTUNGEN

***********************************
20.9            Picknick im Bogen 13
21.9            Velo-Tour Anderes Wohnen
22.9            Velodemo
24./25.9      Stadttage
***********************************


Di, 20. September 2005, 20.15
Bogen 13
PICKNICK IM BOGEN 13 GEGEN DEN LEERSTAND


***********************************
 Mi, 21. September 2005, 19.00
Besammlung: Velogate HB (Mitte des Gleises 18)
VELO-TOUR «ANDERES WOHNEN»
Neben «normalen» Wohnmodellen wie Single-Haushalt, Paar-Haushalt, Familien-Haushalt gibt es eine Vielfalt an anderen Vorstellungen, wie man in seinem Zuhause wohnen möchte: Gross-WG, utopistisch-alternatives Wohnprojekt, Hausbesetzung...
Wie leben die Menschen in diesen Alternativen, welche Vorteile und Nachteile sehen sie, wieso haben sie sich für eine dieser Varianten entschieden und welche Gedanken und Ideen stehen hinter diesen Wohnformen?
Auf einer Velo-Tour durch Zürich haben Sie die Möglichkeit, drei andere Konzepte zum Wohnen kennen zu lernen. Dabei wird Sie jeweils einE BewohnerIn durch sein/ihr Zuhause führen, über das Leben darin erzählen und gerne auf Fragen antworten. Eine Veranstaltung organisiert im Rahmen der Stadttage.


***********************************
 Do, 22. September 2005, 18:30
Besammlung beim Bürkliplatz
VELO-DEMO
Der 22. September ist weltweiter Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto!", an welchem über 1000 Städte teilnehmen. In Zürich ruft die IG 22. September zur Velodemo auf.


***********************************
 Sa, 24./ So, 25. September 2005
Clubraum Rote Fabrik
STADTTAGE
«Wir wollen eine Stadt für alle. Stadt ist Vielfalt und Durcheinander, Mischung und Chaos. Es gibt viele Ideen für eine soziale Stadtentwicklung in Zürich und wir wollen sie zeigen. Aufzeigen, anschauen und austauschen. Konkretisieren, diskutieren und utopisieren.»
Im Clubraum der Roten Fabrik finden erstmals die Zürcher Stadttage statt, welchen von der AG Stadtentwicklung der Grünen organisiert wird. Ziel der Veranstaltung ist es die Vielfalt des Stadtlebens von Stadtleben sichtbar zu machen. Die Stadttage verstehen sich damit auch als eine Art Kontrapunkt zur offiziellen Stadtentwicklung, welche stark planerisch orientiert ist. Die Stadttage sollen demgegenüber das ungeplante Stadtleben aufzeigen.

Sa und So, 14:00 bis 18:00
- Ausstellung Stadttvisionen
- Lass dir deine Stadt zeichnen! - mit Martin Albers, Thomas Ott und anderen

So. 25.9, 20.00
Podium: Toronto - Zürich: Cool Cities, ugly Agglos?

Mehr Infos auf www.stadttage.ch



#271 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Mit 7. Sep 2005 17:52
Betreff: stadt.labor:::::: es geht wieder los
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stadt.labor:::::: es geht wieder los


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Di, 20. September 2005
Besammlung 20.00, Heinrichstrasse 137
PICKNICK IM BOGEN 13 GEGEN DEN LEERSTAND


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Sa., 24./So, 25. September 2005
Clubraum Rote Fabrik
STADTTAGE
"Wir wollen eine Stadt für alle. Stadt ist Vielfalt und Durcheinander,
Mischung und Chaos. Es gibt viele Ideen für eine soziale
Stadtentwicklung in Zürich und wir wollen sie zeigen. Aufzeigen,
anschauen und austauschen. Konkretisieren, diskutieren und utopisieren."
Im Clubraum der Roten Fabrik finden erstmals die Zürcher Stadttage
statt. Ziel der Veranstaltung ist es die Vielfalt des Stadtlebens von
Stadtleben sichtbar zu machen. Die Stadttage verstehen sich damit auch
als eine Art Kontrapunkt zur offiziellen Stadtentwicklung, welche stark
planerisch orientiert ist. Die Stadttage sollen demgegenüber das
ungeplante Stadtleben aufzeigen.

Sa und So, 14:00 bis 18:00
- Ausstellung Stadttvisionen
- Lass dir deine Stadt zeichnen! - mit Martin Albers, Thomas Ott und
anderen

So. 25.9, 20.00
Podium: Toronto - Zürich: Cool Cities, ugly Agglos?

http://www.stadttage.ch


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Fr, 30. September 2005
Besammlung 19.30 auf dem Röntgenplatz.
BLEIBT UNS VOR FREUDE DIE LUFT WEG?
DIE LUFT- UND LÄRMSITUATION IM KREIS 5
Unter dem Thema "Luft und Lärm" organisiert die IG Kreis 5 im Herbst
2005 Spaziergänge durch den Kreis 5 und macht damit auf die aktuelle
Verkehrbelastung durch den Partyverkehr aufmerksam und protestiert
gleichzeitig gegen die anstehende Verkehrsbaulawine mit Stadttunnel,
Sihlast und Waidhaldentunnel.
http://www.ig-kreis5.info


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Fr, 28. Oktober 2005
Besammlung 19.30 Uhr auf dem Röntgenplatz.
REISST DIE HARDBRÜCKE AB!
QUARTIERSPAZIERGANG ZUM THEMA "LUFT UND LÄRM"
Unter dem Thema "Luft und Lärm" organisiert die IG Kreis 5 im Herbst
2005 Spaziergänge durch den Kreis 5 und macht damit auf die aktuelle
Verkehrbelastung durch den Partyverkehr aufmerksam und protestiert
gleichzeitig gegen die anstehende Verkehrsbaulawine mit Stadttunnel,
Sihlast und Waidhaldentunnel.
http://www.ig-kreis5.info/


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VORSCHAU:

November 2005
LEBEN UND INTEGRATION IN SCHWAMENDINGEN

30. November und  4. Dezember 2005
HOT SPOT LANGSTRASSE III - PLANSPIEL


stadt.labor - plattform und werkstatt
www.stadt-wohnen.ch

#270 Von: "citycrimecontrol" <city.crime.control@...>
Datum: Fr 2. Sep 2005 15:00
Betreff: "Tales from Hazyland", ein Projekt von city.crime.control, 16.-30.9.05 in Bremen
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Freitag, 16. bis 30. September 2005
«Tales from Hazyland - Geschichten aus der Stadt des Verschwindens»

Ein Projekt von city.crime.control (c3) im Faulenquartier, Bremen.
http://hazyland.citycrimecontrol.net/


///Info///

(English version below)

Geschichten aus der Stadt des Verschwindens

Die Stadt, wie wir sie kennen, ist am Verschwinden. Nicht ihre Straßen
und Bauten, Plätze und Wohnungen sind in Auflösung begriffen, auch
nicht ihre Regierung und Bürokratie. Aber die Mechanismen und
Vereinbarungen, die ihre BewohnerInnen betreffen – am deutlichsten
spürbar durch die Aufgabe von Daseinsfürsorge und von sozialen wie
kulturellen Infrastrukturen. Der – permanente – Prozess des
Verschwindens wird mal mehr und mal weniger vollständig durch Images
und Neukodierungen, Marketing und vermeintlichen Wettbewerb
verschleiert. Diese Simulationen eines «Vaporspace» – eines virtuellen
Raumes, der ausschließlich aus Projektionen besteht – erzählen von
einer prosperierenden, lebendigen Stadt und schieben sich als bunte
Dampfwolke über den nur scheinbar tristen Alltag urbaner Räume. Die
Erzählung wird in dem Sinn real, daß sich alles, was in der Stadt
geschieht, auf sie bezieht. Und während wir mit der Optimierung
unseres Selbst beschäftigt werden, bemerken wir den Wechsel des
Bezugspunktes umso weniger, je mehr wir an dieser Neukodierung teilhaben.

Das Bremer Faulenquartier, das zur Zeit zu einer Wunschprojektion von
Medienzentrum umdefiniert wird, ist ein symptomatischer Nicht-Ort des
Vaporspace. Es ist Zentrum und Peripherie, Projektionsfläche und
Lebensraum, Baustelle und Ruine zugleich. Seine Lage zwischen der
Bremer Innenstadt und einer fiktiven «Überseestadt» führt zu einer
Hyperaktivität der Stadt-Werdung, um dem unhaltbaren Zustand eines
urbanen Vakuums entgegenzuwirken. Gerade sein Nicht-Ort-Charakter
erlaubt dabei ein Wuchern der Projektionen. Alles ist möglich, wenn
nichts vorgegeben erscheint.

Von diesen Lücken zwischen Ort und Projektion erzählen die «Tales from
Hazyland» und legen zugleich den Blick auf die Räume antagonistischer
Handlungen und Auseinandersetzungen frei. An stationären (leeren)
Orten und temporären (belebten) Rändern kann sich hier auf die Suche
nach sozialen, medialen und kulturellen Aneignungen einer
verschwindenden Stadt begeben werden.

///

Für zwei Wochen wird die Faulenstraße in eine virtuelle Disko-Meile
verwandelt. Entertainment, Event-Gastronomie, inszeniertes Nachtleben
werden als leere Zeichen städtischer Aufwertungsstrategien dem
vorhandenen Leerstand von Läden entgegengestellt.

Parallel dazu öffnen Gruppen, Personen und Initiativen, die sich mit
Aspekten des Verschwindens und des Unsichtbaren in der Stadt befassen,
ein Fenster zum Verborgenen hinter dem Vaporspace. Um diese
Perspektive zu erhaschen, müssen Interessierte selbst die Perspektive
wechseln und sich in die Peripherie begeben.

Eine Projektion, analog zu den Wunschprojektionen der Stadtpolitik,
verbindet den Ort und die Peripherie als Informationsraum. Der Ort
wird mit Fußnoten versetzt. Informationen und Desinformationen aus
ganz Hazyland laufen hier zusammen und stiften zugleich Verwirrung und
Orientierungshilfe.


/// «Tales from Hazyland - Geschichten aus der Stadt des Verschwindens»
Faulenquartier, Bremen
Freitag, 16. bis 30. September 2005

/// Infoscreen
Geeren-/Ecke Wenkenstraße
(täglich nach Einbruch der Dunkelheit)

/// Diskos
entlang der Faulenstraße

/// Karte
http://hazyland.citycrimecontrol.net/map.php


///Veranstaltungen///

http://hazyland.citycrimecontrol.net/veranstaltungen.php

Freitag, 16.9., 20:00
/// Dekonstruktion des Verschwindens (Eröffnung)
Das Verschwinden der Stadt ist kein Mangel an Stadtpolitik, sondern
deren Überpräsenz. Projekteröffnung mit Vortrag von Christian Vähling (c3)
Im Erdgeschoß des ehem. Kaufhaus «Bamberger», Faulenstraße 69

Montag, 19.9, 20:00
/// Ware Stadt
Eine Einführung zur Kommodifizierung städtischer Politik am Beispiel
der Umstrukturierungen im Faulenquartier von Anna Richter mit anschl.
Spaziergang durch den Stadtteil.
Im Brilltunnel, Am Brill – anschl. Spaziergang durchs Quartier

Dienstag, 20.9, 20:00
/// Gegenwart der Arbeit
Das Bremer Gesicht von Hartz IV und Agenda 2010, anhand von Beispielen
veranschaulicht und zur Diskussion gestellt von Andiamo.
Auf dem Dach des Parkhauses der Sparkasse Bremen, Eingang über die
Hankenstraße.

Mittwoch, 21.9, 16:00
/// Elektronische Stadt
Netze und mobile Kommunikation im öffentlichen Raum, "Mobile City"
Bremen und die Idee freier Netze. Vortrag von Ulf Treger (c3)
Im Telekom-Gebäude (ehem. Fernmeldeamt 5)
Treffpunkt: Töferbohm-/ Ecke Faulenstraße

Freitag 23.9., 20:00
/// Rosaroter Standortfaktor
Gesprächsrunde über die Nützlichkeit der sogenannten schwullesbischen
"Community" für eine unternehmerische Stadt.
In einem Reisebus vor dem Infoscreen, Ecke Geeren-/Wenkenstraße

Mittwoch, 28.9., 20:00
/// Subversion im Souterrain
Die Rolle der Subkultur in der Stadt. Diskussion mit selbstorganisierten
Projekten aus Bremen. Moderation: Elke Heyduck (Journalistin)
Im Partyraum «Mieten & Feiern», Am Wall 45 /Ecke Doventorstraße

Donnerstag, 29.9., 20:00
/// Freiheit der Bewegung
Aus der Praxis der "Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und
MigrantInnen" und ihren Kampf gegen Abschiebungen, Ausgrenzung und
Stigmatisierung von Flüchtlingen berichten Mike Alabi über die Kampagne
gegen "Residenzpflicht" und Akubuo A. C. über die "Anti-Lager-Action-Tour"
Ein Hotelzimmer des Hotel Ibis, Faulenstraße 45


///

Stand: 31.8.2005. Aktuelles & weitere Infos:
http://hazyland.citycrimecontrol.net
Kontakt: c31@...

«Tales from Hazyland» – ein Projekt von city.crime.
control (c3) im Rahmen der Ausstellung «A Lucky
Strike. Kunst findet Stadt» 9.9.-30.10.2005. GAK,
Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Teerhof 21, 28199 Bremen,
Di bis So 11-18.00, Do bis 21.00, www.gak-bremen.de

city.crime.control (c3) sind Thomas Böker, Ulf Treger,
Christian Vähling, Sandy Volz und Manuela Wolf.

«Politik ist eine zufällige, lokale und prekäre Aktivität, die
immer kurz vor ihrem Verschwinden steht. Und folglich
vielleicht auch vor ihrem Wiederauftauchen.»
(Jacques Rancière)




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Friday, 16.9 to 30.9.2005
«Tales from Hazyland - Geschichten aus der Stadt des Verschwindens»


A Projekt by city.crime.control (c3) at Faulenquartier, Bremen.
http://hazyland.citycrimecontrol.net/

Part of the exhibition «A Lucky Strike», Gesellschaft für Aktuelle Kunst
(GAK), Bremen. http://www.gak-bremen.de


///Info///

The disappearing City

The city as we know it is disappearing. It's not the streets and
buildings that are dissolving, not the public spaces nor the
government and bureaucracy – but the mechanisms and agreements that
are affecting the people living in it. Most clearly, this can be seen
in the current abandonment of public welfare as well as social and
cultural infrastructures. The perpetual disappearance is disguised
more or less thoroughly by images, marketing and so-called competition.

These simulations of «vapor space» (a virtual space consisting
entirely of projections) portray the city as prosperous and lively
while wrapping the seemingly dull urban everyday life in a colourful
steam cloud of promise. The image becomes real in the sense that
everything happening in the city refers to it. In the course of this
re-coding process, we get so absorbed with self-improvement that we
partake more in and notice less the shifting of reference points.

Bremen's «Faulenquartier», presently being transformed into a wishful
projection of a media centre, is a symptomatic non-place of vapor space.
It is central and peripheral, projection screen and living space,
construction site and ruin all together. the position between Bremen's
inner city and a fictional «Überseestadt» is reason enough for
hyperactivity in city development.

The non-space character allows for an overflow of ideas and concepts.
Everything is possible where nothing seems to be prescribed.

«Tales from Hazyland» occupy the gap between city and projection, tell
about this process of «de-realisation» and open a perspective on the
spaces of antagonistic activities and conflicts. In fixed (empty)
locations and temporary (busy) surroundings, one can go in search of
the social, mediatic and cultural occupancy of a city in disappearence.


/// «Tales from Hazyland - Geschichten aus der Stadt des Verschwindens»
Faulenquartier, Bremen
Friday, 16.9 to 30.9.2005


/// Infoscreen
Geerenstraße, cornor of Wenkenstraße
(daily after sunset)

/// Discos
At Faulenstraße

/// Map
http://hazyland.citycrimecontrol.net/map.php


///Events///

16.09.05 20:00
Deconstructing Disappearance
The disappearing city is not a lack of city politics, but rather it's
ever presence. Project opening with a lecture by Christian Vähling (c3).
Former department store «Bamberger», Faulenstraße 69

19.09.05 20:00
Comodified City
An introductionto the commodification of urban politics using the
restructuring of the Faulen quarter as an example. By Anna
Richter. With a walk through the town quarter. Meeting
Point: In Brilltunnel, Am Brill

20.09.05 20:00
Presence of work
Bremen facing Hartz IV and Agenda 2010. Illustrated and discussed
by andiamo! On the rooftop of a parking garage, entry at
Hankenstraße

21.09.05 16:00
Electronic City
Networks and mobile communication in the public space, «Mobile
City» Bremen and the idea of free networks. Lecture by Ulf
Treger (c3). In a conference room of the Telekom building
(former Fernmeldeamt). Meeting Point: corner of Töferbohmstraße
and Faulenstraße

23.09.05 20.00
Pink Locationfactor
Discussion about the usability of the so-called gay/lesbian
«community» for a corporate city. In a coach, corner geerenstraße
and Wenkenstraße

28.09.05 20:00
Subterranean Subversion
Subcultures role in the city. Discussion with selforganized
projects from Bremen. Moderator: Elke Heyduck
(journalist). At the party room «Mieten & Feiern», Am Wall
45 / corner of Doventorstraße

29.09.05 20:00
Freedom of Movement
>From the practise of the «Caravan for the rights of refugees
and immigrants» and their struggle against deportation,
ostracism and stigmatisation of refugees. Mike Alabi reports
on the campaign against «Residenzpflicht» and Akubuo A.C.
on the «Anti-Lager-Action-Tour 2005». A hotel room in the
Hotel Ibis, Faulenstraße 45


///

31.8.2005. News and other informations:
http://hazyland.citycrimecontrol.net
Contact: c31@...

«Tales from Hazyland» – a Projekt by city.crime.
control (c3) and part of the exhibition «A Lucky
Strike. Kunst findet Stadt» 9.9.-30.10.2005. GAK,
Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Teerhof 21, 28199 Bremen,
Tue to So 11-18.00, Thu 11-21.00, www.gak-bremen.de

city.crime.control (c3) are Thomas Böker, Ulf Treger,
Christian Vähling, Sandy Volz und Manuela Wolf.

#269 Von: mobileacademy04@...
Datum: Fr 2. Sep 2005 4:39
Betreff: Next Blackmarket: Warsaw, Sat., 8th of Oct. 2005
mobileacademy04@...
Mail senden Mail senden
 
Mobile Academy and TR Warszawa proudly present:

Blackmarket for Useful Knowledge and Non-Knowledge:
„On Invisible, Unknown and Ghostly Knowledge“
With 100 Experts from Warsaw. An Installation by Hannah Hurtzig.  
 
The Mobile Academy moves 2006 to Warsaw, the Blackmarket is its first
presentation. This installation is concerned with knowledge transfer within public spaces.
The Blackmarket allows professional knowledge and theoretical discourses to
encounter the practices of everyday life, work, and individual narration,
thus creating a public geography, in which knowledge and information is
communicated visually and in a process of negotiation. The installation has
been successfully staged in museums and theatres.  
 
100 Warsaw experts can be booked that night for half an hour by a single
person for 2 Zlotys! 240 expert hours are offered that night on the topic of
„Invisible, Unknown and Ghostly Knowledge“. Invisible knowledge refers to
economic, political, and social structures that cannot be recognized because
we are blind to them; it means ideas and things that cannot be spoken,
whether due to censorship or banning, or because they have not yet become
linguistically comprehensible; it is the suppressed, forgotten contents of
the past or the fantastic and also possible visions of the future.
 
Blackmarket for Useful Knowledge and Non-Knowledge
Saturday, 8th of October 2005, 19.00 p.m. – 22.00 p.m.
Venue: AULA OF THE FACULTY OF PHYSICS at POLITECHNIKA
Entrance: Koszykowa 75, 00-662 Warszawa

The complete program with all the experts will be published in the middle of
September.

Mobile Academy Warsaw 2006
The Mobile Academy always changes location, time and theme, maintaining a
consistent intensity and a growing sense of doubt.  

Honorary President: Prof. Dr. Maria Janion
Artistic Director:      Hannah Hurtzig
Project Manager:     Carolin Hochleichter

A project taking place in the framework of Büro Kopernikus, an initiative of
the German Federal Cultural Foundation.  
In cooperation with TR Warszawa.

www. mobileacademy-warsaw.com
www.buero-kopernikus.org
--------------------
Um sich von der Liste zu entfernen oder draufzusetzen gehen Sie bitte zu
http://ml02.ispgateway.de/mailman/listinfo/mobileacademy04_mobileacademy-berlin.\
com

#268 Von: ulf treger <ulf.treger@...>
Datum: Mit 10. Aug 2005 16:11
Betreff: [Fwd: park fiction]
ulf.treger@...
Mail senden Mail senden
 
...aus hamburg

-------- Original-Nachricht --------
Betreff: park fiction
Datum: Wed, 10 Aug 2005 17:34:35 +0200
Von: Margit Czenki <m.czenki@...>
An: ulf t. <code@...>

sehr verehrte damen und herren, liebe stadtbewohnerInnen;
die stadtteileröffnung des parks soll am sonntag, 21. august, 15.00 - 22.00
steigen.
gutes wetter haben wir bestellt.

die wünsche werden die wohnung verlassen und auf die strasse gehen.

gedacht ist - dem motto gemäss -  an ein dauerpicknick mit inselmusik und
wechselnden kleinen darbietungen, einem getränkestand und essen. also kein
event und keine zentrale bühne.
im pudelclub gibt es programm.

die idee ist, den slogan diesmal wortwörtlich zu nehmen und dem park einen
wohnlichen charakter zu verleihen, bringt stühle oder tische oder teppiche
aus der wohnung mit!

wir wollen die eröffnung des parks aber auch als auftakt nutzen, um die weit
über den park hinausgehenden aufwertungs- und gentrifizierungsprozesse zu
kritisieren.

am sonntag, 14. august, 16.00, im buttclub, hafenstrasse 126 laden wir alle
interessierten zu einem informationsnachmittag ein, zum park, zur eröffnung,
zur gentrifizierung.

am donnerstag, 11. august, wird ab 18.00 im buttclub gemalt - auf bauernkaro
die glückwunschslogans zur parkeröffnung und zur aufwertung usw. wenn viele
nachbarInnen, cafes, läden, einrichtungen transparente aus dem gleichen
stoff mit gleicher schrift aufhängen, wird das statement einzelner massiv
und sichtbar. gut wäre alle transparente am donnerstag, 18. august
aufgehängt zu haben - am freitag planen wir die pressekonferenz im park.

mit der bitte um zahlreiches erscheinen, margit und christoph für park
fiction.

#267 Von: ulf treger <code@...>
Datum: Fr 8. Jul 2005 9:46
Betreff: Fwd: HafenCity-Universitas (HCU)
code@...
Mail senden Mail senden
 
(aus hamburg...)

HafenCity-Universitas (HCU) ist ein Projekt des Vereins 'Bildet Eliten'.

'Bildet Eliten' setzt sich für kulturelles und künstlerisches Engagement
ein, um gesellschaftliche Problemfelder zu veranschaulichen und
öffentlich zu diskutieren.
Einen Themenschwerpunkt bildet dabei die Stadtentwicklungs- und
Hochschulpolitik.
'Bildet Eliten' setzt sich gegen die Unwissenheit der entscheidenen
Gesellschaftsschichten ein. Den Grundsatz jeder Meinungsfindung bildet
ein offener Prozess. Zur aktiven Teilnahme daran ist jeder berufen!
'Bildet' Eliten fördert die Eliten in jedem und ruft jeden zur Bildung
von Eliten auf.

http://www.hafencity-universitas.de

#266 Von: J Becker <plaan@...>
Datum: Do 7. Jul 2005 18:20
Betreff: Rot lag in der Luft /1 - Filmprogramm zu Krieg und Befreiung - Wolfsburg
plaan@...
Mail senden Mail senden
 
Teil 1: 11. & 12. Juli 2005 | 19 Uhr
Alvar Aalto Kulturhaus  HS 2 | Porschestraße 51 | 38440 Wolfsburg


Rot lag in der Luft /1

Filmprogramm zu Krieg und Befreiung
von Madeleine Bernstorff / Jochen Becker (metroZones)
für
NON-STOP. Ein Projekt zur Ambivalenz von Krieg und Frieden
Kunstverein Wolfsburg

„Erst als ‘Wolfsburg-Macher’ Bodo Lafferentz auf den Gedanken kam, den
Volkswagen als Kübelwagen den Italienern für deren Nordafrikakrieg
anzubieten, wurde der VW ‚kriegstauglich’.“ Christian Schneider:
Stadtgründung im Dritten Reich, 1979

Der 8. Mai 1945 gilt als Tag der Befreiung Europas vom
Nationalsozialismus. In Algerien erinnert man sich hingegen an einen
Tag des Massakers, verübt von französischen Kolonialtruppen in Sétif
und de Guelma: Das Ende des Zweiten Weltkriegs, bei dem die
französischen Streitkräfte zu Zehntausenden durch algerische Truppen
verstärkt worden waren, sollte in Sétif wie überall im Land gefeiert
werden. Doch als in den Gedenkzügen die algerische Unabhängigkeit
gefordert wurde, schritten die französischen Sicherheitskräfte ein. Bis
zu 15.000 Algerier wurden dabei ermordet. In der Rückschau begann hier
der erst 18 Jahre später beendete algerische Unabhängigkeitskrieg.

Das vierteilige, kommentierte und mit beispielhaften Ausschnitten
ergänzte Filmprogramm ‘Rot lag in der Luft’ verfolgt übersehene
Weltenkriege und Kübelwagen in Nordafrika, Lager und Zwangsarbeit in
Wolfsburg, antikoloniale Befreiung und die Traumata Neuer Kriege sowie
transnationale Kontrollregime. Und bezieht sich dabei nicht zuletzt auf
Chris Markers Dokumentar-Agitation ‘Le Font de l’Air est Rouge’.

 Montag 11.7. 19 Uhr

DIE SCHLACHT UM ALGIER, Gillo Pontecorvo, Italien/Algerien 1965,
FR/Arab. m. engl. UT 136 min.

Da Ali la pointe und die Handvoll mit ihm versteckter Mitkämpfer nicht
zur Aufgabe bereit sind, sprengt die französische Armee das gesamte
Haus mitsamt seinem Versteck in die Luft. Doch langfristig wird
Frankreich den Krieg verlieren. Die Ruine ist heute noch in der Kasbah,
der Altstadt von Algier, zu bewundern.
Der italienische Regisseur Gillo Pontecorvo wurde von der algerischen
FLN aufgefordert, den Straßenkampf gegen die Besatzung als Spielfilm
mit dokumentarischen Zügen zu rekonstruieren. 2003 wurde der Film in
Cannes wieder aufgeführt – lange war er in Frankreich verboten.
„Screened by the Pentagon 2003“ verkündet der Trailer zur
Wiederaufführung und erinnert daran, daß zur Vorbereitung der
Straßenkämpfe im Irakkrieg ‚Die Schlacht um Algier’ als
Ausbildungsmaterial diente.

Kinder schießen aus nächster Nähe auf Soldaten. Frauen legen Bomben in
Cafés. Bald wird die gesamte arabische Bevölkerung von einem verrückten
Fieber erfasst sein. Die Franzosen haben einen Plan und ist in dem Film
deutlich präsent: Folter durch Stromstöße (mittels eines Apparats, den
die Franzosen la gégène tauften), durch Eintauchen des Kopfes in
Wasser, durch Aufhängen mit verrenkten Gliedmaßen, durch Verbrennungen.

Frankreich wird den Krieg verlieren: Wegen der internationalen Meinung,
wegen der Kriegsmüdigkeit und der zunehmend schockierten Reaktionen in
der französischen "Metropole".

Ausschnitte aus: BLACK HAWK DOWN USA 2001 Ridley Scott

„BLACK HAWK DOWN erzählt die Geschichte einer gescheiterten Mission. In
Somalia hatte die UNO 1992 unter der Leitung der USA damit begonnen,
Lebensmittelkonvois von Blauhelmen schützen zu lassen. Was als
Blauhelmeinsatz begann, wurde zum polizeilichen Kampfeinsatz.
Polizeikrieg ist der Typus hegemonialer Kriegsführung und sie werden
nicht gewonnen. Die Polizei ist immer da. In einem Krieg, in dem nicht
einfach ein Territorium erobert und besetzt wird, sondern in dem ein
Territorium zugänglich gehalten werden soll, gibt es kein definitives
Kriegsende.“ (Katja Diefenbach in ‚Space//Troubles’). Der Film
begleitete den letzten Irak/Golfkrieg in die Kinos.

Ausschnitte aus: women videoletters  a second text on war &
globalization 2004

Die ‘women videoletters’ sind eine Sammlung kurzer Videofilme, die
verschiedene lokale Perspektiven auf die gegenwärtigen
Ungleichverhältnisse, auf Militarisierung und Krieg zusammenbringen.
Eine wichtige Fragestellung war, welche Effekte Krieg und
Globalisierung in verschiedenen Kontexten auf Geschlechterverhältnisse
und Sexualität haben, bzw. umgekehrt: welche Geschlechter- und
sexuellen Konzepte die Basis von Krieg und gewalttätigen Verhältnissen
sind. Die Sammlung umfasst Videobriefe aus der Türkei, aus Uruguay,
Chiapas/Mexico, vom Weltsozialforum in Mumbai/Indien, aus Pakistan, aus
dem Irak, aus Argentinien, Niederlande, aus Deutschland, aus Israel und
Palästina. (Sichtungsmöglichkeit für die ganze Kompilation)


Dienstag 12.7. 19 Uhr

Ausschnitte aus: EMITAI Gott des Donners, Ousmane Sembène, Senegal
1971, 90 min.

EMITAI berichtet in Anlehnung an einen Vorfall aus dem Jahre 1942 vom
erwachenden Widerstand eines senegalesischen Dorfes, in dem die
französische Kolonialmacht zuerst Rekruten, später die Reisernte
requirieren will. Die Rekruten werden zur Verteidigung des Vaterlandes
– gemeint ist Frankreich – nach Europa verschifft, um gegen den
Faschismus zu kämpfen. Im Dorf selbst wird ein Poster des neuen
„Häuptlings“ De Gaulle aufgehängt.

Ausschnitte aus: CAMP DE THIAROYE Camp der Verlorenen, Ousmane Sembène,
Senegal 1988, 154 min

Stolz darauf, „für Frankreich" gekämpft zu haben, kehren 1944
westafrikanische Soldaten der unterschiedlichen französischen Kolonien
zurück ins Übergangslager Camp de Thiaroye bei Dakar. Schlechtes Essen,
Verachtung und schuldig gebliebene Entlassungsprämien werden zu ihrem
täglichen Brot. Die französischen Kolonialoffiziere scheren sich nicht
darum. Als Frankreich die afrikanischen Soldaten wieder in alte
koloniale Muster entlassen wollte, begehrten die schwarzen Befreier von
Europa auf.

Ousmane Sembène arbeitet mit CAMP DE THIAROYE eine authentische, nahezu
vergessene Geschichte auf. Er ist der wohl bedeutendste Regisseur
Schwarzafrikas. 1942 schließt er sich den französischen Kolonialtruppen
an, kämpfte bei der Artillerie und war an der Befreiung des Elsass
beteiligt. 1947/48 nimmt er am großen Streik der Bahnarbeiter entlang
der Strecke Dakar-Niger teil, einem Schlüsselereignis für die
afrikanische Politik der Selbstbestimmung. Danach geht er als
Dockarbeiter nach Marseilles, wird Gewerkschafter und tritt der
kommunistischen Partei bei.

Ausschnitte aus: Paisà Regie: Roberto Rossellini, Skript:  Sergio
Amidei / Federico Fellini, 1946

Rosselinis Episodenfilm erzählt sechs Geschichten von italienischen,
deutschem und us-amerikanischen Soldaten, die im Italien des
Kriegsendes aufeinandertreffen. In einer Szene, wird in einem
Kasperltheater ein “Mohr” abschätzig behandelt. Ein schwarzer GI greift
wutentbrannt ein und steht nun selbst mit auf der Bühne. Das schließt
an Szenen in CAMP DE THIAROYE an: Sobald die westafrikanischen
Kriegsrückkehrer in den amerikanischen Uniformen ausgingen, waren sie
wohlgelitten. Sobald jedoch auffiel, dass sie nicht schwarze GIs,
sondern afrikanische Soldaten waren, wurden sie aus den Kneipen und
Bordellen hinausgeworfen.

Zu Gast: die antikoloniale Filmgruppe ‚Remember Resistance’ (Berlin)



 Filmprogramme:
Alvar Aalto Kulturhaus, HS 2
Porschestr.51
38440 Wolfsburg

Ausstellung:
NON-STOP. Ein Projekt zur Ambivalenz von Krieg und Frieden
Kunstverein Wolfsburg
Schloßstr.8
38448 Wolfsburg


Wir möchten uns ganz besonders bei Justin Hoffmann / Anne Kersten
(Kunstverein Wolfsburg) und Klaus-Jörg Siegfried (Institut für Museen
und Stadtgeschichte der Stadt Wolfsburg) für deren grundlegende
Intitiative bedanken. Merci der antikolonialen Filmgruppe ‘Remember
Resistance’ (Elisabeth Hack Ngo Oum, Hyacienth Nguh, Joseph Marcel
Guimatsia, Juliane Westphal, Julien Enoka-Ayemba, Philippa Ebéné, Sonja
Hohenbild) sowie der anticolonial africa conference berlin 2004
(www.africa-anticolonial.org). Die Überlegung, das vergangene Kommunale
Kino im Alvar Alto Kulturhaus wieder aus der Starre des Denkmalschutzes
heraus zu lösen, wird unterstützt durch Hartmut Meier (Bildungszentrum
Wolfsburger Volkshochschule), Hans Rühl (Medienzentrum Wolfsburg),
Hans-Jürgen Slottke (Werkstatt Medienzentrum Wolfsburg) und Karl Josch
(Hausmeister Alvar Aalto Kulturhaus).


NON-STOP gefördert durch:
Kulturstiftung des Bundes
Land Niedersachsen
Stadt Wolfsburg
Lüneburgischer Landschaftsverband





Das Filmprogramm wird am 6. & 7. September 2005 fortgesetzt

Infos 05361.67422 | kunstverein@... |
www.kunstverein-wolfsburg.de

#265 Von: bnc <video.in@...>
Datum: Fr 1. Jul 2005 18:04
Betreff: plattform-bohnenstrasse
video.in@...
Mail senden Mail senden
 
Call for Participation <<<<<<<<<<

PLATTFORM BOHNENSTRASSE
Kunst  im Spannungsfeld von privatem und öffentlichem Raum.
Ausstellungspojekt Bremen 2.-11. September 2005
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Vom 2.9. bis 11.9.2005 soll zum ersten Mal die
"PLATTFORM BOHNENSTRASSE - Kunst im Spannungsfeld von privatem und
öffentlichem
Raum" stattfinden.
Regionalen KünstlerInnen, ArchitektektInnen und Medienschaffenden soll
an einem
Spätsommerwochenende die Möglichkeit gegeben werden, mit ihren Arbeiten
Bezug zu
nehmen auf die städtebaulichen Bedingungen einer Wohnstrasse im Bremer
Ostertorviertel. Aktionsorte sollen Vorgärten, Balkone und
Garageneinfahrten
sein. Aber auch die Strasse selbst, parkende Autos, Häuserwände oder
"virtuelle"
mediale Räume sollen bespielt werden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Vorschläge, Projektideen usw. können noch bis zum 1.August 2005 bei uns
eingereicht werden. Wir schätzen, das wir 10-15 Arbeiten in der
Bohnenstrasse
plazieren koennen. Sollten uns mehr Vorschläge erreichen, würden wir den
einen
oder anderen Vorschlag zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen.
Für Honorare und Sachmittel versuchen wir öffentliche Mittel (Ortsamt,
Kunst im
öffentlichen Raum), zu akquirieren. Das Projekt soll dokumentiert und
über eine
Website veröffentlicht werden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Email: kontakt@...
Mehr: www.plattform-bohnenstrasse.info
Kontakt: Jürgen Drews +++ 28203 Bremen +++ Bohnenstr.13 +++ Tel.:
0421-1640383

#264 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Son 19. Juni 2005 21:40
Betreff: stadt.labor:::: vor der sommerpause
stadtlabor@...
Mail senden Mail senden
 
-----------
I. das stadt.labor geht in den Norden
II. AG Aktionen von umverkehR sucht AktivistInnen
III. Perspektiven für Havanna
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I.
Sa, 9. Juli 2005, 12.00h
DIE GLATTALSTADT: BEDROHUNG ODER VERHEISSUNG? -
EINE VELORUNDFAHRT IM NORDEN VON ZÜRICH

Besammlung: «Züri rollt» beim Swisshotel/Bahnhof Oerlikon.
Velos sind beim Besammlungspunkt gratis ausleihbar (Achtung: Ausweiss
und Depot von 20 Franken ist Voraussetzung, beschränkte Anzahl von Velos)

Die nördlichen Stadtrandquartiere Oerlikon, Seebach und Schwamendingen
verändern seit einigen Jahren rasant ihr Gesicht und verschmelzen mit
den Agglomerationsgemeinden Opfikon, Dübendorf und Wallisellen. Neue
Büro- und Wohnquartiere werden aus dem Boden gestampft, bestehende
Genossenschaftssiedlungen um- und neugebaut, neue Parks, Strassen und
Stadtbahnlinien errichtet. Was bedeutet dieser Prozess für die billigen
Mieten und für die BewohnerInnen dieser Quartiere? Was passiert mit den
bisherigen Naherholungsräumen am Stadtrand? Wie steht es um die
Luftlärm- und Strassenverkehrsprobleme? Kurz: Kommt eine lebenswerte,
sozial durchmischte «Glattalstadt» oder eine sterile und teure Büro- und
Wohnagglomeration? Auf einer rund zweistündigen Velorundfahrt durch den
Norden von Zürich thematisiert das stadt.labor diese und weitere Fragen
der Stadtentwicklung mit Halt in Neu-Oerlikon, Seebach, dem Oberhauser
Ried, Leutschenbach, Aubrugg, Schwamendingen, Stettbach und der Ziegelhütte.

stadt.labor – plattform und werkstatt
www.stadt-wohnen.ch

Vorschau:
Juli/August: Sommerpause
24./25. September: Stadttage

-----------

II.
AG AKTIONEN VON UMVERKEHR SUCHT AKTIVISTINNEN
Die nationale Kampagne «ÖV ansschieben» von umverkehR verfolgt das Ziel
einen Drittel der bislang für den Strassenbau zweckgebundenen
Treibstoffzölle in den Öffentlichen Verkehr zu investieren. Als Teil
dieser Kampagne hat umverkehR in Luzern eine Petition für eine Stadtbahn
und in Zürich eine Petition gegen den Richtplan lanciert.
Eine neu gegründete AG Aktionen versucht die Kampagne «ÖV anschieben»
mittels Aktionen bekannt zu machen. umverkehR hat eine lange Tradition
an fantasievollen Aktionen, etwa die Übergabe einer fiktiven Initiative
zur Verdopplung der Verkehrskapazitäten bis ins Jahr 2040 an die FDP.
Interessierte können sich unter umverkehr@... melden.
Zusätzlich werden auch Leute gesucht, die beim Sammeln von
Unterschriften mithelfen.


-----------

III
Mi, 22. Juni 05, 17:00 - 19:00
ETH Zentrum, Hauptgebäude G3
Sprache: englisch
PERSPEKTIVEN FÜR HAVANNA
HAVANA'S URBAN DEVELOPMENT - RISKS AND OPPORTUNITIES

Dr. Arq. Jorge Peña Díaz, Havanna
Director del Centro de Estudios Urbanos de la Habana
Facultad de Arquitectura CUJAE (Polytechnikum Havanna)

Der Vortrag bietet die seltene Gelegenheit, sich aus erster Hand über
die Stadtentwicklung Havannas und die aktuellen Planungsstrategien zu
informieren. Die Veranstaltung steht im Rahmen des Wahlfachs Soziologie
«Perspektiven für Havanna» und eines interdisziplinären
kubanisch-schweizerischen Forschungsprojektes zur Erarbeitung
nachhaltiger Entwicklungsperspektiven für Havanna (SeDUT, Seminario
international de Desarollo Urbano y Transporte).

#263 Von: stadtlabor - RF <stadtlabor@...>
Datum: Son 8. Mai 2005 0:19
Betreff: stadt.labor:::::::::::: im mai
stadtlabor@...
Mail senden Mail senden
 
I - Hot Spot Langstrasse - Teil II
II - Kontrolle in der Stadt
III - Varia


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I - Hot Spot Langstrasse
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Mi, 18. Mai 2005
Open-Air auf Kasernenareal, bei Regen im Zeughaushof
PARK FICTION
Nach dem Willen der Hamburger Stadtbehörden sollte im Schanzenpark Mitte der 90er Jahre ein Bürogebäude gebaut werden. Die Anwohnerschaft der Gegend forderten in der Folge als Alternative zur Überbauung ein Park, der von den BewohnerInnen selber projektiert, angelegt und betreut wird. Mittels Vorträgen, Ausstellungen und vor allem durch die Wunschproduktion der BewohnerInnen kann das Projekt des Parks so weit vorangetrieben werden, dass die Stadtregierung auf den Vorschlag eingeht. Der Dokumentarfilm «Park Fiction» begleitet das gleichnamige Projekt, bei dem eine ungewöhnliche neue Form von Stadtplanung unter direkter Beteiligung der BürgerInnen stattfindet. Beeindruckend am Projekt ist unter anderem der Ansatz, dass ein Produzieren von Wünschen vieler und verschiedenster Menschen auch konsequent umgesetzt wird. Nach der Vorführung des Filmes informiert die Filmmacherin Margit Czenki über die aktuelle Situation in Hamburg.
Margit Czenki, D 1999, 70 Min


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II - Kontrolle in der Stadt
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Die Veranstaltungsreihe Frühlingsüberwachen der Gruppe Big Brother widmet sich in fünf Veranstaltungen dem Thema «Kontrolle in der Stadt».

Sa, 14. Mai, 14.00 bis 17.00
Treffpunkt: Helvetiaplatz, Arbeiterdenkmal
3. AUSSERSIHLER KAMERAINSPEKTION
QUARTIERRUNDGANG DURCH DEN KREIS 4
Digitale Videokameras und Aufzeichnungsgeräte werden immer günstiger und finden zunehmende Verbreitung. Zusammen mit dem Zürcher Hauptbahnhof gehört das Gebiet um die Langstrasse im Zürcher Kreis 4 zu den am intensivsten mit Videokameras überwachten Teilen der Stadt: Innerhalb eines Quadratkilometers finden sich mehr als hundert Kameras, die auf den öffentlichen Raum gerichtet sind. Auf einem zweistündigen Rundgang - in Begleitung von QuartierbewohnerInnen und von KameraforscherInnen - stellen wir verschiedene Typen von Kameras vor (Burgen, Erkerkameras, Klingelkameras etc.) und fragen nach deren Zweck und Funktion.
Nach der rund zweistündigen Inspektion diskutieren wir von 16 bis 18 Uhr im nahen Infoladen Kasama an der Militärstrasse 87a über unsere Eindrücke.

Mi, 25. Mai, 20.00
Clubraum, Rote Fabrik
WOHNEN HINTER ZÄUNEN:  SOZIALE ABSCHOTTUNG IN «GATED COMMUNITIES»
VORTRAG UND DISKUSSION MIT GEORG GLASZE, MAINZ
In einigen Regionen der USA werden bereits mehr als die Hälfte aller Wohnungsneubauten in Komplexen errichtet, die durch Mauern und Zäune von der Umgebung abgeschlossen sind. Auch in vielen anderen Teilen der Welt entstehen immer mehr «Gated Communities» - vor allem in den rasch wachsenden Metropolen des Südens, aber beispielsweise auch in Grossbritannien, Frankreich oder in Polen. Die Abschottung dieser «Wohnburgen» erfolgt dabei nicht nur durch Mauern und Zäune, sondern auch durch eigene Infrastrukturen mit Naherholungsmöglichkeiten, Strassen und teilweise gar Schulen. Die Communities erheben zur Finanzierung steuerähnliche Abgaben und haben eigene Entscheidungsstrukturen. Welche ökonomischen, politischen und sozialen Folgen hat dieses alternative, private Modell der Organisation des lokalen Raumes? Georg Glasze ist wissenschaftlicher Assistent am Geographischen Institut der Universität Mainz. Er ist Initiator eines internationalen Netzwerks zur Erforschung der Hintergründe der Verbreitung von «Gated Communities». Seine Dissertation «Die Fragmentierte Stadt. Ursachen und Folgen bewachter Wohnkomplexe im Libanon» erschien 2003 bei Leske+Budrich.

So, 29. Mai, 12.30H bis 15.30
Restaurant Zeughaushof, Militärstrasse
HAU AB! -- WEGWEISUNGEN, RAYONVERBOTE, VERBANNUNGEN
Rundgespräch und Diskussion mit Daniele Jenni (Bern), Bettina Dyttrich (Winterthur), Franz Schibli (St. Gallen) und Daniel Graf (Zürich)
Im vergangenen Winter verweigerte die Zürcher Polizei 427 Fans des FC Basel den Zugang zur Stadt. In Winterthur und in Bern sperrte die Polizei die Bahnhöfe ab, um die Teilnahme an Demos gegen das Weltwirtschaftsforum WEF zu verhindern. Die Region Davos wird jeweils zum WEF mit militärischen Mitteln grossräumig abgesperrt. Die Polizeigesetze des Kantons Bern und der Stadt Winterthur sind bereits so umformuliert worden, dass die Polizei Personen unter Androhung von Busse oder Haft aus einem Stadtteil wegweisen oder fernhalten kann, auch wenn gar kein konkreter Straftatbestand vorliegt. Die Städte St. Gallen und Zürich wollen nachziehen. Die Nutzung des öffentlichen Raumes wird damit für bestimmte Personengruppen alleine aufgrund des Generalverdachts eingeschränkt, sie könnten allenfalls «die öffentliche Ruhe und Ordnung stören». Eine Gesprächsrunde tauscht Erfahrungen aus und diskutiert Formen des Widerstands.

Detailliertes Programm auf www.bigbrotherawards.ch/2005/mai


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III - Varia
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a/ 1.Mai-Flugi zum Wegweisugnsartikel:  http://www.stadt-wohnen.ch/aktuell/flugi.pdf


b/ NICHT VERGESSEN: Radio-Balett gegen Wegweisungen. Watch ouf for flyer!

c/ 4.6.05, 9.30-16.00, Zukunftskonferenz KraftWerk2: Infos und Anmeldung unter info@...

#262 Von: mobileacademy@...
Datum: Mo 18. Apr 2005 15:56
Betreff: 2. Versuch: 3x Mobile Akademie im Mai
mobileacademy@...
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Wir haben Ihnen am Freitag eine graphisch wirre Email geschickt und
entschuldigen uns dafür.
Bitte nehmen Sie Sich Zeit, sie zu lesen, der Inhalt ist nämlich
einfach zugänglich.
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Mobile Akademie im Mai

1.) Samstag, 7. Mai, 20.00 – 24.00 Uhr, Hebbel am Ufer
Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht–Wissen
Mit 100 Experten aus Berlin. Buchen Sie einen Experten für 1 €!
    
2.) 17./ 18./19. Mai, Hebbel am Ufer
Einzelunterricht mit dem Schauspieler Ulrich Matthes und dem
Choreografen Xavier le Roy
    
3.) Freitag 27. Mai, Schauspielhaus Hamburg
Schwarzmarkt für nützliches Wissen bei: go create™ resistance heißt
jetzt ‚die zukunft’
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1.) Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen
Die halluzinierte Volkshochschule der Mobilen Akademie mit 100 Experten
aus Berlin
Buchen Sie einen Experten für eine 1/2 Stunde und für 1 € !
    
Der Schwarzmarkt ist ein Schau- und Produktionsraum, in dem
erzählerische Formate der Wissensvermittlung ausprobiert und
präsentiert werden. Am 7. Mai lexikalisieren wir live jene Begriffe,
die in den vergangenen drei Mobilen Akademien eine wesentliche Rolle
gespielt haben. Die Zuschauer/Klienten können aus 42 Schlagwörtern
auswählen: von A wie „Arbeit“ bis U wie „Urbanismus“. An 100
Einzeltischen sitzen Experten, die einen Ausschnitt ihres Wissens
anbieten, der sich in 30 Minuten erzählen und erlernen lässt.
Gleichzeitig kann man über Kopfhörer in die anderen Dialoge
hineinhören.
Parallel zum Schwarzmarkt spricht die Professorin für  Soziologie und
Sozialpsychologie Dr. Barbara Duden über: „Der Körper als Ort des
Lernens und Schauplatz des Vergessens“. Ihre Gesprächspartner sind die
Theaterwissenschaftlerin Barbara Gronau und Dr. Christoph Wulf,
Professor für Historische Anthropologie.
    
Der Check-in ist ab 19.00 Uhr geöffnet, fortwährend Einlass bis 23.00
Uhr.
Samstag, 7. Mai 2005, 20.00 Uhr – 24.00 Uhr, Hebbel am Ufer, HAU 2.

VOLLSTÄNDIGES PROGRAMM UNTER: www.mobileacademy-berlin.com  

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2.) Einzelunterricht in der Mobilen Akademie Berlin
    
Wir bieten jeden Monat dialogische Meisterklassen / private
Beratungsstunde mit KünstlerInnen an. Der Einzelunterricht dauert 45
Minuten und kostet 1 €, bewerben kann sich jeder. Bisher boten
Einzelunterricht an: die Choreografinnen Constanza Macras und Meg
Stuart, die Regisseure Rabih Mroué und Krzystof Warlikowski, die
Bühnenbildnerin Anna Viebrock und der Choreograf und Performer Jochen
Roller.
    
Xavier Le Roy, Choreograph: Dienstag, den 17. und Mittwoch, den 18. Mai
Ulrich Matthes, Schauspieler: Donnerstag, den 19. Mai,
						 jeweils um 11.00 Uhr und 12.15 Uhr.
    
Bewerbungen (mit CV) bitte bis 11. Mai an:
einzeln@...  

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3.) Mobile Akademie bei go create™ resistance heißt jetzt ‚die zukunft’
Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen mit 40 Hamburger
Experten der Arbeit
Freitag, 27. Mai, Schauspielhaus Hamburg

Seit drei Jahren veranstaltet Matthias von Hartz die Reihe go create™
resistance in Hamburg. „Nach langem Kampf gegen das Meiste macht das
deprimierendste Projekt aller Volksbildungsheime Platz für die Zukunft.
Jetzt keine kapitalismuskritische Analyse mehr, sondern einfach einmal
nur ‚die zukunft’.“
    
26. und 27. Mai, Hamburger Schauspielhaus
mit Richard Sennet, Saskia Sassen, Toni Negri, Frithjof Bergmann,
Auftrag: Lorey, Lawrence Malstaff, norton-commander, Mitgliedern des
Ensembles Schauspielhaus Hamburg u.a.  (www.gocreateresistance.de)
       
Die Mobile Akademie ist ein Projekt von Hannah Hurtzig mit wechselnden
Partnern.
Mobile Akademie Berlin 2004, Hebbel am Ufer, gefördert vom
Hauptstadtkulturfonds
Mobile Akademie Warschau 2006, Teatr Rozmaitosci findet statt im Rahmen
von „Büro Kopernikus. Deutsch-Polnische Kulturprojekte“, eine
Initiative der Kulturstiftung des Bundes.
     
www.mobileacademy-berlin.com


Fotos: Eröffnung der Mobilen Akademie Berlin , 30. August 2004, Hebbel
am Ufer

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Um sich von der Liste zu entfernen oder draufzusetzen gehen Sie bitte zu:
	
http://ml02.ispgateway.de/mailman/listinfo/mobileacademy_mobileacademy-berlin.co\
m

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