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I - Hot Spot Langstrasse - Teil II
II - Kontrolle in der Stadt
III - Varia


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I - Hot Spot Langstrasse
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Mi, 18. Mai 2005
Open-Air auf Kasernenareal, bei Regen im Zeughaushof
PARK FICTION
Nach dem Willen der Hamburger Stadtbehörden sollte im Schanzenpark Mitte der 90er Jahre ein Bürogebäude gebaut werden. Die Anwohnerschaft der Gegend forderten in der Folge als Alternative zur Überbauung ein Park, der von den BewohnerInnen selber projektiert, angelegt und betreut wird. Mittels Vorträgen, Ausstellungen und vor allem durch die Wunschproduktion der BewohnerInnen kann das Projekt des Parks so weit vorangetrieben werden, dass die Stadtregierung auf den Vorschlag eingeht. Der Dokumentarfilm «Park Fiction» begleitet das gleichnamige Projekt, bei dem eine ungewöhnliche neue Form von Stadtplanung unter direkter Beteiligung der BürgerInnen stattfindet. Beeindruckend am Projekt ist unter anderem der Ansatz, dass ein Produzieren von Wünschen vieler und verschiedenster Menschen auch konsequent umgesetzt wird. Nach der Vorführung des Filmes informiert die Filmmacherin Margit Czenki über die aktuelle Situation in Hamburg.
Margit Czenki, D 1999, 70 Min


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II - Kontrolle in der Stadt
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Die Veranstaltungsreihe Frühlingsüberwachen der Gruppe Big Brother widmet sich in fünf Veranstaltungen dem Thema «Kontrolle in der Stadt».

Sa, 14. Mai, 14.00 bis 17.00
Treffpunkt: Helvetiaplatz, Arbeiterdenkmal
3. AUSSERSIHLER KAMERAINSPEKTION
QUARTIERRUNDGANG DURCH DEN KREIS 4
Digitale Videokameras und Aufzeichnungsgeräte werden immer günstiger und finden zunehmende Verbreitung. Zusammen mit dem Zürcher Hauptbahnhof gehört das Gebiet um die Langstrasse im Zürcher Kreis 4 zu den am intensivsten mit Videokameras überwachten Teilen der Stadt: Innerhalb eines Quadratkilometers finden sich mehr als hundert Kameras, die auf den öffentlichen Raum gerichtet sind. Auf einem zweistündigen Rundgang - in Begleitung von QuartierbewohnerInnen und von KameraforscherInnen - stellen wir verschiedene Typen von Kameras vor (Burgen, Erkerkameras, Klingelkameras etc.) und fragen nach deren Zweck und Funktion.
Nach der rund zweistündigen Inspektion diskutieren wir von 16 bis 18 Uhr im nahen Infoladen Kasama an der Militärstrasse 87a über unsere Eindrücke.

Mi, 25. Mai, 20.00
Clubraum, Rote Fabrik
WOHNEN HINTER ZÄUNEN:  SOZIALE ABSCHOTTUNG IN «GATED COMMUNITIES»
VORTRAG UND DISKUSSION MIT GEORG GLASZE, MAINZ
In einigen Regionen der USA werden bereits mehr als die Hälfte aller Wohnungsneubauten in Komplexen errichtet, die durch Mauern und Zäune von der Umgebung abgeschlossen sind. Auch in vielen anderen Teilen der Welt entstehen immer mehr «Gated Communities» - vor allem in den rasch wachsenden Metropolen des Südens, aber beispielsweise auch in Grossbritannien, Frankreich oder in Polen. Die Abschottung dieser «Wohnburgen» erfolgt dabei nicht nur durch Mauern und Zäune, sondern auch durch eigene Infrastrukturen mit Naherholungsmöglichkeiten, Strassen und teilweise gar Schulen. Die Communities erheben zur Finanzierung steuerähnliche Abgaben und haben eigene Entscheidungsstrukturen. Welche ökonomischen, politischen und sozialen Folgen hat dieses alternative, private Modell der Organisation des lokalen Raumes? Georg Glasze ist wissenschaftlicher Assistent am Geographischen Institut der Universität Mainz. Er ist Initiator eines internationalen Netzwerks zur Erforschung der Hintergründe der Verbreitung von «Gated Communities». Seine Dissertation «Die Fragmentierte Stadt. Ursachen und Folgen bewachter Wohnkomplexe im Libanon» erschien 2003 bei Leske+Budrich.

So, 29. Mai, 12.30H bis 15.30
Restaurant Zeughaushof, Militärstrasse
HAU AB! -- WEGWEISUNGEN, RAYONVERBOTE, VERBANNUNGEN
Rundgespräch und Diskussion mit Daniele Jenni (Bern), Bettina Dyttrich (Winterthur), Franz Schibli (St. Gallen) und Daniel Graf (Zürich)
Im vergangenen Winter verweigerte die Zürcher Polizei 427 Fans des FC Basel den Zugang zur Stadt. In Winterthur und in Bern sperrte die Polizei die Bahnhöfe ab, um die Teilnahme an Demos gegen das Weltwirtschaftsforum WEF zu verhindern. Die Region Davos wird jeweils zum WEF mit militärischen Mitteln grossräumig abgesperrt. Die Polizeigesetze des Kantons Bern und der Stadt Winterthur sind bereits so umformuliert worden, dass die Polizei Personen unter Androhung von Busse oder Haft aus einem Stadtteil wegweisen oder fernhalten kann, auch wenn gar kein konkreter Straftatbestand vorliegt. Die Städte St. Gallen und Zürich wollen nachziehen. Die Nutzung des öffentlichen Raumes wird damit für bestimmte Personengruppen alleine aufgrund des Generalverdachts eingeschränkt, sie könnten allenfalls «die öffentliche Ruhe und Ordnung stören». Eine Gesprächsrunde tauscht Erfahrungen aus und diskutiert Formen des Widerstands.

Detailliertes Programm auf www.bigbrotherawards.ch/2005/mai


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III - Varia
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a/ 1.Mai-Flugi zum Wegweisugnsartikel:  http://www.stadt-wohnen.ch/aktuell/flugi.pdf


b/ NICHT VERGESSEN: Radio-Balett gegen Wegweisungen. Watch ouf for flyer!

c/ 4.6.05, 9.30-16.00, Zukunftskonferenz KraftWerk2: Infos und Anmeldung unter info@...


Son 8. Mai 2005 0:19

stadtlabor@...
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stadtlabor - RF
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9. Mai 2005
9:47
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