Anmelden
Neuer Nutzer? Registrieren
city-club · mailingliste von city.crime.control mit infos, ankündigungen und diskussionen.
? Bereits Mitglied? Anmelden bei Yahoo!

Tipps für Yahoo! Groups

Gut zu wissen...
Sie können In der Group nach älteren Beiträgen suchen.

Beiträge

  Beiträge Hilfe
Erweitert
[Fwd: Pro qm: KUNST FUER ALLE?, 18. April 2005]   Beitragsliste  
Antworten | Weiterleiten Beitrag #260 von 291 |

aus dem neuen pro-qm newsletter.... ulf

___________

Pro qm empfiehlt:

albTraeume staedtischer Hygiene.
Suburbia. Sexarbeit. Geruch
27. und 28. April 2005, 14-19 Uhr
Eroeffnung: 26. April 2005, 17-20 Uhr
Foyer des Konzertsaals der Universitaet der Kuenste Berlin,
Hardenbergstrasse/ Ecke Fasanenstrasse

Christine Woditschka, Beate Rathke, Andrea Naef, Désirée Pilz, Jakob
Schmidt, Janek Niggemann, Marie Greffrath, Silvia Marzall, Yvonne
Andreas, Lena Baer, Jenny Hauke, Siegrid Steinhauer, Susanne Braun, Sara
Muether, Anna Hoffmann-Petrovic

Geordnete und kontrollierbare Raeume zu erschaffen war und ist Ziel der
Stadtplanung, geordnete und kontrollierbare Koerper zu erschaffen, das
Ziel der Hygiene. Seit diese beiden Disziplinen im 19. Jahrhundert ihre
moderne Form herausgebildet haben, scheinen sie untrennbar verknuepft:
Koerper und Raeume werden auf dem jeweils anderen abgebildet – ein
Vorgang, durch den ”Fremdkoerper” konstruiert werden. In Suburbia kann
man die Ordnung des Raums als Praxis des Ausschlusses kritisieren, die
wiederum eng mit Rassismus und buergerlichen Rollenidealen verbunden ist
– Suburbia, wie wir es mittlerweile wahrnehmen, ist selbst immer schon
die Parodie der Hygiene. Die Antithese, der moralische und physische
Verfall der Stadt, wird bis heute mit Sexarbeit assoziiert – hier
scheint das Kommerzielle gegen das Moralische am Werk, das Schmutzige
gegen das Reine. In den abfaelligen Diskursen ueber Sexarbeit verbindet
sich das ideologische Inventar des Sexismus mit dem Bild der
bedrohlichen Stadt. Der Aufstieg staedtischer Hygiene ist schliesslich
untrennbar verbunden mit der zunehmenden Abscheu vor dem ”Stinkenden”.
Der ”schlechte” Geruch wird zum Symbol mangelnder Hygiene, der ”gute”
gehoert unabdingbar zum modernen Marketing. Der intensive Geruch wird
als UEbergriff empfunden.

Aus drei interdisziplinaeren Arbeitsgruppen zu Suburbia, Sexarbeit und
Geruch sind Installationen, Videoprojekte und Fotografien entstanden.

Studierende der Universitaet der Kuenste, Bildende Kunst;
Kunsthochschule Berlin-Weissensee, Freie Kunst; Humboldt-Universitaet,
Gender-Studies; FH Potsdam, Design; Freie Universitaet. Leitung: Isabell
Lorey, Gender und Postcolonial Studies, Universitaet der Kuenste Berlin


___

ulf treger <code@...>
public key (DH/DSS) 0x43402E1D | 2048 bytes







Mo 18. Apr 2005 11:00

code@...
Mail senden Mail senden

Weiterleiten Beitrag #260 von 291 |
Beiträge erweitern Verfasser Nach Datum sortieren

aus dem neuen pro-qm newsletter.... ulf ___________ Pro qm empfiehlt: albTraeume staedtischer Hygiene. Suburbia. Sexarbeit. Geruch 27. und 28. April 2005,...
ulf t.
code@...
Mail senden
19. Apr 2005
9:35
Erweitert

Copyright © 2009 Yahoo! Deutschland GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Datenschutz - Allgemeine Geschäftsbedingungen - Richtlinien - Hilfe