US-Bericht: GPS kommt ins Straucheln
Der US-Rechnungshof warnt vor möglichen GPS-Ausfällen ab 2010. Dann nämlich
werde laut einem Bericht des ORF-Computermagazins "Futurezone" die erste
Satellitengeneration des Navigationssystems das Ende ihrer Lebenszeit erreicht
haben. Es sei nicht sicher, ob die Air Force rechtzeitig neue Satelliten
beschaffen kann, um die bestehenden GPS-Services ohne Unterbrechungen
aufrechtzuerhalten. Wenn nicht, könnte das sowohl militärische Operationen wie
zivile Benutzer beeinträchtigen, hieß es den Angaben zufolge im ersten Satz des
Berichts.
Wenn die Air Force hinter den Zeitplan zurückfalle, werde es 2010 mit erhöhter
Wahrscheinlichkeit zu Ausfällen kommen. 2010 erreichen die ältesten der
verhältnismäßig niedrig fliegenden GPS-Satelliten das Ende ihrer Lebenszeit. Die
ersten Erdtrabanten der zweiten Generation (IIF) starten erst Anfang November
2009 ins All, mit drei Jahren Verspätung. Die ursprüngliche Kostenschätzung
wurde laut Rechnungshof um 870 Millionen Dollar überschritten.