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#371 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Do 27. Nov 2003 16:30
Betreff: Kugelstoß-Olympiasiegerin Koroltschik gesperrt
stefaniefreund
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26.11.2003 Kugelstoß-Olympiasiegerin Koroltschik gesperrt

Kumbernuss-Trainer Dieter Kollark nicht überrascht: Viele aus Osteuropa kaum bei Wettkämpfen zu sehen

Weißrusslands Kugelstoß-Olympiasiegerin Janina Koroltschik ist wegen Dopings mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol für zwei Jahre gesperrt worden. Das gab der weißrussische Verbands-Offizielle Boris Krischtanowitsch gestern bekannt.
Der positive Urintest war beim DLV-Meeting in Dortmund am 15. Juni genommen worden, wo die 27-Jährige mit schwachen 18,24 Meter nur den vierten Platz belegt hatte. Danach tauchte sie ab und nahm auch an den Weltmeisterschaften in Paris nicht teil.
Keine große Verwunderung löste die Nachricht bei der deutschen Konkurrenz aus. Die Leistungsentwicklung Koroltschiks hatte Dieter Kollark, Trainer von Atlanta-Olympiasiegerin Astrid Kumbernuss, seit Jahren mit Skepsis verfolgt. "Ich konnte mir ohnehin nicht vorstellen, dass sie einmal so weit stößt", meinte Kollark. Die Weißrussin hatte sich bei ihrem Olympiasieg 2000 in Sydney auf 20,56 Meter ge-steigert und im Jahr danach mit 20,61 Meter ihre persönliche Bestweite erzielt. "Fast alle Weltklasseathletinnen aus der früheren Sowjetunion sind in ihrer Karriere einmal positiv gewesen. So macht das keinen Spaß . WM-Titel mussten ja sogar zurück-gegeben werden ", sagte Kollark. Die ein zige Ausnahme bildet bislang Russlands aktuelle Weltmeisterin Swetlana Kriweljowa, die 1992 in Barcelona auch schon Olympia-Gold gewann.
Astrid Kumbernuss, die zwischen 1995 und 1999 dreimal in Folge WM-Gold holte, nahm Kollark ausdrücklich in Schutz: "Astrid war auch Weltmeisterin, aber sie hatte 30 Wettkämpfe pro Saison und ist auch sehr oft kontrolliert worden. Die meisten Kugelstoßerinnen aus Osteuropa tauchen aber so gut wie gar nicht bei Wettkämpfen auf." Den vom Weltverband IAAF verlangten Athleten-Pass empfinde er da als Farce.
"Alle positiven Tests, über die wir hier reden, sind bei Wettkampfkontrollen gemacht worden", so Kollark. "Da kann man sich ja vorstellen, was Trainingskontrollen für Ergebnisse brächten. Ich frage mich, wie werden diese Kontrollen ausgeführt, finden sie überhaupt statt?"

Quelle: Nordkurier

#370 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Mo 24. Nov 2003 15:25
Betreff: Kugelstoß-Wettbewerbe 2004 im antiken Olympia
stefaniefreund
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22.11.2003 Kugelstoß-Wettbewerbe 2004 im antiken Olympia

Die olympischen Kugelstoß-Medaillen bei den Sommerspielen 2004 werden nicht in Athen, sondern im antiken Olympia vergeben. Dies beschloss der Leichtathletik-Weltverband IAAF auf seiner Council-Tagung in Berlin und stimmte damit einem Vorschlag der griechischen Gastgeber zu.

Das Kugelstoßen der Frauen und Männer soll am 18. oder 19. August, einen Tag vor Beginn der Leichtathletik-Wettbewerbe im Athener Olympiastadion, entschieden werden. Die IAAF hatte zuvor die technischen und logistischen Bedingungen geprüft. Das Council habe sich einstimmig für den historischen Austragungsort entschieden.

«Dies ist eine einmalige Gelegenheit, die antiken Ursprünge unseres Sports mit der Leichtathletik des 21. Jahrhunderts zu verknüpfen», erklärte IAAF-Präsident Lamine Diack (Senegal). Das antike Olympia, eine der Geburtsstätten des Sports, liegt auf der Halbinsel Peloponnes 320 Kilometer südwestlich von Athen.

Quelle: Yahoo.de

#369 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Mo 17. Nov 2003 11:13
Betreff: Nordkurier Sportlerumfrage
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15.11.2003 Nordkurier Sportlerumfrage

Neben den Stars wie Canadier-Fahrer Andreas Dittmer, den Kugelstoßern Ralf Bartels und Astrid Kumbernuss sowie Triathletin Anja Dittmer sorgten zudem Sportler in vielen Vereinen der Region für Siege und vordere Platzierungen bei nationalen und internationalen Titelkämpfen und Wettbewerben. Unter ihnen hat eine unabhängige Jury die Kandidaten für die Sportlerumfrage des Nordkurier ausgewählt.

In den nächsten drei Wochen können Familien, Schulklassen und Vereine ihre Favoriten benennen. Die Titelverteidiger, Doppel-Weltmeister Andreas Dittmer und die Sportgymnastinnen des PSV Neubrandenburg sind ebenfalls wieder dabei. Neben den Champions haben auch neue Gesichter mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht, den Sprung in die Umfrage geschafft.

Die populärsten Athleten werden am Sonnabend, 13. Dezember, auf der traditionellen Sportlerparty in der Neubrandenburger Stadthalle geehrt. Ab sofort können für die beliebte Veranstaltung Karten im Verlagshaus auf dem Datzeberg gebucht werden.

Quelle: Nordkurier

#368 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Die 11. Nov 2003 16:17
Betreff: 120 Medaillen
stefaniefreund
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10.11.2003 120 Medaillen 

Seit 1928 holten 85 Medaillengewinner aus M-V 120 mal Edelmetall. 52 Männer und 33 Frauen in 13 Sportarten und zehn Disziplinen der Leichtathletik. 40 mal Gold, 50 mal Silber, 28 mal Bronze. Am erfolgreichsten waren die Kanuten mit 21 Medaillen. 19 mal standen Leichtathleten auf dem Treppchen, je elf mal Ruderer, Schwimmer, Segler. Vier Medaillen errangen die Kanutin Anke von Seck (1988/1992), die Schwimmerin Carmen Metschuck (1980) aus Rostock und der Kanute Rüdiger Helm (1976/1980) aus Neubrandenburg. 2000 gingen sechs Medaillen an M-V. Gold und Bronze für Andreas Dittmer im Canadier, Silber für Stefan Nimke (Rad) und Bronze für Steffen Uteß (Kanu), Dörte Lindner (3-Meter-Brett) und Goldmedaillengewinnerin von 1996 Astrid Kumbernuss (Kugel). Im Olympiateam stehen 21 Athleten aus Kanu, Schwimmen, Rudern, Rad, Marathon, Boxen, Volleyball, Kugelstoßen, Diskus, Triathlon, Siebenkampf, Segeln und der Short-Tracker Torsten Kröger (16) aus Rostock im Juniorteam. Für die Paralympics sind Ramona Brussig (Judo) und Natalie Ball (Schwimmen) aus Greifswald qualifiziert. Betreut werden die Sportler vom Olympiastützpunkt mit den Standorten Rostock, Schwerin, Neubrandenburg. Im Bundeskader sind 168 Athleten.

Quelle: Ostsee-Zeitung

#367 Von: antarctica1de
Datum: Fr 7. Nov 2003 6:09
Betreff: Frauen sollen im Olympiastadion Kugelstoßen
antarctica1de
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Nur das Kugelstoßen der Männer soll bei den Olympischen Spielen aus
dem Athener Olympiastadion an die Stätte der antiken Olympischen
Spiele auf die 350 Kilometer entfernt liegende Insel Peleponnes
verlegt werden. Die Frauen sollen dagegen zusammen mit den anderen
Leichtathleten ihre Wettkämpfe im Stadion der griechischen Hauptstadt
absolvieren. Das sagte jetzt ein Sprecher des Organisationskomitees.
Heftige Kritik an diesen Plänen kommt von Frauenrechtlerinnen, die
Anstoß an der Begründung nehmen. In der heißt es, die kugelstoßenden
Frauen seien der Tradition wegen auf der Peleponnes unerwünscht, da
sie früher auch nicht an Olympia teilnehmen durften. Eine generelle
Entscheidung der IAAF und des IOC über die Pläne, das Kugelstoßen
auszulagern, ist bis dato nicht gefallen.
Quelle: www.Leichtathletik.de

#366 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Do 6. Nov 2003 22:11
Betreff: Segeberger Leichtathletik-Meeting vor dem Aus
stefaniefreund
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05.11.2003 Segeberger Leichtathletik-Meeting vor dem Aus 

Die hochkarätigste Leichtathletik-Veranstaltung Schleswig-Holsteins steht unmittel-bar vor dem Aus. Das Sparkassen-Meeting von Bad Segeberg, für seine Stabhoch-sprung- und Kugelstoß-Wettkämpfe bekannt, "wird es im kommenden Jahr nicht mehr geben", bestätigte Mit-Veranstalter Jörn Boller. "Dr. Jochen Eigenherr und ich haben nicht mehr die Zeit, um dieses Meeting betreuen und organisieren zu können", erklärte er.
Unvergessen sind die Höhenflüge der Weltmeisterschafts-Dritten im Stabhochsprung Annika Becker, sowie Yvonne Buschbaums. Becker war in diesem Jahr hervor-ragende 4,60m - Weltjahresbestleistung - gesprungen und hatte dabei die Bad Segeberger begeistert. In frischer Erinnerung auch der Brite Nick Buckfield, der in der Kreissporthalle vor zwei Jahren mit 5,81m Landesrekord sprang und den Deutschen Meister Richard Spiegelburg schlug.
Seit Jahren auch waren die Spitzenkugelstoßer am Start. Ob Olympiasiegerin Astrid Kumbernuss, Nadine Kleinert oder auch Sven Oliver Buder und Ralf Bartels. Sie alle haben sich in Bad Segeberg wohl gefühlt. So bedauert Boller die Entscheidung: "Mir blutet auch das Herz, wenn ich daran denke, dass es dieses Meeting nicht mehr geben wird."
Ein Zurück wird es aber wohl kaum geben. Besonders schade ist dies auch deshalb, weil die finanziellen Rahmenbedingungen weiterhin gegeben wären. "Das ist wirklich bitter. Wir hatten sogar neben dem Hauptsponsor, der Kreissparkasse, noch zu-sätzlich Sponsoren parat gehabt. Hätten also ein noch attraktiveres Feld zusammen-stellen können", sagt Boller. Und: "Mir graut es schon davor, wenn sich die Athleten bei uns melden und nachfragen, wann es wieder los geht. Mit Nadine Kleinert hatte ich sogar noch während der WM in Paris Kontakt." An die Fortsetzung des Meetings glaubt Boller nicht mehr. "Ich denke, die Entscheidung ist endgültig. Ich kenne keinen, der das Meeting sonst organisieren könnte. Leider." Topstars wie Annika Becker springen also zukünftig woanders.

Quelle: Lübecker Nachrichten

#365 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Son 26. Okt 2003 21:25
Betreff: Laufen für die Kinderkrebsstation
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25.10.2003 Laufen für die Kinderkrebsstation

Lubminer Sebastian-Fredrich-Gedenklauf finanziert Freizeiterlebnisse

Nicht nur Laufenthusiasten haben sich auf den heutigen Lubminer Waldlauf vorbe- reitet. Auch in der Greifswalder Kinderklinik ist man gespannt, ob sich die Erfolgs-geschichte dieses Traditionslaufes fortsetzen wird.

Seit vergangenem Jahr wird der Lauf als Sebastian-Fredrich-Gedenklauf ausgetragen und ist mit einer Spendenaktion für die Kinderkrebsabteilung verbunden. Zweimal hatte der junge Langstreckenläufer Sebastian Fredrich aus Wusterhusen bereits den Krebs besiegt, bevor er 2001 einer dritten Attacke kurz vor seinem 22. Geburtstag erlag. Der Lubminer Waldlauf war sein letzter Wettkampf gewesen. Er hatte den Fünf-Kilometer-Lauf gewonnen und damit ein Versprechen eingelöst, das er im Juni desselben Jahres gab, als er unmittelbar nach der zweiten Therapie im Mittelpunkt einer Benefiz-Veranstaltung mit Marita Koch, Dieter Baumann und Hansjörg Kunze zugunsten der Greifswalder Kinderkrebsstation stand. In der Brieger-Station war er von 1993 bis 1998 selbst behandelt worden.

Sebastian träumte davon, dass sein geliebter Laufsport dazu beiträgt, dass die Menschen etwas für ihre Gesundheit tun und gleichzeitig den krebskranken Kindern helfen. Und zwar helfen, wenigstens für kurze Zeit aus dem vom Krebs bestimmten Alltag auszubrechen. Deshalb wurden auf seinen Vorschlag hin die damals gespen-deten 13 000 Mark für Rundflüge über die Insel Usedom verwendet.

Bei der Premiere des Gedenklaufes im vergangenen Jahr kamen 2500 Euro zu-sammen. Davon organisierte der Förderverein der Kinderkrebsstation für die Kleinen ein Frühjahrsfest. Und die über Zehnjährigen fuhren mit ihren Angehörigen im Sept-ember ins 3-D-Kino IMAX nach Berlin. „Solche gemeinsamen und eindrucksvollen Ausflüge verbessern die psychosoziale Situation der Kinder und deren Eltern und unterstützen so wirksam eine erfolgreiche Behandlung“, hebt Stationsschwester Dagmar hervor, die seit vorigem Jahr dem Förderverein vorsitzt.

Auch in diesem Jahr unterstützen prominente Sportler die Aktion. So wird Ex-Kugel-stoß-Weltmeisterin Astrid Kumbernuss den Startschuss für die Läufer abgeben. Trotz Verletzung wird auch Marathonläuferin Ulrike Maisch dabei sein. Sie wird sich den Nordic Walkern anschließen. So wie die beiden Sportlerinnen wird auch Lauf-Legende Marita Koch Autogramm-Wünsche erfüllen. Am besten auf ein T-Shirt, das die Sieger erhalten, aber auch von Zuschauern und Läufern gekauft werden kann. Am Start wird neben ehemaligen Trainingskameraden von Sebastian des 1. Leichtathle-tik-Vereins Rostock erstmals auch eine polnische Läufergruppe dabei sein.

Wer die Spenden-Aktion unterstützen will, sollte um 13 Uhr an der Lubminer See-brücke sein. Dann findet die Siegerehrung des Lubminer Waldlaufs statt und um 13.45 Uhr erfolgt der Start zum Meilenlauf über die Strandpromenade für alle. Wer keine Zeit hat, aber dennoch Sebastian Fredrichs Idee unterstützen will, kann das Spendenkonto des Lubminer Elternvereins nutzen (Konto 138 201 63 83 der Sparkasse Vorpommern, BLZ 150 505 00, Kennwort "Sebastian").

Der Start der Läufe selber, die dieses Jahr für Schüler und Jugendliche gleichzeitig die Landesmeisterschaften sind, erfolgt um 11 Uhr ebenfalls an der Seebrücke.


Quelle: Ostsee-Zeitung

#364 Von: Stefanie Freund <stefaniefreund@...>
Datum: Sam 25. Okt 2003 10:42
Betreff: aktuelle Nachrichten
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24.10.2003 Kumbernuss gibt Startschuss in Lubmin

Zum zweiten Mal wird morgen in Lubmin der Sebastian-Fredrich-Gedenklauf ausgetragen. In Erinnerung an den talentierten Leichtathleten, der im Dezember 2001 kurz vor seinem 22. Geburtstag einem Krebsleiden erlag, können Laufbe-geisterte 5 oder 10 Kilometer absolvieren (Start 11.00 Uhr). Den Startschuss gibt Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss.

Um 13.45 Uhr beginnt ein Meilenrennen mit Prominenten. Alle bekannten Leicht-athleten, darunter 400-m-Weltrekordhalterin Marita Meier-Koch, geben ab 16.00 Uhr eine Autogrammstunde. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen der Unterstützung krebskranker Kinder.

Quelle: Ostsee-Zeitung

23.10.2003 Athletensteckbriefe

Name: Kumbernuss, Astrid
Geburtstag: 5. Februar 1970
Geburtsort: Grevesmühlen
Größe: 1,86 m
Gewicht: 89 kg

Man nennt mich auch: Nussi

Noch zu haben? Nein

Mein/e Lieblings-...

... Schauspieler:
Nicolas Cage, weil er alle Facetten spielen kann. Evelyn Hamann finde ich auch super. Wenn "Adelheid und ihre Mörder" läuft, bin ich nicht zu sprechen.

... Film:
Jurassic Park. Den habe ich schon zehnmal gesehen.

... Essen:
Alles, was mit Fisch zu tun hat.

... Reiseziel:
Ostsee.

... Musik:
Alles, was mit Soul zu tun hat, wie beispielsweise "Lighthouse Family". Beim Training läuft immer das Radio nebenher.

... Training:
Da fällt mir nichts ein.

... Beschäftigung:
Ich bin permanent im Buchladen zu finden. Ich lese sehr viel, vor allem abends im Bett. Wenn ich Zeit habe, gehe ich auch gern in Kino.

... Gegner:
Alles, was russisch spricht.

Ich hasse es, wenn ...
ich angelogen werde und wenn jemand zu spät kommt.

Ich mag Menschen, die...
mir ehrlich und offen ihre Meinung über mich sagen.

Ein Training ausfallen lassen würde ich für eine Verabredung mit...
alles, was meinen Sohn betrifft. Wenn er plötzlich krank wird, breche ich das Training ab, lasse alles liegen und fahre sofort los. Sonst nicht.


Quelle: Leichtathletik Magazin



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#363 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Die 21. Okt 2003 18:19
Betreff: Aktualisierte Kaderliste für das Jahr 2004
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21.10.2003 Aktualisierte Kaderliste für das Jahr 2004

Frauen - Kugelstoß - WM/OK (EF) Kader (Eliteförderung)

Kumbernuss, Astrid   SC Neubrandenburg
Kleinert, Nadine         SC Magdeburg

Quelle: www.leichtathletik.de

#362 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Son 19. Okt 2003 8:59
Betreff: Olympiateam zum Trainingslager nach Antalya
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19.10.2003 Olympiateam zum Trainingslager nach Antalya

Die deutsche Leichtathletik-Nationalmannschaft wird vom 4. bis 11. November ein Trainingslager in Antalya (Türkei) bestreiten. Dabei werden unter anderem noch einmal die Weltmeisterschaften in Paris analysiert sowie die Olympia-Vorbereitung aufgenommen. Erstmals werden auch die Medienauftritte der deutschen Athleten/innen anhand von Videos unter die Lupe genommen. Außerdem wird der Psychologe Wolfgang Wölfle in den Trainings-Lehrgang eingebunden.

Quelle: www.leichtathletik.de

#361 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Die 23. Sep 2003 20:36
Betreff: Astrid Kumbernuss erfolgreich operiert
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23.9.2003 | Aktuell | fc/ck

Flash-News des Tages

Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik


Astrid Kumbernuss blickt wieder voraus

Astrid Kumbernuss erfolgreich operiert

Die Knie-Operation von Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss ist
erfolgreich verlaufen. „Wie ich schon vermutete, das Hinterhorn des
Außenmeniskus im linken Knie war eingerissen. Das wurde jetzt in
Ordnung gebracht, und ich denke, dass ich bald wieder scharf
durchstarten kann", erklärte die Neubrandenburgerin gegenüber
dem „Nordkurier". In sechs Wochen möchte sie schon wieder trainieren,
ihr erklärtes Ziel ist Olympia 2004.

Quelle: www.leichtathletik.de

#360 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Die 23. Sep 2003 20:32
Betreff: Nachtrag der Nachrichten
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23.09.2003  Olympia-Kader der Leichtathleten steht

Wer von den deutschen Leichtathleten die Welt bei den Olympischen
Spielen 2004 aus den Angeln heben soll, ist noch unklar. Der Deutsche
Leichtathletik-Verband (DLV) hat jedenfalls am Wochenende in Kienbaum
anlässlich seiner Spitzensport-tagung bereits 63 Sportler (34
Frauen/29 Männer) in den Olympiakader berufen. Bei einem
Durchschnittsalter des Olympiakaders von 27,2 Jahren zählen neun
Mitglieder auch 2004 noch zur Klasse "U23".

Der Olympiakader des DLV:

Frauen Kugelstoß:
Nadine Kleinert (SC Magdeburg),
Astrid Kumbernuss (SC Neubrandenburg)

Quelle: Yahoo.de

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22.09.2003  Kumbernuss optimistisch in die neue Saison

SCN-Ass hat OP hinter sich

Neubrandenburg (rb). Schaden gefunden und behoben: SCN-Kugelstoßerin
Astrid Kumbernuss blickt nach ihrer Knie-OP optimistisch in die
Zukunft und will pünktlich zum Beginn des neuen Leichtathletik-Jahres
im November wieder fit sein. Eigene Prognosen über die Art der
Verletzung, die letztlich das tragische WM-Aus in Paris bewirkt
hatte, haben sich als richtig erwiesen. "Wie ich schon vermutete, das
Hinterhorn des Außenmeniskus im linken Knie war eingerissen. Das
wurde jetzt in Ordnung gebracht, und ich denke, dass ich bald wieder
scharf durchstarten kann", meinte die Atlanta-Olympiasiegerin nach
dem Eingriff. Zehn Tage absolute Ruhe fürs Bein, lautet die Anordnung
der Ärzte. Und so muss sich die Weltmeisterin von 1995, 1997 und 1999
derzeit an Krücken fortbewegen. Danach geht es in die "Reha". Wenn
der Heilungsprozess wie gehofft verläuft, dann will Astrid Kumbernuss
in etwa sechs Wochen wieder ins Training einsteigen. "Keine Zeit
verschwenden. Denn 2004 in Athen will ich kräftig mitmischen", so die
33-Jährige.

Quelle: Nordkurier

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16.09.2003  Wie geplant: Kumbernuss zur Knie-OP

Mit Saison-Finale zufrieden

Vom Saison-Finale auf den Operations-Tisch: Astrid Kumbernuss,
Kugelstoß-Olympiasiegerin vom SC Neubrandenburg, tritt heute wie
geplant die Reise zu den Spezialisten in Berlin an. "Am Mittwoch
erfolgt in der Charité der Eingriff am linken Knie", sagt die 33-
Jährige. "Der soll Klarheit bringen, was dann zu machen ist."
Vermutet werde derzeit ein Meniskusschaden.
Die Verletzung hatte der Viertorestädterin schon im August in Paris
einen Strich durch die WM-Rechnung gemacht. Am vergangenen Wochenende
war Astrid Kumbernuss noch beim "World Athletic Final" in Monte Carlo
im Kugelstoß-Einsatz. "Der vierte Platz. Ich bin - bedenkt man meine
schwierigen Situation - gar nicht unzufrieden", so der SCN-
Star. "Gleiches gilt für die Weite von 18,95 Metern. Damit muss ich
mich nicht verstecken."
Vereinskollegin Franka Dietzsch wurde im Diskuswurf-Wettbewerb mit
61,88 Metern Sechste. Auch sie startete mit einem Handicap. "Franka
hatte sich zuvor mit einer schweren Ohrenentzündung herumgeplagt und
konnte vier Tage lang überhaupt nicht trainieren", erklärt Astrid
Kumbernuss.

Quelle: Nordkurier

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13.09.2003  „World Athletics Final"

Die Neubrandenburgerin Astrid Kumbernuss fing sich nach ihrer
Verletzung und ihrem damit verbundenen Qualifikations-Aus bei der WM
in Paris wieder etwas. Mit 18,89 Metern wurde sie am
Samstagnachmittag Vierte, während die Ukrainerin Vita Pavlysh mit
19,86 Metern die beste Weite erzielte. Nach ihrer Rückkehr aus dem
Fürstentum will sich Astrid Kumbernuss in Berlin am Knie operieren
lassen.

Quelle: www.leichtathletik.de

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09.09.2003  Die deutschen Tickets zum „World Athletics Final"

Das Grand-Prix-Finale hat ausgedient, „World Athletics Final" heißt
jetzt die Veran-staltung, die zum Saisonende die Rolle des
abschließenden Showdowns einnimmt. Und (fast) alle Disziplinen –
insgesamt 33 - dürfen dabei sein, beim großen Zahltag am kommenden
Wochenende in Monaco. Unter den Teilnehmern sind auch die besten DLV-
Athleten...

Nach dem aktuellen Stand sind folgende DLV-Athleten automatisch für
das „World Athletics Final" am 13. und 14. September in Monaco
bereits fix qualifiziert:

Tim Lobinger (Stabhochsprung)
Lars Riedel (Diskuswerfen)
Michael Möllenbeck (Diskuswerfen)
Boris Henry (Speerwurf)
Christian Nicolay (Speerwurf)
Annika Becker (Stabhochsprung)
Yvonne Buschbaum (Stabhochsprung)
Astrid Kumbernuss (Kugelstoßen)
Steffi Nerius (Speerwurf)

Quelle: www.leichtathletik.de

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05.09.2003  Kripo ermittelt gegen Leichtathletik-Veranstalter

Der deutsche Vizemeister Andy Dittmar aus Ohra-Hörsel hat Anzeige
gegen den Veranstalter des Kugelstoß-Meetings auf der Wachsenburg in
Thüringen erstattet. Der Startgeld-Scheck des Athleten war, wie
offenbar in zahlreichen anderen Fällen, nicht eingelöst worden.

Auch Olympiasiegerin Astrid Kumbernuss, die bei dem Wettbewerb Mitte
August mit 19,49 m gewann, gehört zu den Geschädigten: "Auch mein
Scheck ist geplatzt. Ich habe dem Mann jetzt eine einwöchige Frist
gesetzt. Aber das Geld kann ich sicherlich abschreiben."

Laut Dittmar hat der Organisator die Athleten mit falschen
Kontoauszügen ge-täuscht. Geldeingänge von Sponsoren habe es nie
gegeben. Vor allem der Wachsenburg-Wirt Georg Wagner hat allen zum
Ärgernis: Er sitzt auf unbezahlten Rechnungen in Höhe von 12000 Euro.


Quelle: www.vahoo.de

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03.09.2003  Speere im Blickpunkt

"Berühmt war das Abschneiden unserer Athleten bei der Leichtathletik-
WM in Paris nicht gerade. Doch wir können vermelden, dass immerhin 50
Prozent der deutschen Medaillengewinner zu uns kommen werden. Denn
mit Steffi Nerius und Boris Henry haben die beiden Drittplatzierten
des Speerwerfens ihre Teilnahme am Sonntag be-stätigt", verrät Hans-
Peter Bischoff, der Gesamtleiter des 9. Köstritzer Werfertages, der
TLZ.

Damit steht auch fest, dass an diesem Sonntag, 7. September, das
Speerwerfen den Höhepunkt der Veranstaltung bildet und am Ende (ab
15.50 Uhr) über die Bühne gehen wird. Aber auch die anderen
Disziplinen versprechen einiges. Nicht zuletzt will sich der
fünffache Diskus-Weltmeister, Lars Riedel, mit einer Superweite
bei "seinem Publikum" für die mit Platz vier knapp verpasste WM-
Plakette in der fran-zösischen Hauptstadt rehabilitieren. Mit Wut im
Bauch hat der Chemnitzer schon immer weit geworfen.

Im Kugelstoßen tritt mit dem Neubrandenburger Ralf Bartels immerhin
der WM-Sechste von Paris in der ostthüringischen Kleinstadt an. Ob
ihn der einzige Thüringer Starter, der Gothaer Andy von der LG Ohra-
Hörselgas, den Sieg streitig machen kann, scheint kaum möglich. Bei
den Damen kann die verletzte Astrid Kumbernuss vom SC Neubrandenburg
zwar nicht den Ring betreten, wird sich aber mit großer
Wahrscheinlichkeit in Bad Köstritz dem Publikum zeigen. "Wir hoffen
auf gutes Wetter, recht viele Zuschauer und einige neue Meeting-
Rekorde", blickt Bischoff dem kommenden Sonntag entgegen. "Vielleicht
können ja einige der deutschen Werfer die in Paris aufgesparten
Kräfte bei uns frei setzen", hofft Dietrich Heiland, der
Bürgermeister von Bad Köstritz, auf tolle Weiten.


ZEITPLAN

10.00 Uhr... AOK Breitensportwettbewerb "Einhundert stoßen Kugel"
11.00 Uhr... OTWA Nachwuchs-Cup (Diskuswerfen)
12.15 Uhr... Hammerwerfen Frauen/Männer
13.10 Uhr... Kugelstoßen Frauen/Männer
14.00 Uhr... Diskuswerfen Frauen/Männer
14.55 Uhr... Beidarmiges Kugelstoßen
15.50 Uhr....Speerwerfen Frauen/Männer

Quelle: Thüringer Landeszeitung

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03.09.2003  Kumbernuss: Knie-OP noch diesen Monat

WM-Teilnehmer des SCN zu Hause begrüßt - Grand-Prix-Finale nächstes
Ziel der Leichtathleten

Astrid Kumbernuss kam anders, als viele erwartet hatten: Nicht
Trübsal blasend, sondern mit einem Lächeln auf den Lippen erschien
die Atlanta-Olympiasiegerin im Neubrandenburger Citti-Großkaufmarkt,
wo der SCN gestern seine vier Teilnehmer der Leichtathletik-
Weltmeisterschaften von Paris wieder in der Heimat begrüßte.
Dass die 33-jährige Kugelstoßerin recht gut gelaunt war, hing auch
damit zu-sammen, dass sie nach dem enttäuschenden,
verletzungsbedingten Ausscheiden in der WM-Quali nun Klarheit hat,
wie es weitergeht: Wenige Tage nach dem Grand-Prix-Finale am
übernächsten Wochenende in Monte Carlo wird sich die Ex-Welt-
meisterin in Berlin am linken Knie operieren lassen. Am Montag sei
sie in der Charité untersucht worden: "Was genau kaputt ist, wird man
beim Eingriff sehen. Klar ist aber, dass ich unters Messer muss. Und
besser jetzt, als wenn nächstes Jahr vor Olympia wieder etwas
auftritt", meinte "Kumbi", die in Paris wegen Problemen in der
Kniekehle nicht in der Lage gewesen war, ihre volle Leistung
abzurufen.
Beim Grand-Prix-Finale hofft die Mecklenburgerin aber wieder
schmerzfrei zu sein: "Vielleicht beruhigt sich die Sache vor der OP
noch einmal von selbst. In Monaco möchte ich nach einer insgesamt
guten Saison auf jeden Fall dabei sein. Auch wenn ich wieder nicht
voll stoßen kann."

Quelle: Nordkurier

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02.09.2003  Erneute Operation bei Kumbernuss nach GP-Finale

Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss muss erneut operiert werden. Am 15.
September will sich die Neubrandenburgerin in der Berliner Charité
einem weiteren Eingriff am Knie unterziehen.

Eine Untersuchung dort ergab, dass ihre Knieprobleme vermutlich die
Folge einer Verletzung des Außenmeniskus sind. «Genaues weiß ich aber
erst nach dem Eingriff», sagte die 33-Jährige bei einem Empfang der
vier Starter des SC Neubran-denburg bei den Leichtathletik-
Weltmeisterschaften in Paris.

Kumbernuss war auf Grund ihrer Knieverletzung bei der WM in der
Qualifikation gescheitert. Trotzdem will die dreifache Weltmeisterin
und Olympiasiegerin von 1996 beim Grand-Finale-Finale am 13.
September in Monaco antreten: «Selbst wenn ich dort nur Achte werde,
kann ich mit der Prämie immer noch ein Trainingslager in Vorbereitung
auf die Olympischen Spiele in Athen finanzieren. Und auch das ist
schließlich ganz wichtig», erklärte Kumbernuss.

Quelle: www.vahoo.de


28.08.2003   Verletzt! Astrid Kumbernuss endlos traurig

In Tränen aufgelöst erklärte Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss nach der
Kugelstoß-Qualifikation, die sie mit 17,83 Metern erfolglos beendete,
die Hintergründe ihres unplanmäßigen Aus' bei der WM in Paris. „Ich
habe mich am Sonntag am Knie und am Beuger verletzt", berichtete die
Neubrandenburgerin, „wir haben alles versucht, was man machen kann.
Ich habe aber dann beim Einstoßen schon gemerkt, es geht nicht."

Astrid Kumbernuss trauerte einer großen Chance hinterher. „Ich habe
ein Top-Form. Das Schlimme ist, ich habe mich gefreut auf diesen
Wettkampf. Der Trainer hat mich in die Form gebracht, die nötig ist,
um hier mitmischen zu können. Ich wusste, dass die Leute auch mich
wieder zu schlagen hatten."

Quelle: www.leichtathletik.de

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28.08.2003   Bittere Stunde für Kumbernuss: Den Tränen folgt der
Trotz

SCN-Kugelstoßerin will es bei Olympia 2004 noch einmal allen zeigen

In einer der bittersten Stunden ihrer Karriere suchte eine in Tränen
aufgelöste Astrid Kumbernuss flehentlich Trost. "Ich möchte jetzt
einfach nur in den Arm genommen und gedrückt werden. Ich fühle mich
im Moment unendlich traurig", sagte die Olympiasiegerin von 1996,
nachdem sie mit 17,83 Metern in der Kugelstoß-Quali-fikation bei den
Weltmeisterschaften in Paris gescheitert war. Die Augen gerötet, die
Stimme kaum unter Kontrolle, fand die dreimalige Weltmeisterin nur
langsam die Fassung zurück. "Ich war in absoluter Top-Form und dann
passiert so eine blöde Sache in Neubrandenburg. Der Körper hat
signalisiert: Ich will heute nicht", sagte die 33-Jährige, die im
letzten Stoß beim Abschlusstraining in der Viertorestadt unglücklich
auf den Balken getreten war , was eine alte Verletzung in der linken
Kniekehle wieder aufbrechen ließ. Ihr Trainer und einstige r
Lebensgefährte Dieter Kollark verfolgte das Aus zu Hause vor dem
Fernseher und befand sich in der gleichen Gefühlslage wie sein
Schützling. "Für mich ist das der absolute Tiefpunkt in meiner
Karriere. Es ist besonders bitter, wenn man zwei Medaillenhoffnungen
hat und keine kommt ins Finale. Ich muss nun sehen, wie ich damit
umgehen kann. Astrid wird das schnell verkraftet haben . Und Franka
muss vor allem den Glauben an sich selbst wieder finden", sagte der
sieg gewohnte Coach. Noch bei der WM 1999 in Sevilla hatten ihn
Astrid Kumbernuss und Diskuswerferin Franka Dietzsch mit ihren WM-
Titeln zum erfolgreichsten deutschen Trainer gekürt. "Es war
vielleicht ein Fehler, dass Astrid überhaupt zur Quali angetreten
ist. Aber ich werde ihr keine Vorw ürfe machen . Niemand kann ihr
deshalb einen Vorwurf machen", meinte Kollark. Manchmal seien
Schmerzen unter Stressbedingungen wie weggeblasen. "Viele haben das
sicher schon mal beim Zahnarzt erlebt. Vielleicht hat sie auf diesen
Effekt gehofft."
"Einfach abmelden , das wäre einfach gewesen. Beim Kaffeetrinken am
Morgen war ich noch so optimistisch. Aber schon beim Einstoßen wusste
ich, dass es nichts wird", meinte Kumbernuss, die spätestens nach
ihrem letzten Test (19,91 Meter) zur Medaillenkandidatin avanciert
war. Kollark: "Sie war in Top-Verfassung und strotzte vor
Selbstvertrauen. Alle wichtigen Wettkämpfe in diesem Jahr hat sie
gewonnen." Spätestens nach ihrer Bronzemedaille bei der Hallen-WM in
Birmingham stand fest, dass Astrid Kumbernuss die kleine Durststrecke
nach der letzten internationalen Medaille bei Olympia 2000 (Bronze)
überwunden hatte. "Ich habe gemerkt, dass ich nach langer Zeit wieder
agieren kann und nicht bei den anderen betteln muss: Legt mir doch
bitte eine Weite vor", sagte Kumbernuss . Trotz der Trauer nach
diesem tragischen Ausgang in Paris blickte die dreifache
Weltmeisterin tapfer und entschlossen voraus: "Für mich kann es nun
nur eins geben: Bei Olympia in Athen will ich es allen noch einmal
zeigen."
Bei der Verletzung befürchtet Kollark, dass es "doch etwas
Ernsthaftes ist". Der Schmerz in der Kniekehle sei nur die Folge, die
Ursache bestimmt eine andere. "Die Wurzel des Übels ist, glaube ich,
das Hinterhorn des Meniskus'. Das muss irgendwann einen Schlag
wegbekommen haben. Wir werden noch mal ins Knie gucken müssen."
Unabhängig von Astrids Pech ist sich Kollark sicher: "Bei dieser WM
in Paris erleben wir einen Generationswechsel. Die - in Anführung -
Alten setzen sich kaum noch durch."

Quelle: Nordkurier

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27.08.2003   "Mit Schmerzen kein scharfer Start"

Kumbernuss im Pech: Alte Verletzung aufgebrochen - Nach "Quali"
Entscheidung über weitere WM-Teilnahme

Ein Satz von SCN-Trainer Dieter Kollark hat gestern die Redaktion
geschockt: Hätte der Kugelstoß-Wettbewerb am Dienstag stattgefunden,
hätte Astrid Kumbernuss wahrscheinlich absagen müssen. Eine
Verletzung, zugezogen beim Abschluss-training in Neubrandenburg, hat
sich inzwischen als recht schwerwiegend heraus-gestellt. Betroffen
ist die linke Kniekehle, eine Stelle, die schon öfter Sorgen bereitet
hat.
"Gestern konnte sie sich nicht mal einlaufen", berichtete Kollark.
Ausgerechnet beim letzten Versuch auf heimischem Boden geschah das
Malheur, brach die alte Ge-schichte wieder auf. Bei ihrer Ankunft in
Paris begab sich die Atlanta-Olympia-siegerin deshalb gleich in
ärztliche Behandlung und erhielt Kortisonspritzen. Wie ihr Coach
versicherte, will sie unbedingt die Kugelstoß-Qualifikation heute um
10.30 Uhr bestreiten. "Sie wird die Technik etwas umstellen, das
Umspringen weglassen." Die nötige "Quali"-Weite traut der 58-Jährige
der dreifachen Weltmeisterin trotzdem zu. Ob Astrid dann am Abend zum
Wettkampf antritt - diese Frage kann erst im Laufe des Nachmittags
beantwortet werden. "Durchaus möglich, dass Astrid das Finale
erreicht und dennoch nicht dabei ist. Denn unserem Grundprinzip
werden wir treu bleiben: mit Schmerzen kein scharfer Start. Besser
nicht teilgenommen als verletzt teilgenommen und ein schlechtes
Ergebnis geliefert." Nur, wenn ein optimales Resultat drin ist, will
sie im Finale mitmachen.
Dabei hatte die 33-Jährige voller Optimismus diese WM in Angriff
genommen. "Ich träume von einer Medaille. Das wäre großartig. Dafür
werde ich alles geben", so der Kumbernuss-Kommentar nach der
Generalprobe kürzlich in Eberswalde. Mit 19,91 Metern hatte sie in
dem brandenburgischen Städtchen deutsche Jahresbestleistung gestoßen
und noch einmal unheimlich Selbstvertrauen getankt. Dazu gab's einen
kleinen "Schluck" Aberglauben aus der "Hexenküche": "In Paris werde
ich meinen 13. Wettkampf in diesem Jahr bestreiten. Das hat mir
bisher immer Glück gebracht." Technik umgestellt, Essgewohnheiten
verändert, einen anderen Trainings-und-Pausen-Rhythmus eingeführt -
eine Unmenge hat die Kugelstoß-Diva in den letzten Jahren in ihrem
Umfeld probiert und ein für alle Mal umgestoßen. Getan all dies, um
noch einmal den großen Wurf zu landen: eine Medaille bei einem
Weltchampionat. "Ich muss nicht gewinnen, um glücklich zu sein",
lautet inzwischen die neue Philosophie der sieggewohnten
Leichtathletin vom Tollensesee.
An- dererseits, bis heute hat Kumbernuss keine der nationalen
Konkurrentinnen zu fürchten. Auch international ist sie stets vorn
mit dabei. Deshalb gab es für die Europameisterin von 1990 bisher
keinen Grund, ihre Karriere zu beenden.
Auf Paris hat sich das Erfolgsduo Kumbernuss/Kollark wie immer
perfekt vorbereitet. Es wäre ein großes Trauerspiel, sollte nun
Verletzungspech einen Strich durch die Rechnung machen.

Quelle: Nordkurier

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26.08.2003   Astrid Kumbernuss: «Medaille wäre gigantisch»

Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss will in die Medaillenspur
zurück. «Ich träume von einer Medaille, das wäre gigantisch. Dafür
kämpfe ich ohne Ende», sagte die 33-jährige Neubrandenburgerin.

Mit der deutschen Jahresbestweite von 19,91 m hat die deutsche
Meisterin beim letzten Test in Eberswalde Selbstvertrauen
getankt: «Das war eine gelungene Generalprobe. Die Form stimmt», ist
sie zuversichtlich.

Um optimal vorbereitet zu sein, ist Astrid Kumbernuss nach der ersten
Nacht in Paris umgezogen und hat ihr Zimmer zur Straße gegen eine
ruhigere Unterkunft getauscht: «Ich will mich ganz auf mich
konzentrieren und mein eigenes Ding machen.» Angesichts der starken
Konkurrenz wird die Medaillenjagd nicht einfach. Mit den Russinnen
Swetlana Kriweljowa und Irina Korschanenko sowie Wita Pawlitsch
(Ukraine) sind die drei Erstplatzierten der EM vom Vorjahr vertreten.
Sie alle haben die 20-m-Marke in diesem Sommer schon geknackt. Astrid
Kumbernuss war in München Vierte, hat ihre Bestleistung von 21,22 m
aber seit 2000 nicht mehr erreicht.

Die Deutsche gilt als die «Grande Dame des Kugelstoßens». Mit drei WM-
Titeln 1995, 1997 und 1999 sowie dem Olympiasieg in Atlanta und dem
EM-Erfolg 1990 in Split ist sie die erfolgreichste Athletin aller
Zeiten. In 53 Wettkämpfen blieb sie 1995 und 1996 ungeschlagen. Nach
der Geburt von Sohn Philip am 7. Juli 1998 eroberte die
Neubrandenburgerin auf Anhieb wieder die WM-Krone.

Nach Platz drei bei den Olympischen Spielen in Sydney folgte zur WM
in Edmonton mit Rang sechs ein «Einbruch», den Astrid Kumbernuss mit
ihrem hohen Leistungs-anspruch erst verkraften musste. Als Zweite
sprang damals Nadine Kleinert (Magdeburg) in die Bresche, die danach
aber nicht mehr an dieses Niveau anknüpfen konnte. Längst ist
Kumbernuss, die sich von Trainer Dieter Kollark als Lebensge-fährten
getrennt hat, wieder die deutsche Nummer eins. Rang drei bei der
Hallen-WM im März in Birmingham war ein Mutmacher. «Ich habe gesehen,
es geht noch, auch wenn ich den Zenit überschritten habe.» Der
Europapokalsieg in Florenz gab weiteres Selbstwertgefühl.

Quelle: www.yahoo.de

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23.08.2003   "Bronze wäre diesmal Gold wert"

Atlanta-Olympiasiegerin Astrid Kumbernuss greift wieder an - 19,91
Meter im Gepäck

Neubrandenburg. In Paris wird Astrid Kumbernuss ihren 13. Wettkampf
bestreiten. "Das hat mir bisher immer Glück gebracht", meint die 33-
Jährige. Bewiesen bei einer anderen WM, 1995 in Göteborg. Dort gab's
Gold und dazu die bis heute bestehende persönliche Bestleistung von
21,22 Metern. Auch als die SCN-Leichtathletin 1996 in Atlanta den
Ring betrat, war es in jenem Jahr "Runde 13". Anschließend wurde die
heute inzwischen dreifache Weltmeisterin nach ihrem ersten
Olympiasieg bejubelt (20,56). "Sie hat auch schon in einem
Dreizehnten gepatzt", hält Dieter Kollark schmunzelnd entgegen -
nicht nur Kumbernuss-Trainer, sondern immer auch kritischer Begleiter
und exakter Chronist.
Wenn die Kugelstoß-Diva in den vergangenen Wochen davon sprach, dass
sie sich so gut wie lange nicht fühle, erwiderte ihr Coach: "Zum
jetzigen Zeitpunkt ist es das schwächste Ergebnis seit 1992. Astrid
gewinnt, aber die Spitzenwerte fehlen." Die gebürtige
Grevesmühlenerin blieb die Antwort nicht schuldig, ließ
die "Eisenmurmel" vor wenigen Tagen auf 19,91 Meter fliegen, was
deutsche Jahresbestleistung be-deutete und ihren Leichtathletik-
Lehrer zu neuen Überlegungen zwang: "2002 hat sie 20,45 Meter im
Training gestoßen; im Wettkampf dann nicht mehr über 20 Meter. Mit
den 19,91 Metern ist es jetzt genau umgekehrt. Sie stößt bei ihren
scharfen Starts weiter als im Übungsring." Das nimmt den Druck,
schafft mehr Zufriedenheit. Kleinigkeiten, die das Erfolgsduo genau
registriert, fallen sie doch nach jahrzehnte-langer Schinderei im
Hochleistungssport immer mehr ins Gewicht. Denn inzwischen - es ist
die 21. Saison - fordert der Körper seinen Tribut. Es zwickt hier,
zwackt da. Und die Sicherheit früherer Jahre, gerade auch bei großen
Wettkämpfen oftmals gezeigt, ist nicht mehr da. Gigantischen
Triumphzügen mit 51 Siegen hintereinander - von Mai 1995 bis
Abschluss 1996 - folgte zwischendurch so manches "Seuchen-jahr", in
denen Schweiß und Tränen gleichermaßen flossen. Da erfuhr sie, wie
man sich nach Niederlagenserien fühlt.
Und fiel in ein tiefes "psychologisches Loch". Erst eine neue
Philosophie half ihr später raus: "Ich muss nicht gewinnen, um
glücklich zu sein." Trotzdem will die mehrfache Deutsche Meisterin
auch bei der Paris-WM vorn mitmischen, sich den Traum von einer
Medaille erfüllen. "Bronze wäre diesmal Gold wert." Hinfahren, einen
guten Tag erwischen und Jahresbestleistung versuchen, lautet die
Kumbernuss-Devise.
Coach Kollark geht mit, glaubt ebenso, dass Franka Dietzsch und
Astrid Kumbernuss aufs Podest springen können. "Ein dritter Platz ist
drin." Dabei sieht der Trainer beim Diskuswerfen die größeren
Stolpersteine. "Es ist die technisch schwierigere Disziplin. Da kann
viel schief gehen und so mancher Favorit ist schon in der
Qualifikation geplatzt." Und der 58-Jährige setzt noch einen drauf:
Kommt alles Glück der Welt zusammen, hat die Diskuswurf-Weltmeisterin
von 1999 sogar eine Siegchance.
Egal wie, erleben wird Kollark das Championat in den eigenen vier
Wänden. Denn der Trainer, seit geraumer Zeit angestellt beim SCN -
  "nicht mehr bei Astrid" -, wollte keines der Mädels bei ihrem Trip
an die Seine vernachlässigen. "Wäre ich mit Franka nach Paris
gefahren, bliebe Astrid fünf Tage allein. Fahre ich mit Astrid hin,
ist Franka längst fertig. Und ich kann mich ja nicht teilen." Beide
Frauen seien gut vorbereitet und in Paris ohnehin kein spezielles
Training mehr nötig. Außerdem ist mit Gerald Bergmann ein erfahrener
SCN-Coach vor Ort. "Es wird schon schief gehen."

Quelle: Nordkurier

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21.08.2003   Die große WM-Vorschau - Kugelstoßen

Wieder einmal reisen die Osteuropäerinnen wie Irina Korzhaneno,
Svetlana Kriveljova (beide Russland), Vita Pavlysh (Ukraine) und
Nadeshda Ostapchuk (Weißrussland) als die großen Favoritinnen an und
wieder einmal müssen sie erst beweisen, ob sie diese Rolle
erfolgreich ausfüllen können. Vor zwei Jahren nutzte die Deutsche
Nadine Kleinert die Schwächen zu Silber aus, diesmal könnte es wieder
Astrid Kumbernuss sein. Die Neubrandenburgerin spekuliert auf eine
Weite nahe der zwanzig Meter, die vielleicht für das Treppchen
reichen könnte.

DLV-Starterinnen: Astrid Kumbernuss, Nadine Kleinert, Nadine Beckel

Quelle: www.leichtathletik.de

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21.08.2003   Gelungene WM-Generalprobe in Eberswalde

Astrid Kumbernuss unterstreicht WM-Form Bei einem abschließenden WM-
Test in Eberswalde glänzte Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss mit der
neuen deutschen Jahresbestweite von 19,91 Metern. „Das war eine
gelungene Generalprobe, die beweist, dass die Form kommt. Nun werde
ich weiter in Kienbaum trainieren", meinte die
Neubrandenburgerin. „Ich träume von WM-Bronze und hoffe, dass ich
mich in Paris weiter steigern kann."

Nadine Kleinert (Magdeburg) war wegen Zahnproblemen nicht am Start.
Die dritte deutsche WM-Starterin im Kugelstoßen, Nadine Beckel
(Schwerin), erzielte eine Weite von 17,75 Metern.

Quelle: www.leichtathletik.de

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21.08.2003   Auslaufmodelle» sollen die Medaillen holen

Traue jedem über 30! Ausgerechnet die «Auslaufmodelle» sollen bei den
Leicht-athletik-Weltmeisterschaften in Paris (23. bis 31. August) ein
deutsches Desaster verhindern und die ersehnten Medaillen holen.
Weil der Nachwuchs nicht so recht nachkommt und die Jungen noch nicht
wild sind, hofft der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) auf den
Angriff der Oldies: Riedel und Co. müssen im Stade de France nochmal
ran.
Doch es wird schwer. Diskus-Riese Lars Riedel war schon fünf Mal
Weltmeister und ist mittlerweile 36, sein Kollege Michael Möllenbeck
33, Hammerwerfer Karsten Kobs 31, Diskus-Dame Franka Dietzsch 35,
Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss 33. Die Hoffnungen der 31-jährigen
Grit Breuer reduzieren sich diesmal ganz auf den Staffelstart über 4
x 400 m. Stabhochsprung-Hallenweltmeister Tim Lobinger will sich in
Paris ein vorfristiges Medaillengeschenk zu seinem 31. Geburtstag am
3. September machen.
«Favoriten sind diesmal die anderen», meint Realist Riedel und
erteilt allen verfrühten Hoffnungen und Hochrechnungen eine Absage.
Dem Recken aus Chemnitz stecken 20 Jahre Leistungssport in den
Knochen, er hat Höhen und Tiefen erlebt - und alles
erreicht. «Außerdem hat die Konkurrenz nicht mehr den Respekt vor mir
wie früher», erklärt der Sachse. «Denn sie haben mich zu oft besiegt.»
Fast ein Jahr war der Olympiasieger von 1996 wegen einer Verletzung
außer Gefecht, erst im Mai kam der «Herr der Ringe» zurück: Mit 67,56
m gelang Riedel in Wiesbaden ein eindrucksvolles Comeback. Es war der
drittbeste Saisoneinstieg seiner Karriere. Doch die Favoriten sind
diesmal andere: Europameister Robert Fazekas (Ungarn) und der Litauer
Virgilijus Alekna.
Auch Möllenbeck hat Medaillenchancen. Vielleicht gelingt dem EM-
Dritten von München 2002, wo Riedel fehlte, auch in Paris eine
Überraschung. Er ist gut drauf und optimistisch. Der Zwei-Meter-Mann
hat den Diskus in diesem Jahr schon 67,42 m weit geschleudert, blieb
damit nur 22 Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung.
Und Astrid Kumbernuss? Die erfolgreichste Kugelstoßerin der Welt war
schon 1990, als 20-Jährige, Europameisterin, später bestieg sie drei
Mal hintereinander (1995, 1997, 1999) den WM-Thron. Ihre Traumjahre
waren 1995 und 1996, als sie eine Superserie hinlegte und in 53
Wettkämpfen ungeschlagen blieb. Doch viele Verletzungen und
Mutterpflichten kosteten Kraft und Zeit. «Ich habe den Zenit
überschritten», weiß Astrid Kumbernuss, für die selbst eine
Bronzemedaille in Paris nochmal ein großer Sieg wäre.
Weil einige Medaillenhoffnungen verletzt fehlen, ist DLV-Cheftrainer
Bernd Schubert ganz glücklich über seine
vermeintlichen «Auslaufmodelle». Offenbar hätte er gern noch mehr
davon: «Wir sind froh, dass es Athleten gibt, die seit zehn Jahren
das Steuer herumreißen.» So wie Riedel und Co.

Quelle: Yahoo-Sport

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20.08.2003   WM-Teilnehmer testen ihre Form in Eberswalde

Die deutschen Teilnehmer an der Weltmeisterschaft in Paris testen
heute bei einem Meeting in Eberswalde in acht Disziplinen ihre Form.

Dabei sind vor allem die Sprinter über 100 m im Einsatz. 400-m-
Europameister Ingo Schultz und seine Mitstreiter für die Staffel
bestreiten ein 200-m-Rennen.

Im Kugelstoßen sind Astrid Kumbernuss und Ralf Bartels dabei, im
Diskuswerfen Franka Dietzsch.

Der geplante Hürdensprint entfällt, da der Berliner Mike Fenner nach
einer Verletzung auf den WM-Start verzichten muss.

Quelle: RBB-Video-Text

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19.08.2003   Wie in München?

Qualifikation 27.08. - 10:30 Uhr    Finale: 18:55 Uhr

Swetlana Kriweljowa, Irina Korschanenko und Vita Pawlitsch - alle
drei Medaillen-gewinnerinnen von München - sind die einzigen Frauen,
die in diesem Jahr über 20 Meter stoßen konnten. Kriweljowa meldete
zuletzt in Tula am 10.08. mit 20,77 m ihre Goldambitionen an. Astrid
Kumbernuss hat durchaus die Möglichkeit eine Medaille zu ergattern.
Es wird schwer, aber immerhin fehlt die Titelverteidigerin Janina
Korolschik - trotz Wildcard nominierte der weisrussische Verband sie
nicht: Formschwäche.

Bestweiten der deutschen Teilnehmerinnen:

Astrid Kumbernuss 19,74 m
Nadine Kleinert 19,14 m
Nadine Beckel 18,59 m

Leichtathletik-News-Tipp: 1. Kriweljowa (RUS), 2. Korschanenko (RUS),
3. Kumbernuss (GER)

Quelle: WM-Vorschau Leichtathletik News

#359 Von: "simons321123" <simons321123@...>
Datum: Do 28. Aug 2003 9:30
Betreff: World Championships
simons321123
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As we all know Astrid didnt reach the final yesterday and it was an
all Russian 1-2-3 but Astrid will be back on that podium in the
Olympics next year beacause Astrid is the best in the world.

#358 Von: "simons321123" <simons321123@...>
Datum: Do 21. Aug 2003 9:51
Betreff: GOOD LUCK ASTRID
simons321123
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Ive been a fan of Astrid Kumbernuss in England  for some years and I
think shes the best field athlete ever to come from Germany since
Heike Dreschler .I would like to make friends with any English
speaking German athletics fans as I feel that the best is yet to come
from Astrid with the World championships ,this year and the olympic
games next year ,I think shes the best thrower in the world.
If anyone wishes to contact me my e-mail address is:
simons321123@...

#357 Von: antarctica1de
Datum: Mo 18. Aug 2003 5:20
Betreff: Thügingische Landeszeitung
antarctica1de
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WM-Test auf der Burg

Wachsenburg. (tlz/obe) Fast die komplette Weltspitze hatte der
Fördersportverein EFO Sports Consulting zur WM-Generalprobe der
Kugelstoßer auf der Veste Wachsenburg bei Holzhausen angekündigt.
Obwohl mit dem Jahresbesten Kevin Toth (USA), Europameister Juri
Belonog (Ukraine) als auch Manuel Matinenz (Spanien) schon drei
Weltklasse-Athleten abgesagt hatten, erlebten die rund 200 Zuschauer
trotzdem mit Weiten jenseits der 20-m-Marke einen Vorgeschmack auf
die in einer Woche in Paris stattfindende Leichtathletik-WM.


Dittmar auf Platz neun

Der Viertbeste der aktuellen Weltbestenliste, Drehstoßtechniker
Christian Cantwell (USA), wuchtete im letzten Versuch das Eisen auf
ausgezeichnete 20,66 m und verwies den EM-Dritten, Ralf Bartels (SC
Neubrandenburg), mit 20,15 m auf den Vizeplatz. Als einziger
Thüringer stellte sich Andy Dittmar (LG Ohra-Hörselgas) der
Konkurrenz. Nachdem der Gothaer sich nicht für die WM qualifizierte,
konnte er auch zum Burghof-Meeting seine technischen Mängel nicht
verbergen und wurde mit 18,71 m gar nur Neunter.

"Mit dem Angleiten habe ich nach wie vor die größten Probleme", so
der 29-Jährige. Trotzdem betrachtet er seine Saison trotz verpasster
WM-Chance nicht als verkorkst: "Immerhin habe ich mit meinen 19,50 m
doch bewiesen, dass es geht."

Bei den Damen hatte Veranstalter Dietmar Elsner gar die ersten neun
von München erwartet. Gekommen war lediglich die EM-Vierte und
mehrfache Weltmeisterin Astrid Kumberbnuss (SC Neubrandenburg), die
mit 19,70 m ihre zweibeste Weite in dieser Saison erreichte und die
EM-Siebente Krystyna Zabawska (Polen) mit 18,57 m auf Rang zwei
verwies.

Kumbernuss zeigte sich in Hinblick auf die WM sehr optimistisch. "Ich
werde von Tag zu Tag lockerer, so dass zur WM Weiten über 20 m wieder
eine machbare Größe sein könnten", gab die Olympiasiegerin von 1996
zu verstehen. Mit ihren 19,70 m habe sie die Burgmauern der Veste auf
der mit 70 Tonnen Sand ausgelegten Anlage zwar noch nicht erschüttern
können. In Paris will sie aber das Treppchen erklimmen.

Neuauflage geplant

Veranstalter Dietmar Elsner vom internationalen Finanzdienstleister
EFO war trotz der vielen Absagen nicht unzufrieden. Auch wenn einige
Stars wegblieben, boten die teilnehmenden Athleten trotzdem eine
ansprechende Leichtathletikkost.

Mit Sicherheit wird es im kommenden Jahr eine 2. Auflage auf der
Wachsenburg geben. Dann hofft Elsner, die wirklich Besten der Welt
zum Ritter schlagen zu können.

#356 Von: antarctica1de
Datum: Mo 18. Aug 2003 5:16
Betreff: Thüringer Allgemeine Zeitung
antarctica1de
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Kugelstoß-Meeting: Adrenalinstoß bleibt aus

Deutschlands beste Kugelstoßer präsentierten sich beim letzten Test
vor der WM in Paris in solider Verfassung. Bei der Premiere auf der
Wachsenburg siegte Astrid Kumbernuss mit 19,70 m. Ralf Bartels kam
hinter dem US-Amerikaner Chris Cantwell (20,66 m) mit 20,15 m auf
Platz zwei.

Die Weltmeisterschaft wirft ihre Schatten voraus. Nach dem erwarteten
Sieg trat Stoßer-Kollegin Aline Schäffel mit einem hellblauen Papier
an Astrid Kumbernuss heran. Der Zettel bedeutete eine Dopingkontrolle
gut eine Woche vor dem WM-Start.

Vielleicht hatten sich die Kontrolleure auch eine andere Siegerin
gewünscht. Doch die zur Verwunderung der Fachwelt angekündigten Stars
aus Osteuropa wie Vita Pawlitsch und Irina Korschaneko waren der
Wachsenburg fern geblieben.

"Die machen einfach das immer so und zeigen sich erst beim
Saisonhöhepunkt", bestätigte Kumbernuss, die ihre Konkurrenz wegen
ihrer "geheimnisvollen" Trainingsmethoden nicht sonderlich mag. "Mit
Pawlitsch im Wettbewerb hätte mein Adrenalin-Ausstoß sicher noch ein
paar Zentimeter gebracht. Aber trotzdem bin ich mit der Form
zufrieden. Ich weiß, dass ich bei der WM um die 20 Meter stoßen kann.
Damit habe ich eine reelle Chance auf die Bronzemedaille", sagte die
schon dreifache Weltmeisterin aus Neubrandenburg.

Auch bei den Männern blieben die etwas zu vollmundig angekündigten
Superstars der Szene wie Kevin Toth, Juri Bilonog oder Joachim Olsen
aus. "Wir erlebten kurzfristig eine Flut von Absagen und Ausreden",
musste der Meeting-Organisator Dietmar Elsner Premieren-Probleme in
den historischen Gemäuern quittieren.

Vor knapp 200 Zuschauern ließ es aber wenigstens der Fünfte der
Weltrangliste Christian Cantwell im Burghof ein wenig krachen. Der US-
Amerikaner kam auf 20,66 m. Das wiederum macht Ralf Bartels Mut für
die WM. Der Neubrandenburger kam auf brave 20,15 m. "Ein paar
Zentimeter mehr hätten es ruhig sein können. Aber auch Leute wie
Cantwell stoßen nicht jeden Tag 21 Meter", sagte Bartels Trainer
Gerald Bergmann. Einziger Thüringer im Feld war Andy Dittmar. Der
Gothaer wurde mit 18,71 m Neunter. "Ich bereite mich ab September
konzentriert auf Olympia vor, nachdem die WM-Norm von 20,30 m in
diesem Jahr noch eine Nummer zu groß für mich war", sagte der
Gothaer, der in dieser Saison als fünftbester Deutscher nur auf 19,50
m kam.

Seine Vereinskollegin Aline Schäffel, die wegen einer Zahnentzündung
nicht auf der Wachsenburg mitstoßen konnte, wich derweil einer
gesprächigen Astrid Kumbernuss nicht mehr von der Seite. Bis die ihr
endlich bereitwillig in die Dunkelheit des Schlosses folgte. Zur
letzten Doping-Kontrolle vor den tollen Tagen in Paris.

Ergebnisse, Männer: 1. Cantwell (USA) 20,66 m; 2. Bartels
(Neubrandenburg) 20,15; 3. Strelik (Tschechien) 19,78; 4. Haborak
(Slowakei) 19,78; 5. Bock (Wolfsburg) 19,47; 6. P. Sack (Leipzig)
19,16, 9. Dittmar (LG Ohra Hörselgas) 18,71 m, Frauen: 1. Kumbernuss
(Neubrandenburg) 19,70 m; 2. Zabawska (Polen) 18,57; 3. Kleinert
(Magdeburg) 18,44; 4. Rjabikina (Weißrussland) 17,67; 5. Beckel
(Schwerin) 17,60.

#355 Von: "Jeroen de Wilt" <hj.dewilt@...>
Datum: Son 17. Aug 2003 17:30
Betreff: Tipping Comp WC 2003
hj.dewilt@...
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----- Original Message -----
From: "Ronald van Weele" <rvweele@...>
To: <Recipient list suppressed>
Sent: Sunday, August 17, 2003 1:39 AM


> Hi friends,
>
> Already for a few days - Up & Running - the 14th edition of this track &
> field tipping game. Again free entrance and the following prizes: 100, 50
> and 25 EURO. Look at:
> http://www.xs4all.nl/~rvweele/
>
> I'd be very grateful if you could send this invitation to all your tipping
> friends and athletics mailinglists in your country.
>
> Predict all the medal winners. You have to chose from lists, so you have
> all athletes per event available. With some help from the EAA/IAAF lists,
> and a Dutch Search Engin, it is really easy.
>
> Last year 158 participants in the Munich game and in the year 2001/2000,
> 91/88 participants in the Edmonton/Sydney games. Last year participants
> from all over the world:
> Australia, Russia, Germany, Austria, USA, Canada, Ireland, Belgium,
> Portugal, Finland, Norway, Italy, France, Greece, Sweden, New Sealand, ...
> and of course the Netherlands. (In 1996 we had 759 participants all dutch,
> all data entry handwork! Nowadays data entry only webbased and no longer
> that much work for the organizer.)
>
> A lot of fun with the World Championships and the game.
>
> Ronald van Weele
> rvweele@...
> (I will travel to Paris the 22nd of August)
>
>

#354 Von: antarctica1de
Datum: Do 14. Aug 2003 5:31
Betreff: Thüringer Allgemeine Zeitung - Lokalteil Arnstadt
antarctica1de
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Kugelstoßen: Wettbewerb auf der Veste

Am kommenden Samstag, den 16. August, startet ab 16.30 Uhr auf der
Veste Wachsenburg in Holzhausen ein internationales Kugelstoß-Event.
Vor historischer Kulisse geht ein hochkarätiges Starterfeld mit
Astrid Kumbernus, Viktoriya Pavlysh (UKR) bei den Frauen und bei den
Herren unter anderem mit Kevin Toth (Bestweite 22,67) aus den USA
oder Juri Belov (21,14 BLR) an den Start. Aber auch zwei Starter von
der LG Ohra-Hörsel, Andy Dittmar und Aline Schlöffel, wollen sich mit
den Besten messen. Die Wettkämpfe finden direkt an der Burg statt, wo
eine Tribüne Platz für 500 Besucher schafft. Um 20 Uhr soll die
Siegerehrung stattfinden und gegen 23 Uhr soll ein Feuerwerk den Tag
auf der Burg beschließen.

#353 Von: antarctica1de
Datum: Do 14. Aug 2003 5:29
Betreff: Thüringer Allgemeine Zeitung vom 14.08.2003
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Kugelstoßen: Klein-Paris im Burghof

Am Sonnabend bebt die Burg. Fast die komplette Weltelite stößt
zwischen Rittern und Burgfräulein die Kugeln in den extra
aufgeschütteten Sand auf der Wachsenburg. Beim letzten Test vor der
WM in Paris stellen sich auch etliche der Stars aus Osteuropa vor.

Eine Woche vor der WM werden die Karten vielleicht noch nicht ganz
aufgedeckt, aber die Chance ist groß, dass die kommenden Weltmeister
von Paris bereits auf der Wachsenburg zu bestaunen sind. Auf der
Veste nahe Holzhausen werden 30 Kugelstoßer und -stoßerinnen einen
gigantischen 3-Stunden-Wettkampf veranstalten. Ab 16.30 Uhr geht es
am Samstag im Burghof los. Für eine rekordtaugliche Anlage werden
heute siebzig Tonnen Sand aufgeschüttet. Schließlich müssen 75
Zentimeter Höhenunterschied im mittelalterlichen Hof ausgeglichen
werden. Dann soll der Ring stehen, aus dem die Athleten die 20-Meter-
Marke im Dutzend übertreffen werden. Denn auf der Wachsenburg wird
Hochform verlangt. "Wer hier nicht fit ist, der ist es wohl auch in
Paris nicht", sagt Veranstalter Dietmar Elsner.

Der Mann vom internationalen Finanzdienstleister EFO, der auch
Hauptsponsor beim TuS Jena und beim Bayer-Meeting in Leverkusen ist,
wird fast die komplette Weltelite nach Thüringen holen. "Unsere
Veranstaltung soll zusätzlich zum Gothaer Schloßmeeting Thüringen als
wahres Kugelstoß-Land noch populärer machen. Wir arbeiten auf der
Wachsenburg eng mit den erfahrenen Gothaer Organisatoren zusammen",
betonte Elsner die geplante Fortsetzung seines Meetings in den
kommenden Jahren. Bisher etablierten sich in Thüringen Kugelstoß-
Sportfeste in Nordhausen, im Kalischacht von Sondershausen und in
Gotha.

Auf der Wachsenburg sind mit Europameister Juri Belonog (Ukraine),
Joachim Olsen (Dänemark) und Ralf Bartels (Neubrandenburg) die ersten
drei der EM dabei. Abgesagt hat Manuel Martinez aus Spanien. Star der
Männer ist der Jahresweltbeste Kevin Toth, der 2003 schon auf 22,67 m
kam. Allerdings war der bärenstarke US-Amerikaner auch schon wie
etliche seiner Kollegen aus aller Welt zwei Jahre wegen Dopings
gesperrt.

Bei den Damen kommen sogar die ersten neun von München. Darunter
Europameisterin Irina Korschanenko und die dreifache Weltmeisterin
Astrid Kumbernuss. Die Neubrandenburgerin kann in Thüringen die
osteuropäische Konkurrenz testen, denn die deutsche Nummer eins will
in Paris irgendwie das Treppchen erklimmen und Bronze holen.

Die Farben der heimischen LG Ohra Hörselgas vertritt nur Andy
Dittmar. Die frisch gebackene süddeutsche Meisterin Aline Schäffel
muss wegen eines gezogenen Weisheitszahnes am Samstag passen.

Der Meeting-Eintritt kostet 4,50 Euro. Vom Parkplatz verkehrt auch
ein Shuttelbus. VIP-Karten mit abendlichen Ritterspielen bietet der
Veranstalter noch unter Tel. 03621-226880 an.

#352 Von: antarctica1de
Datum: Die 12. Aug 2003 5:49
Betreff: Berliner Zeitung von 07.08.2003
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Sie nimmt sich die Kugel
Astrid Kumbernuss stößt wieder gern, weil sie nicht mehr zum Siegen
verdammt ist
NEUBRANDENBURG, 6. August. Jeden Morgen trifft Astrid Kumbernuss auf
ihre Vergangenheit. Im Foyer des Neubrandenburger JahnSportforums
kündet ein überdimensionales Bildnis vom Ruhm früherer Tage. Manchmal
bleibt sie davor stehen, schwelgt in Erinnerungen und geht zurück in
die Jahre, wo sie resistent war gegen Enttäuschungen. Die
Kugelstoßerin herrschte fast schon diktatorisch in ihrer Disziplin.
Wenn sie stieß, dann siegte sie meist auch.

Das ist eine Formel, deren Gültigkeit abgelaufen ist. Astrid
Kumbernuss hat gelernt, verlieren zu können. Sie hat eingesehen, dass
sich ihre Träume nicht mehr beliebig erfüllen lassen. Und dass die
Leichtigkeit, mit der sie wahllos Bestmarken in die Ergebnislisten
gestanzt hatte, ebenso abhanden gekommen ist wie ihr
unverwechselbarer Stil, der Explosivität und Versiertheit vereinte.

Astrid Kumbernuss ist inzwischen 33, Probleme mit dem Älterwerden hat
sie aber nicht. Nur den Zeitpunkt, da sie die Grenze ihrer
Schaffenskraft erreicht, hätte sie gern noch eine Weile hinaus
gezögert. Lange brauchte sie, um zu realisieren, dass die Triumphe
von einst nicht wiederkehren. 1995 wurde sie Weltmeisterin, 1996
Olympiasiegerin. Sie verteidigte ihren WM-Titel 1997, gebar ein Jahr
später ihren Sohn Philip und wurde 1999 abermals Weltmeisterin: ein
Werdegang, der keinen Abwärtstrend kannte. Der Name Kumbernuss stand
nicht für den kurzweiligen Erfolg, er symbolisierte das methodische
Siegen und die Zuverlässigkeit, Goldmedaillen anzuhäufen.

Suche in der Tiefebene

Früher war der Erfolg ihre Motivation. Als er ausblieb, wurde
Kumbernuss von Zweifeln heimgesucht. "Ich hatte alles gewonnen, ich
war völlig ausgebrannt", sagt sie im Tonfall der Entschuldigung. An
manchen Tagen fuhr sie zum Training, zog sich um, starrte an die
Decke und suchte nach einem Sinn. Sie suchte vergebens, zog sich
wieder um und fuhr nach Hause. Sie bemühte sich, die Besessenheit aus
ihrem Kopf zu verbannen. "Ich wollte, aber ich konnte nicht. Ich war
im Keller, in der fünften Tiefebene." Sie klingt wie eine
Alkoholikerin, die den Kampf gegen die Sucht gewonnen hat und nur
ungern über die schmerzlichen Erinnerungen redet.

Groß waren die Gewissensbisse. Sie schämte sich für ihre Arbeit, die
sie zuvor noch so stolz gemacht hatte. Bei der WM in Edmonton war sie
am Tiefpunkt angelangt, Platz sechs. Ein Jahr später bei der EM in
München nur Rang vier. Daheim, im vorpommerschen Neubrandenburg,
brach sie oft in Tränen aus. Sie verkroch sich, ließ niemanden an
sich ran. Wenn die Kugel bei Wettkämpfen mal wieder weit vor der 20-
Meter-Marke gelandet war, schlich Astrid Kumbernuss wortlos von
dannen, verzichtete manchentags sogar auf das Startgeld, weil sie es
nicht verdient zu haben glaubte. "Am liebsten hätte ich mich bei
jedem Zuschauer entschuldigt."

Astrid Kumbernuss möchte diesen leidigen Lebensabschnitt am liebsten
aus ihrem Gedächtnis streichen. Sie hat neue Kraft geschöpft. Ohne
fremde Hilfe, ähnlich wie Erik Zabel, dessen Gier nach dem Grünen
Trikot bei der Tour de France abgeflaut ist. Den medialen Druck lässt
Kumbernuss mittlerweile an sich abprallen. Sie wähnte sich in einer
endlosen Therapie. Mutmacher und Schulterklopfer ermunterten sie.
Neubrandenburgs Bürgermeister lud zum Candle-Light-Dinner,
Psychologen reichten Visitenkarten. Astrid Kumbernuss wollte sich die
Lockerheit nicht aufzwingen lassen. "Irgendwann habe ich geschnallt,
dass ich nicht mehr gewinnen muss, um glücklich zu sein." Es scheint,
als sei sie über Nacht der Weisheit begegnet.

Das Tal war überwunden. In Birmingham bei der Hallen-WM im
vergangenen Winter war sie wieder erfolgreich . Für Astrid Kumbernuss
war die Bronzemedaille Gold wert. Ein kleines Stück Edelmetall, es
war ihr erstes nach zweieinhalb Jahren, das die Blockade löste und
die Zweifel vertrieb. Sie träumt wieder - von einer Medaille bei der
WM in Paris. "Wenn ich mit 19,99 Meter Bronze gewinne, reiße ich die
Arme hoch." Unmöglich ist es nicht. Sie hat ihren Stil verändert,
altersgerecht gestaltet, sie gleitet nun aufrechter zum Stoß, um die
schwindende Dynamik aufzufangen. Von ihrem Lebensgefährten Dieter
Kollark hat sie sich getrennt, ihr Trainer ist er weiterhin
geblieben, weil er weiß, was das Beste für sie ist.

Rebellion des Körpers

Bald geht sie zu Ende, die glorreiche Karriere. Voraussichtlich in
Athen, bei den Olympischen Spielen im Jahre 2004. Was dann kommt, ist
ungewiss. Die tägliche Schinderei, die permanenten Adrenalinstöße
wird Astrid Kumbernuss am meisten vermissen. Plötzlich wird sie nicht
mehr unter Strom stehen, es wird Ruhe einkehren. "Wie soll ich etwas
finden, das mich genauso ausfüllt wie der Sport?", fragt sie voller
Skepsis. "Wie soll das funktionieren?" Eine Antwort hat sie nicht
parat, nicht mal die leiseste Ahnung. Astrid Kumbernuss bezeichnet
die Zeit nach dem Sport als das zweite Leben. In ihrem ersten hat sie
alles richtig gemacht, das glaubt sie zumindest. Nur der Körper
rebelliert gelegentlich, es sind die Nachwirkungen des Raubbaus, den
sie über Jahre hinweg betrieben hat.

Jeden Morgen trifft sie auf die Vergangenheit, im Foyer des
Neubrandenburger Jahn-Sportforums. Astrid Kumbernuss sieht das
überdimensionale Abbild ihrer selbst und weiß: "Die Quälerei hat mir
das gegeben, was mir am wichtigsten war. Es hat sich gelohnt. Basta!"

Schwindendes Team // Aufgebot: Mit der kleinsten Mannschaft seit der
Vereinigung, nämlich 65 Athleten, fährt der Deutsche Leichtathletik-
Verband (DLV) zu den Weltmeisterschaften nach Paris, die vom 23. bis
31. August stattfinden. (Das komplette Aufgebot auf Seite 31. )

Auffällig: Die Wurfdisziplinen, eigentlich eine deutsche Domäne,
verzeichnen den größten Schwund. Wurden die vier Übungen (Diskus,
Kugel, Speer, Hammer) früher gern mit insgesamt 24 Athleten besetzt,
hat der DLV jetzt nur 16 Werfer benannt.

Abgelehnt: Damian Kallabis, der Europameister über 3 000 Meter
Hindernis von 1998, wurde nicht nominiert. Er lag mit 8:21,15 Minuten
15 Hundertstel über der deutschen Norm, allerdings deutlich unter den
vom Weltverband IAAF angesetzten 8:24.

DDP/PATRIK STOLLARZ "Irgendwann habe ich geschnallt, dass ich nicht
gewinnen muss, um glücklich zu sein", sagt Astrid Kumbernuss.

#351 Von: antarctica1de
Datum: Die 12. Aug 2003 5:18
Betreff: Starke russische Werfer
antarctica1de
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Tula (dpa) - Neben den beiden Weltrekorden durch Julia Petschonkina
über 400 m Hürden (52,34 Sek.) und Gulnara Samitowa über 3000 m
Hindernis (9:08,33 Min.) trumpften bei den russischen Titelkämpfen in
Tula vor allem die Werferinnen auf.

Swetlana Kriweljowa im Kugelstoßen mit 20,77 m und Tatjana
Schikolenko mit 66,00 m im Speerwerfen erzielten Saisonbestwerte und
meldeten ihre Titelambitionen für die Weltmeisterschaften in Paris
(23. bis 31. August) an.

Hammerwurf-Europameisterin Olga Kusenkowa setzte sich mit 74,98 m an
die zweite Stelle der Jahresbestenliste hinter der Kubanerin Yipsi
Moreno (75,14). Bei den Männern sorgten Speerwerfer Sergej Makarow
(85,46), Ilja Konowalow im Hammerwerfen (82,28) und Dmitri
Schewtschenko im Diskuswerfen (65,16) für gute Resultate.

Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Isinbajewa musste sich mit 4,40
m und Rang drei hinter Jelena Beljakowa und Europameisterin Swetlana
Feofanowa (je 4,60 m) begnügen. Auch für die Europameisterinnen
Olesja Zykina über 400 m (50,39) hinter Natalja Nasarowa (49,78) und
Tatjana Kotowa im Weitsprung (6,78) gegen Olga Rubeljowa (6,89)
setzte es Niederlagen. Witali Schkuratow im Weitsprung mit 8,23 m und
Natalja Chruscheljowa über 800 m in 1:58,07 Min. ragten außerdem
heraus.

#349 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Do 7. Aug 2003 21:22
Betreff: Leichtathletik-WM in Paris
stefaniefreund
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> Mittwoch 6. August 2003, 12:20 Uhr

DLV mit 65 Sportlern zur Leichtathletik-WM nach Paris

 

Hamburg (dpa) - Der Anspruch ist höher, als der Saisonverlauf bisher erhoffen lässt. «Wir wollen bei der Weltmeisterschaft in Paris wieder unter den besten drei Nationen der Welt landen», sagte Rüdiger Nickel zur Bekanntgabe des Aufgebotes des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für die 9. Welt-Titelkämpfe vom 23. bis 31. August in der französischen Hauptstadt.

Der DLV nominierte 65 Sportler (30 Männer/35 Frauen) in «eine starke Mannschaft», in der nach den Worten des DLV-Vizepräsidenten Leistungssport «nach wie vor die Routiniers den Ton angeben und junge Nachwuchs-Athleten den Anschluss an die Weltelite schaffen wollen».

Das Aufgebot wird vom fünfmaligen Weltmeister Lars Riedel (Chemnitz), der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Hochspringer Martin Buß (Berlin) der einzige deutsche Titelverteidiger von Edmonton 2001 ist, und 400-m-Hoffnung Ingo Schultz (Hamburg) angeführt. Wie hoch die Trauben in Paris aber hängen werden, macht die Tatsache deutlich, dass Schultz in der aktuellen Jahresweltbestenliste vor seiner WM-Generalprobe beim ISTAF in Berlin gerade mal auf Rang 19 geführt wird. Neben Riedel nehmen in der Jahreswertung lediglich Speerwerferin Steffi Nerius (Leverkusen) und die Kugelstoß-Olympiasiegerin von Atlanta 1996, Astrid Kumbernuss (Neubrandenburg), einen «Medaillen-Rang» ein.

Die Hoffnungen des DLV auf einen Platz unter den drei leistungsstärksten Nationen beruhen denn auch weniger auf Medaillen, von denen DLV-Cheftrainer Bernd Schubert sechs bis acht erwartet und der damit auf eine Wiederholung des Edmonton-Ergebnisses (2 Gold/4 Silber/1 Bronze) setzt. «Unser Gradmesser ist die Punktwertung der Endkampfplätze eins bis acht», betont Schubert. Allerdings sei für Platz drei nötig, dass sich jüngere Athleten wie der Pirnaer Rene Herms in die Entscheidungen durchkämpfen, «auch um Selbstvertrauen für die Olympia-Saison 2004 zu tanken».

Herms muss dazu in große Schuhe schlüpfen: Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Olympiasieger Nils Schumann (Großengottern) ist er der einzige DLV-Starter über 800 m. Neben Schumann und Buß fehlen dem DLV mit Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler (Karlsruhe) und dem formschwachen Dreisprung-Ex-Weltmeister Charles Friedek (Leverkusen) weitere «große Namen», die in den Vorjahren immer für das Aufpolieren der DLV-Bilanz gut waren.

Überraschend nominiert wurde dagegen Gabi Rockmeier. Die Dortmunderin hatte, frustriert von Achillessehnenbeschwerden, die Saison eigentlich schon für beendet erklärt. Nun hat sie das Training wieder aufgenommen. «Die Beschwerden haben sich beruhigt», sagte Schubert. Die deutsche 200-m-Meisterin wird am 15. August vom leitenden DLV-Arzt Helmut Schreiber noch einmal gründlich untersucht, bei positivem Ergebnis mit ins Trainingslager nach Kienbaum gehen und sich dann am 20. August in Eberswalde einem Gesundheits- /Leistungscheck unterziehen. Entsprechende Nachweise verlangt der DLV von drei weiteren Athleten.

Bei den Titelkämpfen in Paris ist die deutsche Leichtathletik in den 46 Disziplinen (24 Männer/22 Frauen) sieben Mal gar nicht vertreten. Mangelnde Klasse führte zur Fehlanzeige über 1500 m und im Dreisprung bei Männern und Frauen sowie bei den Männern zudem über 5000 m, 400 m Hürden und im Marathonlauf.

 
 

#348 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Do 7. Aug 2003 17:11
Betreff: Stadionfest in Königs Wusterhausen - ohne Astrid
stefaniefreund
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Stadionfest in Königs Wusterhausen (06.08.2003)
 
Kugelstoßen   m
1. Nadine Kleinert D 18,92
2. Krystyna Zabawska POL 18,36
3. Nadine Beckel D 17,88
4. Aline Schäffel D 16,26
5. Kristin Marten D 15,82
6. Katja Krol D 15,72
7. Jana Karnikova CZE 14,82
8. Sarah Briesenick D 13,52
 
 
[...]
 
Dorthin will sicher auch Kugelstoßerin Nadine Kleinert, die in Königs Wusterhausen mit 18,92 Metern gewonnen hat. „Das ist eine überraschend gute Leistung. Ich komme direkt aus dem Trainingslager in Kienbaum und werde auch sofort wieder dorthin fahren, und bis zum Abflug nach Paris dort bleiben. Im Moment trainiere ich gerade Maximalkraft. Aber ich habe heute gemerkt, dass noch mehr drin ist“, sagte die Vize-Weltmeisterin.
[...]
 
 

#346 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Mit 6. Aug 2003 12:28
Betreff: DLV nominiert WM-Team für Paris
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> 6.8.2003 | Aktuell | Peter Schmitt
 
DLV nominiert WM-Team für Paris
 
Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat am Mittwoch das Aufgebot für die Weltmeisterschaften in Paris (23. bis 31. August) bekanntgegeben. Insgesamt wurden 65 Athleten/innen nominiert, fast so viele wie vor zwei Jahren bei den Titelkämpfen in Edmonton (66).
 

Rüdiger Nickel vertraut auf Jung und Alt (Foto: Kiefner)
Rüdiger Nickel, Vizepräsident Leistungssport, sagte nach der Bekanntgabe des WM-Aufgebotes: „Trotz einiger Athleten, die verletzt sind, werden wir mit einer starken Mannschaft nach Paris reisen, in der nach wie vor die Routiniers den Ton angeben und junge Nachwuchs-Athleten den Anschluss an die Weltelite schaffen wollen. Bei der Dichte der internationalen Spitze ist es fast nicht möglich Medaillen-Prognosen abzugeben, aber wir wollen nach der WM in Paris wieder unter den besten drei Nationen der Welt landen.“

Die deutsche Mannschaft wird ab dem 18. August ein Trainingslager in der Sportschule Kienbaum absolvieren, ehe ab 21. August der erste Teil der Mannschaft nach Paris reisen wird.
 
 

Weltmeisterschaft 2003 in Paris

- Das DLV-Aufgebot -

* = Gesundheits-/Leistungsnachweis am 20.8. in Eberswalde
** = Gesundheits-/Leistungsnachweis am 19.8. in Kienbaum 

Nominierung/Stand: 06.08.2003
- Änderungen vorbehalten - 

Disziplin Athlet Jahrgang Verein
MÄNNER
100m Alexander Kosenkow 1977 TV Wattenscheid 01
200m Tobias Unger 1979 LAZ S. Kornwestheim-L.
400m Ingo Schultz 1975 TSG Bergedorf
800m René Herms 1982 LG Asics Pirna
10000m Dieter Baumann 1965 LAV Tübingen
110m Hürden Mike Fenner * 1971 TV Wattenscheid 01
  Jerome Crews 1977 TV Wattenscheid 01
3000m Hindernis Filmon Ghirmai 1979 LAV Tübingen
4x100m Alexander Kosenkow 1977 TV Wattenscheid 01
  Tobias Unger 1979 LAZ S. Kornwestheim-L.
  Ronny Ostwald 1974 TV Wattenscheid 01
  Marc Blume 1973 TV Wattenscheid 01
  Marc Kochan 1978 LAZ S. Kornwestheim-L.
4x400m Ingo Schultz 1975 TSG Bergedorf
  Sebastian Gatzka 1982 LG Eintracht Frankfurt
  Bastian Swillims 1982 TV Wattenscheid 01
  Ruwen Faller 1980 TuS Jena
  Christian Duma 1982 LG Eintracht Frankfurt
Hochsprung Roman Fricke ** 1977 TSV Bayer Leverkusen
Stabhochsprung Tim Lobinger 1972 ASV Köln
  Lars Börgeling 1979 TSV Bayer Leverkusen
  Richard Spiegelburg 1977 TSV Bayer Leverkusen
 Ersatz Björn Otto 1977 Bayer Uerdingen/Dorm.
Weitsprung Nils Winter 1977 TSV Bayer Leverkusen
Kugelstoßen Ralf Bartels 1978 SC Neubrandenburg
Diskuswerfen Lars Riedel 1967 LAC Erdgas Chemnitz
  Michael Möllenbeck 1969 TV Wattenscheid 01
Hammerwerfen Karsten Kobs 1971 TSV Bayer Leverkusen
Speerwerfen Boris Henry 1973 SV Saar 05 Saarbrücken
  Christian Nicolay 1976 TV Wattenscheid 01
  Peter Blank 1962 LG Eintracht Frankfurt
Zehnkampf André Niklaus 1981 LG Nike Berlin
20km Gehen André Höhne 1978 SCC Berlin
50km Gehen Andreas Erm 1976 SC Potsdam
FRAUEN
100m Esther Möller * 1977 TV Wattenscheid 01
200m Gabi Rockmeier * 1973 LG Olympia Dortmund
400m Claudia Marx 1978 LG Nike Berlin
800m Claudia Gesell 1977 TSV Bayer 04 Leverkusen
5000m Irina Mikitenko 1972 LG Eintracht Frankfurt
10000m Sabrina Mockenhaupt 1980 LG Sieg
100m Hürden Juliane Sprenger 1977 LG Kindelsberg-Kreuzberg
  Nadine Hentschke 1982 MTG Mannheim
400m Hürden Heike Meißner 1970 LAC Erdgas Chemnitz
  Stephanie Kampf 1978 VfL Sindelfingen
Marathon Ulrike Maisch 1977 1. LAV Rostock
  Sonja Oberem 1973 TSV Bayer Leverkusen
4x100m DLV-Staffel    
  Esther Möller * 1977 TV Wattenscheid 01
  Gabi Rockmeier * 1973 LG Olympia Dortmund
  Melanie Paschke 1970 TV Wattenscheid 01
  Marion Wagner 1978 USC Mainz
  Sandra Möller 1980 LG Olympia Dortmund
4x400m Claudia Marx 1978 LG Nike Berlin
  Grit Breuer 1972 SC Magdeburg
  Birgit Rockmeier 1973 LG Olympia Dortmund
  Claudia Hoffmann 1982 SC Potsdam
  Shanta Ghosh 1975 LC Asics Rehlingen
Hochsprung Daniela Rath 1977 TSV Bayer Leverkusen
Stabhochsprung Yvonne Buschbaum 1980 VfB Stuttgart
  Annika Becker 1981 Team Erfurt
  Carolin Hingst 1980 USC Mainz
Weitsprung Bianca Kappler 1977 LG Asics Rehlingen
Kugelstoßen Astrid Kumbernuss 1970 SC Neubrandenburg
  Nadine Kleinert 1975 SC Magdeburg
  Nadine Beckel 1977 Schweriner SC
Diskuswerfen Franka Dietzsch 1968 SC Neubrandenburg
Hammerwerfen Susanne Keil 1978 LG Eintracht Frankfurt
  Betty Heidler 1983 LG Eintracht Frankfurt
  Andrea Bunjes 1976 SV Holtland
 Ersatz Kirsten Klose 1977 LG Eintracht Frankfurt
Speerwerfen Steffi Nerius 1972 TSV Bayer Leverkusen
Siebenkampf Sonja Kesselschläger 1978 SC Neubrandenburg
20km Gehen Melanie Seeger 1977 SC Potsdam
  Sabine Zimmer 1981 SC Potsdam


Quelle: http://www.leichtathletik.de/

#343 Von: "wolfohnegangde" <gnagflowwolf@...>
Datum: Fr 1. Aug 2003 15:38
Betreff: Eberstadt
wolfohnegangde
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hallo - an alle Astrid-Fans und Leichtathleten auf der Welt.

Am vergangenen Wochenende war ein sehr erfolgreiches Hochsprung-
Meetin in Eberstadt - bei Heilbronn (Baden-Württemberg).

Während des Tages kam uns - bei so viel Freude und Spaß - die uns
die Frauen-Hochspringerinnen - der Weltspitze: Kajsa Bergqvist,
Marina Kuptsowa, Irina Michaltschenko, Hestrie Cloete, Daniela Rath,
Blanka Vlasic, Elena Herzenberg*** u.a.  bereitet haben, die Idee,
junge Menschen auf der Welt auch einmal daran teilhaben zu lassen,
denen es bisher aus finanziellen Gründen versagt war.

Wir wollen eine Versteigerung von T-shirts (mit Autogrammen aller
teilnehmenden Weltmeistern/Europameistern usw. in Eberstadt)zu
Gunsten dieser jungen Menschen vornehmen.

Drei Anliegen habe ich an Euch:

erstens - kennt Ihr jemanden auf dieser Welt - den wir unterstützen
können?

Würdet auch Ihr an unserer Versteigerung mitmachen??

Und drittens - leitet diese Info hier an alle weiter, die Ihr kennt -
  es soll nach dem Schneeballsystem um die Welt gehen. Jeder kann
mithelfen oder Ideen einbringen.

Bei fragen wendet Euch bitte an:  Wolfgang Hellner (whellner@t-
online.de)

*** Elena Herzenberg ist aktiv an dieser tollen Geschichte
beteiligt. Sie stiftete einige Shirts und trägt wie Ihr unser
anliegen an ALLE weiter. Vielen Dank hier nochmals an Elena - "Das
Lächeln von Eberstadt"

#342 Von: "wolfohnegangde" <gnagflowwolf@...>
Datum: Fr 1. Aug 2003 15:21
Betreff: Eberstadt
wolfohnegangde
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Danke - der Artikel ist drin -
Ich teile Euch bald mit, was es neues gibt - wer sich gemeldet hat
und ob es bereits Ideen hierzu gab.
Macht auch ihr bitte alle mit - um so größer wird unser "Topf".
Alles gute und viel Erfolg Euch allen

Wolfgang

#340 Von: antarctica1de
Datum: Mit 30. Jul 2003 8:33
Betreff: Thueringer Allgemeine Zeitung vom 30.07.2003
antarctica1de
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Leichtathletik: Neue Mauern für den Kugel-Adel

Mit einem WM-reifen Kugelstoß-Meeting lockt die Wachsenburg bei
Arnstadt die Weltelite. Am 16. August sollen die stählernen Geschosse
das erste Mal durch den Hof fliegen.

In der Startliste der Stars fehlt fast keiner. Die Weltelite der
Kugelstoßer soll sich eine Woche vor WM-Beginn in Thüringen der
Generalprobe unterziehen. Toth, Bilonog, Martinez, Olsen, Bartels bei
den Männern - Kriwljowa, Pawlitsch, Korschanenko, Kumbernuss bei den
Frauen bilden ein wahres Who is Who des Kugelstoßens. Wenn sich denn
alle vor Paris wirklich noch zeigen.

Nach dem Spektakel im Gothaer Schlosshof wollen die Veranstalter nun
auf der Veste Wachsenburg für Stimmung sorgen. Finanziert wird das
weit über 100 000 Euro teure Meeting vom internationalen
Finanzdienstleister EFO, der inzwischen auch als neuer Trikotsponsor
der Leichtathleten des TuS Jena firmiert.

In der vergangenen Woche war bereits der Vermesser am Werk. Immerhin
70 Zentimeter Höhenunterschied auf dem Burghof müssen ausgeglichen
werden. Doch danach ist die Anlage rekordtauglich.

Eurosport will das Meeting, dass 17 Uhr beginnt, eventuell sogar live
übertragen. Der Eintritt auf die Wachsenburg kostet 4,30 Euro
inklusive Pendelverkehr vom Parkplatz. Ein Ritterfest soll zudem über
1000 Zuschauer anlocken.

#339 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Mo 21. Jul 2003 13:49
Betreff: Nachrichten vom Wochenende
stefaniefreund
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> Sonntag 20. Juli 2003, 22:06 Uhr

4x100-m-Staffel der Männer verpasst WM-Norm knapp

 

Hamburg (dpa) - Die deutsche 4x100-m-Staffel der Männer hat beim Leichtathletik-Meeting in Hamburg nur knapp die Norm für die Weltmeisterschaften in Paris verfehlt. Vor 3500 Zuschauern verfehlten Mark Kochan (Kornwestheim), Marc Blume, Alexander Kosenko, und Jerome Crews (alle Wattenscheid) in 38,88 Sekunden nur um 8/100 die Richtzeit und hoffen nun trotzdem auf das Ticket in die französische Hauptstadt.

Der Hamburger Ingo Schultz konnte auch vor heimischem Publikum seine Zeit von 21,05 Sekunden über die ungewohnten 200 m vom Vortag aus Cuxhaven nicht steigern. «Ich hätte gut weiterlaufen können», sagte der 400-m-Europameister, der ins Trainingslager nach St. Moritz aufbricht.

Ingo Möllenbeck (Wattenscheid) gewann das Diskuswerfen mit 65,39 m, Ralf Bartels (Neubrandenburg) überzeugte mit 20,03 m im Kugelstoßen. Enttäuschend beendete die Neubrandenburgerin Astrid Kumbernuss den Wettbewerb nach drei Fehlversuchen. «Mein linkes Knie hat gepochert, da habe ich Angst bekommen», sagte die Olympiasiegerin. Nadine Kleinert (Magdeburg) musste absagen, weil sie sich beim Gewichte stemmen die Fingerkuppen verletzt hatte.

Der Versuch von Stabhochspringer Okkert Brits, die Jahresweltbestleistung von 5,94 m zu knacken, schlug fehl. Er gewann mit 5,70 m.

Im 110 m-Hürdensprint bestätigte Juliane Sprenger (Kindelsberg-Kreuztal) ihr gute Form. Bereits in Cuxhaven erfüllte sie die WM-Norm in 12,87 Sekunden, einen Tag später reichten 13,08 zum Sieg.

 
 
 
 
> Sonntag 20. Juli 2003, 20:54 Uhr

Flash-News des Tages

 
Nadine Kleinert verletzt

Wie am Rande des Meetings in Hamburg bekannt wurde, hat sich die deutsche Vize-Weltmeisterin im Kugelstoßen, Nadine Kleinert, im Training an der Hand verletzt und musste deshalb auf einen Start in der Hansestadt verzichten. Über Kniebeschwerden klagte dort ihre Neubrandenburger Kollegin Astrid Kumbernuss, die nur drei ungültige Versuche verzeichnete.
 
 
Autor: fc

 
 
> Sonntag 20. Juli 2003, 20:07 Uhr

Nadine Kleinert muss Trainingspause einlegen

 

Hamburg (dpa) - Kugelstoß-Vize-Weltmeisterin Nadine Kleinert muss eine Trainingspause einlegen. Die 27-jährige Magdeburgerin hat sich beim Hanteltraining die Fingerkuppen gequetscht und konnte deshalb auch nicht am Meeting in Hamburg teilnehmen.

Nach drei ungültigen Versuchen gab auch Astrid Kumbernuss (Neubrandenburg), Atlanta-Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin, den Wettkampf wegen Problemen im linken Knie auf.

 
 
 

#338 Von: "Stefanie Freund" <stefaniefreund@...>
Datum: Fr 18. Jul 2003 16:43
Betreff: Leichtathletik zieht in den hohen Norden
stefaniefreund
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> 18.7.2003 | Aktuell | Christian Fuchs
 
Leichtathletik zieht in den hohen Norden
 
Die deutsche Leichtathletik zieht an diesem Wochenende in den hohen Norden der Republik. In Cuxhaven (Samstag) und Hamburg (Sonntag) stehen internationale Leichtathletik-Meetings auf dem Programm, an beiden Tagen geben in Rostock die Nachwuchs-Mehrkämpfer ihre Visitenkarten ab.
 

Ingo Schultz zeigt sich am Wochenende gleich zweimal (Foto: Krebs)
„Weltklasse hinterm Deich“ lautet das Motto im Strichweg-Stadion von Cuxhaven. Angekündigt ist unter anderem das Aufeinandertreffen der beiden derzeit stärksten deutschen Diskuswerfer, Michael Möllenbeck und Lars Riedel. Ein weiteres spannendes Duell zwischen der Deutschen Meisterin Yvonne Buschbaum und der deutschen Rekordhalterin Annika Becker kündigt sich im Stabhochsprung der Frauen an.

Interessant wird auch zu beobachten sein, wie sich Hürdensprinterin Kirsten Bolm und Speerwerfer Raymond Hecht nach Verletzungspause präsentieren. Beide wollen noch auf den WM-Zug nach Paris aufspringen.

Doppelpack für Ingo Schultz

Für manche Athleten geht es nach dem Auftritt in Cuxhaven im „Doppelpack“ weiter nach Hamburg. Auch 400-Meter-Europameister Ingo Schultz gehört dazu. Er lässt sich seine Auftritte, allerdings über 200 Meter, vor heimischem Publikum nicht nehmen, ehe es ihn ins Trainingslager nach St. Moritz verschlägt.

Obwohl das Meeting nicht mehr wie im Vorjahr von der Unterstützung der Hamburger Olympia-Bewerbung profitiert, finden wieder einige klangvolle Namen den Weg in die Hansestadt. So wird sich etwa das leistungsstarke Neubrandenburger Trio Astrid Kumbernuss, Franka Dietzsch und Ralf Bartels ebenso vorstellen wie der südafrikanische Stabhochspringer Okkert Brits, der in Abstinenz der verletzten Tim Lobinger und Michael Stolle für die Höhenflüge sorgen soll.

Spannung verspricht auch der 3.000-Meter-Hindernislauf. Für die Deutschen Damian Kallabis und Christian Knoblich wurde ein Feld zurechtgebastelt, mit dem man die WM-Norm möglich machen möchte.

Nachwuchs-Mehrkampf in Rostock

Die Pariser WM-Planung spielt in Rostock keine Rolle, wenn sich die Mehrkämpfer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz in den Altersklassen U20 und U23 gegenüberstehen.

Eifrig wurde aber auch dort für eine gelungene Veranstaltung gearbeitet. Als Gäste werden sich auch einige Athleten früherer Tage wie etwa Marita Koch oder Udo Beyer einfinden, die Referenzen mit in das Rostocker Leichtathletikstadion bringen, auf die die im Innenraum aktiven Hoffnungsträger noch hinarbeiten.
 
 
 
 

#337 Von: antarctica1de
Datum: Fr 18. Jul 2003 5:26
Betreff: Die Welt vom 18.07.2003
antarctica1de
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15 Wettbewerbe in drei Stunden: Jagd auf die Normen für die
Weltmeisterschaft
Die 22. Auflage des Leichtathletik-Meetings der LG Hammer Park ist am
Sonntag für die deutschen, aber auch etliche der internationalen
Athleten ein offizieller Qualifikations-Wettkampf für die
Weltmeisterschaften in Paris (23. und 31. August). Die wichtigsten
Daten und Fakten der Veranstaltung:

Zeitplan: 16 Uhr: 100 Meter Männer, Vorläufe; 16.35 Uhr: Diskuswurf
Männer und Frauen; 16.40 Uhr: Weitsprung, Frauen; 16.45 Uhr: 110
Meter Hürden, Männer, A- und B-Finale; 17.10: 100 Meter Hürden
Frauen, 1. Lauf; 17.20 Uhr: 100 Meter Männer, Endlauf; 17.30 Uhr: 800
Meter Frauen; 17.40 Uhr: Stabhochsprung Männer; 17.45 Uhr: 1000 Meter
Männer, A- und B-Lauf; 17.55 Uhr: Kugelstoßen Männer und Frauen; 18
Uhr: Weitsprung Männer; 18.05 Uhr: 100 Meter Hürden Frauen, 2. Lauf;
18.20 Uhr: 4 x 100-Meter-Staffel Männer; 18.35 Uhr: 3000 Meter
Hindernis Männer; 18.50 Uhr: 200 Meter Männer.

Anfahrt: Die Sportanlage Hammer Park liegt am Hammer Steindamm 131.
In unmittelbarer Nähe sind nur in begrenztem Umfang Parkplätze
vorhanden. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist die Veranstaltung
insbesondere mit der U 3 zu erreichen. Von der Station Hammer Kirche
sind es zu Fuß nur rund fünf Minuten.

Eintritt: Die Preise für die Tickets sind konstant geblieben. Ein
Sitzplatz auf der Zieltribüne kostet 15 Euro, Stehplätze zehn Euro.
Schüler zahlen 2,50 Euro. Ein Familien-Ticket für zwei Erwachsene und
zwei Schüler kostet 20 Euro.

Fernsehen: Das NDR Fernsehen (3. Programm) zeigt eine Zusammenfassung
am Sonntagabend in der Sendung Sport im Norden. Dort wird
Kugelstoßstar Astrid Kumbernuss als Studiogast sein. Zudem hat sich
Hamburg 1 angesagt. Die ARD plant eine Einspielung im Rahmen der
Sportschau am Sonntag.

Kooperation: Mit dem Leichtathletik-Meeting am Sonnabend in Cuxhaven
("Weltklasse hinterm Deich") haben die Veranstalter für mehrere
Wettbewerbe eine Zusammenarbeit praktiziert. So werden die
Reisekosten für mehrere Athleten, zum Beispiel den ungarischen
Diskuswerfer Roland Varga, geteilt. Der fünfmalige Weltmeister Lars
Riedel startet allerdings nur auf der Sportanlage an der Nordsee und
reist danach ins Trainingslager nach Kienbaum und Portugal.
Ursprünglich hatte er auch den Hammer Park auf seinem Wettkampfplan.

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