| 23.04.2004 | Zahlreiche Stars starten auf Brandberge-Anlage Ein Prost - auch dank des neuen Sponsors Wernesgrüner - haben die 30. Halle-schen Werfertage am 22. und 23. Mai schon jetzt verdient. Obwohl noch ein Monat Zeit ist, sind die hochkarätigen Wettkämpfe sowohl finanziell und organisatorisch unter Dach und Fach. "Das war selten so", erinnert Meetingchef Rainer Ritschel an manche Klimmzüge in der Vergangenheit. Zur Jubiläums-Veranstaltung werden sich nicht nur zahlreiche Werferstars von einst auf der Anlage in den Brandbergen ver-sammeln, auch das Starterfeld ist vom Feinsten. Fast alle deutschen Spitzenathleten kommen, wie die Olympiasieger und Welt-meister Lars Riedel, Franka Dietzsch (Diskuswerfen) und Astrid Kumbernuss (Kugelstoßen) oder die WM-Medaillengewinner Nadine Kleinert (Kugel) und Steffi Nerius (Speer). Eine Reihe ausländischer Athleten, die bei WM auf dem Sieger-treppchen standen, werden die Wettkämpfe als Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Athen nutzen. Sorgen macht derzeit Halles einziger Olympiakandidat, die Speerwerferin Jana Woitkowska. Sie hat Probleme mit der Schulter. Ein bevorste-hendes zweiwöchiges Trainingslager in der Nähe von Venedig soll Aufschluss über ihre Belastbarkeit erbringen. Fehlen wird Boris Henry, der Weltmeisterschafts-Dritte im Speerwerfen, dessen überhöhten Startgeld-Forderungen eine Absage erteilt wurde. Speerwurf-Weltmeister Sergej Makarow fehlt aus anderem Grund. Der russische Leichtathletik-Verband hat für seine Athleten bis zum 10. Juni ein Startverbot im Ausland verhängt. Quelle: Mitteldeutsche Zeitung |