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Exodus 34,13-17: Der Bund mit Gott hat Konsequenzen   Beitragsliste  
Antworten | Weiterleiten Beitrag #13 von 43 |
V13
Der Bund mit Gott und dem Bewohner des Landes schließt sich aus.
Alles wird in der Einzahl personifiziert formuliert: Also hier Gott
und da der Israelit, der sich Ihm und dem Landesbewohner
gegenübersieht. Der mit Gott Verbündete hat die mit Gott
konkurrierenden Elemente zu beseitigen, was auch mit Opfern verbunden
ist. Aschera muss nicht als Personnenname übersetzt werden, sondern
heißt auch Pfahlbaum (vielleicht ein Fruchtbarkeitssymbol).
V14
Über das niederwerfen / anbeten ist bereits gesprochen worden. Die
eifersüchtige Gottheit (El) hat als Name gemäß Seiner
Selbstoffenbarung "Jahwe kana", so wie "Jahwe zidkeinu" oder "Jahwe
rophe", also "eifernder JHWH / Herr" ist sein Name. Das
Substantivieren des Adjektivs "kana" zu "Eiferer" finde ich auch
deshalb gewaltsam, weil es direkt anschließend noch einmal als
Adjektiv verwendet wird: "El kana", wo ja auch niemand "Gottheit, ein
Eiferer ist Er" übersetzt, abgesehen davon, dass der Satz durch zu
viele Kommata zerhackt werden würde.
V15
Das "pän" am Satzanfang bedeutet "sonst", sodass die folgende Sätze
die Konsequenz aus Nichtbeachtung der Vorigen darstellen. Interessant
ist, dass das "Huren" (nicht im moralischen, sondern im religiösen
Sinn untreu um andere buhlen) zuerst geschieht und dann erst das
Herzurufen und Einladen "zur Party" mit Essen und allem drum und dran.
"sanah" ist mit dem NT-Wort "porneuo" auf einer Ebene. Man kann von
jemand weg untreu buhlen, dann mit "min" oder wie hier "achere",
jemandem anderen hinterher sein.
V16
Die nächste Konsequenz betrifft die kommende Generation. Was wird
passieren? Es geht weniger um die Frage, wie jüdisch-israelische
Kinder (nicht) zustandekommen, sondern dass ein israelischer Mann
durch eine heidnische Frau von seinem Gott weggezogen wird, natürlich
mit dem Nebeneffekt, dass deren Kinder mit der Muttersprache und der
Mutterreligion aufwachsen und gar nicht mehr als israelische Kinder
verstanden werden können. "elohim" muss auch hier nicht als "Götter"
azufgefasst werden, sondern wie sonst auch als "Gott".




Die 5. Dez 2006 7:54

aeichberger2002
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V13 Der Bund mit Gott und dem Bewohner des Landes schließt sich aus. Alles wird in der Einzahl personifiziert formuliert: Also hier Gott und da der Israelit,...
Andreas Eichberger
aeichberger2002
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5. Dez 2006
8:00
Erweitert

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