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Beiträge 534 - 563 von 8248   Ältestes  |  < Älter  |  Aktuellere >  |  Aktuellstes
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#534 Von: Henning Graner <hgraner@...>
Datum: Son 2. Feb 2003 18:17
Betreff: [Fwd:Vorstellung]
hegraner
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Ulrike Marek schrieb:

> Hallo aus Österreich!
> Ich bin Ulrike Marek, wohne in Molln in OÖ. bin 46, fast verheiratet und von
> Beruf EDV Trainerin.
> Ich habe einen Artikel in einer österreichischen Zeitung über die
> Sudbery-Schulen gelesen. Und weil mich das herkömmliche
> "Drill-Leistungssystem" der österreichischen Schulen frustriert interessiere
> ich mich für Sudbery.
> Bis bald
> Ulrike
>
>

#535 Von: "dante GMX" <dante2@...>
Datum: Son 2. Feb 2003 19:30
Betreff: (kein Betreff)
dante2@...
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Hallo,

Ich heiße Florentine und bin 30 Jahre alt. Mit meinem mann habe ich eine 2
Jährige Tochter. Wir wohnen in Berlin und ich interresiere mich sehr für die
Sudbury Schule. Unser werde gang ist ein ähnlicher wie ihn Caecilias Mama
schrieb. Über das Continuum Concept kam ich immer weiter und habe festgestellt
das eine Regelschule wohl kaum das richtige wäre für meine kleine.
Es interresiert mich sehr wie es weiter geht mit der Gründung der Schule in
Berlin und ich möchte auch meine Hilfe bei der umsetzung anbieten.
Soweit erst einmal zu uns.
Gruß Florentine

[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#536 Von: Henning Graner <hgraner@...>
Datum: Mit 5. Feb 2003 14:23
Betreff: [Fwd: Vorstellung]
hegraner
Offline Offline
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Ulrike Marek schrieb:

> Hallo aus Österreich!
> Ich bin Ulrike Marek, lebe in Molln in OÖ, bin 46 Jahre alt, fast verheiratet
> und interessiere mich für die Idee der Sudbury-Schulen. Ich habe die Anregung
> in einem Artikel der OÖ Nachrichten vom vorletzten Sonntag gefunden und möchte
> gerne mehr darüber wissen. Mich würde auch interessieren, ob es auch in
> Österreich derartige Ansätze gibt.
> Herzliche Grüße
> Ulrike Marek

#537 Von: Henning Graner <hgraner@...>
Datum: Mit 12. Feb 2003 19:09
Betreff: Argumentationslinien
hegraner
Offline Offline
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Folgenden Beitrag habeich ursprünglich für eine andere Liste geschrieben:


Meiner Beobachtung nach gibt es (mindestens) drei Argumentationslinien was
die Abschaffung der Schulpflicht und die Einführung eines freiheitlichen
Bildungssystems angeht.

Zum einen die "rechtliche" Argumentation. Hier wird festgestellt, daß das
bestehende Modell der Schulpflicht gegen elementare Rechte verstößt. Es
werden die einzelnen Rechtsverletzungen aufgezählt und belegt, daß allein
deshalb eine Änderung des Bildungssystems notwendig ist. Auf eventuelle Vor-
oder Nachteile für das Lernen selbst wird nicht unbedingt eingegangen.

Zum anderen die "lerntheoretische" Argumentation. Hier wird aufgezeigt, daß
das Lernen unter Zwang zu schlechteren Ergebnissen führt als das
freiheitliche Lernen, und daß ersteres überdies schädlich für die
Entwicklung der Kinder sein kann. Es wird nicht unbedingt festgestellt
(vermutlich noch nicht einmal immer wahrgenommen), daß das Zwangslernen
elementare Rechtsverletzungen mit sich bringt.

Die dritte Argumentationslinie könnte man die "opferorientierte" oder
"humane" nennen. Hier wird darauf verwiesen, daß Schüler unter bestimmten
Sitationen wie Leistungsdruck, Konkurrenzverhalten, Mobbing, ungerechte
Lehrer oder Mitschüler etc.  leiden, und es wird nach Möglichkeiten gesucht
die Schule zu humanisieren. Dabei wird nicht unbedingt erkannt, daß es einen
Zusammenhang zwischen dem seelisch verletzenden Verhalten und den
grundsätzlichen Rechtsverletzungen gibt. Auch die lerntheoretischen Aspekte
des Zwangsunterricht finden nicht unbedingt Berücksichtigung.

Es sind also drei Aspekte, unter denen man eine Neugestaltung des
Bildungssystem betrachten kann: Verrechtlichung, Effizienzsteigerung und
Humanisierung. (Es gibt sicherlich noch mehr Aspekte, die aus diesen dreien
folgen: Spaß am Lernen z.B.) Alle drei Aspekte greifen ineinander und
bedingen sich gegenseitig. Und alle drei Argumentationslinien zeigen auf
dasselbe Ziel: auf ein freiheitliches Bildungswesen, indem das Kind die
wesentlichen Entscheidungen bezüglich seines Bildungsweges selbst trifft.
Wer von den lerntheoretischen Argumenten nicht überzeugt ist, den werden
vielleicht die Rechtsverletzungen nachdenklich stimmen - und umgekehrt, wer
den Kindern diese elementaren Rechte nicht zugestehen will, der wird sich
vielleicht durch die größere Effektivität freiheitlichen Lernens überzeugen
lassen. Und wen das alles kalt läßt, der wird vielleicht durch die realen
und unnötigen Leiden einzelner Schüler weich.

Ich finde es wichtig, alle drei Argumentationslinien zu kennen und zu
vertreten. Manchmal habe ich den Eindruck, daß bei verschiedenen Initiativen
nur eine Argumentation im Vordergrund steht und allein nicht die gewünschte
Überzeugungskraft hat. Es gibt gewisse Wurzeln, die bei verschiedenen
Initiativen sichtbar werden (was ganz normal ist). Bei den
Kinderrächtszänkern erkennt man schnell, daß sie aus der "rechtlichen" Ecke
kommen, was ja schon ihr Name andeutet. Beim Bundesverband Natürlich Lernen
kann ich nur vermuten (ich kenne ihre Standpunkte nicht), daß sie eher aus
der "lerntheoretischen" Richtung kommen - das deutet jedenfalls ihr Name an.
Die "humane" Richtung wird insbesondere durch die Aktion Humane Schule
vertreten.

Es ist vielleicht nicht ganz unwichtig diese unterschiedlichen Wurzeln und
Argumentationen zur Kenntnis zu nehmen, damit man nicht aneinander
vorbeidiskutiert und möglicherweise Mißverständnisse entstehen. Unter
Bündelung der Kräfte würde ich verstehen, diese drei Argumentationslinien
und ihre Vertreter zusammenzuführen. Das erschiene mir als sinnvolle
Strategie.

Henning.

#538 Von: Katrin.Bohner@...
Datum: Son 16. Feb 2003 18:23
Betreff: Re: Argumentationslinien
Katrin.Bohner@...
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Hallo Henning,
ich bin Katrin Bohner, Mitbegründerin der Freiene Aktiven Schule Stuttgart
und auch Mitglied auf der Sudbury-Liste.
Wäre es für Dich ok, wenn ich Deine Argumentationslinien an unsere
Elternschaft zur Diskussion weitergebe? Fand sie sehr interessant!
Danke für eine Rückmeldung.
Gruß Katrin

----------
>Von: Henning Graner <hgraner@...>
>An: Sudbury Germany <Sudbury_Germany@...>
>Betreff: [Sudbury_Germany] Argumentationslinien
>Datum: Mit, 12. Feb 2003 20:09 Uhr
>

>
> Folgenden Beitrag habeich ursprünglich für eine andere Liste geschrieben:
>
>
> Meiner Beobachtung nach gibt es (mindestens) drei Argumentationslinien was
> die Abschaffung der Schulpflicht und die Einführung eines freiheitlichen
> Bildungssystems angeht.
>
> Zum einen die "rechtliche" Argumentation. Hier wird festgestellt, daß das
> bestehende Modell der Schulpflicht gegen elementare Rechte verstößt. Es
> werden die einzelnen Rechtsverletzungen aufgezählt und belegt, daß allein
> deshalb eine Änderung des Bildungssystems notwendig ist. Auf eventuelle Vor-
> oder Nachteile für das Lernen selbst wird nicht unbedingt eingegangen.
>
> Zum anderen die "lerntheoretische" Argumentation. Hier wird aufgezeigt, daß
> das Lernen unter Zwang zu schlechteren Ergebnissen führt als das
> freiheitliche Lernen, und daß ersteres überdies schädlich für die
> Entwicklung der Kinder sein kann. Es wird nicht unbedingt festgestellt
> (vermutlich noch nicht einmal immer wahrgenommen), daß das Zwangslernen
> elementare Rechtsverletzungen mit sich bringt.
>
> Die dritte Argumentationslinie könnte man die "opferorientierte" oder
> "humane" nennen. Hier wird darauf verwiesen, daß Schüler unter bestimmten
> Sitationen wie Leistungsdruck, Konkurrenzverhalten, Mobbing, ungerechte
> Lehrer oder Mitschüler etc.  leiden, und es wird nach Möglichkeiten gesucht
> die Schule zu humanisieren. Dabei wird nicht unbedingt erkannt, daß es einen
> Zusammenhang zwischen dem seelisch verletzenden Verhalten und den
> grundsätzlichen Rechtsverletzungen gibt. Auch die lerntheoretischen Aspekte
> des Zwangsunterricht finden nicht unbedingt Berücksichtigung.
>
> Es sind also drei Aspekte, unter denen man eine Neugestaltung des
> Bildungssystem betrachten kann: Verrechtlichung, Effizienzsteigerung und
> Humanisierung. (Es gibt sicherlich noch mehr Aspekte, die aus diesen dreien
> folgen: Spaß am Lernen z.B.) Alle drei Aspekte greifen ineinander und
> bedingen sich gegenseitig. Und alle drei Argumentationslinien zeigen auf
> dasselbe Ziel: auf ein freiheitliches Bildungswesen, indem das Kind die
> wesentlichen Entscheidungen bezüglich seines Bildungsweges selbst trifft.
> Wer von den lerntheoretischen Argumenten nicht überzeugt ist, den werden
> vielleicht die Rechtsverletzungen nachdenklich stimmen - und umgekehrt, wer
> den Kindern diese elementaren Rechte nicht zugestehen will, der wird sich
> vielleicht durch die größere Effektivität freiheitlichen Lernens überzeugen
> lassen. Und wen das alles kalt läßt, der wird vielleicht durch die realen
> und unnötigen Leiden einzelner Schüler weich.
>
> Ich finde es wichtig, alle drei Argumentationslinien zu kennen und zu
> vertreten. Manchmal habe ich den Eindruck, daß bei verschiedenen Initiativen
> nur eine Argumentation im Vordergrund steht und allein nicht die gewünschte
> Überzeugungskraft hat. Es gibt gewisse Wurzeln, die bei verschiedenen
> Initiativen sichtbar werden (was ganz normal ist). Bei den
> Kinderrächtszänkern erkennt man schnell, daß sie aus der "rechtlichen" Ecke
> kommen, was ja schon ihr Name andeutet. Beim Bundesverband Natürlich Lernen
> kann ich nur vermuten (ich kenne ihre Standpunkte nicht), daß sie eher aus
> der "lerntheoretischen" Richtung kommen - das deutet jedenfalls ihr Name an.
> Die "humane" Richtung wird insbesondere durch die Aktion Humane Schule
> vertreten.
>
> Es ist vielleicht nicht ganz unwichtig diese unterschiedlichen Wurzeln und
> Argumentationen zur Kenntnis zu nehmen, damit man nicht aneinander
> vorbeidiskutiert und möglicherweise Mißverständnisse entstehen. Unter
> Bündelung der Kräfte würde ich verstehen, diese drei Argumentationslinien
> und ihre Vertreter zusammenzuführen. Das erschiene mir als sinnvolle
> Strategie.
>
> Henning.
>
>
>
> To unsubscribe from this group, send an email to:
> Wenn Sie nicht länger Mitglied von Sudbury_Germany sein möchten, senden Sie
> bitte eine leere email an:
> Sudbury_Germany-unsubscribe@yahoogroups.com
>
>
>
> Die Nutzung von Yahoo! Groups ist Bestandteil von
> http://de.docs.yahoo.com/info/utos.html
>
>

#539 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Son 16. Feb 2003 20:03
Betreff: AW: Argumentationslinien
hegraner
Offline Offline
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-----Ursprüngliche Nachricht-----
   Von: Katrin.Bohner@... [mailto:Katrin.Bohner@...]
   Gesendet: Sonntag, 16. Februar 2003 19:24
   An: Sudbury_Germany@...
   Betreff: Re: [Sudbury_Germany] Argumentationslinien


   Hallo Henning,
   ich bin Katrin Bohner, Mitbegründerin der Freiene Aktiven Schule Stuttgart
   und auch Mitglied auf der Sudbury-Liste.
   Wäre es für Dich ok, wenn ich Deine Argumentationslinien an unsere
   Elternschaft zur Diskussion weitergebe? Fand sie sehr interessant!
   Danke für eine Rückmeldung.
   Gruß Katrin


   [Henning Graner] Ja, selbstverständlich.

   Frohes Diskutieren!
   Henning.


[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#540 Von: Martin Wilke <martin.wilke@...>
Datum: Son 16. Feb 2003 8:58
Betreff: Anmeldung zur IDEC (International Democratic Education Conference)
martinwilke1980
Offline Offline
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[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#541 Von: Martin Wilke <martin.wilke@...>
Datum: Mo 17. Feb 2003 18:29
Betreff: 2. Versuch: Anmeldung zur IDEC (International Democratic Education Conference)
martinwilke1980
Offline Offline
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>     Betreff: <aerolist> IDEC UPDATE
>       Datum: Sun, 16 Feb 2003 02:38:33 EST
>         Von: JerryAERO@...
> Rückantwort: aerolist@...
>          An: idec@..., aerolist@...
>
>
>
> In case you didn't see this in our e newsletter:
>
> DEADLINE APPROACHING FOR IDEC EARLY BIRD ENROLLMENT
> Excitement is building for the International Democratic Education Conference,
> which will be held for the first time in the United States from July 16-24.
> It will be held at Russell Sage College in Troy, New York. Until the end of
> February the rate may be as low as $15 a day for all meals, $15 a day for a
> room to sleep in and $10 a day for the conference. To hold a place you must
> send $100 deposit for an individual or $200 for a group. We have begun to
> receive some grant money to help low income groups to attend. We are also
> working on getting more sponsors and airline reductions or donations. Any
> leads in those departments would be very appreciated. So far we have
> tentative commitments to participate from John Gatto, Zoe (Neill) Readhead
> from Summerhill, Monte Neill from Fairtest, Mary Leue, founder of Albany Free
> school, Ron Miller, Author of "What are Schools For?", Chris Mercogliano,
> author of "Making it Up as we Go Along," Dave Lehman Principal of Alternative
> Community School, a public alternative in Ithaca, NY, Matt Hern, author of
> Deschooling Our Lives, Rabbi Yehudah Fine, author of Times Square Rabbi, and
> many more in the process of making arrangements to come. We are expecting
> students, teachers and parents from England, Germany, Australia, New Zealand,
> Japan, India, Russia, Ukraine and Nepal, just to name a few. Homeschoolers
> and unschoolers are very welcome. To find more information, go to
> www.IDEC2003.com. To send in your deposit, go to
> http://www.educationrevolution.org/registration.html

#542 Von: Sudbury_Germany@...
Datum: Die 18. Feb 2003 12:45
Betreff: Laden einer neuen Datei in Y! Group Sudbury_Germany
Sudbury_Germany@...
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Guten Tag!

Mit dieser E-Mail möchten wir Ihnen mitteilen, daß eine neue Datei in
das Datei-Verzeichnis von Y! Group Sudbury_Germany geladen
wurde.

   Datei:             /Vereinssatzung.doc
   Datei geladen von: hegraner <hgraner@...>
   Beschreibung:      Satzung des Vereins Sudbury-Schule Berlin-Brandenburg e.V.

Sie können mit folgender URL auf diese Datei zugreifen:

http://de.groups.yahoo.com/group/Sudbury_Germany/files/Vereinssatzung.doc

Mehr Infos zur gemeinsamen Nutzung von Dateien innerhalb Ihrer Y!
Group finden Sie unter:

http://help.yahoo.com/help/de/groups/files

Mit freundlichen Grüßen

hegraner <hgraner@...>
Die Nutzung von Yahoo! Groups ist Gegenstand der
http://de.docs.yahoo.com/info/utos.html

#543 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Die 18. Feb 2003 12:52
Betreff: Vereinssatzung
hegraner
Offline Offline
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Die Satzung des Vereins Sudbury-Schule Berlin-Brandenburg e.V. kann ab
sofort unter
http://de.groups.yahoo.com/group/Sudbury_Germany/files/Vereinssatzung.doc
eingesehen und runtergeladen werden.

Henning.


[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#544 Von: Sudbury_Germany@...
Datum: Die 18. Feb 2003 12:58
Betreff: Laden einer neuen Datei in Y! Group Sudbury_Germany
Sudbury_Germany@...
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Guten Tag!

Mit dieser E-Mail möchten wir Ihnen mitteilen, daß eine neue Datei in
das Datei-Verzeichnis von Y! Group Sudbury_Germany geladen
wurde.

   Datei:             /Vereinssatzung.pdf
   Datei geladen von: andreas_helmcke <ahel@...>
   Beschreibung:       Satzung des Vereins Sudbury-Schule Berlin-Brandenburg e.V.
(als PDF)

Sie können mit folgender URL auf diese Datei zugreifen:

http://de.groups.yahoo.com/group/Sudbury_Germany/files/Vereinssatzung.pdf

Mehr Infos zur gemeinsamen Nutzung von Dateien innerhalb Ihrer Y!
Group finden Sie unter:

http://help.yahoo.com/help/de/groups/files

Mit freundlichen Grüßen

andreas_helmcke <ahel@...>
Die Nutzung von Yahoo! Groups ist Gegenstand der
http://de.docs.yahoo.com/info/utos.html

#545 Von: Martin Wilke <martin.wilke@...>
Datum: Sam 22. Feb 2003 12:08
Betreff: InternationalDemocraticEducationNet-Rundbrief Februar 2003
martinwilke1980
Offline Offline
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weitere Infos zur IDEC 2003 und 2004

David Gribble schrieb:
>
>                   InternationalDemocraticEducationNet
>
>                         Rundbrief, Februar 2003
>
>      IDEC 2003
>
>      Die Organisation für die Konferenz IDEC von Albany Street
>      Free School vom 16. bis 24. Juli in New York State ist schon
>      gut unterwegs. Die Website ist www.idec.2003.com, und man
>      kann sich schon einschreiben.
>
>      Wenn Sie sich schnell einschreiben, werden die ganzen acht
>      Tage ungefähr für Erwachsene  $320 (amerikanische Dollars)
>      und für jüngere als sechzehn $280 kosten, die Reise vom und
>      zum Flugplatz Albany inbegriffen.
>
>      Folgende Details kommen aus einem Email von Dana Bennis an
>      die IDEC Listserve - idec@.... Er betont, dass Pläne
>      noch im Anfangsstadium sind, und dass dieses Programm nur
>      vorgeschlagen wird.
>
>           Mittwoch:  Ankunft und Willkommen
>
>           Donnerstag wird eine ziemlich offene Zeit sein, wo
>           Leute sich kennen lernen
>           und miteinander sprechen können. Wir werden
>           Donnerstag früh oder Mittwoch am Abend am
>           wahrscheinlichsten  ein leeres Programm aufkleben,
>           wo alleTeilnehmerInnen (Kinder und Erwachsenen
>           gleich) Ideen für Tätigkeiten, Werkstätten, Spiele
>           und so weiter aufschreiben können. Am Donnerstag
>           werden wir wahrscheinlich  Ausflüge nach Albany,
>           the Free School und das Land in einer Entfernung
>           von dreissig Minuten, das der Schule gehört,
>           organisieren.
>
>           Am Freitag wird es ernst. Wir werden vielleicht
>           einen Protest gegen die
>           eindringenden "High-stakes" Prüfungen machen, mit
>           einer Diskussion oder
>           einem Teach-in und so weiter. Hier fängt die
>           Konzentration auf Prüfungen an,
>           die das ganze Wochenende durch weitergehen wird.
>           Freitag am Abend wird die
>           echte Eröffnung hoffentlich mit einer wichtigen
>           RednerIn stattfinden.
>
>           Während des Wochenendes werden wir uns auch an
>           traditionellere LehrerInnen
>           und SchülerInnen wenden, die mehr über
>           demokratische Erziehung lernen
>           wollen, und die sich vielleicht auch gegen das
>           Prüfungssystem aussprechen
>           und andere Leute derselben Meinung kennenlernen
>           wollen.
>
>           Samstag wird formeller sein, mit eingeladenen
>           RednerInnen und Podiumsdiskussionen. Man wird sich
>           auf Demokratie und Menschenrechte mit
>           Prüfungen als Mittelpunkt konzentrieren.
>
>           Am Sonntag wird es mehr Wechselwirkung geben, aber
>           der grösste Teil wird
>           vorher geplant werden. Weitere Podiumsdiskussionen
>           werden stattfinden, woran SchülerInnen vielleicht
>           teilnehmen werden, wo man diskutiert, wie man ein
>           demokratisches Treffen organisieren soll, wie man
>           eine Schule gründet, Tests und Prüfungen, und so
>           weiter.
>
>           Montag bis Donnerstag wird wieder eine offenere
>           Zeit sein, wo noch einmal,
>           wie am vorigen Donnerstag, alle TeilnehmerInnen
>           (noch einmal, Kinder und
>           Erwachsenene) Ideen für Tätigkeiten, Werkstätten,
>           Vorstellungen, Spiele und
>           so weiter auf das Konferenzprogramm aufschreiben
>           können. Während dieser
>           Tage werden auch einige organisierte
>           Überraschungen auftauchen; das könnten
>           einige interessante RednerInnnen und eine mögliche
>           Tagung mit wichtigen
>           Leuten von der Freieschulbewegung in den 60er und
>           70er Jahren sein.
>
>           Am Donnerstag wird man sich verabschieden.
>
>           An den Abenden wird es Zeit für Filme, ein Talent
>           Show, Trommeln, Tanzen und so weiter geben.
>
>           Wie Sie sehen, wird es etwas für jeden geben. Wir
>           haben ein Jugendkomitee
>           von gegenwärtigen und früheren StudentInnen der
>           Free School, die dafür
>           sorgen werden, dass es für Kinder von jedem Alter
>           viel zu tun geben
>           wird. Wir erwarten, dass fast so viel
>           Stundentinnen wie Erwachsene kommen
>           werden.
>
>           Wir treffen uns oft, und werden Ihnen weitere
>           Auskunft geben, wenn die Zeit
>           der Konferenz sich nähert.
>
>           Senden Sie mir bitte alle Fragen, die Sie noch
>           haben, über Kosten oder auch
>           was - dbennis12@.... Es ist etwas billiger
>           für Gruppen. Emailen Sie
>           mir und wir werden es kalkulieren. Schreiben Sie
>           sich sobald wie möglich
>           ein. Einschreibungen kommen schon ein. Es wird
>           teurer werden nach dem
>           ersten März.
>
>      IDEC 2004
>
>      Die Pläne für IDEC 2004 sind geändert worden.
>
>      Am wahrscheinlichsten wird die Konferenz jetzt im November
>      oder Dezember stattfinden, weil Januar zu früh nach der
>      Amerikanischen IDEC kommt, und es im Sommer zu heiss wäre.
>
>      Gastgeber wird Abacus Montessori School sein, und andere
>      Schulen,
>      nichtstaatliche Organisationen und Gruppen, die in der
>      alternativen
>      Erziehung arbeiten, werden bei der Organisation helfen. Der
>      Treffpunkt wird wahrscheinlich in Bangalore sein, und die
>      Konferenz wird wahrscheinlich neun bis zehn Tage dauern.
>
>      Es wird unser Ziel sein, es allen asiatischen Ländern zu
>      ermöglichen, daran teilzunehmen, aber man wird auch
>      versuchen, die meisten afrikanischen Länder auch hierher zu
>      bringen.
>
>      Es wird verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten geben - bei
>      Familien (frei), in
>      Missionen/Zufluchtsorten/Ashrams/Pensionen (nicht teuer) und
>      in Hotels.
>
>      Man wird verschiedene Arten Erziehungsprogramme besuchen
>      können, und auch Ausflüge (manchmal über Nacht) nach Forsten
>      und Heiligtümern machen.
>
>      Man wird Joga= und Meditationsstunden mit Hilfe von Meistern
>      bieten können, und Kunstfertigkeiten und Volkstänze von
>      verschiedenen Gegenden in Indien können wohl ein Teil der
>      Angebote sein.
>
>      Es kann auch Referate über die Erziehungsphilosophie von
>      Gandhi sowohl wie als auch von Tagore und J. Krishnamurti
>      gehört werden.
>
>      Wie es üblich bei einer IDEC zu sein scheint, wird ein Teil
>      der Zeit
>      programmiert sein und ein Teil frei gelassen werden, so dass
>      Leute, nachdem sie angekommen sind, oder durch Email für
>      sich selbst entscheiden können, was sie tun wollen.
>
>      Die Organisation liegt in den Händen von Amukta Mahapatra
>      und Jim Connor. Sie werden weitere Nachrichten in der
>      IDECischen Listserve (idec@...) vorgeben, sobald sie
>      zur Verfügung stehen.
>
>      WEBSITE
>
>      Bis Ende dieses Jahres wird man die Website noch an
>      www.worldwiderealeducation.net finden können, aber man wird
>      es bald auch an seiner neuen Adresse finden können, das
>      heisst www.idennetwork.org. Die Rede von Yakov Hecht bei der
>      Tamariki IDEC kann man da auf Deutsch, Englisch und
>      Französisch lesen. Sie ist höchst zu empfehlen.
>
>      Die Database ist auf den neuesten Stand gebracht worden.
>      Wenn Sie Änderungen machen wollen, schreiben Sie bitte an
>      die untenstehende Adresse.
>
>      David and Lynette Gribble
>                              davidgribble@...
>      4 Dene Cottages
>      South Brent
>      Devon TQ10 9JE
>      UK

#546 Von: Pierre Joris <joris@...>
Datum: Son 23. Feb 2003 13:43
Betreff: Re: InternationalDemocraticEducationNet-Rundbrief Februar 2003
joris@...
Mail senden Mail senden
 
Hi,

Good to hear that the news for the Albany, NY conference are spreading.
My name is Pierre Joris, I live in Albany with my companion Nicole
Peyrafitte, & our son Miles (10 years old) goes to the Free School here
on Elm Street. We will be present & involved in the summer conference.

This fall all three of us will be in Berlin from September through
December. I initially joined this list because of the possibility of a
Sudbury school opening in Berlin (which would have Miles' preferred
option for school), but this doesn't not now seem possible. Would
anyone on the list know of any other similar school possibility in
Berlin?

We would be most grateful for any information, b/c or on the list. Ich
kann Deutsch ohne Problem lesen, bin aber etwas rostig im Deutsch
schrieben -- habe dieses deshalb auf English geschrieben.

Vielen Dank,

Pierre Joris

___________________________________________________________
Pierre Joris
6 Madison Place  And they call reading a sin, and writing is a crime.
Albany NY 12202  And no doubt this is not entirely false.
h: 518 426 0433  They will never forgive us for this Somewhere Else.
c: 518 225 7123
o: 518 442 40 85 						 -- Thomas Bernhard
email: joris@...
http://www.albany.edu/~joris/
____________________________________________________________



On Saturday, February 22, 2003, at 07:08  AM, Martin Wilke wrote:

> weitere Infos zur IDEC 2003 und 2004
>
> David Gribble schrieb:
>>
>>                   InternationalDemocraticEducationNet
>>
>>                         Rundbrief, Februar 2003
>>
>>      IDEC 2003
>>
>>      Die Organisation für die Konferenz IDEC von Albany Street
>>      Free School vom 16. bis 24. Juli in New York State ist schon
>>      gut unterwegs. Die Website ist www.idec.2003.com, und man
>>      kann sich schon einschreiben.
>>
>>      Wenn Sie sich schnell einschreiben, werden die ganzen acht
>>      Tage ungefähr für Erwachsene  $320 (amerikanische Dollars)
>>      und für jüngere als sechzehn $280 kosten, die Reise vom und
>>      zum Flugplatz Albany inbegriffen.
>>
>>      Folgende Details kommen aus einem Email von Dana Bennis an
>>      die IDEC Listserve - idec@.... Er betont, dass Pläne
>>      noch im Anfangsstadium sind, und dass dieses Programm nur
>>      vorgeschlagen wird.
>>
>>           Mittwoch:  Ankunft und Willkommen
>>
>>           Donnerstag wird eine ziemlich offene Zeit sein, wo
>>           Leute sich kennen lernen
>>           und miteinander sprechen können. Wir werden
>>           Donnerstag früh oder Mittwoch am Abend am
>>           wahrscheinlichsten  ein leeres Programm aufkleben,
>>           wo alleTeilnehmerInnen (Kinder und Erwachsenen
>>           gleich) Ideen für Tätigkeiten, Werkstätten, Spiele
>>           und so weiter aufschreiben können. Am Donnerstag
>>           werden wir wahrscheinlich  Ausflüge nach Albany,
>>           the Free School und das Land in einer Entfernung
>>           von dreissig Minuten, das der Schule gehört,
>>           organisieren.
>>
>>           Am Freitag wird es ernst. Wir werden vielleicht
>>           einen Protest gegen die
>>           eindringenden "High-stakes" Prüfungen machen, mit
>>           einer Diskussion oder
>>           einem Teach-in und so weiter. Hier fängt die
>>           Konzentration auf Prüfungen an,
>>           die das ganze Wochenende durch weitergehen wird.
>>           Freitag am Abend wird die
>>           echte Eröffnung hoffentlich mit einer wichtigen
>>           RednerIn stattfinden.
>>
>>           Während des Wochenendes werden wir uns auch an
>>           traditionellere LehrerInnen
>>           und SchülerInnen wenden, die mehr über
>>           demokratische Erziehung lernen
>>           wollen, und die sich vielleicht auch gegen das
>>           Prüfungssystem aussprechen
>>           und andere Leute derselben Meinung kennenlernen
>>           wollen.
>>
>>           Samstag wird formeller sein, mit eingeladenen
>>           RednerInnen und Podiumsdiskussionen. Man wird sich
>>           auf Demokratie und Menschenrechte mit
>>           Prüfungen als Mittelpunkt konzentrieren.
>>
>>           Am Sonntag wird es mehr Wechselwirkung geben, aber
>>           der grösste Teil wird
>>           vorher geplant werden. Weitere Podiumsdiskussionen
>>           werden stattfinden, woran SchülerInnen vielleicht
>>           teilnehmen werden, wo man diskutiert, wie man ein
>>           demokratisches Treffen organisieren soll, wie man
>>           eine Schule gründet, Tests und Prüfungen, und so
>>           weiter.
>>
>>           Montag bis Donnerstag wird wieder eine offenere
>>           Zeit sein, wo noch einmal,
>>           wie am vorigen Donnerstag, alle TeilnehmerInnen
>>           (noch einmal, Kinder und
>>           Erwachsenene) Ideen für Tätigkeiten, Werkstätten,
>>           Vorstellungen, Spiele und
>>           so weiter auf das Konferenzprogramm aufschreiben
>>           können. Während dieser
>>           Tage werden auch einige organisierte
>>           Überraschungen auftauchen; das könnten
>>           einige interessante RednerInnnen und eine mögliche
>>           Tagung mit wichtigen
>>           Leuten von der Freieschulbewegung in den 60er und
>>           70er Jahren sein.
>>
>>           Am Donnerstag wird man sich verabschieden.
>>
>>           An den Abenden wird es Zeit für Filme, ein Talent
>>           Show, Trommeln, Tanzen und so weiter geben.
>>
>>           Wie Sie sehen, wird es etwas für jeden geben. Wir
>>           haben ein Jugendkomitee
>>           von gegenwärtigen und früheren StudentInnen der
>>           Free School, die dafür
>>           sorgen werden, dass es für Kinder von jedem Alter
>>           viel zu tun geben
>>           wird. Wir erwarten, dass fast so viel
>>           Stundentinnen wie Erwachsene kommen
>>           werden.
>>
>>           Wir treffen uns oft, und werden Ihnen weitere
>>           Auskunft geben, wenn die Zeit
>>           der Konferenz sich nähert.
>>
>>           Senden Sie mir bitte alle Fragen, die Sie noch
>>           haben, über Kosten oder auch
>>           was - dbennis12@.... Es ist etwas billiger
>>           für Gruppen. Emailen Sie
>>           mir und wir werden es kalkulieren. Schreiben Sie
>>           sich sobald wie möglich
>>           ein. Einschreibungen kommen schon ein. Es wird
>>           teurer werden nach dem
>>           ersten März.
>>
>>      IDEC 2004
>>
>>      Die Pläne für IDEC 2004 sind geändert worden.
>>
>>      Am wahrscheinlichsten wird die Konferenz jetzt im November
>>      oder Dezember stattfinden, weil Januar zu früh nach der
>>      Amerikanischen IDEC kommt, und es im Sommer zu heiss wäre.
>>
>>      Gastgeber wird Abacus Montessori School sein, und andere
>>      Schulen,
>>      nichtstaatliche Organisationen und Gruppen, die in der
>>      alternativen
>>      Erziehung arbeiten, werden bei der Organisation helfen. Der
>>      Treffpunkt wird wahrscheinlich in Bangalore sein, und die
>>      Konferenz wird wahrscheinlich neun bis zehn Tage dauern.
>>
>>      Es wird unser Ziel sein, es allen asiatischen Ländern zu
>>      ermöglichen, daran teilzunehmen, aber man wird auch
>>      versuchen, die meisten afrikanischen Länder auch hierher zu
>>      bringen.
>>
>>      Es wird verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten geben - bei
>>      Familien (frei), in
>>      Missionen/Zufluchtsorten/Ashrams/Pensionen (nicht teuer) und
>>      in Hotels.
>>
>>      Man wird verschiedene Arten Erziehungsprogramme besuchen
>>      können, und auch Ausflüge (manchmal über Nacht) nach Forsten
>>      und Heiligtümern machen.
>>
>>      Man wird Joga= und Meditationsstunden mit Hilfe von Meistern
>>      bieten können, und Kunstfertigkeiten und Volkstänze von
>>      verschiedenen Gegenden in Indien können wohl ein Teil der
>>      Angebote sein.
>>
>>      Es kann auch Referate über die Erziehungsphilosophie von
>>      Gandhi sowohl wie als auch von Tagore und J. Krishnamurti
>>      gehört werden.
>>
>>      Wie es üblich bei einer IDEC zu sein scheint, wird ein Teil
>>      der Zeit
>>      programmiert sein und ein Teil frei gelassen werden, so dass
>>      Leute, nachdem sie angekommen sind, oder durch Email für
>>      sich selbst entscheiden können, was sie tun wollen.
>>
>>      Die Organisation liegt in den Händen von Amukta Mahapatra
>>      und Jim Connor. Sie werden weitere Nachrichten in der
>>      IDECischen Listserve (idec@...) vorgeben, sobald sie
>>      zur Verfügung stehen.
>>
>>      WEBSITE
>>
>>      Bis Ende dieses Jahres wird man die Website noch an
>>      www.worldwiderealeducation.net finden können, aber man wird
>>      es bald auch an seiner neuen Adresse finden können, das
>>      heisst www.idennetwork.org. Die Rede von Yakov Hecht bei der
>>      Tamariki IDEC kann man da auf Deutsch, Englisch und
>>      Französisch lesen. Sie ist höchst zu empfehlen.
>>
>>      Die Database ist auf den neuesten Stand gebracht worden.
>>      Wenn Sie Änderungen machen wollen, schreiben Sie bitte an
>>      die untenstehende Adresse.
>>
>>      David and Lynette Gribble
>>                              davidgribble@...
>>      4 Dene Cottages
>>      South Brent
>>      Devon TQ10 9JE
>>      UK
>
> To unsubscribe from this group, send an email to:
> Wenn Sie nicht länger Mitglied von Sudbury_Germany sein möchten,
> senden Sie bitte eine leere email an:
> Sudbury_Germany-unsubscribe@yahoogroups.com
>
>
>
> Die Nutzung von Yahoo! Groups ist Bestandteil von
> http://de.docs.yahoo.com/info/utos.html
>
>
>

#547 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Son 23. Feb 2003 23:00
Betreff: AW: InternationalDemocraticEducationNet-Rundbrief Februar 2003
hegraner
Offline Offline
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Pierre Joris wrote:

  > Hi,
  >
  >...
  >
  > This fall all three of us will be in Berlin from September through
  > December. I initially joined this list because of the possibility of a
  > Sudbury school opening in Berlin (which would have Miles' preferred
  > option for school), but this doesn't not now seem possible.

Sorry, Pierre, as you probably know it is very unlikely, that the
Sudbury-School in Berlin will open in 2003.

  > Would anyone on the list know of any other similar school possibility in
  > Berlin?

There is no school similiar to Sudbury in Berlin nor anywhere else in
Germany. There are some alternative schools in Berlin, though. You may ask
Ullrich Sachse ( u.sachse@... ) who was a founder of one of those
alternative schools. He knows probably more about these schools than I do.

  > We would be most grateful for any information, b/c or on the list. Ich
  > kann Deutsch ohne Problem lesen, bin aber etwas rostig im Deutsch
  > schrieben -- habe dieses deshalb auf English geschrieben.

  > Vielen Dank,

  > Pierre Joris

Cheers,

Henning.




[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#548 Von: hgraner@...
Datum: Mo 24. Feb 2003 15:27
Betreff: Empfehlung der Website ICH WILL WÄHLEN
hegraner
Offline Offline
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Der Absender hat Dir die Seite der Kampagne
ICH WILL WÄHLEN für das Wahlrecht von
Unter18jährigen empfohlen.

-> http://www.ich-will-waehlen.de

Am 10. März 2002 startete ein Bündnis
verschiedener Jugendorgansiationen,
SchülerInnenvertretungen und Einzelpersonen
die bundesweite Kampagne ICH WILL WÄHLEN zur
Wahlberechtigung für Unter18jährige. Im
Mittelpunkt steht eine Petition, die im September
zu den Bundestagswahlen beim Bundestag
eingereicht werden soll. Hierfür werden derzeit
möglichst viele Unterschriften gesammelt.

Auf der Website http://www.ich-will-waehlen.de
können alle Unter18jährigen die Petition
unterschreiben. Über18jährige können die
Petition unterstützen. Informationen zur
Kampagne werden hier ständig aktualisiert.

Du kannst Dich auch in den Newsletter von
ICH WILL WÄHLEN eintragen. Damit wirst Du
etwa 1-2mal im Monat über die Kampagne
informiert.

-> http://ich-will-waehlen.de/index.php?kat=Newsletter

--
ICH WILL WÄHLEN - Kampagne zum Wahlrecht
für Unter18jährige | Dunckerstr. 11, 10437 Berlin
ich-will-waehlen.de | info@...
Tel: +49 30 4479722 | Fax: +49 30 4479720

#549 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Fr 7. Mrz 2003 18:13
Betreff: WG: Appell an Sicherheitsrat
hegraner
Offline Offline
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Hallo zusammen,

normalerweise bin ich sehr skeptisch, was Petitionen angeht, die über email
versandt werden. Zu oft handelt es sich um einen Hoax. In diesem Fall halte
ich die Veranstalter, die ich nur anhand ihrer Webpage beurteilen kann, für
seriös und vertrauenswürdig. Ich halte den Anlaß der Petition darüberhinaus
für so wichtig, daß ich es wage diese Mail auch an Organisationen und Listen
weiterzuleiten, die keinen unmittelbaren Bezug zu dem Thema haben.

Falls sich herausstellen sollte, daß es sich doch um einen Hoax handelt,
oder ihr euch von dieser Mail belästigt fühlt, bitte ich euch schon jetzt um
Entschuldigung.

Henning Graner.



> Dear MoveOn member,
>
> The response to our emergency petition to the U.N. Security
> Council has been nothing short of extraordinary.  Less than
> two days after the petition was launched, over 550,000 people
> have signed, from over 200 countries.  It's a strong message
> from the peoples of the world that the Security Council
> should support tough inspections in Iraq, not war.  It's also
> the fastest-growing online petition we've ever seen -- and
> already one of the largest in history.
>
> Thanks for being a part of this enormous success.  With your
> help, we can make it even bigger.  Please let your friends and
> colleagues know about the petition by sending them a short
> note and this email.  They can sign up at:
>
>    http://www.moveon.org/emergency/
>
> We've pushed back our delivery date to Monday -- our sources
> at the U.N. tell us that's when it'll make the most waves. We
> need to send the petition to press on Friday night, but we'd
> like to have as many signers as possible by that time.  If
> each person who signed the petition gets a few friends to
> sign, we'll easily reach our 750,000 goal -- but it has to
> happen today.
>
> Please take a moment to let your friends know about this
> important initiative.  With your help, we can make an even
> bigger impact on the U.N. Security Council.
>
> Sincerely,
> --Carrie, Eli, Joan, Peter, Wes, and Zack
>   The MoveOn Team
>   March 6th, 2003
>
> P.S. Our petition was launched in cooperation with the American
> Friends Service Committee, who have a terrific website that
> provides resources and information on the crisis in Iraq.  Check
> it out at:
>
>    http://www.afsc.org/iraq/
>
> P.P.S. Yesterday, our local ad went up in over 111 local
> newspapers across the nation, our billboards are now up in
> Detroit, San Francisco and L.A., and our "Inspections Work. War
> Won't." message is on a quarter of all the busses in Washington
> D.C.  The financial support of MoveOn members for these
> initiatives has been overwhelming -- you funded over 100 local
> ads in less than a day!
>
> One note of caution about giving to good causes: Never give your
> credit card number over the phone in response to any telephone
> solicitation.  And only give online or by mail to organizations
> you know and trust (like us).
>
> Thanks for making this work possible.
>
> Some links:
>
> Our "No link" ad that ran in 111 newspapers yesterday:
> http://www.moveon.org/localads/localad.pdf
>
> Our billboard and busses layout:
> http://www.moveon.org/billboards/
>
> How to donate to MoveOn.org:
> http://www.moveon.org/support.html
>
> ________________
>
> This is a message from MoveOn.org. To remove yourself (Erdmuthe
> Remoli) from
>
> this list, please visit our subscription management page at:
> http://moveon.org/s?i=1137-1964489-LzK854k3.8Cg7QLzaOJgCw
>
>

#550 Von: "Kinderladen Runkelrübe e.V." <kinderladen@...>
Datum: Son 9. Mrz 2003 14:11
Betreff: Re: Vorstellung
kinderladen@...
Mail senden Mail senden
 
Am 05.03.2003 14:24 Uhr schrieb Sudbury_Germany-owner@...:
>
> Hallo!
>
> Neu in dieser Mailingliste? Wäre nett, wenn Du Dich kurz vorstellen könntest.

Wir sind der Kinderladen Runkelrübe e.V., ein Träger von zwei
Eltern-Initiativ-Kindertagesstätten in Berlin-Steglitz.
http://www.runkelruebe.de

Als (großteils) ehrenamtlicher Geschäftsführer bin ich Thomas Heldmaier, 39
Jahre alt, Vater zweier Söhne (7 und 10 Jahre alt).

Wir haben seit 1998 ein pädagogisches Konzept in unseren Kitas gefördert und
konsequent mit Leben gefüllt, das auf Maria Montessori basiert und durch die
Anregungen von Rebecca und Mauricio Wild weiter entwickelt wurde. Unsere
fünf Erzieherinnen freuen sich schon jetzt auf das diesjährige Seminar mit
den Wilds, die im August auch wieder in Berlin sein werden.

Wild, Rebecca: "Erziehung zum Sein", "Sein zum Erziehen" oder mit Details
zum langjährigen Schulprojekt in Ecuador "Kinder im Pesta".
(Rebecca Wild ist deutschstämmig, auch ihre Bücher erschienen in deutsch;
andere Autoren aus der "Szene" haben mit dem bei rororo erschienen Buch "Mit
Kindern neue Wege gehen" (Hg. Lienhard Valentin) einen gut lesbaren Einstieg
veröffentlicht.)

Daher rührt, dass mehrere Personen aus dem Umfeld unseres Vereins auch die
Situation an unseren (umliegenden) Grundschulen erörtert, sowie die
Zusammenarbeit mit interessierten Eltern im Bezirk immer weiter entwickelt
haben. Unser Hort z.B. müht sich auch konkret um die weitere und wachsende
Zusammenarbeit mit der z.T. reformwilligen Rothenburg-Grundschule.
http://www.rothenburg-grundschule.de (im Aufbau)

Eher zufällig habe ich die "Sudbury-Schule Berlin-Brandenburg"
http://www.demokratische-schule.de
über den Server paed.com entdeckt und mit heißen Ohren die Beiträge zur
Sudbury-School-Bewegung verschlungen. An vielen Stellen (praktisch überall
;-) freute ich mich, dass die Texte sich mit unseren Ansätzen quasi
vollständig decken. (Wobei ich gleichzeitig bitte, unsere öffentlich
abrufbare Konzeption - die auch den Zwängen der Kitafinanzierung geschuldet
ist - nicht dagegen zu setzen, da sie nicht unseren gelebten Alltag und die
Arbeitsweise der "Erzieherinnen" wiedergibt.)

Während (in Berlin) da und dort einige wenige Engagierte sich um die
Einführung von "einigermaßen" montessori-orientierten Oberschulen oder
Ähnlichem bemühen, stellt der Ansatz des neuen Vereins für mich ein hoch
erfreuliches und Weg weisendes Engagement dar. Ohne noch Näheres als die
Satzung zu kennen, wünsche ich bereits jetzt viel Erfolg bei der Umsetzung!

Nicht nur ich, sondern mehrere Eltern möchten gerne einen weiteren Austausch
und Mithilfe anbieten. Uns motiviert der Wunsch, die Achtsamkeit gegenüber
Kindern auch in schulischen Formen einzubringen und, ja, auch durchzusetzen
- konsequent demokratisch. Wir sind nicht einverstanden mit den (Berliner)
Entwicklungen im Schulbereich und den bisher nur geplanten "Reformen"
(Stichworte Ganztagsschule, "Bildungsstandards", "Autonomie" der einzelnen
Schulen etc.), und für mich möchte ich anfügen, dass das Sudbury-Konzept
meine Erwartungen an Schule erfüllen würde. Dafür möchten wir/ich gerne
etwas tun!


Soweit für heute, und mit freundlichen Grüßen!

i.A. Thomas Heldmaier

#551 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Son 9. Mrz 2003 21:26
Betreff: AW: Re: Vorstellung
hegraner
Offline Offline
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Thomas Heldmaier schrieb:

Nicht nur ich, sondern mehrere Eltern möchten gerne einen weiteren Austausch
und Mithilfe anbieten. Uns motiviert der Wunsch, die Achtsamkeit gegenüber
Kindern auch in schulischen Formen einzubringen und, ja, auch durchzusetzen
- konsequent demokratisch. Wir sind nicht einverstanden mit den (Berliner)
Entwicklungen im Schulbereich und den bisher nur geplanten "Reformen"
(Stichworte Ganztagsschule, "Bildungsstandards", "Autonomie" der einzelnen
Schulen etc.), und für mich möchte ich anfügen, dass das Sudbury-Konzept
meine Erwartungen an Schule erfüllen würde. Dafür möchten wir/ich gerne
etwas tun!

Hallo Thomas Heldmaier,

schön, daß Sie sich für das Modell der Sudbury -Schulen so begeistern können
und Interesse an der noch zu gründenden Sudbury-Schule Berlin-Brandenburg
haben. Über Mithilfe freuen wir uns immer. Es gibt mehrere Möglichkeiten uns
zu unterstützen:

Die naheliegendste und für uns interessanteste Möglichkeit, wie Sie uns
unterstützen können, ist einen Kontakt zu Kitas und Schülerläden
herzustellen. In unserer Gründungsgruppe gibt es zwar eine Reihe von Leuten
mit eigenen Kindern, aber nur wenige Kinder sind im "richtigen" Alter und /
oder haben Interesse an der Schule mitzumachen. Wir werden daher vor
Eröffnung der Schule Werbung machen, und da bieten sich Kitas und
Schülerläden mit ihrer Klientel als "Zielgruppe" natürlich an. Vielleicht
ist es für umfassende und verbindliche Werbung noch zu früh, da wir noch
kein Eröffnungsdatum haben, welches wir garantieren können und es auch sonst
noch einige Unwägbarkeiten gibt. Aber es spricht nichts dagegen, von dem
Projekt zu erzählen und die Idee, die dahinter steckt, unter die Leute zu
bringen.

Da Sie in Berlin wohnen, besteht natürlich auch die Möglichkeit, uns direkt
durch Mitarbeit in der Gründungsgruppe zu helfen. Wir treffen uns alle 14
Tage, meistens an einem Dienstag Abend. Falls Sie daran Interesse haben,
informieren ich Sie gerne über Zeit und Ort des nächsten Treffens.

Schließlich freuen wir uns natürlich über jegliche finanzielle
Unterstützung - sei es durch eine private Spende, sei es durch Vermittlung
von Sponsoren oder durch Hinweise auf öffentliche Fördermöglichkeiten.
Sobald die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt wurde, können auch
Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Ich würde mich freuen, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.


Mit freundlichen Grüßen

Henning Graner.





[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#552 Von: "netzzwergin" <continuum@...>
Datum: Son 9. Mrz 2003 21:37
Betreff: vorstellung
netzzwergin
Offline Offline
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hallo,

ich bin ismene und habe eine tochter (3jahre) und einen sohn (1,5
jahre).  meine kinder durften sehr nah am continuum-concept
orientiert aufwachsen, bzw. tun es.
nun kam meine tochter vor ein paar wochen in den kindergarten und die
probleme fingen an.  panik ueberkam mich, als sie mit
der "erzieherin" nicht klar kam (es ist ein ganz "normaler",
katholischer kiga) und ich an meine eigene kiga- und vorallem
schulzeit erinnert wurde.
ich bin auf der suche nach alternativen, fange gerade an, mich mit
homeschooling/unschooling zu beschaeftigen und wurde durch die
zeitschrift "mit kindern wachsen" auf die sudbury valley school
aufmerksam. nun bin ich ganz gespannt, was es hier zu erfahren und
auszutauschen gibt,

lg, ismene

#553 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Mit 12. Mrz 2003 9:40
Betreff: Strategien zur Abschaffung der Schulpflicht
hegraner
Offline Offline
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In der Liste der Kinderrechtlichen Aktion (
http://de.groups.yahoo.com/group/kira-liste/ ) läuft zur Zeit eine Debatte
über die Möglichkeiten, die Schulpflicht abzuschaffen. Ich leite eine leicht
veränderte mail zu diesem Thema weiter, in der Hoffnung auch in dieser Liste
eine Debatte darüber zu initiieren. Wer will kann sich natürlich direkt in
der Kira-Liste an der Diskussion beteiligen. (Eintragen in die Liste:
Mailto:kira-liste-subscribe@... )
_________________________________________


Ich würde gerne eine Strategie entwickeln, wie die Schulpflicht abgeschafft
werden und durch ein Recht auf Bildung ersetzt werden kann. Ich sehe zwei
Wege: den politischen und den rechtlichen.

Den politischen Weg zu beschreiten würde bedeuten, in langer mühsamer Arbeit
ein Bewußtsein für die Probleme, die sich aus der Schulpflicht ergeben zu
schaffen, und auf die Politik im Sinne einer Abschaffung der Schulpflicht
einzuwirken. Ein steiniger Weg, mit ungewissem Ausgang. Auf mich wirkt
dieser Weg nicht sehr attraktiv.

Der rechtliche Weg würde darauf hinauslaufen, vor einem geeigneten Gericht
zu klagen. Um die Aussicht auf Erfolg zu steigern, bedürfte es einiger
Vorbereitung. Neben der Erstellung der eigentlichen Klageschrift sollte man
eine gute Öffentlichkeitsarbeit leisten. Man könnte sich an die
verschiedensten Organisationen und Privatpersonen wenden, mit der Bitte, die
Klage ideell, organisatorisch und finanziell zu unterstützen. Es wäre auch
zu überlegen, ob man eine eigene Internetseite erstellt, auf der
"Unterschriften" von Personen gesammelt werden, die die Klage unterstützen
(ähnlich der Seite http://www.moveon.org/ ,die ich neulich über diese Liste
verbreitet habe). Zwar haben die Richter ihr Urteil unabhängig von solcher
"Propaganda" zu fällen, dennoch glaube ich, daß eine breite Unterstützung
nicht ohne Wirkung wäre.

Nicht unwichtig ist die Frage, vor welchem Gericht geklagt werden soll. Zum
einen bietet sich das Bundesverfassungsgericht an. Es gab schon mal Urteile
dieses Gerichtes bezüglich der Schulpflicht, die leider nicht sehr
ermutigend gewesen sind.(Vielleicht kann Martin dazu mehr erzählen...) Es
steht zu befürchten, daß sich das Gericht auf diese früheren Urteile beruft,
und sich nicht in unserem Sinne gegen die Schulpflicht aussprechen wird.
Auch die Ablehnung der von Krätzä geführten Wahlrechtsklage durch dieses
Gericht spricht nicht unbedingt für seine große Sensibilität gegenüber
Kinderrechten.

Eine andere Möglichkeit wäre, vor einem europäischen Gericht zu klagen. Die
bislang existierenden europäischen Gerichte scheinen keine, gegenüber der
nationalen Rechtssprechung verbindlichen Urteile fällen zu können. Das soll
sich mit der Einrichtung eines neuen europäischen Gerichts 2004 ändern.
Vielleicht kann Martin hier etwas präzisere Informationen liefern. Es gibt
mindestens zwei Vorteile, an einem europäischen Gericht zu klagen. Erstens
werden dort vermutlich Richter aus anderen europäischen Länder arbeiten, in
denen keine Schulpflicht herrscht, und die deshalb die Erfahrung mitbringen,
daß es auch
ohne Schulpflicht geht. Zweitens hätte ein in unserem Sinne positives Urteil
Verbindlichkeit für ALLE anderen europäischen Länder, die der
Rechtssprechung dieses Gerichtes unterliegen. Mit einem Schlag wäre die
Schulpflicht in Europa erledigt! Diese Perspektive könnte kinderechtlich
interessierte Gruppen aus anderen europäischen Ländern dazu animieren, die
Klage zu unterstützen.
Die europaweite Wirkung eines solchen Urteils könnte allerdings auch
nachteilig sein. Vielleicht wagen es die Richter schlicht und einfach nicht,
ein so weitreichendes Urteil mit verbindlichem Charakter zu fällen.

In jedem Falle, müßten wir sehr genau abwägen, wie unsere Chancen stehen, ob
und zu welchem Zeitpunkt, vor welchem Gericht, mit welcher Unterstützung
etc. wir klagen wollen. Ein negatives Urteil würde für die nächsten Jahre
ein erneutes Klagen aussichtslos machen.
Außerdem sollten wir uns überlegen, wie es anzustellen ist, daß im Falle
eines Erfolges, die Schulpflicht durch ein Recht auf Bildung ersetzt wird -
und nicht etwa durch eine Unterrichtspflicht o.ä.

Was sagt ihr dazu?

fragt
Henning.

#554 Von: martin.wilke@...
Datum: Mo 31. Mrz 2003 9:31
Betreff: Übersetzung verbessern: weiteres Kapitel aus "Ein Königreich der Kindheit - An der Sudbury Valley School aufwachsen"
martinwilke1980
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Hallo,

hier das dritte von vier freien Kapitel aus "Kingdom of Childhood"
herum. "Kingdom of Childhood" enthält über 30 persönliche
Beschreibungen des Lebens an der Sudbury Valley School aus der Sicht
früherer Schüler, die von Hanna Greenberg zu ihren Erfahrungen
interviewt wurden.

Sprachlich müßte es wohl noch etwas geglättet werden. Wer will sich
daran mal versuchen?

Martin
======

Kapitel 16

	 /"Was mir Vertrauen gab, war die Umwelt der Schule, in der man solch
einen großen Querschnitt der Menschheit hatte ... Man hatte wirklich
eine Menge, über das man nachdenken, und viele Erfahrungen, die man
mit anderen teilen konnte."/


Ich wuchs in einer Gegend der oberen Mittelklasse auf, die eigentlich
vor einer Menge von Dingen "geschützt" sein sollte, es aber nicht
wirklich war. Das war eine schwierige Zeit, um aufzuwachsen. Der
Vietnam-Krieg tobte. Schon bevor ich mit der Grammar School fertig
war, hatte ich eine Menge von dem mitbekommen, was Unterdrückung ist,
besonders im Zusammenhang mit Rassismus und Bürgerrechtsfragen. Mein
Vater ging völlig darin auf. Er war einer der Freedom Riders, die
runter nach Selma fuhren. Er war Lehrer einer öffentlichen Schule,
und er ging zur Schulverwaltung und sagte: "Ich werde hinfahren. Ich
muß das tun." Sie respektierten ihn für das und sagten: "OK. Wenn du
das tun mußt, dann mach es. Dein Job wird auf dich warten, wenn du
zurückkommst." Ich hatte schon in einem sehr frühen Alter Kenntnis
von Ungerechtigkeiten.


Ich hatte sehr früh einige negative Erfahrungen in der öffentlichen
Schule. Ich hatte große Schwierigkeiten, Lesen zu lernen, als ich in
der ersten Klasse war und ich meine Lehrer offensichtlich
frustrierte, aber es war wirklich widerlich, wie sie damit umgegangen
sind. Ich kann mich erinnern, wie mein Lehrer am Ende des ersten
Jahres vor der ganzen Klasse zu mir sagte: "Der einzige Grund, warum
du hier bestehen wirst, ist, daß dein Vater ein Lehrer ist. Er wird
dich den ganzen Sommer über im Lesen unterrichten." Dann erinnere ich
mich an eine Lehrerin in der zweiten Klasse. Sie war irgendwie
exzentrisch. Einmal konnte ich ein "b" und ein "d" nicht
auseinanderhalten, und sie flippte völlig aus und konnte es nicht
hinnehmen. Sie erniedrigte mich vor der ganzen Klasse, indem sie
sagte: "Seht, er kann nicht ein 'b' und ein 'd' auseinanderhalten.
Könnt ihr euch das vorstellen?" Und das war noch nicht alles. Sie
nahm mich zurück in meinen Klassenraum und erniedrigte mich nochmal
vor meiner ganzen Klasse meinem Lehrer gegenüber: "Er ist so dumm, er
kann nicht mal das hier." Ich tobte vor Wut so sehr wie man es nur
kann, wenn man sieben Jahre alt ist. Ich glaube, ich habe meinen
Eltern nichts davon erzählt, weil ich mich zu sehr schämte und mich
zu gedemütigt und wütend fühlte.

Es war deprimierend für mich. Aber dann hatte ich ein wirklich
einmaliges Erlebnis im Sommer '69. Ich reiste mit meinen Eltern quer
durch Europa, und ich traf viele Jugendliche, die im High-School-
Alter waren, mit denen ich eine wirklich enge Freundschaft
entwickelte. Das war zu einer Zeit, als "Hippies" vorherrschend
waren, und ich paßte genau dazu, und ich fing wirklich an, zum ersten
Mal ein gutes Gefühl mit mir selbst zu haben. Als ich zurückkam, um
mein zweites Jahr an der Junior High School zu beginnen, bereiteten
sie mir ständiges Leid bezüglich der Kleidervorschriften. In dem
Alter bedeutet einem eine bestimmte Art auszusehen mehr als irgend
etwas anderes; und gesagt zu bekommen "Deine Haare sind zu lang" oder
"Du kannst nicht so aussehen oder das tun", setzte schlagartig viel
Ressentiment gegen die Verwaltung frei. So daß es, als wir das erste
Mal von Sudbury Valley hörten, und als ich zum ersten Mal hinging,
eine willkommene Erleichterung war.

Mein ganzen Anliegen war: "Warum lassen mich die Leute nicht einfach
in Ruhe, warum lassen die Leute mich nicht einfach mein eigenes Ding
tun?" Und dann, als ich das erste Mal in der Sudbury-Valley-Umgebung
war, war ich einfach sprachlos, ich wußte zuerst gar nicht, was ich
damit anfangen soll oder wie ich es anpacken sollte. Aber ich habe
wirklich bei mehreren Gelegenheiten gedacht, daß in dieser Zwangslage
zu sein das beste ist, was mir je passiert ist, einfach in Ruhe
gelassen zu werden und voranzugehen, in dem ich versuche, mir
Klarheit für mich zu verschaffen und ich selbst zu sein und ein
Selbstvertrauen zu entwickeln, etwas mit Leuten zu tun, die viel
jünger oder auch die viel älter sind, und nicht die ganze Zeit
drangsaliert zu werden.

Viele aus meiner unmittelbaren Familie und von meinen Verwandten
haben mich oder meine Eltern jedenfalls nie verstanden. Nicht, das
wir mit den meisten von ihnen nicht zurechtgekommen wären, denn das
taten wir ja, aber ich glaube, es gab eine Menge Skepsis: "Oh, was
für ein völlig radikaler Ort. Die meinen das doch nicht ernst?!" Das
wurde viel weniger ein Problem, als die Schule offiziell anerkannt
wurde. Aber in den ersten paar Jahren, in denen die Schule geöffnet
war, herrschte, da bin ich mir sicher, viel mehr Skepsis in der
Gesellschaft vor, wenn sie erfuhren, wie die Schule war, weil es
damals noch keine Chance gab, sich über Leute Gedanken zu machen, die
als Schüler dieses System durchlaufen hatten.


Als ich neu auf der Schule war, gab es eine lange Zeitspanne, in der
ich mich gewissermaßen zurücklehnte und dem Lauf der Dinge zusah und
soviel ich konnte in mich aufnahm und versuchte in meinem Kopf eine
Menge Dinge zu ordnen. Am Anfang war ich mehr geneigt, in der Main
Lounge rumzuhängen. Andere, die etwa in meinem Alter waren,
verbrachten dort eine Menge Zeit, und dann gab es da einige jüngere,
die ziemlich unterhaltsam waren. Nach etwa einem halben Jahr oder so
wurde - warum auch immer - der Raucherraum der Ort, an dem man sich
aufhielt. Wir wohnten dort. Ich liebte es auch, rauszugehen und ein
bißchen auf dem Schulgelände umherzuspazieren, beim Teich und beim
State Park.


Als ich das erste mal in diese Schule ging, war ich aus vielen
Gründen ziemlich verwirrt: meiner Erfahrung in öffentlichen Schulen
sowie dem, was zu dieser Zeit in der Welt los war. Es war eine
ziemlich harte Zeit, um aufzuwachsen! Als ich die Leute besser
kennenlernte, entwickelte ich mehr Selbstvertrauen, indem ich einfach
rumsaß und alles mögliche tat, über Anthropologie zu reden bis
darüber zu plaudern, was man von bestimmten Dinge hält, welche
Richtung man einschlug, und welche Erwartungen man im Leben hat. Was
mir Vertrauen gab, war die Umgebung in der Schule, in der man einen
so großen Querschnitt der Menschheit hatte, von Kindern im Alter von
4 Jahren bis zu jenen, die sich gerade auf ihren Schulabschluß
vorbereiten. So hatte man wirklich eine Menge, über das man
nachdenken konnte, und viele Erfahrungen, die man mit anderen teilen
konnte. Ich denke, viele von uns, die in dieser Umgebung waren,
entwickelten einen Vorsprung in allem von Kommunikationsfertigkeiten
bis zum keine Angst haben, hinauszugehen und mit Dingen und Leuten zu
tun zu haben.

Wir hatten Tage, an denen wir nichts anderes taten als rumzusitzen,
den ganzen Tag Zigaretten zu rauchen, Musik zu hören und einfach zu
reden. Wir hatten Tage, an den wir den ganzen Tag lang Monopoly oder
verschiedene Spiele spielten, dauerhaft. Wir hatten Tage, an denen
wir rausgingen und auf dem Gelände herumspazierten und mit
verschiedenen athletischen Aktivitäten beschäftigt waren. Ich hatte
Tage, an denen ich wirklich ganz und gar mit verschiedenen Arten der
Kunst beschäftigt war, Keramik oder Malen, oder mit Leuten abhängen,
die mit Fotografie beschäftigt waren. Ich hatte Tage, an denen ich
einen guten Teil des Tages in der Bibliothek war und Bücher nach
Zufall aus dem Regal nahm, ob es ein Rolling-Stones-Magazin oder eine
Enzyklopädie war, und einfach dort saß und es las. Ich verbrachte
eine Menge Zeit damit, Musik zu hören, da besteht gar kein Zweifel.
Die ersten paar Jahre schien das der Fokus eines Großteils unserer
Aufmerksamkeit zu sein, einfach abhängen und das tun. Ich hing
gewöhnlich mit Peggy in der Dunkelkammer rum. Sie war ein Schatz. Ich
habe mich nie richtig damit beschäftigt zu lernen, wie man Fotos
entwickelt und all das, aber ich war mit Leuten zusammen, die das
taten. An diesem Zeitpunkt begann ich, eines meiner Haupthobbies zu
kultivieren, ein Amateurfotograf zu sein. Ich würde sagen, daß ich an
dem einen oder anderen Punkt fast jeden Teil des Hauptgebäudes
nutzte. In meinem letzten Jahr hatte ich sogar im Kunst-Raum etwas zu
tun.

Dann, während meines letzten Jahres, hatte ich auch meines ersten
Job: für eine Geotechnik-Firma zu arbeiten. Ich machte alles, vom
Sepiadrucke entwickeln bis Arbeit im Gelände mit Geologen. Ich
arbeitete auch als Helfer einen Tischlers. So verbrachte ich gegen
Ende meiner Erfahrung an der Schule mehr Zeit außerhalb des
Schulgeländes als tatsächlich dort zu sein. Aber das Konzept eines
"offenen Schulgeländes" und zu sehen, was da draußen auf dem
Arbeitsmarkt war, war Teil der Art wie dieser Ort geleitet wurde.

Ich brauchte den Raum zum Atmen wirklich, den die Schule mir bot, um
in meinem Kopf einige Dinge zu ordnen bzw. darüber zu spekulieren,
was ich vielleicht tun wollen würde.

Über die Mitarbeiter abzustimmen, war eine ziemlich radikale Sache.
Welcher Schüler hatte denn jemals etwas zu sagen, wer sein Lehrer
sein würde? Es was natürlich total abgefahren, daß Schüler da Einfluß
hatten. Die Mitarbeiter schienen immer in etwas eingebunden, mit
etwas beschäftigt zu sein. Aber sie waren immer ziemlich da für uns,
wenn es ein Problem oder ein Besorgnis gab, das wir ansprechen
wollten oder eine Frage, die wir stellen wollten. Sie waren gewiß
sehr bereit, das bißchen Zeit, das ich irgendetwas akademischem
widmen wollte, mit mir zu verbringen.


Ich denke, daß jeder beteiligte Mitarbeiter etwas zu bieten hatte,
aber mir ist, als erinnere ich mich, daß einige von ihnen womöglich
auch selbst eine Menge Seelendurchsucherei betrieben haben, woran
überhaupt nichts falsch ist ...

Jan war, was seine Umgangsformen angeht, einer der aggressiveren
Mitarbeiter. Einmal hatte ich aus Versehen eines der Fenster im
Raucherraum zerbrochen, und ich kam hervor und sagte, daß ich das
getan hatte. Er holte die Baumaterialien und sagte: "OK, geh und
reparier das verdammte Ding!" Ich war verwundert, und ich schätze,
daß ich nachher, als ich es repariert hatte, froh war, daß ich die
Erfahrung gemacht habe zu lernen, wie man das macht. So war er eben.
Er war sehr direkt in seiner Art und in seiner Herangehensweise.

Ich erinnere mich nicht, daß es irgendwelchen nennenswerten
Vandalismus oder etwas in der Art gegeben hätte. Viele Jugendliche
taten sowas aus ihrer Ablehnung gegenüber einer strukturierten
Umgebung heraus. Aus der Zeit, bevor ich auf Sudbury Valley ging,
kann ich davon einiges berichten. Mir ist so, als erinnere ich mich,
daß, als ich ein früher Teenager oder noch jünger war, eine Menge
Jugendliche aus Wut ganz in dieser Art von Dingen aufgingen. Ich
erinnere mich nicht, daß so etwas jemals an Sudbury Valley passiert
wäre, was daran lag, wie sie organisiert war.


Es gab eine Menge Besorgnis, als die Schule sich bemühte, anerkannt
zu werden. "Was tun wir, wenn wir hiermit fertig sind und graduieren
und es letztendlich nicht anerkannt wird?", machten sich einige
Sorgen. Es war auch nicht nur die Schülerschaft. Auch einige der
Mitarbeiter fragten sich, ob sie in der Lage sein würden, jenen
Leuten die Philosophie der Schule zu vermitteln bzw. sie dazu zu
bringen, sie zu verstehen. Dann kam das Akkreditierungskomitee her
und sah den Ort, und wie er geleitet wurde und was die Leute taten
und was sie nach dem Verlassen der Schule erreicht hatten; das war
der Zuckerguß auf dem Kuchen - die Schule wurde anerkannt.

Ich begann, die Schule mehr zu verstehen, als ich Schüler, die älter
waren als ich, durch das System gehen und ihren Abschluß machen sah.
Das ganze Konzept der Schule wurde klarer, als Leute diesen Prozeß
durchliefen. Ich lehnte mich einfach zurück und beobachtete das
alles. Tatsächlich ging mir die volle Bedeutung des Philosophie der
Schule erst wirklich auf, als ich aus ihr heraus war und in das
Erwachsenen-Leben eintrat; als ich ein Schwerpunkt-Gebiet fand, das
mich interessierte, und das erste Mal in meinem Leben, aus einer
akademischen Sichtweise, setzte ich mich hin und war diszipliniert
dabei. Mein eigener Antrieb, meine eigene Motivation wurden angewandt
auf das Gebiet, in das ich eindringen wollte. Im Grunde sagt die
Schule, du bist verantwortlich für deine eigene Bildung, und wenn du
ein bestimmtes Thema genau studieren willst oder welches Gebiet auch
immer du betreten möchtest, du wirst Hindernisse auf dem Weg finden,
aber wenn du dich damit befaßt und dich dem widmest, wird es klappen,
und es wird eine größere Bedeutung haben, weil es aus deinem Inneren
kommt.

Als für mich die Zeit kam abzugehen, war ich selbstbewußt, jedenfalls
überwiegend. Ich hatte ein gutes Selbstverständnis. Ich hatte eine
Vorstellung von einigen verschiedenen Wegen, denen ich nachgehen
könnte; nichts konkretes, aber ich war bereit, die Schule zu
verlassen, um herauszugehen und meinen Weg zu finden, und das ist
also im wesentlichen, was ich getan habe.

Die Thesenverteidigung war, natürlich, ein bißchen beängstigend. Aber
andere Leute, mit denen ich befreundet war, hatten das bereits hinter
sich. Von ihrer Erfahrung und meiner Erfahrung an der Schule
ausgehend war es wirklich nicht allzu schwer.

Eines der Dinge, die die Schule für mich tat, war, daß ich kein
Problem damit habe, mich vor eine Gruppe von Leuten hinzustellen und
zu reden. Solange ich weiß, wovon ich rede und warum ich etwas sagen
will, macht es mir nichts aus. Ich habe das gelernt, indem ich Teil
des School Meetings war und indem ich eine Gelegenheit hatte,
angehört zu werden, bevor ich graduierte. Und dann durch den Vorgang
der Thesenverteidigung, indem ich vor der Schülerschaft, den
Mitarbeitern, Trustees uns so fort stand.

An Sudbury Valley wurde uns die Gelegenheit gegeben, wir selbst zu
sein, und unsere eigenen Interessen und akademischen Bestrebungen als
Individuen zu kultivieren, aber uns wurde nicht einfach so der
Abschluß ausgeteilt. Uns mußte, als Gegenleistung, jeweils als
Einzelnem bewußt werden, wann wir bereit waren, hinauszugehen und dem
nachzugehen, was auch immer wir vorhatten zu tun, und wir mußten das
all den beteiligten Leuten vermitteln. Uns wurde überlassen zu tun
und zu verfolgen, was wir wollten, aber wenn wir bereit waren
abzugehen, mußten wir rüberbringen, daß wir zumindest teilweise
"beieinander" waren, verantwortungsvoll genug, um in die Welt
hinauszugehen zu können.

#555 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Sam 19. Apr 2003 11:03
Betreff: Wir sind 100!
hegraner
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Zwar ist zur Zeit nicht viel los auf dieser Liste, aber dennoch gibt es was
zu feiern. Mit dem Beitritt von gerda.hofer@... am 13.4.2003 haben wir
die magische Grenze von 100 Mitgliedern erreicht!

Frohe Ostern!

Henning.

#556 Von: martin.wilke@...
Datum: Fr 25. Apr 2003 8:01
Betreff: Aufwachsen an der Sudbury Valley School (Teil 4 von 4)
martinwilke1980
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Hallo,

hier das vierte der vier freien Kapitel aus "Kingdom of Childhood".

("Kingdom of Childhood" enthält über 30 persönliche
Beschreibungen des Lebens an der Sudbury Valley School aus der Sicht
früherer Schüler, die von Hanna Greenberg zu ihren Erfahrungen
interviewt wurden.)

Sprachlich müßte es wohl noch etwas geglättet werden. Wer will sich
daran mal versuchen?

Martin Wilke
============

Kapitel 29

"Man kann mit etwas nicht einfach aufhören, nur weil jemand einem
erzählt, man sei nicht gut oder man könne dies nicht tun, oder er ist
nicht daran interessiert, was man macht. Man muß tun, was einem
selbst richtig erscheint."


Ich weiß nicht, ob ich wirklich alles über die Schule sofort
verstanden hatte, aber was ich verstand, war, daß ich sie liebte. Es
war ein Ort, wo ich sein wollte. Und das blieb so, bis es Zeit für
mich war, weiterzugehen!

Die meiste Zeit als kleines Kind habe ich gespielt. Ich liebte es zu
erforschen. Wir verbrachten viel Zeit damit, in den Wahld zu gehen,
Festungen zu bauen. Wir bauten verblüffende Pinien-Nadel-Forts, die
wir über das ganze an die Schule angrenzende Land verteilt
errichteten. Sie waren sehr, sehr geheim, obwohl ausgewählten Leuten
erlaubt wurde, mit dort hinaus zu kommen und von ihnen zu erfahren.
Es ist eine Tatsache, daß, als ich anfing, damit zu tun zu haben, es
einige ältere Kinder gab, die sie bauten; und sie brachten mich und
ein paar andere hinaus, um sie zu sehen; und dann fanden wir heraus,
wie man es tut, also begannen wir unsere eigenen geheimen. Wir
dachten, das wäre so cool!

Wir waren im Winter, Sommer, Herbst und Frühling draußen. Es gab
überhaupt keinen Unterschied. Im Winter schleppten wir die Schlitten
die Pfade hinauf. Wir fuhren diesen großen, langen Hügel im Callahan
State Park hinunter. Dort waren während des Tages auch immer
Skimobile, und wir haßten sie. Wir waren Natur-Kerle! Wir benutzten
nie etwas mit Energie, und wir waren sehr dagegen. Eines Tages fuhren
wir mit einem riesigen Dreieinhalb-Meter-Schlitter den Hügel
hinunter. Wenn man den Hügel herunterkam, führte der Weg in ein Feld;
man fuhr einfach weiter den Weg runter und kam schließlich einfach
zum Stehen. Wir kamen zum unteren Teil des Hügels und sahen ein
Skimobil herunterkommen. Wir sprangen alle zur gleichen Zeit ab und
der Schlitter fuhr direkt in das Skimobil, wobei der Schlitten und
das Skimobil des Typs entzwei gingen.

Manchmal wünschte ich, daß an Sudbury Valley mehr Schüler wären. Als
ich etwas älter wurde und ich mich für Mädchen interessierte,
interessiert ich mich nie für die Mädchen, die mir vom Alter her nahe
waren, nur für die ältere Mädchen, es schienen nie genug Schüler da
zu sein. Aber es machte mir eigentlich nicht so viel aus. Ich hatte
Freude an allen. Ich finde einfach Gefallen an anderen.

Ich liebte es, mit Margaret zu kochen. Das großartige an Margaret
war, daß, wenn du mit ihr gekocht hast, sie dir zeigte, wie man etwas
tut, und du es getan hast. Und dann, während du gewartet hast, daß
die Dinge backen oder kochen oder was auch immer, setzte sie sich hin
und erzählte dir diese unglaublichen Geschichten. Sie hatte immer
eine tolle Geschichte, und sorgte so dafür, daß wir immer sehr
unterhalten waren.

Das erste Mal, daß mir bewußt wurde, daß ich aktiv etwas lerne, war
eines nachts, als ich ungefähr sieben war. Ich nahm ein Buch zur
Hand, das zu lesen ich nie in der Lage gewesen war (mir aber oft
vorgelesen wurde) und las das ganze Ding, und ich war so ergriffen!
Von diesem Tag an, konnte ich lesen, einfach so. Es gab Worte, deren
Bedeutung ich erfragen mußte, aber ich konnte die Worte lesen nach
dieser Nacht. Als ich zehn oder zwölf Jahre alt war, las ich
mittlerweile eine Menge. Später las ich viel von Shakespeare,
Griechische und Römische Tragödien, ein bißchen Thoreau und
Steinbeck, und ich interessierte mich sehr lange Zeit sehr für
Theaterstücke.

Ich hatte das Gefühl, daß es bei außenstehenden Leuten eine
Erwartungshaltung gab, es wurde ein bißchen Druck auf einen ausgeübt,
wenn die Leute einen fragten, was man in dieser Schule tut, und wie
man dort lernt. Als ich etwas älter wurde, sagte ich immer: "Ich weiß
ebensowenig wie der nächste." Und ich bin wahrscheinlich viel weniger
unwissend, da ich die Erfahrung, auf Sudbury Valley zu gehen, hatte.
Ich hatte Freunde, die so rebellisch auf alles waren, so daß sie, als
sie aus der öffentlichen High School herauskamen, nicht wußten, was
sie tun oder wer sie sein wollten. Und sie waren die gleiche Leute,
die zu mir sagten: "Du gehst auf diese Schule. Wie kannst du
überhaupt etwas lernen?"


Ich griff zur Gitarre, als ich sieben oder achte Jahre alt war. Ein
Schüler an der Schule brachte mir meine ersten Lektionen bei. Zu
dieser Zeit hatte keines des jüngeren Kinder, das ich kannte,
irgendein Interesse, Musik zu spielen. Also begann ich, an ein paar
unterschiedlichen Orten in der Gegend Unterricht zu nehmen. Es waren
einfach die Grund-Methoden-Bücher, aus denen sie es uns beibrachten,
und ich fand es schnell langweilig und hörte auf. Dann nahm ich für
eine Weile klassiche Gitarre, was ich wirklich liebte, aber es war zu
schwer für mich.

Ich spielte zuhause. Es gab an der Schule Teenager wie Dominic, den
ich für großartig hielt, weil er all den Schwung hatte, und er konnte
schnell spielen: Er konnte Songs direkt von der Schallplatte lernen,
was ich nicht konnte, so daß ich mich fast in Verlegenheit gebracht
sah. Aber ich saß zuhause mit meiner Gitarre und spielte. Mein Dad
hatte diese alte Spule-zu-Spule-Tonbandmaschine von einem Freund von
ihm, und ich fand heraus, daß, wenn man seine Gitarre direkt in die
Eingangsbuchse, in die das Mikro reinkommt, reinsteckt, halb rein,
konnte man eine Verzerrung erzeugen, und das klang gut. Also das war
mein Verstärker, ein Spule-zu-Spule-Tonbandrekorder! Später, als ich
etwa 14 war, kaufte ich ein großes altes Lautsprechergehäuse mit
Zwölf-Zoll-Sprechern, und ich setzte meinen Band-Rekorder-Verstärker
oben drauf. Das war irgendwie lustig.


Da war ein Jugendlicher, Gene, der Schlagzeug an der Schule spielte,
und er und ich jammten eine Menge. Jemand anderes jammte auch mit
uns. Dann sagte Genes Vater mir, daß er nicht will, daß sein Sohn mit
mir zusammen spielt, weil Gene ein viel besserer Musiker war als ich
es je sein würde, und er konnte seinen Sohn nicht mit mir spielen
lassen!

Das erdrückte mich, aber ich spielte weiter, und bis zum heutigen Tag
betreibe ich es, egal welche Kommentare ich bekomme, weiter. Das ist
etwas, das die Schule mir beigebracht hat. Man kann nicht einfach mit
etwas aufhören, nur weil jemand einem erzählt, man sei nicht gut oder
man könne dies nicht tun, oder er ist nicht daran interessiert, was
man macht. Man muß tun, was einem selbst richtig erscheint. Man macht
einfach weiter und man lebt sein Leben; man wird fertig damit und
geht weiter, und man tut das, was einem wichtig ist.

Nehmen wir an, jemand spielt und es ist schrecklich. Wenn er mich
nach meiner Meinung fragt, würde ich ihm wahrscheinlich die Dinge
sagen, die er falsch macht, und ihm dann Tips geben, wie er
darangehen könnte, es besser zu machen. Ich würde nie irgendjemandem
sagen: "Gib es auf. Tu es nicht.", weil ich davon überhaupt nichts
halte. Ich glaube, wenn jemand mit dem, was er tut, beschäftigt ist,
und es liebt, dann wird er, wenn er dazu nicht talentiert ist, es
ganz allein herausfinden. Ich für meinen Teil hatte viel Vertrauen in
das, was ich tat.

Als ich bereit war, die Schule zu verlassen, war ich mittlerweile zu
der Entscheidung gekommen, daß Musik der bedeutendste Teil meines
Lebens ist. Eine meiner ersten Erinnerungen an die Schule war Musik
gewesen. Das war Ende der 60er, als es einen Schmelztiegel
großartiger Experimentalmusik gab. Ich hörte all diese fantastische
Musik als sechs oder sieben Jahre altes Kind: The Beatles, The
Rolling Stones, The Who, The Doors, und mir war bis vor kurzem nicht
klar geworden, wie wichtig diese Bands für mich waren. Das war es,
was mich dazu brachte, mich mit Musik zu beschäftigen. Als ich älter
wurde, waren diese Bands nicht mehr so supermodern. Da war eine große
70er-Woge von Pop-Rock-Bands, und ich wurde vom Mainstream eingeholt;
es war anders als die frühen Bands, aber eigentlich nicht. Es schien
nur so, weil es alles in einem Dunstschleier verhüllt war. Und ich
ging weiter, graduierte und bewegte mich weiterhin in diese Richtung,
und bis vor vielleicht fünf Jahren war mir nicht klar, daß die
wirkliche Musik für mich jene Bands waren, die ich als Kind gehört
habe. Sie waren meine Lehrer.

Musik war in meiner Peergroup an der Schule die gemeinsame Bindung
zwischen allen von uns. Wir unterhielten uns über Musik und wir
erforschten die Musik zusammen. Ich erinnere mich, als Alan ein
Cembalo baute und alle in erfürchtiges Staunen versetzt waren. Wir
taten alle verschiedene Dinge, aber wir schienen sie gemeinsam zu
tun.

Als ich 17 Jahre alt war, hatte ich das Gefühl, ein Erwachsener zu
sein. Ich hatte das Gefühl,.daß ich alles gelernt hatte, was ich
innerhalb der Schule lernen konnte, und mittlerweile hatte ich mich
mit Leuten angefreundet, die nicht auf der Schule waren, und ich
wollte mehr Leute treffen. Ich hatte das Gefühl, daß es Zeit ist,
mich weiterzubewegen. Aber meine Erinnerungen an die Schule sind
wahrscheinlich die liebevollsten meines Lebens.

#557 Von: Silke Weber <SilkeMarianna@...>
Datum: Sam 26. Apr 2003 11:15
Betreff: das bin ich
SilkeMarianna@...
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hallo zusammen!

mein name ist silke weber, ich bin 21 jahre alt und studiere zur zeit im
dritten semester an der pädagogischen hochschule in weingarten (schwabenland)

als ich in meinen semesterferien eine freundin in berlin besuchte, wurden
wir eines abends aufmerksamauf das büro von k.r.ä.t.z.ä.

wir klingelten, uns wurde die türe geöffnet und es entstand ein sehr
spannendes gespräch. mit nach hause nahm ich das info-heft zu den sudbury
schools.
zuerst blieb das heft aber unangerührt auf meinem schreibtisch lieben, bis ich
jetzt von osterdienstag bis freitag ein kompaktseminar im fache soziologie
zu "schulutopien" machte. ich erinnerte mich, nahm das heftchen zur hand,
studierte es aufmerksam und nach intensiven diskussionen und vielem nachdenken
bin auch ich zu dem entschluß gekommen, dass sich in unserem scchulsystem etwas
elementares ändern muss!!

ich bin begeistert von den ideen, die ihr verwirklichen wollt, bin sehr
interseeirt, und würde gerne meine mithife anbieten, falls ihr noch hilfe
benötigt.

ich würde mich freuen bald etwas von euch zu hören, liebe grüße, silke

--
+++ GMX - Mail, Messaging & more  http://www.gmx.net +++
Bitte lächeln! Fotogalerie online mit GMX ohne eigene Homepage!

#558 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Sam 26. Apr 2003 18:57
Betreff: Vernetzung
hegraner
Offline Offline
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Silke schrieb:

>>ich bin begeistert von den ideen, die ihr verwirklichen wollt, bin sehr
interseeirt, und würde gerne meine mithife anbieten, falls ihr noch hilfe
benötigt.<<

Hallo zusammen,

einer der Gründe, warum wir (die Gründungsgruppe für eine konsequent freie
und demokratische Schule - inzwischen Sudbury-Schule Berlin-Brandenburg
e.V.) diese Liste eingerichtet haben, war die Tatsache, dass sich immer
wieder Leute bei uns gemeldet haben, die ihr Interesse bekundeten, sich an
dem Projekt der Gründung einer Sudbury-Schule zu beteiligen. Da viele der
Interessenten nicht aus Berlin oder Umgebung kamen, konnten wir ihnen keine
direkte Beteiligung anbieten. So entstand die Idee, eine Liste einzurichten,
in dem sich alle Interessierten unabhängig von ihrem Standort an einer
Diskussion zum Thema Sudbury-Schulen beteiligen können. Darüberhinaus sollte
die Liste einer Vernetzung untereinander dienen, so daß möglicherweise
Leute, die in der gleichen Umgebung wohnen ihrerseits eine Initiative
starten können. Deswegen wird auch jeder beim Eintragen in die Liste
aufgefordert, sich vorzustellen und seinen Wohnort zu nennen. Allerdings
haben die später Hinzukommenden nichts von den älteren Vorstellungsmails, es
sei denn, sie recherchieren danach im Archiv. Deshalb folgende aus einer
anderen Mailingliste übernommene Idee:

Jeder der möchte, und der sich vorstellen kann sich mit anderen aus seiner
Umgebung in Kontakt zu treten und eventuell gemeinsam eine Inititiave zu
starten möge das kundtun. Sinnvoll wären folgende Angaben:
   a.. Name
   b.. Wohnort + Postleitzahl (die Postleitzahl ist wichtig zum sortieren
nach Wohnort)
   c.. kurze Selbstdarstellung mit Angabe der Interessen bzgl.
Sudbury-Schulen
   d.. email-Adresse
Ich würde die Sammlung der Adressen geordnet nach Postleitzahl in dieser
Liste zur Verfügung stellen und regelmäßig aktualisieren. Sie könnte auch,
wenn niemand etwas dagegen hat, automatisch an jeden neuen Listenteilnehmer
verschickt werden.


Mit dieser Idee möchte ich den generellen Aufruf verbinden, in irgendeiner
Form für die Idee Demokratischer Schulen aktiv zu werden. Am meisten freuen
würde mich, wenn an anderen Orten weitere Gründungsgruppen entstehen würden.
Falls wir dabei behilflich sein können, bieten wir unsere Unterstützung
gerne an.
Es ist allerdings auch wichtig (und weniger aufwendig) die Idee der
demokratischen Schulen zu verbreiten. Also, sprecht mit Freunden, Bekannten,
Verwandten darüber! Vermutlich werdet ihr auf viel Abwehr stoßen. Das macht
nichts. Steter Tropfen höhlt den Stein! Falls ihr bedarf an Texten zu den
Sudbury-Schulen habt, meldet euch!
Wer möchte kann uns natürlich auch finanziell unterstützen. Wir freuen uns
über jede Spende. Näheres dazu, sobald die Gemeinnützigkeit unseres Vereins
anerkannt wurde.

Auf geht's!
Henning.





[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#559 Von: Silke Weber <SilkeMarianna@...>
Datum: Mo 28. Apr 2003 16:56
Betreff: Re: Vernetzung
SilkeMarianna@...
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hallo ihr alle!

ich stellte mich zwar schon am samstag vor, hab dabei aber ganz vergessen
meine adresse anzugeben, das hole ich hiermit nach:

silke weber, 88250 weingarten, silkemarianna@...

liebe grüße, silke weber

--
+++ GMX - Mail, Messaging & more  http://www.gmx.net +++
Bitte lächeln! Fotogalerie online mit GMX ohne eigene Homepage!

#560 Von: "Henning Graner" <hgraner@...>
Datum: Fr 2. Mai 2003 23:00
Betreff: Vernetzung
hegraner
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Hallo,

hier ist eine Liste von Teilnehmern dieses Mailverteilers. Die Informationen
habe ich den jeweiligen Vorstellungsmails entnommen. Aufgeführt sind nur
Personen, die zum jetztigen Zeitpunkt Mitglied sind (also keine Ehemaligen)
und die mindestens eine Mail geschrieben haben. Die Liste ist alphabetisch
nach Vornamen geordnet. Ich würde sie gerne um Wohnort und Postleitzahl (PLZ
ist wichtig zum sortieren)ergänzen, damit man gezielt nach Mitstreitern in
räumlicher Nähe suchen kann. Deshalb meine Bitte: Prüft, ob die bisherigen
Daten richtig sind, und ergänzt sie, indem ihr mir eine entsprechende Mail
schreibt:
Sudbury_Germany-owner@yahoogroups.com

Wer in Zukunft nicht mehr auf dieser Liste erscheinen möchte, kann mir das
ohne Angabe von Gründen mitteilen.

Henning.


Name 		 Ort 	 PLZ
------------------------------------------------
Anna Vollrath  Berlin
Anne Blumenthal  Berlin
Antje Lang 	 Chemnitz ?
B. Fallenstein  Bielefeld
Carola 	 Overath
Charlotte Butzmann Berlin
Chris
Christel Fallenstein
Christoph Klein  Berlin  10999
Claudia Seifert  München
Conny Ritter  Erfurt
Falko Peschel
Florentine Berlin
Gabi Arth Wien
Genoh Berlin
Gregor Kowalski  Bonn
Hans Hermsen  Bielefeld
Hans-Georg Renner  Köln
Helena Liebecke  Dresden / Berlin
Henning Graner  Berlin  10437
Ilja Schmelzer
Ina Staude
Irene Klonek  Berlin
Ismene
Jana Wanske Berlin
Johanna Treplin  Berlin
Jürgen Göndör
Katja
Katrin Bohner
Kinderladen 	 Berlin  12169
	 Runkelrübe e.V.
Kirana Ricke  Zürich
Luis Mutter 	 Willaringen
Marc alias Hassan  Schifflingen/Luxemburg
Martin Wilke  Berlin  10409
Maurice 	 Berlin
Monika S.
Natascha Noack
Paul Druce Berlin
Pierre Joris  Albany NY, USA 12202
Ralf Heinzelmann-Treu Berlin  10405
Rolf Robischon
Sabine Willner  München
Silke Weber 	 Weingarten  88250
Stefan Schramm  Berlin
Steffen Uebele  Metzingen
Susan Starling  Berlin
Susanne 	 Stuttgart
Susanne Gestigkeit Heidelberg
Thomas Daniel  Berlin
Thomas Kalka  Potsdam / Berlin
Thoralf Sängerlaub Berlin
Tom Wallner 	 München  80637
Ullrich Sachse  Berlin
Ulrike Marek  Molln, Österreich
Uwe Hartung 	 Leipzig
Vera Mong 	 Potsdam
Vivi 		 Colorado, USA
Willibald Papesch

#561 Von: rolf.robischon@...
Datum: Sam 3. Mai 2003 4:52
Betreff: Re: Vernetzung
rolf.robischon@...
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rolf robischon    freiburg 79117

Henning Graner wrote:

> Hallo,
>
> hier ist eine Liste von Teilnehmern dieses Mailverteilers. Die Informationen
> habe ich den jeweiligen Vorstellungsmails entnommen. Aufgeführt sind nur
> Personen, die zum jetztigen Zeitpunkt Mitglied sind (also keine Ehemaligen)
> und die mindestens eine Mail geschrieben haben. Die Liste ist alphabetisch
> nach Vornamen geordnet. Ich würde sie gerne um Wohnort und Postleitzahl (PLZ
> ist wichtig zum sortieren)ergänzen, damit man gezielt nach Mitstreitern in
> räumlicher Nähe suchen kann. Deshalb meine Bitte: Prüft, ob die bisherigen
> Daten richtig sind, und ergänzt sie, indem ihr mir eine entsprechende Mail
> schreibt:
> Sudbury_Germany-owner@yahoogroups.com
>
> Wer in Zukunft nicht mehr auf dieser Liste erscheinen möchte, kann mir das
> ohne Angabe von Gründen mitteilen.
>
> Henning.
>
> Name                            Ort                     PLZ
> ------------------------------------------------
> Anna Vollrath           Berlin
> Anne Blumenthal         Berlin
> Antje Lang                      Chemnitz ?
> B. Fallenstein          Bielefeld
> Carola                  Overath
> Charlotte Butzmann      Berlin
> Chris
> Christel Fallenstein
> Christoph Klein         Berlin          10999
> Claudia Seifert         München
> Conny Ritter            Erfurt
> Falko Peschel
> Florentine      Berlin
> Gabi Arth       Wien
> Genoh   Berlin
> Gregor Kowalski         Bonn
> Hans Hermsen            Bielefeld
> Hans-Georg Renner               Köln
> Helena Liebecke         Dresden / Berlin
> Henning Graner          Berlin          10437
> Ilja Schmelzer
> Ina Staude
> Irene Klonek            Berlin
> Ismene
> Jana Wanske     Berlin
> Johanna Treplin         Berlin
> Jürgen Göndör
> Katja
> Katrin Bohner
> Kinderladen             Berlin          12169
>         Runkelrübe e.V.
> Kirana Ricke            Zürich
> Luis Mutter                     Willaringen
> Marc alias Hassan               Schifflingen/Luxemburg
> Martin Wilke            Berlin          10409
> Maurice                 Berlin
> Monika S.
> Natascha Noack
> Paul Druce      Berlin
> Pierre Joris            Albany NY, USA  12202
> Ralf Heinzelmann-Treu   Berlin          10405
> Rolf Robischon
> Sabine Willner          München
> Silke Weber                     Weingarten              88250
> Stefan Schramm          Berlin
> Steffen Uebele          Metzingen
> Susan Starling          Berlin
> Susanne                 Stuttgart
> Susanne Gestigkeit      Heidelberg
> Thomas Daniel           Berlin
> Thomas Kalka            Potsdam / Berlin
> Thoralf Sängerlaub      Berlin
> Tom Wallner                     München         80637
> Ullrich Sachse          Berlin
> Ulrike Marek            Molln, Österreich
> Uwe Hartung                     Leipzig
> Vera Mong                       Potsdam
> Vivi                            Colorado, USA
> Willibald Papesch
>
> To unsubscribe from this group, send an email to:
> Wenn Sie nicht länger Mitglied von Sudbury_Germany sein möchten, senden Sie
bitte eine leere email an:
> Sudbury_Germany-unsubscribe@yahoogroups.com
>
>
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#562 Von: "Regina Leeb" <RichLeeb@...>
Datum: Sam 3. Mai 2003 8:45
Betreff: Liste/Booroobin
regina_leavi...
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Hallo Henning und alle anderen,

ich finde es schade, dass ich nicht in der Liste aufgeführt bin, obwohl sowohl
Mitglied als auch Verfasserin mindestens einer mail! :-)

Nun ja, vielleicht kann man das ja nachtragen. Ich heiße Regina Leeb und wohne
in der Nähe von München, genauer in 85586 Poing. Allerdings nur noch bis Juli,
denn dann werde ich für ein Jahr nach Australien ziehen, an die Booroobin
Sudbury School in Queensland. Wenn irgendjemand auch an dieser Schule
interessiert ist, kann er/sie mir gerne eine Mail schreiben. Bestimmt habe ich
aber Interessantes nach oder während diesem Jahr zu berichten!

Bis dann, liebe Grüße,

Regina


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#563 Von: "Petra Schweitzer" <shankatahuda@...>
Datum: Sam 3. Mai 2003 18:12
Betreff: Re: Vernetzung
shankatahuda
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Petra Schweitzer, Massachusetts, USA

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