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#36 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0017] CIA / Geheimgefängnisse
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Im Kampf gegen den weltweiten Terror kristallisieren sich immer
deutlicher CIA-Gefängnisse heraus, in denen sich die Gefangenen in einem
rechtsfreien Raum befinden. Nach der "Washington Post" und Human Rights
Watch (eine Menschenrechtsorganisation) konnte anhand der Flugruten
bekannter CIA-Flugzeuge festgestellt werden, wohin die Gefangenen
gebracht wurden. In Frage kommen Jordanien, Ägypten, Rumänien, Polen,
der Kosovo.

Quelle: Spiegel 45/2005





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#35 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:47
Betreff: [0032] Iran / Nuklearwaffenprogramm
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Der Iran ist nicht bereit, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben. Zur
Geschichte: Im Jahre 2001 berichten US-amerikanische Geheimdienste das
erste Mal über ein militärisches Nuklearwaffenprogramm. Im Jahre 2003
erklärt Präsident Chatami, der Iran strebe einen vollständigen
Nuklearkreislauf an. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA)
inspiziert eine Anlage zur Urananreicherung. Darauf hin läßt der Iran
verlautbaren, daß die Urananreichrung gestoppt wird. Im Jahre 2004
beginnt der Iran wieder mit der Urananreicherung.  Im Jahre 2005 wird
dies offiziell vom Iran bestätigt. Es stellt sich nun die Frage, ob nur
eine niedrige Urananreicherung durchgeführt wird, die für eine zivile
Verwendung ausreicht, oder ob hoch angereichert wird, wie es für eine
militärische Verwendung notwendig ist.

Quelle: Spiegel 22/2006






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#34 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0007] BRD / Antiterrorgesetze
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Es sind nun drei Jahre vergangen, seit dem der "Otto-Katalog"
(Terroristenbekämpfungsgesetz vom 9.1.2002) in Kraft gesetzt wurde. Neu
geregelt waren die Überwachung von Bankkonten, von Handys mit Hilfe des
IMSI-Catchers, von Postfächern und schließlich von Reisebewegungen mit
Hilfe von GSM und/oder Satellitennavigationsgeräten.

Was nun die  in  diesem  Zeitraum fälligen  Fallzahlen angeht,  so sind
sie weit geringer, als wie von den Grünen erwartet. Hinsichtlich der
Auskünfte, die von BfV und BND im Rahmen der Terrorbekämpfung eingeholt
wurden, handelt es sich um ca. 150 Personen. Sicherheitsüberprüfungen
(lebens- oder verteidigungswichtige Bereiche) im militärischen
Sicherheitsbereich wurden 12008-mal durchgeführt, im restlichen
öffentlichen Bereich waren davon 1903 Personen betroffen, im privaten
Bereich  waren es 516  Fälle.

Quelle: Spiegel 11/2005




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#33 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0006] USA / Intelligence Reform Act
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Nach dem WTC-Anschlag stellte die Regierung Bush (Junior) fest, daß eine
Reform der Nachrichtendienste der USA notwendig sein. Dieses Ziel
gründet sich auf der Einsicht, daß sich die einzelnen Geheimdienste (15
Dienste) gegenseitig blockieren, und viele Arbeit doppelt geleistet
wird. So gehen wichtige Ressorcen verlohren. Es soll deshalb einen
einzelnen zentralen Chef aller Dienste geben, den "Director of National
Intelligence". Das dazu gehörige Gesetz soll der "Intelligence Reform
Act" sein.

Quelle: Spiegel 1/2005







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#32 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0003] Rumänien / Securitate Aufarbeitung
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Die Aufarbeitung der Taten und Untaten der Securitate zieht sich zäh
hin. Hauptgrund dafür ist, daß die Verwaltung der Unterlagen dem
Inlandsnachrichtendienst SRI übergeben wurde. Dort arbeiten viele der
ehemaligen Securitate-Geheimdienst-Offiziere, die kein Interesse an der
Aufdeckung der Vergangenheit haben. Die Zahl der ehemals hauptamtlichen
Mitarbeiter der Securitate wird auf 15.000 geschätzt, die Zahl der
Inoffiziellen Mitarbeiter geht in die Hunderttausende.

Quelle: Spiegel 48/2004




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#31 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0012] Pakistan / Proliferation Nuklearwaffen
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Spiegelgespräch mit Pervez Musharraf, Präsident Pakistans:

Die Unterstützung der Nuklearprogramme von Libyen und Korea durch den
pakistanischen Nationalhelden Khan erfolgt ohne das Wissens und die
Duldung des pakistanischen Präsidenten. Der Bau der pakistanischen
Atombombe geschah unter höchster Geheimhaltung und mit größtmöglichen
Befugnissen der Beteiligten. Dies war notwendig, da die Gefahr bestand,
daß das Nuklearprogramm durch harte Maßnahmen des Auslandes verhindert
werden würde. Khan war einer der Eingeweihten. Nach Musharrafs Meinung
lag die Motivation Khans in einem zu großen Ego.

Nach dem Bau der Nuklearwaffen wurde ein neues Sicherheitssystem
eingeführt. Zuständig für die zentrale Kontolle ist die National Command
Authority (NCA). Die strategische Planungsabteilung der NCA teilt sich
in das Employ Control Committee auf, das für den Einsatz und die
Sicherheit durch Verlegung der Nuklerwaffen zuständig ist, sowie in das
Development Control Committee, dem die Weiterentwicklung der Waffen
obliegt.

Quelle: Spiegel 22/2005









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#30 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0010] 11.09.2001 / Said Bahaji
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Acht Tage vor dem 11.September 2001 flüchtete Bahaji nach Karatschi
(Pakistan), um heute vermutlich im pakistanisch/afganischen Grenzgebiet
zu leben.  Zwischenzeitlich kämpfte er an der Front gegen die
Invasionsstreitkräfte der USA. Vor dem  Anschlag war er  für die
Logistik zuständig. Heute hält er noch über Email Kontakt zu seiner
Frau, die in Deutschland lebt. Die Email wird von Zielfandern überwacht.

Quelle: Spiegel 19/2005

Bei der Bekämpfung des Terrorismus im Grenzgebiet Afganistans sind auch
SF-Einheiten beteiligt.







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#29 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:48
Betreff: [0038] USA / Israel-Lobbyisten unter Spionageverdacht
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Anfang 2003 observierte das FBI mehrere Treffen zwischen einem wichtigen
Mitarbeiter des Pentagons (Lawrence Franklin) und einem Lobbyisten der
Israelis in Washington. Bei einem dieser Treffen wurde ein streng
geheimes Dokument übergeben. Daraufhin durchsuchte das FBI Franklin?s
Büro und beschlagnahmte 83 geheime Dokumente. Das FBI konnte Franklin
überzeugen, den Lobbyisten eine Falle zu stellen. Franklin meldete sich
also bei einem der Lobbyisten und behauptete, er habe Informationen der
US-Regierung, daß die Iraner den Plan hätten, Mossad-Agenten im Norden
des Iraks zu ermorden. Der Lobbyist rief darauf einen Mitarbeiter der
israelischen Botschaft an. Dieses Gespräch wurde von dem FBI abgehört
und dient nun für den Beweis der Spionage.

Quelle: Spiegel 38/2006









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#28 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:47
Betreff: [0035] CIA / Entführung eines Islamisten aus Italien
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Der Islamist Abu Omar (Nasr Osama Mustafa Hassan), Ägypter, beantragte
im Jahre 1997 erfolgreich Asyl in Italien.  Er baut dort Kontakte zu
radikalen Islamisten auf. Dies ist für die USA anscheinend ausreichend,
ihn zu entführen. Die CIA setzte bei der Entführung drei Gruppen ein,
eine für die heimliche Überwachung der Zielperson, eine für den Zugriff
und eine für den Abtransport. Die 15 Mitarbeiter der CIA tarnen sich
nicht ausreichend. So gelingt es den italienischen Fahndern über die
Kontaktdaten der Handys, die am Ort von der CIA eingesetzt wurden, und
über die Kreditkarten, mit denen die Hotelaufenthalte bezahlt wurden,
einzelne Agenten zu identifizieren. Über die angewählten Telephonnummern
kann eine Verbindung zur "Air Base Ramstein" bewiesen werden.

Quelle: Spiegel 25/2006






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#27 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:48
Betreff: [0041] UDSSR / KGB / Operation "Lutsch"
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Die Mitarbeiter des KGB, die sich an der Operation "Lutsch" (="Stahl")
beteiligten, waren auf DDR-Bürger angesetzt, inklusive SED-Mitglieder.
Dies geschah seit den 70 er Jahren. Es geht das Gerücht, daß sie unter
Gorbatschow regimekritische Kräfte rekrutierten, um sie in wichtige
Funktionen des SED-Staates zu lancieren.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 11.10.2006








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#26 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:47
Betreff: [0028] MI6 / Russland
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Im  Januar wurde im  russischen Fernsehen  berichtet, daß  britische
Diplomaten einen  Toten Briefkasten dazu nützen, ein Agentenfunkgerät zu
übergeben.  Weiterhin wurde  veröffentlicht, daß britsche Diplomaten
23.000 Pfund an die Helsinki-Gruppe in Moskau ( NGO für Bürgerrechte)
überreichten.  Da dies durch Mitarbeiter des MI6  erfolgte,  entstand im
Endeffekt ein Schaden für die russischen Bürgerrechtler.

Quelle: Spiegel 5/2006





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#25 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0013] BRD / Pressefreiheit / Otto Schily
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Das Monatsmagazin "Cicero" zitierte aus einem zugespielten
BKA-Auswertungsbericht, der sich mit dem Terroristen Ahmad Fadil Nazal
Al Khalayleh beschäftigte. Daraufhin machten sich interne Ermittler
daran, das Leck in den eigenen Reihen zu suchen. Dies gelang nicht.
Daraufhin wurde eine Hausdurchsuchung wegen "Beihilfe zum
Geheimnisverrats" beim Cicero-Mitarbeiter Schirra durchgeführt. Dieses
Vorgehen kann nur als verfassungswidrig bezeichnet werden, da den
betroffenen Redakteuren damit das Recht auf Zeugnisverweigerung genommen
wird. Jeder Strafrechtler weiß, daß Gesetze, die Grundrechte
einschränken, immer zu Lasten des Staates und zum Vorteil der Freiheit
ausgelegt werden müssen. Dies trifft auch auf den Paragraphen 353b StGB
zu, der hier extrem stark ausgelegt wurde.

Quelle: Spiegel 40/2005









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#24 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0009] MfS / IM / IM-Heiner
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Trotz einer überwältigenden Menge an aufgefundenem Material aus der
Gauckbehörde behauptet der Theologe Heinrich Fink, nicht der IM "Heiner"
zu sein. IM "Heiner" wurde von der Hauptabteilung XX/4 geführt. Er war
zuständig für die konspirative Überwachung der Studenten. Fink spielte
eine wichtige Rolle in der PDS (im Bundestag von 1998 bis 2002
vertreten). Fink war und ist Symbolfigur im Kampf gegen die
Stasiaufarbeitung.

Quelle: Spiegel ??/2005




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#23 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0002] Ukraine / Giftanschlag auf Wiktor Juschtschenko
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Am 5. September 2004 geriet der prowestliche Oppositionspolitiker
Juschtschenko in des Zeit des Wahlkampfes  (Termin 31.Oktober 2004) in
Kontakt mit einem schwer nachzuweisenden Gift (vermutlich Dioxin). Über
den oder die Täter kann nur spekuliert werden. Höchstwahrscheinlich
handelt es sich bei den Hintermännern um hochrangige Mitglieder der
regierenden Administration.

Quelle: Spiegel  44/2004




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#22 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0015] OK / Kokainhandel
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Der größte Drogenfall der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte begann
mit der Aussage einer Vertrauensperson gegenüber der Polizei. Inhalt
war, daß es Libanesen gäbe, die in erheblichem Umfang Kokain  von
Brasilien nach  Deutschland schmuggelten.  Daraufhin  erwirkte  die
Staatsanwaltschaft beim  zuständigen Richter eine Telephonabhöraktion.
Betroffen war der Libanese Diab, 1973 gebohren. Parallel dazu wird durch
eine Sichprobenkontrolle des Zolls zufällig eine Kurierin des Libanesen
abgefangen, die über die Kronzeugenregelung für eine Zusammenarbeit mit
der Polizei gewonnen werden kann.  Nun kann, da die Übergabe des Kokains
überwacht wurde, der Empfänger, ein Bruder des Libanesen Diab mit dem
Namen Sharif, festgenommen werden. Es werden 4 1/2 Kilo Kokain
beschlagnahmt. Sie haben einen Marktwert von etwa 250.000 Mark. Da die
Telephonate weiterhin abgehört werden, ergibt sich ein gutes Bild von
dem "Nachfolger Sharifs", von der Kripo "Besuch" genannt. Auch kann eine
Person, die "Besuch" in das neue Gebiet einweist, identifiziert werden.
Er erhält den Namen "der Dicke". Es zeigt sich, daß es sich um eine
großangelegte Organisation handelt, und es sich bei dem "Besuch" nur um
einen von vielen "Gebietsresidenten" handelt. "Besuch" und "der Dicke"
werden verhaftet, beide zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt. Nach
dieser Verteilung erkärt sich nun "der Dicke" bereit, mit der
Staatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten. Durch seine Ausagen werden die
Führungsstrukturen des libanesichen Clans, der seinen Hauptsitz in
Brasilien hatte, aufgedeckt. Es können nun 20 bis 30 Personen von der
Polizei festgenommen werden. Die Schmugglerorganisation aber ersetzt die
Positionen, die vakant geworden sind, durch neues Personal. Zusätzlich
ändern sich die Schmuggelrouten. Um nun die Führungsebene in Brasilien
auszuschalten, wird Kontakt mit den zuständigen brasilianischen Behörden
aufgenommen. Da kein Auslieferungsabkommen besteht, zieht sich das
Verfahren durch die Bürokratie in die Länge. In der Zwischenzeit werden
Telephongespäche weiter abgehört und Observationen durchgeführt.
Schließlich wird dem Rechtshilfeersuchen stattgegeben, und am 17. Juni
2005 erfolgt der Festnahmeeinsatz. Alle ausgeschriebene Personen konnten
verhaftet werden, mit Ausnahme eines Libanesen, dessen Spur sich in
Paraguay verliert. Insgesamt wurden innerhalb von vier Jahren 220
Personen festgenommen, und 1,1 Tonnen Kokain (110 Millionen Euro
Marktwert) beschlagnahmt.
Quelle: Spiegel 42/2005








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#21 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:48
Betreff: [0042] BRD / Polizei / Islamisten / Projekt "AKIS"
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Ein Projekt der Polizei, um islamistische Terroristen zu entdecken,
heißt AKIS, "Aufklärung krimineller islamistischer Strukturen". Der
dahinter liegende Gedankengang ist, daß Personen, die den Westen
ablehnen und dabei Gesetze übertreten, auch für konventionelle
Kriminalität anfällig sind. Zwar trift das nicht auf Atta und seine
Gefährten in Hamburg zu, aber viele Terrorhelfer aus den hinteren Reihen
konnten dadurch gefaßt werden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 11.10.2006






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#20 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0004] BND / Rekrutierung hauptamtlicher Mitarbeiter
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In der Zeit des kalten Krieges wurden neue hauptamtliche Mitarbeiter
vorwiegend über das Schneeballsystem rekrutiert. D.h., daß der Dienst
keine Initiativbewerbungen annahm, sondern nur Mitarbeiter einstellte,
die von eigenen Mitarbeitern empfohlen wurden. Dies führte dazu, daß es
im Dienst sehr viele Verwandtschaftsverhältnisse gab. Vorteil dieser
Methode war, das sich nur eine geringe Anzahl von feindlichen Agenten im
BND gab. Früher wurde der Nachwuchs fast ausschließlich aus der Menge
der Verwaltungsjuristen gewonnen. Heutzutage werden auch Politologen und
Historiker angeworben. Besonders Islamwissenschaftler werden gesucht.
Durch diese nun höhere Anzahl von Wissenschaftlern wird der Gegner nun
auch verstanden, statt daß man nur Fakten über ihn sammelt.
Politikberatung steht heute im Vordergrund, den Politikern sollen
Optionen angeboten werden.

Quelle: Spiegel 52/2004




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#19 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:47
Betreff: [0036] Proliferation / Prozess gegen Lerch
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Die Richter der Wirtschaftsstrafkammer in Mannheim haben ihren Prozess
gegen Gotthard Lerch, der unter dem dringenden Tatverdacht steht, akives
Mitglied des Kahn-Netzwerkes zu sein, ausgesetzt. Die Richter sehen sich
vor dem Problem, daß sie nicht ausreichend von den bundesdeutschen
Geheimdiensten mit Material versorgt werden. Diese wollen so wenig
Informationen wie möglich weitergeben. Im Verlauf des Prozesses wurden
mehrmals Akten nur nachgereicht, und dann nur unvollständig. Zudem
konnte auf wichtige Zeugen aus dem Ausland (besonders was die USA
angeht) nicht zugegriffen werden. Schließlich  könnte die
Wirtschaftsstrafkammer für den Fall nicht zuständig sein, weil im
Auslieferungsersuchen der BRD an die Schweiz der Straftatbestand
"Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz" nicht erwähnt wird.

Quelle: Spiegel 31/2006






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#18 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:47
Betreff: [0034] Verfassungsschutz / Zielperson Prof. Peter Grottian
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Grottian, der eloquent, aber immer friedlich war, gründete mit anderen
im Jahre 2003 das Berliner Sozialforum, daß gegen die Sparmaßnahmen des
rot-roten Senats arbeitet. Seit dieser Zeit wird er nun, auch mit
V-Leuten, überwacht.  Der grüne Fraktonschef Volker Ratzmann hält dieses
Vorgehen für einen Skandal.

Quelle: Spiegel 24/2006





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#17 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:47
Betreff: [0027] Israel / Aktion "Zorn Gottes"
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Bei der Aktion "Zorn Gottes" handelt sich es um den Rachfeldzug gegen
die Palestinenser, die das Olympia-Attentat von 1972 in Müchen zu
verantworten hatten. Auf israelischer Seite gab die Premierministerin
Golda Meir den Befehl zur Liquidation der Täter. Dabei wurden bewußt
"Kollateralschäden" (also Verluste bei unbeteiligten Zivilisten) in Kauf
genommen. Im April 1973 landete ein Kommando (15 Mitglieder) mit
Schlauchboten an der Küste, und stieg auf bereitgestellte Fahrzeuge um.
Wenige Minuten später erreichten sie ihre Einsatzziele, die Wohnungen
von drei Zielpersonen. Drei Häuser wurden gleichzeitig gestürmt, und mit
Sprengladungen die Wohnungstüren geöffnet. Die drei Palästinenser
konnten angetroffen und durch Schüsse liquidiert werden. Dann trat das
Kommando den Rückzug an, dabei wurden sie durch einen Sicherheitsmann
und eine Polizeistreife behindert, sie bekämpften beide durch
Waffengewalt. Die ganze Operation dauerte 30 Minuten.

Quelle: 4/2006




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#16 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:47
Betreff: [0033] Bundestagsabgeordnete / Überwachung durch Verfassungsschutz
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Der Verfassungsschutz führt "Personenakten" (VS-Vertraulich) zu
Abgeordneten, bei denen der Verdacht auf extemistische Bestrebungen
besteht. Dieses Sammeln und Speichern geschieht nur mit Material, daß
öffentlich zugänglich ist.

Quelle: Spiegel 23/2006






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#15 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0024] Irak / BND / Quelle Curveball
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Eine der am übelsten verlaufenden Beschaffungsaktion der letzten
Jahrzehnte ist der Fall "Curveball". Bei Curveball handelt es sich um
einen Exiliraker,  der mit Falschinformationen  in die Hände des BND
lanciert wurde.  Er berichtete von  mobilen Biowaffenlabors im Irak, die
es tatsächlich nie gegeben hat. Der BND fiel auf den Exiliraker gänzlich
herein. Die Erkenntnisse wurden an die USA weitergeben. Dort wurden sie
als Argument für einen Angriff auf den Irak eingestuft. Und dies, obwohl
es keine zweite Quelle gab, die diese Informationen bestätigte. Das
Eigeninteresse der Quelle wurde nicht erkannt, nämlich der Sturz des
irakischen Präsidenten.

Quelle: Spiegel 3/2006









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#14 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0018] BRD / Journalisten und der BND
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Der BND hat viele Journalisten bespitzelt, um Lücken im eigenen Dienst
aufzudecken. Der Buchautor Erich-Schmidt-Eenboom wurde über viele Monate
hinweg observiert, um an seine Quellen zu gelangen, nachdem er ein Buch
über den BND mit viel Interna veröffentlichte. Auch interessierte sich
der Dienst für die "Plutoniumaffäre"  und die dazu gehörigen Quellen
des  Spiegels.

Gleichzeitig wurden Journalisten, so ein Focus-Mitarbeiter mit dem
Decknamen "Kempinski", für Auslandseinsätze gewonnen. Es sollte die
russische FABSI (=technische Aufklärung) ausgeforscht und russische
Quellen geworben werden. Ein weiterer Autor, Wilhelm Dietl, wurde mit
Auslandseinsätzen (Naher und Mittlerer Osten), ausgestattet mit
Tarnpapieren, betraut.

Quelle: Spiegel 47/2005









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#13 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0014] ePass
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In den neuen Pässen der BRD soll ein Siliziumchip eingebaut werden, der
vorläufig die normalen Passdaten und zusätzlich das Paßfoto speichert.
Von März 2007 an ab, sollen Fingerabdrücke mit abgespeichert werden.
Dieses Vorgehen entspicht den Fristen, die die USA anderen Staaten
gesetzt hat. Nur Bewohner von Staaten, die spätestens im Oktober 2006
beginnen, ePässe auszugeben, können ohne Visa in die USA einreisen.
Dieser ePass wurde von Otto Schily nicht über ein Bundesgesetz
eingeführt, sondern über eine EU-Verordnung lanciert. So konnte er über
die bundesdeutsche Kritik hinweg eines seiner Lieblingsprojekte
durchsetzen.

Quelle: Spiegel 41/2005







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Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0019] BRD / Parlamentarische Kontrollgremium (PKG)
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Die PKG (bestehend aus neun Bundestagsabgeordneten) scheint nicht in der
Lage zu sein, die Kontrolle über die Dienste erfolgreich zu führen. Die
Abgeordneten
-haben keine Zeit
-sind der Geheimniskrämerei ausgeliefert
-kriegen nur mit, was man ihnen auch erzählen will
-Arbeiten mit einem unterbesetzten Sekretariat

Quelle: Spiegel 48/2005







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#11 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:46
Betreff: [0020] USA / CIA-Gefangene und -Gefängnisse, BRD-Staatsbürger
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Der in Deutschland bekannteste Fall US-amerikanischer
Menschenrechtsverletzungen ist der von dem Deutschen Khaled el-Masri, 42
Jahre alt. Er wurde in Mazedonien gefangen genommen, um dann in den
rechtsfreien Raum Kabul verschickt. Inzwischen wurde von Seiten der USA
eingestanden, daß es sich um eine Namensverwechslung handelt. Der zweite
deutsche Fall ist der von dem Deutschen Mohammed Zammar, 44 Jahre alt.
Dieser wurde in Marokko festgenommen, um in ein Gefängnis in Damaskus
(Syrien) verbracht zu werden. Er wurde von syrischen
Sicherheitsmitarbeitern gefoltert. Zusätzlich wurde er dort von BND, VS
und BKA befragt.

Quelle: Spiegel 51/2005






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#10 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0011] Pakistan / Antiterrorkampf / Al-Quaida
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Spiegelgespräch mit Pervez Musharraf, Präsident Pakistans:

Trotz eines Antiamerikanismuses in Pakistan wurde die strategische
Entscheidung getroffen, der USA beim Kampf gegen die Al-Quaida und
andere Terrorgruppen Beistand zu leisten. Am Anfang wurde in den Städten
zugegriffen (ca. 700 wurden eleminiert), als Folge davon flüchteten die
Terroristen in die unzugänglichen Bergregionen, die von teilautonomen
Stämmen beherrscht werden. Dort konnten 300 bis 400 festgenommen werden.

Ursprünglich nutzte Al-Quaida die Mobilfunknetze für die Kommunikation,
nach großen Erfolgen der Antiterrorallianz, das diese Netze abhörte,
werden nun nur noch Kuriere eingesetzt.

Operative Vorgehensweise war, zuerst die interessierenden Gebiete
einzukreisen, um dann die Gebiete zu durchsuchen. Schließlich wurde ein
nachrichtendienstliches Netz aufgebaut, um die Reste zu eleminieren.
Durchgehendes Ziel war es, die vertikalen und horizontalen
Kommunikationslinien zu unterbrechen. Dadurch wurde die Binnenstruktur
zerstört.

In den Bergregionen werden nun Schulen, Straßen und eine medizinische
Infrastruktur aufgebaut.

Ausländische Truppen sind in den Bergregionen tätig, deren Aufgabe ist
aber eher die Informationsbeschaffung.

Quelle: Spiegel 22/2005

Bei diesen ausländischen Truppen handelt es sich hauptsächlich um
SF-Einheiten.  Was die Beurteilung des Ausbaus der Infrastruktur in den
Bergregionen angeht, handelt es sich durchaus um ein zweischneidiges
Schwert, da einerseits von den Stämmen die neue Versorgung positiv
gesehen wird, andereseits aber den Betroffenen bewußt ist, daß sich
dadurch der Einluß Karatschies erhöht.






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#9 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0008] Libyen / Proliferation Nukleartechnik
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Als Folge der durch Gaddafi selbst durchgeführten Offenlegung des
libyischen Nuklearprogramms (vermutlich auf sehr starken Druck der USA)
werden nun die Helfer verfolgt.  Unter  Verdacht  stehen  der "Vater
der  pakistanischen  Atombombe" Abdul Qadir Khan.

Quelle: Spiegel 11/2005

Dabei wurden alte Beziehungen genutzt, die dem Nuklearwaffenprogramm
Südafrikas und dem Pakistans entstammen. Pakistan ist heute
Atomwaffenstaat, Südafrika hat das Projekt aufgegeben und die
hergestellten Nuklearwaffen an die USA abgegeben. Abdul Qadir Khan gilt
als Held, da er die Baupläne für die Gasultrazentifugen zur Anreicherung
von Uran aus einer europäischen Anlage heimlich in seinen Besitz brachte
und nach Pakistan ausführte. Aus diesem Grund fällt es der
pakistanischen Exekutive schwer, gegen Khan vorzugehen.




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#8 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Fr 13. Okt 2006 14:45
Betreff: [0005] Al-Quida / V-Mann Operation / Mohamed al-Ansi
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Mohamed al-Ansi, Jemenit, bot sich im Dezember 2001 dem FBI an. Er
berichtete, daß der Jemenit Mohammed Ali Hassan al-Muajjad, den er seit
längerer Zeit kannte, ein hochrangiges Mitglied von al-Quaida sei. Er
sei zuständig für Finanztransaktionen. Daraufhin wurde eine
Gegenoperation eingeleitet: Ein FBI-Mitarbeiter gab sich als reicher
Sympathisant aus, der zwei Millionen Dollar spenden wolle. Der
FBI-Mitarbeiter forderte ein Treffen, um sich über den Verwendungszweck
zu versichern. Al-Muajjad weigerte sich jedoch, ein Treffen in der USA
abzuhalten, konnte aber schließlich von einem Treffen in Deutschland
überzeugt werden. Der FBI-Mitarbeiter und Mohamed al-Ansi versuchten
dann in Frankfurt drei Tage lang, al-Muajjad  zu einer  verfänglichen
Aussage zu bewegen.  Nach den Angaben des FBI gelang dies, da er
offenbarte, daß er mit dem Geld al-Quaida und die Hamas unterstützen
wolle. Der Anwalt von al-Muajjad bestreitet dies. Trotz der dünnen Lage
wurde al-Muajjad von den Deutschen verhaftet und nach USA ausgeliefert.

Quelle: Spiegel 1/2005




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#4 Von: Spionage <gzip111@...>
Datum: Die 3. Okt 2006 18:03
Betreff: [0002] Ukraine / Giftanschlag auf Wiktor Juschtschenko
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Am 5. September 2004 geriet der prowestliche Oppositionspolitiker
Juschtschenko in des Zeit des Wahlkampfes  (Termin 31.Oktober 2004) in
Kontakt mit einem schwer nachzuweisenden Gift (vermutlich Dioxin). Über
den oder die Täter kann nur spekuliert werden. Höchstwahrscheinlich
handelt es sich bei den Hintermännern um hochrangige Mitglieder der
regierenden Administration.





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