. . . . . wie wir es kennen ;-)
Bericht eines der Augenzeugen über die Vorgänge, die zur Restitution
der Herrschaft der Prälatur von Almor geführt haben
(Namen und Identitäten sind aus Geheimhaltungsgründen nicht angegeben,
einige der Helden sind ohnehin bekannt, so dass der geneigte und gut
informierte Leser genau weiß, um wen es sich handelt)
Horden von Abenteurern - einige wohl auch stadtbekannte Unruhestifter,
die seit Jahren gegen die Bestrebungen der Prinzessin Karasin
opponieren, die Stadt nach ihren Vorstellungen umzugestalten -
schließen sich zusammen, um die Herrschaft der Prinzessin zu beenden.
Ein Vorhaben, das einige wohl schon seit Beginn der Kampagne umtreibt.
Der geheimnisvolle Organisator "Vater Freiheit", der offensichtlich
seit Jahren Sympathisanten und Mitstreiter für die "Sache des freien
Almor" rekrutiert, initiiert verschiedene Aktivitäten und verteilt
geheimnisvolle Aufträge an Gruppen von Abenteurern.
Eine der Aufgabe ist es, einen Zeugen beizubringen, der Informationen
über die "wahre" Herkunft der Prinzessin Karasin hat. Leider hat der
Zeuge, im Bestreben sich so sicher wie möglich zu verstecken, eine
unheilvolle Entscheidung gefällt, die ihn nun oder besser sein
Bewusstsein in einem Alptraum gefangen hält.
Nachdem eine Abenteurergruppe endlich zumindest den Körper gefunden
hat - nachdem sie beiläufig einen Tempel des Erythnul ausgeräuchert
hat - muss sie auch noch auf eine sehr unerfreuliche, fremdartige,
bedrohliche Ebene wechseln, um den Geist und das Bewusstsein wieder
mit dem Körper zu vereinigen.
Wenigstens die Reise mit dem Zeugen nach Herbergsbad gestaltet sich
unterhaltsam und kurzweilig . . . durch einen magischen Trank
schrumpfen sich alle Abenteurer sowie der Zeuge auf Halblingsgröße und
reisen dergestalt unauffällig in Richtung Herbergsbad. Von Karasin
ausgeschickte Häscher beachten die "kleinen" Leute überhaupt nicht,
vor allem, da sie zusammen mit vielen anderen Halblingen zu einem
großen Fest nach Alfersfurt reisen.
Nun ja, ganz unbemerkt reisen sie doch nicht, Hermes Funkenflug, ein
gnomischer Verräter an der Sache der Freiheit, überfällt sie und
versucht sie zu töten, zusammen mit zwei gedungenen Mördern und einem
monströsen Untier - einem gigantischen Vogel. Der Effekt nach nur
wenigen Augenblicken ist ein toter Verräter, zwei tote Orks und der
riesigste Geflügeldöner, den die Halblinge jemals auf dem Spieß hatten.
Weiter geht's nach Herbergsbad, um in einer Versammlung aller Kräfte
die die Unrechtsherrschaft von Karasin beenden wollen, genau zu
planen, wer bei der Restitution der Prälatur von Almor zumindest in
Teilen des ehemaligen Gebietes und unter Einschluss der ehemals freien
Stadt Herbergsbad, welche Aufgaben und Aktionen von wem und wann
durchgeführt werden sollen.
Neben so offensichtlichen Aufgaben wie "Die Stadtwache von Herbergsbad
dazu bringen, keine Angriffe gegen die Zivilisten durchzuführen", "Die
Bürger von Herbergsbad dazu bringen, ihre Unterstützung für die
Restitution zum Ausdruck zu bringen" gab es noch so Kleinigkeiten zu
regeln wie "Die von Karasin angeforderten Unterstützungstruppen aus
dem Vereinigten Königreich von Ahlissa daran hindern, "rechtzeitig" in
Herbergsbad anzukommen". Gruppen von Gefolgsleuten der
Freiheitsbewegung unterstützen die Bürger von Herbergsbad im Kampf
gegen einige sehr „unkooperative" Trupps der Stadtwache.
Nach diesen Vorbereitungen ging es zum Hauptangriff, neben der
direkten Attacke auf Karasin in ihrem gut gesicherten Palast werden
mehrere Ziele in der übrigen Stadt angegriffen, an denen Karasin
offensichtlich ein sehr hohes Interesse hat.
In einem stark gesicherten und gut bewachtem Raum unter einem Haus in
der Altstadt findet eine Abenteurergruppe zum Beispiel ein Porträt von
Karasin, das auf irgendeine unbekannte magische Art und Weise mit
Karasin verbunden ist und eine sehr verzerrte, unvorteilhafte, vom
Leben gezeichnete Karasin zeigt. Die Wächter dieses Raumes, zwei
Konstrukte und zwei Erdelementarwesen und einige sehr unfeine Fallen -
sowohl magischer, als auch alchemistischer und technischer Natur -
machen den Abenteurern den Auftrag sehr schwer und bringen die Gruppe
in ernsthafte Schwierigkeiten, aber schließlich überwinden sie doch
noch alle Wächter und Fallen - wobei zwei der Abenteurer schwerste
Verletzungen erleiden aber zum Glück mit dem Leben davonkommen.
Hier endet der Bericht, die genauen Vorgänge beim Kampf im Palast
entziehen sich leider der Kentniss des Augenzeugen.
Der Bericht wird im Archiv des Tempels des Phaulkon zu Herbergsbad
verwahrt.
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Soweit die Schilderung der Ereignisse aus Sicht von Hapak Lloyd,
Prister des Phaulkon zu Herbergsbad, natürlich bin ich sehr daran
interessiert, zu erfahren, was den anderen Gruppen so alles passiert
ist, und wie der Endkampf nun tatsächlich abgelaufen ist.
ciao
martin m.
ps: da ich am Sonntag etwas hastig aufgebrochen bin - praktisch sofort
nachdem das letzte Erdelementarwesen zu einem Haufen Geröll
zusammengebrochen ist, habe ich vergessen mein PHB einzustecken, das
der DM sich geliehen hatte . . . . hat das irgendwer eingesteckt?
pps: auf neue Abenteuer in der Living Realms Campaign . . . das wird
zwar nie das Gleiche wie Living Greyhawk werden aber besser als nix ;-)