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LBF · Das Online Forum für Länderbahn Freunde

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#1 Von: tobias@...
Datum: Mo 13. Dez 1999 21:01
Betreff: Willkomen beim Diskussionsforum des LBF
tobias@...
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Herzlich willkomen beim neuen online-Diskussionsforum des LBF.

Ab heute steht dieses Forum allen Interessenten offen zur Benutzung. Als erster
Diskussionspunkt steht die Definiton eines Standards für Module von Länderbahn
Anlagen an. Erste Vorschläge konnten Sie im LBF 4-99 finden.

Ich hoffe auf eine rege Diskussion und freue mich auf Ihre Beiträge.

Mit freundlichen Grüßen,

Tobias Frydman

#2 Von: Marco.Kraemer@xxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx)
Datum: Mo 27. Dez 1999 11:52
Betreff: Wü C
Marco.Kraemer@xxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Hallole,
suche Informationen über die Farbgebung der Wü C zur Länderbahnzeit....
MfG
M. Krämer

#3 Von: poppitsn@xxx.xxxxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxx.xx
Datum: Mit 12. Jan 2000 13:53
Betreff: Lackierung in Wuerttemberg / C-Klasse
poppitsn@xxx.xxxxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxx.xx
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Auch ich bin auf der Suche nach Informationen ueber die Lackierung
wuerttembergischer Eisenbahnen. Insbesondere auf der Suche nach primaeren
und (zuverlaessigen!) sekundaeren Quelle bzw. Quellenangaben. Im Prinzip
hatte ich diese ja, allerdings widersprechen sich diese (gerade wenn es um
meinen besonderen Liebling, die wuertt. C-Klasse):
Thomas Scherer spricht in seinem Buch "Baureihe 18.1" davon, dass die C
nur in Ausnahmefaellen in Glanzblechverkleidung gehalten war ansonsten im
wuerttembergischen Regelanstrich in gruen mit dunklem Rahmen und Raedern
(schwarz oder dunkles rot); leider ohne Quellenangabe.
Wolfgang Diener spricht in "Anstrich und Bezeichnung von Lokomotiven" von
einem Regelanstrich (ab 1899, wenn ich mich recht erinnere, also auf jeden
Fall zu Zeiten, zu denen die C gebaut wurde) schwarze Lokaufbauten bei
dunkelroten Rahmen und Raedern. Er scheint sich dabei einerseits auf ein
Modell einer Fc im Deutschen Museum in Muenchen zu beziehen, abererseits
auf einen 1934 veroeffentlichten Roman (meiner Meinung nach nicht unbedigt
zuverlaessige Quellen, um auf ALLE Loks in Wuerttemberg zu schliessen). 37
C sollen nach seinen Angaben (also fast alle) mit Glanzblechen
ausgestattet gewesen sein, im krassen Widerspruch zu Thomas Scherer.
Anhand der schwarz-weiss Fotos in diversen Buechern lassen sich vielleicht
auch die einen oder anderen Schluesse ziehen; ich moechte aber zu diesem
Zeitpunkt
lieber noch nicht ins blaue hinein diskutieren, sondern erst abwarten, ob sich
noch jemand findet, der hier definitive Aussagen machen kann.
Zum Schluss moechte ich zu meinen Interessen noch folgendes erwaehnen:
Offensichtlich interessiere ich mich fuer die wuerttembergische Eisenbahn, bin
aber an den anderen Laenderbahnverwaltungen auch nicht ganz uninteressiert.
Dann sollte ich wohl auch noch sagen, dass ich wohl zu den leider sehr wenigen
N-Bahnern
gehoere.

#4 Von: Marco.Kraemer@xxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx)
Datum: Mit 12. Jan 2000 16:52
Betreff: Re: Lackierung in Wuerttemberg / C-Klasse
Marco.Kraemer@xxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Hallo,
Ihre Ausführungen treffen genau ins schwarze.

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige desto komplizierter wird die
Sache.

Herr Hug hat mir freundlicherweise Kopien aus dem Roco Report 15 zugesandt.
In einem Artikel wird die Suche nach der vermeindlich richtigen Farbgebung
beschrieben.
Einige Quellen werden da auch genannt....

Kurz:  Rahmen/Räder schwarz oder dunkelrot,
	 Kessel, Führerhaus, Schlot, Rauchkammer und Tender einheitlich grün.

Soweit ich mich erinnere hat Roco 2 Farbversionen der Wü C auf den Markt
gebracht...
So ganz sicher können die auch nicht gewesen sein.

Hr. Dingler hat für sein Modell die Farbvariante schwarz/grün mit Schwarzer
Rauchkammer und Führerhausdach gewählt.

In allen Quellen wird beschrieben wie knapp die Würtemberger bei Kasse
waren,
deshalb erscheint mir eine aufwendige Glanzblechverkleidung als
unwahrscheinlich zumal ich bisher kein Bild finden konnte, das dies belegt.
Allerhöchstens dürfte dies bei der Jubiläumsmaschine der Fall gewesen sein.

Mit den schwarzweiß Bildern der verschiedenen Quellen kann man fast jede
Farbvariante belegen oder auch nicht, wie man gerade lustig ist bzw. was
man glauben will....

Falls Interesse besteht kann ich die Kopien mailen.....

MfG
M. Krämer

Kurz zu meiner Person:

Ich bin 37 Jahre alt
arbeite bei HEIDELBERG (Softwareentwicklung / Ablaufsteuerung)
bevorzugte Spur ist 0 / Bayern
Lieblingsbeschäftigung Modellbahn: Umbau, Neubau, Eigenentwicklung von
Messingmodellen...
Derzeit baue ich eine Wü C neu auf, welche der Vorbesitzer teilweise bis
auf die Einzelteile der Räder (!) zerlegt hat.....







----------
> Von: poppitsn@...
> An: LBF@onelist.com
> Betreff: [LBF] Lackierung in Wuerttemberg / C-Klasse
> Datum: Mittwoch, 12. Januar 2000 14:53
>
> From: poppitsn@...
>
> Auch ich bin auf der Suche nach Informationen ueber die Lackierung
> wuerttembergischer Eisenbahnen. Insbesondere auf der Suche nach primaeren
> und (zuverlaessigen!) sekundaeren Quelle bzw. Quellenangaben. Im Prinzip
> hatte ich diese ja, allerdings widersprechen sich diese (gerade wenn es
um
> meinen besonderen Liebling, die wuertt. C-Klasse):
> Thomas Scherer spricht in seinem Buch "Baureihe 18.1" davon, dass die C
> nur in Ausnahmefaellen in Glanzblechverkleidung gehalten war ansonsten im
> wuerttembergischen Regelanstrich in gruen mit dunklem Rahmen und Raedern
> (schwarz oder dunkles rot); leider ohne Quellenangabe.
> Wolfgang Diener spricht in "Anstrich und Bezeichnung von Lokomotiven" von
> einem Regelanstrich (ab 1899, wenn ich mich recht erinnere, also auf
jeden
> Fall zu Zeiten, zu denen die C gebaut wurde) schwarze Lokaufbauten bei
> dunkelroten Rahmen und Raedern. Er scheint sich dabei einerseits auf ein
> Modell einer Fc im Deutschen Museum in Muenchen zu beziehen, abererseits
> auf einen 1934 veroeffentlichten Roman (meiner Meinung nach nicht
unbedigt
> zuverlaessige Quellen, um auf ALLE Loks in Wuerttemberg zu schliessen).
37
> C sollen nach seinen Angaben (also fast alle) mit Glanzblechen
> ausgestattet gewesen sein, im krassen Widerspruch zu Thomas Scherer.
> Anhand der schwarz-weiss Fotos in diversen Buechern lassen sich
vielleicht
> auch die einen oder anderen Schluesse ziehen; ich moechte aber zu diesem
Zeitpunkt
> lieber noch nicht ins blaue hinein diskutieren, sondern erst abwarten, ob
sich
> noch jemand findet, der hier definitive Aussagen machen kann.
> Zum Schluss moechte ich zu meinen Interessen noch folgendes erwaehnen:
> Offensichtlich interessiere ich mich fuer die wuerttembergische
Eisenbahn, bin
> aber an den anderen Laenderbahnverwaltungen auch nicht ganz
uninteressiert.
> Dann sollte ich wohl auch noch sagen, dass ich wohl zu den leider sehr
wenigen N-Bahnern
> gehoere.
>
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>   Nachrichten veröffentlichen: LBF@onelist.com
>   Abonnement einrichten:       LBF-subscribe@onelist.com
>   Abonnement kündigen:         LBF-unsubscribe@onelist.com
>   Listeneigentümer:            LBF-owner@onelist.com
>
> Internet-Adresse (URL) dieser Seite:
>   http://www.onelist.com/community/LBF

#5 Von: poppitsn@xxx.xxxxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxx.xx
Datum: Do 13. Jan 2000 15:35
Betreff: Wuerttembergische C
poppitsn@xxx.xxxxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxx.xx
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Vielen dank fuer das Angebot mir die Kopien zuzuschicken; ich werde es dankend
annehmen. Ich hoffe, die erforderlichen Daten hierzu sind aus dem Kopf dieser
E-Mail zu entnehmen. Falls nicht bitte ich sie nochmals Kontakt mit mir
aufzunehmen.
Die von Roco betriebenen Forschungen kann ich wohl anhand des mir zur Verfuegung
stehenden Bildmaterials wohl als ziemlich zutreffend beschreiben: Auf den Fotos
ist ziemlich deutlich zu erkennen, dass Raeder und Rahmen (wenn man einmal den
Faktor
der unterschiedlichen Empfindlichkeit des damaligen Fotomaterials auf die
verschiedenen
Farben unterdrueckt) wohl deutlich dunkler waren als der Rest der Lokomotive.
Desweiteren ist (meiner Meinung nach) zweifelsfrei gegeben, dass die Lokomotive
in einer einheitlichen Farbe gehalten ist: Die Version mit der schwarz
abgesetzen
Rauchkammer und Fuehrerhausdach halte ich dagegen fuer weniger authentisch. (Es
muesste sich dabei schon um einen extremen Einzelfall handeln.) Allerdings habe
ich
den Eindruck, dass es eine Version gegeben haben kann, die einen dunkel
(schwarz?)
abgestzten Ring um die Rauchkammertuer traegt. Das dieser Ueberzeugung zugrunde
liegende Foto wurde allerdings im der Bahnhofshalle des alten Stuttgarter
Bahnhofs
aufgenommen, ist deshalb ziemlich dunkel geraten und mag deshalb vielleicht
taeuschen.
Tomas Scherer berichtet, dass auf jeden Fall die Niederdruckzylinder, spaeter
auch die Verkleidung der Hochdruckzylinder unter den Kessel in Glanzblech
gehalten
waren (beruft sich auf die Lieferlisten der Maschinenfabrik Esslingen).
Auf manchen Fotos erscheint die Kesselverkleidung dermassen verspiegelt, dass
wenigstens die Moeglichkeit einer Glanzblechverkleidung besteht.
Uebrigens erwaehnt Wolfgang Diener in seinem Buch ueber Anstrich und Bezeichnung
von Lokomotiven eine Farbkarte der Firma, bei der die ME bzw. die wuertt.
Staatsbahn
wohl ihre Farben bezogen haben mag. Anhand dieser schraenkt er die Farbtoene,
die fuer die weurtt. Staatbahn in Frage kommen immerhin auf ein paar wenige
Toene ein. Er gibt hierfuer sogar RAL-Nummern an. Ich habe sie zwar leider in
Moment nicht zur Hand, kann sie aber, falls Interesse Ihrerseits besteht, noch
einmal
nachschlagen.
Soviel einmal zu meinen Erkenntnissen und Spekulationen. Wie gesagt, ich bin
immer
noch auf der Suche nach allen moegliche Quellen, um diese Frage letztendlich zu
klaeren.
Mfg.
S. Poppitz

#6 Von: H-J.Begau@xxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx)
Datum: Fr 14. Jan 2000 18:45
Betreff: Weichenselbstbau
H-J.Begau@xxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Hallo Forummitglieder,

nachdem es mir nun endlich nach einigen Versuchen gelungen ist, mich in
die LBF Liste einzutragen(lag wohl an meinen schlechten
Engischkenntnissen) will ich nun wie im letzen LBF angesprochen, meine
Meinung zum Selbstbau von Laenderbahnweichen mitteilen.
Ich finde die Idee sehr gut, auch gefraeste Schwellenroste nach
Laenderbahnvorbild zu fertigen.
Zur Nachbildung der Kleineisen muessten sich dann die Fachleute finden,
die sich mit dem Thema auskennen und es muessen fuer den Messingguss ja
noch Urmodelle gebaut werden. Koennte jemand aus dem LBF-Kreis so etwas
leisten?
Zu den weitern Fragen:
zu den Weichenbauformen: meine persoenliche Vorliebe ist Wuerttemberg.
Habe allerdings von Weichen keine Kenntnisse und auch keine
Vorbildunterlagen. Wegen der Interessen waere eine Fertigung wohl eher
in der Reihenfolge Bayern, Preussen, Wuerttemberg denkbar.
zum Preis: wenn ein Weichenbausatz ca. 100 DM kosten wuerde, waere der
Preis sehr gut.
zur Norm: hier sollte der Bausatz analog zu den entsprechenden HP1
Grundsatzartikel so ausgelegt werden, dass sowohl RP25 als auch H0pur
gebaut werden kann. Wegen der niedrigen Laenderbahnprofile wuerde ich
NEM nicht beruecksichtigen.

Es zeichnet sich bei mir die Moeglichkeit ab, in absehbarer Zeit zugang
zu einer kleinen Fraesmaschine zu bekommen. Ich koennte nich dann an der
Herstellung der Schwellenroste beteiligen.

Viele Gruesse

J. Begau

#7 Von: H-J.Begau@xxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx)
Datum: Fr 14. Jan 2000 18:48
Betreff: Brawa wuertt. Personenwagen
H-J.Begau@xxxxxxxx.xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Hallo,

hat jemand aus dem LBF Kreis sich schon einmal die neuen Wuerttemberger
Personenwagen angesehen?
Die sind zwar zur Zeit in Reichsbahn (bin auch noch mehr der
Reichsbahnzeit verschrieben) und einer als Sonderserie in grau, aber das
ist ja nicht so schlimm. Entweder man wartet noch oder lackiert um.
Leider habe ich mal wieder den Fehler gemacht und die Wagen vorbestellt
ohne sie gesehen zu haben. Sahen nur auf den ersten Blick gut aus. Als
ich die Bretterwaende sah, war es mit der Begeisterung dahin. Zwischen
den einzelnen Brettern klaffen etwa 0,2 bis 0,3mm ! breite Fugen!! Auch
bei einer senkrechten Bretterschalung duerfe es doch beim Vorbild sich
als Fuge nur um die gebrochenen Kanten der Bretter gehandelt haben. Oder
irre ich mich da?. Durch die darstellung der Bretterwaende in dieser
Form ist die Wagenserie fuer mich nicht akzeptabel. Die Buehnengelaender
sind sehr fein aus elastischen Kunsstoff obenso wie das Sprengwerk. Vom
Formenbau her Spitze, allerdings sind die senkrechten Stangen mit den
feinen Schlusslichthaltern auch nicht gerade (zu weich).Zur
Masstaeblichkeit kannich noch nichts sagen, ich habe keine
Orginalunterlagen. Vielleicht kommt mal was bei den Besprechungen in den
Zeitschriften. Bin mal gespannt, was da alles gelobt wird.

Wie ist eure Meinung?

J. Begau

#8 Von: Wolfgang Uhl <wolfgang-uhl@...>
Datum: Do 20. Jan 2000 21:02
Betreff: Module
wolfgang-uhl@...
Mail senden Mail senden
 
Um die Diskussion über die avisierten Module etwas anzuregen möchte ich
mich heute dazu äußern:

Die Vorschläge, die bereits zum Thema „Module“ gemacht wurden,
basieren auf bekann-ten Modulkonzepten, die Ihre Vorteile, zum Beispiel
hoher Bekanntheitsgrad des Konzeptes und leichte Adaption an vorhandene Module
haben.
Bei diesen Konzepten wurde ein hoher Aufwand betrieben und jahrelang an
einer Einigung, die allen Beteiligten gerecht wird, gearbeitet. Jedoch werden
sie in meinen Augen immer zu einer Einschränkung führen: Man ist auf das
jeweilige Endprofil festge-legt. Das erscheint mir als sehr schwierig, denn
wenn ein Endprofil festgelegt wird, daß eindeutig in hügeliges Gelände gehört,
so wird der Liebhaber der Ostpreußischen Bahnen zu Recht keine große
Begeisterung für den Bau von Modulen nach dieser Norm aufbringen.
Ein „Allroundprofil“ festzulegen halte ich für unmöglich
(Vielleicht hat aber doch jemand eine Lösung !?). Daher tendiere ich zu einer
Norm, die ohne ein vorgegebenes Endprofil auskommt. Das ist beispielsweise bei
den mittlerweile recht bekannten BUR-Modulen der Fall. Hier sind mechanisch
nur wenige Faktoren festgelegt: Die Höhe der Schienenoberkannte, die
mechanische Verbindung der Module und die Gleislage zwischen 10 und 20 cm von
der
Modulvorderkante entfernt. Die Verknüpfung der einzelnen Module und
Modulgruppen wird über eine „Black Box“ hergestellt. Am Anfang ist
dieser
Gedanke nicht leicht zu akzeptieren, da eine Black Box die optische
Geschlossenheit eines Arrangements massiv stört, jedoch stellen sich bei näherer
Betrachtung doch einige Vorteile heraus:

- Jeder kann sich weiterhin seiner Vorliebe widmen – es ist kein
Problem den Hamburger Industriehafen um die Jahrhundertwende zwei Meter vom
bayerischen Oberland um 1855 und dem Altmühltal zur Gruppenverwaltungszeit
darzustellen, und das mitsamt den epochespezifischen Details neben der Schiene.
- Es muß nicht bis ins letzte Detail festgelgt werden welche Jahreszeit
gerade zu herrschen hat, welches Material von welchem Hersteller zu verwenden
ist und wie die Gleise eingeschottert werden.
- Die Black Box muß nicht “black” sein. Es gibt dafür mit
Sicherheit eine optisch gefällige Lösung

Als Ansatz ist das Konzept der BUR-Module mit Sicherheit eine Diskussion
wert, auf die ich mich sehr freue.

Wolfgang Uhl
(erst seit kurzem Länderbahner, die letzten Jahre Epoche III)

--
Sent through Global Message Exchange - http://www.gmx.net

#9 Von: Wolfgang Uhl <wolfgang-uhl@...>
Datum: Do 20. Jan 2000 21:03
Betreff: Module
wolfgang-uhl@...
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Um die Diskussion über die avisierten Module etwas anzuregen möchte ich
mich heute dazu äußern:

Die Vorschläge, die bereits zum Thema „Module“ gemacht wurden,
basieren auf bekann-ten Modulkonzepten, die Ihre Vorteile, zum Beispiel
hoher Bekanntheitsgrad des Konzeptes und leichte Adaption an vorhandene Module
haben.
Bei diesen Konzepten wurde ein hoher Aufwand betrieben und jahrelang an
einer Einigung, die allen Beteiligten gerecht wird, gearbeitet. Jedoch werden
sie in meinen Augen immer zu einer Einschränkung führen: Man ist auf das
jeweilige Endprofil festge-legt. Das erscheint mir als sehr schwierig, denn
wenn ein Endprofil festgelegt wird, daß eindeutig in hügeliges Gelände gehört,
so wird der Liebhaber der Ostpreußischen Bahnen zu Recht keine große
Begeisterung für den Bau von Modulen nach dieser Norm aufbringen.
Ein „Allroundprofil“ festzulegen halte ich für unmöglich
(Vielleicht hat aber doch jemand eine Lösung !?). Daher tendiere ich zu einer
Norm, die ohne ein vorgegebenes Endprofil auskommt. Das ist beispielsweise bei
den mittlerweile recht bekannten BUR-Modulen der Fall. Hier sind mechanisch
nur wenige Faktoren festgelegt: Die Höhe der Schienenoberkannte, die
mechanische Verbindung der Module und die Gleislage zwischen 10 und 20 cm von
der
Modulvorderkante entfernt. Die Verknüpfung der einzelnen Module und
Modulgruppen wird über eine „Black Box“ hergestellt. Am Anfang ist
dieser
Gedanke nicht leicht zu akzeptieren, da eine Black Box die optische
Geschlossenheit eines Arrangements massiv stört, jedoch stellen sich bei näherer
Betrachtung doch einige Vorteile heraus:

- Jeder kann sich weiterhin seiner Vorliebe widmen – es ist kein
Problem den Hamburger Industriehafen um die Jahrhundertwende zwei Meter vom
bayerischen Oberland um 1855 und dem Altmühltal zur Gruppenverwaltungszeit
darzustellen, und das mitsamt den epochespezifischen Details neben der Schiene.
- Es muß nicht bis ins letzte Detail festgelgt werden welche Jahreszeit
gerade zu herrschen hat, welches Material von welchem Hersteller zu verwenden
ist und wie die Gleise eingeschottert werden.
- Die Black Box muß nicht “black” sein. Es gibt dafür mit
Sicherheit eine optisch gefällige Lösung

Als Ansatz ist das Konzept der BUR-Module mit Sicherheit eine Diskussion
wert, auf die ich mich sehr freue.

Wolfgang Uhl
(erst seit kurzem Länderbahner, die letzten Jahre Epoche III)

--
Sent through Global Message Exchange - http://www.gmx.net

#10 Von: H-J.Begau@... (Hans Jürgen Begau)
Datum: Sam 22. Jan 2000 19:13
Betreff: Re: Module
H-J.Begau@...
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Hallo Wolgang,

Wolfgang Uhl schrieb:
(Text gekürzt)
>
> Als Ansatz ist das Konzept der BUR-Module mit Sicherheit eine Diskussion
> wert, auf die ich mich sehr freue.
>
wo kann ich mich über das Konzept der BUR-Mudule genauer informieren?
Ich kenne die nicht. Duerfte auch für die andernen LBF Freunde
interessant sein.

Gruss Juergen

#11 Von: Wolfgang Uhl <Wolfgang-uhl@...>
Datum: Sam 22. Jan 2000 21:18
Betreff: Landerbahnmodule - BUR-Module
Wolfgang-uhl@...
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Hallo Jurgen,

Meine Anmerkung war eigentlich noch in Rohfassung, aber die wurde dafur
zweimal gesandt.

Die BUR-Module sind wohl doch nicht so bekannt wie ich dachte - aber auch
nicht schwer zu beschreiben.
Als erstes: ich habe selbst noch keine Erfahrungen damit gesammelt, halte
aber das fur Konzept interessant. Naheres zu erfahren ist schwierig, weil
soweit ich weis wenig uber die Details geschrieben wird. Im MIBA-Special
Nr. 6 erschien ein vierseitiger Artikel, der die Grundsatze recht gut
beschreibt ohne auf Details naher einzugehen (Bei Bedarf kann ich ihn gerne
kopieren und verschicken oder faxen).
Im Grundsatz geht ist es sehr einfach: Die Module bauen auf einem
Grundraster von 65x65 cm auf, jedes Modul ist 65 cm tief und 65 cm oder ein
Vielfaches davon lang. Das Gleis liegt zwischen 10 und 20 cm von der
Modulvorderkante entfernt. Es gibt keine Standardprofile, nur die
Verbindungen sind genormt. Zwischen den einzelnen Modulen oder Modulgruppen
kommt eine Black Box zum Einsatz - das ist ein Modul, da? keine
Landschaftsgestaltung hat. Das (verdeckte) Gleis wird fur jedes
Modultreffen neu verlegt, um mit unterschiedlichen Gleislagen klar zu
kommen. Diese Box kann man naturlich auch optisch ansprechend gestalten.
Wesentlich erscheint mir dabei, wie bereits geschrieben, da? der einzelne
seinen Vorlieben in jeder Hinsicht fronen kann, ohne von Modultreffen
ausgeschlossen zu werden, weil es optisch nicht pa?t (ein Wintermodul macht
sich schlecht, wenn rechts ein Fruhsommer und links ein Herbstmodul
angedockt sind).
Da wir das System fur uns sowieso anpassen mussen, ist eine genaue
Beschreibung der Mechanik und Elektrik vielleicht entbehrlich, jedoch denke
ich, da? uber die FDE Burscheid nahere Informationen zu erhalten sind.

Viele Gru?e Wolfgang
Wolfgang-Uhl@...

#12 Von: H-J.Begau@... (Hans Jürgen Begau)
Datum: Son 23. Jan 2000 19:27
Betreff: Laenderbahn-BUR Module
H-J.Begau@...
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Hallo Wolfang und Forumteilnehmer

ich muss sagen, die Ausfuehrungen von Wolfgang so etwas wie die BUR
Module vorzusehen, gefaellt mir immer besser. Gerade bei
Laenderbahnthemen ist eine Normung auf ein Gelaende kaum moeglich. Auch
die Idee mit den Black Boxen zur Thementrennung hat etwas! So eine Box
koennte doch ein Fiddle Yard sein, wo man prima Zuggarnituren umsetzen
und bereitstellen kann. Da ich nun gelesen habe, das diese Modulidee von
den Eisenbahnfreunden Burscheid kommt, fiel mir ein, dass hierzu etwas
in Miba 12/99 stand. Dort wurde das Trägersystem fuer den Unterbau
mittels Lochschienen beschrieben. Leider mal Miba-typisch so, dass ich
es immer noch nicht genau nachvollziehen kann, aber als Fazit habe ich
daraus gewonnen, dass auf den Querstreben die Module einfach aufgelegt
werden. So etwas waere auch fuer unsere Module gut. Man kann bei
Modultreffen ein Geruest aus diesen Profilen aufbauen und die Module
werden darauf gelegt. Man brauchte dann nur eine einheitliche Breite und
die Hoehe von der Modulunterkante zur Schienenoberkante als
verbindliches Mass festzulegen.

Meine Frage an alle Interessenten: Sollte man diese Ideen weiter
ausfuehren?

Viele Gruesse
Juergen Begau

#13 Von: wolfgang.hug@...
Datum: Mo 7. Feb 2000 20:04
Betreff: Messeneuheiten Nürnberg 2000
wolfgang.hug@...
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Als Vorabservice des LBFs nachfolgend die diesjährigen länderbahnrelevanten
Neuheiten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Firma Modell Epoche

Spur Z

Märklin pr. G 81 Ep. I
Märklin bad. Kesselwagen (im Set) Ep. I
Märklin württ. Weinfaßwagen Ep. I
Märklin bay. Gaskesselwagenset Ep. I
Railex bay. Glaskasten (Neuaufl.) Ep. I
Railex Länderbahn Gaswagenset Ep. I


Spur N

Brawa württ. 2-Achser Pers.Wagenset Ep. II
Minitrix bay. Güterwagenset Ep. I
Minitrix Kohlewagenset Norddt. LB Ep. I
Minitrix bay. Bierwagen ‚Humbser' Ep. I
Railex württ. Pers.Wagenset Ep. I
Railex sächs. Pers.Wagenset Ep. I
Trix Fine Art BR 18³ / bad. IVh Ep. II


Spur TT

Jatt pr. Personenwagenset Ep. I

Spur H0

Bavaria bay. B IX Ep. I
Bavaria KKSTB Erzwagen Ep. I
Bavaria Ostbahn Bierwagen Ep. I
Bavaria bay. 3-Achser Pers. Wagen Ep. I
Bavaria bay. 3-Achsiger Milchwagen Ep. I
Bavaria bay. 2-Achsiger Hochbordwagen Ep. I
Bavaria pr. Heizkesselwagen Ep. I
Bavaria pr. 3-Achsiger Kühlwagen Ep. I
Brawa württ. 2-Achser Pers.Wagen Ep. I
Brawa württ. ‚Amerikaner'- Pers.Wagen Ep. II
Brawa württ. ‚Amerikaner'- Gepäckwagen Ep. II
Brawa württ. T3 Ep. I
Brawa BR 53 8 / württ. Fc Ep. II
Fleischmann BR 13 10-12  / pr. S6 Ep. II
Gützold sächs. BR 19 Ep. II
H&P bay. LAG 3-Achser BC Ep. I
H&P bay. LAG 77 Gepäckwagen Ep. I
Lemaco bad. IId 742 Ep. I
Liliput bad. IVh Ep. I
Märklin/Trix württ K Ep. I
Märklin württ C Ep. I
Märklin bad/württ. Güterwagenset Ep. I
Märklin bad./bay./württ. Güterwagenset Ep. I
Märklin bay. Flachwagenset Ep. I
Märklin pr. Ged. Güterwagen Ep. I
Märklin/Trix württ. Güterwagenset Ep. I
Micro Metakit pfälz. P 3 II Ep. I
Micro Metakit KKStB 108 Ep. I
Model Loco pr. T 9 1 Ep. I/II
Perlmodell bad. Packwagen Pw bad 11 Ep. I/II
Piko sächs. BR 94 Ep. II
Roco bay. S 3/6 Ep. I
Roco bay. Glaskasten  Ep. I
Roco württ. Ged. Güterwagen Ep. I
Roco bay. Ged. Güterwagen Ep. I
Trix Fine Art sächs. XVIII H Ep. I
Trix bay. Güterwagenset Ep. I
Trix württ./bay. Güterwagenset Ep. I
Trix pr. Ged. Güterwagen Ep. I
Trix bay. Bierwagen ‚Humbser' Ep. I
Westmodell pr. G 12 1 Ep. I/II
Westmodell pr. S 7 Ep. I/II
Westmodell pr. EP 248 Ep. I/II
Westmodell sächs. XIII H Ep. I
Westmodell sächs. VT, DET 1 Ep. I

SM3 (1:80) !

Märklin/Insider Adler + 2 Wagen Ep. 0


Spur 0

Lemaco/Fulg. BR 18³ / bad. IVh Ep. II
Hobby Teknik Pers. Wagen C4i ex AL Ep. I/II
Hobby Teknik Packwagen Pw bad 11 Ep. I/II
Hobby Teknik Packwagen Pw3i bay Ep. I/II
0-Scale offener Güterwagen Omk Ep. I

Spur 1

Dingler pr. T 18 Ep. I
Märklin bay. B IV Tristan Ep. I
Märklin württ. 4 achser Pers. Wagen Ep. I
Fulgurex pr. P 8 Ep. II

Gruß Wolfgang Hug

#14 Von: Steffen Poppitz <poppitsn@...>
Datum: Die 29. Feb 2000 12:12
Betreff: Re: Brawa wuertt. Personenwagen
poppitsn@...
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Ich hatte die Wagen erst jetzt im neuen Neuheitenblatt gesehen. Ich muss
sagen, dass die Fugen wohl in dieser Form dorthin gehoeren. Ich beziehe
mich dabei auf mehrere Fotos aus dem Buch "Schwaebische Eisenbahn" aus dem
Gebr. Metz Verlag. Dort sind sehr aenhliche Wagen abgebildet und der
Gesamteindruck der Brawa Wagen ist wirklich sehr stimmig. Gut die Fugen
sind ein wenig ueberzeichnet, aber das laesst sich wohl beim
Formenbau nicht anders bewerkstelligen. Ehrlich gesagt erfuellen mich die
Fotos in dem Prospekt mit einer gewissen Vorfreude...
Mfg.
S. Poppitz

#15 Von: "Steffen Poppitz" <poppitsn@...>
Datum: Do 9. Mrz 2000 12:22
Betreff: Lackierung der wuertt. Staatsbahn
poppitsn@...
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Da das Forum jetzt um ein paar Teilnahmer reicher ist, moechte ich
nochmals meine Anliegen zur Sprache bringen.
Ich bin auf der Suche nach zuverlaessigen primaeren und sekundaeren
Quellen, die Auskunft ueber Lackierung und Beschriftung von
Laenderbahnlokomotiven geben; insbesondere bin ich auf der Suche nach
Angaben ueber wuerttembergische Maschinen.
Bisher steht mir nur sehr wenig zur Verfuegung. Zum einen sind das
diverse Schwarz-Weiss-Fotos, die immerhin ein wenig Anhaltspunkte
geben. Dann steht mir das Buch von Wolfgang Diener, eine Kopie eines
Roco-Reports (wuertt. C), sowie die Monographie (Thomas Scherer)
ueber die wuertt. C zur verfuegung.
In diesem Zusammenhang ist mir auch der Kommentar von Herrn Hug zur K
von Trix/Maerklin in seinem (gelungenen, moechte ich hiermit betonen;
vielen Dank dafuer von meiner Seite) Messereport aufgefallen: "Bei
der Farbgebung scheint allgemein das Prinzip ,Attraktivität vor
Authentität' befolgt zu werden." (Was mich ein wenig beunruhigt, da
ich die K schon vorbestellt habe...)
Hiermit moechte ich dann auch Sie, Herr Hug, direkt ansprechen. Ihre
Aeusserung laesst auf ein gewisses Wissen in dieser Frage schliessen
und ich waere Ihnen aeusserst dankbar, wenn sie mir die eine oder
andere Quelle nennen koennten, die mir bei meiner Suche behilflich
sein koennte.
Von meiner Seite schonmal vielen Dank fuer das freundliche Gehoer.
Mfg.
S. Poppitz.

#16 Von: H-J.Begau@...
Datum: Do 9. Mrz 2000 18:40
Betreff: Re: Lackierung der wuertt. Staatsbahn
H-J.Begau@...
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Hallo Steffen, hallo Listenteilnehmer,

> Ich bin auf der Suche nach zuverlaessigen primaeren und sekundaeren
> Quellen, die Auskunft ueber Lackierung und Beschriftung von
> Laenderbahnlokomotiven geben; insbesondere bin ich auf der Suche nach
> Angaben ueber wuerttembergische Maschinen.

Mit diesem Thema beschaeftige ich mich auch schon eine geraume Zeit. Da vor
einiger Zeit die grossen Modellbaufirmen auch schon aauf der Suche waren und
nicht viel herausgefunden haben, habe ich wenig Hoffnung das wir LBF-Freunde
hier weiterkommen.

> Bisher steht mir nur sehr wenig zur Verfuegung. Zum einen sind das
> diverse Schwarz-Weiss-Fotos, die immerhin ein wenig Anhaltspunkte
> geben. Dann steht mir das Buch von Wolfgang Diener, eine Kopie eines
> Roco-Reports (wuertt. C), sowie die Monographie (Thomas Scherer)
> ueber die wuertt. C zur verfuegung.

Zur Farbgebung ist mir noch ein Artikel im Eisenbahn Journal 9/86 bekannt.
Hier wird bezug genommen auf die Gemaelde von Pleuer die gruene Loks und
rote Rahmen mit schwarzer Rauchkammer zeigen. Diese Bilder sind um die
Jahrhundertwende entstanden und so fuer die C und K nicht mehr
allgeneingueltig. Besonders die Sache mit der schwarzen Rauchkammer scheint
mir raetselhaft. Auf vielen alten Fotos musste dies zu erkennen sein. Dies
trifft aber nicht zu. Woher die graue Farbgebung stammt, die Maerklin
gewaehlt hat, weiss ich nicht. Allerdings habe ich einmal ingendwo gelesen,
dass die gruene Farbe der ROCO Lok auch nicht stimmen soll. Ich kann diese
Quelle allerdings nicht mehr finden.
Eine Moeglichkeit waere herauszufinden, welche Lackfabrik die MF Esslingen
beliefert hat und dann weiter, ob entsprechende Mengen gruener oder grauer
Farbe geleifert worden ist oder sogar Listen oder Farbtafeln existieren.
Waere zu schoen um wahr zu sein.

> In diesem Zusammenhang ist mir auch der Kommentar von Herrn Hug zur K
> von Trix/Maerklin in seinem (gelungenen, moechte ich hiermit betonen;
> vielen Dank dafuer von meiner Seite) Messereport aufgefallen: "Bei
> der Farbgebung scheint allgemein das Prinzip ,Attraktivität vor
> Authentität' befolgt zu werden." (Was mich ein wenig beunruhigt, da
> ich die K schon vorbestellt habe...)

Vielleicht weiss hierzu Herr Hug naeheres!

Viele Gruesse
Juergen Begau

#17 Von: Steffen Poppitz <poppitsn@...>
Datum: Fr 10. Mrz 2000 14:41
Betreff: Re: Digest Number 10, Lackierung in Wuertt.
poppitsn@...
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Zu der Sache mit der Farbfabrik macht das Buch von Wolfgang Diener
("Anstrich und Bezeichnung von Lokomotiven", Transpress) eine
Aussage. Er beruft sich dort auf eine Farbkarte der Firma Lechner (ich
schliesse dabei aus seinen Ausfuehrungen, dass es sich dabei wohl um die
Firma dreht, die die ME beliefert hat) und grenzt im Bezug darauf die
damals hergestellten Farben recht genau ein (sogar mit Angabe der
einigermassen entsprechenden RAL-Toene). Insofern laesst sich ja schon
einiges sagen - schliesst aber doch auch nicht die eine oder andere
Sonderlackierung aus. (Wer zum Beispiel nie die Lufthansa-Express 103
gesehen hat, wird deren Existenz ohne die heutige Informationsfuelle auch
kaum glauben).
Auch die Quelle mit den Pleuer-Bildern ist mir schon haeufiger begegnet
und ich gerade auf der Suche danach, was allerdings nicht ganz so einfach
ist; im Internet und bei den aktuell erhaeltlichen Buechern habe ich mich
schon recht erfolglos versucht. Ich hoffe darauf, dass mir vielleicht
einmal ein Ausstellungskatalog in die Haende faellt.
Soviel bis jetzt einmal von meiner Seite aus.
Mfg.
Steffen Poppitz.

#18 Von: Marco.Kraemer@...
Datum: Mo 13. Mrz 2000 17:00
Betreff: Ausstattung der Wü C zur Länderbahnzeit
Marco.Kraemer@...
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Hallole die Herren,
auf allen mir zur Verfügung stehenden Bildern der Wü C aus der
Reichsbahnzeit ist auf dem Umlauf auf der rechten Seite (in Fahrtrichtung
gesehen) ein zylindrischer Behälter zwischen Führerhaus und Pumpe zu sehen.

Ebenfalls auf einem Bild mit Gasbeleuchtung aus der frühen Reichsbahnzeit.
Leider habe ich kein Bild einer Maschine der letzten Serie von der rechten
Seite gefunden.
Deshalb meine Fragen an die Experten:
1. Wozu dient dieser Behälter ?
2. Wann wurde er montiert ?
     Schon zur Länderbahnzeit ?

MfG
M. Krämer

#19 Von: Bahls@...
Datum: Mo 13. Mrz 2000 18:08
Betreff: Re: Ausstattung der Wü C zur Länderbahnzeit
Bahls@...
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Marco.Kraemer@... schrieb:
> From: Marco.Kraemer@...
>
> Hallole die Herren,
> auf allen mir zur Verfügung stehenden Bildern der Wü C aus der
> Reichsbahnzeit ist auf dem Umlauf auf der rechten Seite (in Fahrtrichtung
> gesehen) ein zylindrischer Behälter zwischen Führerhaus und Pumpe zu sehen.
>
> Ebenfalls auf einem Bild mit Gasbeleuchtung aus der frühen Reichsbahnzeit.
> Leider habe ich kein Bild einer Maschine der letzten Serie von der rechten
> Seite gefunden.
> Deshalb meine Fragen an die Experten:
> 1. Wozu dient dieser Behälter ?
> 2. Wann wurde er montiert ?
>     Schon zur Länderbahnzeit ?
>
> MfG
> M. Krämer

Hallo,
das ist der Druckluftbehälter,in dem ein ausreichendes Kontingent an Druckluft
gehalten werden konnte,um nach dem Bremsen (=Entnahme von Luft) einen langen
Zug wieder zu lösen,ohne darauf warten zu müssen,daß die Luftpumpe den
kompletten Druck im ganzen Zug wieder aufgebaut haben könnte.
Der Behälter ist also im Zusammenhang mit der Auslieferung/Ausrüstung der Loks
auf Druckluftbremse mit angebracht worden.
Mir persönlich sind zwar ad hoc und nach kurzem Blättern keine C bekannt,die zu
Länderbahnzeiten schon diese Bremse hatten,aber das will nichts heißen.
viele Grüße,
Michael

Bahls@...

#20 Von: "Wolfgang Hug" <wolfgang.hug@...>
Datum: Mit 15. Mrz 2000 19:40
Betreff: Re: Ausstattung der Wü C zur Länderbahnzeit
wolfgang.hug@...
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Ref. Druckluftbehälter württ. C

Wie von Hr. Bals schon bemerkt, handelt es sich bei besagtem Behälter
um den Luftbehalter für die Druckluftbremse. Die württ. C hatte
bereits zur Länderbahnzeit eine Druckluftbremse und somit
zwangsläufig einen Luftbehälter, allerdings war dieser von außen
nicht sichtbar zwischen den Rahmenwangen zwischen Treibachse und
hinterer Kuppelachse quer zur Fahrtrichtung angeordnet. Ob zur
DRG-Zeit das Volumen dieses Behälters nicht mehr ausreichte oder ob
der Behälter aus Platzgründen oder wegen mangelnder Zugänglickeit auf
den linken Umlauf versetzt wurde, ist nicht bekannt.

Gruß

Wolfgang Hug

#21 Von: "Wolfgang Hug" <wolfgang.hug@...>
Datum: Do 16. Mrz 2000 19:01
Betreff: Re: Lackierung der wuertt. Staatsbahn
wolfgang.hug@...
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Ref. Farbgebung würt. Lokomotiven

Nachdem mein Name mehrfach in Verbindung mit der Farbgebung württ.
Lokomotiven genannt wurde, möchte ich einige Bemerkungen zu dieser
Problematik beisteuern.

· Die von Märklin ursprünglich gewählte Farbgebung der württ. C
orientierte sich ein einem Ausschneidebogen der Fa. Schreiber sowie
an dem Märklin Spur 1-Modell der C von 1912. In einer weitere Quellen
"Lokomotivführer Ranger" wird die Farbgebung der C in stahlblau
angegeben, womit wohl die 37 Lokomotiven in Glanzblechverkleidung
gemeint sind. Das Modell der Fc im Deutschen Museum in München ist
schwarz mit rotbraunem Fahrwerk und Rädern. Von der K sollen die
ersten drei Maschinen in grün/schwarz (rot?) ausgeliefert worden
sein, die späteren Lokomotiven waren schwarz mit roten oder
rotbraunen Rädern.
· Die zitierten Bilder von Pleuer aus den Jahren 1902 bis 1908 mit
Eisenbahnmotiven sind in dem Buch von A. Mühl: Die Württ.
Staatseisenbahnen, Konrad Theiss Verlag Stuttgart, ISBN 3 8062 0249 4
enthalten, jedoch leider bis auf den Umschlag in schwarz/weis. Auf
dem Umschlag ist außer der roten Pufferbohle keine Farbe eindeutig zu
erkennen. Nach dem Roco-Report sollen die Lokomotiven auf allen
Bildern rote Räder und Pufferbohle haben, der Aufbau irgendwie grün
sein.
· Auf einigen Betriebsaufnahmen württ. Lokomotiven ist zu erkennen,
daß die Maschinen wohl zumindest zeitweise farblich abgesetzte
Teile/Baugruppen hatten. So z.B. in o.g. Buch eine ADh 1548 mit
eindeutig dunkel abgesetzten Kesselringen oder in Buch Scharf/Wollny:
Die Eisenbahn im Nordschwarzwald, Band 2 vom EK-Verlag, S. 144 zwei
Abbildungen einer Fz von 1902/04 mit eindeutig schwarzem Kessel und
Schlot bzw. schwarzer Rauchkammertür. Bei den meisten Aufnahmen mit
zweifarbigen Lokomotiven handelt es sich jedoch um Werksaufnahmen.
· Nicht genaues weiß man also nicht. Einige Zeitgenossen behaupten,
die damalige Farbgebung lasse sich anhand der Grauwertanalyse
eindeutig festlegen. Wenn dem so wäre, hätte doch sicher schon längst
jemand das jahrelange Rätselraten beendet und "Farbe" bekannt, oder!

Wolfgang Hug

#22 Von: H-J.Begau@...
Datum: Die 4. Apr 2000 17:44
Betreff: Intermodellbau
H-J.Begau@...
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Hallo Liste,
ich werde am Mittwoch den 12. April die Intermodellbau in Dortmund
besuchen. Wer an diesem Tage ebenfalls da ist und Interesse an einem
Treffen hat, moege sich per Mail bei mir melden.
Viele Guesse
Juergen Begau

#23 Von: Marco.Kraemer@...
Datum: Son 16. Apr 2000 10:36
Betreff: 2 Achsige Wü. Persohnenwagen
Marco.Kraemer@...
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Hallole,
ich habe einmal wieder das Eisenbahnmuseum in Neustadt an der Weinstraße
besucht....

Hier steht ein 2 achsiger würtenbergischer Persohnenwagen mit
Holzbeplankung.

Diese ist mit Nut- und Federbrettern ausgeführt...

Zwischen den einzelnen Brettern ist eine Fuge von über 10 mm Breite.

Natürlich ist der Wagen nicht mehr im Originalzustand, vielmehr wurde er
mehrmals umgebaut.

Ob die Ausführung der Holzbeplankung exakt dem Vorbild entspricht kann ich
nicht sagen.

Die Brawa Modelle scheinen demnach doch nicht so schlecht zu sein, wie hier
dagestellt wurde.

MfG
M. Krämer

#24 Von: "Trouillet " <jgtrouillet@...>
Datum: Mo 24. Apr 2000 18:48
Betreff: Elsass-Lothringen
jgtrouillet@...
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Hallo,

Als EL-Länderbahn Fan suche ich alle Anlage (Dokumente) über
die
Eisenbahnen in Elsass-Lothringen.

Sie können auch meine Seite über die Eisenbahnen in EL
besichtigen

www.multimania.com/elsassbahn

Ich bin auf die Suche nach jemand, der die deutsche Fassung meiner
Seite korrigieren könnte. Ich wäre auch bereit Uebersetzungen
auf
französisch zu tun.

Viel Spass beim Besuch meiner Seite.

mfg

Jean-Georges

#25 Von: Marco.Kraemer@...
Datum: Son 7. Mai 2000 9:46
Betreff: BOB-Güterwagen
Marco.Kraemer@...
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Hallole,
ich suche Skizzen und oder Fotos vom Achslager (alte Bauform) und den
Puffern mit Schwimmhäuten.
Gibt es noch ein Fahrzeug mit diesen Teilen ?
Wo ?

MfG
M. Krämer

#26 Von: "Paul Hartman" <p.f.m.hartman@...>
Datum: Mo 8. Mai 2000 10:28
Betreff: Re: BOB-Güterwagen
p.f.m.hartman@...
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----- Original Message -----
From: <Marco.Kraemer@...>
To: LBF Maillist <LBF@egroups.com>
Sent: Sunday, May 07, 2000 11:46 AM
Subject: [LBF] BOB-Güterwagen


> Hallole,
> ich suche Skizzen und oder Fotos vom Achslager (alte Bauform) und den
> Puffern mit Schwimmhäuten.
> Gibt es noch ein Fahrzeug mit diesen Teilen ?
> Wo ?
>
> MfG
> M. Krämer
>
Hallo Marco,

In deiner e-mail hasst du gefragt um "Achslager der alte Bauform". Ich
verstehe nicht genau was du damit meinst. Du musst auf jeden Fall
unterscheiden zwischen Länderbahnform, Verbandsbauart und Austauschbauart.
Die DB hat inzwischen gefordert dass Wagen nur noch auf DB Strecken fahren
können indem sie über Rollenlager verfügen. Viele Museumsbahnen haben ihre
Wagen deshalb nachträglich umgerüstet. Der ein oder andere müsste es aber
noch geben. Ich erinnere mich zum beispiel an einigen Wagen in Bochum
Dahlhausen und Wesel. Vielleicht steht sogar noch was rum bei der DFS in
Ebermannstadt.

Puffern mit Schwimmhaute? Kann ich micht nicht erinnern. Stangenpuffern
(Länderbahnbauart) müsste es noch geben. In Holland steht zum Beispiel bei
der MBS in Haaksbergen noch eine richtige T3 in Ursprungsausführung. Sie
muss zwar noch hergerichtet werden, lohnt sich aber die Mühe mal vorbei zu
schauen.

Mit Gruss aus Holland,


Paul Hartman

#27 Von: Marco.Kraemer@...
Datum: Mo 8. Mai 2000 16:32
Betreff: BOB-Güterwagen
Marco.Kraemer@...
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Hallole,
vielleicht habe ich mich nicht genau genug ausgedrückt.
Ich suche Informationen über Achslager und Puffer der Länderbahn-Bauform.
Wie sie auch bei der Zeichnung des BOB-Bierwagens des LBF zu sehen sind.

MfG
M. Krämer

#28 Von: peer.donner@...
Datum: Die 9. Mai 2000 9:15
Betreff: Beschriftungssätze/Decals
peer.donner@...
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Liebe Laenderbahnfreunde,

fuer den Umbau von HO-Gueterwagen suche ich Beschriftungssaetze
(Decals) der saechsischen, mecklenburgischen und preussischen
Bahnverwaltungen.

Mich würde interessieren:
Wer produziert solche LB-Decals?
Ist eine Decal-Produktion mit grossem Aufwand verbunden (etwa
Filmbelichtung?) oder kann man Beschriftungssaetze auch am heimischen
PC/Drucker herstellen?

Vielen Dank im voraus,
alles Gute aus Berlin

Peer Donner

#29 Von: Marco.Kraemer@...
Datum: Mit 10. Mai 2000 15:52
Betreff: DECALS
Marco.Kraemer@...
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Eine Methode Decals selbst herzustellen ist, diese auf spezielles Papier
(Abziehpapier) zu kopieren oder zu drucken....
"Champion" bietet meines wissens solche Papiere an.

MfG
M. Krämer

#30 Von: IronAri@...
Datum: Fr 12. Mai 2000 6:24
Betreff: Württembergische Staatseisenbahn
IronAri@...
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Guten Tag Länderbahnfreunde,
um mich kurz vorzustellen:
Mein Favorit ist die württembergische Staatseisenbahn aber auch andere
Länderbahnen interessieren mich.
Derzeit baue ich an einer kleinen Anlage mit dem Thema Friedrichshafen
Hafenbahnhof. Allerdings konnten aus Platzgründen nur wesentliche Teile
einbezogen werden.
Mit der vieldiskutierten Farbgebung der Lokomotiven halte ich es so, daß ich
das Fahrwerk rot und die Aufbauten schwarz lackiere. In der, von mir
angepeilten Zeit, um 1920 halte ich das für am wahrscheinlichsten. Wie so
etwas aussieht kann man auf meiner Homepage
http://hometown.aol.com/ironari/myhomepage/index.html sehen.
Ich würde mich freuen, wenn ich hier Informationen über das genaue Aussehen
der damals gebräuchlichen Trajektkähne bekommen könnte.
Außerdem scheint es sehr schwierig zu sein Bilder der württembergischen T4a
(ich weiß eigentlich in meiner Zeit schon verschrottet) zu finden.
Vielleicht kann mir jemand helfen.
Mit freundlichen Grüßen
A.Held

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