السلام عليكم
Ich begrüße Dich und stelle ich mich vor, mein Name ist Abu Omar
ich hoffe wir werden Freunde, ich hoffe das wir für uns alle was tun können, ich
würde mich sehr freuen für die Aktivität der Internetseite (Imanway).
Ich verbleibe.
Mit Freundlichen Grüssen.
Abu Omar
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Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
Die Brüderlichkeit im Qur'an
In den Versen 10 bis 12 der Sura 49 sind die wesentlichen Grundsätze
der Brüderlichkeit vom Schöpfer festgelegt:
1. Die Brüderlichkeit im Islam ist eine Tatsache.
2. Unter Brüdern soll Frieden gestiftet werden.
3. Für das Zusammenleben von Brüdern und Schwestern müssen Regeln
für Anstand und für gutes Benehmen beachtet werden. Die nachstehende
Bedeutung der göttlichen Worte im Qur'an in bezug auf die genannten
Stellen zeigen, wie klar und deutlich die Ermahnung Allahs an uns
ist. Zunächst wollen wir den Wortlaut des Verses 11 aus Sura 49
betrachten:
"0 ihr, die ihr glaubt! Laßt nicht eine Schar über die andere
spotten, vielleicht sind diese besser als jene; noch (lasset) Frauen
über (andere) Frauen (spotten), vielleicht sind diese besser als
jene. Und verleumdet einander nicht und gebt einander keine
Schimpfnamen. Schlimm ist die Bezeichnung der Sündhaftigkeit,
nachdem man den Glauben (angenommen) hat, und jene die nicht
umkehren - das sind die Ungerechten."
Ferner Vers 10 aus Sura 49:
"Die Gläubigen sind ja Brüder. So stiftet Frieden zwischen euren
Brüdern und fürchtet Allah, auf daß euch Barmherzigkeit erwiesen
werde."
Und Vers 12 der Sura 49:
"0 ihr, die ihr glaubt! Vermeidet häufigen Argwohn; denn mancher
Argwohn ist Sünde. Und spioniert nicht und führt keine üble Nachrede
übereinander. Würde wohl einer von euch gerne das Fleisch seines
toten Bruders essen? Sicher würdet ihr es verabscheuen. So fürchtet
Allah. Wahrlich, Allah ist Gnädig, Barmherzig."
Es ist bekannt, daß der Qur'an Regeln und Richtlinien aufstellt, die
wesentlich und unentbehrlich für Glück und Frieden in der
islamischen Gemeinschaft sind. Deshalb dürfen wir Muslime keine
anderen Verhaltensweisen unter Brüdern und Schwestern praktizieren
als die, die Allah (t) uns in Seiner Weisheit zu unserem Besten
vorgeschrieben hat.
Alles Lob gebührt Allah, daß Er das brüderliche Verhalten im Islam
nicht unserem Gutdünken und unserem ethischen Empfinden überläßt,
sondern daß Er das Verhalten genau festgelegt hat. Die Beschreibung
der Brüderlichkeit im Qur'an und die diesbezüglichen Vorschriften
sind Gebote Allahs, die zum Glauben gehören und befolgt werden
müssen
Die Brüderlichkeit in der Sunna
Es gibt zahlreiche Hadithe, die auf die Brüderlichkeit und auf das
Verhalten, das zu ihr beiträgt, hinweisen.
In einem Hadith nach Abu Huraira (r) wird berichtet, daß der Prophet
(s) gesagt hat, es gäbe sieben Kategorien von Menschen, die Allah
(t) in Seinen Schutz nimmt: Eine dieser Kategorien bilden die
Menschen, die sich um Allahs willen gern haben. Eine andere
Kategorie bilden diejenigen, die sich um Allahs willen begegnen und
um Seinetwillen trennen. In einem Hadit Qudsyy sagt Allah (t):
"Meine Liebe ist für diejenigen bestimmt, die sich Meinetwegen
gegenseitig besuchen. Meine Liebe ist ferner für die bestimmt, die
sich Meinetwegen gern haben. Meine Liebe ist bestimmt für
diejenigen, die Meinetwegen spenden, und Meine Liebe ist bestimmt
für solche, die sich Meinetwegen solidarisch zueinander verhalten."
Wir hören oft das deutsche Sprichwort "Eine Hand wäscht die andere"
und denken dabei an die gegenseitige Hilfe unter Menschen bei guten
oder schlechten Taten. Bemerkenswert ist, daß dieser Satz aus dem
Munde des Propheten Muhammad (s) stammt, und es muß wohl kaum
hinzugefügt werden, daß er im Islam nur im Hinblick auf gute Taten
gilt. Der Prophet (s) sagte wörtlich:
"Zwei Brüder im Islam gleichen zwei Händen: eine wäscht die andere."
'Abdullah Ibn 'Umar (r.a.) berichtete, daß der Gesandte Allahs (s)
sagte:
"Der Muslim ist des Muslims Bruder. Ihn darf er weder unterdrücken
noch zugrunde gehen lassen. Wer seinem Bruder in der Not beisteht,
dem steht Allah in seiner eigenen Not bei. Und wer einem Muslim eine
Sorge nimmt, dem nimmt Allah eine Sorge von den Sorgen am Tage der
Auferstehung. Und wer einen Muslim nicht bloßstellt, den stellt
Allah nicht bloß am Tage der Auferstehung."
Der Prophet, (s) hat uns u.a. fünf Pflichten genannt, die wir
gegenüber unseren Brüdern erfüllen sollen:
1. Die Erwiderung des Grußes (Salam).
2. Einem Niesenden Gutes wünschen, wenn dieser Allahs Lob mit den
Worten "Alhamdu lillah" anschließend gesprochen hat. Man sagt dem
Niesenden "yarhamukallah" (Allah möge Sich deiner erbarmen).
3. Der Einladung eines Bruders Folge leisten, sobald man dazu in der
Lage ist.
4. Einen Kranken besuchen, um ihn zu erfreuen und aufzuheitern.
5. Am Trauerzug eines verstorbenen Bruders teilnehmen und Bittgebete
für den Verstorbenen sprechen.
Abu Huraira, (r) hat diesen Hadith überliefert: "Der Gesandte
Allahs, (s) sagte:
"Beneidet euch nicht, treibt miteinander keinen Wucher, hasset euch
nicht, fliehet nicht voreinander, übervorteilt euch nicht beim
Handel und seid Diener Allahs, seid Brüder! Der Muslim ist dem
anderen Muslim ein Bruder. Er unterdrückt ihn nicht, er läßt ihn
nicht im Stich, und er erniedrigt ihn nicht."
Der Prophet (s) hob seine Hand, zeigte auf sein Herz und sagte
betonend dreimal: "Die Gottesfurcht liegt hier!" In einem anderen
Hadit sagte der Prophet, Allah Segen und Friede auf ihm:
"Das Schlimmste, was der Mensch begehen kann ist die Erniedrigung
seines Bruders. Der Muslim ist gegenüber seinem Bruder geschützt, in
seinem Leben, seinem Vermögen und seiner Würde."
hallo und sallamu alleikum
Ein Trost für jeden geprüften …
Du kamst aus der Dunkelheit der Gebärmutter ans Licht dieser Welt.
Von der Wärme deiner Mutter Arme an die Kälte der weltlichen
Witterung, vor der du dich selbstständig schützen musst. Egal wo du
bist oder wohin du gehst:
Du bist in einer Prüfung. Ja! Du bist in dieser Welt, um geprüft und
getestet zu werden. Damit Allah sieht, was die Welt aus dir macht,
oder was du aus dieser Welt machst. Wirst du diese Welt führen, oder
wird sie dich führen?
Wirst du über ihr stehen können, oder wird sie dich überwältigen?
Werden dich ihre Stürme hin- und herwehen können, oder werden deine
Segel über ihr wehen? Ja! Du bist in einer Prüfung von Anfang an!
Wenn du in einer schlechten Umgebung aufgewachsen wärst, würdest du
dann ein krimineller werden?
Wenn du mit einer körperlichen Behinderung geboren worden wärst,
würdest du dich dann ärgern und unzufrieden sein mit dem, was Allah
für dich bestimmt hat?
Wenn du in einer reichen, vornehmen Familie aufgewachsen wärst,
würdest du dann ein verwöhnter, arroganter Mensch sein? Was wäre aus
dir geworden, wenn du in einem Haus aufgewachsen wärst, wo nur
Streit und Hass zwischen den Eltern herrscht?
Dies ist die Prüfung dieser Welt. Du musst dir selbst antworten:
Würdest du standhaft bei deiner Religion bleiben, oder würdest du
den Prüfungen nicht standhalten können?
Nein! Sei standhaft o mein Bruder und meine Schwester! Sei geduldig.
Denk daran, dass das Paradies sehr teuer ist. Diese Welt ist das
Gefängnis des Gläubigen; und das Paradies für die Ungläubigen.
Aber dies wird nur denen gewährt (das Paradies), die geduldig sind;
und dies wird nur denen gewährt, die großes Glück haben. (Surat
Fussilat, Ayah 35)
Sie bestanden die Prüfung geduldig und waren standhaft. Sie wurden
nicht durch Katastrophen oder Unglücke hin- und her geschleudert und
aus der Bahn gebracht. Ihre Motivation wurde dadurch nicht
beeinträchtigt. Die Verführungen dieser bunten Welt ließen sie nicht
weicher werden.
Bitte Allah um Unterstützung. Er ist der Sichere Unterschlupf der
Verängstigten. Er ist die Sichere Festung der Verlorenen. Bitte
Allah um Unterstützung, denn Er ist nahe; und Er gibt den
Bedürftigen. Bitte Allah um Unterstützung: Was für ein schönes Wort;
und was für eine aufrichtige Empfehlung.
Bitte Allah um Unterstützung, in den dunklen Nächten. Da, wo die
Menschen schlafen; und Allah der Erhabene die Bitten der Diener
akzeptiert und erfüllt.
Bitte Allah um Unterstützung … Ja! Wer sonst kann dir außer Ihm
beistehen?…
Und wenn dich Meine Diener über Mich befragen, so bin ich nahe; Ich
höre den Ruf des Rufenden, wenn er Mich ruft. Deshalb sollen sie auf
Mich hören und an Mich glauben. Vielleicht werden sie den rechten
Weg einschlagen. (Surat Al-Baqara, Ayah 186)
Ich bitte Allah s.w.t den Edlen den Wohltätigen den Einzigen den
Einen den Überlegenen das er meine und eure Absichten reinigt. Und
meinen und euren nachkommen Rechtschaffenheit verleiht, Und das er
uns für unsere guten taten reichlich belohnt und das er uns mit
Mohammed s.a.s versammelt Ameen!
Danke schwester Ennusa
Es gibt Menschen, die behaupten, sich ihrer Religion entsprechend zu
verhalten, während sie jedoch ihre Religion missverstehen oder
falsch ausüben. Aus diesem Grund bekommt man eine falsche
Vorstellung von der Religion, wenn man diese Menschen zum Vorbild
nimmt. Der beste Weg, den Islam zu verstehen, ist durch seine
heilige Quelle.
Die heilige Quelle des Islams ist der Quran; Das Modell der Moral im
Quran ist ganz verschieden von den Vorstellungen, die sich einige
Menschen im Westens davon gebildet haben. Der Quran basiert auf den
Begriffen der Tugendhaftigkeit, der Liebe, des Mitleids, der Gnade,
der Bescheidenheit, der Opferbereitschaft, der Toleranz und des
Friedens, und ein Muslim, der tatsächlich diesen moralischen Geboten
entsprechend lebt, ist in hohem Grade kultiviert, nachdenklich,
tolerant, vertrauenswürdig und angenehm im Umgang. Denen, die sich
in seiner Gesellschaft befinden, erweist er Liebe und Respekt, und
gibt ihnen Seelenfrieden und Lebensfreude.
Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins
Das Wort "Islam" bedeutet auf Arabisch "Frieden". Der Islam ist eine
Religion, die herabgesandt wurde, um der Menschheit ein Leben in
Ruhe und Frieden anzubieten, in dem sich die ewige Gnade und das
Mitleid Allahs manifestieren. Allah lädt alle Menschen ein, die
moralischen Unterweisungen des Quran als Modell anzunehmen, um
dadurch Gnade, Mitleid, Toleranz und Frieden auf der Welt zu
verbreiten. Im 208. Vers der Sure al-Baqara wird die folgende
Weisung gegeben:
Ihr, die den Glauben verinnerlicht habt! Tretet in die Ergebenheit
ganzheitlich ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans! Gewiss,
er ist für euch ein offenkundiger Feind.
Wie wir in diesem Vers sehen, werden die Menschen Wohlsein und Glück
erfahren, indem sie den moralischen Unterweisungen des Quran
entsprechend leben.
Allah verflucht das Unheil
Allah hat der Menschlichkeit befohlen, das Übel zu meiden; Er hat
Unmoral, Rebellion, Grausamkeit, Aggressivität, Mord und
Blutvergießen verboten. Diejenigen, die diesem Gebot Allahs nicht
nachkommen, folgen damit in den Fußstapfen des Satans, wie Er im
Vers oben verkündet hat, und nehmen damit eine Haltung ein, die
Allah eindeutig für ungesetzlich erklärt hat. Von den vielen Versen,
die sich auf dieses Thema beziehen, hier nur zwei als Beispiel:
Diejenigen aber, welche ihre Verpflichtungen gegenüber Allah
brechen, nachdem sie sie eingegangen waren, und zerreißen, was Allah
zu verbinden geheißen hat, und Unheil auf Erden stiften - sie
erwartet Zurückweisung und eine üble Wohnstatt. (Sure ar-Ra'd: 25)
Und suche mit dem, was dir Allah gegeben hat, die künftige Wohnung,
ohne deinen Anteil an dieser Welt zu vergessen. Und tu Gutes, so wie
Allah dir Gutes tat, und stifte kein Verderben auf Erden; siehe,
Allah liebt nicht die, welche Unheil stiften! (Sure al-Qasas: 77)
Wie wir erkennen können, hat Allah jede Art boshafter Taten in der
Religion des Islams einschließlich des Terrorismus und der
Gewalttätigkeit verboten und diejenigen verurteilt, die solche Taten
ausführen. Ein Muslim verleiht der Welt Schönheit und arbeitet an
ihrer Verbesserung.
Der Islam verteidigt Toleranz und Redefreiheit
Der Islam ist eine Religion, welche die Freiheit des Lebens, der
Ideen und der Gedanken fördert. Sie hat Streitigkeiten und Konflikte
unter Menschen, die Verleumdung, Misstrauen und negativen Gedanken
gegenüber anderen, untersagt.
Der Islam hat nicht nur Terror und Gewalttätigkeit, sondern selbst
den geringfügigsten Zwang gegen andere Menschen bei der
Unterbreitung von Ideen verboten.
Kein Zwang im Glauben! Klar ist nunmehr das Rechte vom Irrtum
unterschieden. Wer die falschen Götter verwirft und an Allah glaubt,
der hielt sich bereits am sichersten Griff, bei dem es kein Abreißen
gibt. Und Allah ist allhörend, allwissend. (Sure al-Baqara: 256)
So ermahne! Siehe, du bist nur ein Ermahner. Du hast keine Macht
über sie. (Sure Ghadschiya: 21- 22)
Irgendjemanden zu zwingen, an eine Religion zu glauben, ist gegen
den Geist und das Wesen des Islam(s). Denn es ist notwendig, dass
der Glaube aus freiem Willen und Gewissen angenommen wird.
Selbstverständlich können Muslime einen anderen dazu drängen, die
moralischen Gebote, die im Quran gelehrt werden, einzuhalten, aber
sie wenden dabei nie Zwang an.
Lassen Sie uns ein vollständig entgegengesetztes Modell der
Gesellschaft vorstellen. Zum Beispiel, eine Welt, in der die
Menschen durch Gesetze gezwungen werden, gemäß den Bestimmungen der
Religion zu leben. Solch ein Modell der Gesellschaft ist dem Islam
vollkommen konträr, weil der Glaube und die Anbetung nur dann Wert
haben, wenn sie Allah gegenüber erwiesen werden. Wenn es ein System
geben würde, das die Menschen zum Glauben und Anbeten zwingt, würden
die Menschen nur aus Furcht vor dem System fromm sein. Es vom
Standpunkt der Religion her annehmbar, dass die Religion in einer
Umgebung gelebt wird, in der Freiheit und die Befolgung des eigenen
Gewissens erlaubt werden, und dass sie nur für die Zustimmung Allahs
gelebt wird.
Allah hat die Tötung unschuldiger Menschen verboten
Nach dem Quran ist es eine der größten Sünden, einen Mensch zu
töten, der keine Schuld hat:
... wer einen Menschen tötet - nicht als Vergeltung für einen
getöteten Menschen und nicht wegen Anrichten von Verderben auf
Erden -, es so sei, als hätte er alle Menschen getötet, und wer ihm
das Leben erhält, es so sei, als ob er der ganzen Menschheit das
Leben erhalten hätte. Und gewiss, bereits kamen zu ihnen doch Unsere
Gesandten mit den deutlichen Zeichen, dann sind viele von ihnen
danach auf Erden gewiss des Maßes Überschreitende! (Sure al-Maida:
32)
Und diejenigen, welche neben Allah keinen anderen Gott anrufen und
niemanden töten, wo Allah doch zu töten verboten hat, außer nach
Gesetz und Recht; und die keine Unzucht begehen: Und wer dieses tut,
findet die Vergeltung. (Sure al-Furqan: 68)
Wie wir in den obigen Versen erkennen können, werden diejenigen, die
unschuldige Menschen ohne eine Ursache ermorden, mit einer
drastischen Strafe bedroht. Allah hat offenbart, dass eine Person zu
töten eine ebenso große Sünde ist, wie alle Menschheit zu töten.
Niemand, der die Vorrechte Allahs respektierte, würde einem einzigen
Mensch Schaden zufügen. Diejenigen, die glauben, dass sie
Gerechtigkeit und Bestrafung in dieser Welt entgehen werden, werden
nie der Rechenschaft entgehen können, das sie in Anwesenheit Allahs
am Jüngsten Tag ablegen müssen. Deshalb achten die Gläubigen, die
wissen, dass sie nach ihrem Tode Allah gegenüber Rechenschaft
ablegen müssen, die Gebote Allahs.
Allah befiehlt den Gläubigen, mitleidsvoll und barmherzig zu sein
In diesem Vers wird die islamische Moral erklärt:
Dann war er von denjenigen, die den Glauben verinnerlichten und
einander zur Geduld ermahnten und einander zur Barmherzigkeit
ermahnten. Diese sind die Weggenossen der Rechten. (Sure al-Balad:
17-18)
Wie wir in diesem Vers erkennen, ist eins der wichtigsten
moralischen Gebote, die Allah seinen Dienern herabgesandt
hat, "einander zur Geduld und zur Barmherzigkeit ermahnen", damit
sie Rettung und Gnade empfangen und das Paradies erlangen.
Der Islam, wie er im Quran beschrieben wird, ist eine moderne,
aufgeklärte und progressive Religion. Ein Muslim ist vor allem eine
Person des Friedens; er ist tolerant, von demokratischem Geist,
kultiviert, aufgeklärt, ehrlich, kenntnisreich in Kunst und
Wissenschaft und zivilisiert.
Ein Muslim, der im erhabenen Sinne der moralischen Lehren des Quran
erzogen wird, nähert sich jedem mit Liebe, die der Islam erwartet.
Er zeigt Respekt für jede Idee und legt großen Wert auf Kunst und
Ästhetik. Er ist unter allen Umständen versöhnlich gestimmt.
Gesellschaften, die aus derartigen Individuen bestehen, haben eine
höhere Zivilisation, ein höheres Niveau sozialer Moral erreicht, in
ihnen herrscht mehr Freude, Glück, Gerechtigkeit, Sicherheit und
Segen als heute in den modernsten Staaten der Welt.
Allah hat die Toleranz und Nachsicht befohlen
Der 199. Vers der Sure al-A'raf, der mit den Worten "übe Nachsicht"
überschrieben ist, drückt die Begriffe der Nachsicht und Toleranz
aus, die zu den Grundprinzipien der Religion des Islams gehören.
Wenn wir die islamische Geschichte betrachten, können wir klar
erkennen, wie Muslime dieses wichtige Gebot der moralischen
Unterweisung des Quran in ihrem sozialen Leben beachten. An jedem
Abschnitt ihres Fortschrittes schafften Muslime ungesetzliche Übung
ab und schufen eine freie und tolerante Umgebung. In den Bereichen
Religion, Sprache und Kultur machten sie es den Menschen möglich,
unter dem gleichen Dach in Freiheit und Frieden zu leben. Damit
bieten sie denen, die von ihnen abhängen, die Vorteile des Wissens,
der Fülle und einer gesellschaftlichen und sozialen Position. Einer
der wichtigsten Gründe für das Bestehen und die Stärkung des großen
und ausgedehnten Osmanischen Reiches über viele Jahrhunderte war
seine Lebensart von Toleranz und Verständnis, deren Wurzeln im Islam
liegen.
Über Jahrhunderte haben Muslime sich durch ihre Toleranz und ihr
Mitleid ausgezeichnet. In jeder Periode sind sie die gerechtesten
und barmherzigsten Menschen gewesen. Alle ethnischen Gruppen
innerhalb dieser multinationalen Gemeinschaft übten frei ihre
Religion aus, und genossen den Vorteil ihrer eigenen Kulturen
entsprechend zu leben und ihren Gott auf ihre eigene Weise anzubeten.
Tatsächlich kann die besondere Toleranz der Muslime, die wie im
Quran befohlen geübt wird, der ganzen Welt allein Frieden und Wohl
bringen. Der Quran weist auf diese besondere Art der Toleranz hin:
Das Gute und das Böse sind fürwahr nicht gleich. Wehre (das Böse)
mit Besserem ab, und schon wird der, zwischen dem und dir
Feindschaft war, dir wie ein echter Freund werden. (Sure Fussilat:
34)
Zusammenfassung
All dies zeigt, dass die moralische Lehre, die der Menschheit vom
Islam geboten wird, der Welt Frieden, Glück und Gerechtigkeit
bringen wird. Der Barbarismus, der in der Welt heute unter dem
Namen "islamischer Terrorismus" verübt wird, widerspricht
vollständig der moralischen Lehre des Quran; er ist das Werk von
unwissenden, intoleranten Menschen, von Verbrechern, die mit der
Religion nichts zu tun haben. Die Lösung gegen diese Individuen und
Gruppen, die ihre grausamen Taten unter dem Deckmantel des Islams
begehen, ist die Unterweisung der Menschen in der wahren moralischen
Lehre des Islam(s).
Die Religion des Islam(s) und die moralische Lehre des Quran sind
ganz gewiss keine Verfechter des Terrorismus und der Terroristen,
sondern ein Mittel, mit dem die Welt vom Geißel des Terrorismus
befreit werden kann.
> ---Die Rede des Propheten Mohammad (s.) zum Heiligen Monat Ramadan > > "Oh ihr Menschen! Wahrlich, der Monat Allahs, Des Erhabenen, ist zu euch > gekommen mit Segen, Gnade und Vergebung. Ein Monat, der bei Allah der > beste Monat ist, dessen Tage die besten Tage, dessen Nächte die besten > Nächte und dessen Stunden die besten Stunden sind. Dies ist ein Monat, > in dem ihr zur Gastfreundschaft Allahs eingeladen seid, und ihr wurdet zu > den Leuten der Gottesehrung gemacht. Eure Atemzüge in diesem (Monat) > sind Lobpreisung, euer Schlaf darin ist Gottesdienst, eure Handlungen > darin sind angenommen und eure Bittgebete darin werden erfüllt. > > Also bittet dann Allah, euren Herrn, mit aufrichtigen Absichten und > reinen Herzen, euch zu dessen (des Monats) Fasten und zu dem Rezitieren > Seines Buches zu leiten, denn wahrlich, unglücklich ist jemand, dem die > Vergebung Allahs in diesem großartigen Monat vorenthalten wird. Erinnert > euch durch euren Hunger und Durst in diesem (Monat) an den Hunger und den > Durst am Tage der Auferstehung. Spendet euren Armen und Bedürftigen, > ehrt eure Älteren und erbarmt euch eurer Kinder, bewahrt die Verbindung > zu euren Verwandten, hütet eure Zungen, schlagt eure Blicke nieder vor > dem, was anzusehen euch nicht erlaubt ist, hört nicht dem zu, dem > zuzuhören euch nicht erlaubt ist und seid liebevoll zu den Waisen der > (anderen) Menschen, damit eure Waisen liebevoll behandelt werden. Kehrt > euch reuig zu Allah für eure Sünden und erhebt eure Hände zu Ihm mit > Bittgebeten während der Zeiten eurer rituellen Gebete (salat), denn > diese sind die besten Stunden, während denen Allah der Erhabene und der > Offenkundige Seine Diener mit Barmherzigkeit ansieht, ihnen antwortet, > wenn sie zu Ihm flüstern, bei ihnen ist, wenn sie Ihn anrufen und ihre > Bittgebete erfüllt, wenn sie Ihn bitten. > > Oh ihr Menschen! Wahrlich, eure Seelen sind gepfändet (belastet) mit > euren Handlungen, so befreit sie durch eure Bitten um Vergebung. Eure > Rücken sind beschwert durch eure Lasten, so entlastet sie durch eure > lange Niederwerfung (sudschud). Wisset, dass Allah, erhaben ist seine > Erwähnung (Gedenken), bei Seiner Allmacht geschworen hat, die Bittenden > und sich Niederwerfenden nicht mit dem Feuer zu ängstigen an dem Tag, an > dem die Menschen vor dem Herrn der Welten stehen werden. > > Oh ihr Menschen! Demjenigen unter euch, der in diesem Monat einen > gläubigen Fastenden zum Fastenbrechen (iftar) speist, wird es bei Allah > so angerechnet werden, als ob er einen Sklaven befreit hätte, und seine > vergangenen Sünden werden vergeben." > Dann wurde zu ihm gesagt: "Oh Gesandter Allahs, nicht alle von uns sind > dazu in der Lage.", und er (s.) sprach: > "Schützt euch vor dem Feuer, und sei es durch eine Dattel. Schützt euch > vor dem Feuer, und sei durch einen Schluck Wasser. > > Oh ihr Menschen! Demjenigen unter euch, der in diesem Monat sein Benehmen > verbessert, wird das ein Übergang auf dem Sirat (Brücke ins Jenseits) > sein an dem Tag, an dem die Füße (darauf) ausrutschen. Demjenigen unter > euch, der denen unter seiner Obhut Erleichterung verschafft, wird Allah > seine Rechenschaft leichter machen. Vor demjenigen, der in diesem (Monat) > sein Übel zurückhält, wird Allah Seinen Zorn am Tage, an dem er Ihn > trifft, zurückhalten. Allah wird mit demjenigen großzügig sein am > Tage, wenn er Ihn trifft, der in diesem (Monat) zu einem Waisen > großzügig ist. Allah wird demjenigen mit seiner Gnade helfen am Tag, an > dem er Ihn trifft, der in diesem (Monat) die Verbindung zu seinen > Verwandten bewahrt. Von demjenigen aber, der in diesem (Monat) die > Verbindung zu seinen Verwandten abbricht, wird Allah Seine Gnade > zurückhalten am Tag, an dem er Ihn trifft. Demjenigen, der in diesem > (Monat) freiwillig ein rituelles Gebet verrichtet, schenkt Allah > Befreiung von dem Feuer. Derjenige, der in diesem (Monat) eine > verpflichtende Tat vollbringt, bekommt die Belohnung dessen, der in > anderen Monaten siebzig Pflichttaten vollbringt. Derjenige, der in diesem > (Monat) viel für mich betet, dessen Waage wird an dem Tag schwer wiegen, > wann die Waagen leichter sind. Derjenige, der in diesem (Monat) einen > Vers von Koran rezitiert, wird belohnt, als hätte er in anderen Monaten > den Koran komplett gelesen. > > Oh ihr Menschen! Die Türen des Paradieses sind in diesem Monat offen, so > bittet Allah, Euren Herrn, sie nicht vor euch zu verschließen. Die > Türen des Feuers sind geschlossen, so bittet Allah, euren Herrn, sie > nicht für euch zu öffnen. Die Teufel sind angekettet, so bittet Allah, > euren Herrn, sie nicht auf euch loszulassen." > > -- Ist Ihr Browser Vista-kompatibel? Jetzt die neuesten Browser-Versionen downloaden: http://www.gmx.net/de/go/browser
Alles, was ich sagen kann, ist, was man bereits kennt, bestätigt,
was man bereits kennt, die Botschaft des Propheten (Sallallahu
alaihi wa sallam) wie von Gott gegeben - die Religion der Wahrheit.
Als Menschen ist uns ein Bewusstsein und eine Aufgabe gegeben
worden, die uns an die Spitze der Schِöpfung gestellt hat. Der Mensch
wurde geschaffen, um Statthalter Gottes auf Erden zu sein und es ist
wichtig, die Verpflichtung zu erfüllen, sich von allen falschen
Vorstellungen zu befreien und unser Leben zu einer Vorbereitung auf
das nنchste Leben zu machen. Wenn jemand diese Chance verpasst,
bekommt er keine zweite, wird nicht immer wieder zurück gebracht,
denn es heiكt im Qur'an Majeed, dass, wenn der Mensch zur
Rechtfertigung geholt wird, er sagen wird, "O Herr, schick uns
zurück und gib uns noch eine zweite Chance." Der Herr sagt, "Wenn
ich dich zurücksende, tust du dasselbe."
Ich wuchs in der modernen Welt voller Luxus und im Glitzerleben des
Showgeschنfts auf. Ich wurde in einem christlichen Haus geboren,
aber wir wissen, dass jedes Kind in seiner ursprünglichen Natur
geboren ist - es sind nur seine Eltern, die ihn zu dieser oder jener
Religion bringen. Mir wurde diese Religion (Christentum) gegeben und
so dachte ich auch. Ich wurde gelehrt, dass Gott existiert, aber es
keinen direkten Kontakt mit Gott gibt, also mussten wir durch Jesus
mit Ihm Kontakt aufnehmen - er war die eigentliche Tür zu Gott. Das
wurde mehr oder weniger von mir akzeptiert, aber ich schluckte nicht
alles. Ich betrachtete einige der Statuen von Jesus; sie waren nur
Steine ohne Leben. Und als sie sagten, dass Gott drei ist, war ich
noch mehr verwirrt, nur konnte ich nicht argumentieren. Ich glaubte
es mehr oder weniger, weil ich den Glauben meiner Eltern
respektieren musste. Nach und nach wurde ich von dieser frommen
Erziehung entfremdet. Ich fing an, Musik zu machen. Ich wollte ein
grosser Star sein.
All die Sachen, die ich in den Filmen und in den Medien sah, nahmen
Einfluss auf mich und mِglicherweise dachte ich, dass dieses mein
Gott sei, das Ziel Geld zu verdienen. Ich hatte einen Onkel, der ein
schِnes Auto hatte. "Gut," sagte ich, "er hat es geschafft. Er hat
eine Menge Geld." Die Leute um mich herum beeinflussten mich, zu
denken, dass es das war; diese Welt war ihr Gott. Ich entschied,
dass dies genau das Leben für mich war: eine Menge Geld machen,
ein "groكes Leben führen." Jetzt waren meine Vorbilder die Popstars.
Ich fing an, Lieder zu schreiben, aber tief in mir hatte ich ein
Gefühl für Menschlichkeit, ein Gefühl, dass, wenn ich reich werden
würde, ich den Bedürftigen helfen würde. (Es heisst im Qur'an, wir
machen Versprechen, aber dass, wenn wir etwas bekommen, wir es
behalten mِöchten und gierig werden.) So geschah, dass ich sehr
berühmt wurde. Ich war noch ein Jugendlicher, mein Name und Foto
wurden in allen Medien gezeigt. Sie machten mich grِsser als das
Leben, also wollte ich grِكer leben als das Leben und die einzige
Weise, das zu tun, war, mich zu berauschen (mit Alkohol und Drogen).
IM KRANKENHAUS
Nach einem Jahr des finanziellen Erfolges und des high lifes, wurde
ich sehr krank, bekam TB und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Es war zu der Zeit, dass ich zu denken begann: Was sollte mit mir
geschehen? War ich nur ein Kِrper und mein Ziel im Leben war bloك,
diesen Kِrper zu befriedigen? Mir wurde nun klar, dass dieser
Notstand ein Segen war, der mir von Allah gegeben wurde, eine
Chance, meine Augen zu ِffnen - "Warum bin ich hier? Warum bin ich im
Bett?" - und ich fing an, nach einigen Antworten zu suchen. Zu
dieser Zeit gab es groكes Interesse am ِstlichen Mystizismus. Ich
fing an zu lesen und das Erste, das mir bewusst wurde, war der Tod
und dass die Seele weiter besteht; sie hِrt nicht auf. Ich glaubte,
dass ich die Straكe zum Glück und zur hohen Vollendung nahm.
Ich fing an zu meditieren und wurde sogar ein Vegetarier. Ich
glaubte jetzt an "Frieden und flower power", das war der allgemeine
Trend. Aber was ich insbesondere glaubte, war, dass ich nicht nur
ein Kِrper war. Dieses Bewusstsein kam im Krankenhaus zu mir. Eines
Tag, als ich spazieren ging und von Regen überrascht wurde, fing ich
an, nach Schutz zu suchen und dann dachte ich, "warte eine Minute,
mein Kِrper wird nass, mein Kِrper sagt mir, dass ich nass werde."
Das
lieك mich an einen Spruch denken, dass der Kِrper wie ein Esel ist
und er lernen muss, wohin er gehen soll. Andernfalls führt der Esel
dich dahin, wohin er gehen mِöchte. Dann wurde mir klar, dass ich
einen Willen, ein Gott-gegebenes Geschenk hatte: dem Willen Gottes
zu folgen. Ich war von der neuen Terminologie fasziniert, die ich in
der ِstlichen Religion erlernte. Jetzt hatte ich das Christentum
satt.
Ich fing wieder an, Musik zu machen und dieses Mal begann ich, meine
eigenen Gedanken zu reflektieren. Ich erinnere mich an die Lyrik von
einem meiner Lieder. Sie geht so: "Ich wünschte, ich wüsste, ich
wünschte, ich wüsste, was den Himmel macht, was die Hِlle macht.
Beginne ich, Dich in meinem Bett oder in irgendeiner staubiger Zelle
kennen zu lernen, während andere das grosse Hotel erreichen?" und
ich wusste, dass ich auf dem Weg war. Ich schrieb auch ein anderes
Lied, "Die Art, Gott zu finden (The Way to Find God Out)." Ich wurde
sogar noch berühmter in der Musikwelt. Ich hatte wirklich eine
schwierige Zeit, weil ich reich und berühmt wurde und gleichzeitig
mit ganzem Herzen nach der Wahrheit suchte. Dann gab es einen
Moment, wo ich entschied, dass Buddhismus in Ordnung und
vortrefflich ist, aber ich nicht bereit war, die Welt zu lassen. Ich
war zu sehr der Welt verbunden und war nicht bereit, ein Mِnch zu
werden und mich von der Gesellschaft zu isolieren. Ich versuchte Zen
und Ching, Numerologie, Tarotkarten und Astrologie. Ich versuchte,
wieder in die Bibel zu schauen und konnte nichts finden. Zu dieser
Zeit wusste ich nichts über Islam und dann geschah, was ich als
Wunder betrachte. Mein Bruder hatte die Moschee in Jerusalem
besichtigt und war sehr beeindruckt, dass dort einerseits das Leben
pulsierte (anders als in den Kirchen und Synagogen, die leer waren),
andererseits eine Atmosphنre des Friedens und der Ruhe vorherrschte.
QUR'AN
Als er nach London zurückkam, brachte er eine ـbersetzung des Qur'an
mit, die er mir gab. Er wurde nicht Muslim, aber er fand etwas an
dieser Religion und dachte, ich kِnnte auch etwas in ihr finden. Und
als ich das Buch bekam -eine Anleitung, die mir alles erklنren
würde: wer ich war; was der Zweck des Lebens war; was die
Wirklichkeit war und was die Wirklichkeit sein würde; von wo ich
kam - stellte ich fest, dass dies die wahre Religion ist; Religion
nicht wie der Westen sie versteht, nicht die Art, die nur für deine
alten Tage bestimmt ist. Im Westen wird jeder, der eine Religion
annimmt und sie zu seiner Lebensweise macht, ein Fanatiker genannt.
Ich war kein Fanatiker, ich war zunنchst über Kِrper und Seele
verwirrt. Dann stellte ich fest, dass der Kِrper und die Seele nicht
getrennt sind und du nicht zum Berg gehen musst, um fromm zu sein.
Wir müssen dem Willen Gottes folgen. Dann kِnnen wir hنher steigen
als die Engel.
Die erste Sache, die ich jetzt tun wollte, war, ein Muslim zu sein.
Ich stellte fest, dass alles Gott gehِort, dass kein Schlummer Ihn
erfasst. Er hat alles geschaffen. An diesem Punkt fing ich an, den
Stolz in mir zu verlieren, denn bis jetzt hatte ich gedacht, dass
der Grund, warum ich hier war, meine eigene Groكartigkeit war. Aber
ich stellte fest, dass ich mich nicht selbst erschuf und der ganze
Zweck von meinem Dasein war, mich der Lehre hinzugeben, die durch
die Religion vervollkommnet worden ist, die wir als Al-Islam kennen.
An diesem Punkt fing ich an, meinen Glauben zu entdecken. Ich hatte
das Gefühl, dass ich ein Muslim war. Beim Lesen des Qur'an stellte
ich jetzt fest, dass alle Propheten, die von Gott gesendet worden
waren dieselbe Botschaft hatten. Warum waren dann die Juden und die
Christen unterschiedlich? Ich wusste jetzt, dass die Juden Jesus
nicht als Messias annahmen und sie sein Wort geنndert hatten. Sogar
die Christen missverstehen sein Wort und nannten Jesus den Sohn
Gottes. Alles war so sinnvoll. Dies ist die Schِnheit des Qur'an; er
bittet dich, selbst vernünftig nachzudenken und nicht die Sonne oder
den Mond anzubeten, sondern den, der alles erschaffen hat. Der
Qur'an bittet einen, über die Sonne und den Mond und Gottes Kreation
im Allgemeinen nachzudenken.
Ist dir klar, wie unterschiedlich die Sonne vom Mond ist? Sie haben
unterschiedliche Abstنnde von der Erde, dennoch erscheinen sie uns
gleich groك; manchmal scheinen sie sich mit dem anderen zu decken.
Auch wenn viele der Astronauten ins All gehen, sehen sie die
bedeutungslose Grِكe der Erde und die Leere des Raumes. Sie werden
sehr fromm, weil sie die Zeichen Allahs gesehen haben. Als ich den
Qur'an weiter las, sprach er über Gebet, Freundlichkeit und über Nن
chstenliebe. Ich war noch kein Muslim, aber ich glaubte, dass die
einzige Antwort für mich der Qur'an war, dass Gott ihn mir geschickt
hatte und ich behielt es als Geheimnis. Aber der Qur'an spricht in
unterschiedlichen Leveln. Ich fing an, ihn auf einem anderen Level
zu verstehen, in dem der Qur'an sagt, "diejenigen, die glauben
nehmen sich keine Unglنubigen zu Freunden und die Glنubigen sind
Brüder." Und an diesem Punkt wollte ich meine muslimischen Brüder
treffen.
KONVERTIERUNG
Dann entschied ich mich, nach Jerusalem zu reisen (wie mein Bruder
es getan hatte). In Jerusalem ging ich in eine Moschee und setzte
mich. Ein Mann fragte mich, was ich wünsche. Ich erklنrte ihm, dass
ich ein Muslim war. Er fragte, wie mein Name war. Ich erklنrte
ihm "Stevens." Er war konfus. Ich nahm dann am Gebet teil, wenn auch
nicht sehr erfolgreich. Zurück in London traf ich eine Schwester,
die Nafisa hieك. Ich erklنrte ihr, dass ich den Islam annehmen
wollte und sie verwies mich auf die neue Regent Moschee.
Das war im Jahr 1977, ungefنhr anderthalb Jahre, nachdem ich den
Qur'an bekommen hatte. Jetzt stellte ich fest, dass ich meinen Stolz
loswerden musste, Iblis bekنmpfen und in eine Richtung blicken. Also
ging ich an einem Freitag, nach dem Jumma zum Imam und erklنrte vor
ihm meinen Glauben (das Kalima). Vor euch steht jemand, der Ruhm und
Vermِgen erreicht hatte. Aber Rechtleitung war etwas, das mir
entging, egal wie stark ich danach suchte, bis mir der Qur'an
gezeigt wurde. Jetzt ist mir klar, dass ich in direkten Kontakt mit
Gott treten kann, anders als im Christentum oder jeder mِglichen
anderen Religion. Wie eine hinduistische Dame mir erklنrte, "du
verstehst die Hindus nicht. Wir glauben an einen Gott; wir benutzen
diese Gegenstنnde (Idole) nur, um uns zu konzentrieren." Was sie
sagt, war, dass, um Gott zu erreichen, man Teilnehmer schaffen muss,
die aus diesem Grund Idole sind. Aber der Islam entfernt alle diese
Barrieren. Die einzige Sache, die die Glنubigen von den Unglنubigen
trennt ist das Gebet (salat). Dies ist der Prozess der Reinigung.
Zum Schluss mِchte ich sagen, dass alles, was ich tue, ich für das
Wohlwollen Allahs tue und bete, dass man etwas Inspiration aus
meinen Erfahrungen gewinnt. Auكerdem mِchte ich betonen, dass ich
mit
keinem Muslim in Kontakt kam, bevor ich den Islam annahm. Ich las
zuerst den Qur'an und stellte fest, dass keine Person vollkommen
ist. Islam ist vollkommen und wenn wir die Führung des heiligen
Propheten (Sallallahu alaihi wa sallam) nachahmen sind wir
hoffentlich erfolgreich. Mِge Allah uns Rechtleitung geben, um dem
Weg der Ummah von Muhammad (Sallallahu alaihi wa sallam) zu folgen.
Amin!
Link:www.yusufislam.org.uk/
Liebe Leserin, lieber Leser,
stellen Sie sich vor, Sie würden in einer einsamen Wüste eine
wunderschöne Villa entdecken; jedoch ohne den Besitzer zu sehen.
Würden Sie glauben, dass diese Villa zufällig entstanden sei?
Würden Sie glauben, sie wäre durch eine Explosion entstanden und die
einzelnen Steine hätten sich alleine dadurch aufeinander gesetzt??
Und was ist mit der prachtvollen Innenausstattung der Villa? Wie ist
diese entstanden?
Nein, Sie würden sich nicht mit Zufällen oder anderen unglaubhaften
Erklärungen zufrieden geben!
Sie würden ganz logisch schlussfolgern, dass diese Villa von einem
intelligenten Wesen nach einem genauen Plan und zu einem bestimmten
Zweck erbaut worden ist.
Wie können Sie dann daran glauben, dass der Mensch „einfach so"
entstanden sei?
Schauen Sie sich doch einmal die Komplexität nur einer einzigen
menschlichen Zelle an: Wissenschaftler sagen, dass das zufällige
Entstehen einer einzigen menschlichen Zelle dem Entstehen einer
Boeing 747 durch einen über einen Schrottplatz wehenden Wirbelwind
gleicht, durch den sich die Schrottteile zu einem abflugbereiten,
hochmodernen Jumbo - Jet zusammenmontieren.
Ist das möglich???
Kein vernünftiger Mensch würde eine solch irrationale Aussage jemals
akzeptieren.
Wenn Sie aber nun einen „Schöpfer" für die prachtvolle Villa und für
den Jumbo-Jet akzeptieren – warum akzeptieren Sie nicht auch die
Existenz unseres Schöpfers?
Was hindert Sie daran, an den Einen Allwissenden Schöpfer zu
glauben? An den Allmächtigen Gott??
Dient dem Schöpfer alleine und unterlasst die Anbetung der
Schöpfung! Wer dies tut, wird für alle Ewigkeit die Glückseligkeiten
des Paradieses genießen.
Dies ist die reine Botschaft aller Propheten: Abraham, Moses und
Jesus (Friede und Segen auf ihnen allen). Jedoch haben die Menschen
die reine Botschaft der Propheten immer wieder entstellt: So machten
die Juden die Religion Gottes zu einer Religion eines einzigen
auserwählten Volkes. Die Christen schrieben Jesus Göttlichkeit zu,
obwohl er (Jesus) niemals behauptete göttlich oder anbetungswürdig
zu sein.
Schliesslich hat der allmächtige und barmherzige Gott den Propheten
Muhammad (s.a.s.) als Nachfolger der vorangegangenen Propheten
gesandt, um uns die Rechtleitung zu überbringen und die Urreligion
aller Propheten wiederherzustellen.
Ihm hat Er das letzte göttliche Buch, den Koran, offenbart.
Dieses Buch lehrt den Menschen, wie er ein gottgefälliges und
zufriedenes Leben führen kann und beantwortet auf einfache,
verständliche Weise die essenziellen Fragen des Lebens:
Wo komme ich her ?
Wo gehe ich hin ?
Was ist der Sinn des Lebens ?
Der Koran ist die letzte Offenbarung des allmächtigen Gottes an die
Menschen und abrogiert damit alle vorherigen Offenbarungen wie z. B.
Thora und Evangelium. Er ist im Gegensatz zu den älteren Schriften
nicht nur für ein auserwähltes Volk herabgesandt worden, sondern für
alle Menschen und gültig bis zum Jüngsten Tag.
Da der wahre Islam in Deutschland aufgrund einer verzerrten
Berichterstattung in den Medien und aufgrund des Fehlverhaltens
einiger unwissender Muslime kaum bekannt ist, entstand bei uns die
Idee Ihnen diese wunderschöne Religion unverfälscht in Form von
Videovorträgen zu erklären und näher zu bringen.
Der Prophet Muhammad (s.a.s.) sagte:
„Niemand von dieser Gemeinschaft hört von mir, sei er Jude oder
Christ, und stirbt ohne an das zu glauben, womit ich gesandt wurde,
außer, dass er zu den Bewohnern des Höllenfeuers gehört."
Was hindert Sie zu sagen: „Ich bezeuge, dass niemand das Recht hat
angebetet zu werden, außer der allmächtige Gott und Ich bezeuge,
dass Muhammad sein Gesandter ist."?
Dieser Satz ist Ihre Rettung vor der ewigen Bestrafung in der Hölle
am Jüngsten Tag und der Schlüssel zum Paradies.
Entdecken Sie den wahren Islam und finden Sie heraus, dass der Islam
die wahre Religion des allmächtigen Gottes ist!!! Wir lieben für Sie
das Beste. www.diewahrereligion.de
Einführung
Hast du je über die Tatsache nachgedacht, dass du vor deiner Geburt
nicht existiert hast und dann in diese Welt geboren wurdest, dass du
aus dem reinen Nichts entstanden bist?
Hast du je über die Blumen nachgedacht, die du jeden Tag in deinem
Wohnzimmer siehst, mit ihren angenehmen Gerüchen und ihrer
Farbenfroheit, nachdem sie aus pechschwarzer und schlammiger Erde
herausgekommen sind?
Hast du je darüber nachgedacht, wie die Mücken, die um dich herum
fliegen und dich belästigen, ihre Flügel so schnell bewegen können,
dass wir nicht in der Lage sind diese zu sehen?
Hast du je darüber nachgedacht, wie die Schalen von Früchten wie der
Banane, der Melone und der Orangen als Verpackung höchster Qualität
fungieren, und wie die Früchte in dieser Verpackung verschlossen
sind, damit sie ihren Geschmack und ihr Aroma behalten?
Und an diesem Tage die Hölle herangebracht wird - an diesem Tage
möchte der Mensch die Ermahnung annehmen. Aber was nützte ihm dann
noch die Ermahnung? Dann wird er rufen: "O wenn ich doch für mein
(künftiges) Leben etwas vorausgeschickt hätte!"
(Sure 89:23, 24 - al-Fadschr)
Hast du je über die Möglichkeit nachgedacht, dass während deines
Schlafes ein Erdbeben dein Haus, dein Büro, deine Stadt dem Erdboden
gleichmachen könnte, dass du in wenigen Sekunden alles verlieren
könntest, was du auf der Welt besitzt?
Hast du je darüber nachgedacht, wie schnell dein Leben
voranschreitet, das du alt und schwach wirst und langsam deine
Schönheit, Gesundheit und deine Kraft verlierst?
Hast du je darüber nachgedacht, wie du eines Tages den Engel des
Todes treffen wirst, den Allah für dich bestimmt hat, und dass du
dann diese Welt verlassen wirst?
Hast du jemals darüber nachgedacht, weshalb die Menschen an einer
Welt hängen, die sie bald verlassen werden, wenn doch das
Wesentliche darin besteht, sich um das Jenseits zu bemühen?
Der Mensch ist ein Wesen, das von Allah mit der Fähigkeit zum Denken
ausgestattet wurde. Jedoch nutzen die meisten Leute diese sehr
wichtige Fähigkeit nicht so, wie sie könnten. In der Tat, manche
Menschen denken fast nie.
Sprich: " Was glaubt ihr? Wenn die Strafe von Allah zu euch kommt
oder die Stunde, werdet ihr dann einen anderen als Allah anrufen, so
ihr wahrhaftig seid?"
(Sure 6:40 - al-An'am)
Jeder Mensch besitzt ein Denkvermögen, über das er sich nicht im
Klaren ist. Wenn der Mensch erst einmal beginnt, diese Fähigkeit zu
nutzen, dann beginnt er Tatsachen zu erkennen, über deren Realität
er sich bis zu diesem Moment nicht bewusst war. Je mehr er sich
besinnt, desto mehr verbessert sich sein Vermögen zu denken, etwas
wozu jedermann in der Lage ist. Man muss sich nur klar darüber sein,
dass man sich besinnen und sich bemühen muss.
Der Zweck dieses Buches ist es, die Menschen dazu aufzufordern, so
nachzudenken wie sie sollten und Wege zu diesem Nachdenken zu
zeigen. Jemand, der nicht denkt, wird der Wahrheit fernbleiben und
sein Leben in Selbstbetrug und Irrtum führen. Er wird nicht den
Grund der Schöpfung dieser Welt und den Grund seiner Existenz auf
Erden begreifen. Allah hat alles in einer bestimmten Absicht
erschaffen. Diese Tatsache ist im Quran folgenderweise dargestellt:
Wir erschufen die Himmel und die Erde und was zwischen beiden ist
nicht zum spielerischen Zeitvertreib. Wir erschufen alles in
Übereinstimmung mit der Wahrheit, jedoch wissen es die meisten von
ihnen nicht. (Sure 44:38, 39 - ad-Dukhan)
Meint ihr etwa, Wir hätten euch zu Spiel und Zeitvertreib erschaffen
und dass ihr nicht zu Uns zurückkehren müsst?" (Sure 23:115 - al-
Muminun)
Deshalb muss jeder Mensch über den Zweck der Schöpfung nachdenken,
erstens weil es ihn selber angeht, und auch weil es alles betrifft,
was er im Universum sieht, und was er während seines Lebens erlebt.
Jemand der nicht nachdenkt, wird diese Tatsachen erst verstehen,
nachdem er gestorben ist, wenn er vor Allah Rechenschaft ablegen
muss, aber es dann wird es zu spät sein. Allah sagt im Quran, dass
am Tag des Gerichtes jeder nachdenken wird und die Wahrheit sehen
wird:
Weil uns Allah eine Chance in dieser Welt gegeben hat um
nachzudenken und um Folgerungen aus unserem Nachdenken zu ziehen,
wird uns das Erkennen der Wahrheit großen Nutzen für unser Leben im
Jenseits bringen. Aus diesem Grund hat Allah durch Seine Propheten
und Bücher alle Menschen aufgefordert, über ihre Schöpfung und über
die Schöpfung des Universums nachzudenken. Dies steht im
Zusammenhang mit dem Vers:
Haben sie denn nicht bei sich bedacht, dass Allah die Himmel und die
Erde und was zwischen beiden ist erschaffen hat - in Wahrheit und
für eine bestimmte Frist? Doch viele Menschen glauben einfach nicht
an die Begegnung mit ihrem Herrn! (Sure 30:8 - ar-Rum)
Warum bin ich auf dieser Erde?
Wofür bin ich bestimmt?
Woher komme ich?
Wohin werde ich gehen?
Ich bin in Hamburg und stehe am Ende der Ost-West-Straße. Zu meiner
Linken ragt eine Statue aus dem Grün der Bäume hervor. Es ist eine
Abbildung des berühmten Bismarck...
Im Gedanken rief ich ihm zu: "O du großer Mann. Vor gar nicht so
langer Zeit warst du der Herrscher über ganz Deutschland!" Und nun,
so dachte ich weiter, ist er nichts weiter als eine Gestalt aus
Stein, die auf einem Hügel steht. Als er noch lebte, hatte er
vielleicht ein Zehntel der Größe jener Statue. Aber in der Geschichte
Europas war er ein großer Führer. Jetzt ist von dieser Größe nichts
mehr übrig geblieben. Sein Leben ist dahingegangen. Deine Seele, die
aus dem Menschen erst den Menschen macht, ist nicht mehr da.
Was ist denn eigentlich diese Seele? Kann der Mensch, solange er auf
Erden lebt, seine Seele sehen? Und selbst wenn er sie nicht sehen
kann, darf er dann behaupten, dass er keine Seele habe?
Was ist dieser Mensch? Wer ist dieser Mensch? Woher ist er gekommen,
wohin wird er gehen?
Als Mensch rede ich von mir selbst!
Schaut euch Bismarck an, der nach Westen gewandt dasteht. Er will
wohl sagen: "O mein Volk! O ihr Menschen! Auch ich habe als Mensch
gelebt, bin geboren worden, gestorben - das ist mein irdisches Ende."
Seht ihr nicht die Sonne? Morgens, beim Sonnenaufgang, ist sie
leuchtend rot. Abends aber, beim Untergang, wird die Sonne blass und
gelblich. Will sie euch damit nicht sagen: "Auch ich habe ein Ende.
Ich bin millionenfach größer als die Menschen. Aber es gibt eine
Kraft, die auch mich verblassen lässt, die auch mich einmal für immer
untergehen lassen wird."
Was also ist diese Kraft? Welche Kraft ist es, die uns alle Lebewesen
geschaffen hat, die bewirkt, dass wir geboren werden, heranwachsen
und eines Tages sterben werden?
Darauf gibt es nur eine Antwort: Es ist die Kraft Allahs... Einerlei
ob der Mensch gläubig ist oder nicht, er muss altern. Auch wenn er
nicht an die Kraft Allahs glaubt, die das zustande bringt, kann er
nichts dagegen tun. Kann der Mensch die Naturgesetze die Gesetze
Allahs überwinden?
Würde sich der Mensch ins Meer fallen lassen, die Wellen des Ozeans
über sich hinweggehen lassen in dem Glauben, dass der Versuch zu
schwimmen nicht nötig sei, weil das Meer ja kein Menschenleben
fordern würde, würde ihn dann schützen können? O nein die Wellen und
die großen Fische würden schon in wenigen Augenblicken dem irdischen
Dasein dieses Menschen ein Ende setzen.
Kann der Mensch ins Feuer springen mit der Annahme, das Feuer würde
ihn nicht verbrennen? Doch wer glaubt, dass Feuer den Menschen nicht
zu verbrennen vermag? Er möge seinen Finger nur dann kurz ins Feuer
halten!
Der Mensch ist nichts
Hat jemand das Buch "Der Mensch ist nichts" aus der Feder des
berühmten Schriftstellers Alexi Carl gelesen? Der Mensch ist heute in
der Lage, Sterne zu beobachten, die sich abertausende von Kilometern
entfernt im Weltraum befinden. Er lenkt Raketen ins All und errichtet
dort Satelliten. Wie ist es da möglich, dass der Mensch nichts ist?
Er vermag mittlerweile die bis vor kurzem noch als unsichtbar
geltenden Lebewesen zu entdecken und zu sehen. Wie kann man da sagen,
der Mensch wisse nichts von sich selbst?
Die Adern, die der Mensch in seinem Körper hat, sind viermal so lang
wie der Erdumfang.
Die Vögel, die das blaue Himmelszelt über uns durchfliegen, sie
wiederholen mit dem gleichmäßigen Schwingen ihrer Flügel-huu, huu-
unablässig "Allah... Allah..." die Millionen von Fischen, die im Meer
leben, verschaffen sich ihr tägliches Mahl aus dem Wasser. Die
Tintenfische stoßen, wenn sie in Not geraten, zu ihrer Verteidigung
eine dunkle Flüssigkeit aus, die sie tarnt.
All das haben die Menschen inzwischen erforscht und begriffen. Sie
haben großartigsten Heilmittel entwickelt, die sie von unzähligen
lauernden Krankheiten wieder genesen lassen. Aber können sie sich vom
Todesengel der die Seele des Menschen in seinen letzten irdischen
Momenten hinwegnimmt befreien?
Nein das geht nicht. Für den denkenden Menschen gibt es keinen
anderen Weg, keine andere Möglichkeit als sich voll Demut und
Ergebenheit der Heiligen Kraft Allahs zu fügen.
Jeder, der hier auf Erden gelebt hat und geliebt wurde, muss eines
Tages wieder gehen. Jeder muss die Stufenleiter des Lebens erklimmen.
Es ist wie bei einer Rolltreppe. Niemand vermag sie zu stoppen. Die
Kraft, die sie antreibt, ist unsichtbar.
Es ist wie bei einer Mühle. Dem Menschen ergeht es nicht anders als
dem Weizen, der unter den Mahlsteinen zu Weizenmehl. Das muss uns
doch zum Nachdenken bringen!
Aufforderung
Ich fordere mich selbst zum Überlegen auf. Ich suche nach meinem
Ursprung.
Aber ich suche auch "jene denkenden" Menschen, die sich selbst
verstehen wollen, mit meiner Aufforderung zu erreichen. Bevor die
Vorhänge sich schließen, möchte ich, dass sie diese Weltbühne im
richtigen Licht erblicken.
Alle Weltreligionen glauben letztlich daran, dass einmal die Zeit des
Weltuntergangs kommen wird. Auch ich glaube fest daran. Aber ich
glaube auch, dass wir die Zeit, die uns bis dahin verbleibt, nützlich
ausfüllen, unserer Aufgabe gerecht werden müssen. Wer aufrichtig mit
sich selbst ist, wird wohl eingestehen: "Weil ich nicht glaube, ist
es stets möglich, dass mir meine inneren Gedanken etwas Falsches
eingeben. Meine Aufgabe besteht, darin den richtigen Weg zu suchen
und zu finden."
Wer auf seine Geliebte wartet, muss oft lange auf diese geliebte
Seele warten. Wo aber sollen wir eine nicht sterbliche und bloße
Geliebte finden?
Über diese irdische Liebe, dieses weltliche Gefühl hinaus sollten wir
nach der richtigen Liebe, der Liebe zum Glauben streben. Wer sich
diesen Gedanken verschließt oder sie geheim hält, ist es dem möglich,
sie auch tatsächlich auszuschalten, zu umgehen, nichtexistent zu
machen? Unmöglich... Ich will über dies nachdenken... Doch ans
Sterben will ich überhaupt nicht denken... Aber der Tod wird kommen...
Jedes Lebewesen wird den Tod kosten
Ist der Tod ein wohlschmeckendes süßes Bonbon? Oder ein bitterer Tag?
Er ist so, wie du selbst ihn dir vorstellst, wie du an ihn glaubst.
Ich bin keine Statue. Ich denke. Ich lebe. Ich liebe. Werde ich
geliebt? Wer wird mich lieben? Derjenige, der mich von jeher und noch
immer in Seiner Liebe geborgen hält könnte ich ihn lieben oder einen
Weg zu Seiner Liebe finden? Wohin würde dieser Weg führen? Müsste ich
mich eines Tages fragen: "Was machst du in dieser Sackgasse?"
Wer hat mich aus einer kleinen Zelle geschaffen? Ich bin aus einem
kleinen, dunklen Zimmer in eine große Welt gekommen. Wie kann ich
wieder in dieses kleine, dunkle Zimmer hineinkommen?
Doch ich möchte überhaupt nicht ans Grab denken. Aber ist es
tatsächlich möglich, dass ich nicht ins Grab zu gehen brauche wenn
ich nicht darüber nachdenke? Wer bringt uns überhaupt dorthin?
Die Zeit, das Alter, die Sonne, die uns älter werden lässt, ist es
ihnen zuzuschreiben, sind sie damit beauftragt worden?
Ich bin 40 Jahre alt geworden. Ich möchte noch einmal 20 sein, jung
sein, ich würde gerne ganz verrückt leben... Aber es geht nicht....
So...ja so...
Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, zum Gebieter musst du dich
hinwenden. Statt unter den Rädern Seines starken Wagens umzukommen,
kannst du beiseite gehen und auf diesen Wagen steigen, dann bist du
gerettet.
Ich denke...Ich werde diesen seelischen Tiefpunkt durchstehen. Die
todbringenden Krankheiten, all die pessimistischen Viren werde ich
ganz einfach nicht in mich aufnehmen.
Ich bin ein Bewunderer dieser heilen Welt.
Ich werde von hier zum Herrn, Der diese Welt geschaffen hat, gehen.
In der Tiefe meiner Seele werde ich meinen Glauben, die Blüten meines
Glaubens dereinst finden.
Ich werde nicht immer jung bleiben. Die Verrücktheit meiner Jugend
werde ich irgendwann einmal abschütteln. Dann werde ich ein starker
Mensch sein.
Wenn mir auch meine Umgebung immer wieder sagen: "Glaube nicht",
werde ich doch und trotzdem an meinen Gebieter glauben... Ich werde
irgendwann meine Geliebte, die ich tief in mein Herz geschlossen habe
finden...
Alkohol, Glücksspiel, Krankheit der fleischlichen Lust werde ich
eines Tages los...Das einzige Krankenhaus für die Heilung aller
Krankheiten der Seele ist die Heimat Muhammads. Für alle seelischen
Krankheiten gibt es die Medizin, die sie heilt, in der Apotheke des
Korans. Ich suche noch, aber ich weiß, der Gebieter wird mir Heilung
gewähren.
Ich werde von dieser Krankheit befreit werden... Vom Tiefpunkt der
Seele werde ich dereinst in der endlosen Karawane dabei sein? Wo ist
diese Karawane? Auf welchen Horizont zu, wird sich meine Seele
bewegen? Durch wen, und wie werde ich aus dieser Leere befreit
werden?...
Ja, es liegt alles in meiner Hand...
Ich werde meinen eigenen Willen gebrauchen...
Ich muss erforschen, was ich zu tun habe, muss den richtigen Weg
finden... Den Weg, der in die Unendlichkeit, und die Unsterblichkeit
führt ihn muss ich entdecken, das Leben nach dem Tod finden... Lösung
aus der Angst vor dem irdischen Tod: Ist das der Glaube? Stimmt das?
Was ist, wenn es nicht richtig ist?...
Ich muss den richtigen, den geraden Weg finden.
Am Ende muss ich es sein, der den stärksten Glauben hat.
Die wahre Religion bei Gott ist der Islam
Der Mensch hat Aufgaben gegenüber seiner Familie. Das sind: Versorgen
seiner Familienangehörigen, Bildung seiner Kinder usw. Die Eltern
sind verpflichtet, dass ihre Kinder gläubig aufwachsen. Im Islam wird
die Kindererziehung großgeschrieben. Im Qur'an wird befohlen, mit
einem Beispiel des Propheten Lokman, dass wir unsere Kinder gut
erziehen müssen. Die Religion hat die Aufgabe eine gute Gesellschaft
zu bilden, in der die Gerechtigkeit herrscht. Deswegen ist die
Kindererziehung sehr wichtig. In dieser Gesellschaft achten sich die
Menschen und sie helfen sich gegenseitig. Ihr Privatbesitz bleibt
unangetastet. In der Nacht werden die Nachbarn nicht gestört. Nicht
nur bei einer Krankheit, sondern bei jeder Gelegenheit werden die
Nachbarn besucht. In finanziellen Notfällen muss geholfen werden. All
dieses hängt von der Erziehung ab.
Im Islam muss jeder reiche Mensch ein Vierzigstel (2,5%) seines
Vermögens an die armen abgeben. Das nennt man Almosen- oder
Armensteuer. Das ist das Recht der armen Menschen bei Allah.
Zusätzlich gibt jeder begüterte Muslim jedes Jahr eine bestimmte
Menge von seinen Lebensmitteln an Bedürftige ab. Das nennt
man "Sadaka-i Fitir".
Im Islam ist sogar das festgehalten, wie man auf der Straße gehen
soll. Immer auf der möglichen Seite, wo niemand gestört wird. Den
Alten und Behinderten macht man immer Platz, ob auf der Straße, in
der Bahn oder im Bus ist zwar alles selbstverständlich, aber
heutzutage ist es nicht der Fall. Mitten auf der Straße stehen und
die anderen stören, ist für jeden vernünftigen Menschen eine unschöne
Sache. Dagegen eine auf der Straße liegende Dose aufzuheben und in
einen Papierkorb zu werfen oder bevor man zu Essen anfängt, erst dem
nächsten Freund oder Nachbarn anzubieten, ist eine sehr gute Sache.
Das alles gebietet der Islam. Die Vorteile der Gesellschaft kommen in
erster Linie, erst dann die persönlichen Vorteile. "Wenn sein Nachbar
verhungert, aber er selbst satt ist, kann jemand kein Muslim sein",
sagt unser Prophet Muhammed (S.A.V.). Wenn man die Religionen
zusammenfasst, sind überall in jeder Zeit Gesetze vorgeschrieben. Der
Islam hat keine Frage unbeantwortet gelassen, z.B. wie man sich
bekleiden soll, sogar wie die Frauen und Männer sich bekleiden
sollen. Wie ein Beamter in seinem Amt sich benehmen soll. Vom
Privatleben des einfachen Menschen bis zu den Präsidenten hat der
Islam vorgeschrieben, wie sie sich verhalten sollen. Warum ein Mensch
zur Welt kommt, warum man stirbt, hat Allah alles erklärt. Islam hat
die unbegrenzte Freiheit ausgeschlossen. Er hat überall die Grenzen
gezeigt.
Im Islam sind Religion und Staat nicht auseinander zu halten. Die
Religion ist der Kern von allen, sie ist die Seele. Ohne Seele gibt
es keinen Menschen und ohne Religion ist kein Staat vorzustellen. Aus
dem Grund hat das Leben mit dem Adam (AS.) angefangen. Er war ein so
gläubiger Mensch, dass Allah ihn zum Propheten machte. Die Propheten
Salamon, David und viele anderen Propheten waren sowohl Propheten als
auch Staatschefs. Unser Prophet Muhammed (S.A.V.) der alle anderen
Propheten anerkennt und achtet, war ebenfalls gleichzeitig ein
Staatschef.
Die Religionen sprechen nicht einige bestimmte Personen an, sondern
die ganze Gesellschaft. Der Islam ist eine vollständige Religion. In
Ihr fehlt nichts. So ist dem Islam (Qur'an) nicht hinterher etwas
zugeführt worden. Alle früheren heiligen Bücher oder Schriften, wie
z.B. die Bibel sind verfälscht.
Da unterscheiden sich die Religionen:
Echt und unecht. Im Normalfall dürfte kein Unterschied sein. Die
tatsächliche originale Bibel und die anderen Bücher sind z.T.
vernichtet worden. Aber der Qur'an ist unverändert geblieben, weil er
an Ort und Stelle festgehalten und von vielen Menschen auswendig
gelernt worden ist. Das ist der Unterschied zwischen Islam und
anderen Religionen. Trotzdem gibt es Sachen, die alle Religionen
gemeinsam haben. Wie gesagt, im Normalfall dürfte kein Unterschied
sein, weil sie von der selben Quelle kommen, bloß mit bestimmten
Zeitabständen. Allah hat zuletzt den Qur'an offenbart, und er hat
alle anderen Bücher darin zusammengefasst.
Wenn Allah jetzt ein neues Buch herabsenden würde, hätten wir es
geglaubt, und müssten ihm folgen. Aber Allah hat und wird nach dem
Qur'an kein anderes heiliges Buch senden. Wenn jetzt der Qur'an das
letzte heilige Buch ist (daran haben wir keinen Zweifel) müssen alle
anderen Religionen an ihn glauben und ihm folgen.
Zum Schluss möchte ich Ihnen mitteilen, was unser Prophet Muhammed
(S.A.V.) in seiner Zeit, den christlichen Königen mitgeteilt hat.
Unser Schöpfer sagt: Ihr Menschen, denen ein heiliges Buch gesandt
ist, kommet zu dem Wort, was ihr gemeinsam habt. Glaubt nicht an die
Götter außer einen einzigen Gott. Die Menschen, denen früher ein
heiliges Buch herabgesandt wurde, haben dieses verändert und
verfälscht. Denen sagen wir, dass wir die richtigen Muslime (die sich
Gott Ergebenden) sind. D.h. wir glauben so an unseren Schöpfer, der
uns, aus Nichts geschaffen hat, wie Er es von uns verlangt.
Ich lebe danach, was er uns vorgeschrieben hat. Mit diesem Leben bin
ich sehr zufrieden. Das Geld, der Reichtum alleine macht nicht
glücklich. Der Mensch besteht nicht nur aus Leib, sondern auch aus
dem Geist.
Hiermit lade ich Euch zu dem Islam ein, der uns die Zufriedenheit
gibt und Euch auch Zufriedenheit geben wird.
Islam, eine göttliche Gnade
Das arabische Wort "Islam" bedeutet soviel wie "Erlangung von Frieden
durch Unterwerfung und Hingabe an Allah" und Allah Selbst bezeichnet
mit diesem Ausdruck die Religion der Muslime, das Wort "Muslim"
abgeleitet von derselben Wortwurzel wie "Islam" bezeichnet
denjenigen, "der durch seine Unterwerfung und Hingabe an Allah zu
vollkommenem Frieden gelang ist". Der Islam ist die ewiggültige
Botschaft, die Allah den Propheten, Friede sei mit ihnen allen, seit
Anbeginn der Menschheit übermittelt hat und nicht etwa eine neue
Lehre des Propheten Muhammed, Allahs Segen und Friede seien mit ihm
(Deshalb ist es falsch, den Islam" "Muhammedanismus" zu nennen, wie
es häufig im Westen vorgekommen ist.)
Der Islam ist bekannt als eine sehr einfache, deutliche und präzise
Religion. In Bezug auf seine Glaubensgrundsätze lässt er weder Raum
für Mehrdeutigkeiten noch Gelegenheit für Religionsselbstbastler.
Dies gehört zur Gerechtigkeit und Barmherzigkeit des allmächtigen
Schöpfers aller Menschen, damit sie alle, ob Arbeiter oder Professor
diesen schönen Glauben gut begreifen und ihn ohne viel herumrätseln
zu müssen, sofort praktizieren können.
Die Glaubensgrundsätze des Islam, hergeleitet aus dem Qur'an und der
Lehre Muhammeds, des Gesandten Allahs, sind ein typisches Beispiel
für die Einfachheit und Exaktheit dieses Glaubens.
Die fünf Säulen des Islam
Der Prophet Muhammad, Allahs Segen und Friede seien mit ihm, sagte:
"Der Islam ist auf "fünf Säulen"-aufgebaut:
1. die Bezeugung, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und das
Muhammad der Gesandte Allahs ist (Schahada),
2. die Verrichtung des Gebets(Salah),
3. die Zahlung der Pflichtabgabe (Zakat),
4. das Fasten im Monat Ramadan (Siyam)
5. die Pilgerfahrt nach Mekka für denjenigen, der diese verkraften
kann (Hadsch)."
Die Schahada
Wörtlich bedeutet "Schahada" das "Zeugnis"; Sie ist die persönliche
Pflicht und Bestätigung eines Menschen, sich allein Allah, dem Herrn
der Welten, zu unterwerfen und keine anderen Götter und keine Normen
außer denen Allahs zu aktzeptieren.
Wer die Schahada ausgesprochen hat, hat im Grunde einen Vertrag mit
Allah abgeschlossen, in dem sich der Mensch verpflichtet, Ihm allein
zu dienen, Ihm allein gehorsam zu sein und die von Ihm auferlegten
Pflichten zu erfüllen. Dafür verspricht Allah ihm einen gewaltigen
Lohn: Das ewige Leben im Paradies.
Die Schahada lautet: "Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer
Allah, und das Muhammad der Gesandte Allahs ist."
Auf arabisch, der Sprache des Qur'an, heißt dies (ausgesprochen):
"Asch-hadu alla ilahe illallah, wa aschhadu enne Muhammaden abduhu wa
rasuluh"
Das Salah
Nach Ablegung des Glaubensbekenntnisses gilt das rituelle Gebet unter
den restlichen vier Pflichten im Islam als erstrangig. Der gütige
Prophet Muhammad, Allahs Segen und Friede seien mit ihm, sagte dazu:
"Das Gebet ist der tragende Eckpfeiler des Glaubens; wer es
verrichtet, hält den Glauben aufrecht, und wer es unterlässt, der
zerstört den Gtauben."
Die fünf täglichen Gebete, vor Sonnenaufgang, zur Mittagszeit, am
Nachmittag, nach Sonnenuntergang und zu Beginn der Nacht, helfen dem
Muslim, sich im Alltagsleben ständig der Gegenwart Allahs bewusst zu
sein, und die Bedeutung dieser Gebete kann gar nicht stark genug
herausgestellt werden, denn sie sind eine ständige Erinnerung des
Betenden an die Allgegenwart Allahs und sie helfen ihm, nicht vom
rechten Weg abzuweichen.
Zakat
Die Zakat ist eine Pflichtabgabe aus dem Besitz des Einzelnen; sie
kommt nach dem Qur'an acht Gruppen von Menschen zugute: den Armen,
den Bedürftigen, den Verschuldeten, den Gefangenen, den Reisenden,
den Erhebern der Zakat, den neu zum Islam Konvertierten und den
Kämpfern auf dem Wege Allahs. Zahlung der Zakat gilt als Anbetung
Allahs, des Einzigen Gottes, und hat unter anderem den Zweck, dem Hab
und Gut des Menschen seinen Makel zu nehmen.
Das Siyam
Das Siyam, das Fasten im Monat Ramadan, ist für den Muslim eine
vorgeschriebene Pflicht, sofern er sich schon in der Pubertät
befindet und nicht von der Einhaltung des Fastens durch verschiedene
Umstände wie eine Reise, hohes Alter, Krankheit, geistige
Unzurechnungsfähigkeit oder insbesondere bei Frauen durch
Menstruation, Schwangerschaft oder Niederkunft abgehalten wird.
Das Fasten im Ramadan beginnt vor Anbruch der Morgendämmerung und
dauert bis zum Sonnenuntergang. Während dieser Zeit enthält sich der
Muslim des Essens, Trinkens und des Geschlechtsverkehrs.
Das Fasten lehrt den Muslim Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung,
läutert gleichzeitig Seele und Körper und stärkt das
Gottesbewusstsein. Nach Beendigung des Monats Ramadan feiert die
islamische Welt ihr "Fest des Fastenbrechens" (Eid ul fitr).
Die Hadsch
Die Hadsch, die Pilgerfahrt nach Mekka, ist jedem Muslim zumindest
einmal im Leben zur Pflicht gemacht, sofern er die finanziellen
Mittel aufbringen kann und die Gesundheit und Kraft dazu hat. Die
Pilgerfahrt ist ein großes Erlebnis im Leben eines Muslims; sie hilft
ihm, Allah näher zu kommen und Glaubensgeschwister aus allen Teilen
der Erde kennen zu lernen. Die alljährliche Hadsch zur Stätte des
Glaubensvaters Abraham ist eines der größten Ereignisse in der
islamischen Welt, die zum Abschluss der Pilgerzeit ihr zweites Fest,
das "Opferfest" (Eid ul adha) feiert.
Der Islam, eine Religion der Barmherzigkeit, erlaubt keinen
Terrorismus. Im Quran sagt Gott:
Gott verbietet euch nicht gegen jene, die euch nicht des Glaubens
wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben
haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich
Gott liebt die Gerechten. (Quran, 60:8)
Der Prophet Muhammad verbot den Soldaten, Frauen und Kinder zu
töten,1 und er wies sie an: {Seid keine Verräter, seid nicht maßlos
und tötet kein neugeborenes Kind...}2 Und er sagte auch: {Wer eine
Person tötet, die einen Vertrag mit den Muslimen hat, soll nicht das
Paradies riechen, obwohl es bereits vierzig Jahre im voraus zu
riechen ist.}3
Der Prophet Muhammad hat auch die Folterung mit Feuer verboten.4
Einst zählte er den Mord als zweite der großen Sünden,5 und erwähnte
sogar, dass am Tag des Gerichts, {Die ersten Fälle, über die am Tag
des Gerichts zwischen den Menschen entschieden wird, sind die der
Blutschuld.6}7
Muslime werden sogar aufgefordert freundlich zu den Tieren zu sein,
und ihnen wird verboten sie zu verletzen. Der Prophet Muhammad sagte
einst: {Eine Frau wurde bestraft, weil sie eine Katze einsperrte,
bis diese starb. Aus diesem Grund wurde sie in die Hölle verbannt.
Als sie die Katze einsperrte, gab sie ihr kein Futter oder Wasser,
noch ließ sie sie frei, damit sie die Insekten der Erde fressen
konnte.}8
Er sprach auch von einem Mann, der einem sehr durstigen Hund etwas
zu trinken gab; da vergab ihm Gott seine Sünden. Der Prophet wurde
gefragt: „Gesandter Gottes, werden wir für die Freundlichkeit zu den
Tieren belohnt?" Er antwortete: {Es gibt eine Belohnung für die
Freundlichkeit zu jedem Lebewesen: Tier oder Mensch.}9
Wenn man einem Tier für Nahrung das Leben nehmen muss, wurde den
Muslimen darüber hinaus befohlen dies so zu tun, dass das Tier so
wenig wie möglich Angst haben soll oder gar leidet. Der Prophet
Muhammad sagte: {Wenn ihr ein Tier schlachtet, so tut dies auf die
beste Weise. Man sollte das Messer schärfen, um das Leiden des
Tieres zu verringern.}10
Angesichts dieser und anderer islamischer Berichte sind das
Anstacheln zum Terror in den Herzen wehrloser Bürger, die
vollständige Zerstörung von Gebäuden und Besitztümern, das
Bombardieren und Verstümmeln unschuldiger Männer, Frauen und Kinder
als vom Islam und den Muslimen verbotene und verabscheuungswürdige
Handlungen anzusehen. Die Muslime verfolgen eine Religion des
Friedens, der Gnade und Vergebung, und der Großteil hat mit den
Gewaltverbrechen nichts zu tun, die manche mit den Muslimen
assoziieren. Wenn ein einzelner Muslim eine terroristische Handlung
begeht, macht sich diese Person im Sinne der islamischen Gesetze
strafbar.
Aufruf zu LA ILAHA ILA LAH
--------------------------------------------------------------------------------
Dawa zu LA ILAHA ILLA Allah
Warum machen wir uns soviel Mühe um die Menschen zu LA ILAHA ILLALLAH
auzurufen?
Was ist der Grund dafür, warum wir die Menschen ununterbrochen dazu
auffordern?
Warum erklaeren wir nicht zuerst andere Dinge, wie z.B. Gebet, Fasten oder
andere Ibada wie diese?
Machen wir dies aus einer Laune heraus? Oder gibt es einen Grund dafür,
weshalb wir so sehr auf diesem Punkt verweilen?
Die Antwort: Ja es gibt einen Grund dafür; es gibt sogar viele Gründe dafür.
Lesen wir, was Scheikh Muhammad ibn Abdul Wahhab über den Aufruf zu LA ILAHA
ILLALLAH gesagt hat:
Allah (swt) sagt:
Sprich: 'Das ist mein Weg: Ich rufe zu Allah; ich und diejenigen, die mir
folgen, sind uns darüber im klaren. Und gepriesen sei Allah; und ich gehöre
nicht zu den Götzendienern.' (Yusuf 12/108)
Von Ibn Abbas (ra) wird berichtet. Als der Gesandte Allahs (sas) Muaz in den
Jemen schickte sagte er (sas) zu ihm:
Du wirst zu einem Volk unter den Leuten der Schrift gehen, so fordere sie
auf, daß sie sich zu der Bezeugung bekennen, daß kein Gott da ist außer
Allah und daß ich der Gesandte Allahs bin. Folgen sie dieser Aufforderung,
so laß sie wissen, daß Allah ihnen die Pflicht auferlegt hat, fünf Gebete je
Tag und je Nacht zu verrichten. Folgen sie dieser Aufforderung, so laß sie
wissen, daß Allah ihnen die Pflicht auferlegt hat, ein Almosen (Sadaqa) aus
ihrem Vermögen zu zahlen, das von ihren Reichen genommen und zu ihren Armen
zurückgegeben wird. Folgen sie dieser Aufforderung, so vermeide ihr
wertvolles Vermögen wegzunehmen. Und hüte dich vor dem Bittgebet des
Unterdrückten, denn es besteht keine Schranke zwischen ihm und Allah.
(Buhari, Muslim, Abu Dawud, Tirmizi, Nasai, Ibn Madscha, Ahmad)
Sahl ibn Sad berichtet:
Sahl Ibn Sad, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte am Tag von der
Schlacht Khaibar: Ich werde diese Fahne einem Mann übergeben, dem Allah den
Sieg über die Feinde verleihen wird. Dieser Mann liebt Allah und Seinen
Gesandten, und Allah und sein Gesandter lieben ihn! In der Nacht machten
sich die Menschen fortgesetzt darüber Gedanken, wen er (der Prophet) wohl
gemeint hatte. Am nächsten Morgen gingen sie zum Gesandten Allah, Allahs
Segen und Heil auf ihm, während alle hofften, selbst gemeint zu sein. Da
fragte er: Wo ist Ali Ibn Abu Talib? Sie antworteten ihm: O Gesandter Allah,
er hat ein Augenleiden! Darauf sagte er: Schicke nach ihm! Da wurde er
herbeigeholt. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, spuckte
ihm in die Augen und rief Allah für ihn an. Da wurden Alis Augen wieder
gesund - es war, als hätte ihnen nie etwas gefehlt! Anschließend übergab ihm
der Prophet die Fahne. Ali fragte: O Gesandter Allahs, soll ich gegen die
Feinde kämpfen, bis sie den Islam annehmen? Der Prophet erwiderte: Geh ihnen
langsam entgegen, bis du ihr Gebiet erreichtest! Fordere sie auf, zum Islam
überzutreten, und erzähl ihnen, welche Pflichten ein Muslim gegenüber Allah
hat! Bei Allah, wenn Allah durch dich auch nur einen einzigen Mann auf den
rechten Weg führte, so ist das besser für dich als der Besitz von roten
Kamelen! (Rote Kamele ist etwa so wie heute ein roter Ferrari) (Muslim,
Buhari, Tirmizi, Ahmad)
Die Lehren daraus
1. Es ist der Weg des Gesandten Allahs (sas), die Menschen zu der Religion
Allahs aufzufordern/einzuladen.
2. Die Einladung zum Islam muss in aufrichtiger Ergebenheit und nur zum
Wohlgefallen Allahs gemacht werden. Leider sehen wir, dass heutzutage einige
Menschen diese Aufgabe für einen Gegenpreis machen.
3. Der Ruf zum Islam muss bewusst und mit klaren Beweisen gemacht werden.
4. Tawhid gewinnt Perfektion dadurch, indem man Allah (swt) nicht der
Unvollkommenheit bezichtigt und fern davon bleibt. Das Wort Subahallah
drückt dies aus.
5. Wer Allah (swt) Partner zur Seite stellt hat Allah (swt) Unvollkommenheit
unterstellt. Denn durch dass Zurseitestellen von Partnern hat man versucht,
den Mangel Allahs (swt) auszugleichen.
6. Genauso wie ein Muslim vom Schirk fern bleiben muss , muss er aus Angst
selbst einer zu werden, von den Muschrikin fernbleiben.
7. Das erste, wozu ein Mensch verpflichtet ist ist den Tawhid in einer
schönen Art und Weise zu leben.
8. Wenn man jemanden zum Islam einlaedt muss man ihm zualler erst, vor allen
anderen Ibada, sogar noch vor dem Gebet das 'LA ILAHA ILLALLAH' erklaeren.
Erst wenn ein Mensch dies akzeptiert hat darf man diesem Menschen die
anderen Befehle des Islam nach und nach, in der Reihenfolge der Wichtigkeit
erklaeren.
9. Allah (swt) gegebüber Tawhid zu machen, heisst LA ILAHA ILLALLAH zu
leben.
10. Die Ahlu Kitab kennen entweder ihre Religion nicht oder kennen sie, aber
handeln nicht danach. Ihnen muss man zuerst die Bedeutung von LA ILAHA
ILLALLAH deutlich erklaeren und man muss von ihnen fordern, sich danach zu
richten und danach zu handeln. Erst wenn sie dies akzeptieren sind sie in
den Islam eingetreten und müssen für die andere Ibada verantwortlich gemacht
werden.
11. Der Aufruf zum Islam ist eine Lehrmethode in Stufen.
12. Die Dawa muss zuerst mit dem wichtigsten angefangen werden. Danach
werden die anderen Befehle des Islam in der Reihenfolge der Wichtigkeit
erklaert.
13. In diesem Hadis ist ein Zeichen über das Zakatsystem.
14. Derjenige, der Dawa macht muss über die Zweifel derjenigen, die er zum
Islam aufruft nachdenken und diese ausraeumen.
15. Es ist verboten, das Beste vom Vermögen der Muslime als Zakat
einzunehmen.
16. Vor dem Bittgebet des Unterdrückten muss man sich schützen.
17. Es gibt keine Schranke zwischen dem Bittgebet des Unterdrückten. Denn es
gibt nichts, was zwischen Allah (swt) und das Bittgebet eines Unterdrückten
kommen kann.
18. Ein Beweis für den Tawhid ist auch die Plagen, der Hunger und die
Krankheiten, die der Gesandte Allahs (sas) und die wahren Glaeubigen auf
sich genommen haben. Diejenigen, die heutzutage von sich behaupten, Muwahhid
zu sein ohne irgendwelche Plagen und Qualen erleiden zu müssen zeigt nur,
dass sie den Tawhid nicht richtig leben.
19. Das der Gesandte Allahs (sas) vorausgesagt hat, dass Allah (swt) den
Sieg durch die Hand Ali's (ra) gibt ist ein Beweis des Prophetentums.
20. Die sofortige Heilung von Ali's (ra) Auge ist eine Besonderheit des
Gesandten Allahs (sas).
21. Die Aussagen des Gesandten Allahs (sas): 'Allah und Sein Gesandter liebt
ihn.' ist ein Zeichen, von dem Vorzug Ali's (ra). Und auch, dass der Sieg
durch ihn erreicht wurde ist ein Anzeichen dafür.
22. Die Tatsache, das die Sahabi die ganze Nacht gespannt darauf warteten,
wem der Gesandte Allahs (sas) die Fahne geben wird, zeigt, wie hoch die
Stufe war, die die Sahabi (ra) im Iman und im Wissen erreicht hatten und
zeigt zudem, wie sehr sie in guten Taten und im Dschihad auf Allahs Weg
mitteinander wetteifertern.
23. Jemand, der an das Kadar (Vorherbestimmung) glaubt, muss wissen, dass
Dinge, für die andere Anstrengung und Eifer auf sich nehmen und sie nicht
erreichen, manchmal auch ohne jede Anstrengung und Bemühung erreicht werden
kann.
24. Die Aussage des Gesandte Allahs (sas): 'Geh ihnen langsam entgegen, bis
du ihr Gebiet erreichtest!' deudet darauf hin, das man nachdenkend und
vorsichtig kaempfen muss; ohne überstürzende Eile und ohne Aufregung und
Hektik.
25. Bevor der Krieg anfaengt besteht die Pflicht, die Menschen zum Islam
aufzurufen.
26. Wenn ein Volk schon zum Islam aufgerufen wurde und wenn schon einmal
gegen ein Volk Krieg geführt wurde, ist es nicht Pflicht, einen zweiten
Aufruf zum Islam zu machen. Es kann ohne Dawa angegriffen werden.
27. Die Aussage des Gesandten Allahs (sas): '... erzähl ihnen, welche
Pflichten ein Muslim gegenüber Allah hat!' zeigt, dass der Aufruf zum Islam
mit Weisheit, warnend und mit einer schönen Sprache gemacht werden muss.
28. Derjenige, der in den Islam eintritt, muss die aufgaben, die er
gegenüber Allah (swt) hat kennen.
29. Der Grund dafür zu sein, dass jemand zur Hidaya findet ist ein grosser
Verdienst.
30. Es ist demjenigen, der zum Islam aufruft erlaubt für Dinge, die er
sicher weiss bei Allah (swt) zu schwören. Denn der Gesandte Allahs (sas) hat
es genauso gemacht.
(Muhammad ibn Abdul Wahhab; Kitabu Attawhid)
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Ich
habe nicht ihr geschriebt, ich weiss nicht was du sagst, ich bin von chikle und
ich kann nicht sehr deutsch sprechen.
-----Mensaje original----- De: Imanway_de@...
[mailto:Imanway_de@...] En nombre
de Fatma Brinsi Enviado el: Viernes, 20 de Abril
de 2007 14:56 Para: Imanway_de@... Asunto: Re: [Imanway_de] (unknown)
Asselamu aleikum,
Ich habe nicht genau verstanden was das soll. Wer seid
ihr? Von wo habt ihr meine email adresse?
Barakallahu feek für deine mail, aber ich will nur wissen wer ihr seid. Ich bin
nur spontan da reingekommen und weiß nicht genau worum es geht.
Der Islam ist mit über einer Milliarde Gläubigen nach dem
Christentum die zweitgrößte Weltreligion. Die islamische Religion
ist in 162 Ländern der Erde zu Hause. Etwa drei Millionen Muslime
leben in Deutschland.
Das Wort "Islam" stammt aus dem Arabischen und wird von
"Salam"
(Frieden) abgeleitet. Der Begriff "Muslim" (die weibliche Form
ist "Muslima") bzw. "Moslem" bezieht sich auf den
gleichen
Wortstamm, und das Wort "aslama" bedeutet sich hingeben".
Dementsprechend ist ein Muslim bzw. eine Muslima ein Mensch, der
sich Gott hingibt.
Die Muslime glauben an den Einen, ewigen GOTT, Der die Himmel und
die Erde geschaffen hat und alles was existiert. Er ist der Gott
Abrahams, Moses und Jesu, Friede sei mit ihnen allen. Die Muslime
glauben nicht, dass Muhammad der einzige Prophet war; vielmehr
glauben sie, dass er der letzte der Propheten war
Die Quellen des Islam
Fundament der islamischen Lehre ist der Quran. Der Quran enthält
nicht die Gedanken und die Weisheit eines Menschen, sondern die
Offenbarungen Allahs, so wie sie dem Propheten Muhammad, allah Segen
und Friede auf ihm, durch den Engel Gibril (Gabriel) Wort für Wort
übermittelt wurden.
Die zweite Quelle der Islamischen Lehre ist die Sunna des Propheten
Muhammad, Allah Segen und Friede auf ihm, d.h. die Überlieferungen
darüber, wie er selbst als leuchtendes Beispiel den Islam
verwirklichte. Diese Überlieferung ist festgehalten in den Ahadith.
Die dritte Quelle des Islam ist die Übereinkunft (igma) der
Prophetengefährten ( Sahaba); sie bezieht sich nicht auf
individuelle Rechtansichten der Prophetengefährten, sondern auf eine
Offenbarung beruhende Rechtsentscheidung des Propheten Muhammad,
Allahs Segen und Friede auf ihm, zu einer Rechtsfrage. Die
Prophetengefährten haben aufgrund ihrer Nähe zum Propheten eine
besondere Stellung. Quran und Sunna sind uns durch sie überliefert
worden.
Die vierte Quelle des Islams ist der Analogieschluss (Qiyas). Wurde
zu einer Rechtsfrage in Quran und Sunna und Übereinkunft der
Prophetengefährten kein Gesetz ausdrücklich erwähnt, wird eine
Verbindung zwischen diesem Fall und einer vorhandenen
Rechtsentscheidung hergestellt. Voraussetzung dafür ist die
Übereinstimmung beider Rechtsfragen durch die Begründung des
Gesetzes bzw. die Absicht des Gesetzgebers.
Der Islam ist mit allen seinen Gesetzen zu jeder Zeit und an jedem
Ort genauso unverändert gültig, wie Allah taZla ihm Seinem Propheten
Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihn, vor mehr als 1400 Jahren
offenbart hat.
Die Einheit und Einzigartigkeit Allahs
Das zentrale Element des Islam ist "Tauhid", das arabische Wort
für "Einheit". Die islamische Religion ist durch einen Monotheismus
geprägt: "Es gibt keinen Gott außer mir, so dienet mir" ist im
Quran
ein eindeutiger Weiße festgelegt (Sure 21 Vers 25). Der islamische
Monotheismus steht in Gegensatz zur christlichen Dreifaltigkeitlehre.
Die Glaubensartikel
Die islamischen Glaubensartikel sind die ? Eckpfeiler des Glaubens".
Ohne ihre Anerkennung ist islamischer Glaube nicht möglich; denn das
zweifelsfreie Überzeugt sein von ihrer Richtigkeit ist zugleich auch
das verstandmäßige Fundament, auf dem sich die religiöse Haltung im
Islam erst entwickeln kann.
Die Glaubensartikel umfassen folgende sechs Punkte:
Den Glauben an Allah, den Einen Gott,
den Glauben an Seine Engel,
den Glauben an Seine Bücher,
den Glauben an Seine Gesandten,
den Glauben an das Jüngste Gericht, und
den Glauben an die Vorherbestimmung.
Diese sechs Punkte bilden eine untrennbare Einheit; akzeptiert man
einen Punkt nicht, leugnet man dadurch zugleich auch die anderen.
Die 5 Säulen des Islam
1. Den Glauben an die Einheit Allahs und das Ablegen des
Bekenntnisses zu diesem Glauben mit den folgenden Worten: "Ich
bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass
Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist."
2. Die fünf täglichen Gebete vor Sonnenaufgang, zur Mittagszeit, am
Nachmittag, nach Sonnenuntergang und in der Nacht. Diese fünf
täglichen Gebete helfen dem Muslim, sich im Alltagsleben ständig der
Gegenwart Allahs bewusst zu sein. Diese Gebete sind eine ständige
Erinnerung des Betenden an die Allgegenwärtigkeit und Allmacht
Allahs und sie helfen dem Betenden dabei, nicht vom rechten Pfad
abzuweichen.
3. Die Wohltätigkeit gegenüber den Mitmenschen. Der Islam legt
großen Wert auf Großzügigkeit und Mildtätigkeit als Mittel zur
Läuterung der eigenen Seele und zur Annäherung an Allah. Dem Muslim
ist auferlegt, freiwillige Gaben zu verteilen, wenn immer es ihm
möglich ist; doch ist es davon abgesehen seine Pflicht, einmal
jährlich eine Almosen-Steuer von etwa 2.5 Prozent seines
Kapitalvermögens zu geben, die an Arme und Bedürftige etc. geht. Die
Zakat (Almosen-Steuer) versetzt auf diese Weise die Muslim-Gemeinde
in die Lage, sich all ihrer Mitglieder anzunehmen und zu
gewährleisten, dass niemand des grundsätzlichen Rechts auf ein
menschenwürdiges Dasein beraubt wird.
4. Das Fasten während des Ramadan, dem neunten Monat im islamischen
Kalender. Dieses Fasten ist allen Muslimen vorgeschrieben, die
gesund sind und das Reifestadium erreicht haben, sofern sie nicht
von der Einhaltung des Fastens durch verschiedene Umstände wie eine
Reise, hohes Alter, Krankheit, geistige Unzurechnungsfähigkeit oder
bei Frauen durch Menstruation, Schwangerschaft oder Stillen
abgehalten werden. Das Fasten im Ramadan beginnt vor Anbruch der
Morgendämmerung und dauert bis nach Sonnenuntergang. Während dieser
Zeit enthält sich der Muslim des Essens, Trinkens von Wasser oder
anderen Getränken, des Geschlechtsverkehrs mit seinem Ehepartner und
des Rauchens. Das Fasten lehrt den Muslim Selbstdisziplin und
Beherrschung und läutert gleichzeitig Seele und Körper, und es
stärkt das Gottesbewusstsein.
5. Die Pilgerfahrt nach Mekka: Diese Pilgerfahrt ist allen Muslimen
zumindest einmal im Leben zur Pflicht gemacht, sofern sie gesund
sind und die finanziellen Mittel dafür aufbringen können. Die
jährliche Wallfahrt nach Mekka ist eines der größten Ereignisse in
der islamischen Welt, weil sie Muslime aller Rassen und Länder der
Erde zusammenführt. Dieses große Erlebnis im Leben eines Muslims
hilft ihm gleichfalls, Allah näher zu kommen.
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Ich habe nicht genau verstanden was das soll. Wer seid ihr? Von wo habt ihr meine email adresse? Barakallahu feek für deine mail, aber ich will nur wissen wer ihr seid. Ich bin nur spontan da reingekommen und weiß nicht genau worum es geht.
Der Islam ist mit über einer Milliarde Gläubigen nach dem Christentum die zweitgrößte Weltreligion. Die islamische Religion ist in 162 Ländern der Erde zu Hause. Etwa drei Millionen Muslime leben in Deutschland.
Das Wort "Islam" stammt aus dem Arabischen und wird von "Salam" (Frieden) abgeleitet. Der Begriff "Muslim" (die weibliche Form ist "Muslima") bzw. "Moslem" bezieht sich auf den gleichen Wortstamm, und das Wort "aslama" bedeutet sich hingeben". Dementsprechend ist ein Muslim bzw. eine Muslima ein Mensch, der sich Gott hingibt.
Die Muslime glauben an den Einen, ewigen GOTT, Der die Himmel und die Erde geschaffen hat und alles was existiert. Er ist der Gott Abrahams, Moses und Jesu, Friede sei mit ihnen allen. Die Muslime glauben nicht, dass Muhammad der einzige Prophet war; vielmehr glauben sie, dass er der letzte der Propheten war
Die Quellen des Islam
Fundament der islamischen Lehre ist der Quran. Der Quran enthält nicht die Gedanken und die Weisheit eines Menschen, sondern die Offenbarungen Allahs, so wie sie dem Propheten Muhammad, allah Segen und Friede auf ihm, durch den Engel Gibril (Gabriel) Wort für Wort übermittelt wurden.
Die zweite Quelle der Islamischen Lehre ist die Sunna des Propheten Muhammad, Allah Segen und Friede auf ihm, d.h. die Überlieferungen darüber, wie er selbst als leuchtendes Beispiel den Islam verwirklichte. Diese Überlieferung ist festgehalten in den Ahadith.
Die dritte Quelle des Islam ist die Übereinkunft (igma) der Prophetengefährten ( Sahaba); sie bezieht sich nicht auf individuelle Rechtansichten der Prophetengefährten, sondern auf eine Offenbarung beruhende Rechtsentscheidung des Propheten Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu einer Rechtsfrage. Die Prophetengefährten haben aufgrund ihrer Nähe zum Propheten eine besondere Stellung. Quran und Sunna sind uns durch sie überliefert worden.
Die vierte Quelle des Islams ist der Analogieschluss (Qiyas). Wurde zu einer Rechtsfrage in Quran und Sunna und Übereinkunft der Prophetengefährten kein Gesetz ausdrücklich erwähnt, wird eine Verbindung zwischen diesem Fall und einer vorhandenen Rechtsentscheidung hergestellt. Voraussetzung dafür ist die Übereinstimmung beider Rechtsfragen durch die Begründung des Gesetzes bzw. die Absicht des Gesetzgebers.
Der Islam ist mit allen seinen Gesetzen zu jeder Zeit und an jedem Ort genauso unverändert gültig, wie Allah ta´la ihm Seinem Propheten Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihn, vor mehr als 1400 Jahren offenbart hat.
Die Einheit und Einzigartigkeit Allahs
Das zentrale Element des Islam ist "Tauhid", das arabische Wort für "Einheit". Die islamische Religion ist durch einen Monotheismus geprägt: "Es gibt keinen Gott außer mir, so dienet mir" ist im Quran ein eindeutiger Weiße festgelegt (Sure 21 Vers 25). Der islamische Monotheismus steht in Gegensatz zur christlichen Dreifaltigkeitlehre.
Die Glaubensartikel
Die islamischen Glaubensartikel sind die „ Eckpfeiler des Glaubens". Ohne ihre Anerkennung ist islamischer Glaube nicht möglich; denn das zweifelsfreie Überzeugt sein von ihrer Richtigkeit ist zugleich auch das verstandmäßige Fundament, auf dem sich die religiöse Haltung im Islam erst entwickeln kann.
Die Glaubensartikel umfassen folgende sechs Punkte:
Den Glauben an Allah, den Einen Gott, den Glauben an Seine Engel, den Glauben an Seine Bücher, den Glauben an Seine Gesandten, den Glauben an das Jüngste Gericht, und den Glauben an die Vorherbestimmung. Diese sechs Punkte bilden eine untrennbare Einheit; akzeptiert man einen Punkt nicht, leugnet man dadurch zugleich auch die anderen.
Die 5 Säulen des Islam
1. Den Glauben an die Einheit Allahs und das Ablegen des Bekenntnisses zu diesem Glauben mit den folgenden Worten: "Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist."
2. Die fünf täglichen Gebete vor Sonnenaufgang, zur Mittagszeit, am Nachmittag, nach Sonnenuntergang und in der Nacht. Diese fünf täglichen Gebete helfen dem Muslim, sich im Alltagsleben ständig der Gegenwart Allahs bewusst zu sein. Diese Gebete sind eine ständige Erinnerung des Betenden an die Allgegenwärtigkeit und Allmacht Allahs und sie helfen dem Betenden dabei, nicht vom rechten Pfad abzuweichen.
3. Die Wohltätigkeit gegenüber den Mitmenschen. Der Islam legt großen Wert auf Großzügigkeit und Mildtätigkeit als Mittel zur Läuterung der eigenen Seele und zur Annäherung an Allah. Dem Muslim ist auferlegt, freiwillige Gaben zu verteilen, wenn immer es ihm möglich ist; doch ist es davon abgesehen seine Pflicht, einmal jährlich eine Almosen-Steuer von etwa 2.5 Prozent seines Kapitalvermögens zu geben, die an Arme und Bedürftige etc. geht. Die Zakat (Almosen-Steuer) versetzt auf diese Weise die Muslim-Gemeinde in die Lage, sich all ihrer Mitglieder anzunehmen und zu gewährleisten, dass niemand des grundsätzlichen Rechts auf ein menschenwürdiges Dasein beraubt wird.
4. Das Fasten während des Ramadan, dem neunten Monat im islamischen Kalender. Dieses Fasten ist allen Muslimen vorgeschrieben, die gesund sind und das Reifestadium erreicht haben, sofern sie nicht von der Einhaltung des Fastens durch verschiedene Umstände wie eine Reise, hohes Alter, Krankheit, geistige Unzurechnungsfähigkeit oder bei Frauen durch Menstruation, Schwangerschaft oder Stillen abgehalten werden. Das Fasten im Ramadan beginnt vor Anbruch der Morgendämmerung und dauert bis nach Sonnenuntergang. Während dieser Zeit enthält sich der Muslim des Essens, Trinkens von Wasser oder anderen Getränken, des Geschlechtsverkehrs mit seinem Ehepartner und des Rauchens. Das Fasten lehrt den Muslim Selbstdisziplin und Beherrschung und läutert gleichzeitig Seele und Körper, und es stärkt das Gottesbewusstsein.
5. Die Pilgerfahrt nach Mekka: Diese Pilgerfahrt ist allen Muslimen zumindest einmal im Leben zur Pflicht gemacht, sofern sie gesund sind und die finanziellen Mittel dafür aufbringen können. Die jährliche Wallfahrt nach Mekka ist eines der größten Ereignisse in der islamischen Welt, weil sie Muslime aller Rassen und Länder der Erde zusammenführt. Dieses große Erlebnis im Leben eines Muslims hilft ihm gleichfalls, Allah näher zu kommen.
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Was ist Islam?
( Ein kleiner Überblick )
Was ist Islam?
Der Islam ist mit über einer Milliarde Gläubigen nach dem
Christentum die zweitgrößte Weltreligion. Die islamische Religion
ist in 162 Ländern der Erde zu Hause. Etwa drei Millionen Muslime
leben in Deutschland.
Das Wort "Islam" stammt aus dem Arabischen und wird von "Salam"
(Frieden) abgeleitet. Der Begriff "Muslim" (die weibliche Form
ist "Muslima") bzw. "Moslem" bezieht sich auf den gleichen
Wortstamm, und das Wort "aslama" bedeutet sich hingeben".
Dementsprechend ist ein Muslim bzw. eine Muslima ein Mensch, der
sich Gott hingibt.
Die Muslime glauben an den Einen, ewigen GOTT, Der die Himmel und
die Erde geschaffen hat und alles was existiert. Er ist der Gott
Abrahams, Moses und Jesu, Friede sei mit ihnen allen. Die Muslime
glauben nicht, dass Muhammad der einzige Prophet war; vielmehr
glauben sie, dass er der letzte der Propheten war
Die Quellen des Islam
Fundament der islamischen Lehre ist der Quran. Der Quran enthält
nicht die Gedanken und die Weisheit eines Menschen, sondern die
Offenbarungen Allahs, so wie sie dem Propheten Muhammad, allah Segen
und Friede auf ihm, durch den Engel Gibril (Gabriel) Wort für Wort
übermittelt wurden.
Die zweite Quelle der Islamischen Lehre ist die Sunna des Propheten
Muhammad, Allah Segen und Friede auf ihm, d.h. die Überlieferungen
darüber, wie er selbst als leuchtendes Beispiel den Islam
verwirklichte. Diese Überlieferung ist festgehalten in den Ahadith.
Die dritte Quelle des Islam ist die Übereinkunft (igma) der
Prophetengefährten ( Sahaba); sie bezieht sich nicht auf
individuelle Rechtansichten der Prophetengefährten, sondern auf eine
Offenbarung beruhende Rechtsentscheidung des Propheten Muhammad,
Allahs Segen und Friede auf ihm, zu einer Rechtsfrage. Die
Prophetengefährten haben aufgrund ihrer Nähe zum Propheten eine
besondere Stellung. Quran und Sunna sind uns durch sie überliefert
worden.
Die vierte Quelle des Islams ist der Analogieschluss (Qiyas). Wurde
zu einer Rechtsfrage in Quran und Sunna und Übereinkunft der
Prophetengefährten kein Gesetz ausdrücklich erwähnt, wird eine
Verbindung zwischen diesem Fall und einer vorhandenen
Rechtsentscheidung hergestellt. Voraussetzung dafür ist die
Übereinstimmung beider Rechtsfragen durch die Begründung des
Gesetzes bzw. die Absicht des Gesetzgebers.
Der Islam ist mit allen seinen Gesetzen zu jeder Zeit und an jedem
Ort genauso unverändert gültig, wie Allah ta´la ihm Seinem Propheten
Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihn, vor mehr als 1400 Jahren
offenbart hat.
Die Einheit und Einzigartigkeit Allahs
Das zentrale Element des Islam ist "Tauhid", das arabische Wort
für "Einheit". Die islamische Religion ist durch einen Monotheismus
geprägt: "Es gibt keinen Gott außer mir, so dienet mir" ist im Quran
ein eindeutiger Weiße festgelegt (Sure 21 Vers 25). Der islamische
Monotheismus steht in Gegensatz zur christlichen Dreifaltigkeitlehre.
Die Glaubensartikel
Die islamischen Glaubensartikel sind die „ Eckpfeiler des Glaubens".
Ohne ihre Anerkennung ist islamischer Glaube nicht möglich; denn das
zweifelsfreie Überzeugt sein von ihrer Richtigkeit ist zugleich auch
das verstandmäßige Fundament, auf dem sich die religiöse Haltung im
Islam erst entwickeln kann.
Die Glaubensartikel umfassen folgende sechs Punkte:
Den Glauben an Allah, den Einen Gott,
den Glauben an Seine Engel,
den Glauben an Seine Bücher,
den Glauben an Seine Gesandten,
den Glauben an das Jüngste Gericht, und
den Glauben an die Vorherbestimmung.
Diese sechs Punkte bilden eine untrennbare Einheit; akzeptiert man
einen Punkt nicht, leugnet man dadurch zugleich auch die anderen.
Die 5 Säulen des Islam
1. Den Glauben an die Einheit Allahs und das Ablegen des
Bekenntnisses zu diesem Glauben mit den folgenden Worten: "Ich
bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass
Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist."
2. Die fünf täglichen Gebete vor Sonnenaufgang, zur Mittagszeit, am
Nachmittag, nach Sonnenuntergang und in der Nacht. Diese fünf
täglichen Gebete helfen dem Muslim, sich im Alltagsleben ständig der
Gegenwart Allahs bewusst zu sein. Diese Gebete sind eine ständige
Erinnerung des Betenden an die Allgegenwärtigkeit und Allmacht
Allahs und sie helfen dem Betenden dabei, nicht vom rechten Pfad
abzuweichen.
3. Die Wohltätigkeit gegenüber den Mitmenschen. Der Islam legt
großen Wert auf Großzügigkeit und Mildtätigkeit als Mittel zur
Läuterung der eigenen Seele und zur Annäherung an Allah. Dem Muslim
ist auferlegt, freiwillige Gaben zu verteilen, wenn immer es ihm
möglich ist; doch ist es davon abgesehen seine Pflicht, einmal
jährlich eine Almosen-Steuer von etwa 2.5 Prozent seines
Kapitalvermögens zu geben, die an Arme und Bedürftige etc. geht. Die
Zakat (Almosen-Steuer) versetzt auf diese Weise die Muslim-Gemeinde
in die Lage, sich all ihrer Mitglieder anzunehmen und zu
gewährleisten, dass niemand des grundsätzlichen Rechts auf ein
menschenwürdiges Dasein beraubt wird.
4. Das Fasten während des Ramadan, dem neunten Monat im islamischen
Kalender. Dieses Fasten ist allen Muslimen vorgeschrieben, die
gesund sind und das Reifestadium erreicht haben, sofern sie nicht
von der Einhaltung des Fastens durch verschiedene Umstände wie eine
Reise, hohes Alter, Krankheit, geistige Unzurechnungsfähigkeit oder
bei Frauen durch Menstruation, Schwangerschaft oder Stillen
abgehalten werden. Das Fasten im Ramadan beginnt vor Anbruch der
Morgendämmerung und dauert bis nach Sonnenuntergang. Während dieser
Zeit enthält sich der Muslim des Essens, Trinkens von Wasser oder
anderen Getränken, des Geschlechtsverkehrs mit seinem Ehepartner und
des Rauchens. Das Fasten lehrt den Muslim Selbstdisziplin und
Beherrschung und läutert gleichzeitig Seele und Körper, und es
stärkt das Gottesbewusstsein.
5. Die Pilgerfahrt nach Mekka: Diese Pilgerfahrt ist allen Muslimen
zumindest einmal im Leben zur Pflicht gemacht, sofern sie gesund
sind und die finanziellen Mittel dafür aufbringen können. Die
jährliche Wallfahrt nach Mekka ist eines der größten Ereignisse in
der islamischen Welt, weil sie Muslime aller Rassen und Länder der
Erde zusammenführt. Dieses große Erlebnis im Leben eines Muslims
hilft ihm gleichfalls, Allah näher zu kommen.
Was ist Islam?
( Ein kleiner Überblick )
Was ist Islam?
Der Islam ist mit über einer Milliarde Gläubigen nach dem
Christentum die zweitgrößte Weltreligion. Die islamische Religion
ist in 162 Ländern der Erde zu Hause. Etwa drei Millionen Muslime
leben in Deutschland.
Das Wort "Islam" stammt aus dem Arabischen und wird von "Salam"
(Frieden) abgeleitet. Der Begriff "Muslim" (die weibliche Form
ist "Muslima") bzw. "Moslem" bezieht sich auf den gleichen
Wortstamm, und das Wort "aslama" bedeutet sich hingeben".
Dementsprechend ist ein Muslim bzw. eine Muslima ein Mensch, der
sich Gott hingibt.
Die Muslime glauben an den Einen, ewigen GOTT, Der die Himmel und
die Erde geschaffen hat und alles was existiert. Er ist der Gott
Abrahams, Moses und Jesu, Friede sei mit ihnen allen. Die Muslime
glauben nicht, dass Muhammad der einzige Prophet war; vielmehr
glauben sie, dass er der letzte der Propheten war
Die Quellen des Islam
Fundament der islamischen Lehre ist der Quran. Der Quran enthält
nicht die Gedanken und die Weisheit eines Menschen, sondern die
Offenbarungen Allahs, so wie sie dem Propheten Muhammad, allah Segen
und Friede auf ihm, durch den Engel Gibril (Gabriel) Wort für Wort
übermittelt wurden.
Die zweite Quelle der Islamischen Lehre ist die Sunna des Propheten
Muhammad, Allah Segen und Friede auf ihm, d.h. die Überlieferungen
darüber, wie er selbst als leuchtendes Beispiel den Islam
verwirklichte. Diese Überlieferung ist festgehalten in den Ahadith.
Die dritte Quelle des Islam ist die Übereinkunft (igma) der
Prophetengefährten ( Sahaba); sie bezieht sich nicht auf
individuelle Rechtansichten der Prophetengefährten, sondern auf eine
Offenbarung beruhende Rechtsentscheidung des Propheten Muhammad,
Allahs Segen und Friede auf ihm, zu einer Rechtsfrage. Die
Prophetengefährten haben aufgrund ihrer Nähe zum Propheten eine
besondere Stellung. Quran und Sunna sind uns durch sie überliefert
worden.
Die vierte Quelle des Islams ist der Analogieschluss (Qiyas). Wurde
zu einer Rechtsfrage in Quran und Sunna und Übereinkunft der
Prophetengefährten kein Gesetz ausdrücklich erwähnt, wird eine
Verbindung zwischen diesem Fall und einer vorhandenen
Rechtsentscheidung hergestellt. Voraussetzung dafür ist die
Übereinstimmung beider Rechtsfragen durch die Begründung des
Gesetzes bzw. die Absicht des Gesetzgebers.
Der Islam ist mit allen seinen Gesetzen zu jeder Zeit und an jedem
Ort genauso unverändert gültig, wie Allah ta´la ihm Seinem Propheten
Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihn, vor mehr als 1400 Jahren
offenbart hat.
Die Einheit und Einzigartigkeit Allahs
Das zentrale Element des Islam ist "Tauhid", das arabische Wort
für "Einheit". Die islamische Religion ist durch einen Monotheismus
geprägt: "Es gibt keinen Gott außer mir, so dienet mir" ist im Quran
ein eindeutiger Weiße festgelegt (Sure 21 Vers 25). Der islamische
Monotheismus steht in Gegensatz zur christlichen Dreifaltigkeitlehre.
Die Glaubensartikel
Die islamischen Glaubensartikel sind die „ Eckpfeiler des Glaubens".
Ohne ihre Anerkennung ist islamischer Glaube nicht möglich; denn das
zweifelsfreie Überzeugt sein von ihrer Richtigkeit ist zugleich auch
das verstandmäßige Fundament, auf dem sich die religiöse Haltung im
Islam erst entwickeln kann.
Die Glaubensartikel umfassen folgende sechs Punkte:
Den Glauben an Allah, den Einen Gott,
den Glauben an Seine Engel,
den Glauben an Seine Bücher,
den Glauben an Seine Gesandten,
den Glauben an das Jüngste Gericht, und
den Glauben an die Vorherbestimmung.
Diese sechs Punkte bilden eine untrennbare Einheit; akzeptiert man
einen Punkt nicht, leugnet man dadurch zugleich auch die anderen.
Die 5 Säulen des Islam
1. Den Glauben an die Einheit Allahs und das Ablegen des
Bekenntnisses zu diesem Glauben mit den folgenden Worten: "Ich
bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und ich bezeuge, dass
Muhammad Sein Diener und Sein Gesandter ist."
2. Die fünf täglichen Gebete vor Sonnenaufgang, zur Mittagszeit, am
Nachmittag, nach Sonnenuntergang und in der Nacht. Diese fünf
täglichen Gebete helfen dem Muslim, sich im Alltagsleben ständig der
Gegenwart Allahs bewusst zu sein. Diese Gebete sind eine ständige
Erinnerung des Betenden an die Allgegenwärtigkeit und Allmacht
Allahs und sie helfen dem Betenden dabei, nicht vom rechten Pfad
abzuweichen.
3. Die Wohltätigkeit gegenüber den Mitmenschen. Der Islam legt
großen Wert auf Großzügigkeit und Mildtätigkeit als Mittel zur
Läuterung der eigenen Seele und zur Annäherung an Allah. Dem Muslim
ist auferlegt, freiwillige Gaben zu verteilen, wenn immer es ihm
möglich ist; doch ist es davon abgesehen seine Pflicht, einmal
jährlich eine Almosen-Steuer von etwa 2.5 Prozent seines
Kapitalvermögens zu geben, die an Arme und Bedürftige etc. geht. Die
Zakat (Almosen-Steuer) versetzt auf diese Weise die Muslim-Gemeinde
in die Lage, sich all ihrer Mitglieder anzunehmen und zu
gewährleisten, dass niemand des grundsätzlichen Rechts auf ein
menschenwürdiges Dasein beraubt wird.
4. Das Fasten während des Ramadan, dem neunten Monat im islamischen
Kalender. Dieses Fasten ist allen Muslimen vorgeschrieben, die
gesund sind und das Reifestadium erreicht haben, sofern sie nicht
von der Einhaltung des Fastens durch verschiedene Umstände wie eine
Reise, hohes Alter, Krankheit, geistige Unzurechnungsfähigkeit oder
bei Frauen durch Menstruation, Schwangerschaft oder Stillen
abgehalten werden. Das Fasten im Ramadan beginnt vor Anbruch der
Morgendämmerung und dauert bis nach Sonnenuntergang. Während dieser
Zeit enthält sich der Muslim des Essens, Trinkens von Wasser oder
anderen Getränken, des Geschlechtsverkehrs mit seinem Ehepartner und
des Rauchens. Das Fasten lehrt den Muslim Selbstdisziplin und
Beherrschung und läutert gleichzeitig Seele und Körper, und es
stärkt das Gottesbewusstsein.
5. Die Pilgerfahrt nach Mekka: Diese Pilgerfahrt ist allen Muslimen
zumindest einmal im Leben zur Pflicht gemacht, sofern sie gesund
sind und die finanziellen Mittel dafür aufbringen können. Die
jährliche Wallfahrt nach Mekka ist eines der größten Ereignisse in
der islamischen Welt, weil sie Muslime aller Rassen und Länder der
Erde zusammenführt. Dieses große Erlebnis im Leben eines Muslims
hilft ihm gleichfalls, Allah näher zu kommen.
DER GLAUBE AN DEN EINZIGEN GOTT - ALLAH
Der Islam beginnt von Anfang an, dem Gläubigen ein Vertrauen zu
geben.
" Wahrlich, wir gehören ALLAH, und wahrlich zu Ihm kehren wir
zurück. " (Al Baqarah - 156)
Nach dem Quran ist der Mensch der Höhepunkt der Schöpfung.
" Wahrlich, Wir haben den Menschen in bester Gestalt erschaffen. "
(Al Tiin - 4)
ALLAH, der Erhabene gibt in dem Quran, dem Menschen die frohe
Botschaft, dass Er ihm die Ehre zuteil werden ließ.
" Und Ich habe ihm von Meinem Geist eingehaucht. " (Saad - 72)
ALLAH versichert in dem Quran dem Menschen, dass Er ihm ganz nah ist.
" Und Wir sind ihm noch näher als die Halsschlagader. " (Kachf - 16)
Lob und Preis gehört nur ALLAH, dem Erhabenen, dem einzigen absoluten
unendlichen Wesen. Alle Ordnungen und alle Schönheiten auf Himmel und
Erden sind je eine Erscheinung aus der Schöpfung Seiner Allmacht.
Sein unendliches Wissen und Seine Allmacht erscheinen je nach
Bedürfnissen der Geschöpfe. Alles Wesen ist ein Tropfen aus Seiner
Allwissenheit und Allmacht. Er ist einzig und ohnegleichen. Er ist
die einzige Zuflucht für alle Geschöpfe. ALLAH, der Erhabene, ist
frei von allen Ungläubigkeiten und Verleumdungen der Götzendiener.
" Er ist ALLAH, außer Dem es keinen Gott gibt, der König, der
Heilige, der Eigner des Friedens, der Gewährer von Sicherheit, der
Beschützer, der Allmächtige, der Verbesserer, der Majestätische. Hoch
erhaben ist ALLAH über all das, was sie anbeten! " (Al Haschr - 23)
ALLAH, der Erhabene muss nicht nützliche Dinge für seine Geschöpfe
erschaffen. Er muss auch nicht die Wohltäter belohnen oder die
Übeltäter bestrafen. Aber Er hat gewollt und mitgeteilt, dass Er die
Gläubigen ins Paradies führt und ihnen Gnade schenkt. Und die
Ungläubigen, wegen Seiner Gerechtigkeit ewig in die Hölle schickt. Er
bricht sein Wort nicht. Wären alle Lebewesen gläubig und gehorsam, so
würde es Ihm nichts nützen. Wären alle Wesen ungläubig und
ungehorsam, so würde es Ihm nie schaden. Wenn Sein Diener etwas will,
erschafft Er es, wenn Er es auch will. Er ist es, der die Handlungen
Seiner Diener und alles erschuf und erschafft. Wenn Er nicht will und
nicht erschafft, kann sich niemand bewegen. Niemand kann ungläubig
und ungehorsam werden, wenn Er es nicht will. Obgleich Er erlaubt,
dass Menschen ungläubig werden und Sünden begehen, ist Er nicht damit
zufrieden. Niemand darf Sein Tun kritisieren. Niemand darf
nachfragen, warum Er so oder nicht so gehandelt hat. Außer Unglauben
und Götzendienst vergibt Er den sündigen Gläubigen die Sünden, wenn
Er will, selbst wenn sie ohne Reue gestorben sind. Er bestraft die
Sünder für kleine Sünden, wenn Er will. Er hat berichtet, den
Menschen, die als Ungläubige und als Glaubensabtrünnige (aus dem
Islam Ausgetretene) gestorben sind, niemals zu vergeben und sie ewig
zu quälen.
NEIN
WIR KENEN NICHT, ICH BIN AUS SUDAMERICA, ICH BIN 53 JAHRE ALT, ICH ARBEIT IN EIN
BURO
-----Mensaje original----- De: Imanway_de@...
[mailto:Imanway_de@...] En nombre
de bahram Ahmadi Enviado el: Jueves, 19 de Octubre
de 2006 11:03 Para: Imanway_de@... Asunto: Re: RE :
RE: [Imanway_de] Neuer Moderator
hi mir ist gut , wer bist du ?
kennen wir uns?
----- Original Message ----
From: nazih med <nazih_med@...>
To: Imanway_de@...
Sent: Thursday, October 19, 2006 5:27:31 PM
Subject: RE : RE: [Imanway_de] Neuer Moderator
salamo alykom,
wie gehts dir?
ich bin hgier wegen
studium,und du?
Découvrez une nouvelle
façon d'obtenir des réponses à toutes vos questions ! Demandez à ceux qui
savent sur Yahoo! Questions/Réponses.
----- Original Message ---- From: Ana Delia Canales <ACANALES@...> To: Imanway_de@... Sent: Thursday, October 19, 2006 2:09:16 PM Subject: RE: [Imanway_de] Neuer Moderator
WAS
MACHST DU IN DEUTSCHLAND, MEIN NAME IST ANA DELIA
-----Mensaje original----- De: Imanway_de@...
[mailto:Imanway_de@...] En nombre
de AbdulkerimGÜNEY Enviado el: Miércoles, 18 de
Octubre de 2006 18:04 Para: Imanway_de@... Asunto: Re: [Imanway_de] Neuer
Moderator
ich bin Abdulkerim aus Köln. student. türke. 29 jahre
alt.
seit 4 jahren bin ich in deutschland.
----- Original Message ----
From: naksibend <naksibend@...>
To: Imanway_de@...
Sent: Wednesday, October 18, 2006 11:16:23 PM
Subject: [Imanway_de] Neuer Moderator
Salamun alaykum liebe Brüder und Schwestern inschALLAH
werde ich von
nun an die Gruppe moderieren. ALLAH möge uns beistehen und helfen,
amin. Ich erwarte dass wir uns alle für die Dawah einsetzen und
mitmachen; in dem wir bekannte einladen und nützliche Posts
abschicken.
----- Original Message ---- From: nazih med <nazih_med@...> To: Imanway_de@... Sent: Thursday, October 19, 2006 5:27:31 PM Subject: RE : RE: [Imanway_de] Neuer Moderator
salamo alykom,
wie gehts dir?
ich bin hgier wegen studium,und du?
Découvrez une nouvelle façon d'obtenir des réponses à toutes vos questions ! Demandez à ceux qui savent sur Yahoo! Questions/Réponses.
WAS
MACHST DU IN DEUTSCHLAND, MEIN NAME IST ANA DELIA
-----Mensaje original----- De: Imanway_de@...
[mailto:Imanway_de@...] En nombre
de AbdulkerimGÜNEY Enviado el: Miércoles, 18 de
Octubre de 2006 18:04 Para: Imanway_de@... Asunto: Re: [Imanway_de] Neuer
Moderator
ich bin Abdulkerim aus Köln. student. türke. 29 jahre
alt.
seit 4 jahren bin ich in deutschland.
----- Original Message ----
From: naksibend <naksibend@...>
To: Imanway_de@...
Sent: Wednesday, October 18, 2006 11:16:23 PM
Subject: [Imanway_de] Neuer Moderator
Salamun alaykum liebe Brüder und Schwestern inschALLAH
werde ich von
nun an die Gruppe moderieren. ALLAH möge uns beistehen und helfen,
amin. Ich erwarte dass wir uns alle für die Dawah einsetzen und
mitmachen; in dem wir bekannte einladen und nützliche Posts
abschicken.
ich bin Abdulkerim aus Köln. student. türke. 29 jahre alt. seit 4 jahren bin ich in deutschland.
----- Original Message ---- From: naksibend <naksibend@...> To: Imanway_de@... Sent: Wednesday, October 18, 2006 11:16:23 PM Subject: [Imanway_de] Neuer Moderator
Salamun alaykum liebe Brüder und Schwestern inschALLAH werde ich von nun an die Gruppe moderieren. ALLAH möge uns beistehen und helfen, amin. Ich erwarte dass wir uns alle für die Dawah einsetzen und mitmachen; in dem wir bekannte einladen und nützliche Posts abschicken.
DIE GROSSEN ZEICHEN DES JÜNGSTEN TAGES
" Und die Ungläubigen werden nicht aufhören, Zweifel daran zu hegen,
bis die Stunde unerwartet über sie hereinbricht oder die Strafe
eines unheilvollen Tags zu ihnen kommt. " (Al Hadsch - 55)
Über den großen Zeichen des Jüngsten Tages wurden von den Propheten
Mohammad (s.a.s.) unter anderem folgende Hadithe überliefert:
1. "Zeichen, die aufeinander folgen wie die Teile einer Halskette
eines nach dem anderen zu Boden fallen, wenn der Faden
durchschnitten ist." (Tirmisi)
2. "Der Gesandte (s.a.s.) ALLAHs kam zu uns als wir diskutierten. Er
fragte, worüber diskutiert ihr? Wir antworteten, Wir diskutieren
über den Jüngsten Tag. Daraufhin sagte er, er wird nicht kommen,
bevor ihr nicht die zehn Zeichen gesehen habt und (in diesem
Zusammenhang) erwähnte er den Rauch (Duchan), den Dadschal, die
Bestie (Dabbetül Ard), den Sonnenaufgang vom Westen, die Rückkehr
Jesus, Yadschudsch und Madschudsch (Gog und Magog) und Erdrutsche an
drei Orten, einer im Osten, einer im Westen und einer in Arabien, an
dessen Ende ein Feuer weiter aus Jemen brennt, der die Leute an
ihren Versammlungsort treibt." (Muslim)
3. "Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass der
Sohn der Maria, ALLAHs Segen und Heil auf ihm, alsbald zu euch als
gerechter Schiedsrichter entsandt wird, sodann wird er das Kreuz
brechen, das Schwein töten, die Dschisyah (Pflichtabgabe im
islamischen Staat für Nicht-Muslime) der freien Nicht-Muslime unter
muslimischer Herrschaft abschaffen, und Reichtum wird es in solch
Überschuss geben, dass keiner ihn annehmen will. Eine einzige
Niederwerfung (im Gebet) wird wertvoller als die ganze Welt und
alles was in ihr ist sein." (Bukhari)
4. "Zwischen mir und Jesus ist kein anderer Prophet. Er wird (auf
die Erde) hinabsteigen. Wenn ihr ihn seht, werdet ihr ihn erkennen,
ein Mann von mittlerer Größe, rötliches Haar, er wird zwei hellgelbe
Kleider tragen, (sein Haar) wird aussehen, als würden Tropfen
hinabfallen, obwohl es nicht nass sein wird. Er wird für die Sache
des Islam kämpfen. Er wird das Kreuz brechen, das Schwein töten, die
Dschisyah (Pflichtabgabe im islamischen Staat für Nicht-Muslime)
abschaffen. ALLAH wird veranlassen, dass alle Religionen, außer dem
Islam, zugrunde gehen. Er wird den Dadschal besiegen, für vierzig
Jahre auf der Erde leben und sterben. Die Muslime werden dann für
ihn beten." (Abu Dawud)
Salamun alaykum liebe Brüder und Schwestern inschALLAH werde ich von
nun an die Gruppe moderieren. ALLAH möge uns beistehen und helfen,
amin. Ich erwarte dass wir uns alle für die Dawah einsetzen und
mitmachen; in dem wir bekannte einladen und nützliche Posts
abschicken.
Salamun alaykum...
DIE KLEINEN VORZEICHEN DES JÜNGSTEN TAGES
" Sie warten nur auf die Stunde, dass sie plötzlich über sie komme.
Die Zeichen dafür sind schon eingetroffen. Doch was wird ihr
Erinnern ihnen nützen, wenn sie über sie gekommen ist? " (Mohammad -
18)
Aus diesem Vers erfahren wir, dass der Quran Zeichen beschreibt, die
den jüngsten Tag ankündigen. Um die Zeichen dieser großen
Ankündigung zu verstehen, müssen wir über diese Verse nachdenken.
Andernfalls werden unsere Gedanken uns nicht helfen können, wenn der
jüngste Tag plötzlich da ist, wie die Verse andeuten. Die Hadithe
des Propheten Mohammads (s.a.s.) über diese Vorzeichen sind schon
seit 1400 Jahren irgendwann und irgendwo eingetroffen.
In den Hadithen wird der Beginn des jüngsten Tages gleichgesetzt mit
einer Zunahme von Konflikten, Kriegen, Chaos und moralischer
Degeneration, in der die Menschen sich von der Morallehre der
Religion abwenden werden. Zur fraglichen Zeit werden überall auf der
Welt Naturkatastrophen auftreten, die Armut wird nie zuvor bekannte
Ausmaße annehmen, es wird einen großen Anstieg an Kriminalität
geben, und überall werden Mord und Totschlag herrschen; und doch
wird dies nur das erste Stadium sein. Die Zeichen des jüngsten Tages
unterteilt man in zwei Gruppen, "die kleinen Vorzeichen" und "die
großen Vorzeichen". Hier möchten wir einige Hadithe über die kleinen
Vorzeichen des jüngsten Tages mitteilen:
1. "ALLAHs Botschafter (s.a.s.) sagte: '"Hardsch (wird
zunehmen) "Sie fragten, was ist Hardsch? Er antwortete, "(Es ist)
töten (morden), (es ist) morden (töten)." (Bukhari)
2. "Die Stunde wird kommen, in der Gewalt, Blutvergießen und
Anarchie normal sind." (Al Muttaqi Al Hindi - Muntakhab Kansul
Ummaal)
3. "Die Welt wird nicht untergehen, bevor ein Tag kommt, an dem ein
großes Blutbad sein wird." (Muslim)
4. "Große Städte werden vernichtet werden und es wird sein, als
hätten sie Tags zuvor nicht existiert." (Al Muttaqi Al Hindi - Al
Burchan Fi Alamat Al Machdi Achir Al Saman)
5. "Die Stunde (der letzte Tag) wird nicht anbrechen bevor...
häufige Erdbeben sich ereignen werden." (Bukhari)
6. "Gewinne werden nur an die Reichen verteilt, ohne dass die Armen
einen Anteil bekommen." (Tirmisi)
7. "Die Stunde wird kommen, da der Ehebruch verbreitet sein wird."
(Al Haythami - Kitab Al Fitan)
8. "Die letzte Stunde wird nicht anbrechen, bevor sie (böse
Menschen) nicht Ehebruch in den Strassen begehen." (Ibni Hibban und
Bassar)
9. "Männer werden Frauen nachahmen; und Frauen werden Männer
nachahmen." (Dschalaluddin Suyutih - Durre Mansoor)
10. "Menschen werden sich der Homosexualität hingeben." (Al Muttaqi
Al Hindi - Muntakhab Kansul Ummaal)
11. "Es wird verbotener Geschlechtsverkehr vorherrschen." (Bukhari)
12. "Die Stunde (Der jüngste Tag) wird nicht anbrechen, bevor nicht
das Morden sich ausbreitet." (Bukhari)
13. "Wenn die Stunde naht, wird es Tage geben, an denen das
(religiöse) Wissen hinweg genommen wird (verschwindet) und
allgemeine Unwissenheit wird sich ausbreiten..." (Bukhari)
14. "Es wird eine schwere Prüfung geben, vor der niemand der
Gemeinschaft verschont bleiben wird, und wenn die Menschen denken,
sie sei vorüber, wird sie von neuem beginnen. In dieser Zeit kann
ein Mensch morgens ein Gläubiger sein und abends ein Ungläubiger."
(Abu Dawud)
15. "Es wird eine Zeit über die Gemeinschaft kommen, in der die
Menschen den Quran zitieren werden, doch er wird nicht weiter als in
ihre Kehlen dringen (nicht in ihre Herzen)." (Bukhari)
16. "Vor der letzten Stunde wird es Aufregung geben wie in einer
dunklen Nacht, in der ein Mensch morgens ein Gläubiger sein wird und
abends ein Ungläubiger oder abends ein Gläubiger sein wird und
morgens ein Ungläubiger." (Abu Dawud)
17. "Eine Zeit wird kommen, in der der Mensch nicht darauf achten
wird, auf welche Weise er sich Dinge aneignet, ob rechtmäßig oder
unrechtmäßig." (Bukhari)
18. "In späteren Zeiten werden Menschen auftauchen, die diese Welt
gewinnen werden mit Hilfe der Religion." (Tirmisi)
19. "Die letzte Stunde wird nicht anbrechen, bevor nicht Menschen
verbleiben, die weder der Tugend gewahr sind noch der Untugend."
(Achmad)
20. "Die letzte Stunde wird nicht anbrechen, bevor nicht dreißig
Hochstapler (Daschal) aus ihrem Versteck kommen, von denen sich
jeder als Apostel ALLAHs ausgeben wird." (Abu Dawud)
21. "Der Mahdi wird nicht kommen, bevor nicht der Unglaube alles
durchdrungen hat und öffentlich proklamiert wird. Was in solchen
Zeiten regiert, ist die Invasion des Unglaubens... Das ist seine
Macht." (Mektubati Rabbani)
22. "Der Machdi wird kommen, nachdem gemeine Schandtaten geschehen
sind, durch die alle Verbote als rechtmäßig erachtet werden." (Ibni
Hadschar Al Haythami - Al Qawl Al Muchtasar Fi Alamat Al Machdi Al
Muntasar)
23. "Bedauernswertes, armes Taliqan (eine Region in Afghanistan) wo
es so viele von ALLAHs Schätzen gibt, doch sind diese nicht aus Gold
oder Silber." (Al Muttaqi Al Hindi - Al Burhan Fi Alamat Al Machdi
Achir Al Saman)
24. "Bald wird der Euphrat seinen Schatz (den Berg) aus Gold
freigeben, und wer auch immer dort sein wird zu jener Zeit, er
sollte nichts davon wegnehmen." (Bukhari)
25. "Er (der Euphrat) wird einen Berg von Gold freigeben." (Abu
Dawud)
26. "Vor der Ankunft des Mahdi wird es zwei Sonnenfinsternisse im
Ramadan geben." (Muchtasar Taskirah Qurtubi)
27. "Ein Komet wird auftauchen im Osten und er wird Licht spenden
vor seiner Ankunft." (Ibni Hadschar Al Haythami - Al Qawl Al
Muchtasar Fi Alamat Al Machdi Al Muntasar)
28. "Der Stern wird aufsteigen nach der Verfinsterung von Sonne und
Mond." (Al Muttaqi Al Hindi - Al Burchan Fi Alamat Al Machdi Achir
Al Saman)
Die Eigentliche Quelle über die Weisheit ist der Hunger, dies
schilderte Bayesid Bistam wie folgt:
"Der Hunger ist wie ein Wolke, aufgrund des Hungers regnet in das
Herz des Menschen die Weisheit.''
Mann fragte ihn eines Tages: "Womit hast du Marifet (Gotteskenntnis)
gefunden?''
Er antwortete: "Mit einem leeren Magen und entblößten Körper."
Auf die Frage wieso er das Hungern so sehr lobt, entgegnete er:
"Falls Pharao gehungert hätte, würde er sich nicht die Gottheit
beanspruchen.''
Die Hadith: ''Laa ilaacha illaallach ist der Schlüssel für das
Paradies'' erläuterte er folgendermaßen:
"Und die Zähne dieses Schlüssels sind folgende:
1. Eine Zunge die sich von üblen Nachreden und Lügen hütet.
2. Ein Herz das Betrug und Verrat meidet.
3. Ein Magen das sich nicht mit Haraam und zweifelhaften ernährt.
4. Taten die sich nicht den Gefühlen des Nefss (Ego) unterwerfen und
nicht mit Riya befleckt werden.
Bayesid war betrunken von der Liebe und antwortete deshalb auf die
Frage wer Bayesid sei:
"Ich suche ihn auch seit 30 Jahren, jedoch finde von ihn kein
Hauch."
Als man diesen Ausspruch Sunnun Al Misri erzählte, sagte er:
"Bruder, Bayesid ist mit einer Dschemah (Gemeinde) die zu ALLAH
geht, bei ALLAH erlangt und deshalb ist von ihm kein Hauch
zurückgeblieben. Denn er hat Fena fillach erreicht.
ich möchte mich gans herzlich beim Brüder Abu Osama bedanken.
er hat mich , mit einem direkten Schreiben an meine Adresse aufmerksam gemacht,dass die ( Imanway) hat eine Group von unsere Brüder und schwestern in Deutschland, oder für die deutschsprechende.
ich möchte mich bei ihm erneut bedanken, und hoffe dass wir miteinanderer schhöne und nützliche Zeit verbingen.