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Online-Zeitschrift "IMI-List"
Nummer 0167 ....... 7. Jahrgang ...... ISSN 1611-2563
Hrsg.: Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.
Red.: IMI / Tobias Pflüger ....... HTML/ASCII-Version
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Liebe/r Leser/in!
Offiziell ist der Krieg gegen den Irak zu Ende. Die Ostermärsche waren
auch aufgrund des Endes der Bombardierungen des Iraks nicht so
hervorragend besucht, wie mancherorts erwartet worden war. Dennoch waren
die Teilnehmer/innenzahlen nicht schlecht. Es gab vor allem an mehr
Orten Ostermärsche als im Jahr zuvor. Wir freuen uns, dass die Themen,
die uns wichtig waren und sind, wie die Kritik an der weiteren
Herausbildung einer Gegenmacht Europäische Union und an den in
Erarbeitung befindlichen "Verteidigungspolitischen Richtlinien", in
denen nach Angaben des Bundeswehr-Generalinspekteurs das
Präventivkriegskonzept enthalten sein soll, bei den Reden der
Ostermärsche gewichtige Rollen gespielt haben.
Wir schicken heute anbei die Ostermarschrede von Tobias Pflüger in
Konstanz, mit Zwischenbilanz des Irakkrieges und Ausblick.
Außerdem finden sich anbei Links zu vielen neuen Texten auf der
IMI-Homepage, darunter die Rede von Till Gocht beim Ostermarsch in Mainz
und Frankfurt-Bockenheim, ein Interview in NGO-Online.de zur Situation
nach den Bomben, ein Interview in der Jungen Welt: "Deutsche
Kollateralgewinne: Militärmacht Kerneuropa?", weitere Interviews in der
Raumzeit (Nürnberg), in der Kölner Stadtrevue, und eine ganze Reihe von
IMI-Standpunkten und Presseberichten.
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Rede von Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.
beim internationalen Ostermarsch in Konstanz, Bodensee am 19.04.2003
Abschrift des Mitschnittes
Liebe Freundinnen und Freunde, ich freue mich, dass wir heute so viele
sind, obwohl es heißt, dass der Krieg offiziell zu Ende sei. Das zeigt
auch, dass wir nicht nur gegen diesen Krieg demonstrieren, sondern dass
wir demonstrieren gegen Krieg als Mittel der Politik. (Beifall) Und ich
freue mich auf einem internationalen Ostermarsch zu sprechen, weil ich
denke, was wir in Zukunft brauchen, ist noch mehr internationale
Zusammenarbeit von unten. (Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, es wird uns das Bild vermittelt, im Irak
würden die Menschen die Besatzer begrüßen. Gestern gab es eine große
Demonstration, bei der Leute im Irak gefordert haben: "Besatzer raus!"
Ich kann mich dem nur anschließen: Auch wir als Antikriegs- und
Friedensbewegung fordern: Besatzungstruppen raus aus dem Irak! (Starker
Beifall)
Wir können inzwischen so etwas wie eine Zwischenbilanz dieses Krieges
ziehen, dieser Krieg ist nämlich nicht zu Ende: Es gab ca. 2.000 tote
Zivilsten, davon 12 Journalisten, wovon wir wissen, dass zumindest die,
die am zweitletzten Tag des Bombenkrieges umgebracht worden sind, dass
das aller Wahrscheinlichkeit nach, bewusste Abschüsse waren, es gab ca.
10.000 z.T. schwer Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Und es gab ca.
8.000 tote irakische Soldaten, wenn nicht deutlich mehr. Und es wurde
sehr viel an wertvollen Kulturgütern zerstört, in bisher ungeahnten
Ausmaß. Für mich ist es ein typisches Zeichen, wie diejenigen, die
dieses Land bombardiert und erobert haben, mit diesen Kulturgütern
umgegangen sind. Es ist offensichtlich das, was die Regierungen dieser
Länder unter Zivilisation verstehen. Wenn man Ölministerien schützen
kann, aber Museen nicht, zeigt das, wo die Prioritäten liegen, und es
zeigt, dass wir recht hatten, als wir gesagt haben, dieser Krieg wird
auch geführt, weil es ein Krieg ist, um den Zugangs zum Öl. (Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, wir haben davor gewarnt, dass dieser
Krieg einen Dominoeffekt auslösen wird. Auch dies zeigt sich, dass
dieser Hinweis berechtigt war, kaum war der Irak erobert, war das
nächste Ziel ins Visier genommen. Wir sagen von hier aus ganz klar:
Lasst die Finger von Syrien! (Heftiger Beifall)
Wir erinnern uns, dieser Krieg wurde begründet, weil es angeblich darum
ging, Massenvernichtungswaffen im Irak zu zerstören. In einem Brief an
einen befreundeten us-amerikanischen Journalisten schreibt die deutsche
Regierung am 09. April, also während des Krieges: "Die Bundesregierung
bedauert, dass der Weg der friedlichen Abrüstung des Irak nicht weiter
verfolgt werden konnte." Joschka Fischer, der deutsche Außenminister,
bezeichnet diesen Krieg als einen "Abrüstungskrieg". Nein. Es ging nie
um Massenvernichtungswaffen! Sondern es ging darum, eine andere
Hegemonialordnung in dieser Region zu installieren, und es ging um den
Zugang zu Öl, und es ging um den Test der neuen Nationalen
Sicherheitsstrategie der USA mit dem sogenannten Präventivkriegskonzept.
(Starker Beifall)
Herr Fischer sie haben einfach nicht recht, wenn sie davon reden, dieser
Krieg sei ein Abrüstungskrieg. Nein, dieser Krieg war barbarisch, und
dieser Krieg hat die Zivilbevölkerung getroffen. Dieser Krieg hat mit
Abrüstung nun wirklich gar nicht zu tun! (Starker Beifall) [Die Fähre
auf dem Bodensee hubt laut] Offensichtlich sieht das die Fähre auch
so... (Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, uns wurden Bilder gezeigt, von
Iraker/innen, die gejubelt haben, als Saddam Hussein gestürzt wurde. Wir
begrüßen, dass der Diktator Saddam Hussein nicht mehr an der Macht ist.
Nur und das will ich sehr deutlich sagen: Bei dem Sturz von Saddam
Hussein jubeln Millionen, doch gäbe es einen Bush nicht, würde die ganze
Welt jubeln. (Heftiger Beifall und Jubel).
Liebe Freundinnen und Freunde, doch das Problem ist tiefergehender, das
Problem ist nicht allein Herr Bush, das Problem ist auch Herr Blair, und
das Problem sind auch Herr Schröder und Herr Fischer (Starker Beifall).
Liebe Freundinnen und Freunde, die deutsche Regierung war ja offiziell
gegen diesen Krieg. Doch was diese deutsche Regierung gemacht hat, ist
eine Doppelstrategie zu fahren, nämlich diplomatisch gegen diesen Krieg
zu sein, und im militärischen Bereich alles dafür zu tun, damit dieser
Krieg funktioniert hat. Ein Großteil der kriegsnotwendigen Transporte
lief über Deutschland, über Frankfurt Airbase, Ramstein, Spangdahlem,
und über die Häfen von Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Emden, Nordenham,
usw. Wir haben immer und immer wieder kritisiert, dass die deutsche
Regierung nur gesagt hat, sie sei gegen diesen Krieg, und wir haben
immer und immer wieder gefordert, sie solle diesen kriegskritischen
Worten auch endlich Taten folgen lassen. (Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, man fragt sich ja, warum die deutsche
Regierung gegen den Krieg geredet hat und gleichzeitig den Krieg
wesentlich ermöglicht hat. Dahinter steht - und das ist inzwischen für
immer mehr Menschen offensichtlich - ein Konzept: Dieses Konzept ist
eine Doppelstrategie, die einerseits zum Ziel hat, dass die deutsche
Regierung und deutsche Firmen auch mit beteiligt werden, beim
sogenannten Nachkriegsirak und bei der Vergabe von Wiederaufbauprojekten
im Irak und dass andererseits derzeit die deutsche Regierung zusammen
mit der französischen Regierung dabei ist, einen Gegen-Militärmacht
Europäische Union weiter zu betreiben..
Herr Rogowski vom Bundesverband der Industrie in Deutschland (BDI) hat
formuliert, dass er fordert, dass auch deutsche Firmen jetzt Aufträge
bekommen sollen, Friedrich Merz von der CDU hat gesagt, wir sind gerne
beim Aufbau dabei, wenn auch deutsche Firmen Gewinne machen, Wolfgang
Thierse hat sich dem angeschlossen. Liebe Freundinnen und Freunde, es
ist nicht allzu konsequent, wenn man sagt, man ist gegen einen Krieg,
aber nachher will man dann doch davon profitieren. (Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, Gerhard Schröder und Jacques Chirac sind
gerade gemeinsam mit der belgischen Regierung dabei die Situation, die
sich während der Vorbereitung des Irakkrieges ergeben hat, auszunutzen.
Gerhard Schröder hat in der ZEIT ein Interview gegeben, in dem er sagt,
wenn man selbstständig agiert, dann müsse man auch bereit sein, mehr
Geld in Militär und Rüstung zu stecken. Liebe Freundinnen und Freunde,
im Moment sind diese Herren Chirac und Schröder dabei, gemeinsam eine
EU-Interventionstruppe aufzubauen mit 60.000 Mann, davon 18.000 aus
Deutschland. Und es gibt einen Sondergipfel am 29. April, wo die
französische, die deutsche und die belgische Regierung gemeinsam
überlegen, wie sie eine Gegenmilitärmacht EU weiter ausbauen können. Sie
wollen dort ihre militärischen und Rüstungs-Aktivitäten besser
koordinieren. Ich sage von hier aus: Wir wollen weder eine Weltmacht
USA, noch eine Weltmacht Europäische Union (Heftiger Beifall). Und,
liebe Freundinnen und Freunde, wir wollen natürlich schon gar keine neue
Weltmacht Deutschland (Beifall).
Und wenn ich nun bei Deutschland angelangt bin, dann können wir uns
anschauen, was in Deutschland derzeit diskutiert wird, dort wird
diskutiert, das sogenannte neue Bundeswehrkonzept, das der deutsche
Verteidigungsminister Peter Struck vorgestellt hat mit dem Satz:
"Deutsche Sicherheit wird auch am Hindukusch verteidigt." Dies ist ein
Bruch dessen was im Grundgesetz festgeschrieben war. "Der Bund stellt
Streitkräfte zur Verteidigung auf". Und was Peter Struck hier vor hat,
ist nichts anderes als expansive Politik, und diese lehnen wir ganz klar
ab! (Heftiger Beifall)
Peter Struck hat auch angekündigt, dass es neue "verteidigungspolitische
Richtlinien" geben wird. Und der Generalinspekteur der Bundeswehr,
Wolfgang Scheiderhan, hat mitgeteilt, was in diesen
"verteidigungspolitischen Richtlinien" drin stehen soll. Er teilte mit,
Teil dieser "verteidigungspolitischen Richtlinien", die die Grundlage
für die Bundeswehr und damit für die Militärpolitik Deutschlands sind,
Teil dieser "verteidigungspolitischen Richtlinien" soll das sogenannte
Präventivkriegskonzept werden. D.h. genau dieses Konzept, was jetzt mit
dem Irakkrieg getestet wurde, dieses Präventivkriegskonzept soll in
Zukunft auch ab Mai in Deutschland gelten. Wir wollen weder ein
Präventivkriegskonzept in den USA, noch ein Präventivkriegskonzept in
Deutschland! (Heftiger Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, der deutsche Kanzler hat ein Programm
vorgestellt und wird einen Sonderparteitag durchführen, bei dem er eine
Vertrauensfrage - nach bewährten Muster - stellen wird, bei der es darum
gehen wird, ob die Sozialdemokraten das Sozialabbau-Programm, das er
vorgelegt hat, mit unterstützen. Für mich gehört die Frage von
Sozialabbau und die Frage von Krieg und Frieden wesentlich zusammen. Es
ist nicht ganz von ungefähr, dass der einzige Haushaltstitel, der
derzeit nicht gekürzt wird, in Deutschland der Militärhaushalt ist und
gleichzeitig im Sozialbereich zusammengestrichen wird. Wir sagen ganz
klar: Wir lehnen dieses Sozialabbauprogramm von Schröder ab! (Starker
Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, wenn Krieg geführt wird, werden an der
Heimatfront Grundrechte eingeschränkt. Wir wollen nicht dass Grundrechte
eingeschränkt werden, dass Menschen entweder in den USA aber auch hier
in Deutschland mit Repressionen überzogen werden, nur weil sie z.B.
muslimischen Glaubens sind oder arabischer Herkunft. Wir lehnen diesen
Abbau von Grundrechten ab. (Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, ich denke, das Problem ist nicht allein
die US-Regierung, das Problem ist die Politik, die in allen westlichen
Staaten gemacht wird, nämlich eine Politik, die auf Kosten der Menschen
im Süden geht. Und es ist zentral, dass die Antikriegs- und
Friedensbewegung sich zusammengeschlossen hat mit den
globalisierungskritischen Gruppen, und gemeinsam sagen wir: eine andere
Welt ist nicht nur möglich, eine andere Welt ist - vor allem wenn wir an
die Menschen im Süden denken - andere Welt ist dringend nötig . (Beifall)
Zentral dabei ist, nicht auf Regierungen zu vertrauen, sondern von unten
Druck aufzubauen, denn wer auf Regierungen vertraut und sich verlässt,
der ist verlassen. (Beifall)
Liebe Freundinnen und Freunde, wir brauchen ein internationales Bündnis
von unten, von der Friedensbewegung, von der Antikriegsbewegung, von
sozialen Gruppen, von Gewerkschaften, von kirchlichen Gruppen und von
globalisierungskritischen Gruppen. Wir müssen gemeinsam von unten Druck
machen, um gegen diese ungerechte Weltwirtschaft, die wir hier haben,
Druck auszuüben. Und ich denke, das Europäische Sozialforum in Florenz,
das die Idee hatte für die großen weltweiten Demonstrationen am 15.
Februar, war dazu ein erster Schritt. Und genau diese Bewegungen von
unten müssen wir fortsetzen, ob nun aktuell auf ein Land Bomben geworfen
werden oder nicht. Und deshalb ist es so wichtig, dass die Ostermärsche
stark besucht werden, auch wenn im Moment gerade keine Bomben fallen.
Was wir erleben ist ein permanenter Krieg, ein permanenter Krieg der
Staaten des Nordens gegen die Menschen im Süden. Wir sind solidarisch
mit den Menschen im Süden. Und wir lehnen diese permanente Kriegspolitik
sowohl der USA als auch der anderen westlichen Staaten entschieden ab.
Vielen Dank. (Starker Beifall)
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IMI-Homepage: http://www.imi-online.de
Material-, Bestell- und Download-Liste der IMI-Standpunkte 2003
IMI-Standpunkte 2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=368
Stand: 24.04.2003
24.4.2003, IMI
IMI-Standpunkt 2003/042, ISSN 1611-2725
Rede von Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.
beim internationalen Ostermarsch in Konstanz, Bodensee am 19.04.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=550
24.4.2003, Tobias Pflüger
IMI-Standpunkt 2003/041, ISSN 1611-2725
Ostermarschrede von Till Gocht (Informationsstelle Militarisierung e.V.)
19.04.2003 Mainz, 21.04.2003 Frankfurt-Bockenheim
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=529
23.4.2003, Till Gocht
Mit Trommeln und Reden gegen den Krieg
Rund 1000 Menschen demonstrierten beim Bodensee-Ostermarsch
grenzüberschreitend Konstanz/Kreuzlingen
in: Südkurier, 22.04.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=542
22.4.2003, Südkurier/ Pressebericht / Dokumentation
Marschieren für den Frieden
Weniger Demonstranten als erwartet
in: Mainzer Allgemeine Zeitung 22.04.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=543
22.4.2003, Sarah Schmitt / Mainer Allgemeine Zeitung / Pressebericht /
Dokumentation
Trommeln und Reden gegen Krieg
Rund 1000 Menschen demonstrierten beim Bodensee-Ostermarsch
in: St. Galler Tagblatt, 22. April 2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=547
22.4.2003, Claudia Rindt / St. Galler Tagblatt (tagblatt.ch) /
Pressebericht / Dokumentation
NACHRICHTEN AUS DEN SWR-STUDIOS KONSTANZ UND RAVENSBURG
in: SWR 19.04.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=546
19.4.2003, SWR / Pressebericht / Dokumentation
"Kontrolle dem irakischen Volk überlassen"
Die "Irakische Friedensinitiative gegen Krieg und Diktatur" fordert eine
begrenzte Aktivität amerikanischer Truppen im Irak. Die taz sprach mit
Haitham Altaan, einem 1961 in Mosul geborenen Maschinenbauingenieur und
Aktivisten, der unter Saddam Hussein drei Jahre im Gefängnis saß
in: taz nrw/köln/ruhr, 17.4.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=527
17.4.2003, Dirk Eckert
IMI-Standpunkt 2003/39, ISSN 1611-2725,
Die Früchte des Sieges
Während Pentagon und Weißes Haus mit Syrien bereits das nächste
potenzielle Ziel eines Militärschlages im Mittleren Osten anvisieren,
tobt noch der Kampf um die Neuordnung des Irak.
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=528
in: Volksstimme (Wien), 17.4.2003
17.4.2003, Dirk Eckert
IMI-Standpunkt 2003/040, ISSN 1611-2725, "Deutschland spielte im
Irak-Krieg eine erfolgreiche Doppelstrategie"
Interview mit Tobias Pflüger
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=551
in: ngo-online, 16.04.2003,
17.4.2003, NGO-online.de / Interview / Tobias Pflüger
IMI-Standpunkt 2003/36, ISSN 1611-2725, in: junge Welt vom 07.04.2003
Deutsche Kollateralgewinne: Militärmacht Kerneuropa?
Interview mit Tobias Pflüger, Mitarbeiter der Informationsstelle
Militarisierung
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=524
16.4.2003, Junge Welt/ Michael Liebler / Interview / Tobias Pflüger
IMI-Standpunkt 2003/38, ISSN 1611-2725
Weder eine Weltmacht USA noch eine Weltmacht Europäische Union
Gast-Redebeitrag von Tobias Pflüger auf der außerordentlichen Tagung des
8. Parteitages der PDS in Berlin, 5. April 2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=531
15.4.2003, Tobias Pflüger
IMI-Standpunkt 2003/37, ISSN 1611-2725
Der Kritiker und seine Gesellschaft
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=530
in: Volksstimme, 03.04.2003
14.4.2003, Dirk Eckert
IMI-Standpunkt 2003/036b, ISSN 1611-2725
Zum Krieg im Iraq: Kein Friede durch Gegenmacht
Nachdem die globalen Regulierungsinstitutionen der Politik den
Irak-Krieg nicht verhindern konnten, macht unter den KontrahentInnen
Bushs in der Irak-Frage die Forderung nach einer Gegenmacht zur
Militärmacht USA die Runde. Als Kern einer solchen Gegenmacht gelten
diejenigen europäischen Staaten, die sich am Krieg nicht beteiligen wollten.
in: Raumzeit Nr. 22 - 10. April 2003,
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=549
12.4.2003, Michael Liebler / Raumzeit / Interview / Tobias Pflüger
Stopp den Angriff auf Irak! - Keine deutsche Beihilfe zum Krieg -
Unterschriftenliste gegen deutsche Kriegsunterstützung und Kriegsbeteiligung
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=487
9.4.2003, IMI / attac AG Globalisierung und Krieg
IMI-Studie 2003/04, ISSN 1611-2571
Irak als Vorspiel. Die "Logik" der US-Ölstrategie
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=504
9.4.2003, Jürgen Wagner
Schöpferische Pause
Deutsche Friedensbewegung sammelt Kräfte für internationalen Aktionstag
am kommenden Samstag
in: junge Welt vom 07.04.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=535
9.4.2003, Thomas Klein / Junge Welt / Pressebericht / Dokumentation
IMI-Standpunkt 2003/35, ISSN 1611-2725
Die EU-Verfassung soll Angriffskriege verbieten - doch derzeit ist eine
Kriegsverfassung geplant
Antimilitaristische und antifaschistische Positionen sind jetzt für
Europa gefordert,
in: Zeitung gegen den Krieg, Nr. 14, Frühjahr 2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=525
8.4.2003, Ulrich Sander
»Fast könnte man sich wohl fühlen«
Sonderparteitag: PDS und Friedensaktivisten demonstrierten Einigkeit
gegen den Krieg
in: Neues Deutschland 07.04.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=532
8.4.2003, Wolfgang Hübner / Neues Deutschland / Pressebericht
Nachrichten für Friedensbewegte
Alternative Newsquellen
in: SPIEGEL ONLINE - 07. April 2003, 17:37
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=534
8.4.2003, Mareike Müller / Spiegel-online / Pressebericht / Dokumentation
Pflüger im Knast
NATO-DEMO
in: Soli aktuell, Zeitschrift der DGB-Jugend, 15.03.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=544
7.4.2003, Soli aktuell / Pressebericht / Dokumentation
Against the US war on Iraq
Information on the Special Session of the 8th PDS Congress, Berlin, 5
April, 2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=548
in: pds-online.de, 07.04.2003
7.4.2003, PDS-online.de / Pressebericht / Dokumentation
IMI-Analyse 2003/015, ISSN 1611-213X
Redaktionell verändert in: Konkret 04/2003
Der weltpolitische Aufstieg Deutschlands - diplomatisch und militärisch
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=494
6.4.2003, Tobias Pflüger
Im Falle eines Irak-Krieges
ver.di gewährt Kriegsdienstverweigerern Rechtschutz
in: verdi Bayern, Pressemitteilungen
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=545
4.4.2003, Michael Wendl / Verdi / Dokumentation
Material-, Bestell- und Download-Liste der IMI-Analysen 2003
IMI-Analysen 2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=367
Stand: 28.03.2003
3.4.2003, IMI
IMI-Standpunkt 2003/33, ISSN 1611-2725
»Hegemonie muss ständig gewahrt werden«
Interview mit Jürgen Wagner, in: Stadtrevue 04/03
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=519
3.4.2003, Stadtrevue/ Interview / Jürgen Wagner
IMI-Standpunkt 2003/32, ISSN 1611-2725
Transatlantischer Riss
leicht bearbeitet in: Zeitung gegen den Krieg, Nr. 14 Frühjahr 2003, S. 8
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=518
3.4.2003, Jürgen Wagner
IMI-Standpunkt 2003/034, ISSN 1611-2725
Die Strategie hinter dem Irak-Krieg und die Bundeswehr
Das Präventivkriegskonzept - ab Mai in den Verteidigungspolitischen
Richtlinien?!
gekürzt in: Zeitung gegen den Krieg Nummer 14
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=523
3.4.2003, Tobias Pflüger
Hunderttausend demonstrieren für sofortiges Kriegsende
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=540
in: World Socialist Web Site (www.wsws.org)
3.4.2003, Korrespondenten von WSWS.org/de / Pressebericht / Dokumentation
Kriegsbeteiligung: "Nebelbomben" der Bundesregierung
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=541
in: Marburgnews.de, Online-Zeitung für Marburg, 21.03.2003
3.4.2003, nim / Marburgnews / Presseberichte / Dokumentation
Stand: 01.04.2003
(Sortierte) IMI-Sonderseite zum Krieg gegen den Irak
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=369
2.4.2003, IMI
Wüste Welle Tübingen, 01.04.2003
Die Transatlantischen Konflikte: Auftakt einer neuen Blockkonfrontation?
Radiointerview mit Jürgen Wagner von der Informationsstelle
Militarisierung (IMI)
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=513
2.4.2003, Wüste Welle / Interview / Pressebericht / Dokumentation
Radio Z Nürnberg, 02.04.2003
Zur Forderung nach militärischem Gegengewicht zur USA
Radiointerview mit Tobias Pflüger von der Informationsstelle
Militarisierung (IMI)
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=515
2.4.2003, Radio Z / Interview / Pressebericht / Dokumentation
['solid] - die sozialistische Jugend
Aktion Schülerrechte wahrnehmen!
Schüler, die sich während der Schulzeit an Protesten gegen den Krieg
beteiligen, müssen sich zwar entschuldigen (Mustertext s. u.), können
aber nicht mit Verweisen o. ä. betraft werden!
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=520
2.4.2003, Geschrieben von nora am Mo, 24. März 2003 / Dokumentation
Gefangen in Netzwerken
Strukturelle Hürden für eine politische Transformation im Irak
in: iz3w Nr.268
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=522
2.4.2003, André Bank, Tübingen / iz3w / Pressebericht / Dokumentation
Protestwelle ungebrochen
Großdemo in Berlin, Blockade in Hessen, Menschenkette in Westfalen.
100000 gegen Irak-Krieg auf den Straßen
in: junge Welt vom 31.03.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=533
2.4.2003, Kathrin Hedtke / Thomas Klein / Reimar Paul / junge Welt /
Pressebericht
Protivojni kongres v Muenchnu
Od 10. do 12. januarja je v Münchnu potekal protivojni kongres, ki so ga
pripravile razlicne neodvisne organizacije in skupine z levice: sindikat
ver.di, Ekumenski urad za mir in pravicnost, Bavarski svet za begunce
ter Münchenska zveza proti rasizmu.
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=536
2.4.2003, Nina Fabjancic
Drehscheibe des Krieges blockiert
Friedlicher Protest vor der Rhein-Main-Airbase
in: Neues Deutschland, 31.03.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=537
2.4.2003, Thomas Klein / Neues Deutschland / Pressebericht / Dokumentation
100,000 in Germany demonstrate for an immediate end to the war
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=538
in: WSWS.org, 31.03.2003
2.4.2003, correspondents of WSWS.org / Pressebericht / Dokumentation
"Irakkrieg - was läuft hinter den Kulissen"
am Do.,20.02.03 Buchladen Neuer Weg, Würzburg / Veranstalter: ÖKOPAX e.
V., Buchladen Neuer Weg
in: Ökopax Würzburg (www.oekopax.de)
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=539
2.4.2003, Ökopax / Pressebericht / Dokumentation
Material-, Bestell- und Download-Liste der IMI-Studien 2003
IMI-Studien 2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=392
Stand: 27.03.2003
1.4.2003, IMI
Drehscheibe des Krieges blockiert
Friedlicher Protest vor der Rhein-Main-Airbase
in: Neues Deutschland 31.03.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=509
1.4.2003, Thomas Klein, Frankfurt (Main) / Neues Deutschland /
Pressebericht / Dokumentation
Friedliche Tagung erwünscht
Zimmer sieht vor PDS-Sonderparteitag keinen Anlaß für »sinnlose
Diskussion« über UN-Missionen
in: junge Welt 02.04.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=510
1.4.2003, Jana Frielinghaus / junge welt / Dokumentation / Pressebericht
Putsch gegen den »alten Alliierten«?
Forciertes Streben nach militärisch starker EU
in: Neues Deutschland, 26.3.2003
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=511
1.4.2003, Dirk Eckert
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Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.
Hechingerstraße 203
72072 Tübingen
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Fax: 07071/49159
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