Amnesty-Newsletter November 2009
Ihre Briefe zeigen Wirkung!
"Was ist aus den Menschen geworden, für die wir 2008 Briefe geschrieben haben?" fragt eine Appellschreiberin. Dieser Frage sind wir nachgegangen. Die "Briefe gegen das Vergessen" üben Druck auf die Verantwortlichen aus. Und beharrlicher Druck zahlt sich aus: 2008 in fast 50 Prozent der Fälle!
Keine Abschiebung von Roma in den Kosovo!
Seit einigen Monaten werden Roma aus Deutschland wieder in den Kosovo abgeschoben, vielen weiteren droht in den kommenden Wochen die Rückführung. Im Kosovo werden Roma noch immer diskriminiert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Die deutschen Innenminister müssen ihre Politik dringend ändern und den Roma Schutz gewähren.
Amnesty-Bericht: Israel verweigert Palästinensern den Zugang zu Wasser
Israel verweigert der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten das Recht auf einen angemessenen Zugang zu Wasser. Das kritisiert Amnesty International in einem aktuellen Bericht und fordert Israel auf, die diskriminierende Wasserpolitik zu beenden.
Erfahren Sie mehr und lesen Sie den Amnesty-Bericht.
Sri Lanka: Öffnen Sie die Flüchtlingslager!
Auch Monate nach dem Ende des Bürgerkriegs im Nordosten Sri Lankas werden 250.000 Binnenflüchtlinge von der Regierung in überfüllten Lagern festgehalten. Es fehlt noch immer an medizinischer Versorgung, Nahrung und Wasser. Jetzt droht der Monsun die Zelte zu überfluten.
25 Jahre nach Bhopal: Zeitzeugen und Aktivisten unterwegs in Deutschland
Wissbegierige Passanten, interessante Gespräche und Hunderte Unterschriften: Die Deutschlandtour des Bhopal-Busses vom 17. bis 31. Oktober war ein Erfolg. In neun deutschen Städten informierten Zeitzeugen und Aktivisten über die verheerende Giftsgaskatastrophe und die heutige Situation im indischen Bhopal.
Argentinien: Indigenen droht die rechtswidrige Vertreibung
Bei einem Angriff auf eine indigene Gemeinschaft in Argentinien kam ein Mann ums Leben, vier wurden verletzt. Ein Grundbesitzer will die Menschen von ihrem Land vertreiben.
Menschenrechtsverletzungen stoppen: Ihre Spende hilft!
Amnesty deckt Menschenrechtsverletzungen weltweit auf und wird aktiv, wenn Menschen akut bedroht sind. Setzten auch Sie sich für die Menschenrechte ein und unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende. Denn der Einsatz für die Menschenrechte ist nicht umsonst. Vielen Dank für Ihre Hilfe!