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Redaktion Qantara.de
Tiefpunkt einer Wahlfarce
Nach seiner umstrittenen Wiederwahl muss Karsai mit heftigem
Widerstand der Opposition unter Abdullah Abdullah rechnen. Dass dieser
seine Teilnahme an der Stichwahl absagt hatte, ist nur allzu
verständlich, meint Andreas Zumach in seinem Kommentar.

Demokratie nach Art des Hauses
Wie soll man verstehen, dass Ben Ali, Tunesiens ehrenwerter
Präsident, Herrscher des Palastes von Karthago, nur 89,62 Prozent der
Stimmen akzeptiert? Er, der sonst mit Ergebnissen wie zu Sowjetzeiten
aufwarten konnte. Eine Glosse von Hamid Skif

Alter Wein in neuen Schläuchen?
Die Unzufriedenheit über Obamas Nahostpolitik wächst: Die
Mitchell-Mission befindet sich in der Sackgasse, und im Nahen Osten
fragt man sich inzwischen, ob die Obama-Regierung nur gute Absichten
oder auch eine wirkliche Strategie verfolgt. Von Birgit Kaspar

Gefangen im nationalen Trauma
In seinem Buch 
Das Feindbild der Anderen
Die Berichterstattung deutscher und ägyptischer Medien im Fall
Marwa El-Sherbini zeugt von gegenseitiger Fehlwahrnehmung, Ignoranz und
mangelndem interkulturellen Verständnis in beiden Ländern. Eine
kritische Bestandsaufnahme von Hanan Badr

Identitätszerfall im Zauberland
Der Maghreb droht aufgrund schlechter Regierungsführung und
unter dem Druck der Globalisierung die Einzigartigkeit seiner Kultur und
Tradition zu verlieren, schreibt Beat Stauffer in seinem Essay.

Rassismus im Gewand der Islamkritik
Der Medienkritiker Kay Sokolowsky warnt vor den negativen Folgen
der zunehmenden Islamfeindlichkeit für das Zusammenleben zwischen
Muslimen und Nicht-Muslimen - und plädiert für Dialog und
Aufklärung. Mit ihm hat sich Ramon Schack unterhalten.

Zusammenwachsen statt Kampf der Kulturen
Als Antwort auf die historische Rede von US-Präsident Obama an
die muslimische Welt in Kairo führt der indonesische Präsident Susilo
Bambang Yudhoyono in seinem Essay neun Imperative für ein friedliches
Zusammenleben der Kulturen auf.

"Das Fenster zum Iran muss offen bleiben!"
Die iranische Frauenrechtlerin und Rechtsanwältin Shadi Sadr
wurde während der Proteste nach den Wahlen im Iran zeitweilig
inhaftiert. Ariana Mirza hat sich mit ihr über die gegenwärtige
Menschenrechtssituation und die Reformbewegung im Iran unterhalten.

Ninjas im Tschador, Hip-Hop auf Persisch
"Transit Tehran" ist eine vielseitige Anthologie in Wort und
Bild, die beweist: Iran hat mehr als nur eine andere Seite. Angela
Schader stellt das Buch vor.

Lesen aus Lust und Neugier
Arabische Literaturverlage drucken oft nur kleine Auflagen ihrer
Bücher, da sich die Leserschaft ohnehin auf wenige Intellektuelle
beschränkt. Doch seit kurzem ist die Literaturszene am Nil in Bewegung
geraten. Susanne Schanda erklärt warum.

Sprache der verlorenen Jugend
Der in London lebende palästinensische Schriftsteller Samir
El-Youssef fühlt sich zwar als Brite, aber auch als Palästinenser.
Flucht und Exil sind Teil seiner Identität geblieben. Alexandra Senfft
hat ihn getroffen.

Wenn die Liebe Gott verherrlicht
Der gegenwärtig größte Kinoerfolg in Indonesien heißt

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