wenn man trotzdem lacht!
Hallo und die, die es betrifft schöne Ferien, niedrige Benzinpreise und keine
Staus auf der Autobahn.
Schnelltest/ Test-Kit etc. für Uran? Also ich lehne mich jetzt mal weit aus dem
Fenster und sage den gibt es nicht auf dem Markt. Falls jemand doch einen kennt
ist der gerne willkommen. Uran lässt sich chemisch so oder so schlecht
beikommen. Um ein Besipiel zu nennen kann man es mit NaOH, KOH, Ammoniak oder
Urotropin als Na2U2O7 fällen. Wobei allerdings Weinsäure die Fällung durch
Bildung eines löslichen Komplexes verhindert. Alles klar? Nein auch nicht
schlimm. Die anderen Kochrezepte aus meiner "Bibel" für Anorganik schenke ich
mir denn auch die sind für Laien wenig praktikabel.
Mein Vorschlag wäre den Urin eindampfen und den Rückstand dann mit dem
Geigerzähler ausmessen oder halt ein Flüssigzählrohr gezielt füllen...ist
bestimmt ein netter Zeitvertreib... ,-). Aber bitte danach gut die Hände
waschen.
Kalium geht einfacher. Merck und sicher andere Hersteller bieten verschiedene
Test-Streifen und Test-Kits an, die mehr oder weniger empfindlich und teuer
sind. Soweit ich mich ganz dunkel zu erinnern glaube ist es bei Diabetikern
wichtig den Kaliumgehalt im Auge zu behalten - aber bitte mich da nicht
festnageln...ansonsten empfehle ich mal die Wickipedia Seite
http://de.wikipedia.org/wiki/Kalium
insbesondere beachte man den Massenanteil in der Erdkruste der bei schlappen 2,5
% liegt. Damit glaube ich ist Kalium unter den Top Ten der Elemente also Wald
und Wiese.
Und man möge sich auch mal dort die Bedeutung für den Körper anschauen und
daraus seine Schlüsse ziehen wie sinnvoll solche ein Aktion wäre.
Ein Ansatz wäre den Kaliumgehalt der Lebensmittel zu bestimmen da diese gewaltig
schwanken können. Allerdings gibt es da jede Menge Literatur zu und die
Interepretation solcher Do it youself Werte sind immer schwer.
Ich möchte bei Uran noch einmal darauf hinweisen, dass seine chemische Toxizität
die der Radiotoxizität weit übertrifft. Soll heißen bevor dich die Strahlung
tötet bringt dich alleine die "Biochemie" des Urans um. Uran wirkt wie alle
Schwermetalle toxisch auf Leber, Nieren und Nerven. Uran allerdings bevorzugt
auf die Nieren so das es dort nicht auf Grund der Strahlung sondern allein durch
seine Toxizität im chemischen Sinne Nierenkrebs vorursachen kann.
Natürlich ist die Strahlung ein Problem und keinesfalls zu vernachlässigen man
sollte aber auf keinen Fall die Chemie / Biochemie des Urans aus den Augen
verlieren denn die ist nicht ohne.
Gruß Jörg