Hallo Andrea,
dann mache ich also manchmal etwas ähnlich wie Erickson... ;)
Meine Formulierungen sind eher etwa so: "Du/ich/wir erlaube/n allen
betroffenen Elementen des Energiesystems zu heilen..."
EmoTrance basiert auf dem *Zulassen* und manchmal ist das eben der
Engpaß.
Wenn wir bei ET den Verstand ein Stück weit außen vor lassen können,
wird das System sich selbst in Ordnung bringen. Wenn wir uns, wie im
Seminar geübt wird, auf den individuellen Schöpfungsplan (creative
template) fokussieren, dann ist automatisch klar, daß alle Systeme
ihre Aufgabe klar, natürlich, gesund und ohne "negative"
Nebenwirkungen erfüllen sollen.
Dieser Fokus ist für die Arbeit mit ET sehr wichtig. Es geht nämlich
nicht darum, den Klienten etwas aufzudrücken, das *wir* oder
*irgendjemand* für richtig hält. Es geht nur darum, das System in
einen guten Zustand zu bringen, der dem individuellen, persönlichen
Bauplan entspricht. Und der kann anders sein, als "man" so denkt.
Meine Erfahrung ist: Wenn wir diesen Fokus halten, brauchen meine
Klienten und ich nur selten andere Methoden als ET.
Natürlich läßt EmoTrance sich bestens mit anderen Methoden
kombinieren. Und gleichzeitig können wir auch mit ET allein enorm viel
erreichen.
Und diese Energie aus dem Energieherz ist ausgesprochen kraftvoll und
vielleicht etwas anderes als was viele mit "Herzenergie" verbinden
(also Titel nicht so gut gewählt!).
Wenn unser Energieherz zu seiner Kraft erwacht, macht es uns stark,
liebevoll, strahlend und auch mächtig. (Wer bei dem Wort "mächtig"
eine Reaktion hat: bitte schmelzen und fließen lassen. Ja, ich weiß,
daß es in vielen Köpfen sehr mit unangenehmen Konnotationen belastet
ist...)
Es bringt uns Klarheit, Gesundheit, Führungsstärke, Liebe und
Beliebtheit.
Das verändert so manches Leben.
Keep on trancin'
Detlev
Am 10.08.2008 um 12:24 schrieb Andrea Christiansen:
> Lieber Detlev,
>
> ja, die Herzenergie ist eigentlich die wichtigste Energie in uns und
> um uns
> herum. Sie verbindet uns auch mit anderen Lebensformen, wie z.B.
> Bäumen.
>
> Was neben der Herzenergie auch gut klappt, wenn Energie stecken
> bleibt, ist
> eine „Arbeit“ aus der Erickson-Hypnose.
>
> Ich gebe in solch einem Fall dem inneren Anteil des Patienten, der
> für diese
> feststeckende Energie und die damit verbundenen Reaktionen zuständig
> ist,
> erst einmal Achtung und Dank. Ich lasse den Patienten sich bedanken
> für all
> das Wichtige und Gute, dass dieser Anteil in ihm bewirkt hat. Dann
> erlauben
> wir diesem inneren Teil gemeinsam, diese Art der Bewusstmachung zu
> beenden
> und erklären ihm, dass seine derzeitige Methode unangenehme
> Nebeneffekte
> hat. Wir bitten es danach, seine Aufgabe weiter zu erfüllen, jedoch
> auf eine
> Art und Weise, die frei ist von negativen Nebeneffekten. Oft fließt
> die
> Energie dann wieder. Manchmal hilft auch einfach etwas EFT
> gleichzeitig.
>
> Liebe Grüße
>
> Andrea
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