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Dunnetts_Welt

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#393 Von: "Birgit Sahm" <Pandora2bs@...>
Datum: Fr 1. Aug 2008 9:09
Betreff: Betrifft: DDD am 9./10. August
pandora2bs
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Elke:
ich werde leider dieses Jahr noch nicht kommen können, jetzt geht es
nämlich hier in die heiße Verkaufphase :-) Hoffentlich mit gutem
Ausgang :-)

*****
Schade! Dann aber nächstes Jahr. Ich weiß ja selber noch nicht, ob's
diesmal klappt.

Viel Erfolg beim Hausverkauf!


Elke:
Lesetechnisch hinke ich leider auch noch ziemlich langsam hinterher,
kann ja nur noch besser werden :-)

*****
Nur gemach - ich komm zur Zeit auch zu nix. Hab aber noch wunderbare
Hintergrundliteratur zu den LC gefunden, dazu in einer seperaten
Nachricht mehr.

Elke:
Ich wünsche Euch allen ganz viel Spaß! Vielleicht erzählt ihr hinter
her mal was?

*****
Mais oui! Es wird wie jedes Jahr einen Bericht geben.

Birgit

#394 Von: Pandora2bs@...
Datum: Fr 1. Aug 2008 5:21
Betreff: Der französische Hof in der Renaissance
pandora2bs
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Ich bin letzte Woche in Paris über diese wunderbare Neuerscheinung
gestolpert:

_The French  Renaissance Court - Knecht, Robert J. - Yale University Press_
(http://yalepress.yale.edu/yupbooks/book.asp?isbn=9780300118513)

Robert Jean Knecht hat seinen vielen Bänden über die französische
Renaissance nun ein Standardwerk über den französischen Hof unter den 
Valois-Königen
hinzugefügt.  Es ist mir schon lange nicht mehr passiert, da  ich ein über 400
Seiten langes akademisches Werk in einem Rutsch heruntergelesen  habe, aber
dieses hier ist wirklich eminent lesenswert. Die perfekte  Hintergrundlektüre zu
QP und CM. Mit Quellenangaben und allen Details zu allen  Aspekten, politische
Verwicklungen und Positionen, Tennis, Grand Entrées  wie Rouen, der Hochzeit
von Maria Stuart etc... es ist alles da.

Ich kann es wirklich nur in höchsten Tönen empfehlen. Ein Traum für jeden
Dunnettleser.

_http://yalepress.yale.edu/yupbooks/reviews.asp?isbn=9780300118513_
(http://yalepress.yale.edu/yupbooks/reviews.asp?isbn=9780300118513)

Hier gibt's einen kleinen Auszug aus der Einleitung:

_http://goliath.ecnext.com/coms2/gi_0199-6764919/The-French-renaissance-court-
R.html_
(http://goliath.ecnext.com/coms2/gi_0199-6764919/The-French-renaissance-court-R.\
html)

Und wo wir grad beim Thema sind - es gibt auch eine Monographie über  den
Henri II's Grand Entrée in Rouen. Ich hab's noch nicht in die Finger  bekommen,
aber die 14 Seiten der Einleitung, die online sind machen mich doch  sehr
neugierig.

_http://www.sup.org/book.cgi?book_id=4872_
(http://www.sup.org/book.cgi?book_id=4872)

_http://www.sup.org/pages.cgi?isbn=0804748721&item=Introduction_pages&page=1_
(http://www.sup.org/pages.cgi?isbn=0804748721&item=Introduction_pages&page=1)

Was mich hier wiedereinmal absolut fasziniert ist nicht nur wie genau
Dunnett's Recherche war sondern auch wie sie es jedesmal wieder  schafft
instinktiv
(?) den Zeitgeist zu treffen und ein  wirklich genaues Bild der damaligen Zeit
zu zeichnen. Alle moderne  Forschung bestätigt sie in jedem Detail. Genial.

Birgit






[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#395 Von: "Birgit Sahm" <Pandora2bs@...>
Datum: Fr 1. Aug 2008 9:34
Betreff: Dunnett Treffen in Paris
pandora2bs
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Und da wir gerade beim Thema Dunnett Treffen sind - am besten schon
mal den Oktober 2010 freihalten. Es ist ein großes Dunnett Treffen
geplant, die Vorbereitungen laufen gerade an.

"LeSpit in Paris im Oktober 2010 wird unter dem Motto "Suivez
Francois" stehen. Geplant sind  ca 5 Tage in Paris, das Hauptquartier
(i.e. die Hotels) soll die Ile Saint-Louis bzw. das Marais sein.

Die Grundidee ist auf Dunnett's Spuren durch Paris zu wandeln. Oder
besser gesagt: zu wandern. Es wird Rundgänge durch das Marais und das
Quartier Latin geben, immer mit CM in der Hand, auf den Spuren von
Lymond, und mit einem Augenmerk darauf wie Dunnett recherchiert hat,
was sie inspiriert hat und inwieweit wir Lymond's Zeit noch vor
unserem inneren Auge erstehen lassen können..... was das heutige
Paris halt noch so hergibt.

Ausflüge nach Fontainebleau und Ecouen sind auch geplant.

Organisatoren sind Helen de Mink und Birgit Sahm.

Es gibt dazu auch eine eigene Webseite (die alte O'Spit/Malta-Liste),
dort könnt Ihr Euch auf dem laufenden halten. Infos wird's aber auch
hier immer wieder geben.

Also, auf nach Paris ;-)

Birgit
P.S.  Für diejenigen die sich über die Bezeichnung "Spit" für ein
Dunnett-Treffen wundern - das hat Tradition. Es geht auf den
legendären Anfang eines von Dunnett's JohnsonJohnson Buches zurück.
Dunnett's Held ist in dieser Serie berühmt dafür Zweistärkenbrillen
zu tragen: Bifocals.  Ich weiß nicht mehr genau welcher Band es ist,
aber besagter Anfangssatz lautet: "Bifocals - I spit"

Dunnett und ihre Anfangssätze <g>

Lange Rede kurzer Sinn, vor Jahren gab es mal parallel Treffen an der
US Ost- und Westküste, und ein Dunnettleser kam daraufhin mit dem
legendären Satz "Bicostal meetings - I spit" an. Eine Legende war
geboren.... ;-)

#396 Von: Pandora2bs@...
Datum: Fr 1. Aug 2008 5:41
Betreff: Le Spit - Paris 2010
pandora2bs
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Hab ich doch glatt das wichtigste vergessen, die Webseite/bzw.  die
Mailinglist zum Treffen:

_LeSpit : Le Spit - Paris  2010_ (http://groups.yahoo.com/group/LeSpit/)

Birgit







[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#398 Von: "Elke" <nt.steffen@...>
Datum: Mit 10. Sep 2008 17:56
Betreff: nützlicher Link
seonag100
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Hallo zusammen, wo immer ihr auch seid :-) Wie war das Treffen????? Ich
bin leider immer noch im Stress (bis Weihnachten möchten wir
umgezogen sein) und ich kann nicht lesen, wenn ich nur hier und da mal
ein Viertelstündchen hab. Da muss schon mehr an einem Stück drin
sein :-)



Ich wollte Euch kurz diesen nützlichen (woanders geklauten) Link
für die Datenbank anvertrauen:

research tools <http://www.scan.org.uk/researchrtools/index.htm>



und dazu auch noch den geklauten Text des finders :-)



Zitat:
Oftmals hat man ja beim Lesen älterer Texte oder von Texten über
vergangene Zeiten das Problem, das von Geldwerten geredet wird, ohne
dass man sich dann vorstellen kann, wieviel die genannten Summen
tatsächlich "Wert" waren.

Hier findet man
einen Currency Converter, der einerseits Additionen von Pfund, Shilling
& Pennies erlaubt und dann bei Bedarf von schottischen Pfund auf
englische/britische Pfund für die Zeit ab 1600 liefert.

Bei Bedarf findet sich auf der Seite ein weiterer Link, der dann eine
Betrachtung des £-Sterling-Betrages im Sinne von "Kaufkraft", also
unter der Berücksichtigung von Inflationsraten etc. erlaubt. Auch
wenn die Entwicklungen in England/G.-Britaniennen etwas anders war als
in Schottland, so einen Näherungswert hat man schon.

Soweit für heute, ich hoffe, es geht Euch allen gut! Hier grassiert
momentan die Sommergrippe, hoffentlich bleibt sie bei den anderen :-)



Bis bald!



Liebe Grüße

Elke









[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#399 Von: "hehlk" <hehlk@...>
Datum: Die 16. Sep 2008 9:39
Betreff: Antwort: nützlicher Link
hehlk
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Hallo Elke:

> Hallo zusammen, wo immer ihr auch seid :-)

Gerade aus dem Urlaub zurück, deshalb auch die sehr verspätete
Antwort ;-) Und so gar nicht bereit, die griechische Sonne wieder
gegen den schmuddeligen englischen Frühherbst einzutauschen, der sich
im Übrigen gar nicht von unserem diesjährigen Nicht-Sommer
unterscheidet...

> Wie war das Treffen?????

Wie jedes Jahr wunderschön. Sogar das Wetter hat mitgespielt, so dass
wir wieder bis spät abends im Garten sitzen und die Welt hoch und
runter diskutieren konnten. An dieser Stelle noch einmal ein ganz
herzliches Dankeschön an Sylvie, die uns alle wieder fantastisch
bewirtet und beherbergt hat (dazu war ich in der Hektik zwischen den
Urlauben nämlich auch noch gar nicht gekommen...)

> Ich
> bin leider immer noch im Stress (bis Weihnachten möchten wir
> umgezogen sein) und ich kann nicht lesen, wenn ich nur hier und da
mal
> ein Viertelstündchen hab. Da muss schon mehr an einem Stück drin
> sein :-)

Verstehe ich völlig. Und keine Sorge, uns geht es zur Zeit auch nicht
besser. Birgit hüpft derzeit vor Frustration schon fast im Quadrat,
weil ich noch nicht einmal ungeduldig bin, dass der neue Vicky Bliss
hier in England erst Ende des Monats herauskommt, weil ich eh nicht
zum Lesen komme, sie aber die amerikanische Ausgabe schon gelesen hat
und niemanden hat, um darüber zu reden. Wenn ihn also sonst schon
jemand gelesen haben sollte und sich erbarmen möchte, es steht euch
frei, hier zu diskutieren, solange ihr brav Spoilerwarnungen setzt ;-)

BTW, in diesem Zusammenhang seien besonders Elisabeth, wenn die hier
mitlesen sollte (aber auch allen anderen, die sie noch nicht kennen)
noch einmal die in Darmstadt schon erwähnten Hörbücher (von Barbara
Rosenblatt gelesen) zu den Romanen von Elizabeth Peters (Amelia
Peabody, aber ganz besonders auch die Vicky Bliss-Romane) empfohlen!


> Ich wollte Euch kurz diesen nützlichen (woanders geklauten) Link
> für die Datenbank anvertrauen:
>
> research tools <http://www.scan.org.uk/researchrtools/index.htm>

Immer sehr nützlich, so was ;-) Und schon wieder eine Website, wo man
sehr gut stundenlang Zeit mit Herumstöbern verplempern kann, die man
eigentlich gar nicht hat :-(


Liebe Grüße an alle,
Kerstin

#401 Von: "Birgit Sahm" <Pandora2bs@...>
Datum: Mo 20. Okt 2008 12:09
Betreff: Dies und das
pandora2bs
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Elke:

Hallo zusammen, wo immer ihr auch seid :-)

******
Hallo miteinander - besser spät als nie kommt nun auch meine
Reaktion ;-) Ich war durch dies und das ziemlich abgelenkt und komme
nur allmählich wieder in Dunnett-Laune.

Aber wo ich schon mal hier bin - wie sieht's denn aus mit Zeit und
Lust sich gemeinsam an QP zu wagen?



Elke:
Wie war das Treffen?????

Kerstin:
Wie jedes Jahr wunderschön. Sogar das Wetter hat mitgespielt, so dass
wir wieder bis spät abends im Garten sitzen und die Welt hoch und
runter diskutieren konnten. An dieser Stelle noch einmal ein ganz
herzliches Dankeschön an Sylvie, die uns alle wieder fantastisch
bewirtet und beherbergt hat (dazu war ich in der Hektik zwischen den
Urlauben nämlich auch noch gar nicht gekommen...)

******
Und auch hier besser spät als nie - ich schließe mich dem herzlichen
Dank an - es war wie immer wunderbar. Ich freue mich jedes Jahr aufs
Neue darauf Sylvie's verwunschenen Garten zu erkunden (die Brombeeren
waren diesmal überragend!). Sylvie's neuste Errungenschaft in ihrer
Statuensammlung, eine Kopie des tanzenden Fauns aus Pompeji wurde
einhellig gelobt <g>, und gleich als Hinter- bzw. Vordergrund für das
obligatorische Gruppenfoto gewählt.

In other news - der zweite HN Band ist jetzt auch bei dtv als
Taschenbuch erschienen:

http://www.dtv.de/titel/dunnett_dorothy_-
_fruehling_des_widders_21083.html


Birgit

#402 Von: Pandora2bs@...
Datum: Mo 20. Okt 2008 8:23
Betreff: Niccolonun Yükselisi
pandora2bs
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Jetzt bin ich aber überrascht. Habe mich mal wieder in die Tiefen des Nets
begeben und dabei
dies hier gefunden:

_- Yazar / Dorothy  Dunnett - NetKitap.Com Türkiye'de Kitap, Bilgi ve
Alisveris_ (http://www.netkitap.com/arabul2.asp?kisiID=4629)

Meine Türkischkenntnisse belaufen sich auf Null, aber ich würde mal  raten,
daß es sich hier um die türkische Übersetzung von Niccolo Rising  handelt.  Das
will ich jetzt genau wissen! Weiß jemand mehr, oder hat  türkischsprachige
Freunde, die er darauf ansetzen könnte?


Birgit
geht neugierig weiter  googeln.....


[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#403 Von: "Heike Meyer" <hmeyer@...>
Datum: Mo 20. Okt 2008 21:30
Betreff: Re: Niccolonun Yükselisi
odn05508
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Birgit schrieb:
>Jetzt bin ich aber überrascht. Habe mich mal wieder in die Tiefen des Nets
>begeben und dabei
>dies hier gefunden:
>
>_- Yazar / Dorothy  Dunnett - NetKitap.Com Türkiye'de Kitap, Bilgi ve
>Alisveris_ (http://www.netkitap.com/arabul2.asp?kisiID=4629)
>
>Meine Türkischkenntnisse belaufen sich auf Null, aber ich würde mal  raten,
>daß es sich hier um die türkische Übersetzung von Niccolo Rising  handelt.
>Das
>will ich jetzt genau wissen! Weiß jemand mehr, oder hat  türkischsprachige
>Freunde, die er darauf ansetzen könnte?


Ja, das ist "Niccolo Rising". Ich kann zwar kein Türkisch, aber wenn man auf
den Titel klickt, erscheinen einige Details, und im Kleingedruckten steht
irgendwo der englische Originaltitel. Die Webseite scheint zu irgendeinem
türkischen Online-Buchhandel zu gehören.


Heike

#404 Von: Pandora2bs@...
Datum: Mo 20. Okt 2008 17:39
Betreff: Re: Niccolonun Yükselisi
pandora2bs
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Birgit schrieb:
>Jetzt bin ich aber überrascht. Habe mich mal  wieder in die Tiefen des Nets
>begeben und dabei
>dies hier  gefunden:
>
>_- Yazar / Dorothy  Dunnett - NetKitap.Com  Türkiye'de Kitap, Bilgi ve
>Alisveris_  (http://www.netkitap.com/arabul2.asp?kisiID=4629)
>
>Meine  Türkischkenntnisse belaufen sich auf Null, aber ich würde mal   raten,
>daß es sich hier um die türkische Übersetzung von Niccolo  Rising  handelt.
>Das
>will ich jetzt genau wissen! Weiß  jemand mehr, oder hat  türkischsprachige
>Freunde, die er darauf  ansetzen könnte?

Heike:
Ja, das ist "Niccolo Rising". Ich kann zwar  kein Türkisch, aber wenn man auf
den Titel klickt, erscheinen einige  Details, und im Kleingedruckten steht
irgendwo der englische Originaltitel.  Die Webseite scheint zu irgendeinem
türkischen Online-Buchhandel zu  gehören.


*******
Yep. Bin mittlerweile auch auf dies hier gestoßen:



_http://www.tulumba.com/storeItem.asp?ic=zBK980396HL048_
(http://www.tulumba.com/storeItem.asp?ic=zBK980396HL048)

würde mich mal interesssieren, ob auch SotR übersetzt wurde, das müsste  doch
gerade für den türkischen Markt interessant sein.

Birgit




[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#405 Von: "hehlk" <hehlk@...>
Datum: Die 21. Okt 2008 9:24
Betreff: Betrifft: Niccolonun Yükselisi
hehlk
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Hallo zusammen,

Birgit schrieb:
> _http://www.tulumba.com/storeItem.asp?ic=zBK980396HL048_
> (http://www.tulumba.com/storeItem.asp?ic=zBK980396HL048)
>
> würde mich mal interesssieren, ob auch SotR übersetzt wurde, das
müsste  doch
> gerade für den türkischen Markt interessant sein.

Hmmm, nachdem NR auf Türkisch offensichtlich schon 2002 erschienen
ist, lässt entweder der Verlag sich selbst und seinen Übersetzern
verdammt viel Zeit, oder der Erfolg war nicht so durchschlagend, dass
man sich an Band 2 getraut hätte <g>.

Faszinierend, dass diese türkische Übersetzung bisher so völlig unter
dem Radar in der Dunnettwelt geblieben ist. Für die deutschen
Übersetzungen gab es ja reichlich Interesse, und die Neuigkeit, dass
jetzt GoK auf Spanisch erschienen ist, ist zumindest bei der DDRA
bekannt.

In Italienisch sind mittlerweile übrigens beide Serien (Niccolo und
Lymond) komplett erschienen. Hatte auf dem Oxford Dunnett Day vor ein
paar Wochen gerade "Partita Finale" in der Hand und daran denken
müssen, dass ich bei "Il Gioco dei Re" immer noch in den ersten
Kapiteln stecke...

Viele Grüße,
Kerstin

#407 Von: "Birgit Sahm" <Pandora2bs@...>
Datum: Do 23. Okt 2008 20:10
Betreff: @ Celis
pandora2bs
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Hallo Celis!

Hat sich Deine e-mail Adresse geändert? Ich habe versucht Dich privat
zu erreichen, erfolglos :-(

Wärst Du so lieb und würdest Dich mal bei mir melden?
Danke

Liebe Grüße

Birgit

#408 Von: "odn05508" <hmeyer@...>
Datum: Fr 24. Okt 2008 12:43
Betreff: ADMIN: Spam
odn05508
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Hallo zusammen,

leider wird Yahoo in letzter Zeit wieder verstärkt von Spammern
heimgesucht und auch unsere Liste war davon kurzzeitig betroffen. Wir
arbeiten daran, dies zu unterbinden, und hoffen, dass wir zukünftig
auf unserer Liste von Spam verschont bleiben.

Heike

#409 Von: "celis.oat05" <celis.oat05@...>
Datum: Fr 24. Okt 2008 6:04
Betreff: Betrifft: @ Celis
celis.oat05
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--- In Dunnetts_Welt@... hat "Birgit Sahm" <Pandora2bs@...>
geschrieben:
>
> Hallo Celis!
>
> Hat sich Deine e-mail Adresse geändert? Ich habe versucht Dich privat
> zu erreichen, erfolglos :-(
>
> Wärst Du so lieb und würdest Dich mal bei mir melden?
> Danke
>
> Liebe Grüße
>
> Birgit
>


Hallo Birgit,

keine Ahnung, warum Deine e-mail mich nicht erreichte. Diese Adresse ist
jedenfalls die
Richtige :

celis.haverkamp@...

Liebe Grüße ( in welche Himmelsrichtung auch immer )
Celis

#410 Von: "hehlk" <hehlk@...>
Datum: Mit 26. Nov 2008 14:56
Betreff: Dunnett unterm Weihnachtsbaum
hehlk
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Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hat sich die Weihnachtszeit völlig unverhofft
herangeschlichen, und bevor man sich umsieht, fängt die
Geschenkesuchpanik an... (ok, so richtig ernst wird es bei mir meist
erst um den 20. Dezember, aber ich kann ja schon einmal Vorschußpanik
schieben ;-)

Klett-Cotta macht ja derzeit erst einmal Pause mit den Niccolòs,
deshalb gibt es in diesem Herbst keinen neuen Band, den man sich
schön unter den Weihnachtsbaum hätte legen lassen können, aber wer
wie ich Weihnachten gerne zwar mit wenig Erfolg, aber ungetrübter
Hoffnung für Dunnett-Rekrutierungsversuche nutzt, wird sich freuen,
dass dtv pünktlich zum Fest noch Band 3 als Taschenbuch
herausgebracht hat. Wer also noch eine Idee für einen Freund oder
eine Freundin sucht, wie wäre es denn damit?

Und wer selber gerne Geschenke mit Dunnett-Bezug bekommt oder wer
einfach nur die Arbeit der DDRA unterstützen möchte, wie wäre es denn
mit dem Dunnett-Kalender 2009, der über die DDRA bezogen werden kann:

http://tgwtwl.com/cubecart/

Wer kein DDRA-Mitglied ist, kann dort auch die kürzlich erschienene
100. Ausgabe der Whispering Gallery bestellen. Die Jubiläumsausgabe
ist nicht nur vollgepackt mit interessanten Artikeln, sondern enthält
außerdem einen wunderschönen Sonderdruck von Dunnetts
Kurzgeschichte "The Proving Climb".


So, das war es erst einmal mit meinen Geschenkideen, und bevor ich
hier völlig wie der Einkaufsratgeber einer Frauenzeitschrift klinge,
verabschiede ich mich besser, ohne euch allen ein frohes und
gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen - halt nein, das wäre ja der
Papst...<g>

Liebe Grüße aus London, wo ich auf den Lebkuchennachschub warte...

Kerstin

#411 Von: "hehlk" <hehlk@...>
Datum: Mit 21. Jan 2009 15:58
Betreff: Das war es dann also mal wieder...
hehlk
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Hallo zusammen,

Wer den KC-Newsletter bekommt, weiß es ja schon, aber für alle
anderen: Klett-Cotta wird die verbleibenden Niccolo-Bände nicht mehr
verlegen.
Ich hatte es ja schon fast befürchtet, auch wenn ich gar nicht
darüber nachdenken wollte, und jetzt ist es offiziell. Hier der
Wortlaut des Newletters für die, die ihn nicht bekommen:

"Liebe Dunnett-Leserinnen und -leser,

einige von Ihnen haben unser langes Schweigen in Zuschriften schon
richtig gedeutet. Leider müssen wir Ihnen heute nun auch ganz
offiziell mitteilen, dass sich Klett-Cotta außerstande sieht, die
Bände 6, 7 und 8 der Niccolò-Serie von Dorothy Dunnett zu
veröffentlichen.
Auch die Fortführung der Reihe durch einen anderen Verlag ist nicht
absehbar.

Wir haben die Reihe mit großem Engagement und werblichem Aufwand vor
vier Jahren begonnen, mussten aber schon nach dem zweiten Band
erkennen, dass dies in keiner Relation zur Anzahl der Leser steht. Da
wir Sie als überaus engagierte Fan-Gemeinde schätzen gelernt haben,
wollten wir nun keinesfalls zu früh aufgeben, sondern haben
stattdessen immer noch auf mehr Leserinnen und Leser gehofft. Dieses
ist bedauerlicherweise nicht eingetreten, so dass wir nun die
weiteren Bände nicht mehr veröffentlichen werden.
Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen uns, dass Sie dem
Verlag dennoch gewogen bleiben,

mit freundlichen Grüßen
Ihr
DD-Team bei Klett-Cotta"

Nun ja, zumindest einen Band sind wir weitergekommen diesmal. Und
eine erneute Verunglimpfung der Lymond Chronicles bleibt uns damit
dann auch erspart...

Trotzem desillusioniert,
Kerstin

#412 Von: Pandora2bs@...
Datum: Mit 21. Jan 2009 11:08
Betreff: Re: Das war es dann also mal wieder...
pandora2bs
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Kerstin kommt mir zuvor:

Hallo  zusammen,

Wer den KC-Newsletter bekommt, weiß es ja schon, aber für  alle
anderen: Klett-Cotta wird die verbleibenden Niccolo-Bände nicht mehr
verlegen.
Ich hatte es ja schon fast befürchtet, auch wenn ich gar  nicht
darüber nachdenken wollte, und jetzt ist es offiziell. Hier der
Wortlaut des Newletters für die, die ihn nicht bekommen:

"Liebe  Dunnett-Leserinnen und -leser,

einige von Ihnen haben unser langes  Schweigen in Zuschriften schon
richtig gedeutet. Leider müssen wir Ihnen  heute nun auch ganz
offiziell mitteilen, dass sich Klett-Cotta außerstande  sieht, die
Bände 6, 7 und 8 der Niccolò-Serie von Dorothy Dunnett zu
veröffentlichen.
Auch die Fortführung der Reihe durch einen anderen  Verlag ist nicht
absehbar.

Wir haben die Reihe mit großem  Engagement und werblichem Aufwand vor
vier Jahren begonnen, mussten aber  schon nach dem zweiten Band
erkennen, dass dies in keiner Relation zur  Anzahl der Leser steht. Da
wir Sie als überaus engagierte Fan-Gemeinde  schätzen gelernt haben,
wollten wir nun keinesfalls zu früh aufgeben,  sondern haben
stattdessen immer noch auf mehr Leserinnen und Leser  gehofft. Dieses
ist bedauerlicherweise nicht eingetreten, so dass wir nun  die
weiteren Bände nicht mehr veröffentlichen werden.
Wir hoffen sehr  auf Ihr Verständnis und wünschen uns, dass Sie dem
Verlag dennoch gewogen  bleiben,

mit freundlichen Grüßen
Ihr
DD-Team bei  Klett-Cotta"

Nun ja, zumindest einen Band sind wir weitergekommen  diesmal. Und
eine erneute Verunglimpfung der Lymond Chronicles bleibt uns  damit
dann auch erspart...

Trotzem  desillusioniert,
Kerstin

*******
Ich war gerade dabei eine ähnlich traurige Mitteilung zu schreiben, aber Du
bist mir zuvorgekommen. Es ist schon sehr deprimierend. Ich hatte zwar schon
so  etwas befürchtet, aber wenn es dann tatsächlich so kommt, ist das schon ein
  harter Brocken. Schade, schade, schade, aber wohl nicht ganz  überraschend.

Zu dem Thema gibt es noch viel zu sagen, aber jetzt muß ich das  erstmal
sacken lassen. Dabei hätte ich so gerne das Neue Jahr mit guten Wünschen  und
schönen Aussichten begonnen.

Ihr Lieben, ich hoffe, Ihr seid trotzdem gut durchgestartet  und weiterhin
froh und munter als Dunnett-Leser unterwegs.  In einer  gemeinsamen Leserunde
zum Beispiel. Wir hatten ja mal angedacht zusammen  Queen's Play zu lesen, als
guten Vorsatz für's Neue Jahr.  Wie sieht's  damit aus?

Denn auch unser Paris Treffen rückt ja jetzt näher - 2010 ist jetzt gar
nicht mehr weit weg. Dazu, und zum Thema Leserunde als Trost für den Klett-Cotta
Flop melde ich mich die Tage nochmal.

Jetzt muß ich erstmal meinen Kummer in einer Runde Kusmi Tee ertränken....
oder gleich den Wein aufmachen..... :-(

Birgit





[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#413 Von: hmeyer@...
Datum: Mit 21. Jan 2009 16:37
Betreff: Re: Re: Das war es dann also mal wieder...
odn05508
Mail senden Mail senden
 
Hallo zusammen,

ich würde gleich zum Schnaps greifen, Birgit! ;-)

Irgendwie kommt die Nachricht nicht überraschend; die ganze Story mit den
Übersetzerinnen, die angeblich mehr Zeit brauchen, klang sowieso schon etwas
merkwürdig.

Über die Zeile im Newsletter "mit großem  Engagement und werblichem Aufwand"
musste ich allerdings kräftig lachen. Wenn man nicht mal in der Lage ist, schon
das erste Buch, das ja die Leser auch für die nachfolgenden Bände gewinnen soll,
entsprechend (und auch mit finanziellem Aufwand) in den Buchhandlungen
präsentieren zu lassen, braucht man sich über niedrige Verkaufszahlen nicht
wundern.

Nun denn, lesen wir halt die Originale, die sind sowieso besser. Und stossen wir
auf das Ende der "Handschmeichler" und "Garderoben" an! <g>

Viele Grüsse

Heike

#414 Von: Pandora2bs@...
Datum: Mit 21. Jan 2009 11:49
Betreff: Re: Das war es dann also mal wieder...
pandora2bs
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Heike:
ich würde gleich zum Schnaps greifen, Birgit! ;-)


******
Dem Anlaß entsprechend greife ich jetzt zum Laphroaig ;-)


Heike:
Irgendwie kommt die Nachricht nicht überraschend; die ganze Story  mit den
Übersetzerinnen, die angeblich mehr Zeit brauchen, klang sowieso  schon etwas
merkwürdig.

Über die Zeile im Newsletter "mit großem   Engagement und werblichem Aufwand"
musste ich allerdings kräftig lachen. Wenn  man nicht mal in der Lage ist,
schon
das erste Buch, das ja die Leser auch  für die nachfolgenden Bände gewinnen
soll,
entsprechend (und auch mit  finanziellem Aufwand) in den Buchhandlungen
präsentieren zu lassen, braucht  man sich über niedrige Verkaufszahlen nicht
wundern.


******
Absolut. Die Marketingstrategie war wirklich unterirdisch.
Was mich jetzt mal interessieren würde - was geschieht mit den
Taschenbuchausgaben?  dtv stellt sich da ja wesentlich geschickter an - die  TB
findet man
schon in jedem ordentlichen Buchladen, sogar bei Thalia und  im Kaufhof habe
ich die schon gesichtet.  Obwohl es immer noch weh tut  Dunnett dort zwischen
den Wanderhuren zu sehen - Allerdings habe ich letzte  Woche auf dem gleichen
Haufen auch die Buddenbrocks gesichtet. Der arme  Thomas Mann! Na wenigstens
ist dann Dunnett nicht mehr so alleine zwischen den  Seidenweberinnen und
Zuckerbäckerinnen.

Heike:
Nun denn, lesen wir halt die Originale, die sind sowieso besser.  Und stossen
wir
auf das Ende der "Handschmeichler" und "Garderoben" an!  <g>


******
Das hat auch seine Vorteile <g>

Birgit
hebt das Glas



[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#415 Von: "odn05508" <hmeyer@...>
Datum: Mo 2. Feb 2009 10:45
Betreff: Tucherbriefe-Ausstellung
odn05508
Mail senden Mail senden
 
Hallo zusammen,

die englische Originalfassung des folgenden Texts erscheint in der
nächsten oder übernächsten Ausgabe von "Whispering Gallery". Birgit
meinte, das wäre auch etwas für diese Liste.

Viele Grüsse

Heike




Tucherbriefe

In der Woche vor Weihnachten hatte ich Gelegenheit, hier in Nürnberg
im Museum für Kommunikation (ehemaliges Verkehrsmuseum) die
Ausstellung "Tucherbriefe" zu besuchen. Träger der Ausstellung ist
ausser dem Museum auch noch das Stadtarchiv Nürnberg. Sie zeigt 40
Briefe, die von verschiedenen Mitgliedern der Familie Tucher in der
ersten Hälfte und in der Mitte des 16.Jh. verfasst wurden. Obwohl sie
etliche Jahrzehnte nach der Zeit entstanden sind, in der die
Niccolo-Bücher spielen, behandeln sie doch viele Themen, die
geradewegs den Büchern entnommen sein könnten. Handel, Konkurrenten,
Finanzspekulationen, Banken, Politik und Bastarde - es ist alles
geboten.

Die Tucher begannen als Händler und Kaufleute; ab dem frühen 14.Jh.
heirateten sie in bedeutende und wohlhabende Familien hier im Ort ein
und wurden infolgedessen in das Patriziat der Stadt aufgenommen. Auf
diese Weise wurden sie ein Teil der Oligarchie, die vom Mittelalter
bis 1806 die Stadtregierung bildete. Seit ca. 1440 bis 1646 betrieben
sie auch eine eigene (grösstenteils mit Fernhandel befasste)
Handelskompanie, die Tuchersche Handelsgesellschaft (TH). Einige der
Familienmitglieder wurden Kaufleute, viele davon im Rahmen der TH,
manche aber auch eigenständig als Teilhaber anderer
Handelsunternehmen und -projekte. Andere widmeten sich der Politik
und wurden Mitglieder des Stadtrats, teilweise als Inhaber wichtiger
Ämter. Und sie alle schrieben Briefe. Mengen von Briefen. Heute
befinden sich die Archive der Familie Tucher als Dauerleihgabe im
Stadtarchiv Nürnberg. Leider fehlten immer die finanziellen und
personellen Ressourcen, um die Tucherarchive ordentlich zu
katalogisieren und zu registrieren, und sie so besser zugänglich zu
machen. Die in der Ausstellung gezeigten Briefe gehören zu dem
kleinen Teil, der bereits erforscht wurde.

Zentrale Figur der Ausstellung ist Linhart II Tucher; die meisten
gezeigten Briefe wurden entweder von oder an ihn geschrieben. Linhart
wurde im Jahr 1487 geboren; im Alter von 14 Jahren wurde er zur
Ausbildung nach Lyon gesandt, wo die TH auch eine Niederlassung
hatte. Drei Jahre später trat er in die TH ein und wurde nach dem Tod
seines Vaters im Jahr 1524 einer der Hauptteilhaber der Gesellschaft.
Zu Linharts Zeit hatten Brügge und Venedig bereits aufgehört, eine
bedeutende Rolle als Handelsstädte zu spielen (im 15.Jh. wurden noch
viele junge Männer der Familie zur Ausbildung nach Venedig gesandt).
Ihr Platz wurde von Städten wie Antwerpen eingenommen, wo Linharts
Vetter Lazarus dem flämischen Zweig der Firma vorstand. Von 1529 an
war Linhart Mitglied des Inneren Rats der Stadt und von 1536 an
Losunger, später Vorderster Losunger, was dem bedeutensten
politischen Amt der Stadt entprach. Die Regeln zur Ausübung dieser
Ämter verlangten von ihm, sich aus dem aktiven Handelsgeschäft
zurückzuziehen (stille Teilhaberschaft war o.k.), aber die Briefe
zeigen, dass er auch nach seinem angeblichen Rücktritt die Zügel der
TH noch fest in der Hand hatte.

Linhart war zweimal verheiratet; seine Ehefrauen stammten beide aus
den ersten Reihen des lokalen Patriziats. Seine erste Ehefrau,
Magdalena Stromer, starb im Jahr 1520; von ihren vier Kindern
erreichten nur zwei Töchter das Erwachsenenalter. Mit seiner zweiten
Ehefrau, Katharina Nützel (gest.1550) hatte er fünfzehn Kinder, zwölf
Söhne und drei Töchter. Sieben Söhne erreichten das Erwachsenenalter,
wurden zur Ausbildung nach Genf, Lyon und Mailand gesandt und traten
anschliessend in die TH ein, für die sie mit wechselndem Erfolg tätig
waren.

Obwohl es sich bei den Briefen nicht um die offizielle
Geschäftskorrespondenz, sondern um Privatbriefe handelt, geben sie
dennoch einen ausgezeichneten Einblick in das Innenleben einer
Handelskompanie. Die Tucher hatten die Gewohnheit, die wirklich
wichtigen Geschäfte in ihrer Privatkorrespondenz abzuhandeln.
Kommunikation war schwierig und gefährlich und verlässliche Boten
waren dünn gesät. Deshalb wurde ein Brief oft kopiert und mehrmals
über verschiedene Boten versandt, in der Hoffnung, dass wenigstens
einer davon sein Ziel erreichen möge.

Es bestand ausserdem immer die Gefahr, dass ein Brief von Unbefugten
geöffnet und gelesen und die Informationen an Konkurrenten
weitergegeben bzw. verkauft wurden. Am 03.08.1547 schrieb Linharts
Sohn Gabriel (1526-1588) aus Barbastro in Katalonien an seinen Vater
und beklagte sich, dass ein früherer Brief, den er aus Medina del
Campo gesandt hatte, drei Tage lang von einem Knecht der Welserschen
Handelsgesellschaft in Saragossa festgehalten wurde:
"Solchen hat er absichtlich geöffnet, denn ich habe es am Brieffaden
und an der Versiegelung sehr wohl gesehen; tut mir sehr weh, dass ich
so dazu schweigen muss. Solche Leute haben weder Ehre noch Scham in
sich; redlich oder unredlich gilt ihnen alles einerlei. Wollte Gott
ich sollte einmal einen auf frischer Tat ertappen, so sollten ihm
endlich seine Ehre und Redlichkeit erzeigt werden!"
Dennoch hielten die Tucher die Alternative, einen eigenen
Kurierdienst, für zu kostspielig.

Es war aber auch nicht so, dass das Geschäftsgebaren der Tucher jeder
Kritik standhielt. So schlossen sie sich beispielsweise einem Kartell
an, das das Ziel verfolgte, katalonischen Safran so billig wie
möglich einzukaufen (dem Kartell gehörten auch die o.g. Welser an).
Das hinderte sie aber nicht daran, trotzdem zu versuchen, die anderen
Kartellmitglieder auszutricksen um noch höheren Profit zu erzielen,
wie Gabriel seinem Vater in einem Brief vom 03.05.1547 (geschrieben
in Cervera, Katalonien) mitteilte, der am 22.06.1547 endlich Nürnberg
erreichte.

Linhart hielt sich von Finanzspekulationen möglichst fern; er hielt
sie für zu riskant. Sein Vetter Lazarus (1491-1563) in Antwerpen
jedoch war auch Bankier und fungierte als Handels- und Finanzagent
für die Herrscher von Spanien, England und Portugal. Seine Nähe zu
den Höfen dieser Herrscher machte es ihm nicht immer möglich, deren
Forderungen nach Krediten rundheraus abzuschlagen, selbst wenn die
Rückzahlung alles andere als sicher war. Er bemühte sich aber,
Linhart zu versichern, dass er sich so weit wie möglich auf "sichere"
Investitionen beschränkte. Nichtsdestotrotz war er sehr erleichtert,
seinem Vetter in einem Brief vom 05.07.1561 berichten zu können, dass
ein Kredit, den er dem König von Portugal zu 4,5% Zinsen gewährt
hatte, nun zurückgezahlt werden würde, da am 07.06. ein Gewürzschiff
aus Indien mit einer Ladung von 2000 Zentnern Pfeffer und 600
Zentnern Nelken in Lissabon eingetroffen war. Dies, und die
Nachricht, dass vier weitere Schiffe mit einer ähnlichen Ladung auf
dem Weg nach Lissabon wären, liessen prompt auch in Antwerpen die
Preise purzeln. Lazarus schreibt im selben Brief "darum auch die
Nelken hier in Antorff von 11s4d wieder auf 9s6d gekommen sind" und
vermerkt gleich - immer auf Profit bedacht- "meines Bedenkens in
wenigen Tagen um 9s zu bekommen werden sein"

Die Investition in vermeintlich weniger riskante Unternehmungen war
jedoch auch nicht immer ein Erfolgsrezept.Lazarus Bruder Franz
(1504-1587) ging zweimal beinahe bankrott und ruinierte sich
finanziell durch ein Bergwerksprojekt in Schlesien. Die Familie
versuchte, zu retten was zu retten war, und in einem Brief vom
14.03.1561 (der Nürnberg in nur zehn Tagen erreichte!) schrieb
Lazarus an Linhart: "vermeine, dass mich solcher mein Bruder Franz
bis auf diesen Tag an 20.000 Rheinische Gulden gekostet."
Damit nicht genug, auch bei Lazarus hing der Haussegen schief: "und
vermeint meine Hausfrau jetzt, dieweil meinem Bruder um so viel
geholfen, ihren Brüdern dergleichen tun soll. Dabei mag E.W.
abnehmen, wie ich gestellt bin!"

Bezüglich politischer Entwicklungen auf dem aktuellsten Stand zu sein
und Zugang zu den neuesten und - hoffentlich - genauesten
Informationen zu haben war zu Linharts und Lazarus Zeit genau so
wichtig wie zu Niccolos, wenn man Handel treiben wollte. Die Briefe
berichten von den Schwierigkeiten, Wagenladungen voller Safran aus
dem kaiserlichen Spanien durch ein mit dem Kaiser im Krieg stehenden
Frankreich in das von bürgergkriegsähnlichen Auseinandersetzungen
zerrissene Deutschland zu transportieren. Nicht zu wissen, wer gerade
mit wem im Zwist lag, konnte verlorene Ladungen und Schlimmeres zur
Folge haben.

Obwohl sie eine grosse Familie waren, die sich bereits im späten 14.
Jh. in zwei Linien aufgespalten hatte (Linhart gehörte der älteren,
Lazarus der jüngeren Linie an), pflegten sie einen bemerkenswerten
Zusammenhalt und kümmerten sich um die ihrigen. Juliana (geb.1497),
eine Schwester von Lazarus und Franz, war 1515 Nonne in Gnadenberg,
einem Birgittenkloster in der Oberpfalz, geworden. Als der Pfalzgraf
versuchte, die Reformation in seinen Territorien durchzusezten, floh
Juliana 1558 aus ihrem Kloster und suchte bei ihrem Bruder Franz
Unterschlupf. Sowohl Franz als auch Linhart versuchten sie zu
überzeugen, Protestantin zu werden, aber Juliana reagierte ablehnend.
"Man wolle sie mit solchen Anreden verschonen, sondern stracks
begehrt, man wolle ihr hier wieder ins Kloster helfen," schrieb
Linhard am 23.07.1558 an Lazarus. Der Stadtrat hatte sich schon Jahre
zuvor zur Lutherschen Lehre bekannt und einen Aufnahmestopp für die
örtlichen Klöster verfügt. Als Juliana im Sommer 1558 aber heimlich
in das Nürnberger Klarissenkloster umzog, verriet Linhart sie nicht
an die Obrigkeit sondern berichtete nur Lazarus davon.


Gegenseitige Hilfsbereitschaft schloss aber Rivalitäten zwischen
einzelnen Familienmitgliedern nicht aus. Im Jahr 1531 sandte Linhart
seinen Neffen und Ziehsohn Hieronymus (1502-1546) zur Genfer
Niederlassung der TH, um dort die Bücher zu prüfen. Die Genfer
Zweigstelle wurde von einem weiteren Vetter, Sebald (1498-1561)
geleitet, dessen Bruder Wolf(gang) (1494-1551) auch involviert war,
obwohl er sonst hauptsächlich in Verbindung mit der Lyoner
Niederlassung erscheint. Falls Hieronymus Bericht der Wahrheit
entspricht, herrschte im Genfer Kontor das reine Chaos. Das
Schuldnerbuch war nicht kopiert worden; ein weiteres Rechnungsbuch
war eine Loseblattsammlung, der Schlüssel zu den Warenlagern hing
offen und ohne jede Sicherheitsvorkehrung in der Küche und jedermann
konnte ungehindert in die Kontorräume hineinspazieren. Damit nicht
genug, Wolf hatte offensichtlich eine eigenes, konkurrierendes
Handelsunternehmen gegründet und Geld in riskante Geschäfte gesteckt,
um Mittel zur Finanzierung seines aufwendigen Lebensstils zu
gewinnen.
Hieronymus hatte als Kind und junger Mann eine üble
Rechtschreibschwäche, aber mit Zahlen kannte er sich aus. Seine
Kritik an der Buchführung in der Genfer Niederlassung war daher
wahrscheinlich berechtigt. Linhart wird seine Vorwürfe gegen Wolf
aber mit Vorsicht betrachtet haben, da bekannt war, dass beide sich
seit Jahren nicht ausstehen konnten.

Hieronymus wusste aber sehr genau, wie er Linharts Misstrauen
gegenüber Wolf wecken konnte: mit dem Vorwurf des luxuriösen
Lebensstils. Wie sein Vater vor ihm, hatte Linhart keine Scheu, Geld
auszugeben, wenn es dem Ansehen der Familie diente. Sein Vater hatte
Veit Stoßs "Engelsgruss" gestiftet, der noch heute in der Nürnberger
Lorenzkirche hängt. Seine Söhne gaben das "Grosse Tucherbuch", eine
wunderbar kalligraphierte und illustrierte Familienchronik in
Auftrag, die den Gegenwert von vier Häusern kostete und eine
fasziniernde Quelle darstellt. Er selbst war der Auftraggeber eines
Dessertgeschirrs, das von Wenzel Jamnitzer hergestellt und
anschliessend mit wertvollen Emailarbeiten überzogen wurde. Aber in
seinem persönlichen Leben und dem seiner Söhne war Einfachheit und
Sparsamkeit angesagt. Von seinen Söhnen wurde erwartet, sich
entsprechend ihres Standes zu kleiden, aber jeder Anschein von Protz
war verpönt. Als sein Sohn Paul (1524-1603) 1544 an der Universität
Wittenberg studierte, sandte ihm Linhart ein "Fässlein" gefüllt mit
Stoffen und einem Federbett. Paul schrieb seinem Vater am 23.11.1544
einen Dankesbrief (der Nürnberg am 27.11.erreichte) und teilte ihm
mit, dass er sich schon im vorhergehenden Sommer einen neuen Rock
habe anfertigen lassen. Er beeilte sich aber, anzufügen, dass er den
Schneider das Futter aus seinem alten Rock heraustrennen und in den
Neuen einnähen liess, weil es noch brauchbar war.


Linhards Korrespondenz mit seinen Söhnen macht den Löwenanteil der
ausgestellten Briefe aus. Levinus (1537-1594), der sich beim Kaufmann
Hutter in Lyon zur Ausbildung befand, wird in einem Brief vom
22.08.1559 ermahnt, seinem Lehrherrn zu gehorchen und mehr Zeit im
Kontor als in der Küche zu verbringen (und keinen ungemischten Wein
zu trinken!). Daniel (1530-1551) schrieb am 12.11.1545 aus Mailand,
wo er seine Lehrzeit verbrachte, wie unglücklich er dort sei und wie
schwierig es sei, im dortigen katholischen Umfeld seine Religion zu
praktizieren. Christoph (1525-1550) schrieb am 08.10.1546 aus
Barcelona, um seinem Vater mitzuteilen, dass es ihm gutgehe und dass
er nun nach Aragonien und Navarra reisen würde, um Safran zu kaufen.


Die Ausstellung zeigt keinen Brief an oder von seinem Sohn Sixtus
(1528-1585), aber wir wissen aus anderen Quellen, dass er als
Jugendlicher einen gewissen Übermut an den Tag legte und seinem Vater
und seinen Vorgesetzten wiederholt Anlass zur Sorge gab. Er scheint
sich zum schwarzen Schaf der Familien entwickelt zu haben und es ist
interessant, dass die Familienchronik nur sein Geburts- und
Todesdatum nennt. Unverheiratete Söhne erhielten in der Chronik kein
eigenes Kapitel sondern wurden in der Regel mit ein paar
biographischen Angaben im Artikel des Vaters aufgeführt. So wird
beispielsweise bei Sixts Bruder Gabriel seine Tätigkeit für die TH
erwähnt. Über einen weiteren Bruder von Lazarus, Endres (1498-1536),
der auch unverheiratet starb, berichtet die Chronik, dass er "raisset
in Portugal und in die Neugefundenen Insulen. Ein redtlicher junger
Gesell, darauff guette Hoffnung stündt."
Sixtus dagegen wurde ignoriert. Sein Vater liebte ihn, aber als sein
Sohn ein uneheliches Kind zeugte, für das Linhart aufkommen musste,
weil sein Sohn kein nennenswertes eigenes Einkommen besass, war er
wohl alles andere als begeistert. In einer Stichwortliste, die er zur
Vorbereitung eines Briefs nach Lyon (geschrieben am 22.08.1559) an
Wolfs Sohn Tobias (1534-1590) schrieb, lässt er seinen inneren FFJ
sprechen und notiert: "Des Sixt Tuchers Bankert halb mit Unkosten
unverzüglich halt [machen], denn ich gedenke keinen Junker, sondern
einen Knecht aus ihm zu machen."
Das war keine Boshaftigkeit von Linharts Seite aus - für Bastarde
wurde gesorgt aber sie wurden nicht als Teil der Familie betrachtet
und von der Familienchronik werden sie nicht erwähnt. Von den Söhnen
der Tucherfamilie wurde erwartet, Nürnberger Patriziertöchter zu
heiraten. In den seltenen Fällen, in denen ausserhalb dieses Zirkels
geheiratet wurde, wurde erwartet, dass die Braut zumindest aus der
selben Gesellschaftsschicht kam und die Eheschliessung der Familie
Vorteile einbrachte (wie im Fall von Lazarus Ehefrau, Jacoba Coquiel,
die die Tochter eines reichen Kaufmanns aus Tournai mit Verbindungen
zum Kaiserhof war).


Von 1560 an hatte Linhart Probleme mit seinen Händen - möglicherweise
litt er an Gicht - und das Schreiben fiel ihm schwer. Dennoch hielt
er ein wachsames Auge auf das Geschäft und wenn er es für notwendig
erachtete, griff er zur Feder um seinen Söhnen die Leviten zu lesen.
Nachdem mehrere Safranlieferungen mit fehlerhafter Numerierung und
unzureichendenden Frachtbriefen in Nürnberg eingetroffen waren,
schrieb er am 27.06.1560 an seinen in Lyon befindlichen Sohn Herdegen
(1533-1614). Nachdem er ihn ermahnt hatte, seinen Alkoholkonsum
einzuschränken, schrieb er:
"Das ist nun zu etlichen Malen hinein [i.e. nach Lyon] solcher
Irrtümer geschrieben, aber keine Besserung will hernach folgen. Ihr
sollt billig ein Registerlein dazu halten, sobald man was einmacht
[i.e. verpackt], die Nr. daneben zu setzen und daraus das
Aussendzettel [i.e. Frachtbrief] sollen gemacht und abgelassen
werden. Wenn man denn mit solcher leichterer Handlung also unfleissig
umgeht, wie geht das dann in anderen Sachen zu, dessen wir hier nicht
gewahr werden!"

Es scheint ihm gelungen zu sein, seine Söhne davon abzuhalten, die
Firma zu ruinieren, denn als er im März 1568 im Alter von 81 Jahren
starb, hinterliess er seinen Erben ein immenses Vermögen.



Die Ausstellung lief bis zum 01.02.2009. Ein Katalog ist beim Museum
für Kommunikation sowie im Stadtarchiv Nürnberg erhältlich.

Link:
http://www.stadtarchiv.nuernberg.de/aktuelles/tucherbriefe.html
(Webseite der Ausstellung mit einer Miniatur Linharts und seiner
beiden Ehefrauen aus dem Großen Tucherbuch)

#416 Von: "Birgit Sahm" <Pandora2bs@...>
Datum: Fr 3. Apr 2009 12:22
Betreff: DDD 2009
pandora2bs
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Hallo zusammen!

Es ist mal wieder soweit. Der Sommer kommt und Sylvie lädt wieder zum Dunnett
Tag nach Darmstadt ein. Folgende Termine stehen zur Auswahl:


4./5. Juli oder 11./12. Juli

Der 11./12. ist für mich eindeutig der bevorzugte Termin, das 4. Juli-Wochenende
ist traditionell ganz schlecht (Independence Day), da bin ich mit Sicherheit
unterwegs.

Wie sieht's mit Euch aus?

Liebe Grüße
Birgit

#417 Von: "hehlk" <hehlk@...>
Datum: Fr 3. Apr 2009 13:19
Betreff: Betrifft: DDD 2009
hehlk
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Hallo zusammen

> Es ist mal wieder soweit. Der Sommer kommt und Sylvie lädt wieder zum Dunnett
Tag nach Darmstadt ein. Folgende Termine stehen zur Auswahl:
>
> 4./5. Juli oder 11./12. Juli
>
> Der 11./12. ist für mich eindeutig der bevorzugte Termin, das 4.
Juli-Wochenende ist traditionell ganz schlecht (Independence Day), da bin ich
mit Sicherheit unterwegs.
>
> Wie sieht's mit Euch aus?

Bisher gingen bei mir eigentlich beide Termine. Bevorzugen würde ich jedoch das
zweite Wochenende.

LG,
Kerstin

#418 Von: "odn05508" <hmeyer@...>
Datum: Fr 3. Apr 2009 13:38
Betreff: Betrifft: DDD 2009
odn05508
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Birgit schreib:
> > Es ist mal wieder soweit. Der Sommer kommt und Sylvie lädt wieder zum
Dunnett Tag nach Darmstadt ein. Folgende Termine stehen zur Auswahl:
> >
> > 4./5. Juli oder 11./12. Juli
> >
> > Der 11./12. ist für mich eindeutig der bevorzugte Termin, das 4.
Juli-Wochenende ist traditionell ganz schlecht (Independence Day), da bin ich
mit Sicherheit unterwegs.
> >
> > Wie sieht's mit Euch aus?


Kerstin:
> Bisher gingen bei mir eigentlich beide Termine. Bevorzugen würde ich jedoch
das zweite Wochenende.



Bei mir gehen auch beide Termine.


Viele Grüsse

Heike

#419 Von: "Birgit Sahm" <Pandora2bs@...>
Datum: Fr 26. Juni 2009 11:49
Betreff: DDD Darmstadt
pandora2bs
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Hallo zusammen!

Wie die Zeit verfliegt.... Bald ist es wieder soweit: Am 11./12. Juli lädt
Sylvie wieder zum jährlichen Dunnett-Treffen ein. Wer hat den vor zu kommen? Ich
werde wohl aus Saarbrücken anreisen, auch wenn mittlerweile kein durchgehender
Zug mehr nach Darmstadt zu haben ist.

Ich würde mich freuen, recht viele von Euch zu sehen.
@ Elke - wie sieht's aus? Lust und Zeit mal die illustre Runde persönlich
kennenzulernen?

Diesmal gibt's ja viel zu besprechen, das Klett-Cotta Fiasko und natürlich das
Paris Treffen welches für nächstes Jahr geplant ist...

Da würde sich natürlich eine LC Leserunde vorher anbieten, vielleicht können wir
dieselbige, oft geplante und verschobene ;-) ja im Herbst in Angriff nehmen. Was
meint Ihr?

Liebe Grüße
Birgit

#420 Von: hmeyer@...
Datum: Fr 26. Juni 2009 17:57
Betreff: Re: DDD Darmstadt
odn05508
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Hallo zusammen!

Birgit schrieb:

> Wie die Zeit verfliegt.... Bald ist es wieder soweit: Am 11./12. Juli lädt
> Sylvie wieder zum jährlichen Dunnett-Treffen ein. Wer hat den vor zu kommen?
> Ich werde wohl aus Saarbrücken anreisen, auch wenn mittlerweile kein
> durchgehender Zug mehr nach Darmstadt zu haben ist.
>


Ich habe auf jeden Fall vor, zu kommen, werde aber -wie immer - nur am Samstag
bleiben.


Heike
die gerade in Bruegge ist, um sich die Ausstellung ueber Karl den Kuehnen
anzusehen, und jetzt bald an der belgischen Computertastatur verzweifelt ...

#421 Von: "hehlk" <hehlk@...>
Datum: Mo 29. Juni 2009 11:43
Betreff: Betrifft: DDD Darmstadt
hehlk
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Hallo zusammen!

> Wie die Zeit verfliegt.... Bald ist es wieder soweit: Am 11./12. Juli lädt
Sylvie wieder zum jährlichen Dunnett-Treffen ein. Wer hat den vor zu kommen? Ich
werde wohl aus Saarbrücken anreisen, auch wenn mittlerweile kein durchgehender
Zug mehr nach Darmstadt zu haben ist.


Ich werde wohl irgendwo unterwegs auf der Strecke in den gleichen Zug einsteigen
;-)

> Diesmal gibt's ja viel zu besprechen, das Klett-Cotta Fiasko und natürlich das
Paris Treffen welches für nächstes Jahr geplant ist...
>
> Da würde sich natürlich eine LC Leserunde vorher anbieten, vielleicht können
wir dieselbige, oft geplante und verschobene ;-) ja im Herbst in Angriff nehmen.
Was meint Ihr?

He. Zeit wäre es ja mal langsam wieder...

Freue mich schon auf Darmstadt!!

Kerstin
die noch nicht sicher ist, ob sie die letzte Arbeitswoche bis zum wohlverdienten
Urlaub ohne Nervenzusammenbruch überseteht...

#422 Von: Pandora2bs@...
Datum: Son 15. Nov 2009 11:39
Betreff: Le Spit in Paris, 5.-8. Oktober 2010
pandora2bs
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Hallo zusammen!

Die Planungen für das Dunnett-Treffen in Paris im nächsten Jahr gehen
langsam in die heiße Phase. Programm und Zeitplan stehen jetzt so ziemlich, hier
  ist das "offizielle Rundschreiben" welches gerade an alle Dunnettlisten
geht:



Hello everyone!

"Le Spit" - the Dorothy Dunnett Convention will be held in Paris, from
Tuesday, October 5th to Friday, October  8th 2010.
                                                 *******


Tuesday, October 5th

Registration and reception (with drinks and nibbles) in the afternoon
Time for everyone to get aquainted and chat

Welcome Dinner


Wednesday, October 6th

Suivez Francois part I - walking tour Ile de la Cité and Quartier  Latin

Chateau d'Ecouen - Renaissance Museum and Home of Anne de Montmorency


Thursday, October 7th

Chateau de Fontainebleau
Lunch
Jeu de Paume de Fontainebleau: "Le jeu des rois, le roi des jeux"
The history of the "Game of Kings" - an introduction &  demonstration



Friday, October 8th

Suivez Francois part II - walking tour Marais

Nocturnal tour of the Chateau de Chantilly
followed by a Gala Dinner at the Chateau de Chantilly


We still might have to make some minor changes in the itinerary and a few
things might still get added  but those are the final dates for Le Spit -
and for the most part preliminary reservations and arrangements have been
made.

For all further details (on itinerary, cost, hotels, enlistment,
discussion, plans etc.) please go to:

_http://groups.yahoo.com/group/LeSpit/_ (http://groups.yah
oo.com/group/LeSpit/)


Looking forward to seeing you all in Paris.

Birgit



[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#423 Von: "pandora2bs" <Pandora2bs@...>
Datum: Mit 18. Nov 2009 11:12
Betreff: Le Spit - Dunnett Treffen in Paris
pandora2bs
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Hallo miteinander!

Wie Ihr ja anhand der vorherigen Nachricht gesehen habt, werden die Pläne für
das Dunnett Treffen in Paris vom 5.-8. Oktober 2010 konkreter.

Auf dieser Liste findet Ihr alles zum Thema, da gibts Infos, Diskussionen,
links....

http://groups.yahoo.com/group/LeSpit/

Um eine ungefähre Vorstellung zu bekommen wieviele Leute vorhaben nach Paris zu
kommen und um etwas Planungssicherheit zu haben, jetzt wo es schon um konrete
Reservierungen und Termine in Paris geht, habe ich eine Umfrage (poll)
eingerichtet - einfach auf der Liste auf "poll" gehen, dann findet Ihr's
problemlos.

Dort könnt Ihr sagen ob Ihr vorhabt zu Kommen, und mit wievielen Personen,
außerdem (ganz wichtig für die Planung) an welchen Programmpunkten Ihr
teilnehmen möchtet.

Es wäre lieb wenn diejenigen die mit dem Gedanken spielen zu kommen sich an der
Umfrage beteiligen würden, und Ihr vielleicht hier auf der Liste auch mal kurz
von Euch hören laßt. Am besten Beides ;-)


Liebe Grüße in die Runde
Birgit

#424 Von: Pandora2bs@...
Datum: Die 2. Mrz 2010 16:57
Betreff: Registration for Le Spit OFFICIAL ANNOUNCEMENT
pandora2bs
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Hello everyone!

Registration for Le Spit, the Dunnett Gathering in Paris October 5-8 2010
will start on Monday, March 8th.

To register you will need:

- to be a member/join the Le Spit group:
http//groups.yahoo.com/group/LeSpit/

- a PayPal account to pay the Registration Fee.


All further information will be posted, discussed and announced over at Le
Spit. Come and join us and "Suivez Francois":


We will try to evoke Lymond's 16th century Paris, wallk in his  footsteps
but also Dorothy Dunnett's to find out what inspired her and what  kind of
research formed the basis of her books. With an emphasis on the  scholarly and
historical aspects, this will include lots of walks and  Dunnett-readings
and quotes in situ but also plenty of time to sit and chat, to  eat and
drink, to wander around palaces and gardens, to  meet old friends  and make new
ones.

LE SPIT ITINERARY

TUESDAY, OCTOBER 5th
Registration and welcome reception in the afternoon
time for everyone to get aquainted and chat

Welcome Dinner

WEDNESDAY, OCTOBER 6th
Suivez Francois part I - Ile de la Cité and Quartier Latin  Walk

Chateau d'Ecouen - Renaissance Museum and Home of Anne de Montmorency
Ecouen Chapel "Music at the Valois court"
16th century organ music - An introduction and concert

THURSDAY, OCTOBER 7th
Chateau de Fontainebleau
Lunch
Jeu de Paume de Fontainebleau "Le jeu des rois, le roi des jeux"
The history of the "Game of Kings" An introduction and demonstration

FRIDAY, OCTOBER 8th
Suivez Francois part 2 - Marais Wallk

Nocturnal tour of the Chateau de Chantilly
Gala Dinner at the Chateau de Chantilly


Registration Fee: € 350
Covers: welcome reception, museum pass/all entrance fees, Ile de la
Cité/Quartier Latin walk, Marais walk, Ecouen, Fontainebleau

Extras:
Welcome Dinner € 60
Gala Dinner  €100

Total cost:  € 510

Registration Fee € 350 will have to be paid with registration. Welcome meal
  and Gala dinner fees will be charged seperately later.



*************************************************
Further details "how to register" will be posted over on LeSpit within the
next couple of days and official registration begins on Monday, March 8th.
Registration will be on a strictly "First come", First served" basis.
PayPal  will be the only payment method. So make sure you are a member of the
LeSpit  group by then and that your PayPal account is up and running (it may
take a few  days to set up).


Birgit







[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

#425 Von: Pandora2bs@...
Datum: Fr 19. Mrz 2010 14:59
Betreff: Henri 4
pandora2bs
Mail senden Mail senden
 
Hallo miteinander!
Falls hier überhaupt noch wer zuhört <g>

Erinnert Ihr Euch an unsere lebhafte Castingdiskussion der LC als Sat1
FilmFilmFilm?

Eh,  das hätte wohl so ähnlich ausgesehen:

_YouTube - NEW-Henri 4  Trailer german (HD)_
(http://www.youtube.com/watch?v=Ka7U5ZTQCVM)

.. mit den üblichen Verdächtigen. Joachim Krol im 16. Jhd., da werden
unsere schlimmsten Castingalpträume wahr - na wenigstens haben sie die Ferres
weggelassen.

Ugh.

Und das Ganze mit Musik von Hans Zimmer, ich glaub es nicht....

das sagt alles:
_http://kino-zeit.de/filme/henri-4_ (http://kino-zeit.de/filme/henri-4)


Birgit



[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]

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