Der Bouvier des Flandres - der flämische Kuhhund - trieb als Bullenbeißer das Vieh in die Schlachthäuser und hielt als Treibhund die Herden auf der Weide in Bewegung. Nachts hütete er als Schutzhund Stall und Gehöfte.
Diese vielschichtigen Aufgaben konnte nur ein großer, kräftiger Hund wahrnehmen, der witterungsunempfindlich, selbständig, mutig und zuverlässig war. Sein dichtes, rauhes Fell hatte nicht nur wetterschützende Funktionen, es war auch extrem "bissfest" und somit ein guter Schutz gegen aufdringliche und ungeladene Gäste.
Heute ist der Bouvier ein imposanter Gebrauchs- und Familienhund, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut und zur Rasse der Senn- und Treibhunde gezählt wird. Die meisten Menschen begegnen diesem Hund mit Erstaunen und Respekt, was bei seinem mächtigen, bärenhaften Aussehen gut zu verstehen ist.