Doch - doch - meinte ich schon, das mit den 4 und 12 Wochen. Das galt für mich
bis jetzt als stärkster Hinweis - außer der Klinik - für eine Borreliose.
Es ist aber interessant von Andreas über eine weitere Möglichkeit zu hören.
Psoriasis hatten ja viele Lymies. Deine Meinung wegen den Autoimmunprozessen ist
für mich neu. Danke, ich lerne immer dazu. Nicht umsonst wird Borreliose
anscheinend von Vielen wie ein Kriminalrätsel gesehen. Es gibt einen Haufen
Indizien und auch einige wenige mehr oder weniger starke Beweise. Wenn es bei
mir zutrifft, lagen alle Ärzte bis auf einen völlig daneben. Das ist ein
katastrophales Ergebnis für die Mediziner, wenn ich recht haben sollte.
Übrigens behauptete auch jener eine Arzt nach der AB-Therapie noch immer, ich
wäre nun gesund. Damals betrachtete ich das als Hohn nach einem falsch
behandelten Zeckenbiß (Hausarzt) vor 8 Jahren mit Wanderröte. Aber unlängst
hörte ich, dass hier nur einer Richtlinie aus den VSA gefolgt wird, welche eine
chronische Borreliose völlig unwissenschaftlich in Abrede stellt. Das ist ein
hahnebücherner Unsinn, allein schon weil eine andere Spirochätenerkrankung - die
Syphillis - nach ähnlichem Muster 3-stufig verläuft.
Die wollen uns anscheinend bei lebendigen Leib verfaulen lassen, wie es scheint.
Mein Vater ist vor 2 Jahren an den Folgen einer chronischen Borreliose
(festgestellt durch Rückenmarkspunktion) verstorben. Da wußte ich noch nichts
davon und konnte es leider nicht deuten. Meine Mutter sagte vor 2 Wochen, dass
sie sich vor vielen Jahren sehr geärgert habe, weil sie nichts gegen die
Borreliose bei meinem Vater unternahmen. Er war zum Schluss ein Schmerzpatient,
bei dem nicht einmal mehr Opium half.
Übrigens Ditmar Klinghart spricht von einer 70-prozentigen Durchseuchung der
Bevölkerung. Selbst wenn er irrt und es nur 50% sind, ist jeder 2. infiziert,
was aber nicht heißt, dass alle auch erkrankt sein müssen. Eine Studie über
kanadische Waldarbeiter zeigte, dass 20% der B-Infizierten nicht erkrankt waren.
Das heißt im Umkehrschluss, dass satte 80% dieser Waldarbeiter Symptome zeigten.
Also ist die Wahrscheinlichkeit, das ich das habe, selbst wenn es keinerlei
Beweise sondern nur Indizien gäbe, nicht einmal so gering!
Trotz allem bleibt immer eine Restunsicherheit bei so viel "Unterstützung" der
Ärzteschaft, was auch Andreas bestätigt. Vielleicht sollte ich nicht so viel
nachdenken.
lg
Edi
--- In Borreliose-Abhilfe-Gruppe@... hat "Helga Brunner"
<helga.brunner@...> geschrieben:
>
> Achso, ich dachte, Du meintest ausschließlich diese rhythmische Wiederkehr
> alle paar Wochen.
> Dass eine Borrelieninfektion zu autoimmunen Prozessen führen kann, ist auch
> bekannt.
> Einerseits weiß der Organismus, dass es hier was zu bekämpfen gibt,
> andererseits kann er die Borrelien kaum vom eigenen Geweben unterscheiden,
> weil sie so gut getarnt sind.
> So kommt auch häufiger eine Hashimoto-Schilddrüsenentzündung vor zB.
>
> Lieben Gruß
> Helga
>
>
>
>
>
> -------Originalmeldung-------
>
> Von: eddiend55
> Datum: 22.02.2012 19:00:14
> An: Borreliose-Abhilfe-Gruppe@...
> Betreff: Betreff: Bb-Abhilfe: Betrifft: S/C nach einer Woche bei 14 Gramm
>
>
> Hallo liebe Helga,
>
> Danke für deine Antwort.
> Unter den Dateien im Ordner "Borreliose Allgemein" gibt es einen
> Lyme_Newsletter" den Rolf damals reingestellt hat. Als ich ihn ein bißchen
> überflog, las ich die Rubrik, wo9 Borreliose mit sage und schreibe 300
> (dreihundert) Krankheiten in Verbindung gebracht wird! Diese Liste schien
> kein Ende zu nehmen, und ich konnte es nur staunend zur Kenntnis nehmen.
>
> Auch war ein Hinweis drinnen, der mir klar machte, dass meine
> Leberproblematik nicht Borrelioseunspezifisch sein muss. Fettgewebe,
> Gallengänge und Leber im Allgemeinen können stark betroffen sein.
>
> Bittersalz wirkt wie auch der Kaffee-Einlauf wie ein Cholergetikum. Nun
> werde ich das erste Glas Bittersalz drinken und hoffen, dass ich morgen noch
> da bin. Wenn ihr nichts mehr von mir hört, ......
>
> lg
> Edi
>
> --- In Borreliose-Abhilfe-Gruppe@... hat "Helga Brunner" <helga
> brunner@> geschrieben:
> >
> > > Nun meine verzweifelte Frage in die Runde, gibt es andere Krankheiten,
> die
> > genau dieses Schema zeigen, oder ist das ausschließlich Borreliosetypisch?
>
> >
> > Ich glaube, in unseren Breiten gibt es nicht so vieles, was sich ebenso
> > äussert.
> > Multiple Sklerose fällt mir ein, aber hier sollten die Beschwerden
> jedesmal
> > eine Spur schlechter verbleiben.
> > Und andererseits wurden schon einige Borrelioseerkrankte auf MS
> > diagnostiziert - welche dann erstaunlicherweise auf Antibiotikatherapie
> > gebessert wurden.
> > Die kriegen dann zu hören, es wär nur eine schwache MS gewesen etc.
> >
> >
> > >Manchmal habe ich das schreckliche Gefühl nie wieder gesund zu werden.
> >
> > Falls Dich das beruhigt - das denken vermutlich sehr viele.
> > Auch ich hab irgendwann diesen Glauben angenommen, nie wieder gesund
> werden
> > zu können. Es war einfach nicht mehr in meinem Vorstellungsvermögen,
> gesund
> > zu sein.
> > Und wenns bessere Tage gab, war ich voller Glaube, es würde wieder ... und
> > an jedem schlechten Tag dachte ich, da würd ich nie mehr rauskommen ...
> > Im Endeffekt ists aber wurscht gewesen, dass ich so gedacht habe.
> > - Heute ist es wieder komplett normal, gesund zu sein.
> >
> > Lieben Gruß und auf jeden Fall weiterhoffen!
> > Helga
> >
>