Seid gegrüßt, ihr, die ihrhier lest oder schreibt, und alles, was dafür lebt.
So, ihr Lieben, nun hier der 13. unddamit letzte Beitrag, denn ich werde dieses Seite zum Schreiben schließen und sehen, ob ich sie nur noch eine Weile aufrechterhalte, bis Sebastian seinen Link im Beitraghttp://missionmensch.blogspot.com/2009/02/mission-mensch_27.html geändert hat. Ab sofort will ich nur noch schreiben unter: http://missionwir.blogspot.com/
Am 3.3.09 um 14.25 Uhr hat Sebastian dageschrieben:
"... MissionWIR ist eine Seite von MissionMensch.
Du kannst auf diesem Blog mit bis zu 100 Freunden Beiträge
veröffentlichen und so eine kraftvolle und kreative Seite des neuen WIR
repräsentieren. Jeder von Euch macht schon viel, jeder
von Euch setzt sich persönlichfür das Überpersönliche ein, jeder von
Euch hat einHerz zu vergeben. Mein Angebot: Führt Eure
Lichtstrahlen hierzusammen. Ein Stern entsteht.
EineKultur der Herzen wächst.
Trittein in den Freundeskreis von MissionMensch.
Aber dieses hier soll vorher noch werden ein gutes und zukunftsweisendes Ende und dazu braucht es noch diesen 13. Beitrag.
Und der geht so:
Da ich in diesen Tagen des Schreibens hier gerade gelesen habe in dem Büchlein von Paul Hofmann: "Der umgekehrte Kultus ..." habe ich euch daraus schon einige Male zitiert und das will ich auch jetzt noch mal tun:
Auf S. 63 schreibt er da: "Der Sinn der Weltenentwicklung besteht ja darin, dass die Wesen in ihren Bewusstseinsstufen von empfangenden zu gebenden Wesenheiten aufsteigen. Wenn eine Planetenkette ihr Ziel erreicht hat, opfern sich die Wesen und geben so einen neue Grundlage für die Evolution. Der Planet spaltet sich dann und wird zu einem Tierkreis."
Das hätte mir einer mal früher sagen sollen, aber wahrscheinlich hätte ich früher sowieso noch nichts damit anfangen können. So sind einige Jahre vergangen, an deren Beginn ich voll aufgeschlagen bin im Land des "Nichts-Brauchens", was zuerst mal wie eine unendliche Freiheit und Gesegnetheit und Fülle war, aber mehr und mehr auchwie eine Sackgasse erschien, weil dieses Nichts-Brauchen auch das Letzte an äußeren und Welt-Kontakten über die Arbeithinaus hat wegfallen lassen.
Aber das ist schon eine Weile her.
Irgendwann ist klargeworden, dass die Freiheit allein auch nur eine Hälfte ist, die schal und brack wird, wenn sie nicht mit dem Leben der Liebe oder Allverbundenheit ergänzt wird.
Diese Worte stimmen nicht so ganz, aber ich begnüge damit, hier an das Ende in ungenügenden Worten unter anderem eben auch das zu stellen, was mir so lange Zeit Rätsel und teilweise auch Qual gewesen ist.
Im oben Zitierten jedenfalls gefällt mir sehr gut und kann ich viel anfangen mit diesem Bild, dass der Planet, wenn er an sein Ende gekommen ist, zum neuenTierkreis wird.
Darauf will ich hinaus.
Darin lebt nämlich für mich die Idee, mir dieses neue WIR unter anderem auch als einen Zwölfer-Kreis vorzustellen.
Dazu nochmal aus "Der umgekehrte Kultus" Seite 80, wo Steiner aus GA 130zusammengefasst wird mit folgenden Worten:
"Wir haben also hier das Abbild der Himmelsordnung auf Erden, in diesem Kreis der Zwölf, so wie er durch Christus in seinem Jüngerkreis begründet wurde. Hierin lebt die Vertretung der ganzen Menschheit, als neue Ordnung. Was früher vom Himmel herniederstrahlte, das soll jetzt als neue Weltordnung auf der Erde begründet werden und von der Erde in den Kosmos hinausstrahlen. ..."
- Darin spricht sich die Umkehrung der früheren Verhältnisse aus: was in den vorchristlichen Zeiten allein im Himmel begründet werden konnte, das wird jetzt durch die Kraft des Christus den Jüngern zur Vollmacht übergeben: zu lösen und zu binden und damit die neue Weltenordnung zu begründen, die bis in die Jupiter-Epoche hineinwirkt. ..."
Dazu passt gut, wenn Sebastian auf der MissionWir-Seite zur Einführung schreibt:
"Wenn 100 Blogger registriert sind (um gemeinsam in diesem Blog zu schreiben! SH) und sich weitere Teilnehmer anmelden wollen, kann der Freundeskreis wählen, welche Blogger für andere Blogger Platz machen soll. Ich werde die Entscheidung technisch umsetzen. Die neuen Blogger werden in der Reihenfolg der Anträge aufgenommen...."
Die Vollmacht, zu lösenund zu binden und so die neue Ordnung zu begründen - oder zu"stiften" würde Jelle van der Meulen vielleicht eher sagen wollen, (http://jellevandermeulen.blogspot.com/2009/02/eine-kultur-des-herzens-uber-grunden.html)
aber: gestiftet ist dieserBlog der 100 ja schon:
"Ob dieses Projekt ein Erfolg wird, was überhaupt ein Erfolg in einer Kultur der Herzen ist, wieviel Aufsehen dieser Blog erregen wird und wieviel Lust auf Verantwortung, wieviel Herzblut und Bereitschaft Ihr gebt, dass ist jetzt allein Eure Entscheidung. MeinAngebot steht und ich werde mich wie versprochen engagieren. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen." ... schreibt Sebastian.
Wir werden sehen. Ein Abenteuer wird das allemal.
Wenn ich mir nur diese Seite ansehe und mir vorstelle, dass ich jetzt dort rein statt hier schreiben soll und will. Das kann heiter werden. Aber genau so habe ich es ja wohl gewollt. Wer hat denn hier die ganze Zeit gejammert darüber, das das Feld für Kommentare zu klein wäre im normalen Blog. Also: wir werden sehen.
Was ich für hier aber noch sehen will, dass ist, ob ich euch noch einen anderen Bogen spannen kann.
Denn dieses, was da aus "Der umgekehrte Kultus" zitiert ist, das ist ja mehr so wie das Ergebnis oder Resultat oder Ziel im WIR als Menschheit als Ganzes, wenngleich es als Gruppe beginnt.
Woher das aber stammt, dahin will ich jetzt noch mit euch gehen:
Denn: In der Handlung im Kreis (jetzt mal ganz egal wie groß) schwingt das Motiv des großen Opfers mit, das nicht nur von einem Einzelnen ausgehen und getragen werden kann, sondern durch das Zusammenwirken aller. (vgl. Hofmann S. 82) Aber: sowohl der Einzelne, als auch die Gruppe haben dieses Opfer immer wieder neu zu erbringen, damit gelingt, wofür der Planet Tierkreis geworden ist:
In GA156/ IV schreibt Steiner:
"...Man ist zu einem lebendigen Tierkreis geworden, man ist selbst der Tierkreis geworden..."
Und auf der Seite zuvor beschreibt er, wie das geht:
"Symbolisch kann man das ausdrücken, dass man sagt: man ist an einem Punkte eines Umkreises, und die anderen elf Zwölftel sind außen im Kreis verteilt. ... Man ist zu einem Zwölftel von sich selbstgeworden; man hat in einem Kreise gleichsam liegen gelassen die anderen elf Zwölftel. ...
Man ist zu einem lebendigen Tierkreis geworden, man ist selbst derTierkreis geworden ..."
Im Weiteren beschreibt Steiner dann, wie das Okulte Hören nun stattfindet sozusagen von innerhalb des Tierkreises. Und da kommt der Dreizehnte ins Spiel. Und darauf will ich hinaus. In der Mitte des Zwölfer-Kreises steht der Dreizehnte und er spricht sich nun aus von innen her.
"... Bedenken Sie den Unterschied gegenüber dem Wahrnehmen in der physischen Welt. In der physischen Welt sind wir in unserer Haut eingeschlossen; da draußen sind die Dinge, die gehen scheinbar in einen hinein, indem wir hinausschauen. Beim geistigen Wahrnehmen stehen wir draußen an einem Punkt, in einem Zwölftel des Horizontes. ...
Was der ... (Dreizehnte; SH) spricht, können wir so wahrnehmen: erspricht innerhalb des Kreises ... wenn man dahin hört, dann hört man ihn nur, indem man z.B. nach der .... (Position der ...; SH ) 5 hin das geistige Ohr richtet ... Jetzt hört er da auf zu sprechen .... Aber er spricht weiter; man hört ihn (jetzt; SH) nur, wenn man auf einenn anderen Punkt (z.B.11) hin das geistige Ohr richtet. ...
Man kann auch das Folgende sagen: Man ist jetzt gegangen in den Umkreis der Welt ... dasjenige, was man wahrnehmen soll, ist innerhalb des Umkreises. Man muss lernen, sich zu fühlen als einen Teil des Umkreises und muss, ich will sagen, in kosmischer Bescheidenheit - keinen Anspruch darauf machen, etwas anderes zu sein, als ein Zwölftel des Umkreises. Aber man muss die anderen elf Zwölftel zu Hilfe nehmen, man muss versuchen, sich ein Unterscheidungsvermögen anzueignen für das, was da zu einem spricht. .... was ein Wesen in dieser Weise zu einem sprechen kann...."
Soweit.
Seht ihr den Stern leuchten am Himmel, wie Sebastian ihn uns vor Augen führt auf seiner Seite und mit der Einrichtung der MissionWir-Seite. Und könnt ihr sehen, wie dieses Bild der 12 erweitert in die 100 dann, neben vielen anderen, die vielleicht schon sind oder auch noch entstehen werden, eben diesen Kreis abgeben kann, innerhalb dessen sich aussprechen und ein Gefäß bekommen kann, das, was da vorerst noch als Zukunftsstern am Himmel lebt, aber mehr und mehr durch uns im irdischen Dasein zum Tragen kommen kann, was wir nennen "das neue WIR".
So.
Fast gut für jetzt.
Nur ein Schlusswort noch aus GA 10 von Steiner, wo er den zweiten oder großen Hüter der Schwelle Folgendes sagen läßt:
"Du hast dich losgelöst aus der Sinneswelt. Dein Heimatrecht in der übersinnlichen Welt ist erworben. Von hieraus kannst du nunmehr wirken. Du brauchst um deinetwillen deine physische Leiblichkeit in gegenwärtiger Gestalt nicht mehr. Wolltest du dir bloß die Fähigkeit erwerben, in dieser übersinnlichen Welt zu wohnen, du brauchtest nicht mehr in die sinnliche zurückzukehren.
Aber nun blicke auf mich. Sieh, wie unermesslich erhaben ich über alldem stehe, was du bereits aus dir gemacht hast. Du bist zu der gegenwärtigen Stufe deiner Vollendung gekommen durch die Fähigkeiten, welche du in der Sinnenwelt entwickeln konntest, solange du noch auf sie angewiesen warst. Nun aber muss für dich eine Zeit beginnen, in welcher deine befreiten Kräfte weiter an dieser Sinnenwelt arbeiten. Bisher hast du nur dich selbst erlöst, nun kannst du als ein Befreiter alle deine Genossen in der Sinnenwelt mitbefreien. Als Einzelner hast du bis heute gestrebt; nun gliedere dich ein in das Ganze, damit du nicht nur dich mitbringst in die übersinnliche Welt, sondern alles, was in der sinnlichen vorhanden ist. Mit meiner Gestalt wirst du dich einst vereinigen können, aber ich kann kein Seliger sein, solange es nochUnselige gibt! ... ihr seid alle miteinander verbunden. Ihr musstet alle hinabsteigen in die Sinnenwelt, um aus ihr herauf zu holen die Kräfte für eine höhere. Würdest du dich von ihnen trennen, so mißbrauchtest du die Kräfte, die du doch nur in Gemeinschaft mit ihnen hast entwickeln können. Wären sie nicht hinabgestiegen, so hättest es auch du nicht können; ohne sie fehlten dir die Kräfte zu deinem übersinnlichen Dasein. Du musst diese Kräfte, die du mit ihnen errungen hast, auch mit ihnen teilen. Ich wehre dir daher den Einlass in die höchsten Gebiete der übersinnlichen Welt, solange du nicht alle deine erworbenen Kräfte zur Erlösung deiner Mitwelt verwendet hast. Du magst mit dem schon Erlangten dich in den unteren Gebieten der übersinnlichen Welt aufhalten; vor der Pforte zu den höheren stehe ich aber 'als der Cherub mit dem feurigen Schwerte vor dem Paradiese' und wehre dir den Eintritt so lange, als du noch Kräfte hast, die unangewendet geblieben sind in der sinnlichen Welt. ..."
Das so spricht durch euch der große Hüter der Schwelle zu mir und durch mich spricht er so zu euch.
Mögen seine Worte gehört werden und uns bewegen, uns miteinander tatkräftig darin zu unterstützen, das, was Sebastian die Missionen nennt oder was wir auch das neue WIR nennen, in die Welt kommen zu lassen, so wie wir zur Welt gekommen sind.
Der Friede sei mit euch, ihr, die ihr hier lest oder schreibt, und alles, was dafür lebt.
InLiebe.
Simone